Ein vermeidbarer Tod

Von Daniela Böhm

Daniela Böhm anlässlich der fünften Mahnwache am Schlachthof in Buchloe am 30.06.2017 im Rahmen des zehnten Mahnwachenaktionstages „Ein Licht der Hoffnung“ :

Ein letztes Mal ist der Wind in spielerischem Tanz über dein Fell gestrichen.
An einem vergessenen Ort, jenseits einer lachenden Welt,
die das Leben feiert und deinen Tod verdrängt.
Doch der Wind trägt dein angsterfülltes Rufen über einen Stacheldrahtzaun,
der eine willkürlich schmerzvolle Linie zwischen Leben und Tod zieht.
Und später wird er der Bote sein, der dein Ende verkündet –
mit dem Geruch der Todesangst und deines zerfallenden Körpers.
Was hast du gefühlt, als du dort gestanden bist,
während das Sonnenlicht ein letztes Mal auf dein dürftig gelebtes Leben fiel?
Und als es schwand, während du barsch einer ungewissen Dunkelheit entgegen getrieben wurdest?
Dieses Leben, das dir vom Menschen als Bürde auferlegt wurde,
um unter seiner Herrschaft dein Dasein zu fristen.
Was bedeutete dein letzter Ruf?
Oder dein Schweigen, als das wissende Entsetzen von jeder Faser deines Körpers Besitz ergriff?
Ich kann nur ahnend fühlen, was mir unfassbar erscheint.
Deinen vermeidbaren Tod, vollstreckt durch Menschenhand –
dein Band des Lebens für immer zerrissen in einem Flügelschlag der Zeit.

Später sehe ich dich aus der Ferne ein letztes Mal.
Nicht wollend, nicht wissend und schmerzhaft zufällig.
Kopfüber hängend, noch ganz eingehüllt in dein braungeflecktes Fell –
doch dein Lebensatem gänzlich entschwunden.
Mit deinen geschlossenen Augen siehst du aus, als würdest du friedlich schlafen.
Doch ich weiß, es ist nur hohler Schein, verzerrt im Kaleidoskop der Distanz.
Das unaussprechliche Grauen deiner letzen Augenblicke
bleibt trauervoll verborgen unter deinen Lidern.
Dieser Moment, als du nicht mehr ahntest, sondern wusstest,
weil der Bruder vor dir leblos zusammensank.
Ich trage dieses letzte Bild von dir in meinem Herzen.
Deine Schönheit und deine Sanftmut.
Dein Leid und deine Trauer.
Deine Verzweiflung und deine Ergebenheit.
Dein Leben und deinen Tod.

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Muslimische Anti-Hunde-Kampagne in Manchester

Wie englischsprachige Zeitungen, darunter die Manchester Evening News (MEN) berichten, wurden in der englischen Stadt Manchester von Muslimen Flugblätter verteilt, in denen ein öffentliches Verbot für Hunde gefordert wird. In den Flugblättern heisst es u.a.: „Zeigen Sie Respekt für uns und unsere Kinder“. Die Flugblätter, die von einer moslemischen Gruppe namens „Öffentliche Reinheit“ verteilt worden waren, werben dafür, dass in einer „multikulturellen Nation“, britische Bürger die Kultur der Mosleme lernen und respektieren sollten.
Quelle: journalistenwatch.com


Unvorstellbare Gräueltaten des IS

Im ägyptischen Fernsehen erzählte kürzlich die irakische Abgeordnete Vian Dakhil die Geschichte einer jesidischen IS-Sex-Sklavin, die unvorstellbar grausam ist: Die Frau war von den IS-Kämpfern tagelang in einer dunklen Zelle ohne Wasser und Essen eingesperrt worden. Nachdem die Frau tagelang gehungert und gedurstet hatte, brachten die Männer ihr einen Teller mit Reis und Fleisch. Sie aß natürlich alles, weil sie so hungrig war. Als sie fertig war, sagten die Männer zu ihr: „Wir haben deinen Sohn gekocht, das ist es, was du gerade gegessen hast“.
Quelle: journalistenwatch.com


