Für einen Bissen Fleisch (Teil 4)

Fortsetzung vom 06.Januar 2019

Doch auch die Wissenschaft tut, was sie kann.

Der Soziologe Max Horkheimer erinnert an das Kolleg eines prominenten Physiologen in den zwanziger Jahren:

Im ersten Teil des Semesters war eine Katze so aufgeschnallt, daß sie ihren Kopf nicht bewegen konnte. Eines ihrer Augen war gewaltsam aufgerissen und ein starker elektrischer Lichtstrahl fiel hinein. Die Studenten wurden langsam vorbeigeführt, um sich zu überzeugen, daß der Hintergrund des Auges phosphoreszierte, wie der Professor behauptet hatte. Im zweiten Teil des Semesters war ein Hase gefesselt. Auch er konnte den Kopf nicht bewegen. Der Schädel war aufgemeißelt und die halbe Hirnschale lag frei. Jedesmal, wenn ein Stdudent vorbeikam, berührte der Professor die eine oder andere Stelle des Gehirns, um zu zeigen, daß dadurch ein Glied des Tieres zuckte, also mit jener Stelle verbunden war. Im dritten Teil brachte der Professor sechs Tauben ins Kolleg. Das Gehirn war ihnen herausgenommen. Er ließ sie im Auditorium flattern, um unzweideutig darzutun, daß sie die Orientierung verloren hatten. Der Beweis gelang.“

Heute (1996) werden in der Bundesrepublik Deutschland schätzungsweise zehn bis zwölf Millionen Versuchstiere mehr oder minder ähnlich „erforscht“, nicht mitgerechnet Insekten und Kleinstlebewesen.

Allein im Land des Papstes verrecken (mit Hilfe von Tausenden geblendeter Lockvögel) jährlich zweihundert Millionen Zugvögel, die man im steigenden Maße nach Westdeutschland importiert (wo 1974 das Einfuhrverbot an der Weigerung der CDU/CSU regierten Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Saarland scheiterte).

Noch immer knüppelt man Robben-Babies vor den Augen ihrer Mütter kaputt, prügelt man Karakul-Lämmer gleichsam pränatal aus dem Mutterleib, führt man – unter kirchlichem Segen – Stierkämpfe im katholischen Spanien, Südfrankreich, Lateinamerika auf, neuerdings auch in Jugoslawien und Kuweit.

In den USA bringt man Pferde mittels Elektroschocks zu wilden Sprüngen, fängt man beim „Steer Busting“ die Tiere mit dem Lasso an den Hinterläufen und schleift sie durch die Arena, bis sie verenden. Auf Taubenschießplätzen ballert man Tauben, nachdem man ihre Steuerfedern gestutzt, tausendweis ab. Verweigert so ein „Ziel“ den Todesflug, reißt man ihm Federn aus und salzt seine Wunden, um es zum Fliegen zu bringen.

In der BRD gab es zumindest noch 1970 öffentliches „Hahnenköpfen“ und „Gänsekopfen“, wobei die Hobby-Schlächter oft mit verbundenen Augen die nach unten aufgehängten Opfer qualvoll massakrierten. Und während man früher vor der Urlaubsfahrt fast allgemein seine Fische in die Toilette leerte und die Spülung zog, setzt man nun, ehe man sich selbst erholt, die eignen Hunde und K+atzen aus, bindet sie an Bäume, schlägt ihre Köpfe ein , stopft sie in den Müll, in Amerika jährlich Millionen. Und von tausend Millionen Tieren, die man Jahr für Jahr auf der besten aller Welten kaltblütig abmurkst, verröchelt mehr als die Hälfte unbetäubt (Geflügel, Kleintiere u. Fische gar nicht mitgezählt).

Immer wieder ist festzuhalten, daß die älteren griechischen Philosophen der vorchristlichen Zeit dem Tier ein Seelenleben konzedierten ähnlich dem unseren. Und noch im 3. Jahrhundert sah der große Antichrist Porphyrios, „doctissimus philosophorum“ selbst laut Augustin, keinen prinzipiellen, sondern nur einen graduellen Unterschied zwischen Tier und Mensch.

Aber erst nach eineinhalb Jahrtausenden erbarmungsloser Degradation des Tiers durch die frohen Botschafter und deren beginnenden Bankrott konstatieren der Humanist Michel de Montaigne im 16., die Aufklärer im 18., Scheitlin, Alfred Brehm, Carl Vogt, Ludwig Büchner, Ernst Hackel im 19. Jahrhundert wieder ein allenfalls gradweises Anderssein der Tierseele, oft sogar zugunsten dieser!

Zwar widerlegt auch die Tragödie des Tiers kein „höchstes Wesen“, doch die christliche Gottesidee. Denn ist Gott allmächtig, kann er nicht allgütig, ist er allgütig, kann er nicht allmächtig sein. Andernfalls dürften wir unsern Kopf getrost kirchlich ausräuchern und zum Weihwasserbecken umfunktionieren lassen: glauben und verdummen, wie Pascal empfahl …. Und verrohen!

Fortsetzung folgt …..

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“Es ist Allahs Wille”: die grausamen Morde an zwei jungen Frauen bei Marrakesch

Von Gastautor Dr. Wolfgang Hintze auf vera-lengsfeld.de

Diesen Artikel hatte ich schon vor Heiligabend fertig, wollte aber die besinnlichen Tage nicht stören. Am heutigen Neujahrstag, also zwei Wochen später, möchte ich den Text nun doch veröffentlichen, und zwar nicht obwohl, sondern gerade weil er “veraltet” ist. Es ist eine Schande, dass über derart fürchterliche Ereignisse von den “Qualitätsmedien” allzu schnell der Mantel des Schweigens gebreitet wird, und zwar genau dann, wenn es sich um einen “Terroranschlag”, also um ein islamisch motiviertes Verbrechen, handelt. Sollte es “rechts” motiviert gewesen sein, gibt es bekanntlich keine Halbwertzeit für das Abklingen der Aufmerksamkeit, siehe z.B. NSU oder Amadeo Antonio.

Halten wir den Vorgang also am Leben:

Es ist Allahs Wille

Gerade hatten wir noch in Berlin des islamisch motivierten Anschlages auf den Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 gedacht – und viele haben nicht nur um die Opfer getrauert, sondern gleichzeitig versucht, ihre wachsende Wut zu bändigen – als wir von einem neuen barbarischen Akt muslimischer Lebensart Kenntnis nehmen mussten.

Es ist Allahs Wille“: Fanatiker brandmarkten zwei skandinavische Frauen als “Feinde Gottes”, während sie sich filmen ließen, als sie eine der Touristinnen in Marokko enthaupten – “und posteten Videobotschaften an den IS”

Die Dänin Louisa Jespersen (24) und die Norwegerin Maren Ueland (28) waren als Rucksacktouristinnen unterwegs. Sie wurden am 17. Dezember 2018 in der Nähe des Dorfes Imlil im Hohen Atlas von Marokko tot aufgefunden.

Die Abscheulichkeiten der islamischen Gotteskrieger kennen offenbar keine Grenzen mehr.

Die vier bisher festgenommenen Verdächtigen stammen aus Marrakesch. Also aus der Stadt, in der am 16. Dezember Angela Merkel ihren Migrationspakt präsentierte und eine bessere Welt versprach.

Das Ereignis ist eine direkte Illustration von Merkels neuer, auf Islamisierung zielenden, Weltordnung. Wir wissen, dass es unter den Millionen muslimischen “Goldstücken”, die Merkel bereits importiert hat, zehntausende “Gefährder” gibt. Sie alle sind potentiell zu Taten wie dieser fähig.

