Ich habe Gewaltphantasien…und Frau Klöckner CDU, hat die Haare schön!

Rebloggt von guteskarmatogoblog.wordpress.com

Von Bettina Schneider

Liebes Tagebuch, gerade weiß ich nicht, wem ich mich sonst anvertrauen könnte, denn meine Gedanken sind böse, ich bin zornig, frustriert und … mittlerweile zum äußersten bereit. Ich habe Gewaltphantasien …aber lassen wir das. Ich erzähle dir jetzt, warum.

Wir beide wissen, dass Schweine intelligent und empfindsam sind, vergleichbar mit dreijährigen Kindern. Sie sind keine empfindungslosen Maschinen sondern hochintelligente und somit auch hoch leidensfähige Lebewesen. Wir schlachten sie. Soweit so schlecht. Aber warum müssen wir sie vorher noch foltern? Legal foltern? Im Land der Tierfreunde und Humanisten?

Warum werden sie in Eisengestänge eingezwängt, in Metallkäfige, in denen sie sich nicht einmal drehen können, nicht aufstehen, nicht bewegen? Nicht einmal Kot absetzen oder urinieren ist in dieser Fixierung angemessen möglich. Ihre Muskulatur verkümmert, sie haben schmerzhafte Geschwüre und offene Wunden. Sie werden schier wahnsinnig, in der erzwungenen Zwangshaltung über so lange Zeit. Sie erleben diese Folter bei vollem Bewusstsein und jetzt möchte ihnen Frau Klöckner von der CSU sogar die Möglichkeit nehmen, ihre Gliedmaßen und den Kopf in der Liegeposition auszustrecken. Es war die einzige Bewegungsoption, die diese bedauernswerten Kreaturen hatten. Die Verordnung, die zumindest diese kleine Gnade vorschrieb, soll ersatzlos gestrichen werden.

Das passiert einzig aus wirtschaftlichen Interessen.

Liebes Tagebuch, du weißt, ich selbst rühre kein Schweinefleisch an. Das ist der einzige Beitrag, den ich gegen diesen Wahnsinn tun kann. Ich muss in dieser Gesellschaft irgendwie klar kommen, die so grauenhaft grausam, so dumm und blind gegen Leid ist.

Ich muss jeden Tag damit leben, dass eine Frau Klöckner, die sogar ihre Visagisten von Steuergeldern bezahlen lässt, damit sie die Haare schön hat, wenn sie wieder einmal publikumswirksam Kälber in den Tod küsst, dass so eine Person, eine solche Partei von der Mehrheit gewählt wird.

Ich möchte niemandem vorschreiben, wie er sein Leben zu leben hat, aber warum…warum sind so viele meiner Mitbürger einverstanden, gleichgültig…selbst mit den schlimmsten Foltermethoden, mit der verachtenswertesten Tierquälerei, ehe ein Tier auf ihrem Teller landet? Warum müssen sie die Tiere noch quälen, ehe sie sie töten? Warum? Warum tut niemand etwas dagegen?

Weil wir es uns wert sind?

Mir wird übel! Und ich gestehe, ich würde gerne die ein oder andere Person auf die gleiche Weise fixieren und dann lächelnd erläutern, dass man Opfer bringen muss, wenn Fleisch weiter billig bleiben soll. Aber das bleibt unter uns, bitte. Denn Gewalt hilft niemandem. Was wir bräuchten, wäre Herz und Hirn und eine andere Politik! Bald ist Europawahl. Meine letzte Hoffnung!

Kastenstand“ heißt diese Tierquälerei in deutschen Ställen übrigens.

Legal. Weit verbreitet. Günstig.

Bildrechte: PETA

Tierschutz geht uns alle an !!!

Matador wischt sterbenden Stier vor Todesstoß die Tränen ab

Rebloggt von Tierfreund Hubert auf hubwen.wordpress.com

Hubert schreibt hierzu:

„So ein Psychopath! Wischt dem Stier, der 4 Lanzen in seinem Körper stecken hat, vor dem Sterben eine Träne aus den Augen. So ein A… loch. Verdammtes ….. Ein Individuum ohne jede Lebensberechtigung. Nur ein böswilliger und perverser Geist kann ein Tier so quälen und dann sein Gesicht mit einem Tuch abwischen. Wie edel ist doch der Stier dagegen, gegen so einen Abschaum von menschlichem Dreck.“

Ein Video zeigt den Matador José Antonio Morante de la Puebla, wie er einem vor Schmerzen weinenden Stier die Tränen wegwischt. Kurz darauf versetzt er ihm den Todesstoß. Was für Stierkampfliebhaber möglicherweise eine Geste des Respekts vor dem Stier ist, wirkt auf alle anderen eher zynisch und bestialisch : Das Tier hechelt, die Zunge hängt heraus, 4 Speere sind tief in seinem Rücken versenkt. Die Tierschützer der spanischen Tierschutz-Partei stellen fest: „Nur ein böswilliger und perverser Geist kann ein Tier so quälen, und dann dessen Gesicht mit einem Tuch abwischen.“

Das Video kann hier auf focus.de angeschaut werden …

Du und ich

Von Daniela Böhm

Abends brennt ein Licht für dich. Ich weiß, was diese Nacht für dich bedeutet. Sie wird kurz sein, deine Nacht, und doch so lange und qualvoll, wie keine zuvor. Wenn ich die Kerze für dich anzünde, bist du schon auf dem Weg zu jenem dunklen Ort, an dem der Tod mit seinen blutigen Händen wartet.

