Glaubt ihr ein Tier sei unbeseelt?

Rebloggt von Tierfreund Hubert auf hubwen.wordpress.com
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Macht Euch das Tierreich Untertan,
so fing es in der Bibel an.
Doch was der Mensch daraus gemacht,
war ganz bestimmt nicht so gedacht.
Das Tier als Ware nur zu seh’n,
als Gegenstand, hübsch anzuseh’n.

Zu Weihnachten wird es verschenkt,
zum Fest der Liebe, jeder denkt,
ach, ist das niedlich und so klein,
doch später wird man dann gemein.
Das Tier braucht Futter und auch Pflege,
Im Urlaub ist’s dann ganz im Wege.

Es wird dann einfach ausgesetzt,
wer ist darüber noch entsetzt?
Und wenn es dann im Tierheim endet,
wird es zu Seife noch verwendet.
Glaubt ihr, ein Tier sei unbeseelt,
dass ihr es so entsetzlich quält?

Ach , schmeckt so ein Kotelett doch gut,
doch mich packt da die kalte Wut,
wenn ich an Tiertransporte denke,
an die gebrochenen Gelenke,
das Elend in den engen Kisten,
in denen die Bazillen nisten.

Es wird schon vorher überschlagen,
was den Transport in wie viel Tagen
wohl lebend überstehen kann,
ja, Schwund, den gibt es dann und wann!
Und fragt mal einer nach dem Sinn,
dann geht es nur um Reingewinn!

Und die geschundene Kreatur
ergibt sich ihrem Schicksal nur.
Sie kann nicht weinen, kann nicht fleh’n.,
nur traurig ins Gesicht euch seh’n.
Doch dieser Blick, er rührt euch nicht.
Ihr sagt, ihr tut nur eure Pflicht?
Glaubt ihr, ein Tier sei unbeseelt,
dass ihr es so entsetzlich quält?

Der Schlachthof ist die Endstation,
das Fließband tötet monoton.
Es wird geboxt,gezerrt, getreten,
Elektroschocks sind auch vertreten;
Und ist ein Tier auch noch so krank,
Gewalt treibt es zur Schlachtebank.
Denn Zeit ist wichtig, Zeit ist Geld
Und das regiert nun mal die Welt.

Humanes Sterben wird gepredigt,
bei den Tieren hat sich das erledigt.
Glaubt ihr ein Tier sei unbeseelt,
dass ihr es so entsetzlich quält?

Ein Hoch der Pharmaindustrie,
sie produziert so wie noch nie.
Befällt dich mal ein Zipperlein,
schon wirfst du eine Pille rein.
Die Auswahl ist schon riesengroß
Bei einem einz’gen Leiden bloß.

Doch was ist mit dem Risiko,
den Nebenwirkungen und so?
Das testen wir doch alles vor,
dazu gibt’s das Versuchslabor.
Dort gehen die Tiere massenweise
auf eine grauenvolle Reise.

Hilflos gefesselt, angebunden,
wird an den Tieren, an gesunden,
Unvorstellbares ausprobiert,
lebendes, zuckendes Fleisch seziert.
Organe werden auch entnommen,
um auf Ergebnisse zu kommen,
die – auf den Menschen übertragen –
doch leider nicht sehr viel besagen.

Betäubung ist da meist tabu,
doch das gibt man nicht gern zu.
Und zu hören kriegen wir:
Wieso, es ist doch nur ein Tier!
Glaubt ihr, ein Tier sei unbeseelt,
dass ihr es so entsetzlich quält?

Ein Teil der Schöpfung ist das Tier,
ein Wunderwerk, genau wie wir.
Warum können wir’s nicht achten
und als unseren Freund betrachten?
Sind wir denn Götter, gerade wir ?
Nein – wir sind grausamer als jedes Tier!

Quelle:   hubwen.wordpress.com


 

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Nachdenkliches: The Calfs Lament

  • Nenn‘ mir einen einzigen Grund, warum ich nur einen Tag lang bei meiner Mutter bleiben darf!
  • Nenn‘ mir einen einzigen Grund, warum ich allein in einer engen Box stehen muss, in der ich mich nicht einmal umdrehen kann!
  • Nenn‘ mir einen einzigen Grund, warum es hier 23 Stunden lang am Tag so dunkel ist!
  • Nenn‘ mir einen einzigen Grund, warum ich tagelang mit viel zu wenig Wasser in einen LKW eingepfercht werde!
  • Nenn‘ mir einen einzigen Grund, warum ich mit ansehen muss, wie die anderen Kälber aus dem LKW getötet werden!
  • Nenn‘ mir einen einzigen Grund, warum ich schon mit 5 Monaten sterben muss!
  • Nenn‘ mir einen einzigen Grund, warum du Fleisch isst!


Song eines Tierfreundes: „The Calfs Lament“ :

Biosprit – Tödlicher Feind der Orang-Utans

Bis zum Jahre 2020 sollten zehn Prozent unserer Tankfüllung aus erneuerbaren Energien stammen. Mit diesem Gesetz wollte die Europäische Union das Klima retten. Viele Studien belegen jedoch, dass Biodiesel aus Pflanzenöl mindestens genauso viel Treibhausgas erzeugt wie herkömmlicher Diesel.

Der günstigste Rohstoff für unseren Biosprit ist Palmöl aus Indonesien, der Heimat der letzten Orang-Utans. Die 30-minütige ZDF-Fernsehreportage von Inge Altemeier und Sabrina Hermsen berichtet von den Auswirkungen der EU-Biospritpolitik auf die Regenwälder und deren Bewohner in Südostasien.

Aber statt die Notbremse zu ziehen, diskutiert die EU weiter über mögliche Reformen. Im Herbst kommen die EU-Parlamentarier erneut zusammen, um über die künftige Biosprit-Politik zu entscheiden. Wir müssen jetzt handeln. Bitte unterzeichne dementsprechend auch Du die nachfolgend verlinkte Petition „Abholzen für Klimaschutz? Nein danke!“

Wie in einem Märchen :

Ein Mann streift mit seinem Schäferhund durch die Wälder seiner südnorwegischen Heimat, wo sie auf einen jungen Fuchs stoßen. Die beiden Tiere nähern sich vorsichtig, beschnuppern einander zaghaft und toben schon bald ausgelassen über Stock und Stein. In den folgenden Monaten besuchen Fuchs und Hund sich immer wieder und werden dabei zunehmend vertrauter.

Song und Video über diese ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem Fuchs Sniffer und dem Schäferhund Tinni :

Sniffer lebt im Walde und dort hat er frohen Mut,
So ein freies Leben wär für alle Füchse gut.
Was fehlt da noch im Leben? Das sind zwei die sich verstehen.
Mit Hund Tinni gibt es bald ein Wiedersehen.

Zwischen Bäumen, Bächen, Pfützen, toben sie im Wald umher.
Sie springen und sie jagen gern, das fällt ihnen gar nicht schwer.
Zusammen kurz verschnaufen, dann kann das Spiel gleich weitergehen.
Ja, so ist’s, wenn sich zwei Freunde gut verstehen.

Sniffer ist ein Rotfuchs und Tinni ist ein Hund.
Sie wollen gern zusammen sein, dies hat einen guten Grund:
Sie sind zwar ganz verschieden, doch wo immer sie auch gehen:
Eins können alle Kinder sofort sehen, dass hier zwei sind, die sich super gut verstehen!