Tierschutz geht uns alle an!!!

Unfassbare Tierquälereien in Serbien!

Schreiben von Martina & Shawn Patterson an das Generalkonsulat der Republik Serbien in Stuttgart

Sehr geehrte Damen und Herren, mit Entsetzen haben wir den Bericht über die unfassbaren Tierquälereien in Serbien auf der Website http://www.respektiere.at/ gelesen. Bitte lesen Sie diesen Bericht ebenfalls und beweisen Sie den Bürgern Europas durch Ihr rasches Handeln, dass solche barbarischen Zustände und ein so grausamer Umgang mit hilf- und wehrlosen Tieren auch in Serbien der Vergangenheit angehört, angehören muss!

Bitte weisen Sie die zuständigen Behörden Ihres Landes unverzüglich an, die bereits bestehenden Gesetze in Serbien zum Schutz und Wohlergehen der Tiere nun auch endlich konsequent anzuwenden.

Eine humane und fortschrittliche Gesellschaft zeichnet sich doch gerade dadurch aus, dass sie die Schwächsten schützt und unterstützt, seien es Menschen oder Tiere.

Ein respektvoller Umgang mit Tieren führt in der Folge auch zu einem insgesamt respektvolleren und friedlicheren Umgang miteinander. Glauben Sie nicht auch, dass gerade Serbien für Mensch und Tier ein besserer Ort zum Leben sein könnte, wenn alle mehr Respekt im Umgang miteinander zeigen würden? Zudem würde dies Ihr schönes Land auch für Urlauber wesentlich attraktiver machen, denn gebildete und tierliebe Menschen unterstützen keine Tierquälereien.

Wir vertrauen darauf, dass Sie nicht einfach untätig bleiben, zum Wohl der Tiere, der Menschen, der Tourismusbranche und Ihres ganzen Landes.

Mit tierfreundlichen Grüßen,

Martina & Shawn Patterson, 53909 Zülpich, Deutschland

Klägliches Versagen der Justiz: Gericht gibt Landwirten recht

Der Kreis Ahrweiler darf Landwirte nicht daran hindern, trächtige Rinder in den Iran zu liefern. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Koblenz entschieden. Veterinäre des Kreises hatten sich wegen Tierschutzbedenken geweigert, die Transporte freizugeben. Die Tierärzte stellten den Landwirten die benötigten Unterlagen für den Export der Rinder nicht aus. Dagegen klagten die Mitglieder der Rinderzuchtgenossenschaft und bekam wieder einmal recht.

Siehe auch hier das Video von Animals Angels

In diesem Zusammenhang noch ein Skandal: Tiertransporteur klagt gegen VGT

Ein nicht weniger unglaubliches Urteil wurde letzte Woche in Vorarlberg gefällt. Ein Tiertransporteur, den Aktivisten des „Vereins gegen Tierfabriken“ vergangenen Sommer verfolgt haben, weil er bei Rekord-Hitze Kälbchen transportierte, hat den VgT angezeigt und vor Gericht geschleppt. Der Prozess war eines Rechtsstaates mehr als unwürdig: die Richterin ging mit einem fertig geschriebenen Urteil in die Verhandlung und war mit dem Anwalt des Tiertransporteurs “auf Du und Du”. Dementsprechend skandalträchtig war auch die Verhandlung – in der letztendlich der VGT zu einer Geldstrafe verurteilt wurde! Der VGT hat sofort Berufung angemeldet.

Quelle: fellbeisser.net

Was bedeutet eigentlich Speziesismus?

Auszugsweise aus einem Artikel von peta.de

Dem Großteil der Gesellschaft ist mittlerweile bewusst, dass viele Menschen aufgrund ihres Geschlechts, einer vermeintlichen Hautfarbe, einer Behinderung, aufgrund ihres Alters oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Aber haben Sie schon einmal den Begriff „Speziesismus“ gehört? Was genau bedeutet er, und wie können wir gegen diese Form der Diskriminierung vorgehen?

In den eben genannten Arten von Diskriminierung werden Menschen ausgeschlossen und benachteiligt, weil sie angeblich „anders“ sind. Auf die gleiche Weise schreibt der Speziesismus Menschen einen höheren Status als Tieren zu. Tiere werden – anders als Menschen – lediglich als Forschungsobjekte, Nahrung, Bekleidungsmaterial oder Spielzeug erachtet. Sie gelten bei der speziesistischen Denkweise als Gegenstände, die dazu da sind, die Wünsche des Menschen zu erfüllen – und zwar nur, weil sie nicht der gleichen Spezies angehören.