Merkels Prioritäten: 93 Milliarden für Flüchtlinge, doch arme Rentner sind für Merkel anscheinend nur Menschen zweiter Klasse:

Die Bertelsmann-Stiftung hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die so überraschend nicht ist, dennoch alarmierende Zahlen für eine von der Politik vernachlässigte Bevölkerungsgruppe betrifft: Für die Rentner und hierbei vor allen Dingen die von Altersarmut Betroffenen. Insbesondere alleinstehende Frauen, Menschen ohne Berufsausbildung und Langzeitarbeitslose sind dieser Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge bis zum Jahr 2036 von Altersarmut bedroht. Insgesamt steigt die Armutsrisikoquote in der Altersgruppe der dann 67-Jährigen in den kommenden Jahren von heute 16 auf 20 Prozent an. Bei alleinstehenden Frauen ist die Zunahme besonders stark. Demnach steigt der Anteil der Frauen, die von staatlichen Leistungen abhängig werden, weil ihr Einkommen nicht fürs Leben reicht, von heute 16,2 auf 27,8 Prozent im Jahr 2036 an.

All das kommt natürlich nicht von heute auf morgen, sondern war lange vorhersehbar und damit auch den regierenden Politikern bekannt. Doch die GroKo unter Kanzlerin Merkel hat andere „Sorgen“, wie wir ja alle wissen und von daher haben sie eine ganz andere Klientel im Auge. Und diese wird dann mit dem Geld der arbeitenden Bürger beglückt. Es geht um diejenigen, die noch nicht so lange bei uns leben und voraussichtlich auch nichts in die Rentenkasse einzahlen werden. So sind für die Versorgung der Flüchtlinge bis 2020 von Merkel und Co. Kosten von insgesamt rund 93,6 Milliarden Euro einkalkuliert. Und in der Tat: So setzt Frau Merkel eben ihre Prioritäten. Die Alten können am Hungertuch nagen, Hauptsache die jungen Menschen, die sich aus nahen und fernen Ländern nach Deutschland gewagt haben, werden fürstlich versorgt.
Quelle: journalistenwatch.com


Kampagne: „Nicht mit meinen Zwangsgebühren!“

Der Öffentliche Rundfunk benutzt uns Gebührenzahler als Goldesel. Während die Renten der normalen Arbeitnehmer immer weiter schrumpfen, leisten sich die Angestellten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erst fantastisch hohe Einkommen und vergolden danach auch ihren Lebensabend auf Kosten der Gebührenzahler. Mit dieser Verschwendung der Gebührengelder muss Schluss sein. Es ist Zeit für den Einstieg in den Ausstieg aus den Zwangsgebühren, so die Forderung der neuen Kampagne „Nicht mit meinen Zwangsgebühren: Verschwendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stoppen!“

So verdient WDR-Intendant Tom Buhrow mit 359.000 Euro/Jahr wesentlich mehr als die Bundeskanzlerin (225.000 Euro). Noch üppiger verdient Claus Kleber für die Moderation des Heute Journals. 50.000 Euro soll er bekommen – pro Monat, also 600.000 Euro/ Jahr und wir alle werden gezwungen, für diese üppigen Gehälter unsere armselige Knete hinzublättern. Und noch üppiger lassen die Profiteure der Zwangsabgaben sich auf Kosten der Gebührenzahler ihren Lebensabend vergolden. Die Rückstellungen der ARD für die Pensionsleistungen liegen bei gigantischen 7,4 Milliarden Euro.

Und jeder Geringverdiener und armer Rentner muss für diese Herrschaften monatlich 17,50 Euro bezahlen??? Dagegen richtet sich die neue Kampagne, welche man nur begrüßen und befürworten kann. Bitte beteilige Dich an dieser Kampagne mit Deiner Unterschrift:


Unser Land – neu und politisch „unkorrekt“ buchstabiert

In der BILD-Zeitung vom 22.06.2017 „buchstabierte“ Bundeskanzlerin Merkel unser Land unter der Überschrift „Was ist deutsch?“

Hier die Version von Inge Steinmetz:

A – Asylmissbrauch ; Amtseid – eine inhaltsleere Hülle, da sowieso niemand zur Rechenschaft gezogen wird!

