Über das ungebremste Wachstum der Menschheit

Liebe Freunde der Tiere,

„Vor exakt 29 Jahren, am 11. Juli 1987 zählte die Erde erstmals fünf Milliarden Bewohner. Seither wird jedes Jahr an diesem Datum der Welt-Bevölkerungstag begangen. Prognosen der UNO zufolge soll sich die Erdbevölkerung bis 2050 auf mehr als neun Milliarden Bewohner gegenüber dem Stand von 1987 fast verdoppeln.“

In diesem Jahr ist – so wie in den Vorgängerjahren – die menschliche Erdbevölkerung um weitere ca. 80 Millionen Menschen auf inzwischen 7,4 Milliarden angestiegen. Dieser Anstieg bedeutet ein tägliches Wachstum von mehr als 200.000 menschlichen Wesen, es bedeutet ein Wachstum von ca. 2,6 Köpfen pro Sekunde!

Unterstellt man weiterhin, dass jedes zusätzliche menschliche Lebewesen einen flächenmäßigen Grundbedarf für Ernährungserzeugung, Infrastruktur usw. von ca. 2 ha  hat, werden jährlich rund 160 Millionen Hektar Natur für die wachsende Erdbevölkerung verbraucht. Dieser Verbrauch wird sich Jahr um Jahr ungebremst fortsetzen und in gleichem Maße, wie die „Landnahme“ für die Menschheit erfolgt, wird freie Natur verschwinden und unwiederbringlich zerstört werden. Das ungebremste Wachstum der Menschheit ist die Grundursache, durch welche die Zukunft von Mensch, Tier und Natur nachhaltig und dauerhaft vernichtet wird. Den Wenigsten wird es bekannt sein: Jedes neugeborene Kind ist – statistisch gesehen – während seiner Lebenszeit der Verursacher von ca. 200.000 kg Müll und Konsument von ca. 20.000 Säugetieren und Fischen.

Wer sich mit dieser komplexen Materie tiefer befassen möchte, dem sei als Lektüre das Buch „Fluch der Geburt“ empfohlen.

Seien wir uns bewusst, dass so wenig, wie eine Badewanne mit beliebig viel Wasser gefüllt werden kann, so wenig ist unser Heimatplanet in der Lage, ungebremstes Wachstum der menschlichen Spezies zu ertragen. Schon heute liegt der menschliche Ressourcenbedarf weltweit – möchte man ihn aufrechterhalten – bei einer Größenordnung von 1,5 Erdkugeln und wächst bis 2030 auf 2 Erdkugel an!

Details für Kontinente und einzelne Länder können Sie gerne hier „Footprint der Nationen“ nachlesen.

Das ist der große Trugschluss, dass die Bevölkerungsexplosion durch technische Mittel beherrscht werden kann oder alternativ zum Aussterben der Menschheit führt. Stark übervölkerte Lebensräume führen zu wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Verteilungskriegen, so dass zwangsläufig ein Ausweichen der Menschen in noch intakte Lebensräume erfolgt. Völkerwanderungen (Afrika/ Naher Osten nach Europa, Südamerika nach Nordamerika), soziale Unruhen, Religionskriege, weltweit politische Instabilitäten, Finanzkrisen, (Jugend)arbeitslosigkeit, Altersarmut sind lediglich ein Teil der Folgen und werden zunehmend als politische Waffe eingesetzt. Die ersten Auswirkungen erleben die Europäer zur Zeit hautnah!

In einer endlichen Welt, auf der Wachstum Handlungsmaxime ist, werden die Grenzen des Planeten, seine Tragfähigkeit – auch bei langsamstem Wachstum! – immer erreicht werden. Ob in 50 Jahren, ob in 500 Jahren – alles wird dieser Grundlogik unterliegen, mit der Folge, dass spätestens zu diesem Zeitpunkt für jeden Neuankömmling auf dem Planeten ein bereits Existierender den Platz räumen muss. Niemand wird seinen Platz freiwillig räumen. Verteilungs- und Überlebenskämpfe sind die Folge, Stärkere vernichten gnadenlos Schwächere, ein globaler Krieg ums Überleben entbrennt.

Regionen, die bis in unsere Tage noch von der steigenden Menschenflut verschont sind, werden in kürzester Zeit überschwemmt werden. Es wird ein globales, rechtloses und verarmendes Menschenmeer geben. Im Zuge dieser noch unvorstellbaren Völkerwanderung werden letzte Naturreste vernichtet werden, die Vielfalt des Lebens auf der Erde wird sich fast ausschließlich auf den Menschen reduzieren.

Tiere, die der Menschheit von Nutzen sind, werden unter grausamsten Bedingungen für den Konsum versklavt, Wildtiere werden mangels Lebensraum ausgelöscht werden. Der Mensch nimmt den Platz der Tierwelt ein und wird als rechtlose, anonyme Masse von Nummern in anonymisierten und kontrollierten Städten ein elendes Dasein fristen. Sein Leben, seine Kultur wird wertlos; auch auf ihn wird dann das Grundaxiom zutreffen, dass alles, was im Überfluss vorhanden ist, wertlos, bedeutungslos wird.

