Strafanzeige gegen Veterinäramt u. TiHO Hannover …

…. wegen Verdachts auf Verstoß gegen TSchG und Tötung des Hundes Chico

Siehe hierzu Beitrag vom 24. April 2018: „Nein zum Hunde-Rassismus“

Von Astrid Suchanek (Unabhängige Tierschutz – Union Deutschlands)

Strafanzeige gegen das Veterinäramt Hannover und die Tierärzte der TiHO wegen Verdachts auf Verstoß gegen das TSchG wegen der Tötung des Hundes Chico und wegen der jahrelangen Amtspflichtverletzung des Veterinäramts in bezug auf die tierquälerische Haltung des Hundes, die zur Beschlagnahmung des Hundekindes schon 2011 hätte führen müssen

Hund Chico wurde lt. Medienmeldungen auf Anordnung des Veterinäramts Hannover und anderer Institutionen gegen den Protest von ca. 290 000 Petitionsteilnehmern am 15. oder 16.4.18 von Tierärzten der TiHO Hannover getötet. Ein vom TSchG vorgegebener „vernünftiger“ Grund für die Ermordung Chicos lag nicht vor. Die Ermordung verstößt des weiteren gegen die Forderungen der 290 000 Bürger der Petition. Ihr Wille war in einer Demokratie auszuführen. Es gab Bürger, die Chico nach 8 Jahren Gefängnis endlich ein hundgerechtes Leben ermöglichen wollten. Das wurde vorsätzlich verhindert. Einen Grund gibt es dafür nicht.

Die Stadt Hannover begründet ihre Entscheidung wie folgt: „Unter Beteiligung und im Einvernehmen mit der Tierärztlichen Hochschule, dem Tierschutzverein Hannover und Umgebung e.V. und dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurde heute unter Betrachtung der Gesamtsituation von der Veterinärbehörde der Landeshauptstadt Hannover die Entscheidung getroffen, den Hund Chico noch in der Narkose einzuschläfern.“

Hier wird nur festgestellt, daß man das Tier ermorden will. Eine Begründung, auf das TSchG gestützt, ist das nicht!

Siehe Artikel „Kampfhund Chico nach tödlicher Attacke eingeschläfert“

Weitere Begründung der Stadt:
https://www.n-tv.de/panorama/Kampfhund-Chico-in-Hannover-eingeschlaefert-article20388050.html

„… Nach tödlichen Attacken ist es üblich, dass die Tiere eingeschläfert werden. Auf Vorschlag des Tierheims hatte die Stadt Hannover allerdings auch erwogen, Chico in einer Spezialeinrichtung außerhalb Niedersachsens unterzubringen. Infolge seiner fehlenden Sozialisation hätte Chico aber nur isoliert von anderen Hunden gehalten werden können und sei aufgrund seiner Aggressivität für Menschen nicht mehr als Sozialpartner in Frage gekommen, sagte Stadtsprecher Möller….“

DAS ist eine willkürliche Mutmaßung, die niemand verifizieren konnte und hat, jedenfalls liegt keine Information über eine fachgerechte Begutachtung des Hundes zum Zeitpunkt VOR dem Vorfall vor, die die angebliche Aggressivität des Hundes bestätigt u. nachgewiesen hätte. Unmittelbar, sofort NACH dem Vorfall, einem traumatischen Ereignis für den Hund (!) soll eine angeblich schwere Aggressivität aufgetreten sein, die sein sofortiges Einschläfern erforderten?! DAS ist eine vorsätzliche schlimme Behauptung, aber keine Faktenlage, die eine solche Behauptung überhaupt nur ermöglicht hätte!

Bei mehreren Besichtigungen des Hundes durch Tierheim u. Veterinäramt innerhalb seiner erbärmlichen 8 Lebensjahre zumeist in einem Metallkäfig wurde nicht festgestellt, daß der Hund aggressiv sei. Die kurze Zeit, die Chico im Anschluß an den Vorfall im Tierheim untergebracht war, hat Chico sich lt. telefonischer Nachfrage im Heim unauffällig u. eher ängstlich verhalten. Wie kommen die Amtstierärzte, die Tierärzte der TiHO, die Stadt u. die anderen Genannten im Ministerium usw. also zu ihrer Behauptung, daß der Hund wegen Aggressivität sofort einzuschläfern sei?!

„Der Stadt Hannover waren bei Prüfungen der vergangenen fünf Jahre keine früheren Angriffe bekannt. Chico war angemeldet und nicht als gefährlicher Hund eingestuft.“ Hätte man tatsächlich Aggressivität festgestellt, hätte man „normalerweise“ das Tier sofort beschlagnahmt oder eingeschläfert. Das geschah aus gutem Grund nicht. Man tat aber seine andere Pflicht nicht – die dem Tier gegenüber!

Gegen seine Amtspflicht verstoßen hat das Amt jahrelang nach eigenem Augenschein und nach mehrfachen Meldungen von Nachbarn in bezug auf die tierquälerische Haltung des Hundes von Kind an. Die plötzliche angebliche Gefährlichkeit des Hundes widerspricht der durch das Veterinäramt selbst und durch das Tierheim mehrfach festgestellten „unauffälligen“ Haltung im Käfig bei seiner „Familie“. Ein Tierheim-Mitarbeiter hat in einem Telefonat mit mir mehrmals nachdrücklich betont, daß der Hund die Jahre über und zum jetzigen Zeitpunkt im Tierheim (also nach dem Vorfall) ein unauffälliges und eher ängstliches Verhalten zeitigte. Chico brauche jetzt dringend Erholung, für die er alle nötige Zeit erhalten solle, er solle sich in aller Ruhe erholen. Niemand würde an seine Ermordung denken – so die wörtlichen und nachdrücklichen Aussagen! Ganz plötzlich, nach einem schweren Schockerlebnis!, sei der Hund so aggressiv, daß er sofort ermordet werden müsse!? Was ist das denn!

Es ist allerdings möglich, daß ich mit einem Mitarbeiter des Veterinäramts statt mit dem Tierheim gesprochen habe. Ich habe nach mehreren Wählversuchen vergessen, welche der gespeicherten Tel.-Nummern ich erreicht hatte. Dem Inhalt des Gesprächs nach muß es ein Mitarbeiter des Tierheims gewesen sein, denn er sagte auch, daß Chico ganz brav Gassi ginge. Das alles sagt sicher niemand, der weiß, daß Chico seine Halter totgebissen hat und ein aggressives Tier ist/sei.

Seltsam ist auf jeden Fall, daß an Chico im Feuerwehrauto nach „seiner Tat“ nirgends ein Tropfen Blut zu sehen war, auch nicht da, wo er sich NICHT hätte ablecken können.

https://magazin.deine-tierwelt.de/hund-chico-toetete-seine-beiden-halter
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.toedliche-beissattacke-in-hannover-hund-chico-war-bereits-2011-auffaellig.f6845310-d312-46ad-b2e0-35113f8074ac.html

Die unqualifizierte Aussage einer Tierärztin der TiHO ist erschütternd u. hat sicher zu der Aussage des ebenfalls in der Sache unqualifizierten Stadtsprechers geführt. Hier „weiß“ eine Tierärztin, daß ein Hund, den sie nie gesehen und erlebt hat, nicht REsozialisierbar sei, ein Hund, der nie Sozialisation in Hund- und Menschengemeinschaft und nie Geborgenheit erfahren hat – wenn das kein Fachwissen u. keine tierärztliche Ethik ist! Hat diese Frau eine Approbation… Die sollte ihr aberkannt werden, denn mit diesem „profunden“ Wissen und „Verantwortungsbewußtsein“ kann sie als Tierärztin nur Unheil anrichten, s. Chico.

https://www.welt.de/vermischtes/article175241635/Hunde-Attacke-in-Hannover-Chico-wird-eingeschlaefert-Stadt-gibt-Fehler-zu.html
http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Die-Chico-Verschwoerung
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1086222.ermittlungen-nach-beissattacke-der-fall-chico-wird-zum-politikum.html

Die angesprochene „Spezialeinrichtung“ wegen einer angeblichen Aggressivität war die völlig indiskutable Option. Eine „Spezialeinrichtung“ kann nur eine tierfeindliche, inakzeptable Einrichtung sein. Wie können „Tierärzte“ ein lebenslang tierquälerisch gehaltenes Tier nach einem Trauma in eine genauso tierquälerische „Einrichtung“ geben wollen!

Schuld am Tod der Halter sind neben dem Veterinäramt in erster Linie die Halter selbst. Auch das Tierheim ist zu erwähnen, denn es hatte die Haltung auch begutachtet. Die Genannten hätten dafür zu sorgen gehabt, daß das Hundekind – als Waffe gegen den Ex-Ehemann womöglich aus dubioser Quelle gekauft – wegen der tierquälerischen Haltung schon 2011 in gute Hände zu geben war.

Sie alle haben der Tierquälerei jahrelang zugesehen, ohne dem Tier zu helfen. Das Veterinäramt hat der Tierquälerei jahrelang amtswidrig zugesehen, gegen die tierärztliche Ethik verstoßen und die völlig ungerechtfertigte Ermordung des Hundes mit veranlaßt. Das sind Straftatbestände. Der Tierarzt der TiHO oder die TÄ, die den Hund in Verstoß gegen ihr Berufsethos und das TSchG euthanasiert hat/haben, sind gleicherweise nach TSchG u. Dienst-VOs zu bestrafen. Von niemand anderem als der sich sehr „professionell“ zeigenden, völlig inakzeptablen „Hundetrainerin“, und der Pflegerin wurde Chico als aggressiv bezeichnet. In deren Wertung zeigt sich lediglich profundes Unwissen. Da müßten wohl viele, vor allem kleine Hunde ermordet werden, die beim Eintritt Fremder in ihre Wohnung bellen oder aggressiv reagieren.

Die Stadt hat den Auftrag der 290 000 Petenten und die Angebote für Chicos Übernahme in gute Hände mißachtet und damit auch gegen die Normen der Demokratie verstoßen. Straftatbestand gegen die Demokratie wonach?

Aus meiner Mail an die Stadtverantwortlichen vom 22.5. zur Auffindungssituation beim Eintreffen der Feuerwehr:

„Bitte teilen Sie uns mit (Informations“schutz“gesetz), WIE der Hund und die ganze Situation vorgefunden wurden. Wie war der Zustand des Zimmers, wie und wo lagen die Leichen, welche hatte wo Bißspuren, warum fehlte an Chico jegliches Blut – bei seiner angeblichen Beißwut an 2 Menschen mußten Blutspuren vorhanden sein, waren aber keine. Bei diesem Vorfall hätte ein großer Krach/Geschrei im ganzen Haus bis auf die Straße zu hören sein müssen, wurde etwas gehört? Wieso hat die Frau sich nicht aus dem Zimmer gerettet, wenn Chico angeblich eine Beißorgie veranstaltet hat? Angeblich soll der junge Mann ja ohne Chicos Zutun bereits tot gewesen sein. Wie das? Wo befand sich Chico beim Eintreffen der Feuerwehr, und wie hat er sich verhalten? Die Situation war für ihn traumatisch. Sollte er aggressiv gewesen sein, wovon nicht unbedingt auszugehen ist und was seiner ständig festgestellten Ängstlichkeit widerspricht, wäre das absolut normales Verhalten und keine Option für die TiHO, ihm Aggressivität unterzuschieben. Daß der Hund bei dem Aufruhr des Eindringens der Feuerwehrleute in Panik und Aufruhr geriet, ist absolut logisch und keinerlei Beweis für eine angebliche Gefährlichkeit des Tieres, ist keine Veranlassung für seine Ermordung. Es gab sicher auch keine Notwendigkeit, dem Hund den Kiefer bei einer unprofessionellen Fängerei zu brechen, wie in einem Link zu erfahren war! Vielleicht hat Chico seine toten Besitzer und sein „Heim“ vor den „Einbrechern“ schützen wollen? Kam jemand auf die so „abseits“ liegende Überlegung? Das Verhalten der Feuerwehrleute muß wohl sehr unprofessionell gewesen sein.

Laut einer anderen Information war der junge Mann schon vor Chicos „Totbeißen“ tot. Wie kann der dann an Bißspuren gestorben sein? Hat Chico auch die Frau nicht totgebissen? WAS war tatsächlich geschehen? Warum wurden immer nur Bruchstücke veröffentlicht, das Gutachten in seinen relevanten Erkenntnissen nicht klar zitiert, was wird verborgen? Warum wird Chico als Bestie hingestellt, obwohl er das jahrelang offensichtlich nicht war (s. Bewertungen von Tierheim, Veterinäramt, Nachbarn)?“

Die Feuerwehrleute haben Chico beim Einfangen den Kiefer gebrochen! Muß man ein Tier wie einen Klotz brutal einfangen? Was für ein Dilettantismus ist das! Daß Chico in so einer furchtbaren Situation nicht fröhlich mit dem Schwanz wedeln kann, muß niemandem erklärt werden, schon gar nicht Tierärzten.

Und dann lesen wir auch noch die folgende zu allem nicht passende „Bewertung“ Chicos durch die Tierärzte der TiHO in deren Unkenntnis von Wesen u. Lebensumständen Chicos unter seiner aktuell völlig aus den Fugen geratenen Schocksituation. Von welcher Aggressivität redet der Schreiber, der den ihm unbekannten Hund lediglich zur medizinischen Versorgung überstellt bekommen hat, und wie kann er eine solche „Beurteilung“ ohne eigene Feststellungen u. Überprüfung der Angaben von anderen abgeben!

„Der Hund wurde heute Vormittag in der Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover umfassend untersucht. Beide Eckzähne im Oberkiefer waren gelöst bzw. aus dem Zahnfach herausgebrochen. Die entsprechenden Verletzungen waren frisch und sind vermutlich in der Zeit um den Beißvorfall am 3. April entstanden. Beidseitig besteht eine offene Verbindung zur Nasenhöhle. Angesichts der Schwere der Befunde, deren weitere Behandlung und Nachsorge aufgrund der Aggressivität des Hundes jeweils nur unter Vollnarkose hätte erfolgen können, und der Tatsache, dass der Hund aufgrund einer fehlenden Sozialisation nur isoliert von anderen Hunden hätte gehalten werden können, sowie dem Umstand, dass aufgrund der gesteigerten Aggressivität im konkreten Fall Menschen nicht mehr als Sozialpartner in Frage gekommen wären, wurde unter Einbindung von Sachverständigen die Entscheidung getroffen, den Hund noch in der Narkose zu euthanasieren.“

Ungeheuerlich, was da zu lesen ist – von Tierärzten!

Behandeln diese „Tierärzte“ die Tiere üblicherweise etwa ohne Narkose?! Was ist das für eine Aussage?!

Woher haben diese Fachleute ihre profunde Erkenntnis von der angeblichen Unsozialisierbarkeit u. Aggressivität des in der aktuellen Situation völlig traumatisierten Hundes anläßlich lediglich einer medizinischen Untersuchung seiner Verletzungen? Lag ein Notizzettel dazu in seinem Kiefer?! Die Staatsanwaltschaft sollte über diese tierärztliche Sorgfalt im besonderen u. im allgemeinen Fall Nachforschungen anstellen.

Diesen Bericht (wohl nur einen Teil davon) erhielten wir ohne Angabe des Links. Wie haben die Halter nur 8 Jahre mit so einer Bestie – freiwillig – in einer Wohnung leben können? Nun ja, sie „lebte“ ja in einem Käfig…

„Demnach wurde das Tier gegen 13.30 Uhr nach einer Untersuchung in der Tiermedizinischen Hochschule Hannover getötet. Ein Expertenteam aus Vertretern der Stadt Hannover, der Hochschule, des Tierheims sowie des Landwirtschaftsministeriums entschieden laut „Bild“, dass das Tier sterben muss. Wie die „Bild“ berichtet, hatte „Chico“ zwei kaputte Fangzähne und eine offene Verbindung zur Nasenhöhle. Das Tier hätte häufig operiert werden müssen, um das zu beheben.“

Aha! Ein „Expertenteam“, das gegen das TSchG verstößt, einen zertrümmerten Kiefer nicht behandeln will. Vielleicht ging es in Wahrheit wieder nur um Geld? Wollte man das Geld für die nötigen Operationen sparen? Hat man sich in bezug auf die Wahrheit „verplappert“? DAS, obwohl die Retter bei Fuß standen, 290 000!! Unglaublich!

Oder worum ging/geht es?

Eine Information privater Natur um den Tod der Hundehalter besagt ganz anderes, als Polizei, TH u. andere im Internet verbreiten. In ihr steht, daß die Erbin den Hund ermorden lassen wollte. Das kann die Frau gern fordern, aber zu veranlassen hatten die Tierärzte, Ministerium u. die anderen Genannten das nicht! Eine sachlich unbegründete Forderung ist kein Grund nach TSchG. Warum wurde diesem Verlangen stattgegeben?

Welcher Tierarzt hat Chico warum eingeschläfert? Womit? WIE, mit welchem Mittel wurde er GENAU eingeschläfert? War die Narkose fachgerecht, tief genug? Diese Fragen sind relevant, erst recht nach der oben stehenden Aussage, und wir hätten sie dringend beantwortet bekommen. Sie wurde uns von der Stadt bis heute nicht beantwortet. Auf unsere Schreiben erhielten wir überhaupt nie eine Antwort. Das korreliert mit sämtlichen „Berichterstattungen“ über den ganzen Vorfall ohne konkrete Fakten. Sie zwangen mehr als 290 000 Bürger zu Mutmaßungen, die irgendwelche Experten (Tier“ethiker“, Psychologe) den besorgten Tierfreunden fachlich sehr versiert und beleidigend gern vorgeworfen haben, worüber man sich nur wundern könnte:

http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Reaktionen-auf-Chicos-Tod-Ist-die-Grenze-ueberschritten

Auch DAS ist eine bezeichnende Artikulation, die man mehr durch Desinformation denn durch Information selbst verursacht hat:

http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Die-Chico-Verschwoerung

Folgende Vermutung eines Fachmanns zu dem Kieferschaden:

1. Version:

„Mittlerweile bin ich mir sicher- sein Tod wurde per Handschlag besiegelt, bevor der arme Bub auf den Tisch kam. Sie tricksen mit fadenscheinigen medizinischen Begründungen herum – alle widerlegbar!

1. hat sich Chico die Eckzähne (ganz starke Zähne mit ganz langer Wurzel!!!) def. NICHT bei der Beissattacke abgebrochen. Er hat Weichgewebe zerfetzt. Für eine derartige Fraktur der Zähne hätte er auf knöchernen Strukturen herumbeissen müssen. Zudem bekommt er die Kieferentzündung, die man beschrieb, nicht bereits zwei Tage nach dem Unfall. Die hatte er definitiv VORHER! Und deshalb habe ich den düsteren Verdacht, dass die enorme Knochenentzündung, die freiliegende Pulpa (Nerv+ Blutgefässe) und die offene Verbindung zur Schädelhöhle dem Jungen so extreme Schmerzen bereitet haben, dass er durchdrehte und die Migranten gebissen hat.

Waren hier Besitzer UND Vet.amt ggf bei der Begehung UNTERLASSEND tätig???? Hätte der Tod dieser (zweifelhaften) Personen vermieden werden können, wenn man Chicos Defekt an den Zähnen und seine Schmerzen früher diagnostiziert hätte????

2. Die Vets gaben an, es seien mehrfache, sehr schwierige OPs notwendig gewesen, um seinen Kiefer zu heilen. Alles verlogener Bullshit! Man schirmt antibiotisch ab und untersucht den Knochen. Wenn keine Osteolyse stattgefunden hat, darf man davon ausgehen, dass nach Extraktion der abgebrochenen Zähne und unter Einfluss des Antis sich der Knochen regeneriert hätte. Und eine Mund-Antrum-Verbindung (offene Verbindung zur Kieferhöhle) deckt man plastisch mit Schleimhautlappen. Das ist chirurgisch ganz kleines Einmaleins. Diese Unmenschen versuchen, den unwissenden Bürger nach Strich und Faden zu verarschen, und diese „Tierärzte“ machen bei diesem Attentat auch noch mit. Denen sollte man sofort die Approbation entziehen und dem Mörder auf die Mörderhände schlagen…!

3. ist das Alter von Chico ÜBERHAUPT gar kein Grund, sich schneller für seine Hinrichtung zu entscheiden.

4. war seine Tötung beschlossene Sache, weil sich Armada UND Kavallerie bestellt haben (Staatsanwaltschaft und Anwalt der Geschädigten). Man hat ihn geopfert und dem Mob als Bauernopfer vor die Füße geworfen.

2. Version, die die 1. Version nicht widerlegt und mit der Aussage der TiHO übereinstimmt, die die Verletzung in die Zeit des Eintreffens der Feuerwehr legt: Der Kiefer wurde durch den Feuerwehrmann, der den Hund mit Bracchialgewalt eingefangen hat, schwer verletzt u. gebrochen. DAS war in einer Mitteilung im web zu lesen. Seit wann erleiden Raubtiere beim Reißen eines Opfers schwere Kieferverletzungen?

Woher stammen die Kieferverletzungen, die mit dem von der TiHO ermittelten Vorfallsdatum übereinstimmen? Hier ist auch eine Bestrafung des Feuerwehrmannes zu erwägen, der Chico mit Bracchialgewalt so schwer verletzt hat, falls ER das vollbracht hat. An sensiblen Einsätzen hat ein für solche Fälle Unqualifizierter nicht teilzunehmen! Es sei denn, Chicos Verletzungen sind ganz anders entstanden?

Eine andere Version besagt, daß es möglich ist, daß nicht Chico den Tod seiner Halter verursacht hat, sondern ein Mord geschehen sein könnte. Das würde erklären, wieso der junge Mann schon vor Chicos „Biß“ tot gewesen sei. Warum starb er so plötzlich? Warum hätte sich die Frau bei Chicos Beißen nicht sofort in Sicherheit gebracht? Die Vermutung, Chico hätte evtl. nur an den Leichen herumgebissen, erklärt, warum Chico kein Blut an sich hatte und seine Spuren an den Leichen waren. Vielleicht wollte er aber auch mit Lecken u. Beißen seine Besitzer zum Leben erwecken? Dergleichen sollten tatsächliche Experten zu bewerten wissen. Die Vermutung eines Mordes stammt nicht von uns, sondern aus integerer Quelle, die bei ernsthafter Bearbeitung der Strafanzeige benannt werden kann.

Bei dieser Version kommt der Rechtsanwalt der Erbin ins Spiel. Nur, wenn öffentlich alles falsch dargestellt und behauptet ist, erhält u. E. die Einschaltung eines Rechtsanwalts Sinn. Wozu sollte die Einschaltung des Rechtsanwalts notwendig sein? Chicos Todesstrafe zu fordern? Sehr dubios ist die Schnelligkeit der Ermordung des Hundes, der jahrelang und in seinen letzten Tagen im Tierheim als unauffällig und ängstlich wahrgenommen wurde. Ich meine auch, „depressiv“ in dem Telefonat gehört zu haben. Für diese Eile gab es nicht die geringste Notwendigkeit. Die sofortige und völlig unbegründete Ermordung hätte nur durch den Eingriff des RA einen Sinn. Dieser Sinn muß festgestellt, benannt werden. Wir nehmen an, er ist bekannt, jedenfalls der Stadt. Wurde Chico das Opfer eines Komplotts aus Vorsatz, Desinteresse oder anderem Kalkül, anderes zeigt sich uns nicht? In diese Richtung gilt es dringend zu ermitteln, um Chico und den Petenten gerecht zu werden. Das Gutachten und ein zweites zu erstellendes neutrales sollten veröffentlicht werden. Darauf haben die 290 000 Petenten und der ermordete Hund einen Anspruch.

Wir erwarten Ihre objektiven und sachgerechten Ermittlungen in bezug auf die konkrete Todesursache der vorgefundenen Leichen – unabhängig von dem Gutachten, das in der Presse nur unkonkret erwähnt wurde – in bezug auf die Verfassung des Hundes beim Eintreffen der Feuerwehr und in bezug auf die Unterlassungen der Amtsveterinäre, die den Hund vor der jahrelangen Tierquälerei ihrer Amtspflicht entsprechend nicht in Sicherheit gebracht und sich damit strafbar gemacht haben. Sie und die Tierärzte der TiHO haben den Hund gesetzwidrig ermordet, denn es bestand keine Aggressivität des Hundes, wie die TiHO behauptet. DIE konnte den Hund gar nicht beurteilen. Der Hund befand sich beim Eintreffen und während des Tumults der Feuerwehr in einem traumatischen Ausnahme-Zustand, auch während der folgenden Eingriffe der Veterinärmediziner in sein Leben, so daß hieraus eine Ableitung zu genereller Aggressivität wahrheitswidrig war.

Wie sah denn die angebliche Aggressivität des Hundes während der Behandlung in der Tierklinik aus?? Ein kurzer Aufenthalt zu OP-Zwecken wäre Nachweis genug für eine (nicht vorhandene) Aggressivität? Warum gab es sie im Tierheim nicht?!

Niemals ergab sich aus der für den Hund traumatischen temporären Situation die Notwendigkeit einer sofortigen Tötung – gegen den Bürgerprotest und die Übernahmeangebote!Das bestätigten auch die Aussagen des Mannes in meinem Telefonat, für den die schon in Rede stehende Tötung nicht zur Debatte stand.

Wir bitten um Ihre Mitteilung über den inzwischen erreichten Ermittlungsstand, um die Berücksichtigung unserer Darlegungen und um die Nennung des Aktenzeichens.

Dieses arme Tier soll eine Bestie gewesen sein!? Was für eine infame Verdrehung der Wahrheit dieses Hundes!

Mit freundlichem Gruß
Astrid Suchanek

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Tierschutz geht uns alle an!

(Symbolbild: shutterstock.com)

Behörde bietet „Sachkundelehrgang Entblutungsschnitt bei Schafen“ an

In einer Münchner Landesanstalt bietet die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) jedes Jahr einen „Sachkundelehrgang für Entblutungsschnitt bei Schafen“ an. Dort lernt der zukünftige Halsdurchschneider in Theorie und Praxis, wie man einem Schaf den Hals durchtrennt, so dass es auch den muslimischen Ansprüchen genügt.

Wie die SZ in ihrem Artikel berichtet, nehmen die meisten Teilnehmer aus religiösen Gründen an dem blutigen Halsdurchneidelehrgang teil. Der Islam will es so, weiß die linksdrallige Alpenprawda zu berichten. Denn bei dem islamischen Gemetzel, auch Schächten genannt, muss ein Rechtgläubiger den tödlichen Schnitt setzen. Und das darf der Muslim in Deutschland nur, wenn er dem örtlichen Veterinäramt belegen kann, dass er einen solchen Lehrgang bestanden hat, also „sachkundig“ dem ausgelieferten Tier die Kehle aufschlitzen kann.

Um die eventuell an dieser Stelle schon etwas aufgebrachten Gemüter des einen oder anderen Lesers zu beruhigen, wird im SZ-Artikel darauf hingewiesen, dass es dem „Staat“ nicht nur um die religiöse Regeln gehe, sondern auch um den Tierschutz. Denn: Es gehe hier nicht um das rituelle Schlachten ohne Betäubung, denn diese sei ja in Deutschland grundsätzlich verboten und dürfe nur in Ausnahmen aus religiösen Gründen praktiziert werden.

Eine dreiste Lüge der SZ, da mit der massenhaften Einwanderung von muslimischen Menschen bei Leibe nicht mehr von Ausnahmen gesprochen werden kann, wenn wie am Fließband Anträgen zum Halal-Schlachten stattgegeben wird. Wie Jouwatch berichtete, machte das Bundesverfassungsgericht die Ausnahme zur Regel. Nach Schätzungen der deutschen Bundestierärztekammer, die zu diesem Thema ein Gutachten vorgelegt hatte, wurden 2014 – also noch vor der Massenimmigration von Hunderttausenden gläubigen Muslimen – bis zu 500.000 Tiere pro Jahr aus religiösen Gründen in Deutschland betäubungslos geschächtet.

In jenem „Sachkundelehrgang für Entblutungsschnitt bei Schafen“, der im besagten SZ-Artikel bagatellisiert und als etwas völlig Normales dargestellt wird, erfahren die angehenden Halsdurchtrenner, dass man mit einem einzigen Schnitt auf jeder Seite des Halses sowohl die Vene als auch die Arterie des Tieres durchtrennen müsse. Dabei aber nicht bis zur Wirbelsäule schneiden – so der fachkundige Hinweis – sonst werde das Messer stumpf. Die Zusicherung des Tierarztes, dass die rund 25 Sekunden anhaltende Betäubung das Tier nicht tötet, dürfte für die anwesenden Muslime wohl die wichtigste Information des Kurses sein, da genau das ihre archaische Ideologie vorschreibt.

Quelle: journalistenwatch.com


Frieden beginnt auf unseren Tellern

Für viele Besucher des unlängst vergangenen Katholikentags gehörte die Bratwurst mit dazu. Der Priester Rainer Hagencord war keiner davon. Als Vegetarier will er durch Fleischverzicht „Frieden“ mit den Tieren schaffen.

Fischbrötchen, Pfefferpotthast und Münsterland-Burger – wer während dieses Katholikentages durch Münsters Innenstadt geschlendert ist, konnte diesen „kulinarischen Spezialitäten“ nicht aus dem Weg gehen. Auf sechs Plätzen wurde mit einem „Abend der Begegnung“ die Eröffnung des 101. Katholikentags gefeiert. Die verschiedenen Regionen des Bistums Münster präsentierten sich den Katholiken aus ganz Deutschland mit Musik, Kultur – und vor allem mit viel Fleisch.

Rainer Hagencord war nicht unter den 30.000 Besuchern dieses „Abends der Begegnung“. „Ich konnte dort nicht hingehen“, sagt der Münsteraner Priester. Hagencords Gesicht verzieht sich vor Ekel, wenn er über die vielen Würstchen und Steaks spricht, die zur Einstimmung auf den Katholikentag verkauft wurden. „Ich ertrage es einfach nicht“, klagt der Theologe. Er versteht Tiere als Mitgeschöpfe des Menschen und setzt sich für einen wertschätzenden Umgang mit ihnen ein. Hagencords Sicht auf die Tiere wandelte sich durch sein Zweitstudium der Biologie. Ihm wurde klar, dass die Menschheit mit der Massentierhaltung einen „systematischen Krieg gegen die Tiere“ führt. Er zog die Konsequenz aus seinem „neuen Blick auf die Schöpfung“ und wurde Vegetarier.

Quelle: fellbeisser.net


„Grillfreunde“ brutzeln ein Dutzend Schafe am Spieß

Berliner Beamte wurden an einem Sonntag im Monat Mai zu einem Einsatz mitten im Volkspark Friedrichshain wegen einer Grillparty gerufen. Kaum zu glauben, was sie dort zu sehen bekamen: Berge glühender Kohlen auf dem Rasen – und ein Dutzend brutzelnder Schafe. Keiner dieser „Grillfreunde“ wollte natürlich für diese Grillorgie verantwortlich sein, doch als schließlich die Feuerwehr herbeigerufen wurde, hätten einige der Anwesenden geredet. Sie würden das schon seit zehn Jahren so machen, immer an Ostern, erklärten die Griller, die nach Angaben der Polizei aus Bosnien-Herzegowina stammten.

Quelle: Facebook-Post der Polizei


Aus einem bereits schon älteren Newsletter von pro-iure-animalis

K L A R S T E L L U N G

Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? (Mt 6, 26)

Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Seid ihr wirklich viel mehr denn sie? Warum meint ihr, dass ihr viel mehr seid? Und wo seid ihr viel mehr? In der Masse, in der Notwendigkeit eurer Existenz, in der Überheblichkeit, im Irrtum eurer Bedeutung? Seid ihr mehr, weil der Zufall euch in eine menschliche Form gepresst hat oder seid ihr nur mehr, weil euer Denken so dürftig ist, dass ihr es nötig habt, andere übertreffen zu wollen? Gibt es einen Beweis, dass ihr viel mehr seid? Oder gilt euch als Beweis, dass ihr alles andere, was nicht menschlich ist, mit dem Vorschlaghammer auf dem Amboss eurer Unzurechnungsfähigkeit zerschlagt, sobald sich Gelegenheit dazu bietet.

