Koran-Suren, die im starken Widerspruch zu Artikel 4 in unserem Grundgesetz stehen

Bekanntlich berufen sich die Islamterroristen ebenso wie die friedlichen Moslems auf den Koran, wobei die Erstgenannten sich hierbei meist jene Verse aus dem Koran herauspicken, welche ihnen dazu dienlich sind, um ihren Terror und ihre Gewaltorgien zu rechtfertigen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Reaktion des Berliner Abgeordnetenhauses auf einen bereits schon 2017 gestellten und gescheiterten Antrag der AfD zur Einschränkung des islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen, der darauf abzielte, Passagen aus dem Koran, die nach Meinung der AFD zu Gewalt aufrufen oder gegen die freiheitliche Grundordnung verstoßen, in unteren Jahrgangsstufen nicht mehr zuzulassen beziehungsweise in oberen Jahrgangsstufen nur mit Verweis auf ihre „rechtliche Problematik“ zu thematisieren.

Dieser Antrag wurde 2017 mit den Stimmen der anderen fünf Parteien im Parlament abgewiesen, denn Redner von SPD, Grünen, Linken, CDU und FDP argumentierten, der Staat dürfe sich laut Neutralitätsgebot nicht in den Religionsunterricht einmischen und die Glaubensgemeinschaften hätten das Recht, selbst über die Inhalte zu entscheiden. Selbstverständlich müsse der islamische Religionsunterricht mit dem Grundgesetz vereinbar sein. In Berlin gebe es jedoch bislang keine Anhaltspunkte, dass dies nicht der Fall sei…

Es gibt also keine Anhaltspunkte? Also, entweder sind jene Politiker zu blöde, um zu lesen, oder sie haben keine Probleme mit den gewalttätigen Passagen im Koran..

Nachfolgend einige Koransuren, die im starken Widerspruch zu Artikel 4 im Grundgesetz stehen und die mit Unterstützung dieser Politiker weiterhin Kindern in den Schädel gebohrt werden. Solange die Gewalt zu den Grundlagen und Äußerungsformen des Islam gehört, kann er unmöglich eine „Religion“ im Sinne des Artikel 4 des Grundgesetzes sein. Unsere Verfassung deckt keine Bewegung, die zur Gewalt greift, nur weil sie sich „Religion“ nennt.

Während das Grundgesetz in Deutschland die Grundrechte eines Menschen definiert und in Artikel 4, Absatz 1 die Freiheit des Glaubens, des Gewissens, der religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisse als unverletzlich erklärt, fordert der Koran in der 5.Sure, Vers 52 genau das Gegenteil: Was diese erwartet, ist drastisch beschrieben, so z.B. im Koranvers 40, Sure 8: „Bekämpft sie, bis alle Versuchung aufhört und die Religion allgemein verbreitet ist.“

Hier noch weitere Beispiele aus dem Koran:

„Als die schlimmsten Tiere gelten bei Allah diejenigen, die ungläubig sind und nicht glauben werden.“ (Koran, Sure 8,55, nach Muhammad Rassoul )

„Siehe die Ungläubigen vom Volk der Schrift (Juden und Christen): sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.“ (Koran, Sure 98, Vers 6)

„Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Ungläubigen, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf !“ (Koran, Sure 9,5 nach R. Paret = Verstoß gegen StGB §259 “Aufruf zur Gewalt”. Ungläubige = Andersgläubige, Nichtgläubige , alle Nichtmoslems …)

„Die Männer stehen über den Frauen, und wenn ihr fürchtet, dass Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie.“ (Koran, Sure 4,34 nach Rudi Paret = Verstoß gegen Art. 3 GG , Gleichheit vor dem Gesetz)

„Allah hat für euch angeordnet, ihr sollt eure Eide annullieren.“ (Koran, Sure 6,2 nach R. Paret)

