Tierschutz geht uns alle an!


Deutsche Jäger steigen in Pelzproduktion ein

Zahlreiche Bälge hängen im Verkaufsraum der Abbalgstation in Rastatt.

Ein aus meiner Sicht verachtenswertes Projekt namens „Fellwechsel“ zur Verarbeitung von Wildtierfellen aus heimischer Jagd startet nunmehr bundesweit mit der Produktion. In sogenannten Abbalgstationen sollen den von Jägern ermordeten Füchsen, Stein – oder Baummardern sowie Waschbären, Bisam oder Nutria das Fell über die Ohren gezogen werden.

Von dort kommen die Felle dann zu Gerbereien und Kürschnern, die daraus Kissen, Pelzkrägen und Innenfutter für Jacken herstellen. Bislang wurden die von den Jägern getöteten Tiere meist einfach weggeworfen. Die Initiatoren, nämlich der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesverband Baden-Württemberg, wollen damit erreichen, dass nun auch deren Fell nachhaltig genutzt wird. „Für uns Jäger ist das der richtige Schritt“, sagt DJV-Sprecher Torsten Reinwald, was jedoch keineswegs auch von uns Tierschützern so gesehen werden kann, da ja für diese Pelze viele Tiere leiden und sterben müssen.

Für dieses Projekt „Fellwechsel“ wurden deutschlandweit Sammelstellen eingerichtet, bei denen Jäger die erlegten Tiere gegen ein kleines Entgeld abgeben können. Bislang gebe es mehr als 260 solcher Stationen, in denen zur Zeit rund 7000 Tierkörper gelagert seien. Von dort werden sie nach Rastatt geholt, dort abgebalgt und schließlich weiterverarbeitet.

Quelle: https://www.fellbeisser.net/news/gutes-gewissen-trotz-pelz-pilotprojekt-startet-produktion


Rückblick auf die Fussball-WM in Russland: Tierschützerin Martina Gerlach an die annewill-Redaktion des NDR

Betreff: Ihre Talkshow am Sonntag, dem 3.6.2018, 21.45 Uhr über Fußball-WM Russland

In dieser Talkshow wurde mit verschiedenen Politikern und einem Ex-Fußballer über die Fußball-WM in Russland, die kurz bevor steht, diskutiert. Von einem Stoiber erwartet man ja nichts Positives, wenn es um Verbrechen an Hunden geht, war er es doch, der 1991/1992 aus populistischen Gründen die Hundeausrottungslisten erfinden ließ, die dann in 2000 die Politiker der anderen Bundesländer abschrieben, beliebig aufstockten, um in blindwütigem Aktionismus zigtausenden völlig normalen Hunden nur auf Basis ihrer Rassezugehörigkeit, und damit tausenden Familien, eben auch Kindern ihr Leben systematisch direkt und indirekt zerstörten. Diese von Stoiber damals erfundene und 2000 übernommene Ausrottung unschuldiger Hunde findet nach wie vor – inzwischen im Stillen – statt. Eine der unzähligen Schandtaten deutscher Politiker!

Aber dass weder Sie, Frau Will, noch einer der anwesenden Politiker oder dieser Berichterstatter und Ex-Fußballer obwohl sehr intensiv über Zustände in Russland, auch die WM und andere Geschehnisse diskutierten, ohne mit nur einem einzigen Wort die seit Monaten erneuten Massaker an den tausenden Straßenhunden zu erwähnen, ist ein Armutszeugnis!

In Vorbereitung dieser Fußball-WM 2018 finden wieder einmal verstärkte Massaker an vielen tausenden unschuldigen Straßenhunden statt, wofür Millionen Rubel missbraucht werden. Weder für Sie noch für Ihre politischen Gäste war dies erwähnenswert. Warum nicht?

Aber auch die deutsche Bundesregierung oder die Medien bzw. die Regierungen der WM-Teilnehmerländer oder die Fußball-Organisationen und Funktionäre, die Fußballer oder ein Trainer Löw finden auch nur ein Wort der Empörung angesichts grausamster Massaker. Armselig! Da stellt sich die Frage: Was sind das für Menschen?

Für die immer unschuldigen und nicht durch eigene Schuld in Not geratenen Straßenhunde, die grausam auf vielfältige Weise ermordet werden, nur weil sie sich wagen geboren worden zu sein, nicht ein einziges Wort, dass sie ein Recht auf Leben und Schutz sowie Hilfe haben und dafür (Kastrationen, Versorgung) doch besser das Mordsgeld verwendet werden sollte. Dabei könnten öffentliche Appelle helfen, Leben zu retten. Menschen haben Pflichten – auch gegenüber den Straßenhunden!

