Willst du ein Mann sein, oder zu den Entmannten gehoeren?

Beitrag von Claudia Marrapodi

Philip Wollen ist ein ganzer Mann, welcher sich in grossartiger Weise fuer die aermsten der Armen im Reiche der Tiere einsetzt! Alle hier abgebildeten Mannsbilder habe ich auf Herz und Nieren geprueft – sie sind echte Tierrechtler, welche den meisten anderen Maennern etwas voraus haben: EMPATHIE und MITGEFUEHL – eine grosse Qualitaet, um deretwillen MANN sich weder verstecken, noch schaemen muss, im Gegenteil: erst diese beiden Qualitaeten machen einen Mann zu dem, was er ist: EINEN MANN, mit allem, was dazu gehoert!

Jeder Tierquaeler entmannt sich selbst

James Cameron ist nicht ’nur‘ ein genialer Regisseur, sondern auch und vor allem ein grosser Tierrechtler und VEGANER Pionier, welcher viele Gross- und Kleinbuerger mit seinen neuzeitlichen Ideen auf ganz neue Wege geleitet – und dies mit erstaunlichem Erfolg!

Ich frage mich sehr oft, was wohl in kranken Koepfen von Stierkaempfern, Jaegern, Vivisektoren, Schlachtern oder anderen Tiermoerdern vorgeht, denn ich kann es nicht nachvollziehen, dass es zweibeinige Unwesen gibt, welche mit einer solchermassen belasteten Graumasse unter ihrer Hirnschale es fertigbringen, Tag fuer Tag am Morgen aufzustehen und in den Spiegel zu schauen! Dazu gesellen sich selbstverstaendlich auch jene Politiker und Pfaffen, welche zum globalen Tiermord feige, desinteressiert oder ganz einfach aus Debilitaet und angeborenem Schwachsinn und nichtfuehlendem Wesen heraus schweigen. Auch den notorischen Fleischfresser zaehle ich dazu. Solchen Gesichtern sieht man bei langjaehriger Tierschutz-Erfahrung ihre Geisteshaltung meistens an – sie wirken auffallend abstossend, unerotisch und unmaennlich, ja darunter gibt es vor allem hier in Frankreich solch verfressene Saecke, bei welchen man nicht mehr weiss, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.

Arnold Schwarzenegger ist zwar noch nicht ganz vegan, aber auf dem Weg dorthin – und wie wir bemerken, sieht er bereits jetzt schon viel gesuender und frischer aus, als vor 20 Jahren, wo er sich noch Herzoperationen unterziehen musste! Er begleitet James Cameron durch die Welt auf seinen Vortragsreihen ueber den veganen Wandel! Auf dem Poster steht: ‚Wenn dir jemand sagt, du sollst Fleisch essen, um stark zu sein, dann hoere nicht auf ihn‘!

Captain Paul Watson ist ein Mann der Stunde und der absoluten Tat! Seit vielen Jahren ist dieser Veganer fuer die Tierwelt unterwegs – und zwar sowohl zu Wasser, wie zu Lande, so kaempft er uebrigens in Frankreich gegen den Stierkampf und begleitete Pamela Anderson bei ihrer Vortragsreihe ueber die fleischlose Option in Schulkantinen! Man kann sich vorstellen, dass das Veggie-Team in Frankreich wie eine Gruppe Ausserirdischer mit grosser Befremdung zur Kenntnis genommen und entsprechend kalt empfangen wurde!

Carl Lewis, der zig-fache Olympiasieger setzt sich seit Jahrzehnten fuer die Rechte der Tiere ein und ist ueberzeugt, dass die vegane Lebensweise fuer die Zukunft massgebend sein wird!

Tierquaelerei in jeder Form, auch jene, wo Mann fuer sich in den Schlachthoefen morden laesst, stiehlt einem Mann seine aeussere Virilitaet und Vitalkraft, geschweige denn sein Innenleben… Uebrigens auch jede Frau, welche fuer sich Tiere morden laesst, verliert sowohl ihre weibliche Attraktivitaet, als auch ihre muetterliche Ausstrahlung. Hierzu koennte ich nun zahllose negative Bilder aufsetzen, welche davon Zeugnis geben. Aber da ich von der aesthetischen Seite des Lebens eingenommen bin, ziehe ich es vor, die anderen zu zeigen, jene, welche fuer die Tiere eine Lanze brechen und einen ethischen Lebensstil voller Empathie an den Tag legen, welche alle Herzen erfreut und appetitanregend wirkt! Dies hat nichts mit ‚gut aussehen‘ zu tun, sondern mit Charakter! Jawohl!

