Wenn das Verbrechen zum Alltag wird

Beitrag von Tierschützerin Claudia Marrapodi

Der moderne Mensch hat den Kontakt zur Natur und ihrer Realitaet verloren und lebt in der Illusion des Stadtwesens

In der heutigen Zeit, welche den Menschen total der Natur entfremdet, ueberlegen wohl die wenigsten beim Fleisch essen, WEN sie auf dem Teller haben, dass das Stueck Fleisch, welches sie zwischen ihren Zaehnen zerkauen, einmal zu einem lebenden Tiere gehoerte, welches atmete und sein Leben liebte, genauso wie der Fleischfresser selbst!

Die Illusion des Business laesst den Stadtmenschen zappeln und nach Geld haschen wie einen Fisch am Angelhaken, zu lebenden Tieren hat er kaum noch Kontakt und kennt sie nur als Steak auf dem Teller!

Fleischessen wird heute in allen Nationen der Welt als normal betrachtet – und derjenige, welcher aus ethischen Gruenden aufs Fleisch essen verzichtet, wird sehr oft mitleidig belaechelt oder gar verspottet! Auf einer Ferienreise wurde ich sogar von der Reiseleiterin bedroht, dass sie nicht die Verantwortung dafuer tragen wolle, wenn ich ‚abtauche‘. Daraufhin trennte ich mich von der Gruppe bis zum Abreisetag am Flughafen. Aber das war vor sehr langer Zeit! Ich hoffe, dass es heute den vegetarischen und veganen Ferienreisenden nicht mehr so ergeht, aber wie ich informiert bin, sind bis heute Veganer in der Schweiz dienstuntauglich.

Dabei bin ich mir fast sicher, dass der Grund dafuer nicht bei der fleischlosen Ernaehrung zu suchen ist, sondern vielmehr im psychologischen Bereich, dass naemlich ein Veganer sich von seinem Vorgesetzten nicht jede Verantwortungslosigkeit vorschreiben laesst und im Zweifelsfalle selbstaendig denkt und den Befehl verweigert! Aber dies geben selbstverstaendlich die entsprechenden Stellen nicht zu! Die Schweizer Armee hat im Jahre 2015 25 Veganer abgelehnt – schoen, dass es immerhin 25 Veganer gab! Ein Veganer wollte vegane Stiefel tragen und hat Rekurs eingelegt, worauf er schliesslich doch zum Militaer zugelassen wurde! ‚Ein kleiner Schritt fuer einen Veganer – aber ein grosser Schritt fuer die Tiere‘, meinte er erfreut.

Nicht nur die alten Griechen waren Meister im Maskenspiel – auch der moderne Mensch versteckt sich gerne dahinter! In dieser Weise entfremdet er sich endgueltig von der Natur und spielt seine Rolle vornehmlich in der Stadt! Je mehr er sich von der Natur abnabelt, umso gefuehlsloser wird er ihr gegenueber – ihm sind die Lebewesen egal, da er zu ihnen gar keinen Bezug mehr hat! Oekologisch gesinnte Menschen findet er bizarr, ohne zu merken, dass er es ist, welcher in der Seifenblase wohnt!

Es ist ein grosses Armutszeugnis fuer die Menschheit, dass sie es bis heute mit ihrer Menschlichkeit nicht weitergebracht hat! In fast allem, was sie tut hat sie die uebrige Schoepfung draussen vor der Tuer gelassen. Somit ist der Mensch sehr arm in seinem ganzen Wesen, denn er hat nie die Guete und Waerme fuer andere Lebewesen empfunden, als vielleicht hie und da fuer seine eigene Art.

Das Toeten von Tieren ist zum selbstverstaendlichen Alltag geworden auf diesem bedauernswerten Planeten, dabei haben sie uns doch viel mehr zu geben, als nur ihr Fleisch und ihre Knochen! Ja sieht denn der Mensch das nicht? Das ist mir unbegreiflich! Und immer wieder ertappt man renommierte Leute dabei, wie sie bezueglich dem Reich der Tiere schwere Fehltritte begehen – und man fragt sich: ‚Ja was hat denn dieser Mensch ueberhaupt unter seiner Schaedeldecke – wie kann ihm sowas passieren‘? Aber Menschsein schuetzt vor Torheit nicht, das ist eine sehr leide Wahrheit, welche der Tierschuetzer immer wieder schmerzlich zu spueren bekommt.

Die Bewegungen der Venus im 8-Jahres-Zyklus! Immer deutlicher tritt zutage, dass der Kosmos ein intelligentes Wesen ist, genauso wie die Erde und alle ihre Bewohner! Der sogenannte zivilisierte Jetztmensch hat die Kenntnis ueber diese Dinge verloren, waehrend sie etwa fuer die australischen Aboriginals oder die Indianer Amerikas eine Selbstverstaendlichkeit sind!