Ich wünsche jedem dieser speziesistischen Politiker, aber auch den bequem schweigenden Fußballfunktionären, den Fußballern, den Berichterstattern …, dass sie doch endlich mal in solch eine Situation kommen, wie diese unschuldigen Tiere, bevor sie völlig hilflos ausgeliefert qualvoll massakriert werden, weil sie es wagten zu leben.

„Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist … eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. … Wenn der Mensch soviel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn er selbst leidet?“ (Romain Rolland)

Tierschutz ist kein Privatvergnügen Einiger, sondern eine bitter nötige, ernste Pflicht eines Jeden! Mensch sein hört nicht beim Menschen auf!

Wenn Sie und Ihre Gäste nicht einmal anlässlich solch aktueller Geschehnisse/Zusammenhänge auch nur ein Wort für die Ärmsten der Armen verlieren, ist solch Sendung nur abschaltenswert!

Martina Gerlach


Aufklärung und aktiver Einsatz für das Tierrecht!

Man sollte nie dem Glauben verfallen, eine kleine Gruppe ideenreicher, engagierter Leute könnte die Welt nicht ändern. Tatsächlich wurde sie nie durch etwas anderes geändert! (Margaret Mead).

Unter diesem Motto setzt sich das Aktionsbündnis »mensch_fair_tier« für das Recht unserer Mitlebewesen ein. Man möchte bestehende Tierschutzgruppen »fair-netzen« und darüber aufklären, was hinter den Kulissen der nationalen »Billigfleischproduktion« geschieht. Und das ist gut so! Denn ungeachtet aller bisherigen Tierschutzbemühungen wurden in Deutschland im Jahre 2017 mehr Tierversuche durchgeführt als jemals zuvor, und die Massentierhaltung hat ebenfalls einen neuen »Rekordwert« erreicht!

Eine Schande für ein angeblich aufgeklärtes und naturverbundenes Land! Die nackten Zahlen: Wissen Sie, wie viele Tiere jedes Jahr in Deutschland geschlachtet werden? Nein? Schätzen Sie doch mal! – Es sind 745 Millionen Tiere, das sind 1400 Schlachtungen in der Minute bzw. 23 in jeder Sekunde! Die Lust auf Fleisch ist riesengroß und unersättlich.

77 % der weltweiten Ackerflächen werden für die Fleisch- und Milchproduktion benötigt – für den Anbau von Futtermittel -, obwohl Fleisch und Milchprodukte nur 17 % des weltweiten Kalorienbedarfes decken! Die industrielle Fleischproduktion ist der größte Klimatreiber. Mit unserem gigantischen Fleischkonsum haben wir uns ein Riesenproblem eingehandelt! Was tun? Da die Situation für unsere »Nutz«tiere erschreckend, grausam und inakzeptabel ist, sind die europaweiten Tiertransporte sowie die Zustände in der Massentierhaltung unsere Schwerpunkte. Wir möchten die Menschen informieren. Bezüglich der Massentierhaltung wollen wir vor allem eines: AUFKLÄREN. Wir wollen möglichst vielen Verbrauchern bzw. Konsumenten zeigen und erklären, was unser Fleischkonsum für die Tiere bedeutet. Außerdem sprechen wir mit Politikern aller Ebenen. Wir haken nach und bleiben im aktiven Dialog, um die Bemühungen und Fortschritte für die Tiere zu erkennen und zu verbreiten. Die Mission!

Zwei Überzeugungen teilen wir alle: wir sind uns sicher, daß eine Aufklärung sehr viel dazu beitragen wird, daß die Menschen nachdenken und ihr Konsumverhalten ändern werden. Und wenn wir als Bürger und Verbraucher dann noch die Politiker, die Fleischindustrie, Medien, Kirche und die Presse mit unseren Anliegen und unserem Unmut erreichen, können wir etwas verändern! Sie fühlen sich angesprochen? Dann machen Sie mit! Setzen Sie sich aktiv für die Rechte der Tiere ein! Leisten Sie Aufklärungsarbeit, und sprechen auch Sie Ihren Politker an! Jede Stimme zählt! Man sollte nie dem Glauben verfallen, eine kleine Gruppe ideenreicher, engagierter Leute könnte die Welt nicht ändern. Tatsächlich wurde sie nie durch etwas anderes geändert! (Margaret Mead).

Weitere Infos http://www.mensch-fair-tier.de

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Tierschutz geht uns alle an !

