Zeugt es von Liebe für Deutschland, wenn ……

Foto: Akos Nagy/Shutterstock

Regelmäßig alle vier Jahre, aus Anlass der Fußball-Weltmeisterschaft, bricht die gesamte deutsche Nation in einen hysterischen Paroxysmus patriotischer Begeisterung und Identifikation mit Deutschland aus, welcher ebenso lange anhält wie die Erfolgsserie der deutschen National-Elf. Sollte das deutsche Team gar die oberste Spitze erklimmen, ist die kollektive deutsche Brust in Gefahr vor National-Stolz zu bersten.

Diese Erscheinung steht in seltsamem – und alarmierendem – Kontrast zu dem völligen Desinteresse, welches die Mehrheit der Deutschen anderen Gebieten des Zeitgeschehens – von bedeutend schicksalhafter Bedeutung – entgegenbringt.

Urteilen sie selbst, liebe Leser :

Zeugt es von Liebe für Deutschland, wenn ein (immer noch beträchtlicher) Teil der deutschen Öffentlichkeit krampfhaft seine Augen vor Vorgängen und Entwicklungen verschließt, von denen zu erwarten ist, dass sie die Zukunft unseres Landes in entscheidendem Maße beeinflussen werden? Vorgänge und Entwicklungen, von denen abhängen wird, ob dieses Land noch in der ersten Hälfte des 21sten Jahrhunderts unter die Herrschaft einer autoritären Religions-Ideologie mit teilweise steinzeitlichen Zügen fallen wird, welche (wie ein Blick auf die Geschichte lehrt) mehltau-gleich jegliche freie Entfaltung des menschlichen Geistes, jegliche Selbstbestimmung im persönlichen Bereich (und damit jeglichen kulturellen und wirtschaftlichen Fortschritt) erstickt? Vorgänge und Entwicklungen also, die darüber entscheiden werden, ob Deutschland im weiteren Verlauf seiner Geschichte auf das Niveau eines Viertwelt-Landes herabsinken wird?

Zeugt es von Liebe für Deutschland, wenn weite Bevölkerungskreise sich völlig indifferent zeigen, gegenüber dem, jeglichen Geboten des gesunden Menschenverstandes zuwiderlaufenden Festhalten eines Regierungs-Oberhauptes an einer Politik, welche Deutschland unweigerlich in den weiter oben beschriebenen kulturellen und wirtschaftlichen Abgrund führen muss?

Zeugt es von Liebe für Deutschland, wenn die deutsche Öffentlichkeit stoisch dem permanenten Kotau zusieht, welchen die bundesdeutschen System-Parteien vor einem sich ohne Wähler-Mandat als europäische Zentralregierung gerierenden Zentral-Organismus praktizieren, welcher engagiert auf die völlige Vernichtung der nationalen Identität und politischen Selbstbestimmung Deutschlands hinarbeitet?

Zeugt es von Liebe für Deutschland, wenn eine Mehrheit von dessen angestammter Bevölkerung sich mit fatalistischer Gelassenheit mit den „Jurassic-Park“-Verhältnissen im öffentlichen Raum abfindet, welche durch den permanenten starken Zustrom von Menschen verursacht werden, die aus rückständigen Weltgegenden kommen, in denen Gewalt ein akzeptiertes Mittel zur Problem-Lösung und Erreichung von Zielen ist?

Zeugt es von Liebe für Deutschland, wenn die bundesdeutsche Justiz sich Straftätern gegenüber wie ein schnurrendes Kätzchen benimmt, immer vorausgesetzt, sie können einen Migrations-Hintergrund vorweisen?

Zeugt es von Liebe für Deutschland, wenn eine Kaste von „Rechtsbeiständen“ und medizinischen Gutachtern sich (meist auf Steuerzahler-Kosten) eine goldene Nasse damit verdient, Abschiebung von unrechtmäßig in Deutschland befindlichen und/oder straffälligen Personen zu verhindern oder zumindest auf Jahre hinaus zu verzögern?

Zeugt es von Liebe für Deutschland, wenn die deutsche Öffentlichkeit eine Person als Mitglied des höchsten parlamentarischen Gremiums (und sogar als Inhaberin der Vizepräsidenten-Würde) duldet, die in ihrer Vergangenheit hinter einem Transparent mit der Aufschrift „Deutschland du mieses Stück Scheiße“ marschiert ist? (Dieser Fall steht beispielhaft für eine Vielzahl von analogen, in denen deutsche „Volksvertreter“ mit Wort oder Handlung eine ähnliche Gesinnung bekundet haben.)