B – Blockflöten – Begriff für Menschen, die alles absegnen, was die ELITE ihnen auftischt und nicht merken dass sie sich damit selbst ins Aus pfeifen

C – stand mal für christlich, heute verraten gerade die christlichen Kirchen ihre Schäflein, liefern sie den Metzgern ans Messer!!!

D – stand mal für Deutschland, das Land der Dichter und Denker, heute für das Land der Dummköpfe, die sich all das nehmen lassen, was mühevoll von -zig Generationen aufgebaut wurde

E – wie Evangelischer Kirchentag, Politveranstaltung, um die gutgläubigen Christen für politische Zwecke zu missbrauchen

F – das Wort Flüchtling gleichzusetzen mit Fake-News, kein Wort wurde in den letzten zwei Jahren mehr missbraucht!

G – Germoney, das Land in dem jemand, der seinen Pass entsorgt und nie etwas einbezahlt hat, mehr erwarten kann, als der, der 47 Jahre hart gearbeitet und immer treu und brav in die Kassen eingezahlt hat

H – hate speech , auch eine Art andere mundtot zu machen, aber bitte die, die einem nicht in den Kram passen

I – Illegalität wird zur Normalität! Wie schön, dass auf Flughäfen der Pass kontrolliert wird und alle anderen Grenzen sind für jedermann geöffnet!!!

J – stand mal für Judikative, Justiz, was daraus geworden ist, kann man täglich sehen, wenn Urteile „im Namen des Volkes“ gefällt werden. Recht haben heißt nicht Recht bekommen

K – K.H.ne – einmal Stasi – immer Stasi

L – früher einmal die Legislative, die Institution, die in einem Staat die Gesetze beschließt. Heute ein Haufen gleichgeschalteter Linker, die sich gegenseitig die Immunität schützen

M – Marionetten im Maas-Anzug

N – nationale Grenzen, sind mit einem Handschlag von einer Person ausradiert worden!!!

O – offene eigene Grenzen, gegen die man nichts tun kann, aber weltweit wird die Bundeswehr eingesetzt, um andere Grenzen zu schützen!

P – Parlament, früher ein Ort an dem sich Regierung und Opposition gefetzt haben; Political Correctness – Minderheiten bestimmen, was die Mehrheit zu sagen hat

Q – Querdenker unerwünscht,

R – Rothschild und Consorten bestimmen das Weltgeschehen

S – Soros, der Mann der Deutschland und Europa am Boden sehen will, der die „Flüchtlinge“ mit Handys ausrüsten lässt, der sich mit der politischen „ELITE“ trifft

T – Terrorgefahr, vor ein paar Jahren ein Fremdwort in Deutschland, heute MÜSSEN wir damit halt leben

U – U.v.d.L., die Frau, die in einfachen Hauptsätzen ihre Politik erklären muss, damit das dumme Volk es versteht und zwischen den BH`s und Umstandsuniformen der SOLDATINNEN und SOLDATEN wühlen lässt!

V – Vereinigte Staaten von Europa – vereinigt in der Uneinigkeit, danke Frau Merkel !

W – Waffengewalt auf jedem Weihnachtsmarkt und bei jeder Großveranstaltung, Waffenlieferungen in sämtliche Länder der Erde, aber keine Waffen, um die eigene Grenze zu sichern!

X – x-mal gebraucht eine Kanzlerin den Spruch „aus Illegalität muss Legalität werden“ und KEINER geht auf die Barrikaden???? Wo gibt es so etwas noch einmal, weltweit???

