Halal-Schächtungen im Bundesland Salzburg?

Halal-Schächtungen im Bundesland Salzburg?

Von Respektiere e.V.

In Hallein bei Salzburg gibt es eine Stadt-Metzgerei. Dieser Umstand alleine wäre ja nicht bemerkenswert, aber ein Blick in die Auslage des Geschäftes erregt dann doch das Interesse. Dort nämlich prangt links und rechts neben dem Bild eines Rinderkopfes der Aufdruck ‚Halal‘ in arabischen und deutschen Schriftzeichen. Ein weiteres zeigt ein lachendes Huhn, mit freudig übereinandergeschlagenen Flügeln, so als ob es gerne für uns Menschen sterben würde. Auch darüber steht in dicken Lettern der Vermerk ‚halal‘. In einem Bundesland, wo von Seiten der Behörden bisher das betäubungslose Schlachten als ‚kein Thema, da keine Bewilligung‘ tituliert wurde, birgt die Angelegenheit dann doch einiges an Zündstoff in sich…

Hier den ganzen Beitrag lesen …..

Kommentar von Ulrich Dittmann:

Ja, ob in Österreich oder Deutschland – die Schächt-Fetischisten sind mitten unter uns. Schlachten ist furchtbar – die nach hier eingeschleppte archaische Sitte des betäubungslosen Schächtens von Tieren, bei dem die Tiere in ihrem eigenem Blut und Erbrochenem verröcheln, aber grauenvoll.

Und keinesfalls darf man die üblen Quälereien in “normalen” Schlachthäusern, den Qualen des betäubungslosen Schächt-Abmetzelns von Tieren vergleichend gegenüberstellen – wie es manchmal “politisch korrekt” eindressiert, auch gehorsam von Tierschutzorganisationen praktiziert wird.

Das wäre der perfide Versuch eine bewusst zugefügte Qual mit einer anderen unabsichtlich zugefügten zu vergleichen, oder entschuldigend aufzurechnen…

Ulrich Dittmann

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Mahnwache gegen Tiertransporte vor dem Landwirtschaftsministerium in Hannover


 

Der traurige Versuch, eine Tierquälerei mit einer anderen entschuldigend aufzurechnen

Anmerkungen zu einem kürzlich publizierten PETA-Beitrag 

Siehe hier: Schächten – was steckt wirklich dahinter?

Von Ulrich Dittmann

Hallo Edmund, hallo Harald, hallo liebes PETA-Team!

Betäubungsloses Schächten – diese nach hier importierte archaische Tierquälerei – darf nicht “politisch korrekt”, KLEINGEREDET werden! Aber genau das wird hier leider von Euch “mainstreamgerecht” so praktiziert. Da gibt´s nix herumzudeuteln.

Betäubungsloses(!) Schächt-Schlachten mit den bekannten schlimmen Missständen in “normalen” Schlachthöfen relativieren zu wollen – wie hier von PETA – ist der traurige Versuch, eine Tierquälerei mit einer anderen entschuldigend aufzurechnen. Pardon, das ist wirklich übel.

Es darf (dürfte) keine einzige, dem Tierschutzgesetz entgegenstehende, Ausnahmegenehmigung (§ 4a, Abs. 2, Nr.2 TierSchG) für betäubungsloses Schächten von Tieren für bestimmte Personengruppen in Deutschland erteilt werden! Betäubungsloses Schächten heutzutage bedeutet eine nicht entschuldbare, bewusste und vorsätzliche Qualzufügung beim Schlachten von Tieren. Analog es auch nicht eine einzige Erteilung einer “Ausnahmegenehmigung” für bewusstes und vorsätzliches Quälen von Menschen, z.B. Vergewaltigen für bestimmte Personengruppen, geben darf. Da waren wir uns doch immer einig!?

Ich bitte PETA-Deutschland, hier etwas “deutlicher” gegen diese Tierquälerei Stellung zu beziehen – wie man es ansonsten bei anderen Tierquälereien von PETA gewohnt ist.

Siehe hierzu auch weiterführende Linkhinweise auf fellbeisser.net und dem Wolodja-Blog

Beste Grüße!

Ulrich / 25.09.2019

Grausames Schächten auf der Anklagebank

Offener Brief von Tierschützerin Astrid Suchanek an den NDR und den Zentralrat der Juden betreffs grausamen Schächtens – gilt jedoch gleichermaßen auch für die Anhänger des Islam

Gehts noch zynischer? Jüdisches Schächten ist die schonendste Art”???

Dank an Herrn Dittmann für seine klaren Worte. Wie bar jeder Bildung, bar der gesellschaftlichen Normen unserer Nation, bar jeglicher Moral, jeglicher Empathie, jeglichen Verantwortungsbewußtseins für unsere Mit-Tiere u. bar jeglicher Selbstreflexion muß man sein, die schlimmste Barbarei an den Tieren quasi als fröhliches Event und selbstverständlichstes Postulat anzusehen u. diese Anmaßung auch noch in diesem Sinne zu veröffentlichen?

Es geht um empfindsame Tiere, um unsere Mitlebewesen mit den gleichen Gefühlen, Befindlichkeiten, Empfindungen, Bedürfnissen und sozialen Strukturen, über die auch der normale Mensch verfügt, um die Tiere, denen man kaltschnäuzig die schlimmsten Verbrechen antut, als ob sie nicht Tiere, sondern Maschinen oder Automaten seien. Die Tiere sind unsere Mit-Tiere und keine Maschinen oder Automaten zu unserem beliebigen Mißbrauch. Die Tiere sind nicht unsere Sklaven, die man bis aufs Blut ausbeuten u. massakrieren dürfte.

