Rückblick auf Merkels Neujahrsgesäusel am 31.12.2018 im Gedankensinn

Die Neujahrsansprache der Kanzlerin ist zumindest in Deutschland inzwischen ein ähnliches Ereignis, wie die englische Soap mit Mr. Sophie und James dem Buttler. Nur leider gibt es bei der Merkel für gewöhnlich nicht ganz soviel zu lachen. Um aber dem traurigen Aspekt der Merkel’schen Salbaderei mehr Würdigung zukommen zu lassen, finden wir bei QPress exklusiv Merkels „gedachte Ansprache“. Nicht ihre platten Lügen, die sie gewohnheitsmäßig den Menschen entgegenbringt.

Zunächst die Merkel´sche Schmonzette – wie üblich nicht besonders ehrlich, aber propagandistisch und politisch korrekt – in ihrem originalen Wortlaut:

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ein Jahr liegt hinter uns, mit Höhen und Tiefen, mit frohen und traurigen Momenten. Jedem von uns wird dazu etwas ganz Persönliches einfallen. Ich denke heute Abend vor allem an das überaus schwierige politische Jahr, das heute zu Ende geht. Ich weiß, viele von Ihnen haben sehr mit der Bundesregierung gehadert. Erst haben wir lange gebraucht, um überhaupt eine Regierung zu bilden, und als wir sie hatten, da gab es Streit und viel Beschäftigung mit uns selbst.

Es ist mein Verständnis als Bundeskanzlerin, dass unsere Demokratie von der mehrheitlich getragenen Übereinkunft lebt, dass ihre Staatsdiener alles in ihrer Macht Stehende für den inneren Frieden und den Zusammenhalt unseres Landes tun. Dass sie sich immer wieder prüfen, was sie auch ganz persönlich dazu beitragen können. Das habe ich getan. Und zwar auch unabhängig davon, wie unbefriedigend das vergangene Jahr war, weil ganz grundsätzlich 13 Jahre Amtszeit als Bundeskanzlerin dafür allemal Grund genug sind.

So habe ich Ende Oktober einen Neubeginn eingeleitet und gesagt, dass ich nach Ende dieser Legislaturperiode keine politischen Ämter mehr ausüben werde. Die Demokratie lebt vom Wechsel, und wir alle stehen in der Zeit. Wir bauen auf dem auf, was unsere Vorgänger uns überlassen haben, und gestalten in der Gegenwart für die, die nach uns kommen. Dabei leitet mich die Überzeugung: Die Herausforderungen unserer Zeit werden wir nur meistern, wenn wir zusammenhalten und mit anderen über Grenzen hinweg zusammenarbeiten.

Geradezu sinnbildlich dafür sind für mich die Bilder, die uns unser Astronaut Alexander Gerst in den letzten Monaten von der internationalen Raumstation ISS geschickt hat. Es sind Bilder, die uns immer wieder eine neue Sicht auf unseren Planeten geben: Auf Naturgewalten wie Hurrikans, mit denen wir Menschen leben müssen; auf unsere mitteleuropäischen Landschaften, die in diesem ungewöhnlich trockenen Sommer auch aus dem All ganz braun statt grün aussahen; und immer wieder sind es auch einfach Bilder von der überwältigenden Schönheit unserer Erde. Einerseits diese überwältigende Schönheit, andererseits wissen wir um die Verletzlichkeit unserer Lebensgrundlagen – und zwar im umfassenden Sinne.

Da ist die Schicksalsfrage des Klimawandels, die der Steuerung und Ordnung der Migration, da ist der Kampf gegen den internationalen Terrorismus. In unserem eigenen Interesse wollen wir alle diese Fragen lösen, und das können wir am besten, wenn wir die Interessen anderer mitbedenken. Das ist die Lehre aus den zwei Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts. Aber diese Überzeugung wird heute nicht mehr von allen geteilt, Gewissheiten der internationalen Zusammenarbeit geraten unter Druck.

In einer solchen Situation müssen wir für unsere Überzeugungen wieder stärker einstehen, argumentieren, kämpfen. Und wir müssen im eigenen Interesse mehr Verantwortung übernehmen. Deutschland wird ab morgen für zwei Jahre Mitglied im UN-Sicherheitsrat sein und sich dort für globale Lösungen einsetzen. Wir steigern unsere Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe, aber auch unsere Verteidigungsausgaben weiter.

