Update zur Petition „The United Nations is to outlaw crimes against humanity“

Von AKT (Aktion Konsequenter Tierschutz)

Liebe Mitzeichner,

vielen vielen Dank! Sie haben eine neue Lawine losgetreten: Wir haben endlich einmal wieder richtige Stimmenzuwächse zu verzeichnen, unsere Gemeinschaft Menschen, die sich gegen jede Art der Tierfolter auflehnt, wächst weiter!

Und wir brauchen viele viele Stimmen, um unserem Anliegen in der Politik Gehör zu verschaffen:

Anfang August informierte ich wieder einmal alle UN-Botschafter und den deutschen Außenminister über unsere Petition mit damals ungefähr 86.000 Stimmen, jedoch konnte sich nicht einer der fast 200 Adressaten zu irgendeiner Reaktion aufschwingen.

Deshalb lautet meine Bitte an Sie alle weiterhin: Ergreifen Sie jede sich bietende Gelegenheit, sich für Tierschutz einzusetzen: Ob in politischen Diskussionen, ob durch Leserbriefe, durch Ihr Wahlverhalten, Beispiel gebend durch unsere Lebensführung, leihen Sie allen Tieren Ihre Stimme – denn nicht nur in Asien, auch bei uns werden Tiere gefoltert, bevor sie umgebracht werden. Nicht ganz so offensichtlich, wie mancherorts in Asien von Perversen ausgeführt, aber das Ergebnis für die Tiere ist immer das gleiche: Sie werden nicht nur brutal ermordet, sondern ihnen werden bewußt Schmerzen zugefügt, physisch und psychisch. Auch der deutsche Gesetzgeber nimmt dies beschämenderweise in Kauf!

Ich nenne nur ein paar Stichworte ganz alltäglicher Tierfolter: Abschleifen von Zähnen, Abtrennen von Schwänzen, Anbindehaltung, Ausbrennen von Hörnern, Baujagd, Brandzeichen, Blutentzug bei schwangeren Pferden, Einzelhaft, Fallenjagd, Gallensaft-Entnahme bei Bären, Hochleistungssport (Hunde-/Pferderennen), Käfighaltung, Kastenstände, Massentierhaltung ohne Platz, Licht und Luft, Schliefanlagen (Ausbildung zur Fuchsjagd), Schlachtung bei Bewußtsein, Tierversuche aller Art, Treibjagden, Trennung von Mutter(kuh) und Kind, Tiertransporte über Stunden, Tage, Wochen, Vergewaltigung (Zwangsbesamung), Zirkusdressuren u. v. m.

An Menschen verübt: Mißhandlung, Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Folter, Mord.

An Tieren: „normale“ Vorgehensweisen, fast allen Politikern völlig egal, so lange es nur ihrem Eigeninteresse dient oder irgendeiner ihrer Wähler damit Profite erzielt (und den Politiker irgendwann für seine Förderung von Tierquälerei belohnen kann).

Und so bleibt uns nur, unsere Petition weiterzuverbreiten und bei jeder Gelegenheit unseren Politikern und jedem, der mit Tieren und Tierleid sein Geld verdient klar zu machen, daß wir KEINE TIERFOLTER akzeptieren! Tiere sind Lebewesen wie wir, Tieren steht der gleiche Schutz zu, wie uns, das Recht auf körperliche Unversehrtheit bis zum Tod.

Verbrechen an Tieren sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir finden uns nicht mehr damit ab, wir prangern diese an, und wir fordern, daß diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit in aller Welt geächtet, geahndet und bekämpft werden!

Danke für alles, was Sie tun, damit wir unser gemeinsames Ziel erreichen: für die Tiere und damit auch für uns eine bessere Welt. Denn:

Die schlimmste Sünde unseren Mitgeschöpfen gegenüber ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist das Wesen der Unmenschlichkeit.” (George Bernard Shaw)

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Schwarz

(AKT-Mitarbeiterin)

Wichtige Petition gegen Käfighaltung

In der EU sind Hunderte Millionen von Tieren in Käfigen eingesperrt – ganz legal und meist ihr ganzes Leben lang. Es wird dringend Zeit, dieser Praxis ein Ende zu setzen, denn Käfighaltung ist grausam: Die Tiere können wesentliche Bedürfnisse nicht einmal annähernd ausleben. Fordere auch Du mit der europaweiten Petition von der EU-Kommission, alle Käfige zu verbieten – sei es für Kaninchen, Hühner, Enten, Gänse oder Wachteln. Die Petition umfasst auch die körpergroßen Käfige für Sauen, die als »Kastenstände« und »Abferkelbuchten« bezeichnet werden, sowie die Einzelboxen für Kälber.

Mehr als 140 Tier- und Umweltschutzorganisationen aus nahezu allen Staaten der Europäischen Union haben sich zusammengeschlossen, um mit vereinten Kräften die tierquälerische Käfighaltung in der EU abzuschaffen. Es ist das erste Mal in der Geschichte Europas, dass so viele Organisationen ihre Stimmen mit einer gemeinsamen Petition für die Tiere erheben. Benötigt werden binnen eines Jahres eine Million gültiger Unterschriften von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern der EU. Unterstütze bitte auch Du diese Bürgerinitiative »End the Cage Age«, um das Käfig-Zeitalter in Europa zu beenden.

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Tierschutz geht uns alle an!!!


Skandalöse Hühner-Bodenhaltung im Kreis Recklinghausen

In einer Bodenhaltung zur Eierproduktion bei Haltern am See hat ein Landwirt offenbar seit Wochen zirka zwanzig stark verweste und teils mumifizierte Körper von Legehennen nicht aus seinem Stall geräumt. tierretter.de wurden Aufnahmen, die im März 2018 entstanden sind, aus diesem Betrieb zugespielt und der Verein hat den Hühnerhalter bei den Veterinärbehörden angezeigt. Und trotz solcher Bilder glauben viele dümmliche Konsumenten seit dem Ende der klassischen Legebatterie und aufgrund des verlogenen Tierwohl-Versprechens der Industrie, dass solche Zustände der Vergangenheit angehören würden.

Aber von einem „Tierwohl“ kann nie und nimmer eine Rede sein, denn viele der Hallen, in denen die Hühner eingepfercht sind, haben keine Fenster und die Tiere leben hier vollkommen abgeschottet. Das Sonnenlicht sehen sie – wenn sie Glück haben – nur ein einzigesmal in ihrem Leben, nämlich auf der Fahrt zum Schlachthaus. Für den Landwirt hat das viele Vorteile. Er steuert durch die künstliche Beleuchtung den Tagesablauf der Hennen und kann so deren Legeleistung optimieren. Hennen der Rassen, die heute in Eier-Betrieben eingesetzt werden, legen etwa 300 Eier pro Jahr. Das ist viel mehr als die Natur für Hühner eigentlich vorgesehen hat – normal wären etwa 5 Eier, die von den Hennen ausgebrütet werden würden.

Aber je mehr Eier ein Huhn legt, umso produktiver ist es für die Tierquäler und umso mehr Profit kann erwirtschaftet werden. Dass die Hühner am Ende der Legeperiode von dieser körperlichen Belastung komplett ausgemergelt sind erscheint den Betreibern der Anlagen oft nebensächlich und ist ihnen absolut gleichgültig. Und deshalb werden die Tiere letztlich auch einfach geschlachtet, sobald ihre Legeleistung abnimmt. Denn es ist profitabler, eine neue Gruppe von Hühnern einzustallen. Dennoch glauben viele Konsumenten an das Märchen vom „Tierwohl“, denn auf den Bildern der Eierkartons oder auf den Webseiten der Hühner-KZ-Betriebe sieht das alles selbstverständlich geschönt, verharmlost und dem Verbraucher abermals unverblümt in dessen Gewissen gelogen ganz, ganz anders aus.


EU forciert Freihandel mit Steaks aus Übersee

Für die EU-Kommission scheint es nichts Schöneres zu geben als Freihandel. Bald sollen viele Handelsschranken mit den vier Mercosur-Staaten Südamerikas fallen.