Und was wäre wirklich, wenn ihr irgendwo mehr wäret – außerhalb eurer subjektiven Phantasie? Was würde es ändern? Was seid ihr wirklich außerhalb eurer Gedankenwelt, außerhalb eurer Hybris, außerhalb eures Überheblichkeitswahns? Könntet ihr überhaupt so etwas denken und auch das Ergebnis verkraften? Oder brecht ihr dann verzweifelnd zusammen und flüchtet hinter die fiktiven Mauern einer Jenseitsreligion, einer dieser Glaubenskulte, die euch in eurer Jämmerlichkeit und Bedeutungslosigkeit über den Sinn und Wert eurer Existenz belügen, bis ihr endlich genau so verendet seid wie die Vögel, wie jedes Tier, wie jedes Leben schlechthin. Ausnahmslos, immer, gleichmachend, gerecht. Wohlan, ertragt den Richterspruch des Universums, der euch eure Bedeutung lehren wird. Und was seid ihr wirklich?

Sub specie universi: eine Nichtigkeit, euer Planet ein nahezu nicht auffindbarer kleiner Punkt im Universum.

Sub specie vitae: eine Nichtigkeit, eine – möglicherweise gar singuläre – Marginalie im Riesenreich der unbelebten Materie.

Sub specie aeternitatis: eine Nichtigkeit, ein fast nicht ermittelbarer Zeitraum in der unendlichen Zeit.

Sub specie terrae: eine Nichtigkeit, ein belebtes Wesen unter zahllosen Milliarden anderer Lebewesen, ausgestattet mit einer begrenzten Zeitspanne an Lebenskraft, ein Wesen, das bei der Geburt bereits dem Tod, der endgültigen Vernichtung, entgegeneilt.

Dies ist der Rahmen, in dem sich eure vermeintliche Bedeutung, euer Leben, abspielt, das ist der Rahmen, der dem kleinsten Wurm die gleiche Notwendigkeit, aber auch die gleiche Vergeblichkeit, Bedeutungslosigkeit und Vergänglichkeit zuweist wie einem Menschenwesen. Vor dem Horizont des Universums hört hier jegliche Ungleichheit auf, denn alles ist gleich nichtig, beliebig, sinnlos.

Und eure kurze Lebenszeit? In der Vorausschau ein Wollen, in der Rückschau ein Vergessen, durchsetzt mit den Nebeln der Erinnerung. Die Ängste, die Hoffnungen, die glücklichen und die schrecklichen Momente versinken im Vergessen, versinken im Zeitablauf in der Nie-Gewesenheit. Warum war das alles und ist heute nicht mehr? Nur um zu dem heutigen Tag zu gelangen? Zu diesem Tag, der mit allen Ereignissen auch im Nichts versinkt? Leben ist etwas virtuelles, ein leerer Wahn, ein Taumeln zwischen Vergessen, Erleiden und Wollen, eine sadistische Quälerei des Seins gegenüber einer entarteten Materie, einer Materie, die mit mehr oder weniger Bewusstsein in die Form von Leben geknechtet wird.

Jagt die Lügenpfaffen endlich vom Hof, hetzt die bissigen Hunde der Vernunft auf sie, bringt ihnen bei, dass ihr endlich aus dem Schlaf der Glaubensumnachtung erwacht seid und euer kurzes Leben, dieses zufällige Aufflackern der Materie, der Erkenntnis widmen wollt, der Erkenntnis, von der Gleichwertigkeit jeglichen Lebens. Zwingt die Narrengilde der Jenseitsprediger ihrem unsinnigen Anthropozentrismus abzuschwören, bringt ihnen Demut vor der real existierenden, belebten Materie bei, beendet endlich die Blutspur ihrer Glaubenshalluzinationen auf diesem Planeten und findet euch damit ab, dass kein Gebet hilft, kein Gott existiert und das am Ende eurer Tage sich euer Sein in Nichts wandelt.

Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?

Nein und nochmal nein, denn alles Leben ist sub specie universi gleich, so wie ein Wassertropfen im Meer dem anderen gleicht, gleich wertvoll, gleich sinnlos, gleich vergeblich.

(aus: Gunter Bleibohm: WIDERREDE III http://www.gegensicht.de)

Herzliche Grüße
für pro iure animalis
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

Tierschutz und kaltgestellte Amtstierärzte

Von Katharina Heckendorf

Amtstierärzte sollen kontrollieren, dass Tierbetriebe gemäss der Tierschutz-Bestimmungen ordentlich arbeiten. Decken sie jedoch Missstände auf, werden die Veterinäre nicht selten angefeindet und bedroht.

Am Ende wusste Petra Weber keinen anderen Ausweg mehr, als sich krankschreiben zu lassen – das Spiel wollte sie nicht mehr mitspielen. Jetzt sitzt die promovierte Tierärztin zu Hause, statt zu kontrollieren, ob Schweine, Rinder oder Hühner verletzt in ihren Ställen liegen. “Unwahrscheinlich frustrierend ist das”, sagt sie.

