Kirche verteidigt Hubertusmesse vor Tierschützern

Siehe hierzu den Artikel : „Jäger und Kirche verteidigen Hubertusmesse vor Tierschützern“

Pfarrer Alfons Demand,

Ihr Verhalten – insbesondere für einen Pfarrer – ist beschämend. Sie sind wahrlich ein “Musterexemplar” der menschlichen Spezies – im negativen Sinne. Schämen Sie sich, schämen Sie sich ganz gewaltig.

Kann man sich einen jagenden Jesus mit einem Gewehr vorstellen, der mit vor Schießgier zittriger Hand, Hasen, Rehe (oder auch böse Jagdkonkurrenz – „Raubzeug“, wie Nachbars Katze oder Hund) und anderes Getier „anschweißt“, d.h. anschießt, verletzt, verkrüppelt? Denn viele Tiere bleiben nicht sofort tot „im Feuer“ liegen, sondern krepieren erst elend nach Tagen oder Wochen unter furchtbaren Qualen.

Jesus würde wie einst die Händler aus dem Tempel, heute die Jäger mit der Peitsche aus Wald und Wiese – und Kirche jagen! Oder ist ein Jesus vorstellbar, wie er mit viel Brimborium pharisäerhaft Hubertusmessen abhält?

„Himmelschreiende Ruchlosigkeit, mit welcher der christliche Pöbel gegen Tiere verfährt, sie lachend tötet, verstümmelt oder martert“ – mit so deutlichen Worten formulierte schon im 19. Jahrhundert Arthur Schopenhauer die moralische Verwerflichkeit des Menschen im Verhalten gegenüber seinen älteren Verwandten, den Tieren.

Wahrlich, für Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern eine Menschenfratze. Zu ergänzen wäre dazu lediglich: Und die „Kronjuwelen der Schöpfung“, die Pfaffen im schwarzen Gewand, segnen all das unchristliche Wüten der „Dornenkrone Mensch“ per hoheitsvoll zelebrierten anthropozentrischen Kanzelreden willfährig ab – denn bekanntlich gibt es für den Homo sapiens keine größere Lust und Freude, als eine öffentliche, hochpriesterliche Würdigung des eigenen Tuns und Bestätigung seines vermeintlich einzigartigen Wertes.

Das unchristliche, schlicht gotteslästerliche Denken und Handeln unserer Amts-Kirchenvertreter ist absurd, absolut unverständlich. Analog der etablierten Politikerkaste, unseren sogenannten „Volksvertretern“, werden Bürger und Gläubige von den Amtskirchen mit heuchlerischen Kanzelreden abgespeist. Auch hier nur sophistisches Geschwätz, in dem Bestreben ja nirgends allzu sehr anzuecken. Man verneigt sich frömmelnd nach allen Seiten, vor Jägern, Tierexperimentatoren, sonstigen Tierschindern – und natürlich auch ein bißchen vor den Tierschützern. Und stößt dabei zwangläufig überall mit dem Hintern an. Heißt es nicht in der Bibel irgendwo, „Eure Rede sei Ja, oder Nein – alles andere ist von Übel“?

Wer, wenn nicht die Amtskirchen, die auf ihren angehäuften weltlichen Schätzen brütenden Vertreter des Christentums, wären mehr prädestiniert, sich unmissverständlich und engagiert für die von Gott geschaffene Welt mit all seinen Geschöpfen – Menschen wie Tieren und Pflanzen – einzusetzen ? Jesus wäre gewiss an ihrer Seite!

Die Kirche braucht sich nicht zu wundern, wenn immer mehr ehrliche, ernsthafte (!) Christen fluchtartig die „Großsekte“ Amtskirche verlassen und sich „Kleinsekten“ wie Freikirchen, zuwenden, wo – im Gegensatz zu erstgenannten – noch christlicher Glaube im Sinne der Urchristen gelebt wird, mit „Ehrfurcht vor allem Leben“, wie es Albert Schweitzer schon so trefflich artikuliert hat.

Mit pharisäerhaftem „Möchte-gut-sein-wollen“ , dann aber doch nur entsetzlich feigem Herumeiern der Amtskirchenvertreter in Sachen Mitgeschöpflichkeit, verspielt die Kirche jegliche Glaubwürdigkeit. Nur der Weise reist vom Irrtum zur Einsicht. Wann wird Gottes unwürdiges Dienstpersonal hier auf Erden endlich aufwachen?