Wir setzen uns dafür ein, die Europäische Union robuster und entscheidungsfähiger zu machen. Und mit Großbritannien wollen wir trotz des Austritts aus der Europäischen Union weiter eine enge Partnerschaft bewahren. Im Mai können Sie durch ihre Teilnahme an der Europawahl dazu beitragen, dass die Europäische Union auch in Zukunft ein Projekt von Frieden, Wohlstand und Sicherheit sein wird.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Wohlstand, Sicherheit und Frieden, dafür müssen wir vor allem aber bei uns zu Hause arbeiten. Millionen Menschen stellen sich bereitwillig in den Dienst der Gesellschaft. Ich danke an diesem Silvesterabend besonders allen Polizistinnen und Polizisten, Soldatinnen und Soldaten, den vielen Rettungskräften und all denjenigen, die sich in Krankenhäusern und in der Pflege um andere kümmern, genauso wie den Millionen ehrenamtlich Tätigen.

Um Arbeitsplätze, Wohlstand und unsere Lebensgrundlagen zu sichern, geht die Bundesregierung konsequent die nächsten Schritte beim Strukturwandel von traditionellen zu neuen Technologien und setzt ihre Strategie für den digitalen Fortschritt um. Mit unserer Arbeit für gleichwertige Lebensverhältnisse wollen wir erreichen, dass jede und jeder einen guten Zugang zu Bildung, Wohnraum und Gesundheitsversorgung hat – auf dem Land genauso wie in der Stadt. Dabei ringen wir um die besten Lösungen in der Sache. Immer häufiger aber auch um den Stil unseres Miteinanders, um unsere Werte: Offenheit, Toleranz und Respekt. Diese Werte haben unser Land stark gemacht. Für sie müssen wir uns gemeinsam einsetzen – auch wenn es unbequem und anstrengend ist.

Da, wo wir an unsere Werte glauben und unsere Ideen mit Tatkraft umsetzen, da kann Neues und Gutes entstehen. Daraus können die Kräfte erwachsen, die wir brauchen, um Schritt für Schritt die Probleme zu lösen und so den Boden für eine friedliche, sichere Zukunft für uns und unsere Kinder zu bereiten. Den Mut dazu wünsche ich uns allen, verbunden mit all meinen guten Wünschen für Sie und ihre Familien für ein gesundes, frohes und gesegnetes neues Jahr 2019.“

Von qpress.de

Wir alle wissen nur zu gut, dass das gesprochene Wort oftmals meilenweit von dem entfernt ist, was die betreffende Person tatsächlich sagen möchte. In vielen Fällen sind es auch nur angenehme, platte Lügen. Im besseren Fall leere Worthülsen, die nach Meinung des Vortragenden das sind, was das Auditorium zu hören wünscht. Nicht selten beruhen dann ganze Reden auf einer totalen Fehleinschätzung der vortragenden Person.

Die gelernte AgitProp Tante, „Angela Kasner“, heute im Polit-Kriminellen-Milieu als „Kanzlerin Merkel“ weltbekannt, ist eine Meisterin ihres Faches. Heute geht es uns darum, ihre trügerischen Worte in einem zutreffenderen Kontext erscheinen zu lassen, quasi richtig zu übersetzen. Die Zukunft sollte mehr Licht in die regierungsamtliche geistige Umnachtung bringen, so zumindest die spirituelle Planung, die ja ohnehin sehr vielen Menschen ein böhmisches Dorf ist. Das setzt nun voraus, dass man sich mit dem Hintersinn des Gesagten beschäftigt.

Hier nun die gefühlt korrektere Neujahrsansprache der Kanzlerin zum Jahreswechsel von 2018 auf 2019:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein Jahr liegt hinter uns, Gott sei Dank! Mit Tiefen und Abgründen, mit bösartigen und traurigen Momenten, die ich Ihnen als Kanzlerin bescheren konnte. Jedem von Ihnen wird dazu etwas ganz Persönliches einfallen, mir nicht. Ich denke heute Abend vor allem an das überaus schwierige politische Jahr, das heute zu Ende geht. Den mir entgegengebrachten Vertrauensverlust werde ich Ihnen auch im neuen Jahr nicht verzeihen. Seien Sie versichert, dass ich Sie dafür noch bis 2021 auskömmlich büßen lassen werde.

