David gegen Goliath

Klein gegen groß? Gut gegen Böse ?
(Foto: Collage/Shutterstock)

Von Peter Bartels:

Wenn David gegen Goliath kämpft steht eins immer fest: Das Publikum ist auf der Seite von David! Weil es hofft, dass der Kampf so ausgeht, wie in der Bibel. Bei dieser Wahl ist alles anders: Das Publikum hat Angst, David anzufeuern. Weil Goliaths Philister es so eingeschüchtert haben, dass kaum einer wagt, offen für David Partei zu ergreifen. Erst in der Wahlkabine. Aber selbst da, dreht mancher sich noch um, blickt schnell nach oben: Guckt da vielleicht einer?

Einer meiner Lieblingshandwerker, brachte es auf den Punkt: „Ich komme viel rum im Landkreis (klar, er ist beliebt, weil er gut ist!) … fast alle sagen, dass die AfD ja recht hat mit Merkel und ihren Migranten. Aber keiner traut sich zu sagen, dass er die „rechtspopulistische“AfD wählen wird. Sie haben Angst, dass es ihnen schaden könnte…“

David hat die Hosen voll! Ein Wunder? Noch nie standen Goliaths Philister so geschlossen auf dem Schlachtfeld. Auf der einen Seite das riesige Heer der Polit-Paladinen aller Farben … eine beflissene Justiz … maulende, aber gehorsame Polizei … die nach mehr hechelnde Migranten-Mafia … und die schalmeienden Medien. Tagein tagaus, rund um die Uhr. Vom Morgenmagazin bis zu den Tagesthemen. Sie alle haben Deutschland längst an Allah-Land und Afrika verschleudert … Auf der anderen Seite das Häuflein der Unbeugsamen, die ihre Kinder, ihre Frauen, ihre Heimat, ihre Freiheit nicht verlieren wollen…

Vor den festgeschlossenen Philister-Reihen watschelt drohend der gepanzerte Goliath/In, schwingt siegesgewiß den gewaltigen Damaszener-Säbel. Gegenüber, vor dem schwarz-rot-goldenen Fähnlein, der halbnackte David mit Schleuder und Kieselstein …

Die Jumbo-Ente hat seit Wochen ihre Claqueure offen oder verdeckt an den Eingängen zum Schlachtfeld postiert: Du kommst hier nicht rein… sollte tatsächlich mal einer die schwarz-rot-goldene oder blaue Fahne in der Hand, das Abzeichen am Revers haben. Die Schlachtenbummler der Philister dagegen werden von Talkshow zu Talkshow hofiert. Immer auf „anders“ platziert, natürlich.

Und die Sprecherin jener, die ihre Liebsten beim LKW-Gemetzel, wie am Berliner Weihnachtsmarkt, verloren haben, darf Goliath/In nicht mal ins Gesicht fragen, warum um die 13 Moslem-Mordopfer nicht getrauert wurde/wird. Dabei hieß doch die ZDF-Sendung prahlerisch „Klartext, Frau Merkel“. Stattdessen gab’s vorab gelieferte Fragen, versehentlich für jedermann sichtbar auf dem Blatt des ZDF-Chefredakteurs und die entsprechend vorbereiteten Antworten auf dem Blatt der Bundes-Watschelente. Und die Wander-Huren auf den ZDF-Rängen heuchelten spontane Beifallsstürme.

Die Sprecherin der 13 Moslem-Mordopfer vom Berliner Weihnachtsmarkt war zwei Tage vorher von den Moslem-Männchen am Mainzer Lerchenberg in „Schutzhaft“ genommen worden. Begründung mit treuseligem Augenaufschlag: „Wir wollten ihr die Attacken der sozialen Netzwerke ersparen…“ Und die Palast-Plauze der CDU komplettierte pausbäckig : „WIR haben die Gäste nicht eingeladen … WIR hatten keinerlei Zugang zum Auswahlverfahren …“ Wie sagten einst die Kumpel im Pott? „ Dat könnt ihr jemand erzählen, der die Hose mit der Kneifzange zumacht!“

Die Treffen der AfD-Fähnleins der Aufrechten und Unbeugsamen dagegen wurde und wird von fürstlich besoldeten roten Antifas gestört, getreten, geschlagen. Und wenn die AfD-Aufrechten sich wehren, werden sie als „Rechter Mob“ oder „Nazis“ geteert, gefedert und vertrieben oder gleich verhaftet. „Wahlstatt“ statt Walstatt. So geht David gegen Goliath heute. Was ist der Unterschied zum David der Israeliten, der einsam vor den verzagten Israeliten und dem riesigen Goliath stand? Die AfD ist in Wahrheit nicht allein. Auch wenn das Volk sich erst in der Wahlkabine traut.