Y – Yes we can – auf Deutsch – WIR SCHAFFEN DAS

Z – Zäune haben nur vor dem Kanzleramt einen Sinn, dort können sie „DAS AMT“ schützen, eine Grenze ist laut Kanzlerin nicht mit Zäunen zu schützen, sie muss es wissen, lebte ja lange Zeit hinter einem!

Quelle: journalistenwatsch.com

Von Tierfreunden und Tierquälern


Es gibt viele Tierfreunde in Deutschland. Sehr viele. Wir gehören zu den tierfreundlichsten Ländern – sagt man. Und schenkt man Politikeraussagen Glauben, haben wir auch das beste Tierschutzgesetz der Welt. Kenner der Materie sprechen hingegen von einem »Tiernutzgesetz«, das in der Praxis kein Tier vor Misshandlung schützt. Denn der Begriff ‚Tierschutzgesetz‘ täuscht darüber hinweg, dass es leider eher Hauptanliegen des Gesetzes ist, gnadenlos die Ausbeutung von Tieren zu regulieren und letztlich auch zu legalisieren, als zu schützen. Und – sei es bei offiziellen Umfragen, oder in privaten Gesprächen, immer wieder wird von der Bevölkerung bekundet, wie sehr »tierlieb« man doch sei.

Es ist »in«, gehört heutzutage einfach zum guten Ton, sich demonstrativ zum Umweltschutzgedanken zu bekennen und ein Herz für Tiere zu zeigen. Doch wie tierfreundlich sind wir im Alltagsleben, wie sieht es wirklich aus? Ist vieles vielleicht nur ein leeres Lippenbekenntnis?

So bezeichnet sich ein Tierexperimentator – tagsüber beschäftigt ätzende Flüssigkeiten in Kaninchenaugen zu träufeln – abends, bei einem Fernsehinterview, währenddessen er demonstrativ für die Kamera seinen schwanzwedelnden Hund streichelt, als Tierfreund.

Auch der Betreiber einer Hühnerlegebatterie, dessen quälerisch gehaltene Tiere nach höchstrichterlicher Entscheidung »KZ-Hühner« genannt werden dürfen, sieht sich als Tierfreund und schämt sich nicht zu versuchen diese widerliche Tierschinderei mit perfiden Ausreden zu verteidigen, »… seine Hennen seien so vor natürlichen Feinden (Fuchs, Habicht) fürsorglich geschützt und legten wohlbehütet im Warmen ihre Eier«.

Reiter, die aus Ehrgeiz ihr ‚Sportgerät‘ Pferd überanstrengen, ja sogar zu Tode schinden, Züchter jeglicher Couleur, die stolz oft zusätzlich Krüppel-Qualzuchten »kreieren«, oder letztlich nur für den Schlachthof die ‚Ware‘ Tier vermehren, wie auch professionelle Tierhändler und Geschäftemacher und, und, und… – sie alle, alle geistern als »Tierfreunde« durch die Statistiken.

Auch bei den Kleintierliebhabern ist der Schritt von der Tierliebe zur Tierquälerei nicht allzu groß. Meist aus Unkenntnis der tierischen Bedürfnisse, Gleichgültigkeit, oder sträflicher Dummheit vegetieren Vögel in zu kleinen Volieren, Fische in schlecht belüfteten, überfüllten Aquarien, und sind Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Hausratten oder Mäuse dem Halter nach der ersten interessanten Zeit langweilig geworden und werden nur noch notdürftig versorgt, bis ein gnädiger Tod sie in ihren Käfigen von ihren Leiden erlöst.

Katzen werden wider besseres Wissen oftmals auch von »Tierfreunden« aus blankem Geiz nicht kastriert – trotz Katzenschwemme, trotz unübersehbarem Katzenelend und immerwährender verzweifelter Appelle der Tierschutzorganisationen. Der Hund hängt lebenslang an der Kette, oder kommt niemals aus dem Zwinger, oder dunklen Kellergewölben heraus – sein ‚Besitzer‘ sieht sich ebenfalls als Tierfreund, füttert er ihn doch, so etwas übriggeblieben ist, gewissenhaft mit Essensresten, gleich einer vierbeinigen Mülltonne.

