Tierschutz-Nachrichten


Kommentar von Ulrich Dittmann über Kommentar von Hilal Sezgin in der TAZ betreffs des Urteils des EU-Gerichtshofes: Halal-Fleisch darf kein Bio-Siegel tragen

Wer liest, was Hilal Sezgin hier in ihrem Kommentar wieder einmal von sich gegeben hat, sollte sich keineswegs wundern, denn H. Sezgin singt und jodelt immer wieder das gleiche Lied, nämlich das eine Schlachtung mit vorheriger Betäubung nicht weniger grausam sei als das betäubungslose Schächten und beruft sich diesbezüglich immer wieder auf die leider sehr skandalöse Tatsache vieler Fehlbetäubungen in deutschen Schlachthöfen.

Aber mir bleibt es ganz und gar unverständlich, dass H. Sezgin mit diesen schrecklichen und den betroffenen Tieren unzumutbaren und dennoch passierenden Fehlbetäubungen das hundertmal grausamere Schächten zu rechtfertigen versucht und hierbei völlig ausser acht lässt, dass in deutschen Schlachthöfen eine vorherige Betäubung gesetzlich vorgeschrieben ist, jedoch das religiös motivierte betäubungslose Abmurksen eines Tieres ganz bewusst und gewollt praktiziert wird. Und das ist und bleibt doch wohl ein grosser Unterschied, ob ein Tier vorsätzlich oder ungewollt seine Ermordung durch Menschenhand bei vollem Bewusstsein erleben muss.

Kommentar von Ulrich Dittmann:

Zweifellos offeriert uns Hilal Sezgin zum alltäglichen Wahnsinn des menschlichen Umgangs mit unseren Mitgeschöpfen theoretisch sehr kluge Gedanken. Doch bedauerlicher Weise ist sie offenbar auch äußerst bedenklich von Religionsdogmen infiziert und wird bei ihren unzweifelhaft redlichen Bemühungen um mehr Tierschutz zwischen diesen und islamischen Glaubensphantasien hin- und hergezerrt.

Logisch – Fleischverzicht wäre grundsätzlich konsequenter (sic!) Ein schlicht genialer Möchtegern-Gutmensch-Satz. Aber wenn Fleischesgier siegt, oder Religionsphantasien die Welt geiseln, muss zumindest das leidensfähige Tier möglichst qualMINDERND abgemurkst werden. Das BETÄUBUNGSLOSE Abmetzeln/Schächten von Tieren ist als bewusste, VORSÄTZLICHE Tierquälerei einzustufen – sonst wäre diese Tötungsart hier nicht lt. regulärem Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten und nur lt. “Ausnahmegenehmigung” (TSchG § 4a Abs.2 Nr. 2) möglich.

Denn wenn denn das betäubungslose Schächten eine so geniale, schnelle und tierfreundliche Tötungsart darstellen würde, wie von Schächtbefürwortern pharisäerhaft behauptet, warum praktiziert man diese so wunderbare, kostengünstige Schlachtmethode dann nicht überall in der westlichen Welt und verschrottet all die teuren, offenbar “unnützen” Betäubungsgerätschaften?

Logisch und folgerichtig die Entscheidung des europäischen Gerichtshofes: Eine Ausweitung der Tierqualen nach Aufzucht und Haltung durch vorsintflutliche betäubungslose(!) Schlachtung kann niemals BIO sein.

Vorsätzliche und bewusste Qualzufügung – und das bedeutet nun mal betäubungsloses Abmetzeln von Tieren – ist zwingend ein Ausschluss-Kriterium, das Biosiegel zu versagen. Dieses hochrichterliche Urteil ist so auch ein gewichtiges Argument gegenüber allen Schächtfanatikern, die uns weismachen wollen, betäubungsloses Kehledurchschneiden sei eine “humane” Tötungsweise.

Mit Kürzungen meiner vorstehenden Meinungsäußerung (und Benennung meines Namens) – so nicht sinnentstellend – bin ich einverstanden.