Ich weiß, viele von Ihnen haben sehr mit der Bundesregierung gehadert. Dazu hatten Sie kein Recht. Erst haben wir lange gebraucht, um überhaupt eine Regierung zu bilden, und als wir sie hatten, da gab es Streit und viel Beschäftigung mit uns selbst. Das ist bis heute so und Sie sollten Verständnis dafür haben, dass wir als Regierung, Kabinett und auch als Parlament erst einmal unsere eigenen Pfründe sichern müssen, bis wir dann nach den verwirklichten Konzerninteressen einmal nachschauen können, was wir ggf. noch für Sie verschärfen können, damit sie die vorerwähnten Interessen nicht behindern können.

Es ist mein Verständnis als Bundeskanzlerin, dass unsere Schein-Demokratie von der mehrheitlich getragenen Übereinkunft lebt, dass ihre Staatsdiener alles in ihrer Macht Stehende für den inneren Frieden und den Zusammenhalt der Elite tun. Dass sie sich immer wieder prüfen, was sie auch ganz persönlich dazu beitragen können, um das Letzte aus diesem Land herauszuholen. Das habe ich getan. Und zwar auch unabhängig davon, wie unbefriedigend das vergangene Jahr war.

Ganz grundsätzlich wird man nach 13 Jahren Amtszeit als Bundeskanzlerin nicht mehr satt. So habe ich Ende Oktober einen Neubeginn eingeleitet und für den Parteivorsitz eine willige Sockenpuppe installiert, die mir das unnötige Geschwafel gegenüber der Partei abnimmt. Ferner habe ich gesagt, dass ich nach Ende dieser Legislaturperiode keine politischen Ämter mehr ausüben werde. Ich gehe davon aus, mein persönliches Werk bis 2021 vollenden zu können. Eigentlich sollte Deutschland nach meiner Amtszeit keine Kanzlerin oder Kanzler mehr benötigen.

Die Demokratie lebt vom Geld-Wechsel, und wir alle stehen in der Zeit, mit Ausnahme derer, die wir dort aus Gründen der Staatsräson nicht stehen lassen können. Wir führen die Abbrucharbeiten an dem Punkt fort, an dem unsere Vorgänger die Arbeit einstellten, und schaffen in der Gegenwart ein planes Feld für die, die nach uns kommen. Dabei leitet mich die Überzeugung: Die Herausforderungen unserer Zeit werden wir nur meistern, wenn wir weiter teilen und herrschen und uns mit anderen über Grenzen hinweg zusammen bereichern.

Geradezu sinnbildlich für unser Maß an Abgehobenheit sind für mich die Bilder, die uns unser Astronaut Alexander Gerst in den letzten Monaten von der internationalen Raumstation ISS geschickt hat. Es sind Bilder, die uns immer wieder eine neue Sicht auf unseren Planeten geben. Vor allem auf die Stellen, die wir noch nicht tiefgründig genug ausgebeutet haben. Ich als Naturgewalt wie ein Hurrikan, mit dem die Menschheit leben muss. Der Blick auf unsere mitteleuropäischen Landschaften, zeigt, wer nicht hören will muss fühlen. Die ungewöhnlich trockenen Sommer, die auch aus dem All ganz braun statt grün aussahen, kommen doch nicht von ungefähr. Immer wieder sind es auch einfach Bilder von der überwältigenden Schönheit unserer Erde, den Orten an denen ich noch nicht war.

Einerseits diese überwältigende Schönheit, andererseits wissen wir um die Verletzlichkeit unserer Lebensgrundlagen, an der uns kein Schaden zu billig sein sollte – und zwar im umfassenden Sinne. Da ist die Schicksalsfrage des Klimawandels, dem wir mit erhöhtem CO2-Zertifikatehandel begegnen wollen. Dann ist da die Steuerung und Ordnung der Migration, aus der Sie sich bitte raushalten mögen. Da ist der Kampf gegen den internationalen Terrorismus, den wir entgegen dem Völkerrecht fördern wo wir nur können, um Ihnen ein schlechtes Gefühl zu bereiten und Sie in der Folge schärfer kontrollieren zu können.

In unserem ureigenen Interesse wollen wir alle diese Fragen lösen, und das können wir am besten, wenn wir die Interessen anderer Profiteure mitbedenken und die Interessen der Deutschen hintanstellen. Das ist die Lehre aus den zwei Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts. Aber diese Überzeugung wird heute nicht mehr von allen geteilt. Gewissheiten der internationalen Zusammenarbeit geraten unter Druck, weil sich die Menschen gegen meine besseren Erkenntnisse auflehnen. In einer solchen Situation müssen wir für unsere Überzeugungen wieder stärker einstehen, argumentieren, kämpfen und vor allem das gemeine Volk nieder halten. Und wir müssen im eigenen Interesse mehr Verantwortung übernehmen, sprich, die Deutschen müssen einfach noch mehr zahlen.

Deutschland wird ab morgen für zwei Jahre Mitglied im UN-Sicherheitsrat sein und sich dort weiter für völkerrechtswidriges Verhalten und Russenhatz einsetzen. Allein schon um unsere illegalen Militäroperationen weiter zu decken. Wir steigern unsere Mittel für humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe, aber auch unsere Verteidigungsausgaben weiter, sodass die Bundeswehr noch mehr humanitäre Einsätze zum Schutz der Freiheit von Rohstoffen leisten kann. Wir setzen uns dafür ein, die Europäische Union robuster und entscheidungsfähiger zu machen. Der nächste Weltkrieg kann nicht mehr allein auf Deutschlands Schultern ruhen.

Und mit Großbritannien wollen wir trotz des Austritts aus der Europäischen Union weiter eine enge Partnerschaft bewahren, notfalls auch mit Waffengewalt. Im Mai können Sie durch ihre Teilnahme an der Europawahl dazu beitragen, dass die Europäische Union auch in Zukunft der zahnlose Tiger bleibt, was sie schon von Anbeginn an war und auch heute ist. Ein Projekt der Vortäuschung von Frieden, Wohlstand und Sicherheit, zur Bereicherung unserer lebenswichtigen kleinen Elite. Das Umverteilungsprojekt Euro ist noch nicht vollendet. Helfen Sie uns Europa im Stück zu schrotten, um so die Gleichheit in Armut auf diesem Kontinent zu realisieren.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Wohlstand, Sicherheit und Frieden, dafür müssen Sie vor allem aber bei sich zu Hause arbeiten. Wir können Ihnen nur die Mittel entziehen. Millionen Menschen stellen sich bereitwillig und unentgeltlich in den Dienst der Gesellschaft. Das sollte eigentlich auch in der Industrie so sein. Leider kennt die Gier des Proletariats einfach keine Grenzen. Der andauernde Ruf nach Mindestlöhnen ist völlig asozial.

Ich danke an diesem Silvesterabend besonders allen Polizistinnen und Polizisten. Denjenigen, die am Kölner Dom, in Schutzzonen die Frauen vor Schutzsuchenden beschützen. Den Soldatinnen und Soldaten, die im Ausland die Interessen des Kapitals vertreten. Den vielen Rettungskräften und all denjenigen, die sich in Krankenhäusern und in der Pflege um andere kümmern, auch wenn sie dafür viel zu viel verlangen. Genauso wie den Millionen ehrenamtlich Tätigen, die wissen was sie für den Staat und die Elite tun können.

Um Arbeitsplätze, Wohlstand und unsere Lebensgrundlagen zu sichern, geht die Bundesregierung konsequent die nächsten Schritte. Das bedeutet ein Strukturwandel von traditionellen zu neuen Technologien. Damit setzten wir die Strategie für den digitalen Fortschritt um, die den Menschen immer überflüssiger macht. Mit unserer Arbeit für gleichwertige Lebensverhältnisse wollen wir für alle Maschinen einen einheitlichen Stromanschluss sicherstellen. Wir dürfen deren Profitabilität nicht gefährden. Jede und jeder soll einen guten Zugang zu Bildung, Wohnraum und Gesundheitsversorgung haben, zumindest auf dem Papier. Auf dem Land nur insoweit, als dass es sich zu gleichen Kosten, wie in der Stadt realisieren lässt, ansonsten verschieben wir das in ein der nächsten Legislaturen.

Dabei ringen wir um die besten Lösungen für die Elite. Immer häufiger aber auch um den Stil unseres Miteinanders, weil zu viele Menschen unsere/meine Grundwerte nicht teilen. Weiter ringen wir um die realen Sachwerte, die man der Gemeinheit geschickt aus den Klauen reißen muss. Offenheit, Toleranz und Respekt bleibt die Makulatur, die wir Ihnen alljährlich wieder um den Bart schmieren, so wie auch heute wieder. Exakt diese Werte haben unser Land stark gemacht. Für sie müssen wir uns gemeinsam einsetzen – auch wenn es unbequem und anstrengend ist, ich bin auch weiterhin bereit dazu.

Da, wo wir an unsere Sachwerte glauben und unsere Ideen mit ihrer Tatkraft umsetzen, da kann Neues und Gutes entstehen. Daraus können die Kräfte erwachsen, die wir brauchen, um Schritt für Schritt die Probleme zu lösen, die wir ohne Sie nicht hätten. So bereiten wir den Boden für eine friedliche, sichere Zukunft für uns, zu Lasten Ihrer Kinder. Den Mut dazu wünsche ich auch Ihnen, verbunden mit all meinen guten Wünschen für mich und meinen Stab … für ein profitables, feuchtfröhliches und gesegnetes „weiter so“ und „Sie schaffen das“ in 2019.“

Quelle: qpress.de am 31.12.2018

Merz lass nach – vom Merkeln in die Traufe

Deutsch Absurdistan: Die CDU als Partei, ist auch nach den verlorenen Landtagswahlen nebst Rückzugsankündigung der Kanzlerin gewillt, weiter wie gewohnt, am Volk vorbei zu regieren. Um das sicherzustellen, bemühen sich derweil schon alle großen Medien, ihren Kandidaten „unters Volk“ zu bringen. Sie alle eint die transatlantischer Brücke, über die sie Verbindung halten, ganz zum Wohle der eigenen Geldbeutel. Das neoliberale „weiter so“ ist für Friedrich Merz ein Dreh- und Angelpunkt seiner zukünftigen CDU-Politik.

Da kann es nur darum gehen, „die Löhne noch weiter in den Keller zu treiben“ . Bestens man drückt die Löhne soweit, dass selbst der Bau von Maschinen für niedrigste Tätigkeiten keine Profite mehr verspricht. Wo man, dank der harten Konkurrenz, lieber die laufenden Niedrigst-Lohnkosten auf sich nimmt, als sofortige und riskante Millioneninvestitionen für teure Maschinen. Wenn wir den Menschen soweit „abgewertet“ haben, dass er wieder konkurrenzfähig zur Maschine ist, dann sollte auch ein Friedrich Merz zufrieden dreinschauen und seinen Kollegen aus diversen Lobbys Vollzug melden können.

Um den Lohnabstand zu Hartz IV zu wahren, hat er sich bereits 2008 zu der sozialen Komponente positioniert: Friedrich Merz hält 132 Euro Hartz IV für genug … [Welt]. Damit ist seine Qualifikation seitens der Industrie endgültig belegt. Friedrich Merz steht also nur sehr begrenzt für eine andere, oder neue, von der Merkl-Linie abweichenden Politik. Von einem neuen, menschenfreundlichen System, kommen wir mit und dank Merz gleich noch um Lichtjahre vom Kurs ab.

Merz ist kein Freund der Menschen, sondern Diener des Mammon

Infolgedessen werden wir in den kommenden Wochen allerorten die superpositiven Umfragewerte zum Friedrich Merz vorgedudelt bekommen, bis alle TV-gläubigen Menschen davon überzeugt sind, Merz müsse der neue Messias der CDU und Deutschlands sein. Denn er ist nicht nur völlig „neo“, sondern auch ganz entsetzlich „liberal“. In so einer Konstellation, wenn es nunmehr um die finale Schröpfung der Arbeitsameisen geht, ist auch der FDP-Lindner nicht fern. Warum sollte er sich diese Partie entgehen lassen? Und solange man 12-jährigen Mädchen schon mal eine „Besteigbarkeit“ attestiert, dazu Wälder für Windkraftanlagen abholzt und die kommenden Kriege ökologisch gestaltet, werden auch die Grünen den wonnigen Merz mit offenen Armen empfangen.