Einfach ausgedrückt, werden im Speziesismus Menschen gegenüber Tieren bevorzugt – so wie manche Menschen aufgrund bestimmter Vorurteile gegenüber anderen Menschen bevorzugt werden. Speziesismus basiert auf der fehlgeleiteten Annahme, dass eine bestimmte Spezies wichtiger sei als eine andere.

Doch andere Tiere sind nicht einfach irgendwelche Gegenstände, die wir nach Gutdünken nutzen können. Es sind Individuen mit ganz eigenen Interessen – genau wie Menschen. Wir unterscheiden uns wie alle anderen Spezies auch. Doch um gegen unsere Vorurteile gegenüber anderen Spezies anzugehen, müssen wir auch nicht genau gleich sein oder die gleichen Bedürfnisse haben: Streifenhörnchen brauchen zum Beispiel kein Wahlrecht. Doch was wir wirklich brauchen, ist Offenheit gegenüber den Interessen anderer. Wir müssen anerkennen, dass wir alle Lebewesen mit Gedanken, Gefühlen und Wünschen sind. Niemand von uns sollte ausgepeitscht, angekettet oder abgestochen werden, niemand nur dazu da sein, anderen zu dienen.

Noch immer werden viele Menschen unterdrückt. Ist es da nicht einfach nur Luxusdenken, sich um Tiere zu sorgen? Diskriminierung, Unterdrückung und Gewalt betreffen unterschiedlichste Menschen – aber eben nicht nur sie. Wenn wir uns eine gerechtere Welt wünschen, müssen wir alle Vorurteile bekämpfen – nicht nur jene, die uns persönlich betreffen.

Es ist eine bestimmte Denkweise, die zur Unterdrückung von Menschen führt und die gleiche Denkweise ermöglicht die Ausbeutung von Tieren. Vorurteile nähren sich, wenn wir glauben, dass „ich“ besser bin als „du“. Dass „meine“ Interessen aus irgendeinem Grund über denen der „Anderen“ stehen.

Wenn wir etwas gegen Speziesismus unternehmen und die Rechte der Tiere anerkennen möchten, müssen wir zu allererst die Bedürfnisse von Tieren respektieren. Uns muss klar sein, dass sie ganz eigene Interessen hegen und es verdient haben, frei von Schmerz und Leid zu leben. Und wir müssen uns den Vorurteilen stellen, die es uns ermöglichen, die Augen vor dem unsagbaren Leid zu verschließen. Dieses Leid findet tagtäglich in Laboratorien, Schlachthäusern, Zirkussen und anderswo statt, und die meisten Menschen sehen einfach weg. Doch egal, wie unterschiedlich wir auch aussehen: Wir sitzen alle im selben Boot. Sobald uns das bewusst wird, stehen wir in der Verantwortung, etwas zu unternehmen.

Nein zu EU-Tiertransporten!!!

Redebeitrag von Daniela Böhm am 11.5.2019 in Berlin

Wenn Tiere mit uns kommunizieren könnten, wenn wir die gleiche Sprache sprechen würden, was würden wir ihnen als Antwort geben auf die Frage, warum ihnen so viel Leid angetan wird? „Ihr habt uns zu dienen, weil ihr schwächer und anders seid?“ „Wir sind die Krone der Schöpfung und haben deshalb das Recht, euch zu töten, auszubeuten und zu quälen?“ Könnten wir ihnen das wirklich sagen und dabei in die Augen blicken?

Das Buch der Menschheitsgeschichte ist voller düsterer Kapitel – bis zum heutigen Tag. Eines davon ist der transatlantische Sklavenhandel, der ungefähr vierhundert Jahre andauerte. Über einen heute unfassbar langen Zeitraum war es das geltende Recht hellhäutiger Menschen sich über dunkelhäutige zu stellen und sie zu versklaven.