Vor wenigen Monaten hat Webers Karriere ein jähes Ende genommen: Bis dahin hatte sie eine Führungsposition in einem Veterinäramt in einem deutschen Landkreis. “Heute bin ich gerade noch eine bessere Sekretärin”, sagt sie. “Ich darf nichts mehr entscheiden.” Wo genau sie arbeitet und wie Petra Weber wirklich heißt, das darf nicht in der Zeitung stehen. Weil die Tierärztin Angst hat. Angst, gegen die sogenannte Loyalitätspflicht zu verstoßen, die sie als Beamtin gegenüber dem Staat hat. Angst, darüber ihren Pensionsanspruch zu verlieren. Wer als Whistleblower auf Missstände bei seinem Arbeitgeber hinweist, hat in Deutschland viele Nachteile. Deshalb spricht sie nur anonym.

Die Geschichte der Tierärztin Petra Weber ist beispielhaft für die Missstände im deutschen Tierschutzvollzug. Als Amtstierärztin war es ihr Job, auf Schlachthöfen, bei Landwirten oder etwa bei privaten Hundehaltern zu kontrollieren, ob diese die Tierschutzgesetze einhalten. „Eine der Besten“ sei sie gewesen, sagen Tierschützer. Doch das ist vorbei, seit ihr neuer Chef sie versetzt hat. Sie darf das Büro nur noch selten verlassen. Landwirtschaftliche Betriebe darf sie gar nicht mehr besuchen, soll nicht einmal mehr mit ihren Kollegen darüber sprechen. „Ich wurde kaltgestellt“, so nennt Weber das.

Nur gegen die Zusicherung von Anonymität erzählen die Veterinäre, wie schwer ihnen ihre Arbeit gemacht wird. Sie berichten von Morddrohungen, von Mobbing, von willkürlich anmutenden Versetzungen und politischer Einflussnahme. Die Berichte deuten darauf hin, dass es in Deutschland ein Vollzugsdefizit gibt, das von den Behörden nicht nur in Kauf genommen, sondern gefördert wird.

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Nachfolgendes Video ist einfach nur widerlich :

Und ebenso verlogen, menschenverdummend und widerlich das nachfolgende Zitat:

„Herrliche Wiesen, saubere Luft, klare Seen. In unserem schönen Brandenburg fühlen sich nicht nur die Menschen einfach wohl, sondern auch unsere zahlreichen Nutztiere. Wir arbeiten alle daran, die brandenburgische Tierproduktion weiter auszubauen – und nehmen dafür auch einiges in Kauf. Denn wir haben einfach ein Herz für Tiere!“ Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger


Thüringer Landesjägerschaft gegen neues Jagdgesetz

Harald von Fehr, Kooperationsleiter der Tierschutz-Union an Landwirtschafts-Ministerin Keller in Erfurt

Sehr geehrte Frau Ministerin Keller,

bereits mit Schreiben vom 06.05.2018 teilten wir Ihnen die massive Ablehnung der Thüringer Landesjägerschaft zur Novellierung des Thüringer Jagdgesetzes mit. Es sollte sich aus vergangenen und weiter immerwährenden Äußerungen eben dieses Landesjagdverbandes doch wohl langsam auch bei Ihnen die Gewißheit herauskristallisiert haben, daß eben dieser Thüringer Landesjagdverband schon immer uneinsichtig war und es auch bleiben wird, wenn es um längst überfällige positive Veränderungen des Thüringer Jagdgesetzes geht, stammte es ja noch immer in seinen Grundzügen aus der Feder des Reichsjägermeister Hermann Göring.

Es ist für einen Normalbürger nicht nachvollziehbar, mit welcher Intensität, welcher Grausamkeit und welcher persönlichen Hingabe die Mitglieder dieses Thüringer Jagdverbandes das Töten unschuldiger Tiere vorantreiben. Man kann als mitfühlender Mensch ganz einfach nicht verstehen, mit welcher Inbrunst diese jagende schießwütige Truppe das einzige Leben so herrlicher Mitgeschöpfe auf schon fanatische Art und Weise zu beenden trachtet.

Und dieses völlig irrationale, widersinnige und umweltvergiftende Töten möchte nach dem Willen eben dieses Thüringer Landesjagdverbandes so ungezügelt, wie bisher, weitergehen?! Doch genau das kann doch wohl auch nicht Ihre Ambition sein. Den Wolf vorerst außen vorlassend, wurde er ja bereits durch die schießwütige Zunft schon einmal in unserer Heimat völlig ausgerottet. Es kann folglich auch nicht sein, daß dem Tötungswillen der Jäger letztendlich nachgegeben wird und die Liste der jagdbaren Tiere weiter uneingeschränkt sowie Haustiere, Beutegreifer und Vögel auch weiter nach Herzenslust getötet werden dürfen! Das darf keinesfalls passieren!

Wir leben schließlich nicht mehr in der Nazizeit, sondern in einer modernen, von Computern und dem modernen Wissen geprägten zivilisierten und mitfühlenden Welt, in der nicht nur Menschen – sondern auch Tierrechte einen hohen Stellenwert besitzen und in der keinesfalls eine bis an die Zähne bewaffnete Gilde glaubt alle Freiheiten in der uns allen gehörenden Natur weiter auszuleben. Die Zeiten, in denen sich der Normalbürger vor großmäuligen bewaffneten Rüpeln fürchten mußte, sind endgültig vorbei! Folglich haben sich auch Jäger, wenn sie schon noch geduldet werden, wie zivilisierte Menschen zu verhalten!

Im Namen und Auftrag der Tierschutz-Union und aller Menschen,
denen unsere Natur, die Tiere und auch ihre Mitmenschen noch etwas bedeuten.

Mit freundlichen Grüßen
Harald von Fehr, Kooperationsleiter der Tierschutz-Union