Durch die Jahrhunderte aufgebaute und anerzogene kulturelle Hemmungen des Tötens, Raubens und Mordens werden für das persönliche Überleben wie eine Maske abgenommen, eine Maske, hinter der sich das Raubtier „Mensch“ zeitweise der Halluzination seiner Auserwähltheit, seiner Erhabenheit, hingab. Seine immanenten tierischen Instinkte werden wieder aktiviert.

Mit technologischer Raffinesse werden Überlebenskämpfe – jeder gegen jeden – solange geführt, bis schließlich die zu Neige gehenden Ressourcen, der gestiegene Meeresspiegel, die verkarsteten Landstriche, der fehlende Lebensraum auch diesem letzten Aufflackern ein Ende setzen. Im Strudel dieses Taifuns wird die anthropofugale Perspektive Realität, alles nähert sich dem Anorganischen, Mineralischen und Kristallinen an, bis nach einer Übergangszeit aus den überlebenden Mikroorganismen neues Leben entsteht, der Kreislauf des Leides, des Todes erneut beginnt.

Man wird die Fortpflanzung viel zu spät ächten (Siehe hierzu: „Manifest zum Antinatalismus“), nämlich erst dann, wenn jedem Geborenen ein Toter entgegenstehen muss, vergleichbar dem überfüllten Parkhaus, das nur einen neuen Stellplatz bietet, wenn ein Fahrzeug das Haus verlassen hat.

Das Hoffen auf eine Bewahrung der „Schöpfung“, das Hoffen auf ein Eingreifen eines fiktiven Schöpfergottes, das Hoffen auf globale politische Vernunft und Umdenken entbehrt jeder rationalen Grundlage, schon allein deshalb, weil solch ein Eingreifen in der Geschichte noch nie erfolgte und es keinerlei vernünftigen Grund gibt, ein Eingreifen in Zukunft zu erwarten. Die Natur stirbt an der Uneinsichtigkeit einer Spezies, der Spezies Mensch.

Und täglich tickt die Bevölkerungsuhr dem globalen Kollaps schneller entgegen … heute 200.000 Menschen mehr, morgen 200.000 Menschen mehr, übermorgen 200.000 Menschen mehr, überübermorgen … Bis zum finalen Schlussakkord!

Herzliche Grüße
für pro iure animalis

Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

Umweltschützer fordern Extra-Steuer für Fleischesser

Klimaforscher und Umweltschützer möchten Fleisch verteuern – denn Fleischessen sei ebenso umweltschädlich wie das Autofahren.

Der zunehmende Fleischkonsum ist nicht nur ein Verbrechen an den Tieren, sondern hat u.a. auch fatale Konsequenzen für unseren Planeten, denn er belastet Umwelt und Klima, unter anderem durch die damit verknüpften Treibhausgasemissionen, den hohen Flächenverbrauch der Futtermittelproduktion und den immensen Wasserbedarf. Vor dem Hintergrund des global steigenden Fleischkonsums verlangt daher das International Resource Panel (IRP) in einem Bericht für das Umweltprogramm der UNO eine intelligentere und ressourcenschonendere Lebensmittelproduktion. Insbesondere fordern die Studienautoren um Maarten Hajer von der Universität Utrecht eine Steuer auf Fleisch, letztlich mit dem Ziel, den Fleischkonsum zu zügeln. …

Die Umweltschützer rufen Fleischkonsumenten dazu auf, ihren übermäßigen Fleischkonsum um die Hälfte zu drosseln. Dies nütze nicht nur der Gesundheit sondern auch unserem Klima. Die Grünen forderten kürzlich den Mindestpreis für Fleisch, um die Haltungsbedingungen für die Tiere zu verbessern. In der Schweiz gehen Umweltschützer aber noch einen Schritt weiter und fordern eine Extra-Steuer nur für Fleischesser.

Forscher schlagen Alarm: Laut einem Bericht der UNO werde der weltweite Fleischkonsum in den nächsten zehn Jahren um 20 Prozent steigen. Darin wird gefordert, dass die Folgen für die Umwelt und die Gesundheit im Preis sichtbar sein sollten. Allein in Deutschland übersteigt der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch mit 88,3 Kilogramm jährlich den Welt-Durchschnitt um das Doppelte – und den Indiens sogar um das 20-fache. Der hohe Fleischkonsum und der nötige Sojaverbrauch für Tierfutter beschleunigen den Ausstoß von Treibhausgasen und den Flächenverbrauch.