Der Vertreter des Zentralrats der Juden wagt es auch noch, uns als Nazis zu diffamieren, wenn wir das Ende der Barbarei fordern: „dass wir wieder E-Mails von Nazis bekommen, die uns sagen, dass wir Juden uns an die deutschen Gesetze halten müssen“. Das ist eine ungeheuerliche Frechheit. Jude zu sein berechtigt nicht zur Forderung von Barbarei.

Es geht hier nicht um Jude und Nazi! Die Nazizeiten sind vorbei und kein Privileg für Frechheiten. Die Journalistin behauptet auch noch, daß das Grundgesetz die Barbarei über den Tierschutz gestellt habe: Genau das ist falsch, genau das verbietet das Grundgesetz ausdrücklich. Kein Recht steht über dem Recht eines anderen. Der andere sind auch die Tiere. Die beiden Gesprächspartner sollten das GG richtig lesen und realisieren, daß die deutschen Politiker die Ausnahmeregelung gegen jede Berechtigung gegen unser Recht u. unsere Kultur erfunden haben. Keine Religion steht über einem Menschenrecht und über keinem Tierrecht!

Die wiederholte, vergebliche Forderung nach der Abschaffung der steinzeitlichen Barbarei als Sommertheater zu bezeichnen, ist ein bodenloser Zynismus, ein unstatthafter Affront gegen die Tiere und gegen unser Volk, gegen den Humanismus. Daß der ungestraft stattfinden kann, ist bezeichnend für die Politik des sog. demokratischen Rechtsstaates. Diese Beleidigung der Geschöpfe seines Gottes und von uns wagt der Mann auch noch in die Öffentlichkeit zu geben, und die wird auch noch freundlich veröffentlicht! Das Schächten war aus gutem Grund verboten u. hat es zu bleiben bzw. wieder zu werden. Gleichzeitig sind die jährlich tausenden „Fehlbetäubungen“ in den deutschen Schlachthöfen durch die richtige „Arbeits“organisation auszuschließen. Auch diese Verbrechen dauern rechtswidrig trotz der jahrzehntelangen Proteste der verantwortungsvollen Bürger an. Dank an die Politiker u. die „Tierärzte“ in den Veterinärämtern, die allesamt die Tiere und das Volk mißachten.

Im übrigen verlangt weder die jüdische, noch die islamische Religion, daß die Gläubigen Fleisch essen müßten. Juden u. Moslems halten ihre Religion bestens/optimal ein, wenn sie KEIN Fleisch essen, also kein Tier ermorden, das sie SCHONENDST zu töten hätten. Das „vergessen“ die Gläubigen und verstoßen mit ihrer Barbarei fleißig gegen ihre Religion. Und fallen nicht tot um. Mit dem Verzicht auf Fleisch ist kein Verstoß gegen keine Religion der Welt gegeben und damit keine Veranlassung für eine Schächterlaubnis, erst recht nicht in Deutschland. DAS hat den Ausschlag für unsere Rechtssprechung zu geben. Aber das und andere Aspekte haben auch die Richter der Schächturteile ganz „versehentlich übersehen“.

Von der Mutter haben offenbar neben fast der gesamten Menschheit auch die Redakteure des NDR und Herr Fürst die wichtigsten Sätze, die jedes Kind zu lernen hat, nie gehört u. nie vorgelebt bekommen:

Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu!

Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie Du den Schmerz!

Mit diesen Postulaten unseres Kulturkreises verbieten sich jede Tierquälerei und jede Diskussion. Jeder möge die Frage beantworten, ob er geschächtet werden wolle. Damit erübrigt sich jedes Wort – und das Schächten für alle Zeiten.

Die Ignoranz der ständigen Postulate der Bürger durch die Politiker, die Frechheit u. die Barbarei der Menschheit gegen die Tiere ist bodenlos und universell: die Tiere ausbeuten, versklaven, quälen, foltern, massakrieren, fressen und im selben Moment einen imaginären Gott um sein eigenes erbärmliches Ego anjammern: Das paßt! So eine Menschheit hat keine Existenzberechtigung, und gottseidank hat sie sich mit ihrer menschen- und tierfeindlichen Politik, mit der skrupellosen Vernichtung allen Lebens auf der Erde bald selber ausgelöscht, mindestens 10 000 Jahre zu spät. Die Fehlkonstruktion Mensch hätte der Natur nie passieren dürfen.

Die nachträglich ins TSchG eingefügte „Ausnahmegenehmigung“ für das Schwerstverbrechen Schächten ist zu annullieren. Schächtverbot und strengste Bestrafung bei Illegalität, Exportverbot von Tieren in kein Ausland, auch nicht in ein EU-Nachbarland, um Verbotsumgehung zu verhindern, Importverbot von Schächtfleisch!

Für die Tiere ist seit Urzeiten und überall „jeder Tag Treblinka“ – nicht nur in bezug auf das Schächten. An diese Worte eines Juden sollte sich Herr Fürst dringend erinnern. Oder war dieser ehrwürdige Jude, ein Verfolgter der Nazis, etwa auch Nazi?

An den Rechten der Tiere hört jedes andere Recht auf!

Astrid Suchanek