Andreas Haenni, ein hervorragender veganer Sportler, welcher Tierschutz ebenfalls auf seine Fahne geschrieben hat!

Fraser Bayley ist ein ganz ausserordentlicher Mann, welcher einst selbst Schlachter war, umdachte und zum veganen Tierrechtler wurde! An seinem Beispiel sehen wir, dass solche Mutationen moeglich sind und sie werden in Zukunft immer haeufiger anzutreffen sein – da ist sich Fraser Bayley ganz sicher!

David Carter ist sowohl ein grosser Sportler, als auch ein grossartiger Tierrechtler, welcher mit vielen Tierschutz-Organisationen zusammenarbeitet, u.a. der PCRM dem Physician Committee fuer verantwortungsvolle Medizin, welche sich gegen Tierversuche und fuer vegane Ernaehrung einsetzen! Ihren Obmann, Dr. Neal Barnard brachten wir seinerzeit bereits in der Reihe der Menschen mit Herz und Verstand.

Kriminologen wissen, dass viele grosse Schwerverbrecher zuerst am Tiere ihre Schandtaten begingen, bevor sie auf den Menschen ueberschwenkten. Aber wenn man die Tierquaelerei toleriert, muss die Menschenquaelerei in Kauf genommen werden, weil sie latent bereits vorhanden ist, denn schlussendlich ist der Mensch ein Tier, wie jedes andere auch, was ihn wiederum nicht dazu berechtigt, wie eine wilde Bestie im Tierreich zu hausen, sondern sein Hirn dort einzusetzen, wo andererseits etwa eine Fledermaus ihr Echolot zum Einsatz bringt und eine Spinne ihre Netzbaukunst! Solche Dinge sollten dem muendigen Menschen nicht mehr dauernd unterbreitet werden muessen, sondern zur Selbstverstaendlichkeit des Menschseins gehoeren!

Gene Baur, der Obmann von Farmsanctuary ist bereits zahllosen Menschen weltweit ein Begriff fuer Tierrechte, Empathie und neues Denken – er ist ein absoluter Bahnbrecher und Senkrechtstarter, welcher ein Beispiel ist fuer Humanitaet und Fortschritt weltweit! Seine Devise steht auf dem Bild: ‚Sei nicht beeindruckt von Geld und Macht, sondern von Guete und Einfachheit‘!

James Cromwell ist seit vielen Jahrzehnten ein grosser Tierrechtler und macht immer und immer wieder mit allen moeglichen Aktionen auf das Tierleid aufmerksam! Es gibt zwar inzwischen bereits abertausende von grandiosen Tierrechtlern, aber ihm gebuehrt hier innerhalb dieser wenigen von mir ‚Auserwaehlten‘ ein Platz! Den moechte ich ihm nicht verwehren! Uebrigens darf jeder Leser gerne nach all diesen tatkraeftigen und appetitanregenden Maennern googeln und schauen, was sie alles tun!

Olympia-Sieger Alexey Voyevoda ist ein stetiger Veganer, welcher bezueglich seiner veganen Ernaehrung waehrend der Olympiade auf sich aufmerksam machte und wo ich ihn deswegen entdeckte und nun meine Freude an ihm habe!

Ein attraktiver, intelligenter und muendiger Mensch bringt keine Tiere um und laesst keine Tiere fuer sich morden – und wenn er nicht will, dass ihm dies eine immer groesser werdende Anzahl empathie-erfuellter Menschen von hinten ansehen, sollte er sich allmaehlich sputen, um nicht in der Evolutionskette sehr bald wieder hinten anstehen zu muessen, denn in diesem Sinne warnte uns bereits der Vegetarier Albert Einstein: ‚Ich weiss nicht, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg gefuehrt werden wird, aber ich bin mir sicher, dass der vierte Weltkrieg mit Stoecken und Steinen stattfinden wird’…

Vegan Fighter (die Vegan Fighters sind eine grosse Gruppe veganer Sportler und Tierrechtler, welche eine eigene Facebookseite unter diesem Namen fuehren) Torre Washington wuenscht guten Appetit!

