Interner ARD-Aufruf zu Spitzel- und Denunziantentum

Von Eva Herman

Wer die öffentliche Meinung beeinflussen will, der muss die Medien nutzen, die Massenmedien. Sie sind das wichtigste Sprachrohr, um die Gesinnung eines Volkes zu verändern, sofern dies gewünscht wird. Neben BILD, WELT, FAZ, SZ & Co gehören vor allem die deutschen, öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF dazu. Es sind jene Einrichtungen, die durch zwangsweise bei den Bürgern eingetriebene Gebühren in Milliardenhöhe regelmäßig majestätisch entlohnt werden.

Immer mehr Menschen, die abends noch die ARD-Tagesschau einschalten, nehmen die dargebotenen Nachrichten heute längst nicht mehr hin wie eine Art ausgestrahlter Wahrheit hoch droben von des Himmels Gnaden kommend, wie es vielleicht noch vor einigen Jahren der Fall war. Im Gegenteil: Die Unzufriedenheit über die Art der Berichterstattung wächst.

Wer die vorgegebene Gesinnung nicht teilt, erhält die rote Karte

Durch so manche Falschmeldungen oder leicht durchschaubare Gehirnwäsche-Aktionen haben sich die Redakteure und Chefredakteure mittlerweile selbst ins Visier gebracht: Der Begriff Lügenpresse wird heutzutage zuweilen mit der einst ehrwürdigen Tagesschau in einem Atemzug genannt. Und jetzt lernen wir: Es geht offenbar noch weiter. Nachdem die breite Öffentlichkeit allmählich »auf Linie« gebracht wurde (zumindest scheint man es in den Anstalten zu glauben), geht es nun auf interner Ebene weiter: Jetzt geht es den ARD-Mitarbeitern an den Kragen, die persönlich eine andere Meinung als die »veröffentlichte« einnehmen. Frei nach dem Motto: Wer die vorgegebene Gesinnung nicht teilt, erhält die rote Karte.

Leitfaden zum Bespitzeln und Denunzieren beim öffentlich-rechtlichen SWR

So haben Mitarbeiter der angeschlossenen Gewerkschaft ver.di im Intranet des SWR, also im internen Internet für die SWR – Mitarbeiter, eine Bespitzelungsaktion ohnegleichen ins Leben gerufen. Hiernach sollen alle Mitarbeiter ihre Kollegen künftig bespitzeln, also man kontrolliert sich gegenseitig, damit auch intern keine politisch unkorrekte Meinung mehr geäußert wird. Durch diese beispiellose Aktion sollen sämtliche Störenfriede identifiziert und zum Abschuss freigegeben werden können.

Ich möchte an dieser Stelle eine „Leseempfehlung“ geben und auf den aktuellen Artikel der Journalistin Ines Laufer hinweisen, der die erwähnte Intranet-Aufforderung zur Kollegen-Bespitzelung beim SWR offenbar vorliegt. In ihrem Artikel »Dein Kollege – ein Rassist?« – Leitfaden zum Bespitzeln und Denunzieren beim Öffentlich Rechtlichen SWR“ finden sich zum Teil unglaubliche Details. Da heißt es unter anderem:

SWR: »Bitte Screenshot erstellen und ZACK! an die Personalabteilung damit«

»Dein Kollege – ein Rassist? – zum Umgang mit Fremdenfeindlichkeit am Arbeitsplatz« heißt das Machwerk, mit dem die Mitarbeiter zu »aufmerksamen Beobachtern« gemacht werden sollen – mit dem Ziel, jene Kollegen der Personalabteilung zu melden und einen Kündigungsgrund zu liefern, die entweder am Arbeitsplatz »unaufgefordert…fremdenfeindliche Propaganda verbreiten oder im Netz und auf Facebook (und sei es in geschlossenen Freundeskreisen) fremdenfeindliche Äußerungen oder Kommentare posten«.

Die Journalistin bringt Beispiele: „Um dieses widerwärtige Denunziantentum in unschuldig-lustiger Form zu bemänteln, empfehlen die Personalräte das (virtuelle) Zücken der gelben oder roten Karte. Wie beim Fußball. Gelbe Karte = Verwarnung. Rote Karte = der »Spieler« wird ausgewechselt.