Heutigen Schätzungen zufolge wurden über 40 Millionen Afrikaner verschleppt, doch nur jeder vierte überlebte die Gefangennahme in Afrika, die Torturen der Verschleppung und schließlich die grausamen Strapazen der Überfahrt. Im Bauch der Schiffe und auf engstem Raum, wurden sie angekettet und geschlagen, vegetierten in ihren eigenen Exkrementen dahin, viele wurden krank oder starben und dann einfach über Bord geworfen.

Es gibt Bilder und Videoaufnahmen aus Tiertransportern, die zwangsläufig daran erinnern, was Menschen mit einer anderen Hautfarbe einst angetan wurde: ein Verbrechen. Ein Verbrechen, das zur damaligen Zeit noch nicht als solches geahndet wurde und das einzig und allein deshalb geschah, weil es um wirtschaftliche Interessen, um Arbeitskräfte ging.

Die Geschichte wiederholt sich. Nur dass es sich heutzutage um Lebewesen handelt, die keine Menschen sind. Der Grund ist aber der gleiche: Es geht einzig und allein ums Geld. Und an diesem Geld klebt unendlich viel Blut, Leid, Schmerz, Gewalt und Qual.

Tiertransporter sind nichts anderes als moderne Sklavenschiffe und das europäische Tierschutzgesetz ist keinen Pfennig wert, wenn es nicht in der Lage ist, diese qualvollen Transporte zu stoppen und das Grauen, das die Tiere in Ländern außerhalb der EU erwartet.

Man muss sich einmal vorstellen, dass allein aus Bayern im vergangenen Jahr 14.639 Zuchtrinder exportiert wurden, nur Zuchtrinder! Von den exportierten Schlacht- und Mastrindern gibt es keine Angaben, weil es bei ihnen nach Gewicht geht. Doch gerade Bayern hatte die Weichen umgestellt: Umweltminister Glauber gab Mitte März bekannt, Langstreckentiertransporte in 17 Nicht-EU-Länder verbieten zu wollen, darunter die Türkei, Libanon, Usbekistan und Marokko.

Aber am vergangenen Dienstag hat das Verwaltungsgericht München per Eilverfahren entschieden, dass Veterinärämter grundsätzlich verpflichtet sind, die Vorzeugnisse für den Export sogenannter Nutztieren ins Ausland auszustellen. Die berechtigten Bedenken der Veterinäre in Bezug auf den Tierschutz im Empfängerland reichen also nicht aus, um die Bescheinigung zu verweigern.

Dieses Urteil ist erschütternd und macht fassungslos! Das sind keine Richter, sondern Handlanger der Agrarlobby und ich frage mich, was sie in ihrem Herzen fühlen, wenn sie die Bilder von Rindern sehen, die geschächtet und vorher gequält werden! Wie kann man so ein Urteil fällen? Es ist ein tierverachtendes und Leid ignorierendes Urteil! Dr. Edmund Haferbeck von PETA, der heute leider nicht hier sein kann, spricht zu Recht von organisierter Kriminalität.

Vom 10.-12. April fand in Landau die Agrarministerkonferenz statt und auch das Thema EU Tiertransporte stand auf der Tagesordnung, doch was kam unter dem Strich dabei heraus? Bund und Länder wollen den Tierschutz bei längeren Transporten in Drittländer besser überprüfen, zum Beispiel durch eine zentrale Datenbank. Digitale Plattformen sollen prüfen, ob Fahrtenbücher stimmig sind.

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner kündigte die Untersuchung von Tiertransporte aus den Jahren 2017 und 2018 in die Türkei an, bei denen es möglicherweise zu heiß für die Tiere gewesen sein könnte. Möglicherweise zu heiß gewesen? Ein Überprüfung nach zwei Jahren? Des weiteren meinte Frau Klöckner, dass der lange Transport von Tieren in manchen Fällen Anlass für Diskussionen gebe. In manchen Fällen?

Was ist das für eine Landwirtschaftsministerin, die offensichtliche Missstände und Leid so derartig herunterspielt? Die hessische Umweltministerin Hinz sprach sich für zertifizierte Kontrollstellen bei Tiertransporten in Nicht-EU-Länder wie Ägypten oder Kasachstan aus. “Wir brauchen ein Kontrollsystem, das zu Bußgeldern führen kann”, meinte sie.