Auch in der Schweiz ist der Verzehr von Fleisch extrem hoch. 50 Kilogramm verspeist ein Schweizer pro Jahr. Umweltorganisationen fordern nun einen Aufschlag für Fleisch im Alpenland. „Die Herstellung tierischer Produkte trägt am meisten zur Klimaerwärmung bei – noch vor dem globalen Straßen- und Luftverkehr“, zitiert das Nachrichtenportal „20min.ch“ Georg Klingler von Greenpeace. „Dass Fleisch so billig erhältlich ist, trägt wesentlich zum aktuellen Überkonsum bei.“

Klingler stellt fest, dass die Kosten für die Umweltzerstörung nicht länger auf die Allgemeinheit abgewälzt werden dürfen. Für den Anfang befürwortet Greenpeace einen Aufschlag von 20 bis 30 Prozent. „Wenn das nichts nützt, ist aber auch eine Verdoppelung des Preises vorstellbar“, meint der Experte.

Der Jäger liebt die Natur, wie der Vergewaltiger sein Opfer

Waffennarren missionieren immer mehr bei Kindern.

Die Jagd ist eine ausgesprochene diffuse Parallelwelt, in der sektenartige Ideologien dominieren, die sich in unserer Gesellschaft breit gemacht haben. Leider ist es schon courant normal, dass Kinder im Rahmen von Naturerfahrungen mit Jägern eine unnatürliche Gehirnwäsche verpasst bekommen.

Jagdkultur steht im Zusammenhang mit Schiessereien an Schulen. Man weiss heute, dass alle Schüler, die in den letzten Jahren an Schiessereien an Schulen beteiligt waren, an Tieren “übten”, und dass viele von ihnen jagten.

Gewalt führt nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung immer zu Gegengewalt. Wie Liebe wirkt auch Gewalt immer in beide Richtungen. Schenkst du jemandem ein Lächeln, erhältst du eins zurück. Wie man in den Wald ruft, so schallt es zurück, sind bekannte Volksweisheiten.

An der Stelle wo Gewalt sich entlädt, werden genauso Schäden verursacht, wie am Punkt, auf den sie gerichtet ist. Und dies denkbar konkret auf neuronaler Ebene. Wissenschaftler haben dies bei Untersuchungen an Soldaten oder Serienkiller herausgefunden. Auch Neuropsychologen bestätigen: Die Amygdala, ein Kerngebiet im Gehirn, ist bei Gewalttätern auffällig zurückgebildet oder gestört.

Wer den Jagdschein macht, erhält immer zweierlei: einen Schein fürs Töten und einen Schein fürs Verblöden.

Tiermissbrauch ist nicht etwa als geringer Persönlichkeitsfehler im Jäger zu werten, sondern steht vielmehr als Symptom für eine tiefgreifende mentale Störung. Forschungen in der Psychologie und der Kriminologie zeigen, dass Menschen, die Gewalttaten an Tieren ausüben, es nicht dabei belassen; viele von ihnen machen an ihren Mitmenschen weiter. Derartige Fallbeispiele gibt es heute zuhauf. Jäger sind Killer! „Jagd, das ist eine Leidenschaft, eine Sucht gar, die uns beglückt, die uns beherrscht und die uns quält“ schreibt der Jäger Luzius Theler.

Die Jagd ist eine ausgesprochene diffuse Parallelwelt, in der sektenartige Ideologien dominieren, die sich in unserer Gesellschaft breit gemacht haben. Leider ist es schon courant normal, dass Kinder im Rahmen von Naturerfahrungen mit Jägern eine unnatürliche Gehirnwäsche verpasst bekommen. Den tierliebenden Kindern werden dabei Waffen, Munition und das Töten schmackhaft gemacht. Über die unschuldige Liebe der Kinder zu den Tieren versucht man sie zum Töten heran zu ziehen. Sie dürfen mit Armbrust, Pfeil und Bogen oder Schusswaffe auf Tierpräparationen schiessen oder auch schon mal Wildtiere einfach so in die ewigen Jagdgründe befördern. Bei kleinen Wissensprüfungen bei der Tier- oder Spurenbestimmung winken ihnen von den militanten Jägern Messer als Geschenke. Die Freude am Töten, Gewalt und der richtige Umgang mit der Waffe für eine Trophäe wird so spielerisch an die nächste Generation eingeimpft. Nicht wenige haben nach solchen Naturerfahrungen Verdauungsprobleme – denn schlussendlich geht es nur um Mord und Zerstörung mit der jägerischen Müllbiologie.

Siehe ganzen Artikel: „Gewalt an Schulen – was haben Jäger damit zu tun?“

„Der Jäger liebt die Natur, wie der Vergewaltiger sein Opfer.“
Karin Hutter

Digitale Waidgerechtigkeit ???

Hier noch eine Anleitung auf einer Jäger-Webseite, wie man als Jäger seine Schandtaten positiv darstellen soll – Siehe:  jaegermagazin.de

Fakt ist und bleibt: Jäger schaffen keinen Lebensraum für Wildtiere, sondern Tötungsgelegenheiten für ihr lustmörderisches Hobby
Siehe:  wildtierschutz-deutschland.de