Ganz oben auf der Liste: Rindfleisch. Ganz unten: die Umwelt. Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay wollen noch mehr billiges Rindfleisch in die EU-Staaten verkaufen – und die nehmen es gerne. Die Quote von 70.000 Tonnen ist beiden Seiten zu gering, 99.000 sollen es werden, die Südamerikaner hoffen gar auf 200.000.

Wer solche Massen Rindfleisch exportieren will, muss viele Rinder mästen – und dafür Weiden ausdehnen. Auf Flächen, wo heute noch Wald und Savannen sind. Die Unterhändler drücken aufs Tempo. Noch im März soll das Abkommen unterschriftsreif sein. Wir müssen uns beeilen!

Bitte fordere auch Du mit Deiner Unterschrift: Kein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten!


Tierischer Rassismus

Foto: Das letzte männliche Exemplar des Nördlichen Breitmaulnashorns ist tot: ein „Endling“.

Von Daria Eva Stanco (Onlineredakteurin bei 3sat)

„Endlinge“ nennt man sie – die letzten Exemplare einer Art: eine schmerzhafte Verniedlichung der Apokalypse.

Wir trauern um das Breitmaulnashorn Sudan. Panisch versuchten Forscher und Pfleger in einem Wildtierreservat in Kenia, ihn mit einem Verwöhnprogramm zur Fortpflanzung zu bewegen: richtig essen, genug schlafen und bequeme Bedingungen – vergeblich. Dazu gab es 24-Stunden-Bewachung: bewaffnete Bodyguards, die Sudan vor Wilderern beschützen sollten.

„Endlingen“ geben wir Namen – neben Sudan gab es den letzten Pyrenäensteinbock Celia, der im Jahr 2000 durch einen herabfallenden Ast zu Tode kam. Forscher hatten damals verzweifelt versucht, Celia zu klonen. Nashorn Sudan hatte sogar ein Profil auf der Datingplattform Tinder, um auf seine Lage aufmerksam zu machen, als „der begehrteste Jungeselle der Welt“. Ein Wisch nach rechts – der Ausdruck des Interesses auf Tinder – und man konnte für ihn spenden.

Dann gibt es da aber auch die andere Seite unserer Empathie für Tiere: Tagtäglich werden Millionen männlicher Küken geschreddert. Namenlose Schweine drängen sich in Ställen. Tiere bluten leidvoll aus oder werden ohne Betäubung verbrüht. Wie wäre es denn einmal mit einer Kampagne für all die sinnlos getöteten Küken – mit einem persönlichen Profil für jedes einzelne von ihnen?

Zum Vergleich: Wenn wir über jedes geschlachtete Schwein in Deutschland berichten würden, müssten wir fast jede Sekunde zwei Schweine betrauern. Und von Wächtern beschützt werden hier allenfalls die Massenmordbetriebe – vor eindringenden Tierschützern mit Kameras.

Wofür das Ganze? Für billiges Fleisch.

Ich wittere hier eine weitere Form von Neokolonialismus: Wir müssen den Menschen in Entwicklungsländern zeigen, wie man die Artenvielfalt schützt. Wir im „Westen“ verurteilen die wilden Wilderer, die dort auf der Jagd nach Horn oder Elfenbein Tiere erlegen. Gleichzeitig aber behandeln wir hierzulande unsere Nutztiere als billige Produkte, als Discounter-Ware.

Die Emotionalisierung von Einzelschicksalen ist angesichts des dringend nötigen Artenschutzes sicher nicht falsch. Aber ist es deshalb auch richtig, gleichzeitig so immun zu bleiben gegen die täglichen Leiden in Schlachthöfen in der gesamten industrialisierten Welt? Ist es nicht ein tierischer Rassismus, auf der einen Seite Herzschmerz bei einem einzelnen Tier zu bekommen, um sich dann wenige Augenblicke danach eine Portion Chicken Wings reinzuziehen?

Es ist an der Zeit, eine respektvolle Haltung der Natur und den Tieren gegenüber konsequent umzusetzen. Und nicht erst den „Endlingen“ Namen zu geben – sondern auch allen, die davor kommen. Auch und gerade den Nutztieren.

