Traditionelles Krebsessen bei Ikea

Trotz zahlreicher Proteste in Vergangenheit und Gegenwart hält IKEA immer noch am traditionellen Krebsessen fest. In den letzten Jahren haben die Aktivisten von RespekTiere e.V. vielfach an IKEA appelliert, das Krebsessen aus Gründen des Tierschutzes zu beenden, jedoch als Antwort erhielten sie immer nur nichtssagende Standartmails bzw. wurden diesbezügliche Anfragen mittlerweile gar nicht mehr beantwortet.

Aber es gilt nicht locker zu lassen, denn alleine für IKEA werden jährlich zigtausende Krebse zu Tode gekocht – ein Vorgang, der so heute in Österreich und in der Schweiz gar nicht mehr erlaubt ist, denn hier muss vor dem Töten eine Betäubung gesetzt werden.

Freilich verharmlost IKEA den Kochvorgang mit Aussagen, wie: „… in große Töpfe mit integrierten Heizspiralen gegeben. Töpfe und Heizspiralen sind so dimensioniert, dass sie konstant die gleiche hohe Temperatur halten. Ein Abkühlen des Kochwassers ist somit ausgeschlossen…“. Aber selbst wenn dem so wäre/ist, ändert das nichts an der Tatsache: Gekocht werden tut weh! Wer jetzt vielleicht meinen mag „ja, aber Krustentiere, die haben doch kein so ausgeprägtes Nervensystem und spüren daher Schmerzen auch nicht“, der/die kann z.B. hier Näheres darübernachlesen:
https://wolodja51.wordpress.com/2012/01/09/folter-krebse-gourmet-12391461/

Hallo Ikea-Geschäftsleitung!

Frage: Weshalb haltet Ihr so krampfhaft am “traditionellen Krebsessen bei IKEA” fest? Was ist der Grund? Warum verfahrt Ihr nach dem schändlichen Motto: „Leicht ist es, die Leiden anderer mit Gelassenheit zu ertragen“?! Zweifellos erfreut Ihr mit diesem Angebot „gekochter Krebse“ einige IKEA-Besucher.

Aber der Großteil der Kunden wird von dieser Tierquälerei – und von Menschen die ein solches grauenhaftes Tun praktizieren – schlicht abgestoßen, auch wenn man es nicht offen ausspricht. Persönliche Anmerkung dazu: Fehlendes Rückgrat ist nicht nur bei Politiker-Spezies eine weitverbreitete Krankheit.

Mit einem solchen LEBENSVERACHTENDEN Angebot steigert Ihr nicht – sondern schädigt das Ansehen von IKEA massiv. Wer kauft schon gerne bei einem Konzern, bei dem die Chef-Manager mit dicker Hornhaut auf ihrem Empathieempfinden herumlaufen, übelster, ekelerregender Tierschinderei frönen?

Hier zu Ihrer Wissenserweiterung einige Fakten:

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Hummer Schmerz empfinden. Eine Studie der EFSA ( Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) von 2005 besagt, dass Hummer (sowie auch Krabben und Krebse) höhere kognitive Fähigkeiten aufweisen, über ein komplexes Verhaltensrepertoire, ein Bewusstsein, ein Gedächtnis und komplexe Gehirnstrukturen verfügen, („perhaps analogous to human cerebral cortex“) und dass sie Schmerz empfinden können.

Krebstiere werden von der EFSA in der Kategorie 1 eingestuft – das bedeutet dass Hummer eindeutig Schmerz und Stress empfinden können und deshalb unseren Schutz verdienen. (1)

Viele Wissenschaftler und Juristen halten die Tötungsmethode für Hummer durch Kochen bei lebendigem Leib für inakzeptabel, da sie dem Tier Schmerzen zufügen. (2)

Eine vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) geförderte Studie kam 2015 zu dem Ergebnis, dass bei Hummern in kochendem Wasser noch nach 1-2 Minuten Nervenreize messbar sind, und dass auch das Gehirn insbesondere in den ersten Sekunden starke Reaktionen zeigte, die die Forscher als Schmerz identifizierten. (3)

  • 1. The EFSA Journal (2005) 292, 1-46 – Opinion on the „Aspects of the biology and welfare of animals used for experimental and other scientific purposes“, S. 16, abgerufen unter http://www.efsa.europa.eu/en/efsajour…
  • 2. Hirt, Almuth/Maisack, Christoph/Moritz, Johanna (2016): „Tierschutzgesetz. Kommentar“, S. 1011f
  • 3. Bickmeyer, Dr. Ulf-Georg (2015): Vergleichende Untersuchungen zur tiergerechten Betäubung oder Tötung von Krustentieren, abzurufen unter service.ble.de/ptdb/index2.php…