Quelle : journalistenwatch.com


Bekennerschreiben

Von Inge Steinmetz

Gestern wurde ich von einem „guten Menschen“ wegen meines Textes: „Klartext Frau Merkel“ massivst angegangen. Statt nur anzuprangern, solle ich mich lieber um die Kinder/Menschen kümmern, die nun hier seien. Auf meine Antwort, dass ich eigene Kinder großgezogen habe, mich nun um meine Enkel kümmere und ich nicht vorhätte mich an den Rechtsbrüchen der Regierung zu beteiligen, nannte dieser Mann mich eine hetzende Egoistin, die sich zur Herrenklasse zählt und meine Kinder und Enkel seien eine „braune Horde in Springerstiefeln“!

Dummerweise habe ich den Gutmenschen – im ersten Ärger – blockiert. Heute tut mir das leid, ich möchte ihm so gerne einiges sagen, mich zu meinen Schandtaten und denen meiner braunen Horde in Springerstiefeln, (der Jüngste ist noch am Üben, kann noch nicht laufen!) bekennen.

JA, ich finde es nicht rechtens, wenn Menschen – entgegen deutschem und EU-Recht – ungehindert europäischen oder deutschen Boden betreten dürfen!

JA, ich zähle mich zur Herrenklasse, die sich am liebsten überall sicher bewegen möchte, ohne Angst vor Terror und Gewalt.

JA, ich bin die RECHTE, die Angst vor Straßenschlachten wie in Paris hat.

JA, ich bin die AUSLÄNDERFEINLICHE, die nicht möchte, dass Deutschland – wie Schweden – es auf Platz zwei der Vergewaltigungen bringt.

JA, ich bin die ISLAMFEINDLICHE, die nicht nach Scharia-Recht leben möchte!

JA, ich zähle mich zu dem PACK, das den Politikern auf die Finger schaut, SOGAR einer Kanzlerin, die sich nicht an ihren Amtseid hält.

JA, ich zähle mich zu „Adolfs brauner Soße“, denn das Wohlergehen des deutschen Volkes ist mir – erst mal – wichtiger als das der anderen Völker!!!

JA, ich gehöre zu den „braunen Wirrköpfen“, die nicht bedingungslos das glauben, was in den Medien veröffentlicht wird!

JA, ich gehöre auch zum „braunen Protest-Mob“, der möchte, dass in den Schulen gelernt und nicht gestört wird!

JA, ich zähle mich zu denen, die sagen: Offene Grenzen und ein Sozialstaat können nicht funktionieren!

JA, ich bin „RASSIST“, da ich für den Erhalt aller Rassen bin, auch der eigenen!!!

JA, ich bin bin die NAZI-Omi der „Herrenklasse“, die für ihre „braune Horde in Springerstiefeln“ das Beste möchte!

UND JA, wenn ich mir jetzt meinen Text hier durchlese, dann muss ich auch zugeben, dass ich ein hetzender EGOIST bin.

Quelle: journalistenwatch.com


Thorsten Schulte war sich klar darüber, dass er sich mit seinem Merkel-kritischen Buch „Kontrollverlust: Wer uns bedroht und wie wir uns schützen“ keine Freunde machen wird. Dass sich jedoch ein flächendeckender Boykott – mit dabei die Mainstreammedien, über den Buchhandel bis zum Fälschen von Bestsellerlisten im Internet – über ihn legen wird, damit hatte Thorsten Schulte nicht gerechnet. Im nachfolgenden Video berichtet er, sichtlich erschüttert, über das Erlebte und zeigt auf, wie weit Angela Merkels Kontrollverlust bereits reicht.
Zum Video: https://youtu.be/DXheBffkYew

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Irrglaube der Veganer: Ackerbau kann Tierhaltung nicht ersetzen (?)