Eure Claudia im Tierschutz – bis alle Kaefige leer sind

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Vegan oder nicht – das ist hier die Frage

Kabarettist, Liedermacher und Autor Holger Paetz regt mit seinem Programm „Auch Veganer verwelken“ zum Lachen und aber auch zum Nachdenken an:

„Schön, dass Sie zur Ernährungsberatung gekommen sind“, sagt Holger Paetz und legt gleich los mit den modernen Essgewohnheiten. „Selbst die Kanzlerin isst bei den Sitzungen nur noch Gemüsesticks. Das sollte verboten werden, denn dadurch bilden sich die Zähne zurück.“ Er selbst sei von Kindesbeinen das Fleischessen gewohnt – nicht nur zu Festtagen, sondern täglich. „Wir sind mit Schweinefleisch aufgewachsen“, erzählt er. „Das Schmalz haben wir uns aufs Nutellabrot geschmiert.“ Die Schnitzel seien meist als Jäger oder Zigeuner maskiert gewesen, und wer kein Fleisch aß, wurde als Sektenmitglied verschrieen. Vegetarier seien eine dämliche Luxuserscheinung gewesen: „Jeder kann essen, was er will. Er soll mir nur nicht in meiner Küche begegnen.“

Doch Paetz kann noch härter: Vegetarier kommt von vegetieren, Vegetarier haben mehr Stuhlgewicht, weil der Körper das Zeug los werden will, Vegetarier haben eine längere Lebenserwartung, aber wofür? Alle schlimmen Dinge – Opium, Heroin, Kokain – sind pflanzlich. „Und die Katze frisst auch nur Gras, wenn sie kotzen will.“

Aber es geht noch ein bisschen schlimmer im Verzicht auf Fleisch: Über den Vegetariern stehen die Veganer. „Sie sagen komische Sachen und sehen so fahl aus“, findet Paetz. „Und sie lachen nicht.“ In der Schweizer Armee gelte der Veganer als Krankheitsfall, dabei seien doch Salutieren und sich in den Dreck werfen vegan.

So weit, so gut. Mit diesen und ähnlichen Vorurteilen sehen sich Vegetarier und Veganer täglich konfrontiert. Das wäre aber zu einfallslos und langweilig für ein abendfüllendes Programm und würde sicherlich nicht für ausverkaufte Häuser sorgen.

Holger Paetz verrät endlich, in welche Küche er gehört, nämlich in die fleischlose. Sein Arzt hatte ihm geraten, auf den Konsum von totem Tier zu verzichten, nachdem er bei seinem Patienten eine beginnende Gicht diagnostizierte. Nach anfänglicher Trotzreaktion – „da war ich zum letzten Mal“ – beginnt Holger Paetz, sich Gedanken zu machen. „Es hat ein bisschen gedauert, mich umzustellen“, erzählt er. „Aber erkläre mal einem Schwein, dass du nur ein Stückchen von ihm willst. Und dann nimm auch noch das Messer und steche zu.“ Er beobachte, dass selbst eingefleischte Fleischesser vor dem Verzehr von rohem Fleisch zögern. „Und warum sollten Schwangere keine Innereien essen, wenn die Nierchen und die Leber so gesund sind?“

Als er dem Metzger seines Vertrauens erzählt, dass er kein Fleisch mehr esse, will der natürlich wissen: „Was essen Sie denn dann noch?“ Dabei findet Holger Paetz: „Man wird milder nach ein paar Wochen ohne Fleisch. Und auch die sexuelle Leistung nimmt mit fallendem Fleischkonsum zu. Und außerdem heißt es doch, dass der durchschnittliche Veganer weiblich, jung, überdurchschnittlich gebildet und aus der Großstadt kommt. Für mich hört sich das sexy an.“

Wen streichlen, wen essen?

Er geht aber noch weiter in seinen Gedanken: „Wenn du ein Lamm siehst, dann denkst du nicht unbedingt ans Essen, weil es so süß ist. Das Schwein dagegen lässt sich halten wie die Sau. Und was kann es dafür, dass der Regenwald für den Sojaanbau abgeholzt werden muss? Es hat halt Hunger.“ Wer es mit seinem Gewissen vereinbaren könne, solle doch auch seine Katze und seinen Hund essen. „Wieso finden wir Hundeschmalz pervers und Schweineschmalz nicht?“ Die Frage drängt sich für ihn auf, wo man die Grenze zieht, wen man streichelt und wen man isst?

Vielleicht geht es mal ohne Fleisch, sinniert Paetz. Aber ohne Sahne und Käse? Das können sich viele nicht vorstellen. Dabei vergessen sie ganz, dass die Milch eigentlich dem Kälbchen gehört. Ohne Kälbchen keine Milch. Trotzdem zieht das Kälbchen den Kürzeren.