„Wahrlich, Allah hat für euch eine Lösung eurer Eide angeordnet.“ (Koran, Sure 66,2 nach Muhammad Ahmed Rassoul  =  Verstoß gegen: § 153 StGB Falsche uneidliche Aussage (1) § 154 StGB Meineid (1+2) § 155 StGB Eidesgleiche Bekräftigungen § 156 StGB Falsche Versicherung an Eides Statt)

„Diejenigen aber, die ungläubig sind, – nieder mit ihnen!“ (Koran, Sure 47,8 = Verstoß gegen Art. 4 GG, Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit (1) und (2) Art. 2 GG, Persönliche Freiheitsrechte)

„O die ihr glaubt, kämpfet wider jene der Ungläubigen, die euch benachbart sind, und laßt sie in euch Härte finden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.“ (Koran 9/123)

„Und wenn ihr auf diejenigen trefft, die den Glauben verweigert haben, so gilt das Schlagen der Genicke, bis, wenn ihr sie niedergekämpft habt, ihr dann die Fessel fest macht.“ (Sure 47:4)

Dem Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, kann ein Moslem niemals zustimmen. Denn folgende Suren des Koran stehen dagegen: Sure 2, Vers 282: Bei Zeugenaussagen: „… und nehmt zwei Männer aus eurer Mitte zu Zeugen. Sind aber zwei Männer nicht zur Stelle, so bestimmt einen Mann und zwei Frauen, die sich eignen zu Zeugen …“

Sure 4 zum Erben: „Männliche Erben sollen soviel haben wie zwei weibliche.“

Sure 4 zu Eheschließung: „Überlegt gut und nehmt nur eine, zwei, drei, höchstens vier Ehefrauen …“.

Nach Sure 4, Vers 38 (Reklam-Koran) darf der Mann widerspenstige Ehefrauen ins Schlafgemach verbannen und sie schlagen, wenn sie nicht auf seine Ermahnungen hören!

Sure 4: „Die Männer sind den Weibern überlegen, wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat.“

Im Grundgesetz, Artikel 2, Absatz 2 steht:

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“

Hingegen verordnet der Koran folgende Gewalttaten wie in Sure 47, Vers 4:

„Wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Kopf, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt. Die übrigen legt in Ketten.“

Koranexperten haben 204 Verse gegen Nichtmoslems gezählt. Darin werden den „Ungläubigen“ harte Strafen angedroht. Die Gläubigen sollen keine Freundschaft mit Menschen schließen, die nicht dem Islam angehören. Sure 9 nennt Christen „von Allah verfluchte Leute“ (…) „Allah schlage sie tot!“.

In der Sure 47, Verse 36/37 heißt es: „Seid daher nicht milde gegen eure Feinde und ladet sie nicht zum Frieden ein. Ihr sollt die Mächtigen sein; denn Allah ist mit Euch und er entzieht euch nicht den Lohn eures Tuns (eurer Taten im Krieg)“. Das bekommen schon die kleinen Kinder in den vielen Koranschulen Deutschlands zu hören. Nicht das Grundgesetz gilt dort, sondern Mohammeds Wort.

Sure 9, Vers 33 (Reclam-Koran): „Er ist’s, der entsandt hat seinen Gesandten mit der Leitung der Religion der Wahrheit, um sie sichtbar zu machen über jede andere Religion, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist!“…

Quelle: de.europenews.dk

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Computer-CPUs: Sicherheitslücken die keine sind

Die Verschwörungstheoretiker zermartern sich noch ihre Hirne, während die Verschwörungspraktiker womöglich gerade mit ihren Aktivitäten aufgeflogen sind. Derzeit sind alle Gazetten voll davon, dass die großen CPU-Hersteller sich gemeinschaftlich mit gleichlautenden Sicherheitslücken an ihren Prozessoren plagen. Das ist für sich genommen schon ein sehr übles Thema und verursacht in der Branche mächtig Kopfschmerz. Neben den hektisch zu entfaltenden Aktivitäten gibt es allerdings weitere Bedenken, denen man sich zwar nicht entziehen sollte, aber im Sinne der eigenen Sicherheit besser gleich wieder vergisst.