Mit obiger Aussage ist ein Artikel auf topagrar.com betitelt und suggeriert, dass aus mehr Ackerbau weniger Tierhaltung resultieren würde.

Siehe: „Mehr Ackerbau anstatt Tierhaltung ist ein Holzweg“

Hierzu ein Kommentar von Astrid Suchanek:

Sehr geehrte Frau Gonder,

leider konnte ich meinen Kommentar nicht auf der hp von topagrar.com einbringen. Es funktionierte nicht. Ich gebe ihn dafür in meinen Verteiler. Ich hätte viel kürzer formulieren können, aber die Leser sollen optimal informiert werden.
Mit freundlichem Gruß
Astrid Suchanek

Während ich den Artikel „Irrglaube der Veganer: Ackerbau kann Tierhaltung nicht ersetzen“ lese, muss ich aufpassen, dass mir nicht schlecht wird. Wer hat die „Ernährungsberaterin“ für diesen, milde formuliert, unbedarften Text bezahlt? Hat sie jemand bezahlt? Hoffentlich stiehlt sich keiner seine Zeit mit dem Lesen dieser Kostbarkeit. Alle Studien mit den gegenteiligen Fakten sind natürlich falsch. Die vielen durch Ernährungsumstellung auf den Veganismus von ihren jahrelangen Krankheiten Geheilten sind alle erfunden. Veganismus ist Irrglaube! Ich dachte immer, Glaube gehört in die Kirche. Die Fitnesstrainer, die Ärzte, die ihren Patienten sagen, dass sie ihre Ernährung auf Obst u. Gemüse mit nur wenig Fleisch umstellen sollten, haben alle unrecht. Zum Veganismus raten die meisten Ärzte aus … Gründen nicht. Frau Gonder weiß das besser. Nicht die fetten und weniger fetten Fleischfresser sind mit Krankheiten gesegnet, sondern die schlanken Veganer – interessant! Von den vielen Krankheiten der Fleischfresser und Milchkonsumenten, die als einzige Spezies den Kindern einer anderen die Muttermilch wegtrinken (wie kriminell ist das denn!), und von Ethik, Sitte u. Moral den Tieren gegenüber hat die Verfasserin noch nie gehört. Das Internet ist voll von Berichten, Videos und Online-Kongressen über die Erfolge des Veganismus. Auch die sattsam bekannten Umweltschäden, die der Fleischfraß auf der Erde anrichtet – völlig unbekannt. Wo lebt die Frau bloß?

„Gonder stellt klar, dass auch Veganer irgendetwas essen müssen.“ Wer hätte das gedacht. Und jetzt kommts:

„Genau hier werde die Willkürlichkeit der Grenzziehung deutlich: „Wer jegliches Leben schützen will, wird verhungern. Das heißt andererseits: es gibt kein Essen, kein Leben ohne den Tod – es muss immer jemand sterben, damit ein anderer essen kann. Der Anbau von Getreide und Bohnen bildet da keine Ausnahme.“ Aha, die Veganer sollten also keine Bohnen und kein Getreide essen, denn dafür muss ja jemand sterben: Schließlich „hatte alles, was lebt, eine Mutter, auch Pflanzen“. Gonder hat vergessen, die Kinder, Omas u. Opas der Pflanzen mit aufzuzählen. Das Sterben gilt auch noch für die „millionenfach im Boden lebenden Einzeller, Würmer und Bakterien, die durch den Anbau von Getreide- und Sojamonokulturen getötet werden“. Für den Pflanzen-Monokulturenanbau, für die Aufzucht der Milld. sog. Nutztiere sterben all die Pflanzenmütter, -kinder, -onkel u. -tanten u. die Bodenlebewesen offenbar nicht. Gonders Logik entsprechend dürften die Schlachtopfer der Menschheit keine „Bohnen und Getreidekörner“, Mais und Soja essen und auf den Weiden grasen, müssten auch die Wildtiere verhungern, denn auch hier sterben die Pflanzenmütter.