Anhand des heutigen Wissensstandes vom Universum, welches aus gebuendelter geometrischer Intelligenz und Energie besteht, sollte der Mensch den Tieren und der Natur gegenueber ein anderes Bewusstsein entwickeln als das aktuelle! Heute ist sein Vergehen gegenueber dem Tier absolut als Verbrechen zu qualifizieren, denn der Mensch selbst besitzt die noetige Intelligenz, um sein Rechtsempfinden dahingehend zu steuern, dass solche abnormen Missetaten und Verirrungen am Tier NICHT mehr geschehen duerfen.

Heute weiss man, dass negative Energie negative Muster erzeugt – und bei einer Dauernegativitaet der gesamtmenschlichen Lebensqualitaet kann dies unabsehbare Folgen haben auf die Weiterentwicklung der Spezies Mensch und der Natur, denn diese hat auch ein Bewusstsein und nimmt die negative Energie sehr wohl wahr! Heute lebt der Mensch auf diesem Planeten weit ueber seine Verhaeltnisse hinaus und hat sich zu einem Parasiten entwickelt!

Es war der 1170 geborene Gelehrte Leonardo Fibonacci, welcher ueber den Kosmos und dessen irdische Parallelen erste Untersuchungen und Regeln entdeckte und aufstellte, so etwa den goldenen Schnitt – wie die Berechnung auf dem Bild aufzeigt! Alles im Universum ist geordnet – und der Mensch muss diese kosmische Ordnung respektieren und sich ihr unterwerfen und nicht umgekehrt!

Dieses Betragen sollte er so schnell wie moeglich ablegen und nicht mehr als Ausbeuter und Wuerger, sondern als Bruder den anderen Lebewesen gegenueber auftreten. Und ich sage jetzt nicht ’sonst saegt er den Ast ab auf dem er sitzt‘ mit dem unterschwelligen Bedrohungston, der ihm Angst einfloessen soll, sondern ich sage, dass der heutige Mensch die Muendigkeit besitzt, selbst den Schritt in die bruederliche Richtung zu tun, um seinen Eigenrespekt wieder zurueckzugewinnen, welcher zur Zeit irgendwo auf der Strecke liegt und zur Verkrueppelung des menschlichen Innenlebens fuehrt, welche er dadurch wahrnimmt, dass er sich mit seiner natuerlichen Umwelt je laenger je weniger zu identifizieren vermag.

Diese drei Bilder gehoeren zusammen und zeigen, dass der gesamte Aufbau des Kosmos und der Natur immer wiederkehrende Formen aufweist, sei dies in den Strukturen des Universums, der DNA, den Elementen der Erde, der Natur, der Pflanzen oder etwa der Musterung von Tierfellen, den Bewegungen von Fisch- oder Vogelschwaermen!

Der Mensch muss den Einklang mit der Natur wieder finden, sonst ist er ein Aussenseiter und schadet sich schliesslich selbst durch sein unmuendiges Benehmen!

Perfekte Strukturen der Natur – das Universum ist ein denkender Organismus, wie die Erde selbst! Der Mensch handelt zu sehr nach aussen, um alles Wissen zu erhaschen, statt die Dinge selbst auf sich zukommen zu lassen, dies bringt ihn aus dem Gleichgewicht mit der Natur und statt mit ihr zu fliessen und ihren Gesetzen zu gehorchen, zwingt er ihr seine Gesetze auf, welche nun entartet ein stoerendes Eigenleben fuehren!

Man stelle mal so einen kravattierten Buero-Heini in den dunklen Tann und es wird nicht eine Sekunde dauern, dass er sein Handy zueckt und verzweifelt seine Frau, seinen Freund oder sonst die Feuerwehr alarmiert, man haette ihn im Wald vergessen und solle ihn dringend abholen! Da sucht sich keiner mehr zu Fuss seinen Heimweg – das steht schon mal fest! Total entfernt von der Realitaet – so sieht er auch seinen Sonntags- oder heutzutage schon eher Alltagsbraten auf dem Teller! Das totale Stilleben der Illusion, festgefroren in einer kuenstlichen Welt, wo allmaehlich die Herzen zu schlagen aufhoeren… Zivilisationskrankheit Nummer 1…

Claudia – bis alle Kaefige leer sind

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Vergewaltiger oder Verwalter?


Dieser Frage steht jeder Mensch gegenueber und entscheidet sich somit fuer die eine oder andere Seite der Muenze! Dass aber diese beiden Seiten sehr unterschiedlich sind, werden wir gleich sehen, denn wir nehmen beide ganz genau unter die Lupe!