Zunächst noch ein paar Verweise auf das große Drama welches uns gerade uraufgeführt wird. Hier eine erste Stimme: Geräte weltweit betroffen: Neue Sicherheitslücken – Chiphersteller arbeiten an Lösung …

Oder etwas anders wird an dieser Stelle berichtet: Gravierende Prozessor-Sicherheitslücke: Nicht nur Intel-CPUs betroffen, erste Details und Updates … Gerade der letzte Link belegt das herstellerübergreifende Problem. Genau das ist der Punkt der zum Nachdenken anregen darf.

Haben wir denn da nicht vor Jahren schon mal ein paar Gerüchte gehört? War da nicht die Rede von der legendären “Back-Door“? Wo alle bislang immer nur lakonisch annahmen, es handele sich dabei um die Klappe für den Backofen? Ja Kruzifix, da hat doch vor fünf Jahren einer was dazu geschrieben! Nehmen wir mal das hier: ProzessorenNews: Hintertürchen für NSA in Chips von AMD und Intel? …

Nur gut, dass wir alle so unendlich vergesslich sind, so kann man die Geschichte jetzt ganz simpel als Sicherheitslücke verkaufen, ohne das jemand argwöhnen muss. Ursache ist somit gewöhnliche Schlampigkeit und keine Bösartigkeit. Ist zwar ein bisschen peinlich, aber wen stört das schon.

Nur mal angenommen, es handelt sich tatsächlich um die bewusst eingebauten Hintertürchen. Auf die drängen in aller Regel nur so Institutionen wie beispielsweise die NSA und andere durchsetzungsfreudige bis wissbegierige Geheimdienste. Dann wären diese Hintertürchen also garantiert exzellent geplant und lediglich nach Absprache mit den Herstellern sorgsam verbaut worden. Dann ist das einzig peinliche daran exakt das, was jetzt passiert ist! Dass irgendwer eine dieser Türchen im Prozessor-Adventskalender entdeckt hat.

Aber das ist doch gar nicht weiter dramatisch, denn diese Türchen nutzen doch ausschließlich unsere Freunde und auch nur zu unserem Schutz. Hmm, oder sollte etwa der Feind, vielleicht die Chinesen oder gar die Russen, oh Gott, der Kim Jong-un … diese Prozessor-Scheunentore entdeckt haben? Das wäre natürlich omega-peinlich. Schließlich nutzt auch der Feind allerhand solcher Prozessoren. Da konnte man ihm bislang dann also immer ganz bequem über die Schulter schauen.

In jedem Fall darf man argwöhnisch werden, wenn es auf einen Schlag mehrere Prozessorhersteller mit derselben Thematik trifft. So blöd können die in ihrer Produktion normalerweise gar nicht sein. Es sei denn, sie verbauen im übertragenen Sinne, dieselben Module wie zum Beispiel die geheimdienstlich normierten Hintertürchen. Ein Schelm wer bösen dabei denkt, gelle. Deshalb brauchen wir auch gar keine Eile mit den Updates zu haben, denn es sind schließlich immer wieder dieselben Gestalten die nach unseren Passwörtern trachten und die haben Dauerzugang.

Bei den Geheimdiensten dürfte unterdessen das große Schwitzen begonnen haben. Dort muss man jetzt Inventur machen. Ganz schnell nachsehen welche Türchen trotz der aktionistisch und öffentlichkeitswirksam zugeknallten Türen noch nicht entdeckt wurden und für die Dienste weiterhin durchgängig bleiben. Garantiert hat man sich bei der “Prozessor-Back-Door” nicht auf eine einzige beschränkt. Da wird es Reserven geben. Manchmal lohnt es schon den Prozessor selbst etwas näher in Augenschein zu nehmen. Wir können also gewiss sein, auch weiterhin gut beschützt und behütet zu sein. Sollte uns zuhause einmal die Festplatte abrauchen, können wir mit Glück von der NSA auch ein „Komplett-Backup“ erhalten. Man sollte es einfach mal anfragen und vor allem, um welchen Preis heute sowas zu haben ist.

