SOS an Tierheime und Tierschutzvereine

Die Leiterin des Tierheims in Paks, Erzsi Gàl, ist körperlich am Ende. Ihr Gesundheitszustand wird immer bedrohlicher, außer ihren völlig kaputten Kniegelenken hat sie ja auch schon seit längerem ein offenes Bein, das sich zusehends verschlimmert und wenn hier nicht bald Abhilfe geschaffen wird, droht ihr die Amputation des Beines. Darüber hinaus ist sie völlig erschöpft und mit ihren Nerven am Ende. Der längst dringend erforderliche Krankenhausaufenthalt läßt sich nicht mehr hinausschieben, auch wenn sie sich verzweifelt dagegen wehrt.

Sie wehrt sich deshalb, weil sie um das Tierheim fürchtet, wenn sie im Krankenhaus liegt – was aber wird passieren, wenn Sie plötzlich überhaupt nicht mehr da ist? Dann wird die Stadt nicht zögern und sämtliche Hunde (derzeit ca. 310 Hunde) gnaden- und erbarmungslos ins Jenseits befördern. Und wie das von statten geht, möchte ich klar und deutlich sagen: mit einer Giftspritze mitten ins Herz, ohne eine vorherige Betäubungsinjektion.

Wenn sie nun für eine sicherlich längere Zeit ausfällt, müssen mindestens 100 Hunde weggeholt und anderweitig untergebracht werden, die sich allesamt in ihrem kleinen Häuschen und dem dazugehörigen Vorhof  befinden, darunter auch viele Welpen.

Wir bitten Tierheime und Tierschutzvereine um dringende Mithilfe!
Tierschutzverein FRANZ VON ASSISI – UNGARN – TIERE IN NOT e.V. Neuss
Kontakt:  marianne.wiethoff@gmail.com


 Fernsehprogramm-Hinweis:

Vom Verschwinden einer Frage

Von Helmut F. Kaplan

Seit jeher stellten sich Menschen die Frage, ob es moralisch in Ordnung sei, Tiere zu töten, um sie zu essen. Und je mehr sich in den letzten Jahrzehnten herausstellte, dass wir auf Fleisch nicht angewiesen sind (weil es in unseren Breiten viele andere Nahrungsmittel gibt), dass Fleisch unserer Gesundheit schaden kann (weil es etwa das Krebsrisiko erhöht), dass die Fleischproduktion die Umwelt schädigt (etwa den Treibhauseffekt verstärkt) und die Welternährungssituation verschärft (weil der Umweg über tierliche Körper eine immense Ressourcenvergeudung bedeutet), desto drängender wurde die Frage nach der moralischen Vertretbarkeit des Fleischessens. Aber ausgerechnet eine Debatte über den Vegetarismus hat dann das Fleischessen aufgewertet und den alten Gegensatz Fleisch versus vegetarisch nivelliert:

Das Ergebnis der sogenannten „Vegetarismus-Debatte“ um die Bücher „Tiere essen“ (2010) und „Anständig essen“ (2011) war nicht kein Fleisch, sondern weniger Fleisch: Praktisch alle einschlägigen Sendungen, Artikel und Diskussionen kamen zum Ergebnis, dass völliger Fleischverzicht weder medizinisch noch ökologisch notwendig sei, dass wir aber weniger Fleisch essen sollten. Der „gute alte Sonntagsbraten“ fehlte in kaum einem Fazit. Die Forderung „Weniger Fleisch!“ befindet sich aber ethisch bzw. argumentativ auf der gleichen Ebene wie „Weniger foltern!“ oder „Weniger vergewaltigen!“ Aber prinzipielle Probleme erfordern prinzipielle Positionen. Deshalb fordern Menschenrechtler auch nie, dass weniger gefoltert oder weniger vergewaltigt werden sollte – weil Foltern und Vergewaltigen immer falsch sind. „Weniger Fleisch!“ suggeriert und impliziert, dass Fleischessen an sich schon in Ordnung sei und nur ein Zuviel problematisch.

Die Losung „Weniger Fleisch!“ ist weiters de facto ein gutes Vehikel, um Fleisch zu verkaufen, weil sie ein optimaler Aufhänger für Stichwörter und Botschaften ist, die das Fleisch-Image verbessern: „weniger, aber dafür besseres Fleisch“, „bewußter essen“, „bio“, „öko“, „den Wert des Lebensmittels Fleisch wieder schätzen“, „vor den getöteten Tieren Respekt haben“ usw..