Der deutsche Tourist, der mit dem Kauf einer Eintrittskarte die Barbarei des Stierkampfes in staubigen Arenen Spaniens unterstützt (Zitat: »… muss man doch gesehen haben, um mitreden zu können«) und anschließend im Schickeria-Restaurant genüsslich den bei lebendigem Leib in kochendem Wasser zu Tode gequälten Hummer als »Delikatesse« verspeist, mag sich möglicherweise auch als Tierfreund bezeichnen – hat er doch im heimatlichen Garten ein hübsches Vogelhäuschen aufgestellt.

Priester der Amtskirchen, Möchte-gern-Koryphäen der Nächstenliebe halten salbungsvolle Kanzelreden, tolerieren jedoch „politisch korrekt“ übelste Tierquälerei wie betäubungsloses Abmetzeln (Schächten) von Tieren, oder verherrlichen pharisäerhaft als Hege bezeichnetes Tun der Jagdgenossen und beweihräuchern in verfälschenden »Hubertusmessen« mit heuchlerischem Brimborium das Töten von Tieren in Wald und Flur.

Es ist schon schlimm, welch üble Fehler der liebe Gott bei seiner Schöpfung gemacht hat und neben bösartigem, konkurrierenden „Raubzeug“, wie Füchsen, streunenden Hunden, und Katzen, Grünzeug äsendem Rehwild, gar auch wühlende Wildschweine und andere störende Tiere schuf. All dieses Versagen muss die edle „Dornen“-Krone der Schöpfung im grünen Rock, nun mühsam mit Fallen, Schießeisen und über 1500 Tonnen Blei und Eisen jährlich ausbügeln. Mit im Jagdfieber zitternder Hand, werden so Tiere „angeschweißt“, krüppelig geschossen, sterben qualvoll mit zerfetzten Läufen und durchlöchertem Torso oft erst nach Wochen oder Monaten – keinesfalls bleiben die Tiere alle wunschgemäß „im Feuer“ liegen. “Wir Jäger sind begnadete Menschen” formulierte so einst auch in überwältigend bescheidener Selbsteinschätzung Jagdautor Fritz von Forell.(`Die Sache mit dem Waidwerk`, Seite 37, Dr. Horst Hagen/Herbig Verlag) Für diese lodengrün gewandeten, begnadeten Auserwählten, übertrifft wohl nur noch ihre Lust am Töten der Tiere, die Freude am vermeintlich so exorbitanten Wert ihres Menschdaseins…

So bastelt sich jeder nach eigenem Gutdünken (s)ein beliebiges Tierschutzverständnis zurecht. Das Wort »Tierfreund«, sprich ‚Freund des Tieres‘ wird zu leichtfertig gebraucht, ja vielfach missbraucht, stellt es doch im Sinne der Begrifflichkeit angewandt, eine hohen Anspruch. So ist es leicht und eigentlich selbstverständlich, dem im eigenen Haushalt lebenden Hund, oder der Katze, die artgerecht mit Familienanschluss gehalten werden, ein guter »Freund« zu sein. Man mag dann ein Hunde- oder Katzenfreund sein.

Aber ist man deshalb schon ein Tierfreund? Hier ist ein großes Fragezeichen angebracht. Soll unsere Freundschaft, unser Mitgefühl zum Tier glaubhaft und ernsthaft sein, darf sie nicht selektieren und klassifizieren in Streichel-, Nutz-, Versuchs- und Pelztiere, wie es oft – zu oft – auch von manchen selbsternannten Tierfreunden geschieht. Denn Freunde nutzt man nicht aus, zieht ihnen nicht das Fell über die Ohren – und Freunde isst man übrigens auch nicht auf. Denn “Fleisch ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Ernährung.(…) Der Verzicht auf dieses Nahrungsmittel stellt keine unzumutbare Beschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten dar.”