Wer im Netz »pauschale Beschuldigungen« postet, was z.B. die Aussage wäre »Flüchtlinge sind in einem extremen Ausmaß krimineller als Deutsche«, kriegt gleich die Rote Karte. Bitte Screenshot erstellen und ZACK! an die Personalabteilung damit. Denn schließlich verletzen »solche Äußerungen die Menschenwürde von Minderheiten.«

Auch der SWR beliefert Tagesschau- und Tagesthemen-Redaktion mit Beiträgen

Weiter heißt es im Intranet des SWR, der übrigens auch Tagesschau und Tagesthemen mit Beiträgen beliefert: »Als einziges Beispiel für »fremdenfeindliche Propaganda« wird dabei angeführt, dass jemand, der von »Übergriffen auf blonde Frauen« berichtet, »erfahrungsgemäß…diese angeblichen Erlebnisse weder von eigenen Erfahrungen noch aus dem Bekanntenkreis« kennt und somit schlichtweg fremdenfeindliche Propaganda betreibt.«

Ja, so steht es dort, im Intranet des SWR. Es ist an dieser Stelle schwer zu sagen, ob auch andere ARD-Sender wie der NDR, WDR, BR, RBB usw. ähnliche Überwachungs-und Kontrollmaßnahmen in ihrem Intranet initiiert haben oder ob sie es noch tun werden. Auszuschließen ist dies gewiss nicht.

Es lohnt sich, sich endlich seine eigenen Gedanken zu machen

Es lohnt sich jedenfalls, den oben verlinkten Artikel von Ines Laufer in Gänze zu lesen, es lohnt sich auch, die Screenshots des politischen SWR – Machwerks zu studieren, und sich auch die Verlinkungen, die Ines Laufer setzte, genauer anzusehen. Es lohnt sich vor allem, sich endlich seine eigenen Gedanken zu machen über das, was hier im Land sich derzeit entwickelt und wohin es führen wird.

Von der ARD wurde die »braune Eva« gefeuert

Ein letztes Wort noch in eigener Sache: Es ist exakt zehn Jahre her: Da wurde ich nach fast zwanzigjähriger Tätigkeit als Tagesschau- und Talkshowmoderatorin von meinem einstigen Arbeitgeber, der ARD, unter propagandistischer Begleitung des ZDF-Kerner-Tribunals wegen unliebsamer Meinungsäußerungen öffentlich diffamiert und schließlich als »braune Eva« gefeuert. Dabei hatte ich mein ganzes Leben lang einzig nur die eine Haltung zum Thema »Hitler und seine Politik« vertreten, die jeder gesund empfindende Menschengeist einnehmen muss: Tiefe Verachtung und Ablehnung.

Sowohl persönlich wie auch in meinen Büchern und Aufsätzen hatte ich niemals einen Hehl aus dieser Haltung gemacht, daran gibt es gar keinen Zweifel. Im meinem Buch Eva -Prinzip zeige ich, ganz im Gegenteil – die üblen Nazimethoden auf, mit denen man damals Mütter von ihren Babys zu trennen begann. Wahrscheinlich war es zu gewagt, an dieser Stelle feststellen, dass die heutige, politisch hoch euphorisierte Kita-Ideologie ihre Wurzeln genau im dunkelsten Kapitel unserer Geschichte fand.

Inzwischen ist die Methode längst System geworden

Allein, auch diese klare Haltung nützte mir nichts. Man behauptete stattdessen: Eva Herman lobt Hitlers Familienpolitik. Man wollte meine Meinungen verstummen lassen, weil sie nicht ins politische Regierungsprogramm passten. So wurde ich zum Präzedenzfall der Öffentlich-Rechtlichen, jeder Kollege wusste ab diesem Moment: Achtung, Klappe halten, wenn Du anders denkst, als die Redaktion es vorgibt. Inzwischen ist die Methode längst zum System geworden.

