Grandioser Einblick in Mutter Natur

Beitrag von Tierschützerin Claudia Marrapodi

Lupinen-Bluete in Texas

Der heutige Vortrag besticht vor allem durch seine herrlichen Bilder und dient ausnahmsweise einzig und alleine der Augenweide und sorgt fuer einen Moment der Entspannung und Freude! Denn diese Dinge sind besonders bei jenen Echtmenschen von Noeten, welche den Tierschutz auf ihre Fahnen schreiben, denn voll eitler Freude und Entspannung ist das Leben eines echten Tierrechtlers nicht!

Entdeckt habe ich diese Kostbarkeit der Natur auf der Suche nach einer texanischen Landschaft, passend fuer mein Buch, wo ich bei mir dachte, dass sich nun gleich eine Flut von Wuesten-Bildern ueber mich ergiessen wuerden, aber weit gefehlt, denn mit dieser Ueberraschung hatte ich nicht gerechnet. Und somit galt mein erster Gedanke den Lesern des Wolodja-Blog, um allen eine kleine Freude zu machen! Und diesmal sind die Bilder ganz ohne Worte…

Und nun ueberlasse ich den (hoffentlich) entspannten Leser und Betrachter diesen herrlichen Landschaftsbildern mit den Tieren, welche in dieser einmaligen Fruehlings-Stimmung einen Augenblick des Glueckes geniessen duerfen! Und weil diese Bilder so schoen sind, gibt es garantiert zwischendurch eine Fortsetzung…

Eure Claudia im Tierschutz bis alle Kaefige leer sind

 

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Speziesismus, Rassismus und Sexismus in der biblischen Schoepfungsgeschichte

Befreie dich von abstrusen, vorsintflutlichen Vorstellungen – sie schaden dir und deiner Umwelt

Das Labyrinth des Minotaurus ist wohl nicht in Griechenland zu suchen, sondern schon eher in den gehirngewaschenen Koepfen der abrahamitischen unheiligen Drei!

Das heutige, brennend heisse Thema ist schon laengst ueberfaellig und so will ich keinen Moment mehr zoegern, diese leide, alttestamentarische Sache auf den Tisch zu legen, denn zu lange fristete sie ihr Dasein verschlossen in den Gehirnen der Menschheit, welche da wohl nicht sehr viel ueberlegte, als sie diese haarstraeubende Saga zu ihrer Schoepfungsgeschichte kroente und ueber die Jahrtausende hinweg offenbar keinen Moment ueber den debilen geistigen Zustand dieses Inhaltes nachdachte.

Die zuengelnde Schlange – das am meisten diskriminierte Tier der Welt

Ich will nicht lange Umschweife machen und komme direkt zur Sache: Der biblische Schoepfungsbericht ist in seinem ganzen Kontext zutiefst speziesistisch, rassistisch und sexistisch! Und das werden wir jetzt naeher betrachten:

Eva ist der Ursprung allen Uebels – weshalb hat das senile Alphamaennchen sie denn aus Adams Rippe geholt?

1. Der Speziesismus

Der Autor dieser Schoepfungssaga geht erstens vom Prinzip aus, dass der Teufel mitten auf dem Paradiesbaume sass und dem ersten fix und fertig massgeschneiderten Menschenpaare auflauerte! Wer hat ihn denn in den Baum gesetzt, den Schwerenoeter, oder hat er sich eingeschlichen? Offenbar war dieses irdische Paradies schon damals nicht sehr gut bewacht! Wenn er aber von irgendwo gekommen ist, wer hat dann an diesem Fabrikat herumgepfuscht! Doch nicht etwa das baertige Alphamaennchen, welches zur Abendstunde in eben diesem Garten spazieren ging!

Und zu allem Uebel soll dieser Teufel noch eine Schlange gewesen sein! Damit ist das speziesistische Urteil ueber eine ganze Art geworfen, welche doch zu jenem Kollektivum gehoert, von welchem das Alphamaennchen sagte, dass es gut war, was es da gebastelt hatte.

