Tierschutz geht uns alle an !!!

SOKO Tierschutz filmte in Ungarn: Qualvolles Leiden von Mast-Puten

Was Puten aus Ungarn Schreckliches erleiden müssen, zeigen die neuen Aufnahmen der SOKO Tierschutz, denn in einem Mastbetrieb in Ungarn werden sie brutal behandelt – und dann nach Deutschland zum Schlachten transportiert. …



ZDF-Dokumentation: Die Schnitzel-Industrie – Das Geschäft mit Deutschlands Schweinen

Die Deutschen verzehren rund 60 Kilogramm Fleisch pro Kopf, davon ist mehr als die Hälfte Schweinefleisch. Hierfür werden jährlich 60 Millionen Schweine geschlachtet und fast sechs Millionen Tonnen Schweinefleisch produziert.

Köchin Hannah will in dieser Doku wissen, woher ihr Fleisch und ihre Wurst kommen und macht sich auf die Suche. Sie besucht einen Mastbetrieb und eine Schlachtfabrik, erlebt die industrielle Fleischproduktion, Offenstall-Höfe und Biohaltung. Sie unterhält sich mit Gegnern und Befürwortern der Fleischindustrie, trifft Geschäftsleute, Politiker und Verbraucher.

Stadtmensch Hannah verliebt sich in die Ferkel und begreift, dass selbst das süßeste Schweinchen bald zu Wurst oder Schnitzel verarbeitet wird. Und sie wird sich am Ende selbst fragen, ob sie weiterhin Fleisch essen möchte.

Zur ZDF-Dokumentation ….


Umsätze von veganen Fleischersatz explodieren in den USA

Der Verkauf von Fleischersatz nahm in den USA von 2017 bis 2018 um 21.66% zu, von 2018 bis 2019 nahm der Absatz demgegenüber um 268 % zu und die Anzahl der Restaurants, die Fleischersatz in ihrem Angebot haben, nahm von 2017 bis 2019 um 26 % zu.

Quelle: vegan.eu


Es ist ein schwarzer Tag…

Von Respektiere e.V.

Dass, was wir instinktiv befürchtet haben, ist eingetroffen: ‚Hope‘, die Hoffnung, ist letztendlich doch seinen schweren Verletzungen erlegen, in der Obhut von Dr. Dieng verstorben…

Diese Mitteilung machen zu müssen fällt uns unendlich schwer, sie erfüllt so viele Menschen, welche mit seinem Schicksal mitgefiebert hatten, mit großer Trauer; wie gerne hätten wir vom Unmöglichen berichtet, davon, dass der Arme sich täglich erholt, wieder laufen kann, davon, dass wir für ihn einen Platz gefunden haben, wo er den Rest seines Lebens ohne Schuften verbringen wird können. Doch manchmal geht das Leben eigene Wege, und bevor man noch über das Unwahrscheinliche wirklich nachdenkt, hat längst Gevatter Tod Besitz genommen von der Hoffnung. Mit sanftem Händedruck hat er ihn mitgenommen, auf die weite Reise über die Regenbogenbrücke.

‚Hope‘, mögst Du uns Menschen verzeihen, für alles, was wir Dir angetan haben, aber mögest Du dich auch wo immer Du jetzt bist an Deine letzten Tage erinnern, daran, dass wir zu anderem fähig sind. Nämlich zu Liebe und Mitgefühl, zu Barmherzigkeit und vor allem zur Scham. Zur Scham darüber, wie wir Dich und Deinesgleichen behandeln; und selbst wenn wir nicht die direkt Ausführenden sind, so alleine deswegen, weil wir einer derartige Behandlung viel zu oft fast ohnmächtig gegenüberstehen. Mögest Du uns verzeihen können, auch dafür, dass wir es letztendlich nicht geschafft haben, Dich zu retten. Du wirst in unseren Herzen für immer weiterleben!

Hier bitte weiterlesen ……

Tierquälerei im großen Milchviehbetrieb Bad Grönenbach

Einer der wohl größten Milchviehbetriebe Deutschlands im Unterallgäu steht unter Verdacht, Tiere über Wochen hinweg gequält und misshandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Aufgedeckt haben diese Missstände die Tierschützer vom Verein „Soko Tierschutz“ aus Augsburg.

Friedrich Mülln von Soko Tierschutz:

Dieser Fall ist in besonderem Maße erschreckend. Ich bin jetzt schon einige Jahre als Tierschützer unterwegs und weiß, dass die Zustände in manchen Ställen wirklich gruselig sind. Aber diese Dichte an Verstößen, die Brutalität, die Systematik der Misshandlung der Tiere auf einem Hof, der sich selbst gerne als Prestige-Betrieb darstellt – so etwas habe auch ich nicht erwartet. Ich kenne mittlerweile viele Milchviehbetriebe, auch weil ich selbst aus dem Chiemgau komme. Es kommt in vielen Ställen mal vor, dass einer Kuh mal der Schwanz umgedreht wird oder dass mal mit einem Knüppel zugeschlagen wird. Aber solche Zustände wie in dem Stall in Bad Grönenbach habe ich vorher noch nicht gesehen. Das hängt womöglich auch mit der schieren Größe des Betriebes zusammen. Der Landwirt selbst hat einmal von 1800 Tieren gesprochen, wir gehen von deutlich mehr aus….

Mülln:

Dort werden Tiere systematisch misshandelt. Kranke Tiere, die nicht mehr stehen können, kämpfen liegend tagelang mit dem Tod. Sie werden teilweise zweimal am Tag mit Zangen zum Aufstehen gezwungen und stürzen sofort wieder auf den Boden. Sie werden geschlagen, verletzt, gequält. Manche Tiere werden mit einem Bolzenschussgerät „getötet“ – dabei ist diese Methode eigentlich nur zur Betäubung der Tiere gedacht.