Heute, zehn Jahre später, sind wir erheblich weiter mit den üblen Methoden: Auf internen ARD-Intranet-Pfaden, von denen die breite Öffentlichkeit natürlich so gut wie nichts mitbekommt, wird jetzt, wie berichtet, auch der letzte frei denkende Mitarbeiter umerzogen zu der gewünschten politischen Korrektheit im politischen wie auch privaten Raum.

Dies sind die klassischen Methoden des Totalitarismus, man nennt sie Propaganda. Hierdurch wurden schon mehrmals einschneidende Veränderungen über unser Land gebracht, die heute erkannt und betrauert werden.

Eva Hermann

Die ehemalige ARD-Moderatorin Eva Herman zum Tod von Udo Ulfkotte

Udo Ulfkotte ist tot. Einer der mutigsten Journalisten ist von uns gegangen. Er hat sein Leben lang für Wahrheit und Gerechtigkeit gekämpft.  Wer weiß, wie viel Udo auf Erden auszustehen und auszuhalten hatte, der ahnt, dass sein Weg jetzt leichter werden wird, dort drüben, in der anderen Welt.

Es waren einige Jahre im KOPP- Verlag, die ich mit Udo zusammenarbeitete. Ein großes Vorbild, ein ernsthafter und bis auf die Knochen ehrlicher Mensch. Einer, der nur eines wollte: Aufklären. Einer auch, von dem ich viel lernen durfte. Udos Aufsätze, Interviews, Artikel und Bücher waren minutiös, bis auf die letzte Redewendung geschliffen, sie waren vor allem akribisch recherchiert. Kann man sich vorstellen, dass jemand sein halbes Leben lang derart politisch Unkorrektes von sich gab in Schrift und Ton, doch niemand aus dem ganzen Mainstream-Gefüge ihm an die Karre fahren konnte, weder inhaltlich noch juristisch? Ach, wie gerne hätten sie ihn über die Klinge springen lassen, sie haben nur darauf gewartet, ihm einen Fehler nachweisen zu können. Ein einziges Mal, vor vielen Jahren, hatte man einen kleinen Aufhänger gefunden – welch ein Affentheater dann folgte… Unvorstellbar.

Udo Ulfkotte hatte sich den Hass seiner Gegner erarbeitet, indem er ihnen immer wieder mutig den Spiegel vorhielt. Mit nahezu dem ganzen Mainstream lag er über Kreuz, er war der erste gewesen, der mit den »Qualitätsjournalisten« hart ins Gericht ging, sie zahlreicher Unwahrheiten überführte, sie mahnte und zu Aufrichtigkeit und journalistischer Sorgfalt aufforderte. Manches Mal dachte ich, er übertreibe ein wenig, bis ich immer wieder erkennen musste, wie richtig Udo mit seinen Analysen lag. Er war eben immer schon mindestens ein, zwei, drei Schritte weiter. Manchmal auch zehn.

Udo hatte vor Jahrzehnten angefangen, zu warnen: vor der Islamisierung Deutschlands und Europas. Denn Udo kannte den Islam gut. Nicht nur, dass er als FAZ-Journalist viele Jahre in arabischen Ländern gearbeitet hatte, nein, für eine Zeitlang war Udo Ulfkotte selbst zum Islam konvertiert. Er kannte die Religion gut. So gut, dass ihm klar war, wie schwierig diese mit dem Christentum kooperieren kann. Immer wieder verwies er auf die verschiedenen Koran-Suren, woraus deutlich wird, dass ein Nebeneinander, oder gar ein Miteinander schon deswegen nicht möglich ist, weil der Islam eine Zusammenarbeit mit anderen Religionen nicht vorsieht.

Stets wiederholte Udo Ulfkotte, dass nicht den islamischen Zuwanderern sein Vorwurf gelte, sondern unserem politischen System, welches schon vor Jahrzehnten die Grenzen weit geöffnet und damit die Gefahren von Parallelgesellschaften vorsätzlich in Kauf genommen hatte. Ich selber erlebte, wie Udo in Not geratenen Migranten half. Einmal rief er mich an und bat mich, mich mit um eine in Deutschland lebende Frau aus der muslimischen Welt zu kümmern, die innerhalb ihrer Familie schwer unter Druck geraten war. Solche Menschen wandten sich nicht selten an Udo, da sie wussten, wie gut er sich in ihren Gesetzen auskannte.