Nein nein, keine Sorge, so schlecht wird die Welt schon nicht sein. Das sind und bleiben alles Hirngespinste von Verschwörungstheoretikern. In der Praxis werden überall und an allen Orten die Rechte der Bürger respektiert und geachtet, so auch der Datenschutz. Nur in ganz seltenen Fällen muss sich der Staat mal vergewissern, dass ihm die Leute auch wirklich noch treu ergeben sind. Nut dazu muss man halt schon mal die Tür einen Spalt weit aufstoßen und nachsehen ob es noch so ist. Und wer nichts zu verbergen hat, der hat ja auch nichts zu befürchten. Insoweit ist dieser ganze Alarmismus einfach mal wieder für die Katz, gelle! Dann wollen wir es mal ganz schnell wieder vergessen, damit nur kein Unmut zurückbleibt.

Quelle: qpress.de

RETRO 2017: Der ganz andere Jahresrückblick (3.und letzter Teil)

SPRACHBEGABUNG

Was hat 2017 noch zu „bieten“, dass es wert wäre, Gedanken daran zu verschwenden? Der „Niedergang“ und Verfall der deutschen Sprache vielleicht? Wenn also geistig-degenerierte „Deutsche“ ihre eigene Muttersprache nicht mehr beherrschen, weil es ihnen scheißegal zu sein scheint, wie sie reden und schreiben? Was übrigens NICHT mit „Ausländern“ in Zusammenhang steht, sondern mit der Anspruchslosigkeit unserer heutigen Gesellschaft, der ein bisschen Globalisierung ihrer altbackenen Traditionen ansonsten durchaus gut zu Gesicht stünde.

Ist es eventuell von Bedeutung, wenn ich erwähne, dass sich die „Produktion“ von Tierfellen in 2017 verdoppelt hat? – In nur einem Jahr also! Ja, es hätte Bedeutung. Denn es zeigt, wohin die Reise geht, wohin sich die Deutschen entwickeln. Die Gründe, warum das so ist, erspare ich mir, weil sie hinlänglich bekannt sein dürften.

Die Spielzeugherstellung mit Massentierhaltungsbetrieben in Miniaturform, Tiertransporter in großer Auswahl zum Spielen für Kinder, Schlachthäuser als Spielzeug mit blutigen Messern, künstliche Tierleichen, die Kinder zerlegen können, auch im Maßstab 1 zu 1, Spielfiguren, die Jäger und Metzger darstellen, Minibettvorleger mit Tierkopf, (unechte) „Tiertrophäen“ für die Kinderzimmer, Schaffelle für Babys, Stierkämpfer und halbtote blutverschmierte Stiere als Miniaturfigürchen für Kinderhände, Fleisch, Wurst, Eier und Molkereiprodukte für die Puppenstuben und vieles mehr hat auch in 2017 keine Stagnation erfahren, sondern erfreut sich einer ständigen Beliebtheit. Schon dies zeigt uns einiges über UNSERE Gesellschaft.

Und natürlich könnte ich auch die Angebote von (echt-aussehenden) Waffen für Kinder mit erwähnen, weil sie ins Gewaltbild passen, mit der unsere Nachfolgegeneration geprägt werden soll. Es haut mich jedes Mal von den Socken, wenn ich durch eine der großen Spielzeugabteilungen gehe. In Deutschland erscheint das noch als „gering“ im Vergleich zu manch anderen Ländern, wo Panzer und sonstiges Militärequipment zum Spielzeugalltag gehören. Auch der 57. Hessentag im Juni 2017 wurde von einer ausgiebigen Militärpräsenz bestimmt (denn die Bundeswehr hat Nachwuchssorgen, und wer, wenn nicht Kinder, sind am leichtesten einzufangen?)!

UMWELTSCHUTZ-POSSE

Ein Wort genügt fürs nächste Dilemma in 2017: Glyphosat.

Die Welt-Klima-Konferenz wurde im Jahr 2017 in Bonn zelebriert. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen.

TIERTEILE-SPEISEN

Immerhin – die Kochshows im deutschen Fernsehen laufen noch. Die Profiteure der Tierausbeutungen freut’s gewaltig. 2017 waren exotische Fleischgerichte, aber auch heimische „Genüsse“ wie Wachteln, Lamm- und Spanferkelbraten angesagt und konnten die Feinschmecker mit ihren ach-so-exzellenten Gaumen entzücken. Alles zum Wohl der Tiere. „Mit gutem Gefühl genießen“ (O-Ton). Betreiber von Massentierhaltungsanlagen bezeichnen sich als Tierschützer, Jäger sowieso, die Tierausbeuterindustrie betreibe ausschließlich „Tierwohl“, wenn es nach deren Publikationen gehe; wir dürften demnach voll und ganz BERUHIGT SCHLAFEN.

Einige Städte haben ein Wildtierverbot für Zirkusse auf den städtischen Flächen festgelegt. Die Zirkusse stellen ihre Zelte jetzt bei den großen Möbelmärkten auf. Das ist auf Privatgelände, und die Kommunalpolitiker dürfen tatenlos zusehen. So einfach können die Tierquäler in Deutschland ihr Handwerk weiterhin praktizieren. Eine große Anzahl an Ländern haben – auch in 2017 – ein grundsätzliches Verbot ausgesprochen. Der deutsche Bundestag wehrt sich dagegen mit Händen und Füßen.

Eine für die Regierung peinliche Angelegenheit. (Die Tierausbeuter freut auch dies). Der „illegale“ Welpenhandel ist 2017 ebenfalls nicht versiegt, aber ich finde selbst den „legalen“ kritikwürdig. Ein „Handel“ mit Tieren ist moralisch-betrachtet IMMER illegal.

Der Verkauf an „Halben Brathendln“ konnte beim Oktoberfest 2017 nochmals gesteigert werden – naja, auch das verwundert mich wenig, aber es ist schon schrecklich, diese ewig-endlose Tier-Fresserei von „uns Menschen“!

TIERPATENT

„Patente für Tiere“ sind seit 2017 in der EU kein Problem mehr, die Züchter sind längst hellhörig geworden. Sie brauchen jetzt nur die neue EU-Patent-Ausführungsverordnung zu beachten, die vereinheitlicht wurde und den „Tierpatenten“ neue Dimensionen eröffnete. Der Historiker Phylarchos, der im 3. Jahrhundert v. Chr. gelebt hat, soll das Patentrecht von Sybaris von 720 v. Chr. beschrieben haben. Das ist lange zurück, und an Lebewesen, die Menschen patentieren, hat damals hundertprozentig niemand gedacht. Insbesondere für das Tierrecht wurden damit schreckliche Voraussetzungen geschaffen, die nur die Legislative – im positiven Sinne – zu regeln imstande gewesen wäre – doch genau das Gegenteil ist 2017 geschehen.

Dieselskandal. Lachhaft! Diesel als Treibstoff war für die Umwelt schon immer ein Skandal. Lächerlich: Grenzwerte. Wer legt sie denn fest, diese sogenannten „GrenzWerte“? Die Schwachmaten und Einfachgestrickten nicken allen Unfug ab, der ihnen vorgesetzt wird, so auch in 2017. Dafür hat das „Stadtradeln 2017“ um sich gegriffen wie ein Lauffeuer. Die Städte übertrafen sich mit Kilometerangaben ihrer Drahteseltreter, aber die Luftverschmutzung ist dennoch nicht gesunken; gestiegen ist dagegen das gute Gewissen, etwas für die „saubere Luft“ und deren Reinhaltung getan zu haben. Blinder Aktionismus.