Nur bei den Veganern ist ihr aufgefallen, dass Pflanzenmütter für deren Ernährung sterben. Zu diesem Unglück spricht die aufmerksame Frau allerdings die Falschen an. Da muss sie schon die Natur kritisieren, die den Lebenskreislauf leider so eingerichtet hat, dass die herbivoren Tiere sich von den „Pflanzenmüttern“ ernähren – und die Veganer auch, weil sie den Verbrechen an den Tieren keinen Vorschub leisten wollen. Frau Gonder mag sich also gern über die Natur bei einem imaginären Gott beklagen…

Die Autorin übersieht, dass die „Erzeugung tierischer Lebensmittel auf den 3,4 Mrd. ha Weideland“ und in den Tier-KZs eine viel schlimmere, tatsächliche Sackgasse auf vielerlei Weise ist, denn dafür sterben nicht nur die Pflanzenmütter, die Würmer u. die Bakterien, sondern wird die Natur mit ihrem gesamten ökologischen Gefüge vernichtet und geht langsam, aber sicher zugrunde. Das weiß jedes Kind, nur der Wissenschaftlerin hat es noch niemand gesagt.

Und so geht es weiter: Natürlich könne der Mensch auch ohne Fleisch überleben, doch eine rein pflanzliche Kost, wie sie Veganer als besonders gesund propagieren (sie propagieren nicht nur, sie praktizieren), liefere niemals alle Nährstoffe, schon gar nicht für Kinder oder Schwangere.“ Damit sind ja nun die letzten Zweifler aufgeklärt, aber sie merken sicher, daß die Wurst-Expertin sich selber widerspricht. Übermorgen sind alle Veganer tot, auch der stärkste Mann Deutschlands – dumm nur, dass nicht ihnen, sondern den Carnivoren Nährstoffe fehlen und sie die Arztpraxen u. Krankenhäuser bevölkern, was der Krankheitsindustrie schöne Gewinne garantiert. Natürlich können sich auch Veganer mangelernähren und müssen in dem Fall supplementieren, das liegt aber nicht am Veganismus.

Frau Gonder hat wie ihre „aufklärenden“ Vorläufer versehentlich noch weiteres übersehen: All diese Pflanzenmütter und zahllosen anderen Lebewesen sterben auch durch die ganz alltäglichen Aktivitäten der „Krone der Schöpfung“, allein schon beim Laufen über jede Wiese, für Städte- und Straßenbau und alles Mögliche und Unmögliche, wodurch die Lebensräume unserer Tierwelt vernichtet werden. Dazu hat sie nichts zu sagen.

Und DAS ist die letzte Krönung in diesem beeindruckenden Text: „Dass es dennoch Veganer gibt, die sich (noch) bester Gesundheit erfreuen, liegt nach Ansicht der Ernährungsberaterin daran, dass sie zu allermindest Vitamin-B12-Präparate einnehmen.“ Sowas aber auch, nehmen die frech „zuallermindest“ B 12 und sind immer noch gesund, verdammt. Auf diese Art haben sich vor ihr schon viele andere „Experten“ lächerlich gemacht – „im Westen nichts Neues“. Wer diese Lobbyarbeit liest (oder was soll sie darstellen?), weiß, dass er von Gonder nie wieder etwas lesen wird.

Die „Wissenschaftlerin“ Gonder weiß auch mehr als andere Wissenschaftler, die nämlich folgendes empfehlen:

„Der Bioökonomierat forderte kürzlich, die Erforschung alternativer Proteinquellen wie Erbsen, Bohne und Soja zu stärken. Das Beratergremium der Bundesregierung sieht den Schlüssel für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung in dem Ausbau pflanzlicher Eiweißquellen. Die Nutzung alternativer Proteinquellen zu stärken, würde nach Einschätzung des Bioökonomierates vor allem in den Industrieländern die mit der Tierhaltung verbundenen Probleme deutlich entschärfen.“

Man könnte sogar noch weiter gehen, als den Text nur ad absurdum zu führen. Die Menschen vom Veganismus abbringen zu wollen, könnte nicht als Meinungsäußerung, sondern als Straftat angesehen werden, denn sie ist die vorsätzliche Verhinderung der gesunden Ernährung und der Gesundung kranker Menschen. Müttern abzuraten, ihre Kinder vegan zu ernähren, erscheint geradezu kriminell, denn wieviele Schadstoffe sind in Milch und Fleisch enthalten! Die Milch ist daher schädlich und per se ungesund, denn sie ist nicht für Menschenkinder u. die Spezies Mensch gemacht, sondern für die Babies der Kühe, und die haben einen ganz anderen Bedarf.