Udo hatte keine Kinder, und doch dachte er immer nur daran, dass unserer aller Kinder eines Tages vor dem Nichts stehen werden, angesichts eines ausgehöhlten und zerstörten Sozial-und Wertesystems. Es trieb ihn förmlich, zu warnen, zu mahnen, uns alle zu schütteln, damit wir endlich die Augen aufbekommen und erkennen mögen, was hier um uns herum und mit uns geschieht. Sein klarer Blick war immer schon um Längen voraus fokussiert, während andere »Aufklärer« nicht selten mühsam hinterher keuchten. Udo war absolut faktensicher, seine Informationen waren auf seiner inneren Festplatte gespeichert, er konnte sie wohl auch im Schlaf abrufen. Wenn ich mir unsicher war bei mancher Recherche, so musste ich nur Udo fragen, er wusste die Antwort, oder wenigstens eine Quelle oder Ansprechperson, die Antwort geben konnte.

Wer sich die Berichterstattung der Mainstreamer über Udos Ableben durchliest, die Nachrufe über den »umstrittenen«, »rechtspopulistischen« Journalisten Udo Ulfkotte sieht, den muss Übelkeit befallen. Nicht einmal jetzt sind sie in der Lage, mit ihrer elenden und armseligen Stänkerei aufzuhören. Sie, die wir u.a. als die wahren Zerstörer unseres christlich-abendländischen Wertesystems bezeichnen dürfen, besitzen auch jetzt keine Größe: wie auch? Wo nichts ist, da kann man auch nichts erwarten.

»Wenn ich Kinder hätte, würde ich diese Arbeit nicht machen können«, hatte Udo einmal in einem fast zweistündigen Interview gesagt, welches ich mit ihm für den KOPP-Verlag geführt hatte. Der Druck, den man auf sie ausüben würde, wäre unerträglich, in ihrem Alltagsleben, in der Schule. Das würde er niemals aushalten können.

Udo und seine Frau hatten dafür viele Tiere, meist Tierschutzfälle, solche Lebewesen also, die andere Leute ausgestoßen oder sogar vorsätzlich verletzt hatten. Mit welcher Hingabe und Liebe die beiden diese oft pflegten, wie sie Entenflügel schienten, Wunden von Vierbeiner versorgten, regelmäßig hohe Tierarztrechnungen bezahlten, kann sich sicher kaum jemand vorstellen. Seine knapp bemessene Freizeit schenkte Udo seinen Tieren, dem Wohl jener Lebewesen, die von vielen gedankenlosen Leuten schwer geschädigt und gequält worden waren. Sein Verstand war zwar stets hart in der Sache, doch Udos Herz war weich wie Butter.

Wir verlieren einen der besten Journalisten Deutschlands, und einen empfindsamen und grundguten Menschen. Wir sollten niemals vergessen: Udo Ulfkotte hat viel für uns alle getan. Alle seine Bücher werden historische Dokumente der Zukunft sein, sie werden Zeugnis abgeben für den Wahnsinn, den wir hier gerade erleben, und von dem doch immer noch nur wenige wissen wollen. Und wenn ich mich nicht irre, wird Udo Ulfkotte eines Tages ein Volksheld sein und die Kinder in der Schule werden seinen Namen kennen. Doch bis dahin müssen wir wohl noch viele unwegsame Pfade gehen, und es wird noch richtig dicke für uns alle kommen, während wir immer öfter daran denken müssen, wie recht Udo doch hatte. Lieber Udo,  Danke für alles!!!

Nachtrag: Soeben sehe ich, dass es tatsächlich Mainstream-Journalistinnen (von Spiegel und ARD) gibt, die sich über den Tod Udo Ulfkottes lustig machen. Es gibt kaum etwas Widerlicheres!
Eva Hermann

Gerhard Wisnewski über den Tod von Udo Ulfkotte: