Hat sich die Gesellschaft verändert? Die Form der Berichterstattung? Oder ich?

Veröffentlicht von Bettina Schneider am 13. Juni 2017 auf guteskarmatogoblog.wordpress.com

Früher war alles besser, hat meine Großmutter immer gesagt. Und ich nickte dann stets diplomatisch zu dieser Binsenweisheit und dachte…“Red du nur! Alles ist wunderbar, so wie es jetzt ist und es wird immer besser!“

Das war irgendwann in den 80ern und ich stelle mir in letzter Zeit öfter die Frage, woran es liegen könnte, dass ich mittlerweile nicht mehr so denke. Ist es nur mein fortgeschrittenes Alter oder hat sich tatsächlich unmerklich irgendetwas verschoben, „verrückt“ in unserer Gesellschaft? Also dachte ich darüber nach, einfach einmal alles aufzuschreiben, von dem ich meine, es wäre seit den 80ern schlechter geworden, neben meinem Sehvermögen und meiner Geduld…

Bei der Aufzählung all dieser Dinge, wusste ich dann gar nicht, wo anfangen und wo aufhören. Wow, da kam schon eine Menge zusammen!

Ist es der Absturz in der Rentenerwartung, eine Rente, die mir nach fast 50 Jahren ununterbrochener Anstellung (und nicht schlecht bezahlt), wenig mehr zugestehen wird, als die Grundversorgung?

Ist es der mangelnde Respekt, die Missachtung die man heute einigen Berufsgruppen entgegen bringt, die alles in allem um unser Gemeinwohl bemüht sind und die Ordnung aufrecht erhalten? Sei es ein Bahnschaffner, ein Polizist, ein Rettungshelfer, sie sind zunehmend mit tätlichen Angriffen, Beleidigungen und Respektlosigkeit konfrontiert, die es in diesem Ausmaß nie gab.

Sind es die Lügen seitens der Regierenden? All die gebrochenen Wahlversprechen? Die Arroganz, mit der sie die Wünsche und Nöte ihrer Wähler ignorieren und wie wir uns bereits daran gewöhnt haben?

Sind es die Schlagzeilen, die Zeitungsartikel, die als Nachrichten daher kommen aber sehr oft Meinungen sind, und erschreckend gleichgeschaltet?

Ist es die leise Demontage unseres Grundgesetzes, dessen eindeutige Formulierungen heute nicht mehr von jedem verstanden oder angezweifelt werden?

Ist es die gesellschaftliche Verrohung, das Hetzen, das Einprügeln auf bestimmte Ethnien, Berufsgruppen, Ideologien und Meinungen, die bei mir auf vielen Ebenen die Erinnerung an den Geschichtsunterricht auffrischt? An die Zeit, wo man Menschen wegen ihres Aussehens oder religiöser Zugehörigkeit verfolgte und verurteilte, wo man denunzierte, Häuser beschmierte, politische Gegner verprügelte und dafür Beifall erhielt?

Ist es das beklemmende Gefühl, dass Gewalt , Gesetzesbrüche en gros und Respektlosigkeit mittlerweile Normalität sind in unserem Alltag? Kavaliersdelikte, quasi, die niemand mehr groß beachtet?

Ist es allgemein die erschreckende Zunahme von Gewalt? Gegen Kinder, gegen Alte, gegen Schwache, gegen Frauen, gegen jeden, der sich nicht besonders gut wehren kann…besonders auch Tiere?

Ist es die unglaubliche Ignoranz, in der Tiere in unsere Gesellschaft weiterhin konsumiert, geschlachtet, getestet, gequält werden dürfen? Eine gesellschaft, die trotz neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse über die Empfindungen dieser Lebewesen einfach leugnet, dass all dies ein Verbrechen ist und die eher neue Qualen hinzufügt als bestehende zu verringern?

Ist es meine Wahrnehmung, einfach immer weniger „frei“ zu sein? Dass alles, was ich äußere, wie ich lebe, was ich tue, wohin ich reise, dass so viel Wissen über mich und meine Person irgendwo offiziell gespeichert, registriert und unter Beobachtung ist wie nie zuvor, wie ich mir das in meinen kühnsten (1984 Alb)-Träumen nicht vorstellen konnte?

Irritiert mich, dass ich meine Ausdrucksweise vermehrt kontrollieren und auf political correctness überprüfen muss, wenn ich über Tierschutzthemen referiere, ein Thema, bei dem leider sehr vieles, alles andere als „political correct “ ist?