Es ist ein Stakkato des Horrors: 11.12. Straßburg Anschlag auf den Weihnachtsmarkt (5 Tote 12, Verletzte), 17.12. Imlil, Marokko: Bestialische Ermordung zweier Skandinavierinnen (2 Tote), insgesamt listet Wikipedia für Dezember 2018 17 Anschläge mit zusammen über 300 Toten auf, fast alle islamisch motiviert, und der hier in Rede stehende Anschlag ist nicht einmal enthalten.

Wütend macht es immer wieder, wenn die Medien uns mit ihrer üblichen verlogenen Sprechweise kommen und fragen: “war es ein Terroranschlag?” Die Antwort muss lauten: “nein, zum Donnerwetter, es war ein Anschlag, dessen Motivation und Handlungsanweisungen sich 1:1 in den ‘heiligen’ Schriften des Islams finden!”

Laut Tagesspiegel sagte Dänemarks Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen, der gerade noch in Marrakesch dem UNO-Migrationspakt zugestimmt hatte, am Donnerstag zu diesem Anschlag: „Es zeigt sich, dass es immer noch dunkle Mächte gibt, die mit Gewalt uns und unsere Lebensweise bekämpfen. Das macht mich wütend, aber bestärkt mich auch, dass wir niemals nachgeben und aufgeben dürfen.“

Ich schlage vor, wir schauen uns diese “dunklen Mächte” des Herrn Rasmussen einmal aus der Nähe an.

Das Bekenntnis: Was sie selber sagen

Wie bereits vor zwei Jahren der Mörder vom Breitscheidplatz, haben auch diese Täter ein Video veröffentlicht, in dem sie der Welt ihre Motivation mitteilen. Ich dokumentiere das Video im folgenden, übersetze dabei einen Auszug aus dem von Daily Mail in englischer Sprache bereitgestellten umfangreichen Material und füge einige Links auf islamische Termini und eine identifizierbare zentrale Koranstelle ein.

Das Video zeigt die vier Männer, die im Verdacht stehen, den Angriff verübt zu haben, wie sie dem IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi ihre Gefolgschaft geloben.

Vor einer schwarz-weißen IS-Flagge sitzend verurteilen sie “die Zerstörungen durch die Kampfflugzeuge der Kreuzfahrer-Allianz”, während ein Mann ein Messer schwingt. Sie scheinen auch den Geheimdienst Marokkos zu verhöhnen: “Wo ist denn Euer Wissen? Wir sind doch hier … ”

Ein Mann beginnt mit dem Lesen von ‘Al Fatiha‘, dem koranischen Vers, den jeder Muslim wissen und rezitieren muss, um zu beweisen, dass er Muslim ist.

Der Mann rezitiert einen anderen Vers und fährt fort, den Propheten mit den Worten (Koran 9:29, “Die Reue”) zu zitieren: “Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!” (zitiert von mir aus islam.de)

Und weiter sagt er “dem Kalifen (IS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi) und unseren Brüdern, dass Sie im fernen Maghreb (Marokko) loyale Soldaten haben, von denen niemand außer Allah etwas weiß, und so Gott will, werden sie siegreich sein für alle Muslime.”

Unsere Botschaft an alle Muslime in den sozialen Medien: möge Allah Euch segnen und möge Allah Euch Euren Einsatz danken, und Allah wird Euch reichlich entschädigen, wenn Ihr weiter den JIHAD für Allah kämpft.”

Kämpft weiter gegen die Feinde Allahs, wo immer Ihr auch seid, Ihr habt keine Ausrede, und seid gewiss, dass wir Eure Unterstützer sind … Ihr habt Verbündete unter uns. Seid gewiss, dass wir das Leben in einem Land nicht genießen werden, das von etwas anderem als dem Scharia-Gesetz Allahs bestimmt wird … ”

Ich bete für Euch, dass Ihr die Demütigung, die Euch auferlegt wird, abschüttelt und sehr wütend werdet.” – “Und das ist unsere Botschaft an den König, den Homosexuellen … ” Der Mann winkt mit seiner Machete in der Luft und wiederholt: “Fühle Deinen Hals, berühre Deinen Hals.”

