Das Leid australischer Tiere in einem indonesischem Schlachthof

Rebloggt von Tierfreund Hubert Wenzl

Es sind grausame Aufnahmen, die 2021 in indonesischen Schlachthäusern entstanden. Sie zeigen das Leid australischer Tiere, die Opfer der Lebendexportindustrie wurden. Die Aufnahmen sind nur ein kleiner, aber erschütternder Einblick in eine Industrie, die Fleisch an Tiermärkte und Häute an die globale Lederindustrie liefert.

Fehlende Betäubung, unzureichender Bolzenschuss

Von April bis Mai 2021 überprüfte PETA Asien sieben willkürlich ausgewählte Schlachthäuser in Indonesien. Die Anwesenden sahen Ochsen und Bullen, die in Boxen gezwungen wurden, bevor man ihnen ein Bolzenschussgerät am Kopf ansetzte. Viele Tiere realisierten schnell, was mit ihnen geschah. Sie warfen sich mit ihrem ganzen Körpergewicht gegen die Metallwände, zwischen denen sie gefangen waren, und versuchten verzweifelt, sich umzudrehen und zu entkommen.

Immer wieder wurden Rinder unzureichend betäubt. Ein Rind war nach dem Bolzenschuss ganz offensichtlich noch bei Bewusstsein. Arbeiter stachen 64 Mal mit einer Art Messer in sein Gesicht und seinen Körper ein, um es zum Aufstehen zu bewegen und den Bolzenschuss erneut ansetzen zu können. Sie knickten den Schwanz des Tieres mehrfach um, bis dieser brach. In einem letzten Versuch, das panisch um sich schlagende Rind zu bewegen, zogen sie Dutzende Male an seinem gebrochenen Schwanz.

Und dann gab es noch Tiere, die überhaupt nicht betäubt wurden. Einige Rinder wurden lediglich fixiert, bevor man ihnen die Kehle durchtrennte. Kaum zu glauben, aber das ist tatsächlich eine von der australischen Regierung anerkannte Tötungsmethode.

Bei vollem Bewusstsein getötet

Angestellte des Schlachthauses zerrten am Schwanz von Tieren oder traten absichtlich darauf – scheinbar um festzustellen, ob die Tiere noch bei Bewusstsein waren. Einige Rinder traten um sich, wurden aber dennoch ohne weitere Betäubungsversuche getötet.

Rinder, die sich noch bewegten und deren Kopf nach dem Kehlschnitt nur noch an einem Stück Fleisch hing, wurden am Hals an einem Metallhaken aufgehängt. Sie traten noch um sich, während sie über den blutigen Fußboden gezerrt und hochgehievt wurden. PETA Asien sah Tiere, die noch blinzelten, nachdem man ihnen die Kehle aufgeschnitten hatte. Sie rangen nach Luft, während Blut ihre Kehle füllte. Bis zu 12 Minuten waren einige Tiere dieser Tortur nach dem Bolzenschuss ausgeliefert.


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