Wichtige Petition gegen das Gadhimai-Tieropferfest

Alle fünf Jahre findet in Bariyarpur, einem Ort im Süden Nepals, das größte Tieropferfest der Welt statt. Dabei werden hunderttausende Tiere zu einem Tempel getrieben, um sie dort der Göttin Gadhimai zu opfern. Auf brutalste Art und Weise werden zahllose Büffel, Ziegen, Schafe und auch Vögel regelrecht niedergemetzelt. Der qualvolle Todeskampf der Tiere zieht sich über mehrere Stunden oder sogar Tage. Das Leid ist unermesslich!

Es sind Szenen wie aus einem Horrorfilm: Mit Macheten bewaffnet rennen hunderte Menschen hinter tausenden, verängstigten Büffeln her. Sie zielen auf die Hinterläufe der Tiere, um sie bewegungsunfähig zu machen und so am Weglaufen zu hindern. Einer nach dem anderen werden die Büffel niedergemetzelt. Die Tiere ahnen, was ihnen bevorsteht, und suchen verzweifelt Schutz in den Ecken und an den Seiten des Feldes. Vergeblich.

Die grausamen Bilder vom Gadhimai-Tieropferfest im Jahr 2014 haben sich dauerhaft in unser Gedächtnis gebrannt. Neben rund 2.000 Büffeln wurden schätzungsweise auch 30.000 Schweine, Ziegen, Schafe und Vögel brutal getötet. Jetzt findet das Tieropferfest Anfang Dezember diesen Jahres erneut statt – unter großem Protest von Tierschutz-Aktivist*innen und – Organisationen. Bitte hilf mit, dieses grauenhafte Massaker zu benden und unterzeichne die nachfolgend verlinkte Petition von Animal Equality an die nepalische Regierung:

Illegales Araber-Halal-Großgasthaus durch Finanzpolizei ausgehoben

Ein mutmaßlich illegales Halal-Großgasthaus inklusive Schlachtbetrieb ist im Pongauer Salzachtal durch die Finanzpolizei ausgehoben worden. Dort soll sich ein bereits einschlägig bekanntes Salzburger Ehepaar auf den Betrieb eines speziell auf arabische Gäste ausgerichteten, nicht behördlich genehmigten großen Schlachtbetriebs inklusive Restaurant und einer Zimmervermietung „spezialisiert“ haben. Allein im mitbetreuten Wildgatter sollen sich nicht weniger als 220 Wildtiere, die für den Halal-Verzehr durch Araber gehalten worden sind, befunden haben…

Mehr hierzu auf unzensuriert.at

Auch gut zu wissen:

Afrikaner mit fünf Identitäten tritt nach Spuckattacke Polizisten in die Genitalien

Und zu diesen Artikel passt wie die Faust auf´s Auge der Beitrag “Besonders schwerer Diebstahl? Rentner nimmt Kaffee aus Mülltonne – und wird dafür verurteilt”

Hierzu ein lesenswerter Kommentar von Ulrich Dittmann:

Man vertausche einmal die Identitäten der Täter:

Es müßte dann folgerichtig etwa heißen: “Brutaler Rentner mit fünf Identitäten tritt nach Spuckattacke Polizisten in die Genitalien” und “Armer Afrikaner nimmt Kaffee aus Mülltonne – und wird dafür verurteilt”.

Dann wäre die Empörung wirklich gigantisch bei der Establishment-Bücklings-Presse – die Schlagzeilen würden sich überschlagen, ob dieser Ungeheuerlichkeit! Die Politiker der etablierten Parteien hätten flugs wieder mal ihre vergrämtesten Visagen aufgesetzt und die Gutmenschenclique würde empört aufjaulen und den armen Afrikaner, der Kaffee aus der Mülltonne klauen muß, bemitleiden.

Aber hier war´s in Wirklichkeit ja nur ein alter Rentner, einer der “schon länger hier lebt”. Dem kann die Härte des Gesetzes ruhig in den Hintern treten.

Groß ist die Klage über “Rassismus” in Deutschland. Man kommt wirklich sehr ins Grübeln ob dieser Frage – gegen wen der Rassismus “in diesem unseren Lande” (Altkanzler-Kohl-Sprech) mittlerweile eigentlich gerichtet ist?

Ulrich Dittmann / 13.11.2019

Dr. Gunter Bleibohm: Klarstellungen

E h r u n g

Die Universität Salzburg hat der Ikone der Verhaltensforschung, dem Nobelpreisträger Konrad Lorenz, dieser Tage die Ehrendoktorwürde wieder entzogen, die sie ihm selbst 1983 angetragen hatte. Die angeführten Gründe sind dünner als das Papier, auf dem sie niedergeschrieben und veröffentlicht wurden. Sie werfen ein blamables und niederschmetterndes Charakterbild auf die handelnden Figuren, auf ihr Denken, auf ihr Wesen, auch wenn sie sich im Professorenornat als integre Personen wähnen, oder – nach Günther Anders – „das Versagen ihres Gewissens verwenden sie als Beweis für ihre Integrität“.