Beunruhigt mich, dass ich tatsächlich zum ersten Mal in meinem Leben vorher überlege, wohin und um welche Uhrzeit ich in diesem Land gehe und ob der Aufenthalt an diesem Ort vielleicht unangenehme Konsequenzen haben könnte?

Oder vielleicht nervt mich auch nur der Schönheitswahn? Dass sich flächendeckend gefühlt jeder mit der Frage beschäftigt, ob er zu dick zu dünn, zu unattraktiv oder zu alt aussieht und all diese existentiell wichtigen Fragen jeden Tag von den Medien befeuert werden?

Könnte es daran liegen, dass ich zunehmend gefühlt überall nur Ungerechtigkeit wahrnehme, in unseren sozialen Systemen, in der Rechtssprechung, in der Entlohnung einzelner Berufsgruppen, in der Verteilung öffentlicher Gelder?

Ob sich wirklich alles so zum Nachteil verändert hat? Lese ich vielleicht nur die falschen Magazine, wird nur medial aufgepusht, was in Wirklichkeit gar nicht so stattfindet? Hat nicht die Gesellschaft sich verändert sondern wurde einfach nur mein Radar für Bullshit über die Jahre leistungsfähiger??

An dieser Stelle höre ich dann meist auf zu sinnieren. Nutzt ja doch nichts. Wahrscheinlich hatte meine Oma einfach recht. Früher war alles besser! Aber Oma wußte noch mehr : „Jammer nicht rum, sondern tu was!“ Das hat sie auch immer gesagt.

Literatur-Empfehlung: Europas Dämme bersten


INFO-DIREKT Sonderausgabe: brisantes Buch zu Hintergründen der Flüchtlingskrise und nur über Info-DIREKT erhältlich!

INFO-DIREKT hat bereits letztes Jahr intensiv und aus erster Hand vom Ansturm vermeintlicher Flüchtlinge auf unseren Kontinent berichtet. Nun ist daraus ein ganzes Buch entstanden, das als Sonderausgabe von INFO-DIREKT erschienen ist: Brandaktuell – und zugleich einen fundierten Blick auf die Hintergründe dieses „Sturms auf Europa“ werfend, bringt es Fakten und Zusammenhänge ans Tageslicht, die von den Systemmedien so gerne verschwiegen werden…

Kann das alles wirklich aus heiterem Himmel kommen? Diese Frage drängte sich einem angesichts der Bilder hereinflutender Massen angeblicher „Flüchtlinge“ im Sommer letzten Jahres auf. Es waren verstörende Bilder, wie jene, als ein rasender Mob die ungarische Grenze bei Röszke zu stürmen versuchte – oder österreichische Polizisten bei Bad Radkersburg von einer Horde von Eindringlingen wie Schuljungen zur Seite geschubst wurden…

Die Suche nach Antworten brachten einen Publizisten und einen emeritierten Rechtsanwalt zusammen, der sich schon seit Jahrzehnten mit der Einwanderungsproblematik beschäftigt hatte. Auf Basis seines Archivs und eines unveröffentlichten Manuskriptes eines bayrischen Polizeibeamten wurden die Ereignisse des Tsunamijahres 2015 einer umfassenden, historischen, politischen und juristischen Bewertung unterzogen – mit erstaunlichen Ergebnissen! Die Geschehnisse des Jahres 2015 sind nicht zufälliger Natur – sondern wurden von langer Hand geplant, vorbereitet und über Jahrzehnte Zug um Zug umgesetzt. Die Pläne zur ethnischen Veränderung Europas sind fast ein Jahrhundert alt und sie wurden stets weitergedacht und modifiziert – von Coudenhove Kalergi bis Thomas Barnett. Spätestens seit den 1970er Jahren agiert die Einwanderungslobby, die sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer Asylindustrie entwickelt hat, offensiv.

Europas Dämme bersten ist die erste tiefergehende und systematische Untersuchung, die den Ansturm von über einer Million Menschen auf Mitteleuropa in einem Jahr, in größere Zusammenhänge einzuordnen vermag. Das Ergebnis dieser kriminalistischen Puzzlearbeit ergibt ein unglaubliches Gesamtbild, das die Hintergründe und Hintermänner offenlegt. Die Vision des „Heerlagers der Heiligen“ ist gespenstische Realität geworden: Der Sturm auf Europa hat eingesetzt – wird er Erfolg haben?