Zum achten Mal in Folge die Grüne Woche gestört

Am vergangenen Freitag, den 19.01.2018, haben Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros zum achten Mal in Folge erneut den Presserundgang zur Eröffnung der Grünen Woche in Berlin gestört. Mit der Aktion machten sie erneut auf die qualvollen Bedingungen der Tiere in der Massentierhaltung in Deutschland aufmerksam und forderten mehr Rechte für die Tiere der Nutztierindustrie. Vor den Politikern entrollten sie Plakate mit der Aufschrift: „Tiere brauchen Rechte!“ und „Tierausbeutung stoppen!“ Der Sicherheitsdienst und die Polizei beendeten innerhalb weniger Minuten die unangemeldete Aktion und sprachen den Aktivisten ein Hausverbot aus.

Immer wieder decken sie unhaltbare Zustände in der Nutztierindustrie auf. Die Vorgaben des Tierschutzgesetzes sind in vielerlei Hinsicht unzureichend und lassen die Ausübung von arttypischen Verhaltensweisen der Tiere nicht zu. Auch die Einführung von sogenannten „Tierwohllabels“ der Agrarindustrie oder der Bundesregierung wird das unendliche Leid der Tiere nicht stoppen können.

Kritik üben sie vor allem auch immer wieder an Landwirtschaftsminister Christian Schmidt. Seit Jahren verspricht dieser Minister Verbesserungen im Tierschutz, doch am Ende kommt nur heiße Luft dabei raus. In einer groß angelegten PR-Kampagne Anfang 2017 sollte das Kükenschreddern bis zum Sommer 2017 verboten werden. Doch bis heute werden Millionen von männlichen Küken lebend geschreddert, weil sie für die Eier-Produktion nutzlos sind. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbüros ist Minister Schmidt lediglich eine Marionette der Agrarindustrie und für die Tiere völlig wertlos. Daher ergreifen sie auch immer wieder selbst ihre Stimme für die Tiere, um über ihr Bangen und Leid aufmerksam zu machen.


Leserbrief von Martina Patterson am 26.01.2018 betreffs der „Nacht des Fuchses“ an das Salzburger Verlagshaus

Sehr geehrter Herr Strübler,
nachfolgend mein Leserbrief mit der Bitte um Veröffentlichung. Danke!

Die Nahrung des Fuchses besteht hauptsächlich aus Mäusen (ca. 90 %) und anderen Kleinnagern, Würmern und Insekten. Aber auch Beeren und Früchte nascht er gerne, auf die er im Sommer reichlich zurückgreift. Auch Aas gehört zu seinem Speiseplan. Damit erfüllt der Fuchs die wichtige Aufgabe der Gesundheitspolizei im Wald.

Warum werden aber dann Füchse so gnadenlos verfolgt und getötet? In Folge wird die Überpopulation von Feldmäusen von Bauern mit giftiger Chemiekeule bekämpft… Informierte Bauern sollten ein großes Interesse daran haben Füchse zu schützen!

Auch die Tollwut ist schon lange kein Thema mehr, denn Deutschland gilt durch Impfaktionen seit Jahren als tollwutfrei. Die Gefahr durch den Fuchsbandwurm wird weit übertrieben: In ganz Deutschland infizieren sich jährlich etwa 20 Menschen mit dem Fuchsbandwurm (insbesondere Jäger und Landwirte). Das liegt deutlich unter der Wahrscheinlichkeit, vom Blitz getroffen zu werden. Weitaus mehr Menschen kommen dagegen bei Jagdunfällen zu Schaden…

Jäger geben den wahren Grund für die Fuchsjagd offen zu: „Um unser Niederwild zu hegen und wieder gute Strecken an Hasen und Fasanen zu erzielen, dürfen wir nicht nachlassen, seine Beutegreifer zu bejagen.“ Die Jäger töten aus Beuteneid, denn sie dulden keine Jagdkonkurrenten in „ihrem“ Wald. Füchse sind keine Gefahr für den Artenschutz – die Jäger schon. Populationsrückgänge betroffener Arten, wie beispielsweise Auerhuhn oder Feldhase, sind überwiegend auf den Lebensraumverlust und das schwindende Nahrungsangebot zurückzuführen. Zudem töten die Jäger in Deutschland selbst jährlich mehr als 200.000 Feldhasen.

