Deutschland hat gewählt

Deutschland hat gewählt und formiert sich neu. Und über eines sind wir uns sicherlich alle einig: Ein „weiter so, wie bisher“ darf und sollte es nicht geben.
Das nunmehr hinter uns liegende Wahl-Debakel krempelt die politische Landschaft gehörig um. Die Wähler straften vor allem die Merkel-Regierung, also die Koalition von CDU und SPD, gehörig ab. Großer Gewinner des vorgestrigen Wahlabends als nunmehr drittstärkste politische Kraft in Deutschland ist die „böse“ AfD.

Die SPD unter Martin Schulz, im Wahlkampf besonders durch eine strikte Anti-AfD-Hetze aufgefallen erreichte nur 20,5 Prozent und ein nicht weniger großes Desaster fuhr auch die CDU unter Angela Merkel mit nur noch 32,8 Prozent ein. Auch die CSU muss ein ähnlich bitteres Ergebnis verdauen. Man kommt in Bayern nur noch auf 38,5 Prozent. 2013 waren es noch 49,3 Prozent.

Die „rechtsradikale“ AfD darf sich hingegen über einen Zugewinn von 8,4 Prozent freuen und erreichte 12,6 Prozent, womit sie klarer Sieger im Rennen um Platz 3 wurde. In Ostdeutschland wurde die AfD sogar zweitstärkste Kraft, noch vor der SPD und der Linken und will als stärkste Oppositionskraft künftig „Merkel jagen“, so Gauland nach dem vorgestrigen Wahlsieg.

Die SPD kündigte aufgrund des schlechten Wahlergebnisses bereits an, in die Opposition gehen zu wollen. Damit verliert Merkel einen potentiellem Koalitionspartner und da die AfD bereits von vornherein ausgegrenzt wird, muss Merkel nun Verhandlungen mit der FDP und den Grünen führen, denn die nunmehr einzig realistische Koalitionsoption heisst „Jamaika“ – ein Vierer-Bündnis aus CDU, CSU, Grünen und FDP – eine der unbeliebtesten Konstellationen, sozusagen Schwarz-Gelb mit grünem Anstrich. Die Koalitionsverhandlungen dürften sich demnach nicht ganz leicht gestalten und möglichwerweise wurde bereits auch schon vor der Wahl auf eine „Jamaika-Koalition“ geschielt.

Erwartungsgemäß verstimmt reagieren auch die Mainstream-Medien auf den Wahlerfolg der AfD. Die WELT schreibt beispielsweise von einem „Triumph der Angstkampagne“, der ORF von einem „getrübten Wahlsieg Merkels“ ob der Stimmenverluste und des starken Abschneidens der „rechtsradikalen und rassistischen“ AfD, die FAZ schreibt bereits ein „russisches Bot-Netzwerk“ herbei, welches die Partei unterstützte, und die „Zeit“ sieht bereits ein „Ende der Bundesrepublik“ gekommen.

Stimmverteilung in meinem Wahlkreis (Erzgebirgskreis I) :

Wie die Wahl auch immer gelaufen ist: Was jeglichen zukünftigen und auch notwendigen Tierschutz anbelangt, so bedarf es einem grundsätzlichen Paradigmenwechsel im Umgang mit Tieren, insbesondere in der landwirtschaftlichen Tierhaltung sowie auch bei Tierversuchen. Desweiteren: Das Staatsziel Tierschutz, das seit 15 Jahren besteht, muss endlich politisch und rechtlich umgesetzt werden und nicht weniger notwendig ist ebenso eine umfassende Novellierung des deutschen Tierschutzgesetzes.

Kurzum: Vor jedem Politiker, der hinsichtlich dieser Forderungen und Ziele seine Anstrengungen und Bemühungen nicht nur auf die Flüchtlinge, auf Europa, auf das goldene Kalb der Wirtschaft und auf das immer dicker und fetter werdende eigene Bankkonto richtet, sondern sich ebenso intensiv, ehrlichen Herzens, mitfühlend und verantwortungsbewusst auch den Schutz aller leidenden, entrechteten und maßlos ausgebeuteten Tiere auf die Fahne seines politischen Handelns schreibt – vor einem jeden Politiker, der aus solch einem Holz geschnitzt ist, würde ich fortan ganz gewiss meinen Hut ziehen. Aber schon meldet sich wieder meine innere Stimme zu Wort, welche mir in meine Ohren flüstert: „Hoffen und Harren hält manchen zum Narren!“

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ARD-Wahlarena: Frage an Merkel zur Pflege

Azubi konfrontiert in einer ARD-Wahlsendung Merkel mit bitterer Wahrheit in Altenheimen und Krankenhäusern

In der ARD-Wahlarena durften am Montagabend vor einer Woche Bürger der Bundeskanzlerin Fragen stellen, die ihnen auf der Seele brannten. Das tat auch Alexander Jorde, ein Auszubildender zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Er konfrontierte die Bundeskanzlerin Merkel mit der harten Realität in deutschen Altenheimen und resümierte, dass sie in den 12 Jahren ihrer Regierungszeit nicht viel für die Pflege getan hätte.