Ulrich Dittmann / 27.02.2019


FDP will Tierrechtsvereinen wie PETA Gemeinnützigkeit aberkennen

Der agrarpolitische Sprecher der FDP, Gero Hocker, verwies in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ auf Tierrechtsvereine wie Peta, die „Landwirtschaft und Nutztierhaltung generell durch politische Kampagnen zu kriminalisieren“ versuchten. In der Abgabenordnung, die definiert, was gemeinnützig ist und was nicht, solle Tierschutz „effektiv von militanten Tierrechtlern“ abgegrenzt werden. „Wer sich nicht im Sinne der Gemeinnützigkeit engagiert oder sogar die Hand an unseren Rechtsstaat legt, darf nicht in den Genuss von Steuerprivilegien kommen“, sagte Hocker. In den vergangenen Monaten war mehrfach kritisiert worden, dass Tierrechtsorganisationen wie beispielsweise Peta als gemeinrechtlich eingestuft werden.

Quelle: fellbeisser.net

Wenn diese FDP nicht ebenso tierschutzfeindlich ist, wie die anderen Parteien – was ist sie dann? Tierrechtsorganisationen wie PETA wollen die Landwirtschaft und Nutztierhaltung „kriminalisieren“? Da fliegt mir umgehend der Hut von meinem Kopf, wenn ich so etwas lese, denn es verhält sich doch gerade umgekehrt, nämlich dass tierschutzfeindliche Politiker alle jene Tierschützer und Tierrechtler zu kriminalisieren gedenken, die es wagen, ihren Mund aufzumachen und die skandalösen Zustände in der Landwirtschaft und Nutztierhaltung aufzudecken und anzuprangern.

Und von wegen „militante Tierrechtler“. Da fliegt mir ein zweitesmal der Hut von meinem Kopfe, sobald Tierschützer und Tierrechtler, die sich gegen den verbrecherischen Umgang mit „Nutztieren“ engagieren, mit derartigen Begrifflichkeiten kriminalisiert und stigmatisiert werden. Wenn ich könnte, würde ich all diesen Tierschützern und Tierrechtlern einen Orden umhängen und alle tierschutzfeindlichen Lobbyisten der Agrarindustrie in ihren politischen Ämtern und Positionen zum Teufel jagen.


Anti-Jagd-Tage in Salzburg! Proteste beim Jägerball und vor der ‚Hohen Jagd‘!

Von Respektiere e.V.

Am Freitag fand er also statt, der 1. Salzburger Jägerball! Und der Versammlungsort hierfür war ein von den Grünröcken gut gewählter – irgendwo in einem der hintersten Gebäude des Stiftes St. Peter in der Salzburger Altstadt, abgetrennt von der ‚Außenwelt‘ nicht nur durch die uralten Klostermauern sondern auch noch durch einen riesigen Innenhof.

Dazu hatte die Jägerschaft gegen unliebsame DemonstrantInnen noch weiter vorgesorgt: man nütze die neue Gesetzeslage zu einem Zweck, für welchen diese (hoffentlich) nicht geschaffen worden war – nämlich dazu, sofort bei der Festlegung des Eigenen-Interessens-Termins zusätzlich an allen Zugängen zum Stift auch noch selber ‚Pro-Jagd-Kundgebungen anzumelden, im Wissen, dass damit erwartete ‚Gegendemos‘ nun zusätzlich jeweils 50 Meter Abstand halten müssen. Somit, chancenlos zu reagieren, wollte man uns ins totale Abseits verfrachten. Doch so einfach ist das mit uns nicht, denn wir sind innovativ!

Hier bitte den ganzen Bericht lesen …….

„Übergroße Ratten“: Das harte Schicksal der Hunde im Iran …..

und in Städten mit hohem muslimischen Anteil. Doch die Mainstream-Medien schweigen und Zuwanderer werden freudig begrüßt…

Von Ulrich Dittmann

Tierfreunde zeigten sich weltweit entsetzt: Vor kurzem wurde bekannt, dass im Iran bald das Gassi-Gehen mit Hund bestraft werden soll. Denn bei den religiösen Führern, die in dem islamischen Gottesstaat einen großen Einfluß ausüben, gelten diese Tiere als „unrein“. „Hunde auszuführen löst in der Bevölkerung Panik aus“, erklärte dazu Teherans Polizeichef Hussein Rahimi.

Die nun angekündigte Regelung sieht strenge Maßnahmen vor. Offiziell dürfen auch keine Hunde mehr im Auto mitgenommen werden. „Menschen, die mit ihren Hunden auf öffentlichen Plätzen spazieren gehen, werden ab sofort hart bestraft werden“, betont Rahimi mit Nachdruck.

Hundebesitzer sehen sich bereits seit geraumer Zeit den Anfeindungen radikaler Muslime ausgesetzt. Laut einem Bericht der Zeitung „Stern“ soll 2014 einst ein Gesetz verabschiedet worden sein, dass schon die Haltung eines Hundes unter Strafe stellt. Demnach mussten Hundebesitzer nicht nur mit einem Bußgeld von 2.500 Euro rechnen, sondern auch mit der Tötung des Hundes sowie 60 Peitschenhieben.

Doch die Mainstream-Medien schweigen…

In Frankreich, Großbritannien und Schweden wird in Städten mit hohem muslimischen Anteil häufig über Massenvergiftung von Hunden berichtet. Und in Spanien werden sogar Hundehalter von Bürgerpatroullien begleitet. Der „Wochenblick“ berichtete in dem Artikel „Unrein“: Hunde in Muslim-Vierteln massenhaft vergiftet!“ umfangreich über mehrere, von Mainstream-Medien eisern verschwiegene Fälle.

Anmerkung:

Und unsere (vom braven Michl-Volk gewählten) Systemparteien der CDU/CSU/SPD/FDP/LINKE/GRÜNE-Fraktion, begrüßen wiederum in vorauseilendem Gehorsam diese Zuwanderer, die Hundehass und betäubungsloses Schächten von Tieren im Kulturgepäck tragen. Die Gewährung eines milliardenschweren “Germany-All-Inclusive-Sozialleistungspaketes” ist da natürlich mit inbegriffen – derweil Kleinrentner, die Deutschland nach dem Krieg aus Trümmern wieder aufgebaut haben, in Müllkübeln nach Pfandflaschen wühlen.

Die Krönung des ganzen: Selbst ausgewiesene edle Tierfreunde, wie sie zumindest in der “Tierschutzpartei”(!?) beheimatet sein sollten, bejubeln naiv die Ankunft der sogenannten ´schutzbedürftigen Geflüchteten´ (so lautet die heute aktuelle Titulierung) euphorisch mit launigen Hüpfburgen. (https://www.tierschutzpartei.de/ein-fluechtlingscamp-vor-der-haustuer-was-nun/)

Heilige Einfalt! Die Welt ist ein Irrenhaus, aber in Deutschland der Sitz der Zentrale.

Mehr siehe:

https://www.wochenblick.at/uebergrosse-ratten-das-harte-schicksal-der-hunde-im-islamischen-iran/

Ulrich Dittmann / 22.02.2018



Skandal enthüllt! Jahrzehntelange Tierquälerei von Jägerschaft gedeckt? Und der Schütze mordet weiter!

Bericht von Respektiere e.V.

Punktgenau zum 1. Salzburger Jägerball und zum Start der ‚Hohen Jagd‘ am Salzburger Messegelände deckt RespekTiere einen riesen Skandal auf und geht damit an die Öffentlichkeit. Was sich im Moment vor unseren Augen auftut, spottet einmal mehr jeder Beschreibung. Brisante Papiere wurden da übermittelt, welche eine schwere Tierquälerei zutage bringen, begangen von einem Jäger – und dass über mehrere Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte hinweg. Die Beweislast ist erdrückend, das Geschehen nahezu lückenlos nachvollziehbar.

Das besonders Furchtbare: viele wussten davon, in Fakt eine ganze Gemeinschaft; nur einer aber fasste schließlich allen Mut zusammen und brachte den Fall zur Anzeige. Was folgte, ist ein echter Krimi, mit sämtlichen Zutaten und Spannungsmomenten versehen, inklusive der allgegenwärtigen Intrigen, welche solchen Vorkommnissen oft die letzte Würze verleihen; und obwohl die Tat (eigentlich Taten, wir werden später darauf zurückkommen) einwandfrei belegt war, geriet der Motor der Akte trotz Intervention selbst der Staatsanwaltschaft plötzlich ins Stottern, bis er letztendlich vollends in sich zusammensackte. Dabei wollen wir es aber nicht beruhen lassen und fordern nun eine späte Aufklärung, inklusive eines lebenslangen Jagdverbotes des Täters.

Hier bitte den ganzen Artikel lesen ……

Alles Populisten und Analphabeten oder was?

Von Gastautor Olaf Lorke auf vera-lengsfeld.de am 27.12.2018

Unser Außenminister Heiko Maas hat doch tatsächlich behauptet, dass es im Vorfeld der Verabschiedung des UN-Migrationspaktes in Marrakesch hierzulande eine hinreichende Aufklärung darüber gegeben hat.

Das ist eine Lüge und ich kann darüber nur den Kopf schütteln und das mit eigenen Erfahrungen belegen.

Schon seit dem Frühjahr, besonders aber ab Juli, als der Text des UN-Migrationsabkommens in New York verabschiedet wurde, beschäftige ich mich mit dem Thema bzw. mit dem Dokument. Im Laufe des Sommers hatte ich versucht, an eine deutsche Übersetzung heranzukommen. Im September war ich drauf und dran, den englischen Originaltext in eigener Regie zu übersetzen, was für einen Nicht-Juristen –auch angesichts des häufig verschwurbelten Textes – eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit ist.

Anfang Oktober fand ich dann die deutsche Übersetzung. Zu dieser Zeit war in den (deutschen) Medien fast nichts vom Migrationspakt zu hören oder zu lesen. Ich habe den Text intensiv durchgearbeitet, um mir eine Meinung bilden zu können.

Einige Dinge habe ich als sinnvoll und wichtig angesehen. Aber bei mindestens 5 bis 6 Punkten stehen einem die Haare zu Berge. Es war mir klar, was dieser Pakt für Auswirkungen haben wird und was er für einen politischen und vor allem moralischen Druck entfalten wird. Beispiele dafür gibt es ja schon. Da kann die Regierung noch so oft behaupten, der Pakt sei rechtlich nicht bindend. Besonders skurril empfand ich die Aussage von unserer Kanzlerin, man könne ja den Pakt ruhig unterschreiben, da er keine Gültigkeit habe! Unsere Regierung hat sich in einen Widerspruch nach dem anderen verstrickt. Hauptsache, nicht den „Rechten“ das Feld überlassen!

Besonders peinlich empfand ich es, als Heiko Maas den Kritikern des Migrationspaktes „mangelndes Lesevermögen“ unterstellt hat. Eine solche Aussage bleibt ja nicht auf die Kritiker in unserem Land beschränkt, sie wirkt auch über die Grenzen. Sind also die uns benachbarten Länder, die nicht nach Marrakesch gefahren sind, alles Rechtspopulisten und Analphabeten?

Blickt man einmal in die ausländische Presse, sieht man, wie Maas‘ Aussagen dort ankommen. Fremdschämen angesagt? Nein, wenn man sich durch den Außenminister nicht mehr vertreten fühlt, braucht man sich auch nicht zu schämen.

Man hätte sich an der Schweiz ein Beispiel nehmen sollen. Die Schweiz hat als kleines Land den UN-Migrationspakt wesentlich mit voran gebracht. Nun ist sie trotzdem (vorerst) nicht dabei, weil man noch einmal eine intensive parlamentarische Debatte führen möchte.

In Deutschland undenkbar. DAS ist ganz einfach nicht gewollt. Mittlerweile ist ja auch der so genannte Flüchtlingspakt unterschrieben. Hier war die Aufklärung NOCH geringer. Still und heimlich durchgewinkt.

Im nachfolgenden Video:

Gabor Steingart, ehemals Spiegel und dann Chefredakteur und Herausgeber des Handelsblatts, in einem telefonischen Interview mit Stefan Aust über den Global Compact for Migration. Wichtiges Thema, das uns alle betrifft, unbedingt anhören.

Vortrag mit Prof. Norbert Bolz: Der Journalist als Oberlehrer (55 Minuten)

Norbert Bolz war bis Ende 2018 Universitätsprofessor für Medienwissenschaft an der TU Berlin. In diesem Vortrag beim Wissensforum 2018 der Wissensmanufaktur behandelt er die Ursachen und Folgen des deutschen Gesinnungsjournalismus, der durch den jüngsten Spiegel-Skandal noch einmal in noch grelleres Licht gerückt wurde.

Viele Journalisten, vor allem im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, wollen nicht mehr über Politik informieren und berichten, sondern belehren und selbst Politik machen. Information und Meinung werden so eng miteinander verknüpft, dass man zu dem jeweiligen Thema nur noch eine – nämlich die politisch korrekte – Meinung haben darf. Journalismus war einmal Aufklärung – heute verkommt er vielfach zur Gehirnwäsche.

Ulrich Dittmann über nachfolgendes Zitat:

Ein treffliches Zitat – und welch ein Segen für das Establishment und die System-Altparteien, dass dem so ist!“