Die „Vegetarismus-Debatte“ hatte also gleich zwei paradoxe Folgen: Einerseits wurde der alte Gegensatz Fleisch versus vegetarisch entschärft, indem ethische Bedenken, genauer: tierethische Bedenken, weitgehend zerstreut wurden: weil „Weniger Fleisch!“ impliziert, dass Fleischessen an sich in Ordnung ist. Andererseits wurde das Fleischessen aufgewertet („bio“, „öko“, „bewußt“, „Respekt“ usw.), quasi argumentativ wetterfest und zukunftstauglich gemacht. Essen wurde entideologisiert und „entethisiert“, es gilt mittlerweile weitgehend als Privatsache. Die Frage „Fleisch oder vegetarisch?“ ist der Frage „Bio oder konventionell?“ gewichen.

http://www.tierrechte-kaplan.de

Buch „Tierrechte: Wider den Speziesismus“
http://www.facebook.com/tierrechte/

Helmut F. Kaplan / 21.04.2017

Tierschutz über Bord: Rindertransport per Schiff

Ein ungewohntes Bild: Schwarzweiße Rinder klettern eine steile Schiffsrampe hinauf. Sie drängeln, verkeilen sich, rutschen die Rampe rückwärts wieder runter. Laute Rufe der Tiertreiber ertönen im kroatischen Hafen Raša. Im nachfolgenden Bericht von Animal Welfare Foundation werden Rinder von Lastwagen auf ein Schiff umgeladen, unter ihnen sind auch Kühe aus Niedersachsen. Was vermutlich nur wenig bekannt ist: Rinder werden auch per Schiff exportiert wie in diesem Fall nach Nordafrika in die ägyptische Hafenstadt Alexandria.

Die Tierschutzorganisation „Animal Welfare Foundation“ hat zwei Jahre lang Schiffstransporte von europäischen Häfen in sogenannte Drittländer außerhalb der EU-Häfen beobachtet und zahlreiche Tierschutzverstöße dokumentiert. Die Bilder zeigen die Rinder dicht gedrängt unter Deck. Die Temperaturen an Bord steigen stetig. Am Ende der sechstägigen Reise betragen sie 30,3 Grad, berichtet der kroatische Tierarzt Radoslav Putnik. Er begleitete den Seetransport im Auftrag der Tierschutzorganisation und machte die Aufnahmen. Einige der rund 1.700 Rinder sind krank und atmen schwer. Die meisten der Tiere stehen und versinken am Ende des Transports tief in ihren eigenen Exkrementen.


Petition gegen jugendliche Tierquäler in der Türkei

Dieser armen Hundeseele wurde von Jugendlichen in der türkischen Stadt  Isparta die Ohren abgeschnitten, um ein Selfie zu machen und wurden für diese Tierquälerei nur mit einer geringen Geldstrafe belegt. Wenn auch Du der Meinung bist, dass solche Tierquälerei gänzlich anders und auch viel härter bestraft werden muss, dann unterzeichne bitte die nachfolgende Petition.

Vorgehensweise: Schreibe in das rechts sichtbare Textfeld einen kurzen Text,
drücke danach Enter und nun gelangst Du zu den Eingabefeldern:
Nombre = Dein Vorname
Appelidos = Dein Nachname
Correo electronico = Deine Email-Adresse

Tierschützerin Astrid Suchanek über diese Tierquälerei:
„Wo bleibt der Blitz, der diese Monster  LANGSAM  erschlägt! Die haben dergleichen nicht das erste u. nicht das letzte Mal gemacht. Denen gehören selber die Ohren und anderes abgeschnitten, das andere wäre besser.“

Und Harald von Fehr sagt hierzu:

„Was eigentlich wächst heutzutage für eine kotzerbärmliche Menschengeneration auf dieser Welt heran???? Wenn diese Lümmels keine Strafe erhalten verstehen wir die Welt nicht mehr!!!!“
Beiden Statements schliesse ich mich vollumfänglich an!


Ostern in Deutschland: Schafe schächten auf Privatgrundstück

Foto: Baronb/ Shutterstock

Tatsächlich, der Islam gehört längst schon zu Deutschland – natürlich auch zu Ostern und gerade zu Ostern.
„tag24“ vermeldet:

Ostersamstag, eine Wohnsiedlung in der 90.000-Seelen-Stadt Düren in NRW. Plötzlich hören die Nachbarn die verzweifelten Todesschreie von Schafen. Sie alarmieren die Beamten. Diese trauen ihren Augen kaum, als sie am „Tatort“ ankommen, denn eine Familie hatte ihren kleinen Garten vor dem Osterfest kurzerhand in ein dilettantisches Schlachthaus verwandelt. Auf dem Tagesplan standen gleich fünf Schafe, die die Männer der Familie sehr unprofessionell zu schächten versuchten.
Quelle: tag24.de

Natürlich wird uns auf „tag24“ nicht verraten, wer hinter dieser grausamen Tat steckt. Aber das können wir uns schon denken, denn wer Tiere schächtet, hat kein Respekt vor unseren Gesetzen und noch weniger Respekt vor jeglichem Tierschutz. Aber das gehört ja mittlerweile auch zu Deutschland!