Grandioser Einblick in Mutter Natur

Beitrag von Tierschützerin Claudia Marrapodi

Lupinen-Bluete in Texas

Der heutige Vortrag besticht vor allem durch seine herrlichen Bilder und dient ausnahmsweise einzig und alleine der Augenweide und sorgt fuer einen Moment der Entspannung und Freude! Denn diese Dinge sind besonders bei jenen Echtmenschen von Noeten, welche den Tierschutz auf ihre Fahnen schreiben, denn voll eitler Freude und Entspannung ist das Leben eines echten Tierrechtlers nicht!

Entdeckt habe ich diese Kostbarkeit der Natur auf der Suche nach einer texanischen Landschaft, passend fuer mein Buch, wo ich bei mir dachte, dass sich nun gleich eine Flut von Wuesten-Bildern ueber mich ergiessen wuerden, aber weit gefehlt, denn mit dieser Ueberraschung hatte ich nicht gerechnet. Und somit galt mein erster Gedanke den Lesern des Wolodja-Blog, um allen eine kleine Freude zu machen! Und diesmal sind die Bilder ganz ohne Worte…

Und nun ueberlasse ich den (hoffentlich) entspannten Leser und Betrachter diesen herrlichen Landschaftsbildern mit den Tieren, welche in dieser einmaligen Fruehlings-Stimmung einen Augenblick des Glueckes geniessen duerfen! Und weil diese Bilder so schoen sind, gibt es garantiert zwischendurch eine Fortsetzung…

Eure Claudia im Tierschutz bis alle Kaefige leer sind

 

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Am Scheideweg – der neue Mensch und der hirntote Hoehlentroll

Beitrag von Claudia Marrapodi

Gedanken wollen sich manifestieren und wollen hinaus in die Welt…

Das in die Buecher der Welt gebannte Wissen will sich manifestieren,

sonst bricht eines Tages der Damm!

Zu allererst moechte ich wieder einmal darauf hinweisen, dass dies kein wissenschaftlicher Vortrag ist, sondern ein Aufsatz, in welchem ich mir Gedanken ueber unsere Welt, deren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mache! Diese Gedanken schliessen alle Lebewesen auf diesem Planeten mit ein, Pflanzen, Natur, Tiere, den Menschen, die Elemente und selbstverstaendlich die Erde selbst.

Im Laufe meiner Erdenzeit sind sehr viele Gedanken an mir voruebergezogen und dabei half mir jedesmal die Tatsache, dass ich diese Gedanken in Worte fasse und daraus einen Text gestalte, denn so bleibt das Gedachte nicht ungesagt, sondern kann sich aeussern. Dies ist ein sehr wichtiger Prozess, denn in dieser Weise verdanken wir ja der Geschichte, der Kunst und unserem ganzen Sein jenen Dialog, welcher uns einander naeher bringt und zum Austausch von Ideen fuehrt, welche einer dem anderen auf seinen Lebensweg mitgeben kann.

Der heutige Mensch am Scheideweg

Jeder muss sich selbst entscheiden: neuer Mensch oder Hoehlentroll

Mit meinem heutigen Gedankengang bin ich inzwischen nicht mehr allein, sondern eine unter vielen, welche mittlerweile zu der nachfolgenden Schlussfolgerung gelangten: je weiter wir innerhalb der Zeit voranschreiten, umso deutlicher wird die Diskrepanz zwischen zwei Menschentypen, welche beide in entgegengesetzten Richtungen auseinander driften.

Waehrend sie sich seit geraumer Zeit in geistiger Hinsicht immer staerker voneinander zu unterscheiden begannen, beginnt dieses Phaenomen, sich nun auch in der aeusseren Erscheinungsweise immer staerker auszupraegen, oder wie kommt es, dass es mir immer besser gelingt, innerhalb einer Menschengruppe den vegetarischen oder veganen Typ zu erraten? Da muss doch was dran sein. Bei den Frauen gelingt mir dies aber viel besser, denn Maenner sind weniger durchschaubar! Aber bei solchen ‚Entdeckungen‘ freut es mich stets aufs neue, die richtige Nadel aus dem Heuhaufen gefischt zu haben.

Auch im Hoehlentroll brennt ein Feuer, welches aber meistens um sich selber dreht – es kann aber auch zu Neuem ausufern, bleibt die Ueberraschung…

Nun moechte ich aber meine persoenlichen Spitzfindigkeiten beiseite legen und in aller Ernsthaftigkeit auf den geistigen Unterschied der beiden Menschentypen eingehen! Dann wird uns von selbst bewusst, dass das, was bereits einige leise denken, ruhig laut gesagt werden darf: Ich bin der Ansicht, dass die Spezies Mensch sich genau zum jetzigen Zeitpunkt an jenem Scheideweg befindet, wie seinerzeit bei ihrer Trennung von den grossen Primaten – und dass somit eine neue Spezies ganz am Anfang ihres Entstehens ist.