Der Azubi erklärte:

„Im Artikel 1 des Grundgesetzes steht: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.‘ Ich habe es seit einem Jahr im Krankenhaus und Altenheim erlebt, dass diese Würde tagtäglich in Deutschland tausendfach verletzt wird. Das ist ein Zustand, der ist nicht haltbar. Es gibt Menschen, die liegen stundenlang in ihren Ausscheidungen. Das sind Menschen, die haben nach dem Weltkrieg dieses Land aufgebaut. Die haben dafür gesorgt, dass wir diesen Wohlstand haben, den wir heute haben. Die Pflege ist so überlastet. Sie sind seit 12 Jahren in der Regierung und haben in meinen Augen nicht viel für die Pflege getan. […] Es gibt Schichten, da gehen 20 Patienten auf eine Pflegekraft. Warum führen Sie nicht endlich eine Quote ein, wo man sagen kann: Eine Pflegekraft betreut maximal so und so viele Patienten? Das muss doch in einem Land wie Deutschland möglich sein.“

Merkel antwortete dem sichtlich enttäuschtem Azubi mit dem üblichen Blablabla, nämlich dass man bereits an Mindeststandards in der Pflege arbeite und ab 2018 solle demnach ein gewisser Standard im Krankenhausbereich gelten. Sie könne es nicht versprechen, aber sie hoffe, dass es in zwei Jahren etwas besser aussieht.

Der Azubi ist mit der Antwort wenig zufrieden:

„Das kann gar nicht funktionieren. Wie wollen Sie es denn schaffen, dass in zwei Jahren schon mehr Pflegekräfte da sind? Die fallen nicht vom Himmel und man kann sie auch nicht alle aus dem Ausland holen. Ich frage Sie auch, wie möchten Sie es denn erreichen? Es fehlen 100.000 Pflegekräfte in Deutschland. Der Altersdurchschnitt der Pflegekräfte auf den Stationen liegt bei 45. Wenn diese Generation in Rente geht und in den nächsten Jahren noch eine Million Pflegebedürftige hinzu kommen, dann wird das eine Katastrophe werden in den Pflegeheimen.“

Merkel gesteht einen riesigen Personalmangel ein und erklärt, dass man jetzt verstärkt werben müsse. „Notfalls müssen wir Pflegekräfte aus europäischen Ländern hinzu nehmen“, sagt sie. Außerdem müsse die Branche besser bezahlt werden.

Der Azubi soll sehr enttäuscht von der Antwort der Kanzlerin gewesen sein, zumindest soll er dies Medienvertretern nach der Sendung erklärt haben. Er wünsche sich, dass die Politik sich ernsthafter des Themas annehmen würde und dass es öffentliche Kampagnen dazu gäbe.

Bezahlte Klatscher bei ZDF-Märchenstunde „Klartext, Frau Merkel!“ ???

Zuschauer und Fragesteller in obiger ZDF-Sendung sollen selektiert, durch eine Casting-Agentur angeheuert, gekauft und für gespendeten Applaus bezahlt worden sein, berichtet Heiko Schrang auf der Webseite „macht-steuert-wissen.de“  und auch am Anfang des nachfolgenden Videos „Wieder bezahlte Klatscher bei „Klartext, Frau Merkel!“ :

Auch Michael Mannheimer schreibt in seinem aktuellen Blog-Artikel „TV-Talkshows und „Interviews“: DIE ORGANISIERTE VOLKSVERARSCHE“ :

Es ist die reinste Perversion der Sprache und ihrer Inhalte: ”Klartext“ meint: “Wir sprechen nun die Wahrheit aus”. Wenn eine TV-Sendung sich “Klartext” nennt, dann soll der Zuschauer denken: Endlich: Hier wird die Wahrheit gesagt. Doch wenn sich herausstellt, dass eben diese Klartext-Sendung eine von vorne bis hinten manipulierte, durchorganisierte und in ihren Ergebnissen vordefinierte Sendung war, die den einzigen Zweck hatte, den Zuschauer hinters Licht zu führen und ihn mit allem, aber nur nicht der Wahrheit (Klartext) zu konfrontieren, dann ist das eine Perversion (lateinisch: pervertere = umdrehen) der Medienkultur, die eigentlich der Wahrheit verpflichtet ist.