Zuerst befassen wir uns mit dem unangenehmen Teil – dem Vergewaltiger. Was genau ist ein Vergewaltiger? Ein Vergewaltiger ist ein Mensch, welcher anderen Lebewesen Gewalt antut – Frauen, Kindern, Tieren und der Natur. Dieser Begriff beschraenkt sich nicht lediglich nur auf die physische Gewalt an Frauen, sondern beinhaltet jede Form von Gewalt, in welcher Art auch immer diese an uns und unsere Mitbewohner dieser Erde herangetragen wird. Gewalt ist Ausbeutung, Parasitierung, Versklavung und Mord an anderen Lebewesen. Denn jedes Lebewesen spuert ganz genau, ob und wie ihm Gewalt angetan wird! Nur der Vergewaltiger will oder kann dies nicht wahrhaben, weil er entweder ein ehrloser Lump oder krank im Kopf ist.

Leider entscheiden sich 80 – 90 % der zweibeinigen Erdbevoelkerung fuer die Gewalt und somit die Ausbeutung, Parasitierung, Versklavung und den Mord an anderen Lebensformen. Jeder Leser weiss nun selbst, in welche der beiden Kategorien er oder selbstverstaendlich auch sie sich einzuordnen hat und ob ein Schubladenwechsel dringend ratsam waere, denn ein Leben als Vergewaltiger(in) und somit Ausbeuter(in), Parasit(in), Sklaventreiber(in) oder -besitzer(in) und Moerder(in) an Zwei- Vier- Acht und Tausendfuesslern zu fuehren ist beispielsweise nicht mein Ding!

Leider hat der Pentateuch des Alten Testamentes und als Folge davon das Neue Testament ein toedliches Netz und Verwirrspiel ueber Mutter Erde geworfen und laesst seine zweibeinigen Adepten darin in grosser Unwissenheit und gefuehlsloser Unverfrorenheit zappeln und somit den Planeten erschuettern, denn die toedliche Doktrin dieser unheiligen Schrift, welche uebrigens zusaetzlich ein breitgefaechertes Plagiat des Shivaismus auf ihrem ehrbeschmutzten Schilde fuehrt, gebietet dem empathielosen Menschen, alles was da kreucht und fleucht unter seinen Fuessen zu knechten und zu zertrampeln – siehe zu vergewaltigen! Dies setzt der zweibeinige Tor in die blutige Tat um und wird zum parasitierenden Meuchelmoerder an der Schoepfung, indem er diesen unakzeptablen und unhaltbaren Zustand ausserdem voellig normal findet und sich sehr viel darauf einbildet! Somit handelt es sich bei dieser Gattung um einen Vergewaltiger in Vollendung, so wie dies seine (un)heilige Schrift von ihm verlangt!

Das Fleisch der Reichen frisst das Brot der Armen, welche aber mangels geistiger Bildung ebenfalls vom Fleisch traeumen! Erst wenn dieses Gespenst aus dem Bewusstsein des Emporkoemmlings verschwunden ist, kann mit positiver Wende gerechnet werden, denn die auf den Bettler folgende Generation will zuerst ein grosses Steak auf dem Teller und dann die Moral, das zeigt uns die Geschichte! Deshalb muss die Arbeit an den Wurzeln beginnen – bei jenen, welche arm sind an Koerper UND Geist!

Das (un)heilige Buch der Buecher hat uns diese Weltsituation hinterlassen! Dies ist der lebendige Beweis dafuer, dass dieses Buch NICHT goettlich inspiriert ist, sondern zutiefst menschlich, siehe unmenschlich! (Kunstwerk von Gunduz Aghayev)

Nun kommen wir aber zur sonnenbeschienenen Seite der Muenze – zum Verwalter! Der Verwalter ist jener Mensch, welcher sich NICHT als Besitzer dieses Planeten und seiner Lebewesen betrachtet und mit grossem Respekt gegenueber allem Lebendigen durchs Leben geht! Er beutet kein Lebewesen aus und ernaehrt sich in sorgsamer Voraussicht nur pflanzlich, immer darauf bedacht, dass er den kommenden Generationen nicht das Leben abgraebt – deshalb nimmt er vom pflanzlichen Teil der Natur nur soviel, wie er fuer sein eigenes Ueberleben braucht! Er parasitiert keine andere Lebensform, vor allem nicht die tierische, da diese das Recht auf Leben und Freiheit hat, genauso, wie er selbst! Er besitzt weder zwei- noch vier-, noch mehrbeinige Sklaven und auch keine, welche Fluegel oder Flossen haben!