Der Berliner Zoo leiht sich (seit) 2017 einen Panda aus China aus. Schlappe 920.000 Euro kostet der Bambusbär den „Tiergarten“ unserer Hauptstadt. Der Oberbürgermeister von Berlin höchstpersönlich kümmerte sich darum. Das zeigt, wie lukrativ Tierhandel und „Tiermissbrauch“ inzwischen in vielerlei Facetten geworden ist. Wenn die MILLIONEN Menschen, die alljährlich – teilweise ja fast täglich – in die deutschen Zoos rennen, wüssten, wie viel Tierleid tatsächlich hinter dem Ausbeutersystem jener „Tier-Aussteller“ herrscht, würden sie sich vielleicht überlegen, ob sie dies mit ihrem Eintrittsgeld „subventionieren“ möchten. (Vielleicht überlegen sie es sich aber auch nicht).

GOTT IN DIE VERFASSUNG

Der Hessische Landtag befasste sich im Februar 2017 mit dem Antrag, „die Verantwortung vor Gott“ als Passus in die Landesverfassung aufnehmen. Was sagt uns das? Es unterstreicht meine Rede: Wenn nämlich die Menschen verblöden, ist den Scharlatanen Tür und Tor geöffnet. Einen solchen „Gottesbezug“ in eine Verfassung hineinzuschreiben, ist schon der Gipfel der Unverfrorenheit und eine überdeutliche Bevormundung von Frei-Denkern. Hat sich irgendwer daran gestört? Irgendwie wohl nicht. Zumindest nicht dergestalt, dass man für 2017 Notiz genommen hätte. „Do kann mer halt nix degeesche mache“, sagte der Hesse dazu.

Die Vereinigung „Ärzte gegen Tierversuche“ rief dazu auf, bis 11. April 2017 eine Petition GEGEN eine vom Bundestag geplante „Überarbeitung“ des deutschen Tierschutzgesetzes zu unterzeichnen. Ziel der Bundesregierung war es, das Durchführen von Tierversuchen hierzulande zu erleichtern(!). Von den benötigten 50.000 Stimmen kam am Ende nur die Hälfte zustande. Die Bundesregierung hatte gewonnen, die Tiere verloren. Auch in 2017.

Schafe wurden von einer Weide geklaut, Pferdebäuche aufgeschlitzt, Hunde mit Rasierklingen in Wurstködern verletzt, Ratten vergiftet, Wild „erlegt“, Enten abgeballert, 2017er Live-Report. Auch keineswegs überraschend neu, aber doch immer wieder eine Schlagzeile in der Presse wert. (Dann folgt eine weitere Pressemeldung. Noch eine weitere. Dann, am Ende, der Sportteil. Interessant! Morgen kommt die nächste Tageszeitung ins Haus. Routine).

KREIS-TIERBEIRAT

Der Antrag, im Landkreis Groß-Gerau einen Tierbeirat zu etablieren, ist 2017 vom Kreistag mehrheitlich angenommen worden. So geschehen zum ersten Mal in der Geschichte Deutschlands. Ob es weltweit überhaupt schon jemals einen Tierbeirat in irgendeinem Kreis, Distrikt, Bezirk, Kanton, Departement oder dergleichen gegeben hat, lässt sich durchaus anzweifeln. Es kommt bei den im Kreis Groß-Gerau hinzu, dass es sich eben um kein TierSCHUTZ-Konglomerat handelt, sondern eine weitere Besonderheit in sich trägt, nämlich den Gedanken des TierRECHTs. Jetzt frage ich mich nur, ob das in 2017 Beschlossene in Deutschland Schule machen wird. Es bleibt ein Ärgernis für mich, dass sich kaum jemand in die Politik wagt, um den Tieren mehr Recht einzuräumen, und das immer größer werdende Feld der Tierausbeutung anderen kampflos überlässt.

