Für die Tage, an denen dein Herz fast zerbricht und in heftigem Schmerz pulsiert…

Beitrag von Bettina Marie Schneider, veröffentlicht am 6. Dezember 2017

Als ich heute über diese wunderbaren Zeilen stolperte, hatte ich selbst einen solchen Tag. Ich dachte zum zigsten mal, ich muss völlig verrückt sein, dieses friedliche Umfeld auf dem Blog hier und in meinen Real Life Kontakten, jeden Tag freiwillig zu verlassen und gegen ein virtuelles Schlachtfeld einzutauschen. Mich dort mit Menschen zu befassen und Benehmen zu tolerieren, das ich sonst niemals in meiner Nähe dulden würde. Ich muss völlig verrückt sein, jede Nacht aufs neue meine Blessuren zu verarzten um dann am nächsten morgen wieder anzutreten und alle anzufeuern, es mir gleich zu tun. Für die Ärmsten der Armen, die nichts dafür können, dass Menschen sind, wie sie nun einmal sind. Viele jedenfalls.

In dieser Stimmung fanden nachfolgende Zeilen zu mir. Ich habe sie übersetzt, weil sie vielleicht auch manch anderem zur rechten Zeit den Fokus wieder auf das wesentliche zurück lenken …

  • für die Tage, an denen dein Herz fast zerbricht und in heftigem Schmerz pulsiert…
  • für die Tage, an denen wir uns auf die Lippen beißen und es einfach nicht mehr schaffen, die Tränen zu unterdrücken…
  • für die Tage, wenn sich unsere Seelen so schwer anfühlen, dass sie unsere müden Schultern tief in sich zusammensinken lassen.
  • für die Tage, an denen die Kraft morgens Aufzustehen sich bereits wie eine Heldentat anfühlt
  • für die Tage, an denen wir vor Ärger zittern und beständig kurz davor sind, endgültig die Beherrschung zu verlieren
  • für die Tage, an denen wir uns leer, nutzlos, und unsichtbar mit all unseren Bedürfnissen fühlen, wie ein hungriger Geist

Ja, diese Tage sind wirklich harte Tage.

Diese Tage zerreißen uns in Stücke, lassen uns nackt, erschöpft und zitternd im Dunkeln zurück.

Es sind die Tage, an denen wir einfach aufgeben möchten.

Die Tage, an denen wir einfach nur weit, weit weglaufen möchten.

Aber wir können es nicht.

Wir können nicht weglaufen. Uns nicht verstecken. Oder Aufgeben.

Wenn wir es täten, würden wir nur vor uns selbst weglaufen.

Wir würden uns selbst aufgeben.

Wir würden uns vor uns selbst verstecken.

Natürlich könnten wir uns der Situation entziehen und uns kopfüber unter einen schnellen Bus werfen, wenn alles zu viel wird.

Aber die Sache ist die … an diesen Tagen brauchen wir uns selbst am allermeisten, an diesen f*cking harten, fordernden und schrecklichen Tagen.

Lasst uns bleiben.

Lasst uns durchhalten.

Wir müssen diese Gefühle nicht analysieren.

Wir müssen einfach bleiben und uns selbst unterstützen, auf Teufel komm raus.

Wie? Was können wir tun?

Wir können verwegen sein und mitten in die Härte dieses Tages eintauchen, fühlen, wie das Eiswasser in unsere Herzen tröpfelt, es dort gefriert und sich zu wunderschönen Eisblumen wandelt.

Wir können uns entgegen stürmen, mit weit offenen Armen, einem aufmunternden Lächeln und einem köstlichen Glas Rotwein .

Wir können unseren zerknitterten Seelen einen riesigen Blumenstrauß schenken.

Wir können uns einen Freiraum schaffen und dort tausend Kristalltropfen weinen, bis der Himmel sich wieder aufklärt und der Salzregen vorbei gezogen ist.

Wir können unserer Seele ein Schaumbad einlassen und in meterhohe Lavendel Schaumwölkchen eintauchen und dann tief Luft holen.

Wir können uns von der Welt zurückziehen, uns unter Kissen vergraben, seufzen, jammern und einfach verletzt sein.

Wir können uns fragen: „Was kann ich jetzt für dich tun?“

Wir können richtig mutig sein, unser Herz auf der Zunge tragen und einen lieben Freund um eine extra Portion Zuspruch bitten.

Wir können unseren heftigen Schmerz und unsere schreckliche Trauer schreiben, malen, tanzen und singen, sie kompromisslos zum Ausdruck bringen und dadurch magische Kunst erschaffen.

Wir können eine zaghafte, melancholische Playlist abspielen und schluchzen und zittern, bis sich unsere Herzen über der Musik beruhigt haben.