Diese weisen Erkenntnisse stammen nicht etwa aus einem Vegetarierhandbuch. Sondern, man höre und staune – es sind Zitate die im Zusammenhang mit dem (nach hier importierten) grauenvollen betäubungslosen Schächten von Tieren, schwarz auf weiß in den Urteilsbegründungen des Oberverwaltungsgerichts Hamburg und dem Bundesverwaltungsgericht Berlin nachzulesen sind. Hochrichterlich wird hier bestätigt was Mediziner, ernährungsbewusste Bürger und Tierfreunde schon lange wissen: Fleischessen ist absolut unnötig. Im Gegenteil, es ist maßgeblich verantwortlich für viele Krankheiten : Fettsucht mit infolge Kreislaufproblemen, Bluthochdruck, Schlaganfällen, Herzinfarkten, Diabetes, hohe Harnsäurewerte, Arthritis, Gicht , usw., usw.

Der Verzehr von Tierleichenteilen kann grundsätzlich nicht gesund sein – unabhängig von Skandalen mit Salmonellen, Trichinen, Knochen, Sehnen, Würmern, Blut, Gedärmen und sonstigen ekelerregenden halbverwesten Tierabfällen in Gammelfleischprodukten. Fleischessen ist unnötig wie ein Kropf und zweifellos nicht nur schädlich für das betroffene Tier.

Wer möchte schon als Tierquäler oder Tiertöter dastehen? Doch genau letzteres ist jedem Fleischesser indirekt vorzuwerfen. Denn die Nachfrage regelt das Angebot. Und Fleisch wächst bekanntlich nicht auf Bäumen – sondern wird als Massenware unter vielfach erbärmlichsten Bedingungen “erzeugt” und dann zu Billigstpreisen verramscht.

Der Begriff ‚Tierfreund‘ beinhaltet Verantwortung gegenüber aller Kreatur, gegenüber allen Tierindividuen und Arten, auch wenn sie uns persönlich nicht nahe stehen oder besonders sympathisch sind. Zur Verdeutlichung sei ein Beispiel angeführt: Wer zwingt uns das »Ekeltier« Spinne in der Wohnung totzuschlagen, anstatt das nützliche Krabbeltier zu fangen und unversehrt aus dem Fenster zu befördern? Ist es das Gefühl uns dabei lächerlich zu machen, oder nur Gedankenlosigkeit? Schon vor über 150 Jahren schrieb dazu Heinrich Heine: »Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.«

Gefordert ist mehr ehrliches Tierschutzverhalten im Alltagsgeschehen. Glaubwürdigkeit misst sich weniger an hehren Absichtserklärungen oder markigen Lippenbekenntnissen – sondern am Verhalten. Edle Gesinnungsethik muss in Handlungsethik münden. Was nutzt ein neu eingeführtes Staatsziel Tierschutz (s. GG Art 20 a), wenn die Umsetzung dieser Verfassungsvorgabe durch eine Verweigerung der Politik das Verbandsklagerecht auch für Tierschutzverbände einzuführen, brachial blockiert wird? Jedes »Nein« eines Volksvertreters zu dem rechtstaatlichen Instrument »Verbandsklage«, entlarvt auch das unmissverständliche Nein dieses Politikers zum Tierschutz – und muss auch das Wahlverhalten eines jedes ernsthaften (!) Tierfreundes beeinflussen!

Überall im Alltagsgeschehen könnte ein wenig mehr Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit den Tierschutz voranbringen. Das beginnt bereits beim Einkauf. Dr. Andreas Grasmüller, München in einem Fernseh-Interview schon vor 20 Jahren:

»Wenn alle Hausfrauen, die für sich in Anspruch nehmen Tiere zu lieben, keine Eier aus der Legebatterie kaufen würden, wäre das Problem der Hühnerkäfighaltung längst gelöst«. Die Nachfrage regelt das Angebot. Eier aus artgerechter Freilandhaltung sind mittlerweile überall erhältlich. Andernfalls fragen Sie konkret danach – auch bei anderen Produkten vom Tier – um den Händler zur Listung von möglichst qualfrei erzeugten Tierprodukten mit einem Bio-Siegel zu motivieren.

Wenn wir auf das Tragen von Fell-Bekleidung nach Neandertaler-Manier (auch betr. Accessoires, oder versteckt als Futter verarbeitet) verzichten, würden auch in diesem Bereich viele vollkommen unnötige Quälereien vermieden. Wir können uns heute im Zeitalter modernster Fertigungstechniken und Hightech-Materialien warm und elegant kleiden, ohne perverse Eitelkeiten auf Kosten von qualvoll in Fallen gefangenen Wildtieren, oder verkrüppelten Zucht»pelz«tieren befriedigen zu müssen. »Ein Pelzmantel soll Vornehmheit repräsentieren. Aber bei soviel Qual, Not, Blut der geschundenen Kreatur, enthüllt er eine ganz andere Mentalität – Gefühlskälte, Arroganz und nichts als eitle Dummheit.« (Verhaltensforscher Vitus B. Dröscher)

Bei der Entwicklung immer neuer, für unser Wohlbefinden absolut überflüssiger Produkte aus den Chemieküchen, für Kosmetika, Putz- und Waschmittel, werden täglich tausende Tiere »verbraucht«. Sie leiden und sterben in den Laboratorien für Erzeugnisse die ohnehin in unüberschaubarem Überfluss auf dem Markt vorhanden sind. Dies müsste nicht sein, wenn der Verbraucher – sich seiner Verantwortung und Käufermacht bewusst – ausschließlich auf Naturprodukte, oder altbewährte Artikel zurückgreifen würde, die nicht (mehr) in Tierversuchen getestet werden.

Schließlich im medizinischen Bereich: Wann werden wir angesichts vielfacher Arzneimittelskandale endlich begreifen, dass mit Veterinärmedizin-Wissen – gewonnen im Tierexperiment – Homo sapiens Gebrechen nicht kurierbar sind? Denn der Mensch ist keine Maus! Und gerade hier, wie auch bei den in der letzten Zeit in die Kritik gekommenen Gen-Manipulationen trifft besonders zu: Nicht alles was machbar erscheint, ist auch erlaubt. Moral und Ethik sind nicht nach Belieben teil- und anwendbar.

Lassen wir uns also bei unserem Einsatz für unsere tierischen Mitgeschöpfe – die wirklich Ärmsten der Armen – nicht beirren. Jeremy Bentham (1748-1832):

“Wesentlich ist nicht die Zahl der Beine, die Behaarung, oder Farbe der Haut (…) Ein erwachsenes Pferd oder ein erwachsener Hund sind weitaus verständiger als ein Kind, das einen Tag, eine Woche, oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn das nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht, können sie denken oder sprechen, sondern – können sie leiden?“

Tiere sind die Sklaven der heutigen Zeit. Und solange wir ihre Fesseln nicht lösen können, müssen wir zumindest ihre Ketten lockern, ohne natürlich das Ziel – die Befreiung aller unter der Knute der Menschen ächzenden Kreatur – aus den Augen zu verlieren. So ist Tierschutzarbeit heute mehr denn je traurige Notwendigkeit. Mitleid alleine genügt nicht – helfen ist wichtig!

Und jeder kann helfen auf seine eigene, ihm individuell mögliche Art und Weise. Sei es durch aktive Mitarbeit in der Tierschutzbewegung, oder durch finanzielle Unterstützung einer engagierten Tierschutzorganisation seines Vertrauens. Jeder Einzelne, jeder Tierfreund im rechten Sinne des Wortes – als Freund des Tieres – kann durch sein Verhalten seinen Teil dazu beitragen, Tierschutz mit mehr Leben zu erfüllen. Indem er verantwortungsvoll allen (!) Tierarten und Tierindividuen gegenüber handelt und gerade in Alltagssituationen – über den Tellerrand seines eigenen Bereiches hinaus – sich engagiert für das Recht und den Schutz unserer älteren, aber so hilflosen, Tiergeschwister einsetzt.

Ulrich Dittmann (31.01.2012)