Das schwärzeste aller Verbrechen (Teil 2)

Fortsetzung vom 27.Januar 2019

In biblischer Zeit darbte in Israel der Esel lastenschleppend im Frieden wie im Krieg. Schafe (deren eines Bein man, im Rahmen der Schöpfungsordnung, häufig an den Schwanz band) waren eine der wichtigsten Versorgungsquellen. Es gab sehr viele Rinder, die man beim Ziehen, Pflügen, Dreschen mit scharfen Stacheln auf Trab oder auch Gott darbrachte. Nach 1. Kg. 8,62 f. schlachtete Salomo bei der Tempeleinweihung dem Herrn 22 000 Rinder und 120 000 Schafe, alles aus Respekt vor dem Schöpfer und der Schöpfung. Als Leckerbissen galten Rindfleisch, der Schwanz des Schafes und ganz junge Ziegen, während das schlichtere Volksmaul vor allem Fische verschlang. Pferde ließ David, der nichts ohne Gott tat, gern lähmen und liquidieren. Tiere, die einen Menschen tödlich verletzten, mußten gesteinigt, Tiere, mit denen man koitierte, gleichfalls kaputtgemacht werden.

Vielleicht läßt bereits dies kleine Bibelbestiarium ahnen, wie man, mit den Hierarchen der EKD und der Catholica (1985) zu sprechen, für die Schöpfung Verantwortung wahrnahm. Wie „das Tier als beseeltes Lebewesen“ (Gen. 2,17-19) „einbezogen in den Gottesbund“ wird (Gen. 9,8 ff.). „Leben lebt immer auch auf Kosten anderen Lebens“, heißt es in einer weiteren Gemeinsamen Erklärung von 1989 – als sei damit all das vergossene Tierblut gerechtfertigt, neben dem, quantitativ gesehen, das in sämtlichen Kriegen geflossene Menschenblut ganz und gar bedeutungslos erscheint.

Das Elend der Tiere, dieser permanente Massenmord, der eigentlich jeden auch nur halbwegs Sensiblen sofort um den Verstand bringen müßte (und zwar ganz ungeachtet der tiefen Tolstoj-Sentenz: Solange es Schlachthöfe gibt, solange wird es auch Schlachtfelder geben), resultiert im jüdisch-christlichen Raum aus der ebenso albernen wie anmaßend aufgeblasenen Bibellehre von der Gottebenbildlichkeit des Menschen, der „Spitzenaussage alttestamentlicher Anthropologie“ (Walter Gross), aus jenem arroganten Anthropozentrismus also, wonach dicht auf Gott der Mensch kommt und dann erst der Rest der Welt.

Während in der vorchristlichen Rangfolge des Heidentums, im Hellenismus, nach Gott der Makrokosmos rangierte und der Mensch in die Natur eingereiht, nicht über sie gestellt wurde, was für jede evolutive Sicht selbstverständlich ist. Doch für „die christliche Sicht des Verhältnisses von Mensch und Tier bleibt grundlegend, wie die Bibel … dieses Verhältnis bestimmt“ (EKD, „Texte“ 41, 1991, S. 4).

Im Neuen Testament, in dem das Tier eine viel geringere Rolle spielt, ist ein Wort gleich des ersten Christen bezeichnend. Fragt Paulus doch: „Sorgt sich Gott etwa um die Ochsen? Oder redet er nicht allenthalben um unseretwillen?“ Wie der Völkerverderber (Röm. 1,22 ff.) tiervergötternde Heiden ja auch „Narren“ schmäht, weil sie „gedient dem Geschöpf statt dem Schöpfer“.

Und Jesus vernichtet zwecks Heilung eines einzigen Menschen – eines der fulminantesten, von allen Synoptikern berichteten neutestamentlichen Strafmirakel – zweitausend Schweine. Wieder bestätigt sich das Wort der deutschen Oberhirten beider Konfessionen: „In den Zeichen und Wundern Jesu wird deutlich, zu welcher Herrlichkeit die Schöpfung berufen ist“ – „und sie ersoffen im Meer“.