Wie tief gehirngewaschen und verdorben die ganze westliche Hemisphaere aufgrund dieser schaendlichen speziesistischen Maer ist, zeigt sich sogar daran, dass festgebackene angebliche Veganer, welche bereits seit undenklichen Zeiten vom abrahamitischen Zuge gesprungen sind, exklusiv unschuldigen Schlangen die Koepfe abschlagen und dies noch lustig finden und sich bruesten! (Brad Pitt und Casey Affleck im ueberaus feigen! Jesse James Movie – bitte beide schnell von der Veggi-Liste entfernen).

Aber nicht nur ihnen geschieht dies ungestraft, sondern sehr viele Leute, welche sich fuer echte Tierfreunde halten, zoegern nicht dabei, wenn es ums Morden von Schlangen geht (u.a. eine Spezialitaet der alten Hollywood-Filme, welche nicht nur immer wieder die gleiche faule Rodeo-Nummer auftischen mit jenem durch einen Guertel zugeschnuerten Pferdebauch – deshalb bockt es), sondern auch immer und immer wieder Schlangen totschiessen oder ihre Koepfe sonst explodieren lassen! Dies passiert aber auch dem angeblich gewaltfreien Veganer Jet Li, welcher sogar fuer einen Film eines dieser wehrlosen Tiere haeutet! Also wie im Westen, so im Osten!

Fakt ist: Die Schlange ist das am meisten diskriminierte Tier der Welt. Hier fragt der Menschenwicht nicht lange, ob denn das Verbrechen an der Kreatur gestattet sei. Ein Bauer hatte mir seinerzeit beim Maehen der Wiese eine wundervoll gefaerbte ungefaehrliche Natter totgehackt – ich habe das spaeter im Garten entdeckt, obwohl ich ihm ausdruecklich sagte, dass auf meinem Grund und Boden KEIN Tier verletzt oder getoetet werden duerfe!

Tatsache ist: dieses Teufelssymbol Schlange spukt in den Koepfen der Menschheit herum, wo es nicht mehr daraus zu entfernen ist! Nur merkwuerdig, dass die aboriginalen Kulturen die Aufgabe der Schlange ganz anders sehen, aber bei ihnen gibt es ja auch keinen Teufel! Diesen hat die ‚zivilisierte‘ Welt zu ihnen gebracht und den Schluessel, wo sie doch vorher nirgends abschliessen mussten!

Denn wer den Teufel im Gepaeck traegt, braucht auch einen Schluessel, denn wird die biblische Schlange erst aus dem Sack gelassen, schleicht sie sich ueberall rein – dabei ist jene Schlange gemeint, welche in der kranken Phantasie des Erdenbuergers teuflische Urstaende feiert – und mit der richtigen Schlange in der Natur NICHT DAS GERINGSTE zu tun hat, diese aber umso schlimmer leiden laesst. Welch unlogische, morbide und kranke Gedankengaenge die Menschheit sich und der Natur da aufbuerdet, dabei koennte es doch auf dieser Erde wie im Paradiese sein…

Vom Alphamaennchen ertappt! Bei was denn? Gewisse Kirchen behaupten frech, sie seien beim Sex erwischt worden, worauf das Alphamaennchen grosszuegig ein Tier im Paradies schlachtete, um sie mit dessen Fell zu bedecken! (Sehr schlau das ganze – das perfekte Rechtfertigungs-Geschnurpf fuer den aufkeimenden Karnismus!

Wie kann denn aber das Alphamaennchen vorher geboten haben: wachset und mehret euch? Ich sage vielmehr: sie wurden beim Knochensabbern ertappt, als sie das erste Tier im Erdenparadies getoetet hatten, worauf das Alphamaennchen sie mit dessen uebriggebliebenen Fellteilen zudeckte, da es sich fuer sein Pfuschwerk schaemte! Uebrigens Erich von Daeniken wuerde mir mit grosser Begeisterung zustimmen, dass die das Alphamaennchen umgebende Mandorla (nach Freud vesica) doch sehr einem Stargate aehnelt! Von wo der bloss gekommen ist? Ja – da sieht halt jeder drin das, was er gerne moechte!