Wir beobachten an diesem Fall eine kriecherische und knechtische Menschengruppe, deren Glanz im Wesentlichen aus der Reflexion des Lichtes, aus der Strahlkraft, kam, die von dem großen Geist des Konrad Lorenz in ihr kleinkariertes Leben leuchtete. So zumindest 1983 , als man den berühmten und weltweit geschätzten Nobelpreisträger ehrenhalber promovierte.

Wie war man stolz, den Saum seines wissenschaftlichen Mantels – für sie viel zu groß – berühren zu dürfen. Die Salzburger Zwerge trugen die Schleppe des Giganten, demutsvoll, mit vor Bewunderung gesenktem Haupt. Die Universität Salzburg sonnte sich in der medialen Wärme dieser Promotion. Jeder konnte vom Kuchen des großen Geistes naschen.

Drei Jahrzehnte später kamen Zeiten, Regierungen und Professoren, die unter dem Deckmantel eines allgemeinen Meinungsdiktats – als politische Korrektheit umschrieben – Unredlichkeit und Unaufrichtigkeit als Markenzeichen installierten. Sie suchten nicht die Wahrheit, weder in der Wissenschaft noch in der Gesellschaft, sondern ihr eigenes Wohl.

Man setzte persönliche Zwecke als Ziel, Wissenschaft verkam zum Vorwand, wurde Nebensache, persönliches Fortkommen und widerlichste Unterwerfung unter den mediokren Zeitgeist wurde ihnen Handlungsmaxime. Konrad Lorenz wurde Opfer ihrer charakterlichen Niedertracht, als sie meinten, ein zweites Mal seinen Glanz in ihre beschränkte Welt zu holen, wenn sie den alle Überragenden aus ihrer Mitte verbannen würden, um den Geisteszwergen ihrer Umgebung zu imponieren.

Aber man hatte eins nicht bedacht. Die Aberkennung der Ehrendoktorwürde machte deutlich, dass der Geistesgigant in ihrer Gemeinschaft der Kleingeister nicht gut aufgehoben war, er war dort deplaziert, zeigte doch der Vergleich mit ihm tagtäglich ihre Kleinheit, ihre Bedeutungslosigkeit, ihre wissenschaftliche und menschliche Inferiorität. So wenig wie der Fuchs im Hühnerstall seine Heimat finden kann, so wenig konnte der Geistestitan unter subalternen Wichten eine Heimat haben.

Die Aberkennung der Ehrendoktorwürde war das klare Eingeständnis von ihnen, Konrad Lorenz ist keiner von uns. Er gehört zu den Großen, wir aber gehören für immer zu den Kleinen. Man hat ihn dadurch von der Schmach befreit, im gleichen Atemzug mit diesen Knirpsen genannt zu werden. Dafür gebührt der Universität Salzburg Dank.

B e o b a c h t u n g

Wir leben in einer Zeit, wo wir uns, möchten wir unseren Seelenfrieden weitgehend beibehalten, auf den Beobachterposten zurückziehen müssen. Zu viele Systeme – natürliche und menschliche – sind gekippt, gleiten ins Chaos, in einen unbeherrschbaren Zustand ab und verbinden sich in nächster Zukunft zur finalen Metakrise; eine Umkehr ist nicht mehr möglich.

Wir beobachten ein Volk, dass wohlstandsverdummt in kraftloser Agonie dahindämmert und dank systematischer Umerziehung und medialer Gehirnwäsche nicht wahrhaben will, dass es von den eigenen Regierungen verraten und dem Untergang ausgeliefert wurde.

Wir beobachten das Ende einer großen, jahrhundertealten Kultur, die widerstandslos auf dem Altar der Globalisierung, der Profitmaximierung, geopfert wird, eine Kultur, für die viele unserer Vorfahren in einer weit über tausendjährigen Geschichte zu ihrer Verteidigung auf dem Schlachtfeld starben.

Wir beobachten eine Welt, inzwischen totalitär anthropozentrisch, in der eine Ent-Individualisierung des Menschen stattfindet, die Wende hin zum belanglosen Bestandteil einer undefinierbaren, rechtlosen Masse, flankiert von der Geburt des Mischmasch-Menschen. Das alles geschieht kampflos, nahezu widerstandslos; Freiheit, Stolz und Redlichkeit haben ausgedient.