Quelle: all-in.de

Video: Tierquälereien in einem der größten deutschen Milchviehbetriebe

Siehe hierzu auch: „Das Leiden der Nummer 38 540“

Tierschutz geht uns alle an !!!

Dokumentation „Citizen Animal“

Als Produzent von dem Film „Citizen Animal“ war Robert Franz bestrebt, die Menschheit für das Wohl und Leben der Tiere zu sensibilisieren.Oliver Kyr, der Regisseur und Filmemacher hat mit dieser Doku eine super Arbeit geleistet, viele Länder bereist und viele Tierschützer getroffen.Nach einem Jahr in den Kinos weltweit und vielen Auszeichnungen bei Filmfestvals ist jetzt der Film für alle Tierliebhaber auch auf Youtube zu sehen.


Woher stammt meine Milch?

Rebloggt von Tierfreund Hubert auf hubwen.wordpress.com

Die Kuh ist für mich Sinnbild für die perverse Ausbeutung von Tieren durch Menschen. Etwas Perverseres als den Umgang mit Tieren kann ich mir nicht vorstellen. Man stelle sich mal eine Mutter vor, der man gleich nach der Geburt ihr Kind nimmt. Genau so geht man bei Kühen vor. Männliche Kälber haben sowieso keinen Wert, gleich wie es bei den Küken ist, die am ersten Tag millionenfach geschreddert werden. Und da wollen Menschen und verschiedene Institutionen groß von Moral reden … Die „Nutz“-Tiere wissen jedenfalls was Hölle ist. Ich trinke jedenfalls vegane Milch.

„Nur der Mensch überall auf der gesamten Erde bringt unermesslich Leid über die Tiere. So viel kann man gar nicht aufzählen, mit vieviel Vorgehensweisen die Tiere brutalst gequält und getötet werden. Und dabei stellt er sich als das höchst entwickelste Lebewesen dar!“ – Karsta Rößler – Facebook.

Von soko-tierschutz.org

Eine Kuh gibt nicht einfach so Milch. Sie muss dafür regelmäßig (meist) künstlich befruchtet werden, denn nur mit der erneuten Geburt eines Kalbes bleibt der Milchfluss konstant. Dabei entstehen ständig Kälber, die bei der Geburt üblicherweise mit einem Flaschenzug aus dem Körper der Mutter gezerrt werden. Die Milch soll dem Bauern Geld einbringen. Das Kälbchen wird deshalb von der Mutter getrennt in einem so genannten Iglu gehalten (ein schöner Begriff für Isolation und Enge) und erhält einen Milchersatzstoff als Nahrung.

Kurz darauf folgen lange Tiertransporte an die profitabelsten Schlacht- und Mastorte quer durch Europa und sogar darüber hinaus. Die Mütter bleiben in den Ställen zurück. Häufig angekettet und mit weniger Bewegungsmöglichkeiten als im Hühnerkäfig. Liegen und stehen auf kot- und uringetränkten Spaltenböden – das ist alles, was eine Milchkuh darf.

Die Ketten und Bänder fressen sich in Haut und Fleisch, Gelenke werden wund, entzünden sich und schwellen an. Auch die wenigen Kühe, die im Sommer auf der Weide zu sehen sind, verbringen den Winter üblicherweise im Stall, häufig in Anbindehaltung. Auch das Euter entzündet sich schmerzhaft – Mastitis ist Alltag in der Milchwirtschaft. Nach 4 bis 5 Jahren erfolgt der letzte Tiertransport. Die Kuh ist ausgemolken, ausgemergelt – nur noch Haut und Knochen. Alle Energie steckte sie in die maximale Milchleistung.

Manch eine Kuh erreicht den Schlachthof nur als Krüppel, ist zu schwach zum Laufen. Die Branche nennt Tiere wie dieses einen „Downer“. Eine Seilwinde schleppt das Tier zur Schlachtbank. Milch ist nicht nur das Produkt eines lebenden Tieres. Milch steht für unermessliches Tierleid, für Massen- und Kettenhaltung, für die Tötung von Kälbern und ihren Müttern.

Folgen für die Umwelt

Die Milchwirtschaft verursacht auch eine massive Umweltverschmutzung. Die Gülle verseucht Luft, Böden und Wasser. Kühe stellen einen der Hauptfaktoren der Klimaerwärmung dar. Das Methan aus den Körpern unzähliger Rinder übersteigt sogar die Belastung des Autoverkehrs. Die Milchproduktion geht mit einer extremen Ressourcenverschwendung einher: Für ein Glas Milch werden etwa 200 Liter Wasser verbraucht, für eine Scheibe Käse 100 Liter Wasser. Milch, egal ob konventionell oder bio, zerstört die Umwelt.

Folgen für Ihre Gesundheit

Kuhmilch ist exakt auf die Bedürfnisse des Kalbes abgestimmt. Die Folgen für den menschlichen Körper sind gravierend. Studien belegen, dass Kuhmilchkonsum in Verbindung mit schweren Krankheiten wie Osteoporose, Akne, sowie Herz- und Krebserkrankungen steht. Viele Menschen wissen nicht, dass sie laktoseintolerant sind und können sich ihre Beschwerden nicht erklären. Es gibt sehr gute Alternativen aus rein pflanzlichen Quellen. Soja-, Reis- und Hafermilch sind beispielsweise Alternativen, die Kälber und Kühe retten, die Umwelt schonen und nicht krank machen.

Quelle: soko-tierschutz.org

Video: Die Tiere und wir (Von Soko-Tierschutz e.V.