2. Rassismus

Die rassistische Geisteshaltung ist daran zu erkennen, dass in saemtlichen Kunstwerken der Weltgeschichte Adam und Eva stets als weisses Paar dargestellt wird, was von Seiten der Kirche niemals beanstandet wurde. Da der Papst an seine Person aber den Vollkommenheitsanspruch stellt, weshalb weiss er dann nicht, dass bis vor 8000 Jahren ALLE Menschen schwarz waren, wie die Forscher letzthin in England rausgefunden haben! Und falls einer denkt, das seien schon damals Migranten gewesen, so sei er beruhigt, die Genetik ist waschecht englisch! Wer mehr darueber wissen moechte kann ganz einfach zum Thema googeln oder auf Youtube entsprechendes Material aufrufen!

Eva ist an allem Schuld – und damit beginnt eines der grossen Elende dieser Welt!

Rausgeschmissen aus dem Garten – wie ich meinen Schlangentoeter rausgeworfen habe – gut so, Knochensabbern koennt ihr bitte woanders – in meinem Garten ist die Jagd verboten! Zu bemerken: die Frau kniet noch im Fliehen schuldbewusst vor dem Mann – ei, ei, ei!

3. Sexismus

Die frappanteste dieser drei hier Urstaende feiernden Frechheit ist der Sexismus, welcher unverfroren der Frau die ganze Schuld am Erdenschlamassel in die Schuhe schiebt, unter dem Vorwand ’sie haette vom Apfel gegessen und dann Adam davon gegeben‘.

Diese kranke und zutiefst erniedrigende Sicht der Undinge foerderte die Hexenverfolgungen ganz massiv – zumal ja der Frau von Seiten der kirchlichen (oder freikirchlichen) Dogmatik gar keine Eigenexistenz zugestanden wird, da sie vom altersschwachen Alphamaennchen angeblich in Form einer Rippe dem Adam entnommen wurde! Dann muessten seine Rippen aber ungleich sein – und auf einer Seite eine weniger aufweisen – auf diese Idee ist in den letzten sechstausend Jahren noch kein Kleriker gekommen, aber ein Freikirchen-Pastor wollte mir weismachen, dem Mann fehle tatsaechlich auf einer Seite die Rippe, aber der Schlaumeier ist Pastor in der ersten Christengeneration, da kann man ihm seinen Uebereifer verzeihen, da er vorher noch ums aboriginale Feuer tanzte…

Eine schoene gruene Schlange – ein Tier genau wie jedes andere unter der Sonne, welches sich besonders gern an deren Strahlen freut!

So – nun sind diese Dinge, so hoffe ich, ein fuer allemal klargestellt – und oeffnen dem einen oder anderen Kostgaenger dieses gequaelten Planeten doch noch die Augen…

Eure Claudia mit allen Tieren im Herzen

Am Scheideweg – der neue Mensch und der hirntote Hoehlentroll

Beitrag von Claudia Marrapodi

Gedanken wollen sich manifestieren und wollen hinaus in die Welt…

Das in die Buecher der Welt gebannte Wissen will sich manifestieren,

sonst bricht eines Tages der Damm!

Zu allererst moechte ich wieder einmal darauf hinweisen, dass dies kein wissenschaftlicher Vortrag ist, sondern ein Aufsatz, in welchem ich mir Gedanken ueber unsere Welt, deren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mache! Diese Gedanken schliessen alle Lebewesen auf diesem Planeten mit ein, Pflanzen, Natur, Tiere, den Menschen, die Elemente und selbstverstaendlich die Erde selbst.

Im Laufe meiner Erdenzeit sind sehr viele Gedanken an mir voruebergezogen und dabei half mir jedesmal die Tatsache, dass ich diese Gedanken in Worte fasse und daraus einen Text gestalte, denn so bleibt das Gedachte nicht ungesagt, sondern kann sich aeussern. Dies ist ein sehr wichtiger Prozess, denn in dieser Weise verdanken wir ja der Geschichte, der Kunst und unserem ganzen Sein jenen Dialog, welcher uns einander naeher bringt und zum Austausch von Ideen fuehrt, welche einer dem anderen auf seinen Lebensweg mitgeben kann.

Der heutige Mensch am Scheideweg

Jeder muss sich selbst entscheiden: neuer Mensch oder Hoehlentroll

Mit meinem heutigen Gedankengang bin ich inzwischen nicht mehr allein, sondern eine unter vielen, welche mittlerweile zu der nachfolgenden Schlussfolgerung gelangten: je weiter wir innerhalb der Zeit voranschreiten, umso deutlicher wird die Diskrepanz zwischen zwei Menschentypen, welche beide in entgegengesetzten Richtungen auseinander driften.