Die Anzahl von Beispielen, welche beweisen, dass eine Mehrzahl der Deutschen – außer, wenn es sich um Fußball handelt – eine beklagenswerte Indifferenz gegenüber dem Wohl und Wehe ihres Heimatlandes an den Tag legt, könnte beliebig fortgesetzt werden, ich beschränke mich aber, um nicht auszuufern, auf die Vorstehenden.

Quelle:   journalistenwatch.com


 

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USA: Das Land der „glückseligen“ Obdachlosen

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind zu jeder Zeit ein Trendsetter gewesen. Sogar Donald Trump vermochte das (noch) nicht zu ändern, soweit er selbst nicht sogar völlig neue Trends erschafft. Diese Vorbildfunktion gilt nahezu für alle Lebenslagen. Zugegeben im Moment sind wir arg mit unseren eigenen Problemen beschäftigt, das soll uns allerdings nicht daran hindern, einen interessierten Blick nach Übersee zu werfen. Allem Anschein nach beginnt dort die Obdachlosigkeit geradewegs zu boomen.

Besonders Kalifornien ist natürlich ideal für diesen total uralten, aber jetzt völlig neu entdeckten Wohn- oder besser gesagt “Nichtwohntrend“. Quasi das Land der ewigen Sonne, ohne große Frostgefahr. Für manch einen Obdachlosen aus Deutschland ein schier unerreichbar paradiesisches Ziel. Je nach Witterungsbedingungen kann besonders der Winter hierzulande fix mal zu so einer Art Russisch-Roulette für Obdachlose werden. Wird der Kältebus verpasst, oder es gibt einfach gar keinen und der Winter gerät tageweise eine Nummer zu hart, bleibt manch einer von ihnen tiefgefroren auf der Strecke liegen. Sie nennen das den Preis für die Freiheit.

Sowas passiert im sonnig-wonnigen Kalifornien natürlich nicht. Zwar wird es sommertags mal ein wenig zu warm, aber nicht unbedingt lebensbedrohlich heiß. Richtig beißende Kälte ist den Leuten in der Region fremd. Damit es den Obdachlosen dort aber nicht zu gut geht, „wird zunehmend die öffentliche Fütterung derselben verboten“. Immer mehr Menschen zieht es nun hinaus unter das freie Himmelszelt. Das ist auch erheblich günstiger als manch überteuerte Wohnimmobilien. Oftmals ist es so, dass die Umzüge nur wenige Meter lang sind. Das schont auch den Geldbeutel, weil man sein gesamtes Hab und Gut dann eben selbst von Hand bewegen kann.

Besonders, wenn die Bank gerade das eigene Haus gepfändet hat, dazu die Räumungsklage erfolgreich durchsetzte, kann man in seinem eigenen Zelt auf öffentlichem Grund sein nächstes Domizil aufschlagen. Mit den Kosten sind zwar auch Komfort und Reputation überwiegend verschwunden, aber wer interessiert sich noch für derlei nichtssagende Banalitäten, wenn man gehalten ist, jetzt einfach mal an das wichtigste zu denken, das nackte Überleben. Hier nun eine aktuelle Impression von der Sonnenseite des Lebens in den USA.

Eine ressourcenschonende Rundfahrt mit Fahrrad und Helmkamera:
(Eine Fahrt auf dem Fahrrad zeigt uns schockierendes! Die USA sind uns immer etwas voraus und zeigen uns, was sicherlich auch bald viele Deutsche erwartet?!)

Um ganz ehrlich zu sein: dieser Trend ist längst in Deutschland angekommen! Nur noch nicht ganz so ausgeprägt wie in den USA und wir pflegen einen etwas schamhafteren Umgang damit. Immerhin konnte sich dieses neue Lebensgefühl seit 2014 für weitere rund 400.000 Menschen auch in Deutschland schon einstellen. 860.000 Menschen in Deutschland haben keine Wohnung … [Zeit]. Über diesen Trend wird verständlicherweise (falsche Scham) noch sehr zaghaft und wenig berichtet. Stört es doch insgesamt die regierungsamtlichen Erfolgsbotschaften auf Sozialstaatsebene. Aber peinlich ist es der Merkel-Junta natürlich nicht, weil das alles seinen Sinn hat. Auch möchte man durch das Ausblenden dieses Themas eine Neid-Debatte vermeiden. Unter anderem wegen der laufenden Neuansiedlung (UN betitelt das als Bestandserhaltungsmigration), wegen zu geringer Wohnungskapazitäten insgesamt und somit stark steigender Mietpreise, kommen deshalb die Freiluft-Wohnungen auch in Deutschland vermehrt in Mode.