Dazu der sehr interessante Vortrag von Prof. Dr. Josef H. Reichholf: „Jagd Reguliert nicht“

Ein weiteres Märchen, das von Jägern gerne verbreitet wird: Füchse vermehren sich ungezügelt, wenn sie nicht bejagt werden. Das ist pure Propaganda zur Rechtfertigung der Fuchsjagd. Wissenschaftler haben in umfangreichen Studien nachgewiesen: Je weniger Füchse bejagt werden, desto niedriger ist ihre Geburtenrate. Füchse regulieren ihre Bestände also selber. In Luxemburg wurde vor kurzem das seit 2015 bestehende Jagdverbot erneut verlängert. Die Erfahrungen mit der Vollschonung des Fuchses sind dort – ebenso wie in anderen Gebieten, in denen Füchse nicht bejagt werden – durchweg positiv. Inzwischen fordert das Aktionsbündnis Fuchs, eine Initiative von inzwischen mehr als 40 deutschen Tier- und Naturschutzorganisationen, eine bundesweite Vollschonung des Rotfuchses.

Mit freundlichen Grüßen
Martina Patterson


Ausbruch einer Pest, die besonders Jäger u. Politiker infiziert hat: Die Jagd auf Wildschweine

Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, will auch die Kreisjägerschaft Euskirchen den Wildschweinbestand stark reduzieren. Und weil auch fünf Staupe-Fälle im Kreis Euskirchen verzeichnet wurden, sollen ebenso auch Füchse intensiv bejagt werden.
Siehe hierzu Artikel „Wildschweine geraten ins Visier“

Hierzu folgendes Schreiben von Tierschützerin Martina Gerlach vom 26.01.2018:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte Sie im Interesse der Öffentlichkeit und Schadensbegrenzung sowie einer ordentlichen fairen, Medienarbeit um Veröffentlichung nachstehenden Beitrages.

Um das Einschleppen und Verbreiten von ASP zu verhindern, müssten sofort die Jagdaktivitäten – auch die nun verstärkten, groß angelegten Treibjagden als angebliche Prävention, was sie nicht sind – gestoppt werden! Die Jagd fördert die ASP, sie verhindert sie nicht! Der effizienteste Überträger des ASP-Virus ist Blut. Jagd ohne Blut gibt es nicht. Ob Ludern oder Hetzen und Tiere anschießen, die sich dann noch über km weiterschleppen – schwer verletzt – oder das Aufbrechen umgebrachter Tiere – überall Blut, welches sich Wochen und Monate als Keimbasis auch im Erdreich hält.

Der ASP-Virus dient derzeit nur dazu, vor der Öffentlichkeit das zu Recht angeschlagene Image der Wildtier-Vernichter zu bessern und die Verbrechen an den Wildtieren, vor allem den Wildschweinen zu rechtfertigen, weshalb eine angebliche Notwendigkeit der nun noch verstärkten Hetzjagden suggeriert wird, die nicht gegeben ist. (Auch das FLI rät nicht zu Jagden/Hetzjagden als Prävention. Es hält ganz andere, nicht spektakuläre Maßnahmen für erforderlich, wie z.B. Reinigung und Desinfektion von Transportern, Tierställen, Ausrüstungen von Tiertransporteuren und Schweinemästern sowie Jagdausrüstungen und warnt vor dem Hinterlassen kontaminierter Tierleichenteile, wozu auch Trophäen gehören.)

Die Verantwortlichen für ASP sind Schweinezüchter/Nutztierhalter, die meistens auch Jäger sind, Tiertransporteure, Schlachtbetriebe und Jäger, von denen wiederum viele Politiker sind. Mit den Jägern alias Nutztierhaltern, alias Politikern hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Es geht um Nervenkitzel, Schussgenuss und Töten wollen ohne von der Öffentlichkeit dafür angeprangert zu werden! Alle diese Wildtier-Vernichter und deren Begünstiger nehmen willig in Kauf, dass ASP eingeschleppt und möglichst günstig verbreitet wird. Sie nehmen die dann anstehenden – ebenfalls nicht zu rechtfertigenden! – Keulungern zigtausender Tiere bereits jetzt in Kauf. Wozu gibt es die Tierseuchenkasse …

Abschließend möchte ich einen Jäger zu Worte kommen lassen: Nachsucheführer B. K: „Wenn es den ‚Tierschützern’ gelänge, einen vielbeschäftigten Schweißhundeführer ‚umzukrempeln’, wären wir einen Tag später die Jagd endgültig los. Es muss sich vieles im Tun und Lassen der Jägerei ändern, wollen wir vor der immer kritischer werdenden Bevölkerung bestehen …“