Und wenn Sie noch daran zweifeln, dass es wehtut, in kochendem Wasser totgekocht zu werden, halten Sie einfach einmal die Finger im Selbsttest beim Kartoffelkochen ins heiße Wasser. Ihre Zweifel werden beseitigt sein…

Wir ersuchen Sie um die Freundlichkeit und Höflichkeit einer KONKRETEN und NACHVOLLZIEHBAREN Antwort in dieser Sache – die wir, Ihr Einverständnis voraussetzend, auch einer Veröffentlichung zuführen werden. Keine Antwort wäre übrigens auch eine Antwort. Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß, Ulrich Dittmann
Arbeitskreis für Umweltschutz und Tierschutz –
BAG gegen betäubungsloses Schächten

Sehr geehrter Herr Dittmann,
vielen Dank für Ihre E-Mail. IKEA bietet jedes Jahr das Krebsessen an, weil es sich hierbei um eine schwedische Tradition handelt und es für uns bei IKEA wichtig ist, neben dem Wunsch für die vielen Menschen durch Möbel zu guten Preisen einen besseren Alltag zu schaffen auch ein Stück Schweden überall dorthin zu bringen, wo es IKEA gibt.

Selbstverständlich sind wir uns der Tatsache bewusst, dass viele unserer Kunden zu unseren Ideen und unserer Vision auch unterschiedliche Meinungen haben, da wir sehr hohen Wert auf das unmittelbare Feedback unserer Kunden legen, jedoch können wir Ihnen bezüglich des Krebsessens versichern, dass alle unsere Fische und Meeresfrüchte, die IKEA bezieht, MSC zertifiziert sind. Wir danken Ihnen für Ihr Feedback und leiten dieses sehr gerne an die zuständige Abteilung weiter. Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag!
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Lenardt
IKEA Customer Support Centre

Werter Herr Thomas Lenardt – vom IKEA Customer Support Centre,
werte Damen und Herren bei IKEA- Deutschland/Österreich/Schweiz,

zu Ihrer Mail vom 26.07.2018: Das haben Sie sehr schön geschrieben, Herr Lenhardt – analog den wohlformulierten, inhaltsleeren Auslassungen wie es von unserer Politikerclique tagtäglich so gekonnt praktiziert wird! Sie sind jedoch nicht auf den Vorwurf der Tierquälerei eingegangen – der nicht wegzuleugnen ist, wenn man mit intaktem Verstand ausgestattet ist und registriert, dass hier schmerzempfindende Tiere ( siehe erwähnte Gutachten) bei lebendigem Leibe zu Tode gekocht werden.

So, so, die von IKEA auf ekelerregende Weise umgebrachten Krebse – von Ihnen sophistisch als “Meeresfrüchte”(!) bezeichnet – sind also “MSC zertifiziert”. Diese solcherart reglementierte und legalisierte Tierquälerei – wollen Sie also „…als ein Stück Schweden(!) überall dorthin bringen, wo es IKEA gibt.“ Darauf können wir im deutschsprachigen Raum sehr gut verzichten, liebe Marktstrategen bei IKEA. Analog wir auf eine „Tradition“ des betäubungslosen Schächtens von Tieren – die uns die „schutzbedürftigen Geflüchteten“ (so werden Asyltouristen heute politisch korrekt genannt) aus Afrika einschleppen – gut verzichten können.

Es geht hier auch nicht um „unterschiedliche Meinungen“ , wie Sie belieben zu schreiben, oder ein popeliges „Feedback“ das Ihnen hier zuging, sondern um massive KRITIK. Ebenso wie vermutlich in Schweden Kunden (berechtigt !) Kritik üben würden, wenn wir ihnen dort deutschtypische Speisen wie Eisbein, Schwartenmagen, oder Blutwurst aufdrängen wollten.

Nehmen Sie zur Kenntnis: Es geht auch um IHR Image als Möbelhaus aus Schweden. Wir erfreuen uns gerne an IKEA Möbeln, wollen uns aber den Besuch in Ihren Märkten nicht durch offensichtliche Tierqualprodukte vergällen lassen. In Schweden mögen Sie gerne Ihren speziellen Essgewohnheiten pflegen, hier wünschen wir es aber nicht. Sie sollten die deutlich vorgebrachten Wünsche Ihres Gastlandes nicht negieren.

Weltweit gilt: „When you are in Rome, you have to do as Romans do“!

