Islamisches Opferfest und das schändliche Schweigen der Medien

Schreiben von Martina Gerlach an verschiedene Fernsehsender hinsichtlich des bevorstehenden Islamischen Opferfestes von 21. – 24.08.2018

Guten Tag, wir hatten uns an die ARD Programmdirektion gewandt im Hinblick auf das bevorstehende und auch in ganz Deutschland stattfindende Islamische Opferfest – 21. bis 24.8.2018 – mit vermutlichen grauenhaften Folgen für die betroffenen Tiere. Dies ist auch eine Folge falscher Flüchtlingspolitik, die auch zu Lasten unserer Tiere und der deutschen Bevölkerung geht, von der 79 % gegen betäubungsloses Abmetzeln von Tieren sind.

Aber gerade dieser Part – betäubungsloses Abmetzeln von Tieren unter Religionsvorwand – ist ein Höhepunkt dieses anstehenden Opferfestes, obwohl es lt. TierSchG in Deutschland verboten und obwohl betäubtes Schächten von Tieren religionskonform – also islamkonform – ist wie viele islamische Autoritäten und Stellen immer wieder bestätigen.

Leider ist man bei ARD, die normale öffentliche Anlaufstelle Programmdirektion, nicht fähig zu begreifen, dass unser gesamtes Land mit allen 16 Bundesländern betroffen sein wird und verweist auf die einzelnen Mailadressen der jeweiligen ARD-Anstalten. (Und so etwas müssen alle Bundesbürger zwangsfinanzieren. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln!) Aber dies ist der Grund, warum wir uns nun direkt an Sie wenden und es eilt, denn am 21.8.2018 beginnt früh das Opferfest – eben auch das Schächten von Tieren! Nicht selten werden Tiere dafür vorher gestohlen. – Tierhalter, die Tiere zum betäubungslosen Abmetzeln abgeben, machen sich strafbar, ebenso Landwirte oder andere, die Möglichkeiten für betäubungsloses Abmetzeln von Tieren zur Verfügung stellen.

Wir erwarten, dass rechtzeitig und zu guten Sendezeiten von den öffentlich-rechtlichen Medien unsere Gäste islamischen Glaubens darauf hingewiesen werden, dass auch während des Islamischen Opferfestes Tiere nicht betäubungslos geschächtet werden dürfen! Auch unsere Gäste haben sich an die Gesetze im Gastland zu halten und sie haben unsere schwer errungenen Werte zu akzeptieren!

Betäubungsloses Schächten von Tieren ist illegal. Leider nimmt dieses bundesweit inzwischen – selbst außerhalb des Islamischen Opferfestes – immense Ausmaße an. Ich zähle einige wenige Beispiele auf:

Juni 2018 – Versmold: Schlachtabfälle im Altkleidercontainer entsorgt / März 2018 – Gera: 21-jähriger Syrer köpft drei Schafe im Hausflur / Februar 2018 – Tiere aus Berliner Streichelzoo geschlachtet / September 2017, Ratzeburg/Möhnsen: Auf frischer Tat beim illegalen Schächten erwischt / April 2017 – Düren: Ostern in Deutschland: Schafe auf Privatgrundstück geschächtet /September 2016 – Uraltes islamisches Ritual in Ostfriesland: Polizei sucht zwei Männer, die nachts Schafkadaver entsorgten / Juli 2016 – Unbekannte schlachteten drei Schafe in Felsberg / September 2015 – Ochsenfurt: Vier Männer schlachten Tiere ohne Betäubung / 2015 Mannheim: Es wurde von einem Passanten beobachtet, dass im Mann­heimer Stadtpark von ca. 30 Per­so­nen, darunter auch Kinder, eine Ziege betäubungslos geschächtet worden sein soll. (Diese Straftat wurde leider nicht zur Anzeige gebracht aus Gründen möglicher Bedrohung für das eigene Leben.) / November 2010 – Alsheim: Unerlaubte Massenschächtung von Schafen gestoppt … fanden sie dort Innereien und abgetrennte Köpfe von insgesamt 58 Schafen vor. …

Offensichtlich fühlen sich Politiker, einschließlich Integrationsbeauftragte und Kanzlerin nicht zu Integrationsmaßnahmen verpflichtet, obwohl auch diese solche haben. Aber doch gerade sie sind es, die immer wieder an die einheimische Bevölkerung appellieren, Flüchtlingen/muslimischen Gästen zu helfen, ihnen offen gegenüber zu sein und bei Attentaten oder Terroranschlägen keinen Generalverdacht zu erheben.

Kanzlerin Merkel, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Bundesministerin Klöckner, zuständig für Tierschutz, Islamrat, DITIB, ZrM, Landwirtschaftsminister der Länder wegen Tierschutz, Innenminister der Länder und des Bundes wegen verstärkten Polizeikontrollen sowie einige Polizeistationen, Landestierschutzbeauftragte und Bundestierärztekammer, Vet.-Ämter in unserem Gebiet, ebenfalls Landrat und dortige Mitarbeiter für Landwirtschaft, Migration und Schäferverein wurden angeschrieben, aber auch Zeitungen und ZDF, damit aus Deutschland während des Islamischen Opferfestes kein Land barbarischen, grauenvollen betäubungslosen Abmetzeln unserer Tiere wird.

Seit Jahren laufen Tierärzte, Bundestierärztekammer, Tierschützer bereits seit 1884, Sturm gegen diese bestialische Barbarei und fordern, den durch nichts zu rechtfertigenden Ausnahme-Paragraphen abzuschaffen. Tierärzte bestätigen, das betäubungsloses Schächten grausame Tierquälerei ist. Ich verweise auf den damaligen Präsidenten der Bundestierärztekammer Dr. E. Breitling: „Es liegt ein klarer Fall von Tierquälerei vor. Und es kann nur so sein, dass diese Ausnahmen nicht mehr zugelassen werden. Und damit muss das Gesetz geändert werden. Das ist unsere Position.“ – Sendung, moderiert von Fritz Frey.

Auch unsere Gäste haben Integrationsverpflichtungen! Wenn sie Tiere „opfern“ wollen, dann bitte mit vorheriger qualmindernder Betäubung! Und es gehört zu den Integrationspflichten unserer Volksvertreter, unsere „Gäste“ dazu anzuhalten! Hier sind auch die Medien, vor allem die öffentlich-rechtlichen in der Pflicht! Außerdem kann man auch anders – nicht-tierlich – opfern. Man muss keine Tiere ermorden, um zu opfern, um zu feiern, um zu essen.

Außerdem: Die Religionsausübung hat mit dem Fleischverzehr gar nichts zu tun, denn keine Religion zwingt die Gläubigen überhaupt Fleisch zu essen. (J. Hinz)

Wir fügen im Anhang bei die Aussagen einer Amtsveterinärin (Halle 2017), die Aussagen des Landestierschutzverbandes BW aus 2016, Aussagen von Wolfgang Bosbach und von Islamischen Stellen/Autoritäten pro Betäubung der Tiere, aber auch die Antwort vom Oktober 2017 der Berliner Abgeordnetenkammer. Ein Informationsblatt zum betäubungslosen Schächten (es gäbe noch ausführlichere, wenn gewünscht).

Es gilt, unsere „Gäste“ muslimischen Glaubens darauf hinzuweisen, dass sie in ihrem Gastland unsere Tiere nicht betäubungslos abmetzeln und blutrünstiger Grausamkeit frönen, illegales Schächten möglichst zu verhindern und zu unterbinden. Außerdem: Sehr oft sind Kinder bei dem betäubungslosen Abmetzeln der Tiere dabei und säbeln selbst am geschächteten Tier herum. Das trägt zur enormen Steigerung von Brutalität und Gewalt bei, denn die jetzigen Kinder, die so etwas vorgelebt bekommen und mitmachen, sind die späteren Erwachsenen.

Damit ist jetzt endlich klar, dass Schächten in Deutschland verboten ist“, so RA Hans-Georg Kluge, Anwalt und Anzeigenerstatter sowie Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz anlässlich eines Strafverfahrens am Amtsgericht Buxtehude im November 2011.

Auch unsere Gäste, unsere Politiker, unsere Medien haben Integrationspflichten! Nicht nur die einheimischen Bürger! Sonst ist ein friedliches Miteinander gar nicht möglich! Tierschutz ist einer der am schwersten errungenen Werte in unserem Land!

Laut Verweis auf das Fiqh-Konzil in Mekka von 1987 bestätigt Muhammad Amin Weber, Präsident der Basler Muslim Kommission, „dass die Muslime in der Schweiz wie überall auf der Welt die lokalen Gesetze und Gepflogenheiten befolgen müssen.“ Und: „… dass eine vorherige Betäubung durch Elektroschock Halal- und islamkonform ist. Diese Methode sei eine anerkannte Lösung für die vorgeschriebene rituelle Opferschächtung am Opferfest …“

Bitte kommen Sie Ihrer Informations- und objektiver Berichterstattungspflicht rechzeitig und zu guten Sendezeiten nach. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, geben Sie bitte Bescheid. Der ARD Programmdirektion hatten wir dies alles und ausführlich per Post, da recht vielfältig, zukommen lassen mit der Bitte um entsprechende Weiterleitung. Leider umsonst, denn dort ist man offensichtlich unwillig oder unfähig – oder Beides. Und so etwas müssen wir finanzieren … Auch wir sind über solche „Qualität“ entsetzt.

Für eine bessere Welt!

Martina Gerlach


Antwort vom MDR an Martina Gerlach am 14. August 2018 :

Sehr geehrte Frau Gerlach,

vielen Dank für die Informationen und Ihren Themenvorschlag, der uns durch den Publikumsservice erreicht hat. Aufgrund anderer geplanter Themen werden wir den Vorschlag jedoch nicht aufgreifen können.

Mit freundlichen Grüßen

MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK


Antwort an den MDR von Martina Gerlach:

Ihre Antwort/Absage macht nicht nur uns fassungslos und ist nicht nachvollziehbar! Es ist nicht zu begreifen. Aktueller geht es doch gar nicht mehr, in weniger als einer Woche – ab 21.8.2018 – geht bundesweit durch „Gäste“ islamischen Glaubens betäubungsloses grausames Gemetzel unserer Tiere als Religion verbrämt los. In ganz Deutschland!

79 % der einheimischen Bevölkerung sind seit Jahren gegen diese durch nichts zu rechtfertigende Barbarei des betäubungslosen Schächtens. Weder unsere „Gäste“ noch unsere „Volksvertreter“ kommen ihren Integrationsverpflichtungen nach. Und die Medien schweigen gefällig dazu still! Kommen wichtiger Informationspflicht und Berichterstattung nicht nach!

Nicht nur die Einheimischen haben Integrationspflichten, aber nur bei denen werden solche eingefordert! Wie kann es dann bitte ein friedliches Miteinander geben, wenn wir zusehen müssen, wie unsere Gesetze gebrochen, unsere Tiere grausam gequält werden, während dessen Medien ihren Informationspflichten nicht nachkommen und Politiker ihre Pflichten vollständig zu vergessen scheinen?

Andere Themen sind aufschiebbar, aber das Islamische Opferfest beginnt am 21.8.2018 und durch Stillschweigen von Politikern und Medien wird auch aus Deutschland ein bluttriefendes Schlachtfeld gemacht! Planungen kann man ändern, aktuelle Anlässe aber nicht!

Hier geht es doch nicht um ein Privatvergnügen von mir oder von Tierschützern, sondern darum, grausamste Gewalt und Brutalität zu verhindern, zu vermindern, dem entgegen zu wirken und um Einhaltung unseres TierSchG sowie GG, welches Traditionsfreiheit nicht abdeckt.

Betäubtes Schächten entspricht freier Religionsausübung und Muslime überall auf der Welt haben sich den lokalen Gesetzen und Gepflogenheiten anzupassen, so das Fiqh-Konzil in Mekka 1987, welches ebenfalls die Betäubung der Tiere vor dem Schächten als religions- und islam-konform erklärt, und zwar als eine von vielen islamischen Stellen und Autoritäten.

Nein, auf solche Medien, die nicht begreifen oder sich sperren angesichts solcher Fakten kann und muss man verzichten!!! Schlimm, dass wir so etwas zwangsfinanzieren müssen. Sie sind bei solcher Ignoranz grausamster aktueller Anlässe, Fehlentwicklungen und absehbarem bevorstehenden Geschehen inakzeptabel!

M. Gerlach


Und Tierschützerin/Buchautorin Dr. Barbara Wardeck-Mohr an den MDR:

Mit völligem Unverständnis zu Ihrem Schreiben und Ihrer Haltung weise ich ausdrücklich auf IHRE PFLICHT zur Berichterstattung hochbrisanter Themen hin, insbesondere Themen, die geeignet sind, die Gesellschaft komplett und endgültig zu spalten!

Insbesondere, da nach Schätzungen von Tierschützern – nicht nur in Deutschland oder AT – jährlich geschätzt- Zehntausende Tiere von „unseren Gästen“ rechtswidrig unbetäubt auf Wiesen abgemetzelt werden sollen! Dazu in Hinterhöfen, Kellern etc. Vielleicht eine Anregung für eine INVESTIGATIV- Recherche beim MDR!

Und: Der MDR wird vom Bürger finanziert!

gez.

Dr. Barbara Wardeck-Mohr

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Islamisches Opferfest, „schutzbedürftige Geflüchtete“, buckelnde Deutsch-Michl und eine tumbe Politikerclique

Beitrag von Ulrich Dittmann anlässlich des Islamischen Opferfestes „Kurban Bayrami“ vom 21. – 24.08.2018

Manchmal hören wir von schrecklichen Massakern in fernen Ländern, dass dort Menschen von politischen oder religiösen Fanatikern bei lebendigem Leibe die Kehle durchschnitten wird – sie „geschächtet“ werden. Die Zeitungen berichten dann zurecht entsetzt von „barbarischen Gräueltaten“.

Siehe: https://www.liveleak.com/view?i=46327ba5c5 (Vorsicht – grausame Aufnahme einer Schächt-Hinrichtung)

Genau solche anachronistischen Massaker werden von den Schächtbefürwortern auch bei uns in Deutschland und Westeuropa eingefordert und praktiziert – zwar nicht an Menschen aber an ebenso Leid und Schmerz empfindenden Tieren. Man schächtet legal per Ausnahmegenehmigung, oder eben illegal, unbeachtet in Hinterhöfen, Kellern, Hausfluren, gar Badewannen.

Der Termin des Islamischen Opferfestes, „Kurban Bayrami“ (türkisch), oder „Idul Adha“ (arabisch), bei dem weltweit wieder millionenfach Tiere, hauptsächlich Schafe, Ziegen und Rinder betäubungslos geschächtet werden, steht kurz bevor. Dieses Metzelfest findet in diesem Jahr – auch in Deutschland – vom 21. bis 24. August 2018 statt. ( Quelle: http://islam.de/2860 )

Diesem archaischen Tun liegt im Islam das Gedenken an den Propheten Ibrahim zugrunde, der bereit war, seinen Sohn Ismail an Allah zu opfern. Nach islamischem Glauben sollte jeder wirtschaftlich Bessergestellte ein Tieropfer bringen. Nur weshalb die Tiere heute(!) noch bewusst(!) und vorsätzlich(!) langsam auf archaische Weise BETÄUBUNGSLOS zu Tode gequält werden, ist nicht nachvollziehbar. Außer man hat sich zur Lebensmaxime erhoben: Leicht ist es die Qualen ANDERER mit Gelassenheit zu ertragen. Aber eine solche Einstellung dürfte nicht im Sinne eines Gottes sein – wie immer man ihn auch bezeichnet, oder mit welchem Namen man ihn auch anrufen mag.

Eine „In-Ohnmacht-Versetzung“ der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten als absolut religionskonform angesehen – ebenso mittlerweile auch eine gottgefällige Geldspende, gegeben an Arme. Es besteht also für Muslime in Deutschland kein Grund betäubungslos zu schächten. Unmissverständlich ist festzuhalten: Betäubungsloses Schächten, bei dem die Tiere in ihrem eigenen Blut und Erbrochenem verröcheln, bedeutet für die Tiere den grausamsten aller vorstellbaren Tode. Dies zuzulassen, ist zugleich eine vollständige Abkehr von Zivilisation, Menschlichkeit und Empathie, als auch eine Bankrotterklärung gegenüber dem Islam.

Diese Tötungsart ist in den meisten zivilisierten Ländern strikt verboten, in der Schweiz beispielsweise bereits seit dem Jahr 1893. Und in Deutschland? Hier belegt die Ausgabe der Monatszeitschrift von „Der Tierfreund“ vom 1. Jan. 1906 (!), dass bereits damals eine Fachkommission von 585 (!) leitenden Veterinärmedizinern deutscher Schlachthöfe, betäubungsloses Schächten als abzuschaffende Tierquälerei kritisierten, da – „unnötig, barbarisch, tierquälerisch, entsetzlich, roh, inhuman, grausam, empörend, widerwärtig, ekelerregend,“ etc.

Siehe Monatszeitschrift „Der Tierfreund“ vom 1. Jan. 1906

Die vielfach kolportierte Behauptung – das Klagegeschrei der Linken, zusammen mit dem Establishment und den Altparteien – Schächtverbote seien eine Erfindung „der Nazis“ ist schlichtweg falsch. Siehe Stellungnahmen von Historikerin Renate Brucker und Prof. Dr. jur. Wolfgang Karnowsky: „Die Behauptung, dass das erste gegen die Juden erlassene Gesetz 1933 das Schächtverbot gewesen sei, ist unzutreffend und zugleich eine Verharmlosung der Aktivitäten der nationalsozialistischen Regierung…“

Mehr siehe: Prof.Dr.Karnowsky über Schächten und Antisemitismus

Laut regulärem Tierschutzgesetz sind warmblütige Tiere vor dem Schlachten explizit zu betäuben. Punkt. Niemand, auch nicht solchen, mit einem selbstaufgesetzten Heiligenschein des Auserwähltseins, darf Narrenfreiheit für ein lebensverachtendes, bewusstes(!) Quälen von Leid und Schmerz empfindenden Mitgeschöpfen zugestanden werden. Wieso sehen sich manche schon als benachteiligt an, wenn sie nicht bevorteilt werden? „Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht“ (Marie von Ebner-Eschenbach)

Rein zeitgeschichtlich kann eine Betäubung vor dem Schächten nicht als verboten aufgeführt sein, da eine heute mögliche (reversible) Elektro-Betäubungsform zur Zeit der Schriftlegung der maßgeblichen Heiligen Schriften, nicht einmal existent war. Eine Vorgabe „mit“ oder „ohne“ (Elektro-)Betäubung zu schächten, findet keine Erwähnung in den bindenden Hauptreligionsschriften Koran und Thora – kann folglich auch nicht religionsrelevant sein.

Hinweise auf gern hervorgezauberte, nicht nachprüfbare Fatwas, Aufreihungen von Hadith-Texten, Schulchan-Aruch, Halacha, Haggada etc. sind ohne Belang, eben da Koran (und Thora) eine Betäubung faktisch erlauben. Analog müssten ansonsten auch Texte von kirchlichen Gesangbüchern,Kanzelpredigten, einzelne Aussagen von Pfarrern, oder Schriften von Sekten als bindend für christliche Glaubenhandlungen angesehen werden.

Behauptungen von einzelnen islamischen Vertretern „…man müsse betäubungslos Schächten“, beinhalten explizit eine Abwertung des Korans und den untauglichen Versuch, herausragende, bindende Koran-Texte zielgerichtet zu manipulieren und extremistischen – oft ideologisch-politisch gefärbten – subjektiven Glaubenswunschvorstellungen unterzuordnen.

Es ist unfassbar, welch unglaubliches seltsamens Phantasiedenken als „zwingender religiöser Grund“ zum langsamen zu Tode quälen von Tieren hier per „Ausnahmegenehmigung“ (§ 4a Abs. 2, Nr. 2 TierSchG) abgesegnet wird. Man kann nur noch sarkastisch fragen, wann im Deutsch-Michl-Land im Sinne der Scharia auch „Ausnahmegenehmigungen“ zum Vergewaltigen von Frauen, von Kinderehen, dem Abhacken von Händen bei Dieben, oder das Steinigen von Ehebrecherinnen, erlaubt wird.

“Der Islam gehört zu Deutschland” jubiliert bei jeder passenden, oder unpassenden Gelegenheit, Versager-Kanzlerin Merkel & Co. Und gleichgeschaltete Medien, vielfach zudem von Lobbyisten-Verbänden instrumentalisiert, blöken das politisch korrekt, gut dressiert, gemäß bester Hofberichterstatter-Manier und dem Grüßaugust-Hut in der Hand, artig nach. Die „Lügenpresse“ lässt grüßen! In den Nachbarstaaten Österreich und Schweiz ist es ähnlich. „Wir schaffen das“, brabbelt Merkel vor sich hin. Doch wer ist „WIR“? Das ist nicht Muslim-Mutti-Merkel, sondern wir, der kleine Michl-Bürger.

Der Flüchtlingsstatus gemäß Genfer Konvention ist zwingend daran gekoppelt, dass der Betroffene aufgrund spezifischer Umstände bedroht ist – allgemeine Notsituationen reichen nicht aus. (Ansonsten müsste man mindestens ein Drittel der Erdbevölkerung hier aufnehmen) Nur max. 5 % der nach hier strömenden Asylanten erfüllt diesen Status. Klartext: Viele sind Wirtschaftsasylanten, die sich die verlockenden Vorzüge des Sozialsystems hier zunutze machen.

Haben wir in Deutschland nicht schon ausreichend indigene Kriminelle jeglicher Art? Und sind wir hier nicht schon genug von fest etablierten Tierquälereien (Massentierhaltung, Tierversuche etc.) geschlagen – müssen wir auch noch andere grauenhafte, lebensverachtende Tierschinder-Praktiken wie das Schächten zusätzlich nach hier importieren/einschleppen?

Weshalb werden all diese Fakten von der MASSE der Bürger negiert?

Möchte-gern-Guthaftigkeit ohne den Verstand einzuschalten, grenzenlose Toleranz, mutiert in übersteigerter Form leider zu blanker, betonierter Dummheit. Wollen oder können von Political-correctness-Denken versiffte Wirrköpfe das nicht kapieren? Und werden wir von politischen Idioten oder Koryphäen der Unfähigkeit regiert und drangsaliert – oder will man, auf schlicht kriminelle Art und Weise, Deutschland bewusst destabilisieren und zielgerichtet zugrunde richten?

Überall kuscht man vor dem Islam.

Auch viele Tierschützer perfekt auf politisch korrektes Verhalten gedrillt, mischen artig mit, bei der Anbetung des Götzen “Multi-Kulti”. Bejauchzen schlicht euphorisch mit „Refugees Welcome“-Rufen die Zuwanderer, vergessen und verdrängen, dass mit noch mehr Hereinströmen von Muslimen, auch z.B. die “Kultur” des betäubungslosen Schächtens von Tieren immer mehr Einzug hält, hier in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Tierschutzpartei begrüßt so mit ungetrübter Naivität geschlagen, freudig Zuwanderer die die grauenhafte „Kultur“ des betäubungslosen Schächtens im Gepäck tragen, mit “Hüpfburgen”.

Siehe: https://www.tierschutzpartei.de/ein-fluechtlingscamp-vor-der-haustuer-was-nun/

Und die liebenswerte ´Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer´ (V-Partei) ist gegen eine Obergrenze der „schutzbedürftigen Geflüchteten”. Nach Asylanten, Asylbewerbern, Flüchtlingen ist das übrigens nun die neueste kreierte Terminologie, wie Germany-All-Inclusive-Forderer mitleidheischend und politisch korrekt zu begrüßen sind.

Der Tierschutz wünscht sich hier Unmögliches – Motto: “Wasch mich, aber mach mich nicht nass”. Die URSACHE der Schächt-Problematik sind die nach hier Einreisenden mit dem Schächt-Wunschbegehren im Rucksack. Hier gilt es anzusetzen. Alles andere ist hilfloses herumwursteln an Symptomen.

Man ist angeblich gegen das Schächten – kämpft aber noch mehr fanatisch gegen die Partei, die die Abschaffung genau dieser grauenvollen bewußt und zielgerichteten Tierquälerei im Parteiprogramm verankert hat, die ´Alternative für Deutschland´. Und geifert gegen AfD, oder Pegida, als sei dort der leibhaftige Hitler wieder auferstanden. Schizophren!

Hier sind einige Aktivitäten der AfD nachzulesen:

  1. fellbeisser.net
  2. journalistenwatch.com
  3. fellbeisser.net
  4. animal-health-online.de
  5. fellbeisser.net

Nach einer Spiegelumfrage sind 79% der Menschen in diesem Lande gegen diese archaische Tötungsweise. Warum wird diese Mehrheitsmeinung der Bürger von den „Volksvertretern“ der CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/LINKE-Fraktion brutal missachtet? Die traurige Antwort dazu sei hier gleich nachgeliefert: Weil die wurstige Michl-Masse – gleich wie sehr man ihr in den Hintern tritt – verbuckelt und wie hypnotisiert oder sturz-betrunken, beständig sein Wahlkreuzchen bei den Altparteien malt. Warum sollten diese dann ihr Verhalten ändern?