Laut Initiative zur Abschaffung der Jagd werden bis zu 70 Prozent der Tiere »nur« angeschossen und sie können entkommen. … Untersuchungen zufolge seien bei Drückjagden nur etwa ein Drittel der Wildschweine mit Blattschuss erlegt worden. Die Mehrheit der „nur“ angeschossenen, schwer verletzten Tiere weisen Waidwund-, Keulen- und Laufschüsse oder Lungenschüsse auf. Sie schleppen sich mit zerschossenen Beinen, mit heraushängenden Eingeweiden, in denen sie sich verfangen, zerschossenen Kiefern, wodurch sie verdursten und verhungern, bis sie nicht mehr können und sterben einen qualvollen Tod.

Und überall hinterlassen diese gequälten Wildtiere Blutspuren …
Martina Gerlach

Kommentar von Jörg Bindergestern

Warum wird nicht objektiv über die ASP berichtetet? Warum wird nicht erwähnt, dass der Mensch für die Ausbreitung der Krankheit verantwortlich ist? Auf Nahrungsmitteln aus Schweinefleisch z.B . Schinken, kann der Pestkeim wochenlang überleben. So kann der Keim auf einem Schinkenbrot über hunderte Kilometer an einem Tag zurücklegen und wird das Brot dann einfach in den Straßengraben geschmissen, fressen es die Wildschweine und infizieren sich an. Ein erkranktes Wildschwein kann solche Distanzen nie überwinden, das Schwein stirbt vorher an der Krankheit. Warum wird nicht erwähnt, dass die Hobbyjäger durch ihre Jagdreisen in Polen etc. diese Keime mit ihren Trophäen mit einschleppen? Warum wird nicht erwähnt, dass der Mastschweinetransport eine sehr große Gefahr darstellt? Warum gibt es noch keinen Transportstopp von Mastschweinen und den Lebensmitteln aus Schweinefleisch? Warum finde ich im Wald immer noch Küchenabfälle, die Hobbyjäger benutzten um die Wildschweine zu füttern?…..So viele Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung der ASP, aber die Verantwortlichen wollen nur die unschuldigen Wildschweine töten! Das Problem wird dadurch sicherlich nicht gelöst!


Der Kiekeberg und „PETA´s ideologische Beißreflexe“

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in Hollenstedt ist zur Zielscheibe der neuesten Peta-Kampagne geworden. Die Tierschutzaktivisten von Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) kritisieren das Freilichtmuseum für das dort am vergangenen Sonntag, dem 28. Januar, ab 11 Uhr stattgefundende Schlachtfest. Eine Veranstaltung, bei der sich das Museum mit der Kulturgeschichte der noch bis weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts auf dem Land üblichen Hausschlachtungen beschäftigt. Dies sei eine sehr „undifferenzierte Kritik“, heisst es im Wochenblatt der Hollenstedter Kreiszeitung und die PETA-Aktivisten würden mit dieser wieder einmal sehr eindrücklich unter Beweis stellen, dass es ihnen weniger um die Sache als viel mehr um ihre Ideologie gehen würde.

„Schlachten kann niemals ein Fest sein“, schreibt Peta in einer Pressemitteilung. Die Organisation schlägt dem Kiekeberg vor, die Veranstaltung in „Veggie-Fest“ umzubenennen. Käme das Museum dem nach, dann werde man das Fest mit 500 veganen Würstchen und veganen Rezeptideen unterstützen. Dann schlägt Peta einen Bogen zum durch Massentierhaltung verursachten Tierleid. Allein in Deutschland, so die Organisation, fielen im Jahr 800 Millionen „fühlende Lebewesen“ dem menschlichen Hunger nach Fleisch zum Opfer.

Hierzu nachfolgender Kommentar von Herrn Ulrich Dittmann auf  fellbeisser.net

Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir von den Irren als irr angesehen werden, weil wir normal denken und empfinden. Weil wir, wie von PETA trefflich artikuliert, Tiere als Leid und Schmerz empfindende Mitgeschöpfe anerkennen. Der Mensch ist auch nur Tier, das sich aber einbildet, keines zu sein. Aber nur die selbsternannte „Krone der Schöpfung“ hat einen Kopf auf den Schultern – nicht allein, dass es ihm nicht in den Hals regnet – sondern, dass er denkt, seinen Verstand und Empathieempfinden einschaltet und erkennt, das eine fleischliche Ernährung für ihn so überflüssig wie ein Kropf ist.

