Wenn Tiere reden könnten ….

Tierschutz-Gedicht zum Nachdenken:

 

Hund mit abgeschnittenen Ohren,

einmal wurd‘ ich nur geboren,

wollte Freund, Gefährte sein,

warum lässt Du mich allein,

angebunden, blutend, kalt,

tief im dunklen Tannenwald?

 

Pferd mit aufgeschlitztem Leibe,

steh‘ verletzt ich auf der Weide,

wollte nutzen, wollte leben,

Dir und anderen Freude geben.

So verlorst Du Dein Gesicht,

Dein Gewissen sei Gericht

für all‘ meine Not und Pein.

Partner Mensch? Ich sage: N E I N

 

Geschundenes Rind auf Viehtransport,

stehend bis zum fernsten Ort,

Leib an Leib, erschöpft, kein Heu,

gebrochene Beine, keine Streu,

nirgends eine Tier-Raststätte,

wenn ich doch nur Wasser hätte!

Wie kannst so unbeseelt Du sein,

Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

 

Und wir, geplagtes Federvieh,

in der Legebatterie,

nirgends Gras und Sonnenschein

und kein Platz fürs zweite Bein.

Auch wir Tiere im Labor

stimmen ein in diesen Chor.

Wie unbarmherzig kannst Du sein.

Partner Mensch? Ich sage: N E I N!

 

Ein Beutel Miezekatzen

zwischen Hausmüll und Matratzen,

halb erstickt und tief verborgen

wollte man uns so entsorgen?

Sind denn alle inhuman,

nimmt sich keiner unsrer an?

Hört uns niemand ängstlich schrein?

Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

 

Eng ist es in dem Riesenraum,

stehen, gehen kann ich kaum,

bin noch klein und viel zu dick:

Ferkel in der Mastfabrik.

Zwar leb‘ ich ohnehin nicht lange,

jedoch ist mir ganz furchtbar bange

vor Viren und Elektrozange.

Millionen kleiner Ferkel schrein:

Partner Mensch? Ich sage: N E I N !

Versetze Dich in unsere Lage,

diese Schmerzen, diese Plage,

alles für Gewinn und Geld.

Gilt dieses nur auf unsrer Welt?

Ob bei einem Tausch der Rollen

wir Euch wirklich retten sollen?

Mensch, lass diesen Rat Dir geben:

Übe Ehrfurcht vor dem Leben!

Du bist verloren, wenn wir schrein:

N E I N, N E I N, N E I N!

Quelle: Facebook

Warum Tierschützer die ´Alternative für Deutschland´ nicht verteufeln sollten

Von Ulrich Dittmann

Unsere System-Altparteien, treten den Tierschutz seit JAHRZEHNTEN in den Dreck. Das ist Fakt. Nun hat sich die ´Alternative für Deutschland´ neu in dieser illustren Runde dazu gesellt.

Die AfD ist natürlich keine ausgewiesene „Tierschutzpartei“. Aber die AfD hat eine sehr wichtige Funktion als „Deutschlandschutzpartei“. Denn neben dem Tierelend sollte jeder Bürger in „diesem unseren (?!) Lande“ (Altkanzler Kohl-Sprech) zwingend auch noch die „große Politik“ im Hinterkopf haben. Da entscheidet sich nämlich, ob das heutige Deutsch-Michl-Land zu einer Kolonie des Islams degeneriert, oder nicht. Dank Merkel & Co. sind wir bereits auf gutem Wege dahin – mit Scharia-Vorgaben, (Kinderehe, Frauenmißachtung, etc.) einschließlich der Ansichten über die Unwertigkeit von Tieren (z.B. unreine Hunde ) und der nach hier eingeschleppten Tierquälerei des betäubungslosen Schächtens.

Gegen letztere Tierschinderei engagiert sich allein mit Verve die AfD – wobei es den betroffenen Tieren wahrlich gleichgültig ist, ob dies aus reiner Edelhaftigkeit geschieht, oder weil man gegen den Zuzug von weiteren (Wirtschafts-)Asylanten ist, die eben diese Tierschinderei im Kulturgepäck tragen. Analog es den Tieren total egal ist, ob Mensch sie aus selbstsüchtigen Gesundheitsgründen nicht verzehrt – oder aufgrund einer ethischen Gesinnung. Für die betroffenen Tierkreaturen zählt nur das Resultat.