Es braucht keine Bußgelder, die vielleicht verhängt werden, kein fadenscheiniges Gerede um den heißen Brei, was denn nun erlaubt sein könne und was nicht, ob und wie mehr kontrolliert werden kann, wir brauchen ein eindeutiges Nein.

Ein Nein zu diesem Verbrechen an unseren Mitgeschöpfen!

Ein klares Nein zu einer vermeintlich religiösen Tötung, dem Schächten, welchem die Tiere aus EU-Ländern wissentlich ausgeliefert werden und die dem geltenden Tierschutzrecht hierzulande aufs Schärfste widerspricht! Es ist ja bekannt, welche Qualen die Tiere erleiden, bevor sie dort sterben: ohne Betäubung, gefesselt, mit mehreren Entblutungsschnitten und einem minutenlangen Todeskampf; vielen werden vorher die Augen ausgestochen und die Sehnen an den Beinen durchgeschnitten, von den Schlägen ganz zu schweigen.

Und auch den inneneuropäischen Tiertransporten muss aufs Schärfste widersprochen werden! Ein Kalb, das von Bayern nach Spanien zum Mästen gekarrt wird und dann in Norditalien geschlachtet wird – was ist das für ein kranker Irrsinn?

Tiertransporte gehören abgeschafft! Genauso wie Schlachthäuser und jegliche Form der Ausbeutung von Lebewesen, die ihre Rechte nicht einfordern können. Wir sind heute hier, um unsere Stimme für die Stimmlosen zu erheben.

Wir fordern das Ende der Tiertransporte, denn diese Tierqual ist ein blutiger Schandfleck Europas! Diese Tierquälerei ist eine Schande für die Menschlichkeit! Wir alle, die wir heute hier versammelt sind, fordern die EU und alle Mitgliedsstaaten zum Handeln auf. Und nicht nur ein bisschen Handeln, ein wenig mehr Kontrollen und noch mehr Gesetzesentwürfe und Vorschläge, die das Leid nicht wirklich an der Wurzel anpacken. Wir brauchen eine grundlegende Veränderung! Wir brauchen ein Verbot von Tiertransporten!

Gandhi hat nicht nur ein bisschen Freiheit von der englischen Herrschaft für Indien gefordert, sondern seine Befreiung. Martin Luther King hat nicht um ein wenig Gerechtigkeit für Menschen mit einer dunkleren Hautfarbe gekämpft, sondern für gleiches Recht aller seiner Brüder. Und genauso fordern wir für unsere Brüder und Schwestern, den Tieren, das Recht auf Unversehrtheit, das Recht auf Leben und Schutz. Leonardo da Vinci vertrat bereits vor über fünfhundert Jahren die Meinung, dass die Zeit kommen wird, da das Verbrechen am Tier genauso geahndet wird, wie das Verbrechen am Menschen.

Die EU-Tiertransporte sind ein Verbrechen. Ein Verbrechen an Lebewesen, die Leid und Schmerz, Freude und Liebe empfinden, wie wir Menschen.

©Daniela Böhm 2019

Gut zu wissen ….

Leben unter Polizeischutz: Hamed Abdel-Sameds Kampf um Meinungsfreiheit”

Der Islamkritiker Abdel-Samed lebt unter strengen Sicherheitsbedingungen irgendwo in Deutschland, seit Salafisten seinen Tod forderten…

Sendetermin: ARD, 16. 02.2019 16.30 Uhr

Es dürfte interessant sein sich diese Dokumentation anzusehen – insbesondere auch für die BCC-Empfänger! So nicht nach üblicher ARD/ZDF-Staatsfernsehn-Manier alles wieder “politisch korrekt” verstümmelt, dem braven Deutsch-Michl vorgekaut und vorgesetzt wird.

Ulrich Dittmann / 15.02.2019


Sehr erfreulich: Erneut verbieten Tierärzte Rinder-Transporte

Wegen des Verdachts der Tierquälerei hat ein weiterer Kreis in Schleswig-Holstein den Transport von Rindern in 14 Länder außerhalb der Europäischen Union verboten. Die verantwortlichen Veterinärinnen des Kreises Steinburg sagten, Tierquälerei sei nicht mit der Berufsordnung als Tierärzte vereinbar. Zudem verwiesen sie auf das juristische Problem, sich mit Transportgenehmigungen in solche Länder der Beihilfe zur Tierquälerei strafbar zu machen. Zuvor hatte sich bereits der Kreis Rendsburg-Eckernförde dazu entschieden, Tier-Transporte in 14 Länder außerhalb der EU zu verbieten.