Bei einem Tierbeirat geht es um Tiere. Ja was auch sonst? (Huhu-Haha). Tiere sind Lebewesen, die wie wir Gefühle haben (ach was? Tatsächlich?). Sie empfinden Leid, sind schmerzempfindlich und müssen vor Ausbeutern geschützt werden. Der Unterschied zwischen Tieren und uns besteht darin, dass sie nicht für sich selbst sprechen können (so, so. Hört! Hört!). Wenn man sich einmal die Geschichte der Gesetzgebung anschaut, stellt man fest, dass einige Rahmenbedingungen zum Zeitpunkt ihrer Ratifizierung längst überfällig gewesen waren, zumindest solche, die in keiner Weise ihrer Zeit irgendwie voraus waren. Meistens geht es dabei um Themen, die am Rande der Politik zu finden sind. Manchmal geht es auch um diejenigen, welche in der Hierarchie ganz unten stehen. In Mecklenburg-Vorpommern hat beispielsweise der Landestierbeirat verfügt, dass noch in 2017 die Zirtower Nerzfarm, in der rund 40.000 Tiere „gehalten“ und „ständig“ für das „Ernten ihrer Pelze“ ermordet (und dann eben wieder „ersetzt“) wurden, dicht gemacht werden musste. Dass nun der Kreis Groß-Gerau einen Tierbeirat erhält, ist ein besonderes Ereignis und ein durchaus „historischer Moment“. Tja, das scheint jetzt irgendwie so eine der einzigen „positiven“ Mitteilungen aus dem endenden Jahr gewesen zu sein.

Wo sind bei meiner Aufzählung die klugen Menschen geblieben? Peter Härtling. Bäääh! Der ist 2017 gestorben. Ein Dinosaurier unter den Intellektuellen. Tot und weg. Das bedauere ich sehr. Sonst noch wer Kluges? Jürgen Habermas feierte seinen 88. („…der macht’s vielleicht auch nicht mehr lange“). 2017 erschien der Druck der „Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union“. Habermas gehört zu den Unterstützern einer Initiative aus Netzaktivisten, Politikern, Wissenschaftlern, Schriftstellern, Journalisten und Bürgerrechtlern, die sich für rechtlich-verbindliche EU-Grundrechte in der „digitalen Welt“ einsetzen.
Wann, frage ich mich, befasst sich die EU endlich mit den Grundrechten für Tiere? Wer fordert sie ein? Der EU-Abgeordnete und ehemals Vorsitzender der Tierschutzpartei? Dass ich nicht lache! Der wohl kaum. Der kassiert seine 25.000 Euro im Monat, und seine Rente ist allemal sicher. Das Segment „Tierschutz“ bietet augenscheinlich (hin und wieder) äußerst „lukrative Möglichkeiten“. Alexander KLUGE erhielt 2017 den Jean-Paul-Preis für sein Lebenswerk. Ich gratuliere. Noch so’n Kluge(r).

DUMME MENSCHEN 2017

Wir finden aber auch „Dumme Menschen 2017“ im Internet. Darunter sind die anfangs genannten Fünf nicht vertreten. Sie müssen nichts riskieren. Das scheinen einige von den – im Vergleich dazu – „Schwächeren“ sehr wohl zu „müssen“. Sie nämlich riskieren in machen Fällen sogar ihr Leben nur um Aufmerksamkeit zu erhaschen. (Übrigens Urgrund für fast alles BÖSE, das geschehen ist und noch geschehen wird). Die „Welt“ lacht – dennoch – 758.897 mal über diese eine Clip-Kompilation. Die (darin gezeigten) „Dummen“ nicht.

Die angebotenen Retrospektiven über das verblassende Jahr sind vielfältig. Fast immer sind sie der reinste Schrott. Der Mülleimer dafür könnte garnicht groß genug sein, aber das Dummvolk freut’s. Es genießt die Abwechslung. Und man kann erahnen, was den Menschen von JETZT wichtig erscheint. Tierleid und eine mögliche Verminderung dessen… ist es jedenfalls nur ganz selten.