Wie im Fernsehen zugunsten Merkels getrickst wird zeigt sich, für den Zuschauer nicht erkennbar, auch in der Auswahl des Publikums. Zu der Manipulation der Zuschauer und Teilnehmer der Fernsehsendung des ZDF „Klartext Frau Merkel“ gibt es nun neue eindeutige Beweise. Es sind anscheinend immer dieselben Publikumskandidaten, die zu solchen Sendungen eingeladen werden. Und man darf sicher sein: es handelt sich bei diesem “Publikum” überwiegend um Linke.

Nun kommt noch eine neue Variante hinzu. Laut MMnews setzt das ARD/ ZDF Fernsehen dieselben Klatscher in unterschiedlichen Sendungen ein. Sicherlich kein Zufall. Die eingesetzten Statisten hielten es nicht mal für nötig, die Kleidung zu wechseln. So sieht nun Meinungsfreiheit im New- Merkelland aus. Erbärmlich und kriminell zugleich.


Kanzlerin Merkel hat auch keinerlei Ahnung von Tierversuchen, obwohl Milliarden an Steuergeldern dort verschwendet werden!

Von Dr. Ernst Walter Henrich (provegan.info) :

In der Wahlarena machte eine Bürgerin mit einer klugen Frage darauf aufmerksam, dass die Tierversuchszahlen ansteigen und dass Milliarden in die unsinnige und unmoralische Tierversuchsforschung fliessen, die alternative tierversuchsfreie Forschung aber völlig vernachlässigt wird. Kanzlerin Merkel hatte keinerlei Kenntnisse zu dieser Thematik. Wie kann das sein, dass die Politik keine Ahnung von einem Thema hat, dass so viele Steuergelder verschlingt? Das ist einfach unfassbar.

Dies zeigt einmal mehr, wie es in der Politik läuft. Interessengruppen und Lobbyisten beherrschen die Politik und damit das Land. Die Politiker selbst interessieren sich – zumindest mehrheitlich – nur für ihren Machterhalt und ihre finanzielle Absicherung. Wie recht hatte doch der Wirtschaftsjournalist Gabor Steingart, der Herausgeber des Handelsblatts, als er in seinem Buch „Weltbeben“ schrieb: “Die meisten Abgeordneten wollen gar nicht gestalten, sondern über die Runden kommen. Sie bereiten nicht die nächste Reform zur Verbesserung des Lebens in Deutschland vor, sondern nur ihre Aufstellung für die Landesliste, ihre Nominierung für den Rundfunkrat oder die Übernahme des Vorsitzes einer Kommission zur Bildung einer Kommission. Alles sieht nach Politik aus, aber oft geht es um nicht viel mehr als private Vorteilssicherung.”

Ab der 51. Minute sehen wir hier in der ARD-Mediathek die kluge Frage der Bürgerin und die totale Ahnungslosigkeit der Kanzlerin Merkel

Einige Zitate zu Tierversuchen:

„Die Vivisektion ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen.“
(Mahatma Gandhi)

„Der Mensch ist keine 70-Kilogramm-Ratte“
(Prof. Dr. Thomas Hartung)

„Egal, ob Sie mit Mäusen, Hunden oder Affen experimentieren, die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen ist nicht gegeben.“
(Dr. Dr. Christopher Anderegg (ehemaliger Tierexperimentator)

„99,7 % der Tierversuche sind nicht auf den Menschen übertragbar.“
(Prof. Dr. Tony Lindl)

„Wer nicht davor zurückschreckt, Tierversuche zu machen, der wird auch nicht zögern, darüber Lügen zu verbreiten.“
(George Bernard Shaw, Nobelpreisträger)

„Tierversuche dienen in erster Linie dazu, „wissenschaftliche“ Arbeiten zur Förderung der eigenen Karriere skrupellos zu generieren und um Steuergelder als Forschungsgelder von strohdummen Politikern zu erhalten, die denken, dass Tierversuche notwendig seien.“
(Dr. Ernst Walter Henrich)