Wir ersuchen Sie eindringlich, die hier vorgebrachte Kritik auf Geschäftsführungsebene zu erörtern – denn es wird in dieser Sache keine Ruhe eintreten. Gerne erwarten wir eine nachvollziehbare Antwort von Ihnen zu dem Vorstehenden. Auf den Inhalt unseres Mailschreibens vom vom 25.Juli 2018 und die dort weiteren Hinweise betreff Gutachten in dieser Sache weisen wir nochmals explizit hin.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Dittmann / 27.07.2018

Sehr geehrter Herr Dittmann!
Vielen Dank für Ihr Mail. Das Krebsessen bei IKEA knüpft an eine schwedische Tradition an und ist Teil unserer Identität als schwedisches Unternehmen.
IKEA legt großen Wert darauf, dass sowohl die Aufzucht als auch die Haltung der Flusskrebse artgerecht erfolgen. Unsere Lieferanten, von denen wir die Flusskrebse tiefgefroren beziehen, verpflichten sich zur Einhaltung dieser Richtlinien. Nach dem Fang werden die Krebse innerhalb von maximal zwei Stunden verarbeitet. Auf keinen Fall werden für IKEA lebende Tiere über einen Zeitraum von Tagen oder sogar Wochen gelagert. Bei der Verarbeitung tritt der Tod unmittelbar ein.

IKEA nimmt ethische Fragen generell sehr ernst. Wir möchten sicherstellen, dass alle Produkte, und insbesondere alle Lebensmittel, die wir herstellen und anbieten, in umweltverträglicher und ethisch einwandfreier Art und Weise produziert werden. Über unsere Richtlinien zum Einkauf unserer Produkte insgesamt können Sie sich auch auf unserer Homepage unter http://www.ikea.com/ms/de_AT/this-is-ikea/people-and-planet/energy-and-resources informieren.

Mit freundlichen Grüßen
Melissa Schneider
Team Leader Service and Sales Support
IKEA Customer Support Centre

Werte Frau Schneider,
es ist festzustellen: Sie nehmen den Inhalt unserer Schreiben, die Ihnen konkret vorgebrachte Kritik überhaupt nicht zur Kenntnis und versuchen die Kunden mit billigen Schubladenschreiben abzuspeisen – fabulieren ablenkend und unfair über Gegebenheiten die überhaupt nicht angesprochen wurden. Und Aussagen wie hier, als vorgefertigte Satzpassage wie von einem Volontär eingefügt, “IKEA nimmt ethische Fragen generell sehr ernst” kann man bei Ihrem Verhalten nur als schlechten Witz ansehen.

Ich ersuche Sie und erwarte, dass Sie die vorgebrachte Problematik auch im Sinne des Unternehmens auf Geschäftsführungsebene besprechen ( auch unter Vorlage der eingegangenen Beschwerdeschreiben) – und uns und den anderen intervenierenden Organisationen dann eine konkrete und vor allem nachvollziehbare Antwort zukommen lassen. Dies gilt auch für die IKEA-Geschäftsleitungen in Deutschland und Schweiz. Auf den gesamten bisherigen Schriftwechsel wird Bezug genommen – dieser wird auch einer Veröffentlichung zugeführt.

Mit freundlichem Gruß!
Ulrich Dittmann / 27.07.2018


Sehr geehrter Herr Lenardt,
daß Sie/Ikea sich große Sorgen um potentielle und tatsächliche Käufer machen, ist sehr erfreulich, aber Sie können uns glauben, daß die nicht vor Hunger tot umfallen, wenn die nicht mit Ihren lebendigen Leibes gekochten Krebsen davor gerettet werden. Um Ihre Kundschaft bei Kauflaune zu halten oder in Ihre Warentempel hineinzulocken, haben Sie sicher genug Möglichkeiten, das nicht auf Kosten unserer Mit-Lebewesen zu tun, die genau die gleichen Lebewesen sind wie wir oder andersherum – nur bessere!

Es ist ein Skandal, daß die Menschheit heute immer noch geistig-moralisch in der Steinzeit hockt und ihre Mitlebewesen maltraitiert, als ob sie Steine oder Maschinen wären, immer freudig bereit zum Mißbrauch durch das morbideste und gefährlichste Lebewesen auf unserem einst schönen Planeten.

Den Beweis hat hier Ikea mit seinem Kochen von lebenden Tieren, freudig als Krebsessen vermarktet, geliefert – eine Schande, nach der leider ein großer Teil der gleich schandbaren Leichenfresser völlig ungeniert greift, denn ER, seine Mutter, seine Kinder, Frau, Mann wurden ja nicht lebendig gekocht u. aufgefressen. Und man hört die Tiere ja auch nicht in ihrer Qual schreien, sie können sich nicht wehren. So einfach.

Ich weiß überhaupt nicht, was die Leute an den selber zusammengeschraubten Brettern von Ikea finden. Da lobe ich mir meine Möbel aus Omas Zeiten: Die waren noch echtes Handwerk und wunderschön. Um die einst zu kaufen, brauchte niemand „Krebsessen“ zu besuchen.

Die Tiere aus ihrem Lebensraum zu stehlen, zu verletzen, zu ersticken und dann lebendigen Leibes zu kochen: Was für eine „Bildung“ haben solche (Un)Menschen?! Solche Menschen wären die „Krone der Schöpfung“? Die sind höchstens die Ausgeburt der Hölle, aber beides gibt es ja nicht. Das Schlimmste, was es auf dieser Erde gibt, ist die Menschheit, die schlimmste Fehlkonstruktion der Natur.

Ja, also mit dem Wissen um Ihr „wunderbares Krebsessen“ wird kein Tierfreund u. Tierschützer bei Ikea einkaufen, und das ist gut so. Fehlt bloß noch, daß Sie geschächtetes Fleisch aus einer selbstverständlich eiskalt vorgeführten Schächtung unserer vierbeinigen Schützlinge anbieten. Versuchen Sie es doch auch noch mit diesem Verbrechen!

Was wohl die Tiere auch zu diesem, neben dem verlogenen sog. Tierversuch perversesten Verbrechen der Menschheit sagen würden, könnten sie sprechen und hätten die Möglichkeit dazu! Ein Skandal, daß man heute immer noch solche Worte an die Geschäftemacher richten muß, daß die Politik das Verbot dieser Verbrechen nicht schon vor Jahrzehnten geregelt hat. Aber warum sollte gerade diese spezies…

Behalten Sie Ihre Verbrechen für sich! Wir haben genug „eigene“ u. eingeschleppte islamische, da brauchen wir aus Schweden eingeschleppte nicht auch noch! Kein Mensch u. kein Tier braucht einen „wissenschaftlichen Beweis“ (der noch nicht einmal befolgt wird) dafür, daß Lebendigkochen, Schächten, Tier“versuche“ u. all die anderen Verbrechen an den Tieren Verbrechen sind – was für ein erbärmlicher Schwachsinn. Ansonsten ist dem Schreiben unten nichts hinzuzufügen.

Im Wissen um die Unbelehrbarkeit, die absolute Impertinenz, die Sinnlosigkeit jedes Appells und ohne freundlichen Gruß
astrid suchanek

Die Menschen müssen begreifen, daß sie das gefährlichste Ungeziefer sind, das je die Erde bevölkert hat.
Friedensreich Hundertwasser

Wenn man zu Gott spricht, ist man religiös. Wenn Gott mit einem spricht, ist man irre.
Dr. Gregory House

Weh dem Menschen, wenn nur ein einziges Tier im Weltgericht sitzt.
Christian Morgenstern

Advertisements

Tierschutz geht uns alle an!


Update zur AKT-Petition „The United Nations is to outlaw crimes against humanity!“

Liebe Unterstützer,

vor einem Jahr wurde diese Petition veröffentlicht: Vielen Dank für Ihre Unterstützung und für die vielen tröstlichen Nachrichten nach dem Tod von Peter H. Arras.

Die Solidarität, die er sich immer erhoffte von gleichgesinnten Tierfreunden, erhielt seine Petition kürzlich durch Birgit M – K, die Autorin einer weiteren Tierschutz-Petition, welche sich an die Vereinten Nationen bzw. deren Generalsekretär richtet. Sie hat freundlicherweise diese Petition mit ihrer verlinkt, und ich möchte hiermit das gleiche tun, da wir schließlich alle das gleiche Ziel haben: Das Foltern und Ermorden von Tieren in aller Welt MUSS aufhören! Die Petition wurde auch bereits in mehrere Sprachen übersetzt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und alles, was Sie sonst für Tiere tun. Denn: „Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ (Albert Schweitzer, Theologe und Arzt, Friedensnobelpreisträger 1952)

Mit freundlichen Grüßen,
Barbara Schwarz (AKT-Mitarbeiterin/Übersetzerin)


Österreichischer Gutmenschenverein „SOS Mitmensch“ spricht sich für Schächtung aus

Als gäbe es nicht schon genug entbehrliche Aussagen in der Diskussion um das Schächten, hat sich nun ausgerechnet der österreichische Gutmenschenverein „SOS Mitmensch“ zum Tierleid geäußert – leider nicht im Sinne der betroffenen Tiere. In einer diesbezüglichen Aussendung heißt es:

SOS Mitmensch fordert Landesrat Gottfried Waldhäusl auf, seine Falschinformations-Kampagne zum Thema Schächten umgehend einzustellen. Waldhäusl verbreitet derzeit über soziale Medien Horrormeldungen von minutenlangen Todeskämpfen von Tieren und stellt indirekt Juden und Muslime an den Pranger.

Doch legales Schächten ist in Österreich streng geregelt. Es muss unmittelbar nach dem Schnitt die Betäubung erfolgen. Das sieht Paragraph §32 des Tierschutzgesetzes vor. Ein minutenlanger Todeskampf ist somit bei ordnungsgemäßer Schächtung in Österreich ausgeschlossen.

„SOS-Mitmensch“-Sprecher Alexander Pollack versteigt sich dann auch noch zu der Aussage: „Ein Landesrat, der gezielt Falschinformationen verbreitet, ist untragbar. Die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner muss endlich Konsequenzen ziehen und Waldhäusl abberufen, bevor er die Bevölkerung weiter in die Irre führt und weiteren Schaden anrichtet.“

Würde man Herrn Pollack nun fragen, ob er es einem Mitmenschen zumuten würde, kleinere Operationen oder Zahnextraktionen ohne Lokalbetäubung durchzuführen, würde er wohl aus tiefster Überzeugung mit nein antworten. Von größeren Eingriffen ganz zu schweigen. Aber einem Schaf oder einem Rind will er zumuten, dass man ihm in Tötungsabsicht ohne Betäubung den Hals durchschneidet? Und es erst danach betäubt?

Die blauäugige Berufung auf Paragraph 32 des Tierschutzgesetzes ist ebenso naiv wie realitätsfremd. Offensichtlich war Pollack noch nie dabei, wenn ein Rind mit dem Kopf fixiert wird, bevor man ihm die Kehle durchsäbelt. Wo kein Kläger, da kein Richter – und woher will Herr Pollack wissen, was sich hinter verschlossenen Schlachthoftoren beim Schächten tatsächlich abspielt und ob alle Paragraphen brav eingehalten werden? Nicht umsonst müssen Tiere bei hierzulande üblichen Schlachtungsvorgängen vorher betäubt werden.

Was noch viel mehr verwundert, ist der Umstand, dass die Linken, die sonst bei jeder Gatterjagd (zu Recht) Zeter und Mordio schreien, sich beim Thema Schächten in betretenes Schweigen hüllen. Nur nicht anecken bei den Moslems, selbst wenn sie auf religiös verbrämte Unarten bestehen, die nicht einmal im Koran klar definiert sind. Dort steht nämlich kein Wort davon, dass man Tiere ohne Betäubung schächten muss.

Ganz klar ist im Koran (Sure 6/38) hingegen definiert, dass Tiere gleich empfinden wie der Mensch und deshalb gut behandelt werden sollen: „Wahrlich kein Tier gibt es und keinen Vogel, der mit seinen Schwingen fliegt, die nicht Völker wie ihr wären. Als dann werden auch sie zu ihrem Herrn versammelt.“

Und der Prophet Mohammed präzisiert das folgendermaßen: Eine gute Tat an einem Tier ist genauso verdienstvoll wie eine gute Tat an einem Menschen, während eine grausame Handlung an einem Tier genauso schlimm ist wie eine grausame Handlung an einem Menschen. Wer immer auch freundlich zu den Geschöpfen Gottes ist, ist freundlich zu sich selbst. (…) Das unnötige Schlachten, Töten, Schlagen und grausame Behandeln von Tieren ist eine große Sünde.

Quelle:  unzensuriert.at


Hier auf domradio.de bezeichnet der Linzer Moraltheologe Michael Rosenberger die berechtigte Kritik am betäubungslosen Schächten als „Ungeheuerlich und abscheulich“. Diesbezüglich bin ich jedoch völlig anderer Meinung und Überzeugung, denn ungeheuerlich und abscheulich ist keineswegs unsere Kritik am betäubungslosen Schächten, sondern dieses Gesülze und Geschwätz eines Theologen, dieses grausame Schächten schönreden zu wollen, es zu bagatellisieren und zu befürworten.

Hierzu nachfolgender Leserbrief von Herrn Ulrich Dittmann an diesen katholischen Sender der Erzdiözese Köln:

Werte Damen und Herren der Domradio-Redaktion,
zu dem im Betreff näher bezeichneten Beitrag „Ungeheuerlich und abscheulich“ nachstehender Kurzkommentar mit der Bitte um Veröffentlichung. (Leider ist auf Ihrer Internetseite keine Kommentarmöglichkeit gegeben) Ich hoffe auf Ihre journalistische Fairness, dass Sie als “Gegendarstellung” auch Kritik aus anderer Sicht veröffentlichen – nämlich aus Sicht der Betroffenen, der Tiere. Diese sind nämlich auch Gottesgeschöpfe, oder? Wenn man denn an einen Gott glaubt.

“Ungeheuerlich und abscheulich” – ist dieses auf die Spitze getriebene, anthropozentrische Gefasel dieses sogenannten „Moraltheologen“(!?) Michael Rosenberger.

„Die fast 2.000 Jahre alten Schächtvorschriften sähen eine “möglichst stress- und schmerzfreie” Tötung durch einen Schlachter vor “, rotzt er wichtigtuerisch in die Welt.

Dann soll dieser Schwätzer sich bei der nächsten Operation auch betäubungslos operieren lassen. Das war nämlich „vor fast 2.000 Jahren“ die Methode der Ärzte – die gewißlich damals “ihr Handwerk auch bestens verstanden“.

HEUTE ist eine Betäubung bei Mensch UND Tier Usus. Man reitet HEUTE ja auch nicht mehr auf einem Esel zur Arbeit.

Ich will diesem Mann nicht unbedingt Bosheit unterstellen – wenn sich als Entschuldigung auch religiöser Fanatismus, oder eben auch blanke Dummheit anbietet.

Für Tiere hat der Teufel keine Hörner und keinen Klumpfuß, sondern eine Menschenfratze.

Lieber Herrgott, lass endlich etwas Verstand und Weisheit auf die Häupter der Menschen, der „Dornenkrone der Schöpfung“, vom Himmel regnen.

Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß
Ulrich Dittmann / 22.07.2018


Vegan leben

Eine neuer Lebensstil ist auf der Überholspur. Immer mehr, vor allem junge Menschen spüren, dass so wie mit den Tieren umgegangen wird – vor allem bei der Fleischproduktion – ein absolutes „no go“ ist. Überhaupt scheint eine neue Menschen-Generation unterwegs zu sein, für die das Töten von Tieren nicht in ihr Weltbild passt.

Ein immer größer werdendes Angebot an veganen Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten findet man heute nicht nur in Bioläden, sondern auch in jedem Supermarkt. Fleischverzehr ist wohl die effektivste Form der Nahrungsmittelvernichtung – und eine Milliarde Menschen auf unserem Planeten hungert – ein besorgniserregender Zusammenhang. Eine Studie des Worldwatch Institute kam 2009 zu dem Ergebnis: Etwa die Hälfte der vom Menschen verursachten Treibhausgase, die maßgeblich an der Klimaveränderung beteiligt sind, entsteht bei der Nutztierhaltung und der Verarbeitung von Tierprodukten. Es ist zu hoffen, dass immer mehr Menschen die Augen öffnen, die Zusammenhänge erkennen und Konsequenzen ziehen, das würde das tägliche Abschlachten von hunderten Millionen von Tieren verhindern und unserem Planeten neue Hoffnung geben.

Betäubungsloses Schächten im Fokus des 21. Jahrhunderts

Liebe Tierfreunde und Blogleser,
angesichts des grausamen, barbarischen und betäubungslosen Schächtens von Tieren ist es höchste Zeit, dass auch unsere „ehrenwerten“ Politiker endlich aufwachen und obiger Forderung entsprechen, nämlich diese barbarische Tötung von Tieren endlich rigoros zu verbieten und dementsprechend auch dafür zu sorgen, dass sogenannte „Ausnahmegenehmigungen“ für diese religiös motivierte Todesfolter schleunigst der Vergangenheit angehören. Fakt ist: In Deutschland verbietet das Tierschutzgesetz sowie auch die Tierschutzschlachtverordnung grundsätzlich, ein Tier ohne Betäubung zu schlachten.

Hinsichtlich dieses Grundsatzes sind und bleiben erteilte Ausnahmegenehmigungen für barbarisch-betäubungsloses Schlachten im Namen sogenannter und vermeintlicher „Religionsfreiheit“ ein klägliches Versagen unserer Politiker-Kaste, der religiöse Gepflogenheiten und Hirngespinste mehr am Herzen liegen als das unermessliche Leid und grausame Zutodequälen der betroffenen Tiere.

Um den Tieren unnötige Schmerzen und Leiden zu ersparen, gilt es nach wie vor und dringender denn je, ein generelles und von den Beweggründen völlig unabhängiges Verbot des betäubungslosen Schlachtens einzufordern. Und wer auch immer dieser Forderung zustimmt, verleiht mit dieser Forderung lediglich all denen eine Stimme, die ihr Anliegen an den Menschen nicht selber vertreten können: den grausamst geschächteten Tieren.

Betreffs dieser Forderung findet ihr ab sofort hier in diesem Blog 13 wichtige, sehr lesenswerte und auch aufschlussreiche Publikationen zu dieser Thematik, welche ich allerdings nicht als normale Blog-Beiträge, sondern als Extra-Seite mit diversen Unterseiten veröffentlicht habe. Falls euch diese Extra-Seite noch nicht ins Auge gefallen sein sollte, so schaut Euch bitte den nachfolgenden Screenshot an, auf dem diese Seite mit dem Haupt-Artikel „Betäubungsloses Schächten von Tieren im Fokus des 21. Jahrhunderts“ – ganz oben an erster Stelle – sichtbar ist:

Und sobald ihr mit eurem Mauszeiger über dieser neu eingerichteten Extra-Seite verweilt, öffnen sich die dazugehörigen Unterseiten mit all den weiteren Publikationen, welche uns darüber aufklären, wie grausam, entsetzlich, barbarisch und verabscheuungswürdig dieses betäubungslose Abmetzeln von Tieren ist:

Die einzelnen Artikel und Dokumentationen können letztlich auch dank einer verlinkten Übersicht im Haupt- und Einleitungs-Artikel von Herrn Ulrich Dittmann aufgerufen werden. Siehe hier:


Die grausame Wahrheit hinter Halal-Schlachtungen

Foto: zeuropa.net

Nachfolgendes Video zeigt uns überdeutlich, wie grausam eine Halal-Schlachtung ist. In einem Raum stehen (und liegen) etwa ein Dutzend Kamele. Diese armen Tiere müssen mitansehen, wie der Schlächter einem ihrer Artgenossen nach dem anderen den Hals durchschneidet. Allmählich sacken sie zusammen und verbluten elendig langsam und zuckend auf dem Boden. So etwas passiert aber nicht nur in islamischen Regionen – denn dieser Wahnsinn wird auch in Deutschland entweder illegal oder „dank behördlicher Ausnahmegenehmigungen“ mit Rindern und Schafen praktiziert.

Hier noch auszugsweise einige Kommentare zur grausamen Schächtung von Tieren auf zeuropa.net:

Rainer Portius:
Diese elenden Tierquäler muß man genau so hinterhältig und gemein abschlachten, das ist die beste Strafe für solch erbärmliches Volk. Wer Tiere zum Nutzen des Menschen vor dem Tode noch quält gehört ebenfalls erschlagen . Ich bin so angeekelt von diesen moslemischen Tierquälern .

Elfi Raasch:
Unser deutsches Tierschutzgesetz verbietet unbetäubtes Schlachten von Nutztieren, d.h. die Tiere sind human zu schlachten und müssen dafür vorher exakt betäubt werden, um unnötige Tierquälerei zu vermeiden! Tierquälerei ist verboten und unbetäubtes Schächten ist Tierquälerei ! Es kann keine Ausnahme bei Tierquälerei geben! Auch das religiöse Schächten kann nur unter Betäubung stattfinden, alles andere ist in Deutschland verboten !!! An das exakte Betäuben haben sich auch Muslime etc. zu halten, denn es verhindert die Religionsausübung nicht ! Alles andere ist falsche Toleranz, die in Deutschland keinen Platz hat ! Darum fordere ich und meine Tierschutzfreunde ein striktes Verbot der üblichen unbetäubten Schächtung und fordern die Muslime auf, ab sofort nach unseren Tierschutzgesetzen betäubt zu schlachten ! Ende für Halal !!!!!

Gundula Pallentin:
So grausam das Video auch ist…. Schämt euch alle hier für euren Rassismus! Als wenn das Fleisch auf euren Tellern bei Mondlicht und Geigenmusik totgestreichelt worden wäre…..

Sunny Nelly:
Ich wüßte nicht, was das grausame Töten dieser Tiere mit Rassismus zu tun hätte???? Ich würde von allen Menschen so denken, wenn man sie überhaupt noch als Menschen bezeichnen kann. Für mich sind das Bestien in Menschengestalt, egal ob schwarz, weiß, Islamist oder Christ. Wer sich an Tieren vergreift und sie quält, gehört nicht in diese Welt, denn die Hölle ist mittlerweile leer, die Teufel haben sich auf der Erde eingenistet und es wird Zeit das sie dorthin zurück gehen.

Ulrich Dittmann:
Manchmal hören wir von schrecklichen Massakern in fernen Ländern, dass dort Menschen von politischen oder religiösen Fanatikern bei lebendigem Leibe die Kehle durchschnitten wird – sie „geschächtet“ werden. Die Zeitungen berichten dann zurecht entsetzt von „barbarischen Gräueltaten“. Genau solche archaischen Massaker werden von den Schächt-Befürwortern auch bei uns in Deutschland und Westeuropa eingefordert und praktiziert – zwar nicht an Menschen, aber an ebenso Leid – und Schmerz empfindenden Tieren.

Das betäubungslose Schächt-Schlachten von warmblütigen Tieren ist zweifellos als bewußte und vorsätzliche Tierquälerei einzustufen. Sonst wäre diese Tötungsart laut regulärem Tierschutzgesetz nicht explizit verboten. Nur per „Ausnahmegenehmigung“ (§ 4a Abs.2, Nr.2 TierSchG) wird dieses grauenhafte, vorsätzliche und bewusst zu Todeschinden der so genannten „Schächttiere“ ermöglicht. Letztlich heißt dies im Klartext, dass Minderheiten der Muslime und Juden, hier Sonderrechte, für ein grausames zu Tode quälen von Tieren beanspruchen.

Ob Körperverletzung einer Beschneidung bei Mädchen oder Jungen, oder betäubungsloses Abmetzeln (Schächten) von gleichermaßen leidensfähigen tierischen Mitgeschöpfen – niemanden darf in einer zivilisierten Gesellschaft Narrenfreiheit auf schlicht lebensverachtende Praktiken zugestanden werden. “Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht” (Marie von Ebner-Eschenbach)


Dr. rer. nat. Barbara Wardeck-Mohr am 03.07.2018 an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:

Sehr geehrte Frau Ministerin Klöckner,
sehr geehrte Damen und Herren,

leider hüllt sich Ihr Ministerium nach wie vor in Schweigen. Denn IHRE allfällige Stellungnahme zu unserer Schächtverbotspetition  ist weiterhin ausgeblieben. Und das , obwohl das „Islamische Opferfest“ in Kürze wieder ansteht. Was bedeutet das für die Tiere in der Praxis? De Fakto erleiden unsere fühlenden Mitgeschöpfe unvorstellbare Höllenqualen , die konkret nur als „Hinrichtungen und Abmetzelungen“ subsumiert werden können. Und das in einem „aufgeklärten, zivilisierten“ Land?

Gerade Tierschutz ist eines der am schwersten errungenen Werte der einheimischen = deutschen Bevölkerung= die „schon länger hier leben“ …

Noch ein Zitat von Herrn Wolfgang Bosbach:
„Keine Diskriminierung, aber eine glasklare Ansage. Wir müssen viel deutlicher machen, was unter die verfassungsrechtlich garantierte Religionsfreiheit fällt – und was nicht. Religionsfreiheit bedeutet nicht Narrenfreiheit. Religionsfreiheit wird in Deutschland zwar vorbehaltlos gewährt, aber nicht schrankenlos. Wenn es zu Kollisionen zwischen dem Scharia-Islam und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung kommt, muss ausschließlich unsere Rechts- und Werteordnung gelten – sonst nichts. Und darüber kann man auch nicht verhandeln oder gar Kompromisse schließen. Ende der Durchsage.“

Mindestens 80% der einheimischen Bevölkerung sind strikt gegen das anachronistische Schächten. Warum wird das politisch vollständig ignoriert?

Veranlassen Sie bitte daher sofort und umgehend, dass unsere „Gäste“ islamischen Glaubens zur Einhaltung der Gesetze in ihrem Gastland angehalten werden und dies auch strikt kontrolliert wird!!! Noch vor der Sommerpause, um grausamste Massaker zu verhindern. Die Mehrheit der dt. Bevölkerung lehnt jede Form des Schächtens, eine Islamisierung Deutschlands, die Scharia strikt ab..

Als Tierschützer leiden wir tagtäglich mit den Opfer-Tieren.

Zeigen Sie auch als Politiker Empathie und tragen Sie endlich dafür Sorge , dass Tierschutz hohen Verfassungsrang erhält; Tierschändung jeder Art nach dem Strafgesetzbuch uneingeschränkt geahndet wird. IHRE Pflicht! Ergo.. der Mehrheitswille der Dt. Bevölkerung. Tierquälerei darf nicht unter Straffreiheit gestellt werden.

Gez.
Dr. rer. nat. Barbara Wardeck-Mohr