Wenn dein schaukelndes Gefängnis zum Stehen kommt, wirst du es ahnen. Und wenn dich die barschen Rufe und Stöcke aus ihm heraustreiben, wirst du es fühlend wissen.

Ich streichle meinen Hund und denke an dich. Bist du schon in jenem Raum, den sie Ruheraum nennen? Zusammengepfercht mit den anderen, die du nicht kennst, aber mit denen du das gleiche Schicksal teilst? Wer hat dich je gestreichelt? Ein liebevolles Wort gesagt? Wer hat das Wunder des Lebens in dir gesehen? Jenes Wunder, das sich auch jetzt noch in in deinen angsterfüllten Augen spiegelt. An einem Ort, an dem der Tod dieses Wunder tausendfach entreißt.

Was, wenn es mein letzter Tag wäre? Ich könnte noch einmal über die Wiesen laufen und die Schönheit dieser Erde bewundern. Ich könnte dankbar auf mein Leben zurückblicken – aber du …? Worauf blickst du zurück? Wofür könntest du dankbar sein? Für ein Leben voller Qual, Enge und Langeweile? Ein kurzes Leben, das keines war?

Von dem du nur eine flüchtige Ahnung hattest, als der Wind den verheißungsvollen Duft von Freiheit durch die kleinen Öffnungen jenes Gefährts trug, das dich deinem besiegelten Schicksal entgegenfuhr.

Du und ich … wir sind nicht so verschieden. Der Wunsch nach einem glücklichen Leben und dieser Lebensfunke, der allen Wesen innewohnt, ist das unsichtbare Band, welches uns verbindet. Nur unsere Form ist eine andere, unsere Ausdrucksweise, unsere Sprache, unsere Vorlieben und Abneigungen. Und der Verstand, dessen sich die Menschen so gerne rühmen – mit dem sie trennen, unterscheiden, verurteilen und richten.

Auch dich, der du zum Tode verurteilt bist, weil du anders bist und aussiehst, als sie. Deine Richter haben die Waffen geschmiedet und den Teufel erfunden, und verstehen dabei noch immer nicht, dass sie die Hölle auf Erden erschaffen. Kein Gott oder Teufel ist für irgendetwas verantwortlich.

Was kann ich anderes tun, als dir einen schnellen und gnädigen Tod zu wünschen und dir zu sagen, dass es Menschen gibt, denen du nicht gleichgültig bist? Die sich für dich einsetzen und versuchen, andere davon zu überzeugen, dass jedes Leben kostbar ist, auch das deine.

In Gedanken schicke ich dir ein Licht der Liebe, und ein Regenbogenherz, das für dich leuchtet und deine Angst lindert. Doch ich weiß, es ist nur ein verzweifelter und und kindlicher Wunsch, dass es dich auf deinem dunklen Weg erreicht. Es ist spät in der Nacht, bevor ich mich schlafen lege, und ich denke für heute ein letztes Mal an dich. Du und ich … Ich darf weiterleben, weil ich ein „Mensch“ bin. Das ist nicht gerecht. Denn dich und mich eint das Band des Lebens.

In Gedenken an die getöteten Schweine im Münchner Schlachthof, denen ihr Leben tief in der Nacht entrissen wird. Während München schläft, findet an diesem Ort, mitten in der Stadt, ein unsagbares Grauen statt.

R.I.P all ihr unschuldigen Seelen.

Union und SPD drohen Verluste bei der Europawahl

Die Wahlen zum EU-Parlament am kommenden Sonntag haben in etwa so die Bedeutung eines in China umfallenden Sack Reises. Es ist und bleibt eine Placebo-Veranstaltung für den kleinen Mann, der sich bereits schwarz geärgert hat. Dabei wird gerne so getan, als hätte der Bürger irgendeinen Einfluss auf die EU Politik. Hat er aber nicht, denn lediglich die dort Vertretenen Parteien kungeln ein wenig rum und die Entscheidungen werden von EU-Kommission und dem EU-Rat getroffen.

