Eine dunkle Stunde für den Tierschutz in Deutschland!

Rebloggt von Tierschützerin Bettina Schneider auf guteskarmatogoblog.wordpress.com

Unfassbar: Tierleid Befürworterin Glöckner hält die Laudatio für den deutschen Tierschutzpreis!

Wer wurde vom deutschen Tierschutzbund als Rednerin zur Verleihung des deutschen Tierschutzpreises eingeladen? Da kommt ihr nie drauf! Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, die mit ihrer Partei unter anderem dafür verantwortlich zeichnet, dass

  • Wildtiere nach wie vor im Zirkus leiden
  • grauenhafte Tierversuche, die nach EU Recht jederzeit verboten werden könnten, weiterhin erlaubt sind
  • Ferkel nach wie vor ohne Betäubung kastriert werden dürfen
  • Küken bei lebendigem Leib geschreddert werden
  • Auslands- Qualtransporte weiterhin erlaubt sind
  • Verzichtbare Pflicht-Tierversuche für Studenten weiterhin zwingend sind
  • Totschlagfallen bei der Jagd weiterhin erlaubt bleiben
  • Schmerzhafte Brandzeichen weiterhin erlaubt sind (die Tiere erleiden hochgradige Verbrennungen!)
  • Tierheime nach wie vor keine Unterstützung aus dem Bundeshaushalt erhalten
  • Mastbetriebe nur alle paar Jahre kontrolliert werden
  • Rinder weiterhin dauerhaft im Stall angekettet sein dürfen
  • es nach wie vor keine flächendeckende Videoüberwachung in Schlachthöfen gibt, die die schlimmsten Missstände und Misshandlungen aufdeckt
  • Aktivisten, die all diese Missstände dokumentieren, härter bestraft werden sollen.

Ja, all das Blut, all das Leid und all die ungehörten Schreie hat Frau Klöckner mit zu dieser Veranstaltung getragen. Sie stimmte mit ihrer Partei bisher konsequent gegen sämtliche Bemühungen, das unsagbare Leid der Tiere zu verringern und was noch schlimmer ist, sie duldet, dass selbst EU Regelungen umgangen werden, die Tierversuche einschränken würden. Sie schützt Tierquäler, indem sie die Aufdeckung der Missstände in den Ställen, durch härtere Strafen unterbinden möchte, sie fordert harte Strafen für jeden, der das stille Leid dort, durch Fotos und Video Aufzeichnungen dokumentiert.

Die Festrednerin auf einer Veranstaltung für den Tierschutz zeichnet mitverantwortlich, für millionenfaches, grauenhaftes und vermeidbares Tierleid!

Wäre es nicht so erbärmlich traurig, was sich die Verantwortlichen hier geleistet haben, wie sie Tierschutz in den Schmutz gezogen haben, mit dieser Wahl – dann wäre das die reine Comedy. Leider war es Realität und zeigt deutlich, wie diese Veranstaltung zu werten ist. Um Tiere ging es dabei offensichtlich nicht!

Das war eine dunkle Stunde für den Tierschutz in diesem Land und viele Unterstützer des deutschen Tierschutzbunds fragen sich zu Recht, welchen Sinn eine Veranstaltung, wie der „Deutsche Tierschutzpreis“ haben soll, wenn dort Politiker eine Bühne finden, die notwendigen und konsequenten Tierschutz radikal mit Füßen treten!

Hier noch ein Beispiel, für den „heldenhaften“ Einsatz dieser Frau für den Tierschutz:
Frau Klöckner hätte jederzeit die Möglichkeit, DAS zu beenden, hat es aber nicht für notwendig befunden:

Die FDP und die Grünen haben zwei unterschiedliche Anträge zum Thema Tiertransporte im Agrarausschuss des Bundestages abstimmen lassen. Die Anträge zielten darauf ab, die Vorgaben für Lebendtiertransporte strenger zu fassen. Beide wurden mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der Oppositionsfraktionen abgelehnt. (Quelle Top Agrar News 26.9.2018)

Noch ein Beispiel betreffs weiterhin erlaubter verbrecherischer Tierversuche:

„Ratten und Mäuse werden zur vorgeblichen Depressionsforschung so lange zum Schwimmen gezwungen, bis sie vor Erschöpfung und Verzweiflung aufgeben und aufhören zu schwimmen. Oder ihnen werden über den Käfigboden Elektroschocks verabreicht, denen sie nicht entkommen können, bis sie nicht mehr hochspringen und den Schmerz über sich ergehen lassen. Schon die Namen dieser Versuchsmethoden – „Verzweiflungstest“ und „Erlernte Hilflosigkeit“ – lassen erahnen, was die Tiere erleiden müssen. Nach den Vorgaben der EU-Tierversuchsrichtlinie könnten solche Praktiken verboten werden. Deutschland hat jedoch bei der Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht verfassungswidrigerweise ein Schlupfloch genutzt, um auch die schwerstbelastenden Tierversuche weiter zu erlauben“, erklärt Dr. med. vet. Corina Gericke, Vorstandsmitglied des Ärztevereins.“

Meine Botschaft an die Adresse des Deutschen Tierschutzbundes:

SCHÄMT EUCH!!! SCHÄMT EUCH IN GRUND UND BODEN ANGESICHTS EURES VERRATS AN DEN TIEREN!!!

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Das islamische Schächt-Opferfest „Kurban Bayrami“ vom 1.- 4.09. 2017

Foto: Korotayev Artyom / dpa

Erneutes Schreiben von Martina Gerlach an Kanzlerin Merkel

Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

gerade scheinen Sie sich – pünktlich zur Bundestagswahl – an den von Ihnen geschworenen Amtseid zu erinnern, der besagt, dass Sie dem Wohl des deutschen Volkes dienen wollen. Wieso muslimisieren Sie dann unser Land konsequent und ignorieren den Willen des deutschen Volkes? 79 % der einheimischen Bevölkerung sind seit vielen Jahren gegen das grauenvolle betäubungslose Abmetzeln von Tieren. In wenigen Tagen, dem 1.9.2017, beginnt wieder einmal das Islamische Opferfest, welches viele gerne verfälschend mit dem straffreien betäubungslosen Abmetzeln von Tieren gleichsetzen. Aber weder von Ihnen noch von Ihrer Integrationsministerin – ebenso wenig von Ihrem „roten“ Widersacher Schulz bzw. Ihrem Koalitionspartner SPD – ist bis jetzt auch nur ein einziger öffentlicher Appell zu erleben an unsere muslimischen Gäste, dass diese sich in ihrem christlichen Gastland an unsere Gesetze zu halten und unsere sehr schwer errungenen Werte – vor allem Tierschutz, der auch Verfassungsgut ist! – zu achten haben.

In Folge Ihres bequemen Schweigens ist zu befürchten, dass es deutschlandweit – zusätzlich – zu grauenvollem betäubungslosen Abmetzeln unserer Tiere kommt, verbrämt als Religion oder Tradition, womit es absolut nichts zu tun hat! Wir haben ein hohes Gut, die Religionsfreiheit, aber keine Traditionsfreiheit und daß keine Religion der Welt so ein grausames Töten von Tieren verlangt, haben wir Tierschützer Ihnen beweisend mehrfach zur Kenntnis gebracht.

Die erteilten Ausnahmegenehmigungen sind also ein fortwährender Gesetzesbruch und damit ein Verbrechen. Lt. Strack-Schmalohr in Hessen haben die Sondergenehmigungen für Altinküpe um 400% zugenommen. Das ist nicht zu begründen. Machen Sie endlich den Mund auf, um bundesweit grauenvolle Blutbäder/Verbrechen zu verhindern/zu stoppen, denn auch Sie haben Integrationspflichten! Und Sie sind zuerst Ihrem Volk gegenüber verpflichtet!

Die Betäubung der Tiere vor dem Schächtschnitt schränkt freie Religionsausübung nicht ein! Unser Grundgesetz erfasst auch den Schutz unserer Tiere und zu diesem gehört im 21. Jahrhundert qualmindernde Betäubung. Toleranz hört da auf, wo Verbrechen beginnen! In unserem Land und in unserem Grundgesetz gibt es kein garantiertes Grundrecht auf Verbrechen an Tieren, als Tradition verbrämt oder unter Religionsvorwand! – Begreifen und akzeptieren Sie das endlich! Machen Sie jetzt endlich Ihren Mund auf, damit unsere Gäste, denen wir, die deutsche Bevölkerung ihr Leben hier finanzieren!, wissen, dass sie unsere Werte zu respektieren und Gesetze einzuhalten haben! Das gehört zur Integrationspflicht dazu.

