Island – Land der 5.000 Blutstuten

Rebloggt von Tierschützer Hubert Wenzl

Die Tierschutzorganisationen Animal Welfare Foundation (AWF, Deutschland) und der Tierschutzbund Zürich (TSB, Schweiz) haben in Island ein Geschäft aufgedeckt, an dem rund 100 Blutfarmen mit 5.000 Pferden beteiligt sind. Auf diesen Farmen wird Stuten in der frühen Trächtigkeit über einen Zeitraum von bis zu zehn Wochen Blut entnommen. Das Blut enthält das Hormon PMSG, das vor allem in der industriellen Ferkelproduktion zur Steigerung der Fruchtbarkeit und zur Synchronisierung von Geburten eingesetzt wird. Unsere Recherchen haben entgegen allen Aussagen der Pharmakonzerne eine Reihe massiver Tierschutzverstösse aufgedeckt.


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Sieh an, sieh an: Die Tagesschau berichtet über Corona-Demos in China

Eine Sensation am Abend des 29. Novembers in der ARD-Tagesschau um 20.00 Uhr: Die „Tagesschau“ berichtete erstmals korrekt über Corona-Demonstrationen, allerdings – und da ist der Haken – nicht über solche in Deutschland, sondern in China! Sprecherin Judith Rakers: „In den vergangenen Tagen waren immer wieder Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die extrem strengen Corona-Maßnahmen zu protestieren.” Wenig später: „Wer sich auffällig verhält, wird festgenommen.” Schaulustige werden von der chinesischen Polizei „drangsaliert“ (Wortwahl der „Tagesschau”), „die Polizei nimmt Personalien auf, einige Menschen werden abgeführt”. Und dann: „In den chinesischen Nachrichten – kein Wort über die Proteste. Aus den sozialen Netzwerken verschwindet jeder Hinweis innerhalb von Minuten, Videos können nicht mehr angezeigt werden.” Einige Momente später kommt Korrespondentin Tamara Anthony ins Bild und berichtet: „Jede Form der Aufmerksamkeit für die Proteste soll verhindert werden.“

Erinnert uns das nicht an massive Probleme mit der Berichterstattung sogenannter „Qualitätsmedien“, darunter auch die „Tagesschau”, während der gesamten vergangenen drei Jahre lang? Wurden da nicht auch Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der deutschen Regierung oftmals unter den Teppich des Verschweigens gekehrt? Doch nicht immer ließ sich die Berichterstattung verhindern, schon angesichts der schieren Größe der Demos. Deswegen wurde, und da wären wir bei zweitens, die Teilnehmerzahl gerne mal nach unten drastisch abgerundet – um es höflich zu formulieren. So füllte sich Berlin zum „Tag der Freiheit“ am 1. August 2020 mit vielen hunderttausend, geschätzt sogar einer halben Million Menschen. Die „Tagesschau” jedoch sprach damals von einer Teilnehmerzahl von gerade einmal 20.000 Menschen.

Und schließlich, drittens, sortierte die „Tagesschau” die Demonstranten in deutschen Städten fürsorglich für den Fernsehzuschauer ein: Es waren natürlich ganz viele Rechte und Verschwörungstheoretiker, ganz viele sogenannte Querdenker und Schwurbler, also Leute, die sowieso gefährlich oder spinnert sind und an denen man sich kein Beispiel nehmen sollte. „Passt auf, bei wem ihr da mitmarschiert!”, war die explizit auch so formulierte Botschaft. Hier demonstrierten also angeblich nicht etwa Menschen, die um ihre Jobs bangten oder sie bereits verloren hatten, die sich um die Grundrechte sorgten, ihre Freiheit zurückhaben wollten oder die auf die Sinnlosigkeit der Corona-Politik hinwiesen, sondern zwielichtige Figuren und „Staatsfeinde”.

Und diese halbentmenschlichten Randgruppen durften dann auch mal „drangsaliert” und „abgeführt” werden. Welch eine Heuchelei: In China sind das auf den Straßen auf einmal ganz normale Menschen – ein Eingeständnis, das den deutschen Demonstranten nie gegönnt wurde.

Quelle: ansage.org

Und ausgerechnet Steinmeier ruft China zur Achtung der Demonstrationsfreiheit auf?

Solch einen Bundespräsidenten vermag ich als solchen unmöglich zu respektieren. Dass dieser „Mensch“ es überhaupt noch wagt vor eine Kamera zu treten und von Demokratie zu sprechen bereitet mir Übelkeit. Scheinheiliger, verlogener und selbstherrlicher dürfte es kaum noch möglich sein.


Speziesismus: Die Diskriminierung von nicht-menschlichen Tieren …..


In einer speziesistischen Gesellschaft können sich Menschen als „Tierliebhaber“ bezeichnen, während sie Schnitzel essen, in einem Auto mit Ledersitzen fahren, Tierzirkusse besuchen, einen Wollpullover tragen und Produkte kaufen, die an Tieren getestet wurden.

Speziestisches Denken und Handeln äußert sich auf zwei Ebenen: Zum einen gibt der Mensch vor, allen anderen Tieren überlegen zu sein. Damit rechtfertigt er, dass wir Menschen andere empfindungsfähige Lebewesen als Nahrungsmittel, Bekleidungsmaterialien, Spielzeuge oder Forschungsgegenstände ausbeuten können.

Gleichwohl wissen wir heute, dass diese Tiere genau wie wir Schmerz, Hunger, Angst, Liebe, Freude oder Einsamkeit empfinden. Zum anderen diskriminieren Menschen unterschiedliche Tierarten auf der Grundlage des Nutzens, den wir Menschen ihnen willkürlich zuteilen. Der Glaube, dass Hunde und Katzen „Freunde“, Fische und Hühner „Nahrung“ und Insekten und Tauben „Schädlinge“ sind, beruht auf einer speziesistischen Einstellung.

Weil die speziesistische Kategorisierung von Tieren menschengemacht ist, können wir sie auch wieder aufheben und Tieren die Rechte zusprechen, die ihnen zustehen. Kühe beispielsweise brauchen kein Wahlrecht, aber sie wollen und verdienen ein Leben ohne Schmerzen und Leiden.

Speziesismus zu bekämpfen bedeutet anzuerkennen, dass jedes Tier das Recht hat, frei von menschlichem Missbrauch zu leben – ganz gleich, um welche Tierart es sich handelt. Wir alle können jetzt damit beginnen, indem wir unsere Alltagsentscheidungen überdenken und diejenigen ändern, die Tieren schaden.

Quelle: peta.de