Dieses Gehen in eine andere Richtung, indem sie den alten Vertreter ihrer Art zuruecklaesst, ist ein leidvoller Weg, denn er ist voll des neuen Bewusstseins ueber die Qual, welche alle Lebewesen erdulden, wenn sie gequaelt und getoetet werden! Ein Bewusstseinszustand, den der alte Mensch nicht kennt – und somit seinen alten Weg ohne diesen Schmerz, der ihm fremd ist – geht. Ja, ich bin sogar ueberzeugt, dass dieser Schmerz zum neuen Werdungsprozess dazugehoert, ja diesen sogar unvermeidlich macht, denn sonst waere es ja kein Scheideweg.

Wir leben in einer sehr wichtigen Zeit! Von diesem Standpunkt aus betrachtet hatten die alten Mayas vielleicht doch recht mit ihren Berechnungen, denn eine neue Zeit erfordert einen neuen Kalender, oder etwa nicht? Denn fuer die alte Welt sind die Uhren abgelaufen, jetzt bricht eine neue Zeit an – Fleischessen war gestern!

Ich weiss, welchen Weg ich gehen muss, auch wenn er nicht mit Rosen gestreut ist, die lasse ich der Dornenkrone der Schoepfung, siehe dem alten, zurueckgebliebenen Menschen…

Indem wir uns aber bewusst werden, dass dieser Schmerz dazugehoert, kraeftigt und stabilisiert sich unser Allgemeinzustand dahingehend, dass wir auf diesem neuen Wege immer zuversichtlicher und stetiger voranschreiten, denn wir wissen nun, dass aller Anfang schwer ist und es eine Ehre fuer uns Neulinge in dieser neuentstehenden Spezies ist, Pionierarbeit zu leisten.

Unser alter, hinter uns zurueckbleibender Bruder beginnt somit ein Eigenleben, welches wir ihm, genauso wie den Primaten, nicht entziehen koennen und damit muessen wir leben. Dies kann ein Familienmitglied sein oder sogar ein schwerfaelliger Freund, dem wir halt auch ab und an in seiner schweren Stunde die Hand halten und ihn troesten koennen – und dabei kommt so mancher Gestrige noch auf neue Gedanken – und geht daraufhin vielleicht sogar mit uns den neuen Weg, auch wenn es nur fuer eine kleine Wegesstrecke ist! Eines Tages erinnert er sich vielleicht dieses Weges und der Blumen, welche er dort sah – und findet auf diesen zurueck…

Eure Claudia im Tierschutz – bis alle Kaefige leer sind

Die Hoelle der Empathielosigkeit – 3. Teil

Die Urspruenge der Ausbeutung der Kreatur

Kein Baby ist Abfall!
Wer die Grundrechte jeglicher DNA nicht respektiert,
hat die Lebenslektion auf diesem Planeten nicht verstanden!

Die eiskalte Strategie des Ausbeuters – scharfe Klassen-, Rassen- und Arten-Abgrenzung

Sklaverei an der Kreatur beinhaltet jegliche Kreatur,
denn jegliche Kreatur hat das Recht auf Freiheit!

In der letzten Zeit bin ich den Urspruengen der Ausbeutung der Lebewesen durch den Menschen auf die Spur gegangen und habe tief gegraben, wobei ich reichlich fuendig wurde. Dabei war es diesmal eigentlich gar nicht in meiner Absicht, der Kirchenkritik den Vorrang zu geben, bin aber auch hier wieder auf ihre unruehmlichen Spuren gestossen, denn es ist ganz offenbar eine untruegliche Tatsache, dass am Anfang aller Sklaverei das Alte Testament und hier wiederum der Pentateuch der Ursprung allen Uebels ist – ja, dass der Pentateuch mit seiner Aufforderung zur Versklavung in der historischen Reihenfolge noch vor dem alten Babylon und dem alten Aegypten steht.

Die Geschichte dieser Welt
wurde und wird mit Blut und Traenen geschrieben!

Aristoteles und seine verhaengnisvollen Aeusserungen…

Jedes Lebewesen ist wertvoll!

Angefangen hat das ganze Elend mit dem Ende der sogenannten Sintflut, mit der offensichtlichen Ermunterung und Aufforderung des Verfassers, erst einmal der aussermenschlichen Kreatur ein Schrecken auf Erden zu sein, nicht ohne in frecher Ueberheblichkeit und Verkennung der menschlichen Position, dieses Ansinnen einem frei erfundenen Alphamaennchen namens Gott in die Holzschuhe zu schieben! Genau an diesem Punkte stehen wir bei den Anfaegen des Genozids und der Versklavung der anderen Lebewesen! Nun geht es aber gleich weiter im Text und gipfelt sehr bald in der an den Haaren herbeigezognen hanebuechenen Fabel von jenem Moment, als Ham (der angebliche Stammvater der schwarzen Hamiten und Noah’s dritter Sohn, denselben nackt gesehen haben soll).