Man kann diesen Trend als untrügliches, grenzüberschreitendes Indiz dafür hernehmen, dass die globale Umverteilung von unten nach oben reibungsloser denn je funktioniert. Um diesen zarten, aufstrebenden Trend zur Freiland-Wohnung nicht zu stören, sollten wir alle gemeinsam nach Kräften wegschauen. Dieses Thema darf ein Insider-Tipp bleiben, sonst wird irgendwann noch der Platz unter dem Himmelszelt knapp, wenn sich niemand mehr für seine eigenen vier Wände interessiert. Soweit das in den USA bereits ein richtiger Hype ist, wie im Film gezeigt, wird es wohl eine Illusion bleiben diesen Trend hier exklusiv halten zu wollen.

Quelle: qpress.de

Umweltkonferenz 1992 in Rio

Severn Suzuki ist die Tochter des berühmten Umweltschützers David Suzuki. Auf der „Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung“ in Rio de Janeiro richtete die damals 12-jährige einen persönlichen Appell an die Erwachsenen : Wenn die Erwachsenen schon nicht wüssten, wie die Umweltprobleme auf diesem Planeten gelöst werden könnten, so die damals 12-jährige, dann sollten sie zumindest damit aufhören, dem Planeten weiter Schaden zuzufügen.

Unglaublich, mit welcher Klarheit und Weitsicht dieses junge Mädchen, Severn Suzuki, unsere Situation bereits 1992 so treffend beschreibt. Hier nochmals ihre eindringlichen Worte in Textform:

Hallo, ich bin Severn Suzuki, und spreche für ECO, die Environmental Children’s Organization (Umwelt Organisation der Kinder). Wir sind eine Gruppe mit vier zwölf- und dreizehnjährigen Kindern aus Kanada, und wir versuchen etwas zu verändern …

Wir haben das ganze Geld selbst aufgebracht, damit wir die 6000 Meilen hierher kommen konnten, um euch Erwachsenen zu sagen, dass ihr eure Wege ändern müsst. Ich spreche heute frei zu euch, ohne einen Zettel mit Stichworten. Ich kämpfe für meine Zukunft. Meine Zukunft zu verlieren ist nicht vergleichbar mit einer verlorenen Wahl, oder einigen verlorenen Punkten an der Aktienbörse. Ich bin hier, um für alle zukünftigen Generationen zu sprechen, die noch kommen werden. Ich bin hier um stellvertretend für die hungernden Kinder in der ganzen Welt zu sprechen, deren Schreie ungehört verhallen. Ich bin hier, um für die unzähligen Tiere zu sprechen, die überall auf diesem Planeten sterben, weil ihnen der Platz zum Leben genommen wurde.

Ich sorge mich wegen des Ozon Lochs, wenn ich nach draußen in die Sonne gehe. Ich bin besorgt, wenn ich die Luft einatme, weil ich nicht weiß, welche Chemikalien darin sind. Ich bin früher mit meinem Vater zum Fischen gegangen, in Vancouver, meiner Heimatstadt, bis wir vor einigen Jahren einen Fisch voller Krebsgeschwüre fanden. Und jetzt hören wir Tag für Tag von Tieren und Pflanzen die aussterben – verschwunden für immer.

In meinem Leben habe ich davon geträumt, die großen Herden wilder Tiere zu sehen, den Dschungel, und Regenwälder voller Vögel und Schmetterlinge, aber jetzt frage ich mich, ob sie noch lange genug existieren werden, damit auch meine Kinder sie sehen können.

Habt ihr euch über diese Dinge Gedanken machen müssen, als ihr in meinem Alter wart? All dieses passiert vor unseren Augen, aber wir handeln als hätten wir alle Zeit der Welt und für alles eine Lösung. Ich bin nur ein Kind, und ich habe alle diese Lösungen nicht, aber ich gebe euch zu bedenken, dass ihr sie auch nicht habt.