Wir können nach unserer eigenen Hand greifen und sie fest drücken.

Ja.

Es gibt Tausend wunderbare Dinge, die wir tun können, um uns selbst zu unterstützen.

Und jetzt lasst uns alle schwören, uns selbst niemals im Stich zu lassen.

Niemals!

Weil, Ja… manche Tage sind unglaublich hart.

Aber sie können auch unglaublich gewinnbringend sein.

Sie können umgestaltend sein.

Sie können schön sein.

Sie können vollgestopft sein, mit Inspiration.

Sie können genau das sein, was wir gerade brauchen.

Also lasst uns tapfer sein, und weiter hier bleiben.

Lasst uns knallhart sein und diesen Tagen aufrecht entgegentreten.


Übersetzung (c) BMS Quelle und englischer Original Text: Elephant Journal

Quelle: Bettina Schneider/guteskarmatogoblog.wordpress.com

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Wort zum Sonntag


Der Baum ist voller zerfressener Blätter. Für die Natur normale Nahrung, für die Sicht des Menschen durch „Schädlinge“ verursacht. Natur-Normalität versus menschliche Gedankenwelt – die irrsinnige Hybriswelt der menschlichen Spezies.


Greif nur an, wenn deine Verletzungen kalkulierbar bleiben – geistig und körperlich!


Die Menschheit wächst jeden Tag um ca. 200.000 Köpfe! Das ist d i e apokalyptische Zahl schlechthin. Sie ist die Ursache, durch welche die Zukunft von Mensch, Tier und Natur nachhaltig und dauerhaft vernichtet wird.


Bei jedem größeren Unglücksfall treten sie in Erscheinung – die Notfallseelsorger der katholischen und evangelischen Konfession. Wo bleiben die Notfall-Rabbis und Notfall-Imame, drücken die sich, gibt es die nicht im Notfalleinsatz oder braucht man die auch nicht?


Wenn der Mensch ein vernunftbegabtes Wesen sein soll, wieso vernichtet er dann trotz besseren Wissens seine eigene Lebensgrundlage, indem er die Erde in eine ausgeplünderte Müllkippe verwandelt?


Seid unfruchtbar und mehret euch nicht.



 

Entscheidung nach 60 Jahren aufgrund logischer Einsichten


Untertitel: Stier begeht nach stundenlanger Qual Selbstmord

Lieber Wolfgang,

heute wende ich mich an Dich mit einem ganz speziellen Vortrag, der gleichzeitig eine einschneidende Epoche in meinem Leben und eine grosse Entscheidung fuer mich ist! Unsere vergangenen Gedankenaustausche, Querelen und Diskussionen kennst Du und kennt der Leser – und heute ist heute! Nachdem ich das untenstehende Video gesehen habe, habe ich nun (endlich) die Entscheidung meines Lebens getroffen, mit welcher ich seeeeeeeeeeeeeeehr lange gewartet habe und immer noch ein Tuerlein offen liess! Aber dieses Video brachte mein uebervolles Fass zum ueberlaufen! Ich bitte Dich den nachfolgenden Aufsatz seiner Aktualitaet wegen so schnell wie moeglich aufzusetzen, wobei Du diese Einfuehrung wie sie ist, gleich mit einfuegen kannst!

Das untenstehende Video hat mir, kurz gesagt, das Herz gebrochen, welches nun schon seit ueber 60 Jahren an der Seite der zugrunde gehenden Tiere leidet und blutet. Und so sage ich denn heute klar und laut: genug ist genug – ich bekenne mich zum Atheismus, ohne wenn und aber! Weil diese Entscheidung eine endgueltige ist, wollte ich sie nicht Hals ueber Kopf treffen und ohne Einflussnahme von aussen, es ist also meine ganz persoenliche freie Entscheidung und ein seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr lange und wohl ueberlegter Weg, den ich da beschreite!

Dieser Weg erstreckt sich ueber mehrere Etappen und ueber diese jeweiligen Etappen moechte ich nun etwas ausfuehrlicher berichten, denn das interessante an meiner Entscheidung ist vor allem fuer den Zaungast nicht die Tatsache an und fuer sich, sondern wie es dazu kam, denn ich bin mir sicher, dass noch viele Tierfreunde genau in diesem Augenblick vor der Frage stehen, der Religion eine Absage zu erteilen oder nicht.