Aufgrund dieser unglaublichen Juxlegende, welche jeden Affen das Lausen lehrt, konstruierte sich die ganze nachfolgende Adeptenschar der Juden, Christen und Muslime die Zwingburg der menschlichen Sklaverei, mit der Begruendung, der Schwarze muesse hierbei seinen beiden weissen Bruedern Sem, dem Stammvater der Semiten – und Japhet, dem Stammvater der Eurasier als Sklave dienen. Eine wohldurchdachte abgrundtiefe schurkische Idee, welche massiv griff, nachdem sich der ganze Verein zu allem Grausen noch die katastrophale Doktrin des Aristoteles einheimste, gemaess derer ‚gewisse Menschen von Natur aus Sklaven seien‘! Ueberigens wurden diesem Schelm unter den Schlaumeiern vor allem das Christentum und der Islam total hoerig!

Viele speziesistische Abgrenzungs-Ideen stammen aus seiner Feder, was zusammen mit dem Konglomerat von Thomas von Aquin eine sehr schlechte Mixtur ergab, deren Giftbecher vor allem die christlichen Pfaffen gierig schluerften, um diese unheilbringende Substanz anschliessend mit allen Wassern gewaschen ihren gutglaeubigen Schaefchen in Augen, Ohren, Mund und Nase zu traeufeln, in den unterschiedlichsten Dosierungen!

Der Hund ist eines der groessten Opfer von Rassismus und Speziesismus,
denn in den Augen vieler Leute zaehlen nur irgendwelche Qualzuchten
und der Rest sind ‚ja nur Hunde’…

Am Anfang steht also die Unterjochung, Versklavung und Aufforderung zum Mord an den aussermenschlichen Lebewesen. Diese wiederum wird sich schlussendlich am laengsten halten, auch wenn sie vielleicht von heute an gerechnet, in tausend Jahren ausgemerzt sein wird! Denn im Unterschied zum Kampf gegen die Versklavung am Menschen, ist der Kampf gegen die Versklavung des Tieres zusaetzlich noch ein Kampf gegen den Speziesismus, denn die Versklavung des Menschen fand innerhalb derselben Art statt und diese Art war dazu imstande, sich zusammen mit ihren Befreiern zu wehren, da sie ebenfalls Menschen waren, was beim Tier nicht der Fall ist und es sich somit nicht wehren kann, da der Mensch – und hier vor allem der menschliche Ausbeuter dessen Sprache nicht versteht oder nicht verstehen will! Somit muss der Befreier der Tiere doppelte Arbeit leisten! Erstens der Kampf um seine eigene Anerkennung und erst dann der Kampf fuer die aussermenschlichen Spezies, die er befreien will.

Kennzeichnendes Gemaelde und Dokument der Veraechtlichkeit
durch die Jahrtausende: Sklavenschiff mit ‚goettlicher Absegnung‘.
Undank der unheiligen Schrift, welche ja den schwarzen Menschen
von allem Anfang an ans Messer lieferte…

Dies ist eine titanische Aufgabe, aber nicht unloesbar! Denn gerade die Tatsache ihrer Schwere, setzt dem Gewicht doppelte Dynamik auf, denn der Impakt einer schweren Sache ist bei Beschleunigung doppelt so wirksam, auch wenn die Instandstellung der ‚Kanone‘ laenger dauert! Umso groesser wird die Bresche sein, welche die Kugel schlaegt! Also sollen die Tierschuetzer auf keinen Fall den Mut verlieren, denn gerade diejenigen, welche in den letzten Jahrhunderten gegen die Sklaverei am Menschen kaempften, setzten sich genauso fuer die Freiheit der Tiere ein – und zusaetzlich haben wir heute eine ganz massive Unterstuetzung jenes schwarzen Amerika, welches seinerzeit zwangsweise uebers grosse Wasser gebracht wurde! Dies werden meine naechsten Fortsetzungen grossangelegt zeigen!

Die Sache der grossen Befreiung hat naemlich eben erst jetzt begonnen! Und die Wahl Obamas zum ersten schwarzen Praesidenten war eine echte Jericho-Posaune, welche die Mauern der rassistischen Vorherrschaft zum Einsturz brachte! Und obwohl meiner Meinung nach Obama nicht das gelbe vom Ei war, oeffnete er den Weg fuer viele grosse Persoenlichkeiten afrikanischer Abstammung in den USA, welche nun sehr wohl Gewicht haben und die Figuren auf dem grossen Schachbrett der Geschichte richtig bewegen – bis zum Schachmatt jener grossen Universal-Ausbeuter, welche nicht nur Mensch und Tier knechten und morden, sondern verantwortlich sind fuer den ungerechten Welthandel und die Kriegsindustrie!

Willst du aus der Wueste der Ausbeutung fliehn, dann geh durch das Tor,
welches in die Freiheit fuehrt – und zwar fuer alle Lebewesen,
sonst haengt immer noch irgendwo was dran und drin…
(Kunstwerk von Leszek Bujnovski)

Fortsetzung folgt…

Eure Claudia im Tierschutz bis alle Kaefige leer sind!