Ihr wisst nicht, wie Ihr die Löcher in der Ozonschicht reparieren könnt. Ihr wisst nicht, wie ihr den Lachs in einen toten Fluss zurückholen könnt. Ihr wisst nicht wie ihr ein ausgestorbenes Tier zurück in einen Wald bringen könnt, der einmal dort wuchs, wo jetzt eine Wüste ist.

Wenn ihr nicht wisst, wie ihr das alles reparieren könnt, dann hört bitte damit auf, es zu zerstören. Hier mögt ihr Delegierte eurer Regierungen sein, Geschäftsleute, Veranstalter, Reporter oder Politiker. Aber in Wirklichkeit seid ihr Mütter und Väter, Schwestern und Brüder, Tanten und Onkel. Und jeder von euch ist das Kind von irgendjemandem.

Ich bin nur ein Kind, aber ich weiß, dass wir alle Teil einer großen Familie mit fünf Milliarden Verwandten sind – genaugenommen sind wir Mitglieder einer Familie aus 30 Millionen Arten. Und Grenzen und Regierungen werden an dieser Tatsache nichts ändern können. Ich bin nur ein Kind, aber ich weiß, wir sind alle zusammen darin vereint und sollten als eine einzige Welt ein gemeinsames Ziel anstreben.

Ich bin nicht blind vor Zorn, und trotz meiner Furcht habe ich keine Angst davor, der Welt zu sagen, wie ich fühle. In meinem Land erzeugen wir so viel Müll. Wir kaufen und werfen weg, kaufen und werfen weg. Die reichen Länder werden jedoch nicht mit den Bedürftigen teilen.

Obwohl wir mehr als genug haben, haben wir Angst, etwas von unseren Vermögen zu verlieren, sind zu ängstlich etwas davon abzugeben.

Wir leben in Kanada mit dem Privileg viel zu Essen, Wasser und eine Unterkunft zu haben. Wir haben Uhren, Fahrräder, Computer und Fernseher. Vor zwei Tagen waren wir geschockt, als wir hier in Brasilien einige Zeit mit einigen Straßenkindern verbrachten. Eines dieser Kinder hat zu uns gesagt: “Ich wünschte ich wäre reich. Und wenn ich es wäre, würde ich allen Straßenkindern Essen, Kleidung, Medizin, Unterkunft, Liebe und Zuneigung geben.”

Wenn dieses Straßenkind, das nichts hat, zu teilen bereit ist, warum sind wir, die alles haben, immer noch so gierig? Ich kann nicht aufhören daran zu denken, dass diese Kinder in meinem Alter sind, dass es einen ungeheuerlichen Unterschied macht, wo man geboren ist.

Ich könnte eines dieser Kinder in den Favelas von Rio sein. Ich könnte ein hungerndes Kind in Somalia sein, ein Kriegsopfer im Mittleren Osten, oder ein Bettler in Indien. Ich bin nur ein Kind, aber ich weiß, wenn alles Geld, das für Kriege ausgegeben wird, für die Beendigung der Armut und die Suche nach Lösungen zur Rettung unserer Umwelt ausgegeben werden würde, was für ein wundervoller Platz diese Erde dann sein würde.

In der Schule, wie auch im Kindergarten lehrt ihr uns, wie die Welt zu bewahren ist. Ihr lehrt uns, nicht mit anderen zu kämpfen, für etwas zu arbeiten, andere zu respektieren, Ordnung zu halten, keine anderen Lebewesen zu verletzen, zu teilen, nicht gierig zu sein. Warum geht ihr dann hinaus, und macht das Gegenteil von dem, was ihr uns gelehrt habt?

Vergesst nicht, warum ihr an diesen Konferenzen teilnehmt, für wen ihr das tut – wir sind eure Kinder. Ihr entscheidet, in was für einer Art Welt wir aufwachsen werden. Eltern sollten die Möglichkeit haben ihre Kinder zu trösten, indem sie ihnen sagen können “Alles wird gut.” “Wir tun alles was wir können.”

Aber ich denke nicht, dass ihr das je wieder zu uns sagen könnt. Sind wir überhaupt auf eurer Prioritätenliste? Mein Vater sagt immer: “Du bist das was du tust, nicht das was du sagst.” Was ihr tut, lässt mich nachts weinen. Ihr Erwachsenen sagt, ihr liebt uns. Ich fordere euch auf, bitte, lasst eure Taten eure Worte widerspiegeln.
Danke für eure Aufmerksamkeit.