Hetztiraden gegen die demokratisch legitimierte, wertkonservativ-rechts orientierte AfD sind daher überflüssig wie ein Kropf.

Nachdem die CSU/CDU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE-Fraktion über JAHRZEHNTE hinweg versagt hat, sind der AfD zumindest einige Jahre zuzugestehen, sich auch in den verschiedensten Tierschutzbelangen positiv zu entwickeln. Das Grundsatzprogramm ist nicht schlecht. Es hapert nur an der Umsetzung, wie bei den anderen Parteien auch. Man sollte dieser Partei Zeit geben, zu wachsen – auch was den Tierschutz betrifft.

Und wir Tierschützer sollten, nein müssen, die AfD auf diesem Weg begleiten – und dies mit Zuckerbrot UND Peitsche! Diese Chance darf nicht vertan werden! Deshalb ist vergrämt-verächtliches Abwenden, von dieser ohnehin durch die Systemparteien sehr bewusst und zielgerichtet, als „böse“ stigmatisierten AfD, der absolut falsche Weg.

Viele Bürger und Tierschützer nörgeln besserwisserisch nur herum oder schwelgen in Illusionen, wie alles idealerweise sein sollte – ohne Lösungen aufzuzeigen. Doch das ist von Übel und bringt uns nicht weiter. Da halte man besser den Mund.

Und um realistische Lösungsmöglichkeiten zu eruieren, muss man eben in die Niederungen, in den Sumpf des grauen Polit-Alltags hinabsteigen.

Welche Alternativen haben wir denn? Wir können uns bedauerlicherweise keine Partei backen. Die verschiedensten liebenswerten, zersplitterten Tierschutzparteien, stellen kein Licht am Horizont dar. Seit Jahrzehnten, dümpeln sie kraft- und machtlos dahin. Leider.

Einst war ich u.a. Mitbegründer der Grünen und Landesvorsitzender der Tierschutzpartei in Rheinland-Pfalz. Heute parteilos, wähle ich jedoch mit Überzeugung die wertkonservative AfD. Denn der Kopf ist rund, damit das Denken seine Richtung ändern, und auch das Tun den notwendigen politischen Gegebenheiten angepasst werden kann.

Mit Wunschdenken kommen wir nicht weiter. Gigantisches Problem ist die wurstig-gleichgültige MASSE (!) der von Fleischesgier versifften Multi-Multi-Spaßgesellschaft, denen das Leid der Tiere schlicht am Hintern vorbeigeht.

Wir brauchen eine potente, entwicklungsfähige Partei, die die gesetzten Ziele eines besseren Tierschutzes auch durchsetzen kann. Die AfD ist dabei eine Hoffnung, nicht mehr und nicht weniger.

Auf aktuelle kritische Veröffentlichungen – und siehe dort weitergehende Links – in dieser Sache wird abschließend noch explizit hingewiesen:

https://wolodja51.wordpress.com/2018/12/02/grosse-koalition-und-afd-stimmen-fuer-weitere-2-jahre-betaeubungslose-ferkelkastration/

https://www.fellbeisser.net/news/ferkelkastration-grosse-koalition-und-afd-stimmen-fuer-weitere-2-jahre-betaeubungslose-kastration-2/comment-page-1#comment-38789

V.i.S.d.P. Ulrich Dittmann / 03.12.2018

Große Koalition und AfD stimmen für weitere 2 Jahre betäubungslose Ferkelkastration

Dank der Großen Koalition geht das Quälen der Ferkel für 2 Jahre weiter. Denn nunmehr haben CDU/CSU, SPD und AfD gegen die Stimmen von Grünen und Linken für die Aufschiebung des Verbots der betäubungslosen Kastration von Ferkeln gestimmt.

Hierzu der Grünen-Politiker Sven Giegold auf seiner Webseite:

Eigentlich sollte das Verbot Anfang des Jahres greifen. Doch auf Drängen des Bauernverbandes und der Schlachtindustrie darf diese qualvolle Praxis jetzt weitere 2 Jahre ungehindert fortgesetzt werden. Dabei hatte die Industrie fünf Jahre Zeit, ihre Betriebe umzustellen. Doch Agrarindustrie und die Große Koalition setzen lieber auf diese qualvolle Methode, anstatt auf verfügbare Alternativen wie Immunokastration und eine Abkehr von der industriellen Tierproduktion, die diese Maßnahmen erst nötig macht.

Die Entscheidung der Großen Koalition mit den Stimmen der AfD bedeutet zwei Jahre mehr Tierquälerei in der Schweinemast. Durch die Aufweichung des Tierschutzgesetzes machen sich CDU/CSU und SPD einmal mehr zum Handlanger der Funktionäre des Bauernverbands und der Schlachtindustrie, die weiter krampfhaft an der qualvollen betäubungslosen Kastration festhalten wollen, um möglichst nichts ändern zu müssen. Aber auch in der CDU/CSU und SPD gibt es Abgeordnete, die den Tierschutz nach vorne stellen. Veronika Bellmann und Sylvia Pantel aus der CDU/CSU-Fraktion sowie Angelika Glöckner, Gustav Herzog, Gabriele Hiller-Ohm, Anette Kramme, Detlef Müller (Chemnitz), Christian Petry, Florian Post, Dr. Nina Scheer und Ute Vogt aus der SPD haben sich gegen die Verlängerung gestellt.


Welch ein schwarzer Tag für Millionen von Ferkeln!!! Und alle diese tierschutzfeindlichen Parteien: Welch ein Alptraum für Millionen von Tieren!! Und welch ein klägliches Tierschutz-Versagen der AFD und des Deutschen Bundestages!!!!


Zum schändlichen Versagen auch der AFD in dieser Tierschutz-Sache nachfolgende Offene Aussendung von Herrn Ulrich Dittmann:

Offene Aussendung

Werte Damen und Herren der “Alternative für Deutschland”,

ich nehme Bezug auf die im Betreff näher benannte Tierschutzangelegenheit. Siehe z.B. Veröffentlichungen:

https://www.afdbundestag.de/protschka-afd-unterstuetzt-vorstoss-zur-fristverlaengerung-fuer-betaeubungslose-ferkelkastration/

https://sven-giegold.de/ferkelkastration-grosse-koalition-fuer-2jahre/?fbclid=IwAR2N6UBp5eF7BLc9atN83jIt5sbsKXQ1_RdmKiQGrVE1dBAFC7zobNFNu8Q

Der Bundestag hat gestern Abend für eine Fristverlängerung der betäubungslosen Ferkelkastration gestimmt. Übel, sehr übel dabei auch das Verhalten der AfD in dieser Sache. Hier hätten Sie sich einmal als Partei, die den Tierschutz ernst nimmt (!), profilieren können. Das blanke Gegenteil ist der Fall. Schämt Euch AfD.

Übrigens, so bekommt auch das – lobenswerte – Engagement der AfD gegen das betäubungslose Schächten einen schalen Beigeschmack. Gegen betäubungsloses Schächten zu agieren, ansonsten aber die grauenhafte Quälerei des betäubungslosen Kastrierens von Schweinen gar zu unterstützen – das geht gar nicht, das grenzt an Schizophrenie.

So treten Sie die Glaubwürdigkeit Ihrer Partei schlichtweg in den Dreck.

Ganz unverhohlen bastelt man sich also auch in Ihrer Partei, je nach beliebigem Gutdünken, ein Tierschutzverständnis zusammen. Ihr Grundsatzprogramm verkommt zur Makulatur. (Siehe verheißungsvoller Programmpunkt der AfD vom 01.05.2016 , 13.3 „Tiere sind fühlende Wesen …“)

Man praktiziert bei der AfD leeres Geschwätz – wie bei den altbekannten Systemparteien.

Unmissverständlich ist leider zu konstatieren: Der Bürger und Tierschützer muss wählen, was ihm wichtiger ist: Das Wohl des Landes Deutschland – oder das Wohl der Tiere.

Eine bittere Qual der Wahl.

Beides in einer Partei unter den Hut zu bringen, ist offenbar z.Zt. nicht möglich.

Ulrich Dittmann / 01.12.2018