Quelle: ndr.de/nachrichten


Neue Studien fordern eine jährliche Zuwanderung von mindestens 260.000 Migranten pro Jahr und eine Rente ab 70

Folgt man den Ausführungen der jüngsten Bertelsmann-Studie, herrscht auf dem deutschen Arbeitsmarkt Personalmangel, der ausschließlich durch Zuwanderung behoben werden könnte: Bertelsmann propagiert mit dieser Studie eine weitere Zuwanderung, denn rund 260.000 Migranten sollen demnach jährlich nach Deutschland kommen, um den sogenannten und angeblichen Arbeitskräftemangel auszugleichen.

Doch selbst wenn jährlich mehr als eine Viertelmillion neu ins Land kommen (das sind in 10 Jahren 2-3 Millionen), so müssten dennoch die Deutschen bis 70 arbeiten, schätzt die Bertelsmann-Studie. Offen bleibt jedoch, ob die Mehrheit der 260.000 Zuwanderer jährlich überhaupt ausreichend in die Steuer- und Sozialtöpfe einzahlen wird, um das System am Laufen zu halten. Was bleibt zukünftig den deutschen Arbeitnehmern und Rentnern? Es fällt schwer, hier noch optimistisch zu sein.

Quelle: freiewelt.net


Neues deutsches Sendungsbewusstsein: Die ARD will mit Moral das Publikum einseifen

Übel, übel wie die vom Bürger GEZ zwangs-finanzierten Staatssender ARD und ZDF indoktrinierend agieren:

https://www.nzz.ch/feuilleton/framing-bei-der-ard-neues-deutsches-sendungsbewusstsein-ld.1459569?mktcid=nled

Wer die fatale Rolle der Medien exzellent darstellt ist Prof. Bolz von der TU Berlin. Das hier ist es wert, gehört zu werden: https://www.wissensmanufaktur.net/prof-norbert-bolz-der-journalist-als-oberlehrer/

Alles drin, alles erklärt, so ist es. Und das Verhalten der ARD (oben) entspricht dem bis ins Detail.

Ulrich Dittmann


9 hörenswerte Minuten mit Eva Herrmann

Die deutsche Presse ist in enormen Finanzschwierigkeiten. Massenhaft werden Stellen gestrichen, vor allem die Journalisten müssen dran glauben. Das geht natürlich zulasten der Qualität der Berichterstattung. Die Tageszeitungen, das wird jetzt deutlich, haben kaum noch Korrespondenten im Ausland. Eva Herman berichtet über die Zentralisierung der deutschen Presse. Der Begriff Gleichschaltung der Presse erhält eine ganz neue Qualität.


Endlich, endlich, endlich – Boomer ist da! Rumänienhilfsfahrt, der Bericht!

Der Tag beginnt wolkenverhangen, düster. Es ist nach den ungewöhnlich hohen Temperaturen der letzten Tage doch wieder ziemlich kalt geworden, zudem lässt eine steife Brise den gefühlen Wert noch weitaus unangenehmer empfinden. Zudem zeichnet der Himmel eindrucksvolle Gemälde am mürrischen Firmament, an Opulenz kaum zu überbieten.dies gute oder schlechte Zeichen sind? Wir sind jedenfalls voll motiviert, bereit es auf Biegen und Brechen herauszufinden.

Ja, jetzt ist es also wirklich soweit – wir, Inge und ich (die so unfassbar beherzte Tierschützerin war schon einmal vor vielen Jahren mit nach Rumänien gekommen) haben im Sprinter Platz genommen und sind am Weg nach Temeswar. Mit nur einer wirklichen Aufgabe dieses Mal, so zumindest dachten wir das am Beginn der Reise ( es sei vorweg genommen, tatsächlich sollten sich die Dinge wieder gänzlich anders entwickeln) , aber jene ist eine große, eine unglaublich wunderbare: der Einsatz gilt alleine Boomer, wir werden den Süßen zurück ins Dasein bringen! Er hat alle seine Papiere, ist sozusagen ausreisefertig und wartet auf den letzten Schritt in sein neues Leben! Wie haben wir diesen Moment herbeigesehnt, wie oft die Optionen durchgekaut; und nun, an einem Tag, der trotz des leichten Kälteeinbruches dennoch bereits ein Versprechen des nahenden Frühlings abgibt, wird die Theorie ganz schnell mehr und mehr zur Realität!