Wider besseren Wissens so eine vorsätzliche Verdrehung aller Tatsachen zum Schaden der Volksgesundheit in die Welt zu setzen, die Schädigung u. Vernichtung der Natur auf dem gesamten Globus zu ignorieren und die schweren Verbrechen an den Tieren zu befördern, bedarf einer gewaltigen Menge Skrupellosigkeit. Aber wenn man vielleicht gut dafür bezahlt wird… Die kurzen Kommentare zum Beitrag glänzen verdächtig durch niveauvolle Aussagen im gleichen Duktus und mit der gleichen Anzahl Leser-Zustimmung, die nicht mehr veränderbar ist.

Danke, Frau Gonder, für Ihre Steilvorlage FÜR den Veganismus!

(Astrid Suchanek)

ARD-Wahlarena: Frage an Merkel zur Pflege

Azubi konfrontiert in einer ARD-Wahlsendung Merkel mit bitterer Wahrheit in Altenheimen und Krankenhäusern

In der ARD-Wahlarena durften am Montagabend vor einer Woche Bürger der Bundeskanzlerin Fragen stellen, die ihnen auf der Seele brannten. Das tat auch Alexander Jorde, ein Auszubildender zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Er konfrontierte die Bundeskanzlerin Merkel mit der harten Realität in deutschen Altenheimen und resümierte, dass sie in den 12 Jahren ihrer Regierungszeit nicht viel für die Pflege getan hätte.

Der Azubi erklärte:

„Im Artikel 1 des Grundgesetzes steht: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.‘ Ich habe es seit einem Jahr im Krankenhaus und Altenheim erlebt, dass diese Würde tagtäglich in Deutschland tausendfach verletzt wird. Das ist ein Zustand, der ist nicht haltbar. Es gibt Menschen, die liegen stundenlang in ihren Ausscheidungen. Das sind Menschen, die haben nach dem Weltkrieg dieses Land aufgebaut. Die haben dafür gesorgt, dass wir diesen Wohlstand haben, den wir heute haben. Die Pflege ist so überlastet. Sie sind seit 12 Jahren in der Regierung und haben in meinen Augen nicht viel für die Pflege getan. […] Es gibt Schichten, da gehen 20 Patienten auf eine Pflegekraft. Warum führen Sie nicht endlich eine Quote ein, wo man sagen kann: Eine Pflegekraft betreut maximal so und so viele Patienten? Das muss doch in einem Land wie Deutschland möglich sein.“

Merkel antwortete dem sichtlich enttäuschtem Azubi mit dem üblichen Blablabla, nämlich dass man bereits an Mindeststandards in der Pflege arbeite und ab 2018 solle demnach ein gewisser Standard im Krankenhausbereich gelten. Sie könne es nicht versprechen, aber sie hoffe, dass es in zwei Jahren etwas besser aussieht.

Der Azubi ist mit der Antwort wenig zufrieden:

„Das kann gar nicht funktionieren. Wie wollen Sie es denn schaffen, dass in zwei Jahren schon mehr Pflegekräfte da sind? Die fallen nicht vom Himmel und man kann sie auch nicht alle aus dem Ausland holen. Ich frage Sie auch, wie möchten Sie es denn erreichen? Es fehlen 100.000 Pflegekräfte in Deutschland. Der Altersdurchschnitt der Pflegekräfte auf den Stationen liegt bei 45. Wenn diese Generation in Rente geht und in den nächsten Jahren noch eine Million Pflegebedürftige hinzu kommen, dann wird das eine Katastrophe werden in den Pflegeheimen.“

Merkel gesteht einen riesigen Personalmangel ein und erklärt, dass man jetzt verstärkt werben müsse. „Notfalls müssen wir Pflegekräfte aus europäischen Ländern hinzu nehmen“, sagt sie. Außerdem müsse die Branche besser bezahlt werden.

Der Azubi soll sehr enttäuscht von der Antwort der Kanzlerin gewesen sein, zumindest soll er dies Medienvertretern nach der Sendung erklärt haben. Er wünsche sich, dass die Politik sich ernsthafter des Themas annehmen würde und dass es öffentliche Kampagnen dazu gäbe.