Ulrich Dittmann / 05.11.2017
Arbeitskreis für Umweltschutz und Tierschutz – BAG gegen betäubungsloses Schächten


Tierschützerin M. Theus vom schweizerischen Wildtierschutz, die ebenfalls diese kirchlich-schändlichen Hubertusmessen kritisiert, wandte sich diesbezüglich in einem Schreiben an Dekan Pfr. Kurt B. Susak und erhielt von ihm am 06. November folgende Antwortzeilen:

Sehr geehrte Frau Theus,

vielen Dank für Ihre Mail. Ja wir feierten die traditionelle Hubertusmesse wiederum mit zahlreichen Gottesdienstbesuchern. Es war eine besinnliche und würdige Feier. Ziel der Predigt, welche Sie sich übrigens via Hompage anhören können, war und ist es, das Leben und vor allem die Umkehr des jungen Hubertus von Lüttich im Lichte des Evangeliums zu beleuchten.

Dabei geht es nicht, wie Sie fälschlich unterstellen, um das Segnen der Jagd, der Jäger oder der Tiere, sondern darum, die menschliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung ernst zu nehmen. So kann die Hubertusmesse durchaus als ein Ruf zur Prüfung des eigenen Gewissens und der Eigenverantwortlichkeit im Umgang mit der Schöpfung angesehen werden. Alle Ihre Vorwürfe sind damit entkräftet. Niemand ist für Tierquälerei oder Massentierhaltung. Jeder befürwortet eine artgerechte Tierhaltung und auch ein dem Tier würdiges Schlachten zur Nahrungsgewinnung.

Vielleicht sind Sie Vegetarierin, was ich respektiere. Viele Menschen sind dies aber nicht und ich bitte Sie, auch dieses zu respektieren. Auch Jesus war kein Vegetarier. Er genoss, dem jüdischen Brauch entsprechend, nicht nur das Paschalamm, das übrigens geschächtet geschlachtet wird, er erklärte vielmehr alle Speisen für rein. Ich respektiere Ihren Einsatz für den Wildtierschutz. Aber respektieren Sie bitte auch, dass wir in der Hubertusmesse keine Tierquälerei oder Tierverfolgung gut heissen – das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie Probleme mit der Jagd an sich sehen, dann müssten Sie sich beim Kanton oder Bund beschweren, damit das Jagdgesetz grundlegend verändert werden könnte oder die Jagd gar gänzlich verboten werden würde.

Ich würde es zudem begrüssen, dass Sie nicht nur einseitig eine Hubertusmesse als grosses Problem kritisieren, sondern sich mit derselben Hartnäckigkeit z. B. für den Lebensschutz der Kinder einsetzen würden. Viele Kinder sterben durch Abtreibung, bei Kriegen, auf der Flucht oder sie verhungern. Viele Menschen kommen unschuldig bei Kriegen und durch Gewalt um ihr Leben. Ungezählte Christen werden durch den IS um ihres Glaubens willen verfolgt, tausende sind sogar geköpft, gekreuzigt und ermordet worden. Ich würde es begrüssen, wenn Sie diese unhaltbaren Zustände ebenso energisch bekämpfen würden oder ganz schlicht auch die Not vieler Familien in unseren Gemeinden vor Ort.

Mit Gruss
Kurt Susak


Herr Pfarrer Kurt Susak,

Wir möchten Ihnen die Hubertusmesse in Davos trotz Ihres zornigen Antwortschreibens an mich nochmals eindringlich vor Augen führen. Wir glauben nach wie vor, dass Sie sich schuldig machen im Sinne Ihrer vielen Gläubigen (Nichtjäger) und unserer Wildtiere und nicht zuletzt gegenüber unseres Schöpfers! Wir sind auch entsetzt dass einer der schlimmsten Tierverfolger Livio Minelli Ihrem Kreis nahesteht. Eine Schande für die Kirche!

Sie hängen einem verwirrten deutschen Brauch aus der Vergangenheit an. Wir finden Sie sollten den offenen Brief von Herr Dittmann ebenfalls lesen und hoffentlich müssen nächstes Jahr nicht mehr so viele Menschen der katholischen Kirche in Davos fernbleiben, wegen der Verherrlichung dieser Tierquälerei Ihrer Kirche – die eigentlich auch unsere sein sollte!

Mit Gruss
M. Theus – Wildtierschutz Schweiz


Werter Herr Pfarrer Susak,

haben Sie besten Dank für Ihre BCC-Mitteilung – Ihr Schreiben an Frau Theus – indem Sie Ihre Gedanken zu Hubertusmessen mitteilen.
Mit Verlaub, gestatten Sie Klartext, Herr Susak:

Wie auch gerne Politiker, verdrehen Sie hier die Fakten. Was Sie hier in dieser Sache absondern ist blanke Volksverdummung, salbungsvoll und sophistisch artikuliert, wie es Pfaffenart ist.

Natürlich heißen Sie mit Hubertmessen Tierverfolgung und Tierquälerei gut. Sonst würde die Kirche solch gotteslästerliche Tun nicht mit einer Messe würdigen. Ihr Schwafeln betreffs der Hubertusmessen “…menschliche Verantwortung gegenüber der Schöpfung ernst zu nehmen” ist schlicht schizophren. Ist Ihr Denkvermögen und Empathieempfinden total mit Hornhaut überwuchert?

Ein ernsthaft gelebtes, christliches Gutsein “…orientiert sich nicht an der Hautfarbe, der Zahl der Beine noch der Behaarung der Haut. Denn ein erwachsenes Pferd oder ein erwachsener Hund sind (schon) weitaus verständiger und mitteilsamer als ein Kind, das eine Woche oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn es nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht: Können sie denken oder sprechen, sondern können sie leiden?“ (Jeremy Bentham 1748-1832).

Dem ist nichts hinzuzufügen. Moral, Ethik und gelebte Nächstenliebe sind nicht nach beliebigem Gutdünken anwend – und teilbar. Gottes Schöpfung können Sie mit Erntedank-Gottesdiensten feiern – nicht aber mit Hubertusmessen, Verherrlichung von Tötungsritualen, wie bei der Jagd.
Mehr dazu siehe http://tierschutz-union.de/lusttoeter/

Ausgezeichnet, dass Sie mit Aufnahmen die IS-Massaker publik machen! Dies ist auch ein Punkt, bei dem die “christlichen” Kirchen total versagen. In islamischen Ländern werden Christen brutalst verfolgt, gefoltert, getötet. Doch von den christlichen Kirchen hier vernimmt man nur brüllendes Schweigen. Und man tauscht sich devot mit Islam-Geistesgrößen aus, oder begrüßt u.a. mit freudiger Erregung die islamischen nach hier flutenden Invasoren und schleimt sich verbuckelt diesen an, die übelste “Kulturbereicherungen” bei uns einschleppen. (nicht allein das betäubungslose Schächten von Tieren)

Die christliche Kirche heute, ist offenbar nichts anderes als ein nutzloser, beliebig austauschbarer Verein, dessen Daseinsberechtigung hauptsächlich aus wichtigtuerischen Kanzelreden, Hochzeits- und Trauerfeier- Zeremonien besteht. Sie sollten sich, lieber Herr Pfarrer und Dekan Susak, bei Ihrer Einstellung zur Welt, einfach etwas mehr von Fakten und gesundem Menschenverstand kontaminieren lassen…

In diesem Sinne –
Ulrich Dittmann
Arbeitskreis für Umweltschutz und Tierschutz –
BAG gegen betäubungsloses Schächten


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Gigantisches Leid lastet weltweit auf vielen unserer tierischen Mitgeschöpfe

Tom Putzgruber bei der medizinischen Versorgung eines Esels.
Bild: respektiere.at

Von Herrn Ulrich Dittmann betreffs zwei aufrüttelnder, wirklich lesenswerter und im Netz eingestellter Beiträge der Tierschutzorganisation „RespekTiere“

Gigantisches Leid – von uns, der „Krone der Schöpfung“ fabriziert – lastet überall auf unseren tierischen Mitgeschöpfen. Bei uns in Deutschland, im “zivilisierten” Westeuropa, überall. Weltweit.