Waehrend sie sich seit geraumer Zeit in geistiger Hinsicht immer staerker voneinander zu unterscheiden begannen, beginnt dieses Phaenomen, sich nun auch in der aeusseren Erscheinungsweise immer staerker auszupraegen, oder wie kommt es, dass es mir immer besser gelingt, innerhalb einer Menschengruppe den vegetarischen oder veganen Typ zu erraten? Da muss doch was dran sein. Bei den Frauen gelingt mir dies aber viel besser, denn Maenner sind weniger durchschaubar! Aber bei solchen ‚Entdeckungen‘ freut es mich stets aufs neue, die richtige Nadel aus dem Heuhaufen gefischt zu haben.

Auch im Hoehlentroll brennt ein Feuer, welches aber meistens um sich selber dreht – es kann aber auch zu Neuem ausufern, bleibt die Ueberraschung…

Nun moechte ich aber meine persoenlichen Spitzfindigkeiten beiseite legen und in aller Ernsthaftigkeit auf den geistigen Unterschied der beiden Menschentypen eingehen! Dann wird uns von selbst bewusst, dass das, was bereits einige leise denken, ruhig laut gesagt werden darf: Ich bin der Ansicht, dass die Spezies Mensch sich genau zum jetzigen Zeitpunkt an jenem Scheideweg befindet, wie seinerzeit bei ihrer Trennung von den grossen Primaten – und dass somit eine neue Spezies ganz am Anfang ihres Entstehens ist.

Dieses Gehen in eine andere Richtung, indem sie den alten Vertreter ihrer Art zuruecklaesst, ist ein leidvoller Weg, denn er ist voll des neuen Bewusstseins ueber die Qual, welche alle Lebewesen erdulden, wenn sie gequaelt und getoetet werden! Ein Bewusstseinszustand, den der alte Mensch nicht kennt – und somit seinen alten Weg ohne diesen Schmerz, der ihm fremd ist – geht. Ja, ich bin sogar ueberzeugt, dass dieser Schmerz zum neuen Werdungsprozess dazugehoert, ja diesen sogar unvermeidlich macht, denn sonst waere es ja kein Scheideweg.

Wir leben in einer sehr wichtigen Zeit! Von diesem Standpunkt aus betrachtet hatten die alten Mayas vielleicht doch recht mit ihren Berechnungen, denn eine neue Zeit erfordert einen neuen Kalender, oder etwa nicht? Denn fuer die alte Welt sind die Uhren abgelaufen, jetzt bricht eine neue Zeit an – Fleischessen war gestern!

Ich weiss, welchen Weg ich gehen muss, auch wenn er nicht mit Rosen gestreut ist, die lasse ich der Dornenkrone der Schoepfung, siehe dem alten, zurueckgebliebenen Menschen…

Indem wir uns aber bewusst werden, dass dieser Schmerz dazugehoert, kraeftigt und stabilisiert sich unser Allgemeinzustand dahingehend, dass wir auf diesem neuen Wege immer zuversichtlicher und stetiger voranschreiten, denn wir wissen nun, dass aller Anfang schwer ist und es eine Ehre fuer uns Neulinge in dieser neuentstehenden Spezies ist, Pionierarbeit zu leisten.

Unser alter, hinter uns zurueckbleibender Bruder beginnt somit ein Eigenleben, welches wir ihm, genauso wie den Primaten, nicht entziehen koennen und damit muessen wir leben. Dies kann ein Familienmitglied sein oder sogar ein schwerfaelliger Freund, dem wir halt auch ab und an in seiner schweren Stunde die Hand halten und ihn troesten koennen – und dabei kommt so mancher Gestrige noch auf neue Gedanken – und geht daraufhin vielleicht sogar mit uns den neuen Weg, auch wenn es nur fuer eine kleine Wegesstrecke ist! Eines Tages erinnert er sich vielleicht dieses Weges und der Blumen, welche er dort sah – und findet auf diesen zurueck…

Eure Claudia im Tierschutz – bis alle Kaefige leer sind