Egon Baumgartner/Harald Meister: Europas Dämme bersten. Ursache, Hintergründe und Folgen des Flüchtlings-Tsunamis, Info-Direkt Sonderausgabe 290 Seiten, Weichband, € 20,-

Zu bestellen unter: bestellung@info-direkt.eu

Tierschutz-Nachrichten

Abermals ein neues staatliches Tierwohl-Label als Luftnummer und Verbrauchertäuschung

Die einen nennen es eine „Luftnummer“, andere nehmen sogar das böse Wort „Verbrauchertäuschung“ in den Mund. Vielleicht ist es aber auch nur so eine Art Beruhigungspille. Papa Staat, und hier vor allem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, die institutionalisierte Speerspitze der Tierschutzbewegung in Deutschland, sorgt sich (auf einmal) um das Wohl des gebeutelten Nutz- und Schlachtviehs. Damit’s dem künftig besser geht, hat der wackere CSU-Politiker nach jahrelangem Zögern ein neues „Gütesiegel“ entwickeln lassen: „Mehr Tierwohl“. Das ist mit der namensähnlichen und vor zwei Jahren von großen Handelsketten, der Ernährungs- und Schlachtindustrie geborenen „Initiative Tierwohl“ weder verwandt noch verschwägert, aber von seiner Wirkung her vermutlich genauso ineffizient.
H i e r  b i t t e  w e i t e r l e s e n ….


Lebendiger Esel wird Tigern zum Fraß vorgeworfen

Grausame Szenen in einem Zoo von Changzhou: Tierpfleger werfen einen Esel zwei Tigern zum Fraß vor. Diese zerfleischen ihn im Wasser bei lebendigem Leib. Der Todeskampf dauert eine halbe Stunde.

Im nachfolgenden Video sieht man zunächst, wie der Esel, der Unheilvolles zu ahnen scheint, von mehreren Männern über eine Rampe in eine Art Wasserlauf um das Raubtiergehege des Zoos geschubst wird. Dort wartet schon ein Tiger, stürzt sich sogleich auf ihn und rammt ihm mit Wucht seine Zähne ins Genick. Kurz darauf springt ein zweiter Tiger ins Wasser und gräbt ihm seine Pranken erst in den Rücken und schlägt danach auf den Kopf. Anfangs versucht sich der Esel in diesem ungleichen Kampf noch zu wehren und strampelt mit allen Vieren, um den beiden Tigern zu entkommen. Doch irgendwann scheint er keine Kraft mehr zu haben und ergibt sich seinem Schicksal.

(Veröffentlicht auf Youtube am 05.06.2017)


4.177 Schweine-Schlachtbetriebe in Deutschland

In der EU wurden im vergangenen Jahr insgesamt 257 Mio. Schweine geschlachtet – der Löwenanteil daran, rund 59,26 Mio. Schlachtungen, entfiel auf Deutschland. Entsprechend hoch ist das Angebot an Schlachtstätten. In der Bundesrepublik gibt es laut Datenbank des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) derzeit 4.177 Betriebe, die Schweine schlachten dürfen. …
Quelle: topagrar.com


Vom Siegeszug des Palmöls in der Lebensmittelindustrie

Immer öfter findet sich Palmöl als Bestandteil in verarbeiteten Lebensmitteln. Dabei gilt das Öl als gesundheitsschädlich. Und nicht nur das: Der massenweise Anbau von Ölpalmen gefährdet auch die Umwelt und zerstört den Lebensraum bedrohter Tierarten.

Palmöl hat in der Lebensmittelindustrie einen wahren Siegeszug hinter sich. In immer mehr Lebensmitteln, die wir tagtäglich im Supermarkt kaufen, findet sich das Öl. Es steckt in Margarine, Fertigpizzas, Chips und Schokoriegeln, aber auch in Reinigungsmitteln und Pflegeprodukten, sogar in Lippenstiften. Zudem ist die Ölpalme sehr ertragreich und ihr Anbau billig. Doch Experten halten Palmöl für ausgesprochen ungesund – aus verschiedenen Gründen.

Doch nicht nur für die Gesundheit, auch für die Umwelt hat der steigende Verbrauch von Palmöl Folgen: Um den Bedarf zu decken, werden immer mehr Regenwälder gerodet und der Lebensraum verschiedener vom Aussterben bedrohter Tierarten wie beispielsweise des Orang-Utans zerstört. Seit 1990 hat sich die Anbaufläche für das billige Öl mehr als verdoppelt. Besonders betroffen sind dabei Malaysia und Indonesien; sie produzieren zusammen mehr als 80 Prozent des weltweit verbrauchten Palmöls.
H I E R  B I T T E  W E I T E R L E S E N …..