Kaum vorstellbar für unsere Spaßgesellschaft hier im deutschsprachigen Raum: die furchtbaren Verhältnisse für Tiere in anderen Ländern. Insbesondere aber in osteuropäischen- oder Entwicklungsstaaten.

Tom Putzgruber, von RespekTiere ( http://www.respektiere.at ) stemmt sich seit vielen Jahren mit seinem kleinen Team gegen all das Tierelend. Nicht nur in Österreich, sondern weltweit versucht er die Drangsal der Tiere (und auch der Menschen) vor Ort (!) zu lindern. Aktuell waren er und sein Team in diesen Tagen wieder einmal über Rumänien nach Bulgarien unterwegs. Ziel der Ort Breznik, runde 1400 Kilometer entfernt von Österreich – um dort mit aufwendigen Kastrationsprojekten noch mehr Tierleid zu verhindern. Oft ist eben Nichtsein besser als Sein !

Der Bericht über diese Unternehmung ist wahrlich lesenswert. Er liest sich wie ein kleiner Abenteuerroman. Es ist aber die Dokumentation einer anstrengenden Expedition, mit dem Ergebnis wunderbare Wohltaten für die Tiere bewerkstelligt zu haben.

Hier die wirklich lesenswerte Reportage: http://www.respektiere.at/newsletter-details.php?newsid=780

Nicht weniger schwierig – aber immens wichtig – die Kraftanstrengungen von RespekTiere im fernen Afrika, das kaum vorstellbare Leid der Arbeitsesel dort direkt vor Ort zu mindern. RespekTiere begab sich schon im Dezember 2005 aufgrund von vielen Augenzeugenberichten über unvorstellbare Mißhandlungen an den so genannten „Zug“tieren im Dienste der Menschen, auf eine Recherche-Reise nach Mauretanien, wo die Situation als besonders schlimm dargestellt worden war.

Viele Male führten die Reisen Tom Putzgruber´s auch zwischenzeitlich in dieses Land, indem teilweise Esel und andere Tiere noch wie vor tausend Jahren gehalten und behandelt werden. Nämlich schlecht, sehr schlecht. Ohne dem Bericht von Tom vorgreifen zu wollen, hier symptomatisch in der Ausdrucksweise dargelegt, welche „Wertschätzung“ einem Arbeitsesel mancherorts in Afrika zuteil wird: Es gibt in einigen der einheimischen Dialekten nicht einmal ein Wort für Esel, sie werden oft nur als „die Tiere, die man schlägt“ bezeichnet!

Eine Zusammenfassung des segensreichen Wirkens von RespekTiere in Mauretanien ist nachzulesen auf der Netzseite von „Umwelt & Aktiv“ – hier der Link : http://www.umweltundaktiv.de/tierschutz/esel-in-mauretanien/ Auch dieser Beitrag ist absolut lesenswert…

Grundsätzliches Problem: Je dümmer oder ungebildeter – schlimmstenfalls beides zusammen – ein Mensch, um so mehr sieht er sich als „Krone der Schöpfung“ und um so weniger erkennt er Leidensfähigkeit und Intelligenz der Tiere. Und gegen Dummheit kämpfen bekanntlich selbst die Götter vergeblich an. Zwei Zitate verdeutlichen die schreckliche Situation, in der die tierische Mitgeschöpflichkeit unentrinnbar geknebelt und gefangen ist:

„Der Mensch ist von Natur aus böse – und er bedarf der Gnade oder Zucht, nicht um gut, sondern um erträglich zu werden.“ (Dr. Peter Scholl-Latour)

„Der Mensch ist das einzige Tier, das sich einbildet, keines zu sein.“ (Gerlinde Nyncke)

Ulrich Dittmann / 23.10.2017

Hab` ich nur einem brechend Herzen Halt gegeben,
so ist es nicht umsonst, mein Leben.
Kann ich nur eines Lebens Qualen lindern,
nur eines Lebens Schmerzen mindern,
ein hilflos Rotkehlchen zurück ins Nest nur heben –
so ist es nicht umsonst mein Leben.
(Aus dem Englischen – Emily Dickinson, 1830 – 1886)


Bitte Petition unterzeichnen:

Ägypten will Esel nach China und streunende Hunde nach Südkorea bringen …. das muss verhindert werden!