Nun leben wir in Kürze in 2018. Da denken wir, dass wir, die Menschen, irgendwie etwas dazugelernt hätten während unserer »kulturellen Entwicklung« im letzten Jahr und in den Jahren davor, aber in Wirklichkeit geschehen in gerade diesen Minuten unglaubliche Taten auf unserem Planeten, nicht selten auf Grundlage von („falsch-verstandenem“) – nicht immer „religiösem“ – Glauben. Was also ist dies für eine „menschliche Zivilisation“, in der WIR leben und in der wir alle – als Teil der Gattung Mensch – solche Grausamkeiten zulassen, zumindest wissentlich dulden?! Mit unfassbar dummen Geschwätz, das für jemandem wie mich kaum auszuhalten ist, versucht sich das Gros „unserer Gesellschaft“ zu rechtfertigen. Dass diese „Dummschwätzer“ von der Ausbeutermafia manipuliert sind, wollen sie sich eben nicht zugeben. (Sie kleben auf der „Rückseite der Medaille“ scheinbar felsenfest fest).

EINBLICK IN BEIDE RICHTUNGEN

Ein Blick zurück sei immer auch ein Blick nach vorn. Das wussten schon die Philosophen seitdem der erste mit Philosophieren begonnen hat. Es ist das „Lernen aus der Vergangenheit, aus der eigenen Geschichte und der seiner Gruppe, die ihn schützt und heute auch aus der Geschichte der gesamten Menschheit, die ihn bedroht – immer aber sollte ein Lernprozess damit verbunden werden. Dies, so möchte ich betonen, war schließlich auch der Antrieb, 2017 in – sicherlich einseitigerweise – zumindest jedoch recht ausführlich, zu durchleuchten und einiges ins Gedächtnis zurückzurufen.

Bei meinen Analysen, sofern es abgrenzbar war, habe ich mich auf Deutschland beschränkt, weil ich in diesem Land lebe und mir hier eine gewisse Chance (auf bessere – gesetzliche – Rahmenbedingungen) als durchführbar, respektive realisierbar erscheint, nämlich die Bewegung insbesondere im Tierrecht auf politischer Ebene. Und in 1.000 Jahren wird man wissen, ob ich mich darin getäuscht habe.

Hiermit beende ich meine Rückschau. In gewisser „Demut“ vor „meinem Leben“ empfinde ich mich selbst als dankbar dafür, dass ich diese Retro verfassen konnte. Darüber hinaus danke ich meinen Eltern, noch mehr aber meinen Großeltern, die bereits im 19. Jahrhundert geboren worden waren, für ihre eindringlichen Erzählungen aus deren Kindheit und für die Weitergabe ihrer Erfahrungen über all die Jahre hinweg, aus denen ich jeweils und zum Teil eigene Lehren ziehen konnte. Ein weiterer Dank geht an alle, die mich auch 2017 wieder ertragen haben und womöglich auch in der Zukunft werden erdulden müssen, sofern sie es mittragen, dass ich „anders“ bin. „Make Room! Make Room!“, Harry Harrison 1966.

Wie häufig fragt sich der Durchschnittsmensch so am Tag „Was mache ich hier eigentlich in dieser Welt“? Ja wie häufig denn? Keiner will darauf eine Antwort geben, weil er die Antwort auf die erste Frage bereits scheut.

Ich wünsche mir, dass eines Tages Tierrechtler zu den „Starken“ in unserer Menschgemeinschaft gezählt werden, und dass es an Köpfen mehr sein werden als es Ende 2017 der Fall ist.

SCHLUSSAKKORD

Und wir? WIR wünschen uns Gesundheit. Jedes Jahr zum Jahreswechsel, und meinen damit die physische. Wie aber steht es um unsere „psychische Gesundheit“? Über das Geschriebene hinaus wage ich keinen Ausblick auf das kommende Jahr. Lasst uns versuchen, der drohenden Vernunftresignation entgegenzutreten und auf dem GUTEN Weg zu bleiben, halten wir dabei die Augen offen! Schützen wir uns und unsere Mitlebewesen vor Ausbeutung wann immer wir dazu in der Lage sein werden und legen noch eine Schippe Ehrgeiz mit obendrauf!

Volker Arndt, Vorsitzender von TIERRECHT EU 21 e.V.