Entwickeln wir uns in eine fleischlose Gesellschaft?, fragt Holger Paetz. Seiner Meinung nach würde der Klimawandel dafür sprechen. Dagegen, dass es schmeckt. „Aber was schmeckt, macht süchtig und was süchtig macht, macht krank.“

Ist das noch lustig? Nicht durchgehend. Und manchem Besucher bleibt das Lachen im Halse stecken. „Die Veganer zwingen einen zum Nachdenken“, sagt Paetz, der zwischendurch immer wieder ein Liedchen trällert. So auch zum Schluss: „Mitgeschöpfe bleibt am Leben. Frei von Fleisch bleiben unsere Teller, wir waren immer schon vegan.“

Quelle: schwaebische.de

 

Sozialethiker Remele fordert neue christliche Tierethik

„Die Würde des Tieres ist unantastbar“

Engagiertes Plädoyer gegen jedes unnötige Töten von Tieren
und gegen „despotischen Anthropozentrismus“, der Leid von Tieren ausblendet:

Für die Abkehr von der „weitgehenden Nichtbeachtung der Tiere durch die christlichen Kirchen“ und eine neue christliche Tierethik tritt der Grazer Sozialethiker Kurt Remele in seinem jüngst erschienenen Buch „Die Würde des Tieres ist unantastbar“ ein. Es stellt ein engagiertes Plädoyer gegen jedes unnötige Töten von Tieren und gegen den auch von Papst Franziskus kritisierten Herrschaftsanspruch dar, der den Menschen als verfügungsberechtigt gegenüber allen Mitgeschöpfen betrachtet und deren Leid ausblendet.

Bis heute hätten akademische Theologie und kirchliche Praxis den in Frage gestellten Herrschafts- oder Unterwerfungsauftrag in der Bibel „nicht wirklich hinter sich gelassen“, bedauerte Remele in einem Interview. Man könne heute zwar häufig „salbungsvolle Sonntagspredigten“ über die Schönheit und Gutheit der Schöpfung Gottes hören und über die menschliche Verantwortung, sie zu erhalten, „aber nach dem Hochamt setzt man sich im Pfarr- oder Gasthaus zusammen und isst den Sonntagsbraten, der in der Regel von Tieren stammt, die ihr kurzes und qualvolles Leben in Tierfabriken verbracht haben“, ärgerte sich der auf vegane Ernährung umgestiegene Grazer Theologe.

Remele´s Tierethik fordert, dass das Töten von Tieren nur als letzter Ausweg gestattet ist, etwa im Fall von Selbstverteidigung gegen Tiere, die das Leben eines Menschen akut bedrohen. Verantwortungsbewusste Christen sollten folgende Konsequenzen aus einer tierethischen Haltung ziehen: kein Essen von Tieren und auch keinen anderen Tierqualprodukten, keine Stierkämpfe, keine Wildtiere in Zirkussen, keine (Hobby-)Jagd und keine medizinischen und wissenschaftlichen Tierversuche. Gerade in der sogenannten Ersten Welt gibt es laut Remele ein breites Angebot an Alternativen zu Konsumgütern, die mit Tierleid verbunden sind.

Aus dem Inhalt :

1. Was läuft da in der Ethik?

  • Auslöschung. Über das Ende des Dodo und anderer Tierarten
  • Ausschluss. Über den traditionellen moralischen Status der Tiere
  • Ausweitung. Über die Würde der Tiere und andere ethische Begriffe

2. Die Bibel: Gottes Lizenz zum Töten von Tieren?

  • Gottes Wille und die Versuchung des Sakralismus
  • Gottes Wille als das Glück aller Wesen
  • Gottes Wort im historischen Kontext
  • Vernünftige Argumente: Quälen nein, töten ja?
  • Resümee: Eine kleine Ethik des Tötens von Tieren

3. Das Christentum: Arroganter Anthropozentrismus?

  • Christen gegen die Kreatur: Eine Anklage
  • Kein Platz für Tiere: Kirchenväter, Ketzer, Katzen
  • Metzger, Matadore, Monsignori: Katholische Ikonografie und Grausamkeit gegenüber Tieren
  • Gequälte Hermeline, gestreichelte Katzen und andere tierethische Widersprüche

4. Ausbeutung mit Feingefühl? Christliche Tierethik konkret

  • Tiere mit Wohlwollen und Feingefühl behandeln
  • Sich der Tiere bedienen?
  • Tiere essen: Eine gedankenlose Völlerei?

5. Das Wohl aller Wesen, das Wohl eines jeden Wesens: Eine zeitgemäße christliche Tierethik

  • Gemeinwohl: Alle Kreaturen groß und klein
  • Pro Life, Pro Animal: Eine konsistente Ethik des Lebens
  • Achtsamkeit: Dinge wahrnehmen, die wir nicht gerne sehen
  • Das Wirken des Geistes: Von anderen Religionen lernen
  • Persönliche und gesellschaliche Moralkonflikte