Ägypten hat erst kürzlich ein Handelsabkommen mit China unterzeichnet. Es sollen rund 10.000 Esel nach China geliefert werden. Ein anderes Abkommen wurde mit Südkorea unterzeichnet. Ägyptische Streunerhunde sollen in das Land gebracht werden, in dem Hundefleisch als Delikatesse gilt.

Die Organisation für Veterinärdienstleistungen, die zum Ministerium für Landwirtschaft in Ägypten gehört, bestätigte das Abkommen, nachdem viele Anträge von Firmen aus China eingegangen waren. Dr. Ibrahim Mahroos, der Direktor der Organisation, sagte, daß Ägypten die Esel als Lebendtransport nach China bringt. Das alles in Übereinstimmung mit islamischen Regeln.

Er fügte hinzu, daß es den Chinesen nicht um das Fleisch der Tiere gehe, sie wollen die Häute verarbeiten. Ägypten sucht nach Anfragen von Korea jetzt einen Weg, um dorthin auch Hunde zu exportieren. Sie wollen den Export der Hunde beschleunigen, da die Tierheime in Ägypten keine weiteren Tiere mehr aufnehmen können, weil sie restlos überfüllt seien.

Unterschreibe bitte auch Du gegen diesen neuerlichen Wahnsinn nachfolgende Petition: „Stoppen wir die ägyptische Regierung, daß sie 10.000 Esel und Streunerhunde in den sicheren Tod nach China bzw. Südkorea schickt!

 

Schreiben von Ulrich Dittmann an die AFD-feindliche Bürgerbewegung „Campact“

In einer Email von Campact an Harald von Fehr mit dem Betreff „Extremisten in der AfD: Jetzt muss die Mehrheit ran“ heisst es:

Gegen Rassisten im Bundestag

Rechtsextreme von der AfD im Bundestag: in wenigen Tagen Realität. Doch Realität ist auch, dass die riesige Mehrheit der Bürger/innen keine Rassisten dort will. Mit einer Großdemo am 22. Oktober vor dem Reichstag stellen tausende Menschen das klar – und zeigen der Welt das tolerante Deutschland. Bitte machen Sie die Demo zum Erfolg – mit Ihrer Spende!

Lieber Harald von Fehr,

Gauland, Höcke, Poggenburg – deren rassistische Äußerungen sind eine Zumutung. Bislang gab es sie meist auf zugigen Plätzen oder in Wirtshäusern – schlimm genug. Ab dem 24. Oktober aber, also Dienstag in einer Woche, kommen sie von der wichtigsten Bühne unserer Demokratie: Dann dürfen Rechtsextreme aus der AfD ans Rednerpult im Bundestag – uns erwarten Hass auf Minderheiten und Pöbeleien.

Nicht nur die Vergangenheit zwingt uns zum Einschreiten. Medien aus der ganzen Welt werden berichten, dass im Deutschen Reichstag wieder Rechtsextreme sitzen. Deswegen stellen wir gemeinsam klar: Die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger nimmt die menschenfeindlichen Schmähungen aus den Reihen der AfD nicht hin. Am 22. Oktober, zwei Tage vor dem Einzug der AfD in den Bundestag, zeigen wir mit tausenden Menschen: „Unser Parlament ist keine Bühne für Rassismus, Diskriminierung und Geschichtsverfälschung!“

Der Demonstrationszug soll groß sein – eine zwei Kilometer lange Strecke, die den Reichstag umschließt. Fahnen wehen im Wind, Plakate sind in die Höhe gestreckt: Alles ist bunt und laut und friedlich. Menschen vieler politischer Richtungen, jeden Alters und jeder Herkunft stehen ein für ein vielfältiges und weltoffenes Deutschland.

Erst seit letzter Woche steht fest, wann der Bundestag zusammentritt. Das heißt: Wir haben nur noch zehn Tage, um diese Demo zu organisieren. Das klingt unmöglich – doch das ist es nicht! Alles klappt, wenn Sie jetzt mitmachen. Dann können wir sehr schnell eine Bühne mit großer Lautsprecheranlage mieten, zehntausende Flyer drucken und verteilen, überall Plakate kleben, den Demo-Aufruf als Video-Clip drehen und in den Berliner U-Bahnen laufen lassen. Für das alles brauchen wir insgesamt 25.000 Euro. Unsere Bitte: Spenden Sie jetzt für den Erfolg der Demo! Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm. Machen Sie die Demo jetzt mit Ihrer Spende groß.

Es ist die Masche der AfD, mit markigen Aussagen viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Doch wir sehen: Die rechtsextremen Positionen schaden der AfD. Als Björn Höcke das Holocaust-Mahnmal als „Denkmal der Schande“ bezeichnete, sah die große Mehrheit der Deutschen das als Beleg dafür, dass der beurlaubte Lehrer aus Thüringen ein Sympathisant des Nationalsozialismus sei. Den Richtungsstreit zwischen den Konservativen und den Rechtsextremen in der Partei befeuert sowas – und könnte sie zerlegen.

Wir müssen also immer wieder aufdecken, dass Teile der Partei rechtsextrem sind. Die Demo am 22. Oktober ist der Auftakt! Organisationen wie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Avaaz, die Naturfreunde und „Aufstehen gegen Rassismus“ sind dabei. Jetzt brauchen wir Sie, um in nur zehn Tagen diese wichtige Großdemo zu stemmen. Schon mit 5 Euro bringen Sie die Demo weit nach vorne!

Herzliche Grüße
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Der Richtungsstreit in der AfD lässt die Partei bröckeln. Vorgestern bestätigte der Bundeswahlleiter, dass aus dem Umfeld der ehemaligen AfD-Vorsitzenden Frauke Petry die Gründung einer neuen Partei beantragt wurde. Der Riss zwischen offen rechtsradikalen Kräften und den etwas „gemäßigteren“ vertieft sich. Lassen Sie uns dranbleiben – mit der großen Demo am 22. Oktober. Machen Sie sie bitte möglich.


Ihr seid wirklich ganz erbärmliche Hetzer!!!
Wenn bei Euch jemand die Wahrheit sagt, ist er gleich ein Nazi.
Wann wacht Ihr endlich auf`???!!!
Bei Eurer Blindheit kennt Ihr doch die Mehrheit der Bevölkerung überhaupt nicht!

Harald von Fehr


Hallo Campact,

ja, es ist furchtbar mit den “Rechtsextremen”. Allein über eine Million (!) “rechtsextreme” Wähler hat die AfD von der CDU/CSU geklaut. Und 500.000 Wähler von der SPD . Und etliche Hunderttausende von den Rest-Systemparteien, wie Linke, Grüne , FDP. ( Wählerwanderung – Sie verstehen!)

Dort, bei diesen etablierten System-Parteien, ist offenbar die Heimat all der Rechtsextremisten angesiedelt – dort agieren sie im Untergrund?! Also am besten auch gleich diese o.a. Parteien bekämpfen/ausmerzen. Und nicht auf halbem Wege stehenbleiben, liebes Campact-Team! Insgesamt sind gar runde 3,5 Millionen Wähler den Altparteien abhanden gekommen! Alles, alles “Nazis”, die die Altparteien natürlich zurück haben wollen.

Die entsprechende, hochinteressante Analyse sollten Sie zu Ihrer Wissenserweiterung nachlesen bei „Altparteien wollen 35 Millionen Nazis von der AFD zurück“

Überall Nazis, Rassisten, Rechtsextremisten – wohin man auch schaut. Wir sind von diesen förmlich umzingelt. Siehe die AfD nun im Bundestag. Und jeder AfD Wähler ein potentieller Nazi? Grauenhaft! Mittlerweile sollen sogar die kleinen Babys im Deutsch-Michl-Land wieder mit einem Stahlhelm auf dem kleinen Köpfchen zur Welt kommen. Haben Sie das auch schon gehört?

Grüße!
Ulrich Dittmann

N.S.: Jetzt aber ernsthaft: Sie, Campact, haben nicht mehr alle Tassen im Schrank. So des Lesens kundig, sollten Sie sich einmal das Grundgesetz zu Gemüte führen, was da steht, über Demokratie, Wahlen, Meinungsfreiheit etc. Sind Sie zu dämlich, das dort stehende zu kapieren? Aber man soll nicht Dämlichkeit und Dummheit unterstellen, wo sich als Erklärung auch eindressiertes, politisch korrektes Verhalten anbietet, von dem die Medien in Deutsch-Michl-Land mittlerweile flächendeckend verseucht sind.