Die vier Männer legten ihre Hände aufeinander und wiederholten dreimal ihre Treue zu Abu Bakr al-Baghdadi: “Wir verpflichten uns zur Treue gegenüber dem Fürsten der Gläubigen, Ibrahim Abu Bakr al-Baghdadi, dem Kalifen der Muslime, al-Husseini al -Qoraychi [sein vollständigerer Name], wir werden ihm im Mashreq und Maghreb treu und gehorsam sein, in Reichtum und in armen Zeiten, und Gott ist unser Zeuge … ” Dann schreit der erste Mann: “Takbir” und die vier antworten zusammen: “Allahuakbar”. Schließlich heben die vier Männer ihre Zeigefinger wie im IS-Treuhandzeichen.

Während der Großteil des Bekenntnisses ohne weiteres verständlich ist, dürfte ein erläuternder Hinweis zum strategisch essentiellen Koranvers 9:29 nützlich sein. In diesem Vers des Korans werden die Muslime explizit aufgefordert, gegen Juden und Christen (die “Völker des Buches”) Krieg zu führen und sie zu unterwerfen. Die Unterworfenen haben dann den Tribut, die Dschizya genannte Kopfsteuer zu entrichten. Siehe auch “Der Koran- Eine Tötungslizenz?” in der FAZ.

Anstatt sich in theoretischen Debatten zu verlieren, ob der Koran nun friedlich ist oder nicht, sollte man sich ganz pragmatisch “ansehen, was ist”, und einfach endlich ernst nehmen, was diese Täter selber sagen, dass es nämlich der Koran ist, der ihnen als Handlungsanweisung und Rechtfertigung für äußerst grausame Mordtaten dient; angefeuert vom IS-Chef und promovierten Islamwissenschaftler Abu Bakr al-Baghdadi.

Wie wir sehen, sind die “dunklen Mächte” des Herrn Rasmussen keineswegs dunkel. Ganz im Gegenteil: sie haben einen Namen und sie haben eine Ideologie, die sie ganz offen und stolz ans Licht nach außen tragen, und die jeder, der sich nicht blind stellt, sehen und verstehen kann.

Das bessere Leben?

Die besondere – besser gesagt leider systematische – Tragik des Falles dieser jungen Frauen besteht darin, dass sie, wie viele andere Opfer vor ihnen, zur verbreiteten Spezies der “Gutmenschinnen” gehören, die naiv, offenherzig und ohne das inzwischen politisch korrekt weg-erzogene natürliche Misstrauen, auf andere Menschen zugehen, besonders wenn diese Muslime sind – und ihre “Gutheit” am Ende mit dem Leben bezahlen.

Bis vor kurzem befand sich auf der Facebook-Seite der ermordeten jungen Norwegerin ein Video, das warnt “Never judge people by their appearance” – “Beurteilt Menschen niemals nach ihrem Äußeren.” Sie bat zudem “Dear All, Must Share It !” Ihr Lieben, Ihr müsst das Video bitte unbedingt verteilen.” (Hinweis bei Michael Klonovsky)

Den kaltblütigsten Beitrag zu diesem Thema hat sich allerdings der EKD-Vorsitzende Heinrich Bedford-Strohm geleistet, indem er in seiner Rede auf der Familientrauerfeier für die von einem marokkanischen Lastwagenfahrer ermordete ehemalige JUSO-Vorsitzende von Bamberg, Sophia Lösche, sagte: “Vielleicht wäre sie noch am Leben, wenn sie aus dem Misstrauen heraus gelebt hätte. Aber wäre das das bessere Leben gewesen?”