Noch etwas: Die von Ihnen gepriesene, Ihnen angeblich wichtige Sicherheit unseres Landes haben Sie bereits durch die Muslimisierung und ihr Stillschweigen oder Verharmlosen vieler Verbrechen unserer „Gäste“ verspielt! Der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes schlägt Alarm:

  • 150 000 Haftbefehle derzeit nicht vollstreckt
  • Abgelehnte Asylbewerber werden nicht abgeschoben
  • Diebe und Körperverletzer kommen straffrei davon, während Falschparker und Temposünder gnadenlos verfolgt werden.

Jens Gnisa ist Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, der größten Berufsorganisation der deutschen Richter und Staatsanwälte. Täglich erlebt er, wie der Rechtsstaat durch die Politik ausgehöhlt wird und sich normale Bürger in unserem Land nicht mehr sicher fühlen. Eine Lehrerin und Mutter schreibt: „Uns allen ist gemeinsam, dass wir weder fremdenfeindlich noch rechtsradikal sind. Jeder einzelne von uns sieht aufgrund seines professionellen Hintergrundes jedoch die diversen Probleme, die sich aufgrund der derzeitigen Migrationspolitik ergeben und die viele von Ihnen in den vergangenen Monaten in den Medien benannt haben. An dieser Stelle seien als einige Beispiele nur die zunehmende Kriminalität, Einschleppung von Terror, die steigende Radikalisierung unter jungen Muslimen und zunehmend aufgeweichte Bildungsstandards genannt.“

Radikalisierung von Menschen gegen Menschen, beginnt an Tieren, Frau Dr. Merkel! Und dazu schweigen Sie bisher fein still. Warum? Weil es in Ihren Augen so ist, wie Sie lapidar einst formulierten in einem Massenschweinestall auf die Frage, ob Ihnen die Tiere nicht leid tun:,, Es sind ja nur Tiere!” Da war Ihr Vater, Herr Kasner von einem anderen Kaliber. Ach gäbe es ihn noch!

Und: Der Wähler hat nicht wirklich eine Wahl in Deutschland. Wir haben nur die Wahl zwischen Diktaturen von Schwarz oder Rot mit unterschiedlichen Mitläuferparteien. Außerdem: Wohlstand? Für wen? Für die eigenen Leute – die Mittelschicht – wohl kaum! Die werden übers Ohr balbiert, und wenn es mit der Windkraft-Lüge ist, für die diese bereits jetzt ca. 6,22 € pro kwh mehr bezahlen, dafür sich aber Betreiber eine „goldene Nase verdienen“ und die Volksvertreter ihre „Denkmäler“ setzen, wobei man nicht zimperlich mit dem Leben erst das der Wildtiere, dann das der Menschen und schon gar nicht mit unserer Natur und dem Schutz ökologischer Zusammenhänge umgeht. Sie sind mit verantwortlich für das Schaffen von Artenschutzproblemen in nie dagewesenem Ausmaße durch falsche Energiewende! Windräder sind Verbrechen, aber keine Lösung! Da die Wahlen prozentual gewonnen werden, wird man Schwarz oder Rot nicht verhindern können. Eine wirkliche Wahl hat man auch in Deutschland nicht!

Für eine endlich anständige Welt!
Martina Gerlach


Anfrage von Martina Gerlach an den Deutschen Tierschutzbund

Guten Tag,

bis jetzt konnte ich durch die Medien noch nichts vernehmen an Hinweisen, Appellen, Aufforderungen an unsere muslimischen „Gäste“, dass auch während des Islamischen Opferfestes Tiere vor dem Schächtschnitt betäubt werden müssen. Wird der Deutsche Tierschutzbund, die größte deutsche Tierschutz-Organisation, eine Pressemitteilung noch rechtzeitig heraus geben zur Betäubungspflicht der Tiere vor dem Schächtschnitt, eben auch während des Islamischen Opferfestes?

Frau Dr. Merkel, deren Integrationsministerin, aber auch ihr Widersacher, SPD-Schulz bzw. der Koalitionspartner SPD scheinen sich auch dieses Mal in diesem Zusammenhang in Schweigen zu hüllen, Dabei gehört dies ebenfalls zu den Integrationspflichten, zu denen unserer muslimischen „Gäste“, zu denen, die ihre Integration forcieren, also auch Politiker wie Merkel & Co.

Es ist ja bekannter Fakt, dass keine Religion, eben auch nicht der Koran, die Betäubungslosigkeit der Tiere vor dem Schächtschnitt verlangen. Im Gegenteil, einen schonenden Umgang mit den Tieren fordern sie alle und im 21. Jahrhundert ist qualmindernde Betäubung ein MUSS! (Nicht umsonst ist Betäubung vor dem Schlachten im TierSchG festgeschrieben!) Viele hohe religiöse – sowohl islamische als auch mosaische – Autoritäten, inklusive des türkischen Fatwa-Rates bestätigen dies. Den schonenden Umgang – also auch Betäubung vor dem Schächtschnitt – bestätigen und fordern auch das EHZ (getragen vom Islamrat). In anderen Ländern fordern Politiker die Betäubung der Tiere. In den Nieder­landen gilt: „Tierschutz vor Religionsfreiheit!“ / In Dänemark gilt: „ … die Rechte von Tieren sind wichtiger als religiöse Rechte“. Auch in anderen Ländern, z.B., Norwegen, Polen, Island, Liechtenstein sind diese Gräuel­taten an Tieren verboten.Das muss auch in Deutschland durchgesetzt werden!

Und da sind auch Tierschutzorganisationen, besonders solche wie der deutschlandweite Tierschutzbund, ganz besonders in der Pflicht gegenüber unseren tierlichen Mitgeschöpfen. Aber bisher konnte ich von ihnen nichts hören/lesen dazu. Wieso?

Die Bundeskanzlerin sicherte unseren muslimischen „Gästen“ freie Religionsausübung zu, aber das kann nicht beinhalten, aus dem christlich geprägten Deutschland ein grausames Schächtparadies zu machen, zumal die Betäubung der Tiere freie Religionsausübung nicht einschränkt. (Außerdem kann Jeder auch anders opfern, ohne Tiere umzubringen. Wurde vielfach bestätigt, auch von hohen religiösen Autoritäten.)

Der Schutz der Tiere ist ebenfalls hohes Verfassungsgut und eines der wohl am schwersten von der deutschen Bevölkerung errungenen Werte. Diese sowie unsere Gesetze sind von unseren muslimischen „Gästen“ zu akzeptieren und einzuhalten. In unserem Land und in unserem Grundgesetz gibt es kein garantiertes Grund­recht auf Verbrechen an Tieren, als Tradition verbrämt oder unter Religionsvorwand!

Schnelles Handeln ist geboten, denn es sind nur noch wenige Tage Zeit und die Tiere haben offensichtlich von etablierten Politikern absolut nichts zu erwarten in einem Land, welches sich brüstet, „das beste TierSchG der Welt zu haben.“ Werden Sie bitte umgehend tätig. Ich möchte dazu eine aussagefähige Antwort von Ihnen.

Für die Tiere!
Martina Gerlach


Und Dr. Bleibohm und Harald Hoos von pro-iure-animalis.de schreiben anlässlich dieses Opferfestes folgendes:

Liebe Freunde der Tiere,

durch die massenhafte Zuwanderung von Menschen mit islamischen Glauben, bekommt das Thema Schächten eine ganz neue Dimension. Dem Wahn verfallen nicht fremdenfeindlich wirken zu wollen, ignorieren viele die Tatsache, dass das betäubungslose Schlachten an Bedeutung gewinnt.

Lesen Sie hierzu auch:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1677&Itemid=54
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1932&Itemid=109

Nun beginnt am 1. September 2017 das Opferfest „Kurban Bayrami“, was für uns der richtige Zeitpunkt ist, Sie erneut auf die Ausarbeitungen zum Thema Schächten von Ulrich Dittmann hinzuweisen:

Das Schächt-Opferfest „Kurban Bayrami“

Der Termin für religiös-motivierte tausendfache Opferschächtungen von Tieren rückt näher: Das islamische Schächt-Opferfest „Kurban Bayrami“ (türkisch) oder „Idul Adha“ (arabisch) findet in diesem Jahr vom 2. bis 5. September statt.

Diesem archaischen Tun liegt die Erzählung der Beinahe-Opferung Isaaks (Gen 22,1-19) durch Abraham, oder im Islam das Gedenken an den Propheten Ibrahim zugrunde, der bereit war, seinen Sohn Ismail an Allah zu opfern. Nach islamischem Glauben sollte jeder wirtschaftlich Bessergestellte ein Opfer bringen. Als Opfertiere dienen Schafe, Rinder oder Kamele, wobei das zu opfernde Tier gesund sein muss und ein weibliches Tier nicht trächtig sein darf.

In Deutschland leben über 3,3 Millionen Bürger islamischen Glaubens. Sei es aus Unkenntnis oder Gewohnheit halten sich einige von Ihnen nicht an das in Deutschland bestehende Betäubungsgebot und schlachten Tiere, ganzjährig – aber insbesondere anlässlich des Kurban Bayrami Opfer-Festes – ohne jegliche Betäubung. Ein solches betäubungsloses Schächten von warmblütigen Wirbeltieren ist aber als bewusste und vorsätzliche grauenhafte Tierquälerei einzustufen – sonst wäre diese Tötungsart nicht laut regulärem Tierschutzgesetz ausdrücklich verboten.

Ein harmonisches Zusammenleben aller Bevölkerungsschichten kann jedoch nur gedeihen, wenn solche Tierschindereien unterlassen – eine hier geltende Verfassungsethik und allgemein gültige Gesetze respektiert werden. Eine „In-Ohnmacht-Versetzung“ der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten auch als absolut religionskonform angesehen – ebenso mittlerweile auch eine gottgefällige Geldspende, gegeben an Arme. Es besteht also für Muslime in Deutschland kein Grund betäubungslos zu schächten.

Auch nach verschiedensten Gerichtsurteilen, hat die Erteilung einer „Ausnahmegenehmigung“ zum betäubungslosen Schächten nach § 4a Abs. 2 Nr. 2 TierSchG strengsten Prüfungskriterien zu unterliegen. So ergeht von Tierschutzseite an alle Landesbehörden die dringliche Forderung, das in der Verfassung verankerte Staatsziel Tierschutz endlich umzusetzen, keine „Ausnahmegenehmigungen“ zum betäubungslosen Schächten zu erteilen, sowie im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, Schlachtvorschriften und Hygienebestimmungen zu achten.

Illegal geschächtete Tiere werden strafbewehrt beschlagnahmt und Landwirte die Tiere verkaufen, obwohl sie annehmen müssen, dass diese gesetzwidrig geschächtet werden sollen, oder gar solche tierschutzwidrigen Schlachtungen auf ihrem Hof dulden, können wegen Beihilfe belangt und nach § 27 StGB mit hohen Geldbußen, bis 25.000 Euro, bestraft werden. Polizei und Ordnungsämter sind angewiesen im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz (Schaftransport im Autokofferraum, Schwarz-Schächtungen auf Bauernhöfen und Schäfereien, oder in Feld und Flur) zu achten und auch entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung explizit nachzugehen.

V.i.S.d.P.: Ulrich Dittmann/ 06.10.2013
Arbeitskreis für Umweltschutz und Tierschutz – Bundesarbeitsgruppe gegen betäubungsloses Schächten

Weitere Informationen: http://www.pro-iure-animalis.de/schaechten und
http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/schaecht_sonderdruck_www.pdf

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1022&Itemid=54

Herzliche Grüße
für pro iure animalis
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

Das dilettantische PR-Manöver von Werder Bremen

Gegen den HSV machte Werder Bremen am 28.11.2015 auf seiner Brust Werbung für den Tierschutz. Grundsätzlich eine gute Idee. Nicht aber in diesem Fall. Denn der Verein weckte mit dieser Aktion längst schlafende Hunde.

Von Lars Wallrodt

Nein, als Fußballverein hast du es heutzutage auch nicht mehr leicht. Früher haben die Fans brav dein Trikot gekauft und die Klappe gehalten; egal, was vorne drauf war. Hat sich in den 80er-Jahren auch nur einer über das Trikot des HSV aufgeregt, weil darauf für den Benzin-Riesen BP geworben wurde, während der die Natur auf der Suche nach neuen Ölvorkommen umgegraben hat? Nein.

Oder wurde Hertha BSC an die Wand genagelt, weil mit Mampe für einen Schnapshersteller geworben wurde? Im Leben nicht. Borussia Dortmund verkaufte sogar mal sein Logo, auf dem zwei Jahre lang der Löwenkopf der Tabakfirma Samson prangte.

Heutzutage aber muss jeder Sponsor auf den moralischen Prüfstand. Was haben die Schalker für einen Ärger gehabt, weil sie die eigene Brust für Gazprom hergegeben haben. Evonik auf dem BVB-Trikot steht auch nicht gerade für Ökostrom. Doch das sind alles Peanuts gegen das, was Werder Bremen 2012 erleben musste, als die Hanseaten ihren neuen Hauptsponsor vorstellten. Sie hätten wohl ebenso gut für die Abholzung der Regenwälder oder das Aussetzen von Katzenbabys werben können, wählten aber den Geflügelproduzenten Wiesenhof.

Da war Schluss mit lustig. Umweltverschmutzung und Klimaschändung mögen ja noch im abstrakten Bereich des menschlichen Gehirns verarbeitet werden. Aber Massentierhaltung inklusive Küken schreddern? Das geht gar nicht. Also wurden Werder und Wiesenhof vom Furor der Öffentlichkeit getroffen. Auch hartgesottene Werder-Fans schlossen sich Initiativen an, die den Kauf von Bremer Trikots boykottierten.

Doch wie das mit der Wut so ist – sie verfliegt irgendwann, und so wurde es ruhig um die Bremer Brust. Sogar eine Vertragsverlängerung mit dem umstrittenen Sponsor im September ging ziemlich lautlos über die Bühne. Doch nun nimmt die Debatte um Wiesenhof wieder Fahrt auf. Und das durch eine Idee, die auf den ersten Blick einem guten Zweck dient.

Der SV Werder lief am Samstag im Nordderby gegen den HSV mit einem neuen Brustaufdruck auf. Klubs geben ihre begehrteste Werbefläche ja beizeiten für den guten Zweck her, zum Beispiel für Ein Herz für Kinder oder die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Werder spielte am Samstag mit dem Aufdruck „Für mehr Tierschutz“ und warb damit für den Deutschen Tierschutzbund. Der Verein bettelte so förmlich um einen Shitstorm.

Das Logo eines Konzerns, der so manchem Huhn – vorsichtig ausgedrückt – nicht die besten Lebensbedingungen bietet, gegen einen Tierschutz-Slogan auszutauschen ist schon harter Tobak. So, als ob der VW-Klub VfL Wolfsburg fürs Radfahren oder der Telekom-Verein Bayern München für nonverbale Kommunikation wirbt – nur in unmoralisch. Genauer betrachtet ist die Aktion ein so dilettantisches PR-Manöver, dass die Hühner gackern. Für wie dumm müssen die Initiatoren dieser Farce die Fans halten, um zu glauben, dass sie das nicht durchschauen?

Wenn Wiesenhof die Aktion nutzen wollte, um das eigene Image aufzupolieren, das nach diversen Enthüllungen im Eimer ist, dann kann nur konstatiert werden: Das war wohl nichts. In den sozialen Netzwerken wird das Ganze schon mit dem entsprechenden Hohn bedacht. Und es ist davon auszugehen, dass die als kreativ bekannten Werder-Fans das nicht unkommentiert lassen werden.

Übrigens ist die durchsichtige Aktion auch für den Deutschen Tierschutzbund eine ziemlich peinliche Nummer. Denn Wiesenhof ist Vertragspartner der Organisation und vergibt das Siegel „Mehr Tierschutz“ an fleischproduzierende Firmen – auch an die Wiesenhof-Linie Privathof. Dass es auf den Privathöfen allerdings auch nicht sonderlich artgerecht zugeht, berichtete im Jahr 2013 der Verein Soko Tierschutz. So wird aus der scheinbar guten Aktion ein PR-Gag. Doch der scheint nach hinten loszugehen …

Quelle: http://www.welt.de