Mit Merzen der Bauer die Merkel ausspannt

Da gab es so ein ähnliches Kinderlied. Und ob man nun Rösslein anspannt oder Merkel ausspannt, ist dem Lied und dem Leid auf der Straße völlig egal. Solange nebenher der Unterhaltungswert stimmt, mag es nicht den Machern und Beteiligten, sondern den Leidtragenden auch noch völlig egal sein, wer hier die Werte soweit auf den Kopf stellt, dass der Mensch in absehbarer Zeit allenthalben noch zu seinem Materialwert gehandelt wird. Eben ohne Geist und Verstand und in einer Manier, die schon Merkel über Jahre hoffähig gemacht hat. Insoweit ist der sich jetzt abzeichnende Pferdewechsel, da oben auf der politischen Bühne, nichts weiter als ein reine Farce. Da wird nur ein wenig Schmerz-Placebo für das bereits sozialwunde Dummvolk in den Gassen der Replik ausgeteilt.

Ergänzend überschlagen sich im Moment noch die Gazetten, dass der Januskopf, Friedrich Merz, jetzt wieder die Seiten wechselt. Von der Privatwirtschaft, zurück in die Politik. Noch gröber kann man die Leute nicht für dumm verkaufen. An Merz seiner Agenda wird sich nichts ändern. Ob er Aufsichtsrat einer Heuschrecken-Brut ist oder gerade mal im Kanzleramt vorbeischaut, um von dort aus noch direkter und effektiver Konzerninteressen durchzudrücken. Keiner wünscht sich eine Merkel zurück, aber muss es denn die CDU mit dem Merz gleich wieder so elendiglich übertreiben? Warum will die CDU mit aller Gewalt den ausgelatschten Weg der SPD gehen und den Titel „Volkspartei“ auch recht bald an den Nagel hängen? Da nehmen sich Merz und Merkel nichts … aber wir wissen zumindest gewiss wer die Zeche zahlt. Darauf ist und bleibt Verlass.

Quelle: qpress.de



Merkels Spontan-Rückzug: Wer findet den Fehler?

Foto: qpress.de

Hat schon wer den Fehler bemerkt? Merkel glänzt mit Rückzugsankündigungen. Den Parteivorsitz will sie sausen lassen. Selbst Ämter in der EU strebt sie nicht an. Irgendwann einmal will sie sogar ihren Kanzler-Job an den Nagel hängen, auf lange Sicht jedenfalls. Aber Deutschland möchte sie vorerst noch weiterregieren. Da schließt sich eine eine recht einfache Frage an. Wofür kassierte die CDU jetzt ihre schweren Verluste in Bayern und in Hessen, wenn Seehofer nicht der Alleinschuldige ist?

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Altparteien wollen 3,5 Mio. Nazis von AfD zurück

Groß-Wehklagen: Alle richtig gut aufgeklärten Menschen in Deutschland wissen natürlich längst, dass nur Nazis die AfD wählen. Diese gute mentale Vorarbeit hinsichtlich des Schutzes unserer Demokratur, wurde seitens der Konzern- und Staatsmedien unermüdlich über Jahre betrieben. Aufgrund des speziellen politischen Fach- und Vorwissens beteiligten sich an dieser demokratiewahrenden Aufklärungsmaßnahme fürs Volk logischerweise auch sämtliche bisher im Bundestag vertretenen Parteien, die so genannten Altparteien.

Ausweislich der obigen Info-Grafik hat sich die Staatspropaganda mit der Analyse zur Wahl nun sehr unbotmäßig gegenüber ihren Aufsichtsräten verhalten. Das wäre besser sattsam verschwiegen worden. Ausgerechnet dadurch kommt erst die gesamte Peinlichkeit an den Tag. Speziell die Analyse zur Wählerwanderung zeigt die Abgründe auf, die sich bei den Altparteien auftun. Selbst wenn wir im ersten Moment die Nichtwähler-Nazis bei der Analyse außen vor lassen, steckten in den Altparteien immer noch mehr als 2 Millionen Nazis. Das ist für die vielen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg ein katastrophaler Wert.

So ganz können wir die Nichtwähler-Nazis natürlich nicht außen vor lassen, denn auch um diese haben sich die Altparteien wie die Kesselflicker gezankt. Sie wollten auch deren Stimme für sich gewinnen, aber die AfD hat sie dann abgeräumt. Immerhin ist die Fraktion der Nichtwähler die stärkste Kraft in Deutschland (nur eben ohne Vertretung), noch vor dem Wahlbündnis der Union. Und jetzt wird es natürlich megapeinlich, denn ohne die Nazis wird es immer schwieriger mit dem Regieren. Egal von welcher Seite man es betrachtet. Die Koalitionsbildung für die kommende Legislaturperiode geht nur unter größten Schmerzen. Eine Links-Mitte-Rechts Regierung steht mit Jamaika auf der Agenda. Es fehlen einfach die Nazis für klare Verhältnisse, die nunmehr allesamt in die AfD “entsorgt” wurden.