Tiere schlachten, zudem noch wie hier als öffentliches „Kultur-Event“ zu präsentieren, ist einfach nur noch widerlich und pervers.
Ulrich Dittmann


2,8 Milliarden Tonnen Zement jedes Jahr – gigantische Umweltschäden!

Rettet den Regenwald e.V. vermeldet :

Eine unendlich scheinende Ressource neigt sich dem Ende: Sand. Dieser ist wichtiger Bestandteil von Zement und Beton, und für immer mehr Gebäude und Straßen wird auch immer mehr Sand abgetragen, von den Küsten und vom Meeresboden. Eine international agierende Sandmafia verdient sich eine goldene Nase, ohne sich um Natur und Menschen zu scheren. 2,8 Milliarden Tonnen Zement werden jedes Jahr produziert – mit gigantischen Umweltschäden!

Der Wirtschaftsboom in Asien hat den Sandabbau so dramatisch angekurbelt, dass in Kambodscha die Küsten durchlöchert und in Indonesien ganze Inseln verschwunden sind. Donggala, ein Distrikt auf der Insel Sulawesi, wird regelrecht leergebaggert – zurück bleiben verwüstete Mondlandschaften. Schon seit Jahren versuchen unsere Partner vom Netzwerk Jatam, diese alarmierende Entwicklung aufzuhalten, jetzt haben Sie uns um Unterstützung gebeten. „Der Labuan-Fluss und seine Nebenflüsse sind verschmutzt, ja, das ganze Flusssystem ist fast zerstört“, sagt Taufik von Jatam. „Wir fordern, dass sämtlicher Sandabbau sofort eingestellt wird.“

Bitte unterschreibe daher auch Du die Petition an die Regierung in Zentral-Sulawesi:


Dschungelcamp 2018 mit Tieren: PETA-Chef schlägt bei RTL Alarm

Vergangenen Freitagabend startete auf RTL das Dschungelcamp 2018 seine zwölfte Staffel und nicht jedem gefällt, was die C-Promis in der Wildnis treiben. Bereits schon in den vergangenen Jahren kritisierte PETA Dschungelprüfungen in der Show, bei denen Tiere eingesetzt und gequält wurden. Die Tierrechtsorganisation fordert deshalb die Kandidaten sowohl auch den Sender dazu auf, ein Herz für Tiere zu zeigen und Peter Höffken, Fachreferent bei PETA, kommentierte hierzu:

„Bei den vermeintlichen Mutproben im ‚Dschungelcamp‘ wurden in den vergangenen Staffeln zahlreiche Tiere erheblichem Stress ausgesetzt und teilweise getötet, zerquetscht oder verletzt. Die Verantwortlichen der Sendung stellten dabei unter anderem Kakerlaken und Maden gezielt als Ekelfaktor dar und ließen sie zu Unterhaltungszwecken – teilweise lebendig – von den Kandidaten essen. Ebenso wurden Tiere im Camp als ‚lebendige Kulisse‘ missbraucht und in Todesangst versetzt.“

Für PETA besteht kein Zweifel: Mit dem Dschungelcamp muss in dieser Form Schluss sein. Höffken weiter: „Durch derartige TV-Formate werden Zuschauer im Umgang mit Tieren desensibilisiert und abgestumpft – Mitgefühl für das Leiden und die Bedürfnisse von Tieren bleiben dabei auf der Strecke. Wir bitten die Kandidaten, nicht an Dschungelprüfungen mit Tieren teilzunehmen und sich gegen tierquälerische Aktionen auszusprechen. PETA appelliert zudem an RTL, die Show künftig ohne den Einsatz von Tieren zu konzipieren.“

Martina Gerlach an FDP-Chef Lindner

Herr Lindner,

was glauben Sie, warum die FDP wieder dabei ist? Weil viele Menschen erhoffen, dass die FDP ihre Versprechen wahr macht und sich gegen den politischen bundesweiten, betrügerischen Windrad-Irrsinn von Merkel & Co. einsetzt und diesen Irrsinn stoppen hilft.

Was glauben Sie, warum die Menschen gegen den Windrad-Irrsinn sind? Um der Natur, der Wildtiere willen und letztendlich auch um der Menschen willen. Es dürfte Ihnen ja bekannt sein, dass die Wildtiere unterschiedlichster Gattungen zu Lande, zu Wasser, in der Luft die ersten Opfer – Todesopfer! – des politischen Windrad-Irrsinns sind. Die Natur ist direktes Opfer gleich danach, denn sie, die natürlichen Lebensräume der Wildtiere, der Wald, ökologische Zusammenhänge werden unter dem verlogenen Vorwand „Ökostrom“ durch Windräder irreversibel zerstört, die Wälder regelrecht zubetoniert. Das hat mit Energiewende absolut nichts zu tun!