Quelle: blog.3sat.de

Tierschutz-Nachrichten

Petition: Die EU muss Elfenbeinhandel komplett verbieten!

Elefanten-Wilderer töten grausam und brutal: Sie jagen die Elefanten mit Giftpfeilen und ziehen ihnen die Haut ab. Alles nur, weil ihre Kunden in China an die Heilkraft der Elefantenhaut glauben. Kleine Stücke getrockneter Haut werden dazu verbrannt, die Asche wird mit Kokosöl verrührt. Das soll gegen Ekzeme helfen.

In Myanmar wurden in den vergangenen vier Jahren bis zu 110 gehäutete Elefanten gefunden – in einem Land, in dem nur noch 2.000 der Tiere leben. Nicht nur Wunderglaube rottet die Elefanten aus, sondern auch die Gier nach Elfenbein. Hierfür sterben in Afrika tausende Tiere. Beides zusammen – Wilderei für Haut und für Elfenbein – gefährdet die Elefanten der Welt akut. In wenigen Jahren könnten sie in Asien und Afrika ausgestorben sein.

Weltweit müssen Wilderer und Regierungen wissen, dass Millionen Menschen für das Überleben der Elefanten kämpfen. Bitte unterschreibe deshalb die nachfolgende Petition an die EU, mehr für den Schutz der Elefanten zu tun.


 Experten bestätigen: Vogelsterben auch in Niedersachsen

Es gibt immer weniger Vögel in Europa. Wovor Tierschützer und Ornithologen schon lange warnen, bestätigte in dieser Woche die Bundesregierung: Sie geht davon aus, dass die Anzahl der Brutpaare im ländlichen Raum zwischen 1980 und 2010 um 300 Millionen zurückgegangen ist. Das entspricht einem Einbruch von 57 Prozent.

Viele Vögel sind akut bedroht

Und wie geht es den Vögeln in Niedersachsen? Mit seinen Mooren und Grünflächen sowie den Küstenlandschaften war die Region lange Zeit ein wichtiger Rückzugsraum für viele Vögel. Doch der Osnabrücker Biologe Axel Degen bestätigt den europaweiten Trend des abnehmenden Vogelbestandes auch für Niedersachsen. „Bedroht sind besonders die Arten, die in der Agrarlandschaft leben. Mehr als die Hälfte davon stehen auf der Roten Liste“, so Degen. Vor allem Wiesenvögel wie der Kiebitz, die Uferschnepfe, die Bekassine und das Braunkehlchen sowie Feldvögel wie das Rebhuhn und die Feldlerche haben es schwer.

Gründe für den Bestandsrückgang gibt es laut Degen viele. Einen sieht er in der modernen Landwirtschaft mit ihren Monokulturen. Einerseits würden die Vögel zum Brüten in Gräben und Hecken verdrängt. Andererseits führe der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu einem Insektensterben. „Das entzieht vielen Vogelarten insbesondere bei der Jungenaufzucht die Nahrungsgrundlage“, so Degen.
H I E R  B I T T E  W E I T E R L E S E N …..


Frankreich verbietet Nachzucht von Delfinen und Orcas in Gefangenschaft

Sehr beispielhaft: Frankreich hat die Nachzucht von Delfinen und Orcas in Gefangenschaft verboten. Ein am Samstag veröffentlichtes Gesetz verbietet die Haltung von Meeressäugern. Ausgenommen sind lediglich diejenigen Tiere, die bei Inkrafttreten des Erlasses bereits in Gefangenschaft leben. Tierschutzorganisationen begrüßten das Gesetz als „historischen“ Vorstoß Frankreichs.
H I E R  B I T T E  W E I T E R L E S E N …..


2016 wurden rund 44 Millionen Küken getötet.

Männliche Küken sind für die Industrie nahezu nutzlos, weil sie keine Eier legen und nur wenig Fleisch ansetzen. Rund 44,1 Millionen Tiere wurden deshalb 2016 erstickt oder geschreddert. Das hat die Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage geantwortet. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Zahl kaum verändert, obwohl die Praxis beendet sein sollte.
H I E R  B I T T E  W E I T E R L E S E N …..