Hier den ganzen Bericht in Deinem Browser lesen …..

Siehe auch Sonderbericht zu dieser Reise: Boomers Vermächtnis


MdEP Prof. Dr. Klaus Buchner (ÖDP) entsetzt über Abstimmung zu Tiertransporten

Buchner: „CDU, CSU und SPD verhindern eine deutliche Verbesserung des Tierwohls“

Am 14.02.2019 hat das Europaparlament mehrheitlich einen Bericht massiv verwässert, der die teils desaströsen und unwürdigen Bedingungen bei Tiertransporten in der EU verurteilte. Damit ist der Bericht nur noch ein zahnloser Tiger. Ziel war es, diese Transporte in Zukunft deutlich einzudämmen und in Drittstaaten gegebenenfalls ganz zu verbieten. Prof. Dr. Klaus Buchner, Mitglied des Europäischen Parlaments für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), ist über diese Abstimmung entsetzt:

Der heutige Tag ist eine Niederlage für alle Tierschützer. Denn der Bericht forderte eine deutliche Verbesserung des Tierwohls. So hätte es in Zukunft stärkere und EU-weit einheitliche Kontrollen geben sollen, die die Einhaltung der Regeln bei Tiertransporten überwachen. Die Transportzeiten sollten verkürzt und die Zahl der Tiere pro Transport stärker begrenzt werden. Der Bericht forderte überdies, eine schwarze Liste jener Unternehmen zu erstellen, die wiederholt gegen die Tierschutzbestimmungen verstoßen.“

Die ebenfalls im Bericht geforderten Verbesserungen bei den derzeit unter tierquälerischen Bedingungen stattfindenden Transporten über den Seeweg in Nicht-EU-Staaten wie Ägypten oder die Türkei wurden auch nicht angenommen. „Sobald die Schiffe die EU verlassen, wird EU-Recht systematisch gebrochen. Kontrollen sind kaum vorhanden“, so Prof. Buchner.

Der Europaabgeordnete ist über das Abstimmungsverhalten der CDU- und CSU- sowie der SPD-Abgeordneten im EU-Parlament empört, die gegen den Bericht gestimmt haben. „Die konservative EVP-Fraktion, der CDU und CSU angehören, sowie die sozialdemokratische Fraktion vertreten mehrheitlich die Interessen der industriellen Landwirtschaft, die aus Profitgründen Verbesserungen bei den Tiertransporten verhindern will. Mit ethischen Werten ist diese Tierquälerei jedoch nicht vereinbar“, erklärt Prof. Buchner, der auch Mitglied in der parlamentarischen Gruppe „Animal welfare“ ist, abschließend.


Vogelfänger in Schleswig-Holstein erwischt – Polizeieinsatz bei Jäger und Tierhalter

Von Komitee gegen den Vogelmord e.V.:

Mitarbeiter des Komitees gegen den Vogelmord haben kürzlich in Groß Kummerfeld (Kreis Bad Segeberg) einen riesigen Fanggarten stillgelegt. Ein Jäger hatte rund um das Grundstück, auf dem er verschiedene tropische Kraniche und Wasservögel hält, rund 20 Tierfallen aufgestellt. Neben Fallen für Katzen und Füchsen fanden die Vogelschützer zwei Drahtfallen zum Vogelfang und eine Leiterfalle, die mit Haustauben beködert war und zum Fang von Greifvögeln verwendet wurde. In ihr fand sich ein frisch gefangener Sperber. Die von den Aktivisten gerufene Polizei kam mit einem Großaufgebot und hatte neben dem Amtsveterinär auch einen Durchsuchungsbeschluss dabei. Die Vogelfallen wurden stillgelegt und der Sperber unversehrt befreit. Auch die Haltungsbedingungen der zahlreichen Vögel auf dem Grundstück wurden geprüftund den Täter erwartet ein Strafverfahren und der Entzug des Jagdscheins.

Quelle: https://www.facebook.com/Komitee.CABS/posts/2015408538579063