Die Windradgegner – ca. 1.000 BI in Deutschland – sind doch tatsächlich in der Hoffnung, die Umwelt, Natur mit ihren Wildtieren vor Zerstörung schützen zu können um derentwillen, aber auch um ihrer Kinder und Kindeskinder willen.

Und Sie machen den Jagdschein? Einen Mords-Ausweis im wahrsten Sinne des Wortes! Offensichtlich wissen Sie nichts wirklich Sinnvolles, Verantwortungsvolles mit Ihrer Freizeit, mit Ihrer Kraft, Ihrer Energie, Ihrer Freizeit, Ihrem Geld anzufangen.

Von wegen „Grünes Abitur“! Blutrot, brutal, gewalttätig, grausam, verlogen ist dieses Abitur! Die Jagd ist ein Relikt aus der Steinzeit, hat keinerlei Berechtigung! Sie ist Gewaltverbrechen an Wehrlosen, an chancenlos ausgelieferten leidensfähigen, fühlenden, denkenden wunderschönen Wesen!

Glauben Sie, wenn viele Bürger vor der Bundestagswahl gewusst hätten, dass Sie Zeit, Kraft, Energie, Geld daran setzen, anderen, Wehrlosen, den Wildtieren in deren natürlichen Lebensräumen, in dem der Mensch nur GAST ist, aufzulauern, um ihnen den Garaus zu machen, sie umzubringen, dann hätten diese Bürger Sie bzw. die FDP tatsächlich gewählt? Die Leute, die auch um der Wildtiere willen gegen den Windrad-Irrsinn in der Natur kämpfen?

NEIN, die FDP wäre weiterhin weg vom Fenster weg geblieben. Übrigens sollen es ca. 80 % der Bevölkerung in Deutschland sein, die gegen den Wildtiermord sind.

Jagd ist Mord! Jagd ist Terror! – Glauben Sie wirklich, dass von solcher Sorte – bewaffnete Feiglinge (Dr. C. Möller) – diese Welt noch mehr braucht? Sie kennen die Qualzusammenhänge, wissen, dass die Feigsten immer auch die Grausamsten sind? Sie wissen hoffentlich auch, dass Gewalt an Tieren ein Beitrag zur weiteren Steigerung von Brutalität, Grausamkeit in der menschlichen Gesellschaft ist. Woran glauben Sie, üben sich Gewaltverbrecher, Mörder, Terroristen zuerst? Erst am Tier, da leider straffrei. Warum straffrei? Weil zu viele Politiker mörderischem Hobby selbst gerne frönen, dementsprechend die Gesetze zurecht biegen bzw. falsche Gesetze nicht abschaffen.

Jäger = Wildtiervernichter, nicht selten auch Haustiervernichter, nicht selten auch Nutztiervernichter, nicht selten auch Menschenvernichter – braucht diese Welt nicht. Jäger sind die überflüssigste Spezies die es gibt. Sie gehören rückstandslos – pardon, jetzt hätte ich bald gesagt „entsorgt“ – ich meine abgeschafft/verboten!

Ein Politiker sagte einmal vor langer Zeit in den Medien: Politiker sein heißt, Verantwortung zu tragen. Aber wirkliche Verantwortung schließt Lebensachtung und Schutzpflicht auch gegenüber anderen Spezies, eben auch tierlichen Spezies vollständig mit ein.

Nun beantworten Sie sich mal die Frage, ob Sie tatsächlich Verantwortung leben, indem Sie alles daran setzen, Wehrlosen, die nichts anderes tun, als das, was ihnen die Natur vorgibt, aufzulauern, um sie umzubringen?

Sie wollen Ihr Leben genießen? Die Wildtiere auch! Und dazu hat jedes Einzelne, egal welcher Gattung/Art es angehört, nicht weniger Recht und Anspruch als Sie für sich geltend machen! Wenn Sie auch nur einen Funken wirkliche Verantwortung haben, dann setzen Sie sich dafür ein, dass die Jagd, Mord und Terror in Wald und Flur endlich und unwiderruflich abgeschafft wird! Das ist wirkliche Verantwortung!

FDP – von wegen Problemlöser! Wildtiermord schafft Probleme, Qual, Leid!