Altparteien wollen 3,5 Mio. Nazis von der AfD zurück

Was vor der AfD all die Jahre sorgsam innerhalb der Parteien unter den Teppich gekehrt werden konnte, erweist sich nunmehr als schlachtentscheidend. Die ganzen Nazis krochen bei dieser Wahl erstmals wieder massenhaft unter den Parteiteppichen hervor und schlichen sich ohne Federlesen zur AfD. Die Altparteien brauchen aber den Dreck … sonst sind sie recht bald weg. Insgesamt zeigt sich hier nur der Spagat, den schon Brecht zu seiner Zeit hart ausformulierte. Das Volk ist so schlecht, da wäre die Regierung wirklich besser beraten sich schnellstens ein neues zu erwählen. Egal wo die Parteien in Deutschland hinlangen, immer wieder kleben ihnen die Nazis an den Händen. Das kann so nicht weitergehen.

Jetzt hat Merkel, vermutlich um diesen Missstand wissend, bereits 2015 harte Anstrengungen unternommen sich ein neues Wahl-Volk zu erwählen und ins Land zu holen. Das ist ausgerechnet an den vielen “hier schon länger lebenden” Nazis jäh gescheitert. Merkel möchte damit dennoch gerne obergrenzenlos fortfahren, in der Hoffnung ihr neues Volk doch noch in diesem Landstrich angesiedelt zu bekommen. Vorsichtshalber redet sie jetzt nicht mehr von Flüchtlingen. Das neue Credo lautet Siedler , oder sie redet von einer notwendigen Bestandserhaltungsmigration . Das sollen besonders die Nazis angeblich besser kapieren können. Und das Bonmot dazu ist, diese Siedler sollen den Nazis dann ihre späteren Renten erarbeiten, wegen der hier grassierenden Altenplage. Bislang sieht es allerdings immer noch mehr danach aus, dass die Nazis demnächst bis 80 arbeiten müssen, um sich den Luxus der merkel’schen Neuwähler gönnen zu können.

Rückholungsbemühungen unverzichtbar

Das nur am Rande, denn es geht ja hier nicht nur um Merkel und ihr neues Wahl-Volk. Es geht ebenso um alle anderen Altparteien. Jene, die gleichfalls einen Großteil ihrer Bestands-Nazis an die AfD einbüßten. Spannend wäre natürlich die Frage, wie viel echte Nazis noch in Altparteien verblieben sind, die sich vor lauter Schwanken noch nicht Richtung AfD fallen lassen mochten. Dieser noch verborgen schwankende Teil wäre bei raschen Neuwahlen eine nicht minder interessante Größe. Insoweit kann es in den nächsten Monaten, zumindest bis zur Neuwahl, mächtig unterhaltsam werden.

Und wenn die Altparteien ihre “Demokratie am Volk vorbei“, wie gewohnt fortsetzen möchten, wird es jetzt ein ziemlich harter Kampf um die Nazis werden. Wie bereits erwähnt, ist es ein nahezu aussichtsloses Unterfangen, ohne die Nazis eine handlungsfähige Regierung auf die Beine zu stellen. Im Notfall, und das werden alle Politiker des Bundestages wissen, gibt es die übergroße Koalition, zum Schutze der leidenden Polit-Funktionäre. Das ist dann die Vereinigung, die notfalls nicht nur am 17. Juni auf den störrischen und unfolgsamen Souverän schießen lässt, soweit der sich weiterhin so beratungsresistent gegenüber seiner wohlwollenden Regierung zeigt.

In jedem Falle aber bleibt es spannend, mit welchen Mitteln sich die Altparteien die vielen Nazis von der AfD zurückholen wollen. Das wird ein schönes Winter-Theater und wir dürfen uns allesamt auf intensivste Hirn-Waschaktionen in diesem Zusammenhang freuen. Immerhin konnten wir dank der letzten Bundestagswahl nunmehr den Verbleib von rund dreieinhalb Millionen Nazis klären. Das ist doch mal eine Meldung wert, nicht wahr?

Quelle: qpress.de