„Für einen Bissen Fleisch“ – Teil 3

Auszüge aus dem gleichnamigen Buch von Karlheinz Deschner

Fortsetzung vom 30.12.2018

Ergreifend Theodor Lessings Klage in „Europa und Asien“, besonders in dem Kapitel „Der sterbende Pan“, ergreifend und kaustisch, wenn er das „Monstrum, genannt europäische Dame“, beschreibt: „Um den Hals einen Marder, als Gürtel die Haut eines Otter, Stiefelchen vom Leder des Kalbes, Agraffen aus Zähnen des Elefanten, Handschühchen vom jungen Bock und auf dem spatzenhirnigen Köpfchen als Triumphflagge aller gedanken- und seelenlosen Naturmörderei die wehende Straußen- und Reiherfeder. – Es gibt doch immerhin zu denken, daß in den Tropen, wo die wildeste und gefährlichste Tierwelt herrscht, die menschliche Seele am sanftesten und unschuldigsten geblieben ist, während im Abendlande fast die gesamte Tierwelt zahm und entwildert wurde und der Mensch allein die einzig wilde Bestie geblieben ist … Wissen wir, ob nicht die jahrhundertelange Gewohnheit, Tierblut unserem Körper einzuverleiben, unsere Wesensnatur gemodelt hat?“

Weiter Theodor Lessing, von Hitlers Häschern dann am Schreibtisch gekillt:

Man erschlägt in jedem Jahr 10 Millionen Robben; doch nein, man erschlägt sie nicht; denn das wäre nicht wirtschaftlich. Man zieht den Lebenden das Fell vom Leibe und läßt sie liegen; sie sterben von selbst unter unsäglicher Qual… Die Fischzüge und Vogelmorde eines einzigen Jahres bringen so viele Leiden über die Erde, daß das ganze Blutbad des europäischen Weltkrieges von 1914 bis 1919 wie ein harmloses Kinderspiel dagegen erscheint.“

Gott ist nicht sparsam mit seiner Manifestation“, renommiert Glaubenshüter Ulrich Mann, „der große Spieler lüftet ab und zu gern die Maske …. Für ein religiöses Gemüt spricht die ganze Natur und Geschichte von Gott“ – ja: in Fleischereien und Schlachtfabriken, in Legebatterien, Mastboxen, Dunkelställen, beim „edlen Waidwerk“ aller Wald- und Wiesenmetzger, beim Dogdumping, tormentum malitiae, in Stierkampfarenen, bei Hahnen- und Hundekämpfen, Vivisektionen, aber auch in Tierkäfigen, Tierparks, Zirkussen und wo sonst der große Spieler noch die Maske lüftet für „ein religiöses Gemüt“. Niemand ist so schamlos wie ein Theologe!

Man lese auch den protestantischen Papst unserer Zeit, Karl Barth. Wie theo-logisch doch differenziert er zwischen „Töten“ und „Morden“ des Tieres, indem er letzteres strikt verbietet, ersteres aber großzügig erlaubt – nur im Namen Gottes natürlich – unterscheidet. „Tiertötung gibt es eigentlich nur als Appell an Gottes versöhnende Gnade, als deren Darstellung und Verkündigung. Tiertötung bedeutet ja zweifellos das Gebrauchmachen von dem Angebot eines fremden, eines unschuldigen Opfers, die Inanspruchnahme seines Lebens für das unsrige.

Der Mensch muß gute Gründe haben, mit solchem Anspruch ernst zu machen … Er muß durch die Erkenntnis der Treue und Güte Gottes, der ihn trotz und in seiner Schuld nicht fallen läßt …. dazu ermächtigt sein … Er wäre wohl tatsächlich schon auf dem Wege zum Menschenmord, wenn er im Töten der Tiere freveln, wenn er das Tier morden würde. Morden darf er das Tier nicht, sondern nur töten: im Wissen, daß es nicht ihm, sondern Gott gehört … Tiertötung ist im Gehorsam nur möglich als ein im tiefsten ehrerbietiger Akt der Buße, der Danksagung, des Lobpreises des begnadigten Sünders gegenüber dem, der der Schöpfer und Herr des Menschen und des Tieres ist, wenn mit der Erlaubnis und unter dem Gebot Gottes vollzogen, ein priesterlicher Akt …“

Niemand ist so schamlos wie ein Theologe!

Fortsetzung folgt ….