Wie würde es Ihnen gefallen, wenn ein „MENSCH“ auf Sie anlegt, um Sie an- und abzuschießen, weil er der Meinung ist: Du hast jetzt zu sterben, weil ich das so will??? Es ist Einteilen in wertes und unwertes Leben – damals wie heute. Mit welchem Recht?

Für eine bessere Welt mit den Tieren!
Martina Gerlach


Sehr geehrte Frau Gerlach,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht. Seit der Bundestagswahl hat uns eine Vielzahl von Zuschriften erreicht. Deshalb ist es Christian Lindner leider nicht möglich, auf alle Nachrichten selbst zu antworten, wie er das normalerweise macht. Gerne antworte ich Ihnen an seiner Stelle. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass auch ich mich aufgrund der Vielzahl an Zuschriften leider kürzer fassen muss als üblich.

Bei der Eindämmung der Windkraft sind wir Freie Demokraten ganz bei Ihnen. Bei der Jagd allerdings bedenken Sie offenbar nicht den wertvollen Beitrag der Jägerinnen und Jäger zur Hege und Pflege von Wild und Wald.

Mit freundlichen Grüßen
Katrin Grothe
Leiterin des Büros und Persönliche Referentin


Herr Lindner, Frau Grothe,

Jagd ist MORD – niemals aber ein wertvoller Beitrag für Wild und Wald oder Natur! Die Spezies der Jäger ist das Überflüssigste überhaupt auf diesem Planeten! Weder die Natur, noch die Tiere noch die Menschen brauchen Jäger! Jäger sind nichts Anderes als bewaffnete Feiglinge, die Freude daran haben, Wehrlosen aufzulauern, um ihnen den Garaus zu machen. Die Denkschiene: Freude an der Angst, der Qual und dem Tod ihrer Opfer zu haben durch Einteilen in wertes und unwertes Leben.

Bei solcher Befürwortung und des Praktizierens von MORD, TERROR, KRIEG gegen völlig chancenlos und hilflos ausgelieferte fühlende Lebewesen müsste es Ihnen konsequenterweise wichtiges Anliegen sein, jeden MÖRDER, jeden TERRORISTEN, jeden Gewaltverbrecher … und weitere solch Gesinnte zu hofieren, zu fördern, zu fordern … oder freizulassen.

Die Natur gehört den Wildtieren … Menschen sind nur Gäste darin. Mit welchem Recht führen sich die Gäste als Mörder derer auf, die dort ihr Zuhause haben? Wie würde es Ihnen gefallen, wenn Sie in Ihrem Zuhause ermordet werden, weil ein anderer das so festlegt und sagt: Du hast jetzt zu sterben, weil ich das so will?

„Das Recht auf Leben beruht in keiner Weise auf dem Wert, den dieses Leben für andere hat … Tiere haben das Recht zu leben, weil ihr Leben wertvoll für SIE ist.“
(Will Kymlicka)

„Es gibt keinen objektiven Grund für die Annahme, dass menschliche Interessen wichtiger seien als tierische.“
(Bertrand Russell)

Herr Lindner, vielleicht fühlt sich ja einer Ihrer Gleichgesinnten mal als „Wohltäter“, und verschießt sich … Das wäre sicher ein wirklich wertvoller Beitrag in dieser angeblich zivilisierten Gesellschaft. Ein Lebensvernichter weniger!

Für eine anständige Welt – mit den Tieren!
Martina Gerlach


Hallo Frau Grothe und natürlich auch FDP-Chef Lindner,

Ihr Antwortschreiben an Martina Gerlach betreffs der Jagdambitionen Ihres Brötchengebers Lindner, ist uns auch zur Kenntnis gelangt. In diesem Zusammenhang noch ein ganz persönlicher, wichtiger Tip, gedacht zur Weitergabe an den kleinen, stets so wichtigtuenden FDP-Chef: Noch mehr Spaß in Blut, aufplatzenden Gedärmen, Fett und Fleisch herumzuschneiden, bietet eine Metzgerlehre! Sie sollten ihn unbedingt auf diese Möglichkeit hinweisen!

Ansonsten ist zur Wissenserweiterung Ihres Dienstherren noch der hier verlinkte Leserbrief sehr zu empfehlen.

Seien Sie herzlich gegrüßt mit einem wundervollen Zitat:

“Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.“

Diese Worte stammen übrigens von Theodor Heuss und vielleicht erinnert sich noch jemand in der FDP, die heute vielfach Wendehals-Politik betreibt und den Götzen Dekadenz anbetet, an diesen FDP-Altmeister der Politik.

In diesem Sinne
mit eingeschränkt freundlichen Grüßen
Ulrich Dittmann