Später setzen auch die Kirchenväter das Tier infam herab – wie die Frau, die das Juden-Christentum oft dem Tier annähert: Das 3. Buch Mose stellt die Frau den Haustieren gleich. Für den Kirchenlehrer Augustinus ist sie, wie das Tier, nicht nach Gottes Ebenbild geschaffen (mulier non est facta ad imaginem Dei). Und nach Thomas von Aquin, der die Frauen noch selbstherrlicher, noch tiefer demütigt und gegen schädliche Tiere Exorzismen sowie Justizprozesse anrät, kennt das „animal brutum“ nur Fraß und Koitus.

Mit wahrem Haßvergnügen werfen die größten katholischen Heiligen ihren Mitmenschen Tiernamen an den Kopf, bevorzugt andersgläubigen Christen: „Tiere in Menschengestalt“, „Füchse“, „Wölfe“, „tolle Hunde“, „schmutzige Schweine“, „Schlachtvieh für die Hölle“ indes etwa Luther den Heiligen Vater „Krokodil“ tituliert, „Drachen und Höllendrachen“, „Bestie der Erde“, „Papstesel“, „Papstsau“ usw. (Ist ja auch die Frau für Luther „ein Kind“, „ein halbes Kind“, „ein Toll Thier“.)

Fortsetzung nächsten Sonntag …..

Eine Koechin nach meinem Herzen – Colleen Patrick Goudreau – Teil 2


Sehr oft ist Colleen fast mehr bei ihren geliebten Tieren als in der Kueche

Dieses Schwein hat wirklich Glueck!

Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen, aus dieser wundervollen Bildersammlung von unserer beispielhaften Koechin Colleen Patrick Goudreau einen zweiten Teil zu bringen, denn wenn es sich lohnt, dann soll man die Sache nicht auf sich beruhen lassen! Und ich finde, die Tierliebe dieser grossmuetigen Frau sollte mit so vielen tierlieben Menschen wie moeglich geteilt werden, zumal die Bilder ja auch sehr ansprechend sind!

Viele Tiere unterschiedlicher Spezies tummeln sich bei Colleen

Diese Kuh liebt das Kraulen am Hals – Tiere lieben es, wenn der Mensch gut zu ihnen ist, aber nur sehr wenige Menschen verstehen dies

Neben dem vielen Leid in der Welt – und namentlich dem Tierleid tut es uns wohl, uns von Zeit zu Zeit auch einmal mit positiven Menschen zu befassen und deren Licht, das sie in der Welt verbreiten, auch auf uns scheinen zu lassen, denn wer braucht so eine Staerkung dringender als wir, wo wir taeglich und stuendlich von den schlimmsten Dingen erfahren, welche in dieser Welt den Tieren angetan werden!

Colleen zusammen mit dem veganen Senator von New Jersey Cory Booker, der ein aktiver Tier- und Menschenrechtler ist

Hier ein Auszug aus einem Video-Bericht, in welchem Cory Booker Amerika die Meinung sagt: Amerika hat ein Problem – wobei er kein Blatt vor den Mund nimmt, indem er darauf hinweist, dass Amerika heute wieder runterfaellt in tiefsten Rassismus – und viele schwarze Poliker inklusive er selbst, Morddrohungen bekommen, weil sie die Wahrheit sagen!

https://youtu.be/RJQOUOQEazM

Und da dieser Blog ja auch in Amerika gelesen wird, wie wir heute wissen, tut ihnen das folgende Video ganz gut, wo Cory Booker scharfe Kritik an Trump uebt und seinem russischen ‚meddling – Mischen‘! Denn ein Tierschuetzer muss sich auch mit Politik befassen, denn diese ist das Zuenglein an der Waage, wenn es um die Gesetzgebung geht, denn ohne diese haben wir nichts, wie wir bis heute leider feststellen muessen…

https://youtu.be/EAoVsuO6UO0

Und so ueberlasse ich nun Colleen Patrick Goudreau und ihre Schuetzlinge ganz dem Auge des erfreuten Betrachters!

So sollte es ueberall auf der Welt sein!

Man sieht und spuert die tiefe Beziehung, welche Colleen zu den Tieren hat – hoffentlich fuehlen sich sehr viele Menschen animiert, ein gleiches zu tun!

Freundschaft kann man nicht kaufen, aber man kann sie erleben, was aber nur jenen gegeben ist, welche auch den notwendigen Respekt dafuer aufbringen!

Abwechlungsweise mal Colleen beim Kochen koestlichster veganer Speisen

Eure Claudia im Tierschutz – bis alle Kaefige leer sind