Von qpress.de

Derzeit grassiert in den Medien die helle Panikmache, was die EU-Wahlen anbelangt. Warum eigentlich? Weil man dem Jean-Clown Juncker sein „Ischias“ nicht abnimmt? Aus Angst die fortgesetzten Lügen nebst Lobbywirtschaft innerhalb der EU könnten einen Dämpfer erfahren? Weil man dem Wähler nicht über den Weg traut? Oder weil die bösen Rechten (trotz Strache-Staucher), immer noch eine veritable Gefahr für die etablierten Parteien sind und diesen im Handumdrehen den Schneid abkaufen könnten? Oder blüht da gar die Angst vor einem grünen Ökofaschismus?

Wenn man weiß, das ausgerechnet diese Wahlen am wenigsten bewegen, dann fragt man sich warum so sehr damit abgelenkt wird. Welcher Dreck soll uns in der Zeit denn noch untergeschoben werden? Es fängt schon bei der Bezeichnung an. Es sind „EU-Wahlen“ und keine Europa-Wahlen, denn ganz Europa hat mit diesem Schwindel gar nichts zu tun. Diese unzulässige Überhöhung des teuren Flohzirkusses namens EU sollte uns zuvorderst bedenklich stimmen. Aber genau dieser Geltungsdrang des zahnlosen Tigers sorgt immer wieder für Verdruss.

Jetzt muss man einen Moment die Luft anhalten. Dann darf man sich für denselben Sachverhalt eine so negative Überschrift auf der Zunge zergehen lassen: „Union und SPD drohen Verluste bei der Europawahl“ Warum konnotiert diese Lügen-Postille selbigen Sachverhalt eigentlich so negativ? Alle Leute wissen, dass es dringend Änderungen braucht, nicht nur in Deutschland. Was hier die GroKo ist, sind die großen Schnarchnasen der Konservativen und Sozis im bedeutungslosen EU-Parlament. Um ehrlich zu bleiben, auch der Bundestag ist eine Placebo-Veranstaltung. Dort wird wenigstens die Hälfte der Abgeordneten, halbwegs am Grundgesetz vorbei, über Listen an Steuerzahlers fette Futtertröge geschleust.

Zwar hat man in Europa vor gut 30 Jahren die „Wende“ geschafft, nur leider ist die seither überfällige, „geistig-moralische Wende“ irgendwo auf der Strecke verschüttgegangen. Filz und Lobbyismus sind die Dinge mit denen die Bürger in der EU (nicht in Europa) gegängelt werden. Die Politik muss sich schon mühen die positiven Dinge zusammenzutragen, die sie angeblich für die Menschen gemacht hat. Vielmehr überwiegen immer noch die negativen Einflüsse, die lediglich eine konzertierte Ausbeutung (Profitoptimierung) der EU-Nutzmenschen zum Ziel haben. Als ob der einzige Lebenszweck der blanke Materialismus wäre. Zugegeben, für eine kleine elitäre Minderheit, die den ganzen EU-Zirkus geisterhaft steuert, ist es das auch. Die Umverteilung von unten nach oben hat in der ganzen EU wunderbar funktioniert und feiert jährlich neue Urstände. Aber dem nachweislich und zunehmend verarmenden Teil der Bevölkerung hat das leider nur richtig was gekostet.

Die EU ist von vorn bis hinten asozial und nur von kommerziellen Interessen getrieben. Das kann man auch mit ein paar „Tarnprojekten“ nicht mehr vertuschen. Und immer wieder muss man genau auf die Worte achten. Die EU ist nicht Europa und es gibt keine Europawahlen sondern EU-Wahlen. Vergleichbare Wortverdrehungen und Entstellungen gibt es bezüglich des Populismus. Volksparteien waren immer schon populistisch, sonst wären sie nie Volksparteien geworden. Seit sie sich allerdings fürs Volk schämen und mit jenem nicht gemein gemacht werden möchten, haben sie sich dazu entschlossen, ihrem Untergang vorauseilend, den Begriff „Populismus“ negativ zu besetzen. Und gespalten haben sie den Begriff auch noch. Jetzt gibt es Rechtspopulisten, Linkspopulisten und vermutlich auch Liberalpopulisten, wenn man sich mal den Christian Lindner ansieht.

Einigen Parteien drohen herbe Gewinne bei EU-Wahl, außer Union und SPD. Was also ängstigt den Spiegel, dass er die Verluste der Union und der SPD so alarmistisch beschreit? Ist es die Angst, dass das Kapital, zu dem sich inzwischen auch der Spiegel zählen lassen muss, dabei Federn lassen könnte? Vielleicht, dass der Einfluss der Lobbys bei signifikanten Umwälzungen in diesem zahnlosen Scheinparlament irgendeine eingefahrene Bahn blockieren könnte? Womöglich haben die Briten um Nigel Farage recht, die zur EU-Wahl antreten, einzig mit dem Zweck den ohnehin schon hohlen EU-Vogel von innen her zum Einsturz zu bringen. Solange die EU kein Projekt „von Menschen für Menschen“ ist, sondern nur weiter eines „des Geldes für das Geld“, dürfte die Taktik von Farage immer noch die beste sein.

Quelle: qpress.de