Vor allem aber muss fuer ihn KEIN Tier sterben – und wenn er sehr fortgeschritten ist auf seinem achtsamen Pfad, ernaehrt er sich ausserdem nicht von Wurzelgemuese, weil dort drin die Lebenskraft ist fuer die naechste Generation der Pflanze. Kann er dies aber nicht, so begnuegt er sich wenigstens mit pflanzlicher Kost, welche aus der Gegend stammt und nicht von Uebersee in ungerechtem Welthandel eingeschleppt wurde, sodass die Bewohner des urspruenglichen Herkunftslandes nichts mehr zu essen haben. Und vor allem weiss er eines: Das Fleisch der Reichen frisst das Brot der Armen, denn fuer jedes Schlachttier, fuer welches der kostbare Regenwald abgeholzt wird um dort zu grasen, damit es in der Pfanne der ‚ersten‘ Welt landet, verhungert in der ‚dritten‘ Welt ein Mensch! Der Verwalter ist ein Hueter und kein Totmacher! Das nenne ich goettliche Inspiration, welche allerdings nicht im ‚Buch der Buecher‘ steht…

Ich wage einen zaghaften Ausblick in eine bessere Welt – aber traeumen darf man immer…

Eure Claudia im Tierschutz – bis alle Kaefige leer sind

 

 

Groesser als das Leben – LARGER THAN LIFE – Genesis Butler

Als Genesis drei Jahre alt war weigerte sie sich das erste Mal, Fleisch zu essen, nachdem sie ihre Mutter gefragt hatte, woher dies denn stamme! In jenem Alter konnte sie sich noch kaum einen Begriff von Leben und Tod machen, aber zutiefst in ihrem Inneren verstand sie, dass die Tiere, welche auf unsere Teller kommen, fuer uns sterben muessen. Vom allerersten Augenblick an, als sie zu fragen begann, war ihre Mutter ehrlich zu ihr und beantwortete all ihre Fragen sehr genau. Und von da an lebte Genesis und bald darauf auch ihre ganze Familie, welche die Hochherzigkeit ihres Sonnenscheines sofort verstand, vegan!

Heute ist Genesis elf Jahre alt und ist bereits eine namhafte aktive Tierrechtlerin, Sprechsperson fuer die Jugend bei Peta und steht in engem Kontakt mit Gene Baur, Obmann und Gruender von Farm Sanctuary, Moby, Philip Wollen, Vegan HipHop Mogul Russell Simmons und dem grossen veganen Sportler David Carter! Ihr eignet die gewaltlose Taktik von Dr. Martin Luther King, wenn sie gemeinsam mit Animal Equality fuer das Leben, die Wuerde und den Respekt gegenueber allen Tieren eintritt! Bereits viele Kinder ihres Alters konnte sie motivieren, es ihr gleich zu tun und begeistert bei ihren Flugblatt-Aktionen auch die Erwachsenen. Ihr offenes, selbstaufopferndes Wesen baut Bruecken zwischen den Arten, Rassen und Geschlechtern und die Menschen schaemen sich nicht, dies oft sehr beruehrt, zuzugeben und in diesem und jenem Sanktuarium oder Tierrettungsstelle mit Hand anzulegen!

We shall overcome‘ – Wir werden siegen – mit diesem Motto Dr. Martin Luther King’s, der ja auch ein Herz fuer die Tiere hatte, aber diesbezueglich logischerweise noch nicht zum Zuge kam, spricht Genesis an Symposien, Tierschutz-Verantstaltungen und im Fernsehen! Ihre nimmermuede Liebe zum Tier hat auch ihre Eltern davon ueberzeugt, sich fuer die Sache des Tierschutzes zu engagieren und ihre Tochter, wo immer sie koennen, zu unterstuetzen und zu ermutigen! Genesis ist ein Engel fuer Tiere auf Erden und ein wahrer Sonnenschein, der in die Herzen der Menschen zuendet und diese aufweckt und wachruettelt!

Genesis mit Marc Ching, welcher in China abertausende von Hunden und andere Tiere rettet und Shaun Monson, dem Produzenten und Regisseur des Dokumentar-Filmes ‚Erdlinge‘ – Earthlings

Ich wuensche diesem hochbegabten, intelligenten und mitfuehlenden Kind alles nur erdenklich Gute auf Erden und ein langes, langes Leben! A long life for Genesis!

Auf junge Tierrechtler wie Genesis Butler duerfen wir wirklich stolz sein und zuversichtlich – denn wenn ihr grandioses Beispiel Schule macht – und das tut es – dann werden wir siegen! Nieder mit allen kuenstlichen Rassen- und Artenschranken! Alle Lebewesen sind Brueder!

Und hier noch ihr Video fuer jene, welche Englisch verstehen – auf Wunsch kann ich es gerne im Kommentarteil uebersetzen!