Von allerfruehester Jugend an begriff ich sofort, dass der desolate Zustand der Erde und ihrer (vor allem vierbeinigen Lebewesen) nicht in der Absicht eines guetigen Gottes liegen kann. Ein Gedanke, welcher mich bis heute uebrigens staendig begleitete, aber nicht die Ursache meiner Entscheidung ist, die Ursachen meiner Entscheidung sind naemlich folgende konkrete verinnerlichte Momente, 5 an der Zahl:

1. Etappe

Das eingehende Befassen mit der Person des Rasputin, seiner Umtriebe und deren Folgen! Diese historische Tatsache ist eine dermassen sinnlose Katastrophe, dass sich jeder Mensch, welcher noch einigermassen bei Trost ist, an den Kopf greift und losrennt, um nie wieder anzuhalten! Ein Gipfel der historischen Sinnlosigkeit: der Moench, und der immer wieder von ihm vor der Blutung gerettete Zarevitch, der summa summarum anschliessend waehrend der russischen Revolution fusiliert wird!

2. Etappe

Meine persoenliche Auseinandersetzung mit dem Thema nach den Diskussionen mit Wolfgang und den Lesern und auch privaten Personen

3. Etappe

Diskussion in der Serie ‚Hell on Wheels‘, wo es um den Bau der Union Pacific Eisenbahn und die damit einhergehende Zerstoerung und Ungerechtigkeit geht. Unternehmer zu einer protestierenden Menschengruppe: „Die Indianer haben zu ihrem Gott gebetet, damit diese Eisenbahn nicht gebaut wird, die Siedler haben zu ihrem Gott gebetet, damit die Union Pacific nicht gebaut wird und nun betet ihr zu eurem Gott, damit euch das Land nicht genommen und die Eisenbahn nicht gebaut wird. Aber Gott kann diesen Eisenbahnbau nicht verhindern“!

4. Etappe

Ganz klar das Versagen des Christentums und der 2000-jaehrige Leerlauf – und die daraus sich entwickelnde rapide Verschlechterung des Erdendaseins fuer alle Lebewesen, insbesondere die verbrecherische Parasitierung und der Genozid am Tierreich. Und wenn mich aufgrund dieser Entscheidung ein eventuelles kleinliches Herrgoettchen nicht haben will, dann ist es bestimmt kein Verlust, denn dann waeren ja alle Mieslinge um ihn herum versammelt und die Sache bliebe beim Alten – wenn ich da so schaue, wie viele kleine miese Baeuerlein an die Himmelstuere klopfen, bleib ich lieber ganz tot oder geh zum Teufel….

5. Etappe

Das nachfolgende Video – dies ist der hauptsaechliche Ausloeser meiner Entscheidung, denn ich bin es muede, ein Phantom zu jagen, wo keines ist, denn gaebe es diesen Gott, so wuerde er DIES BESTIMMT NICHT ZULASSEN, sonst waere er ja von Sinnen und das ganze Erdencabaret ein Ausbund von Sinnlosigkeit! Da muessen wir bestimmt auf KEINEN Gott warten, wie immer er gestaltet oder nicht gestaltet oder sonstwas sein sollte!

Hier geht es zum verlinkten Video auf Youtube:

Keine Schmollecke mehr!

Bei der 1. Etappe war da noch ein uebergrosses Herrgottsbild, welches in mir an allen Ecken und Enden wackelte und mich ruettelte, waehrend bei Etappe 2 dem deutlich geschrumpften Alpha-Maennchen der Heiligenschein verrutschte. Infolge der 3. Etappe verkleinerte sich das Alpha-Maennchen und schrumpte auf die Groesse einer grauen Maus. Bei Etappe 4 war das Alpha-Maennchen verschwunden, aber ich suchte nach ihm, ohne es zu finden und bei Etappe 5 schlussendlich suche ich es nicht mehr, denn jetzt bin ich davon ueberzeugt, dass es von Anfang an ein Trugschluss war.

Ich stelle es auch nicht mehr in meiner Kopfnische in die geistige Schandecke, was ich vorher sehr wohl tat. Da bin ich aber noch lange nicht die schlimmste – da gibt es Leute, welche sich dafuer eigens eine Statue halten – und diese bei Befehlsverweigerung in die reale Zimmerecke stellen. Denn ich kann kein Trugbild fuer die Verbrechen des Menschen verantwortlich machen und ich will mich nicht mehr zweimal aergern – einmal an Gott und einmal am Menschen, denn einmal aergern genuegt mir, denn der Mensch ist Aergernis genug – da bleibt fuer ein Trugbild kein Platz mehr.

Ich vergoettere aber auch die Natur nicht, denn sie ist grausam und ihr sind die Opfer gleichgueltig, es genuegt ihr, wenn sie spriesst. Ich bin ebenfalls davon ueberzeugt, dass diese Welt kein Zufall ist, dafuer ist das ganze Gewebe zu kompliziert – aber das ist eine andere Geschichte, worauf wir noch einige Zeit warten muessen… kommt Zeit, kommt (hoffentlich) Rat….

Eure Claudia im Tierschutz – bis ins Beinhaus