Ein harmonisches Zusammenleben aller Bevölkerungsschichten kann nur gedeihen, wenn solche Schächt-Tierschindereien unterlassen – eine hier geltende Verfassungsethik und allgemein gültige Gesetze respektiert werden. Und hier hapert es ganz gewaltig, bei den nach hier Zugereisten.

So ergeht von Tierschutzseite an alle Landesbehörden die dringliche Forderung, das in der Verfassung verankerte Staatsziel Tierschutz endlich umzusetzen, keine „Ausnahmegenehmigungen“ zum betäubungslosen Schächten zu erteilen, sowie im Zeitraum des Islamischen Opferfestes besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, Schlachtvorschriften und Hygienebestimmungen zu achten. Illegal geschächtete Tiere werden strafbewehrt beschlagnahmt und Landwirte die Tiere verkaufen, obwohl sie annehmen müssen, dass diese gesetzwidrig geschächtet werden sollen, oder gar solche tierschutzwidrigen Schlachtungen auf ihrem Hof dulden, können wegen Beihilfe belangt und nach § 27 StGB mit hohen Geldbußen, bis 25.000 Euro, bestraft werden.

Durch pathologische Untersuchung kann übrigens jederzeit bei einem getöteten Tier noch im Nachhinein festgestellt werden, ob es mit, oder ohne Betäubung geschächtet wurde.

Siehe: Beweisführung durch pathologische Untersuchung

Polizei und Ordnungsämter sind angewiesen im o.a. Zeitraum besonders auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz (Schaftransport im Autokofferraum, Schwarz-Schächtungen in Asylheimen, auf Bauernhöfen und Schäfereien, oder in Feld und Flur) zu achten und auch entsprechenden Hinweisen aus der Bevölkerung explizit nachzugehen. Klartext: Letzteres ist besonders wichtig, da Deutschland – wie bekannt – in den letzten Jahren förmlich von Zuwanderern islamischen Glaubens überflutet wurde, die teilweise weder lesen, der deutschen Sprache mächtig sind, geschweige denn die hiesigen Gesetze kennen.

Weitere Informationen, Fotos, Videos und über ein Dutzend Dokumentationen, Gutachten und Stellungnahmen siehe: Betäubungsloses Schächten von Tieren im Fokus des 21. Jahrhunderts – und dort weiterweisende Links.

Abschließend: Schächten ist aber keinesfalls nur ein Tierschutzthema, sondern es steht im Kontext der rapid zunehmenden Islamisierung unseres Landes. Die Brutalität, die beim Schächten zum Ausdruck kommt, zieht sich wie ein roter Faden durch die islamische Gewaltideologie, angefangen bei den immer häufiger werdenden Messerstechereien, über Ehrenmorde bis hin zu Terroranschlägen. Der Staat – und die christlichen(?) Kirchen – schauen hier nicht nur tatenlos zu, sondern unterwerfen sich in beschämender Selbstaufgabe unseres christlich-abendländischen Wertefundaments einer Entwicklung, die kaum Mitgefühl und Erbarmen kennt und sehr bedenklich für die Zukunft Deutschland ist.

Diesem gefährlichen gesellschaftlichen Wandel hin zu Brutalität und Barbarei muss dringend Einhalt geboten werden. Vor allem aus dem Süden drängen Migranten in großer Anzahl Richtung Norden, um in die Vorzüge des europäischen Sozialstaates zu kommen. Ersten Vorgeschmack der damit verbundenen Probleme bekamen die deutschen Bürger schon 2015, als Angela Merkel die Grenze eigenmächtig und rechtswidrig öffnete und Massen kamen. Darunter Drogenhändler, Mörder, Fundamentalisten, Terroristen und Vergewaltiger – sie alle bekamen in Deutschland Asyl.

Wenn man gegen die weitere millionenfache Einschleusung von Menschen mit muslimischer Prägung – zu 70 bis 80 Prozent junge Männer aus dem Nahen und Mittleren Osten und aus Schwarzafrika – ist, mit denen wir jedes Jahr eine Großstadt von der Größe mit 200.000 Einwohnern füllen, ist das das gute Recht(!) der “schon länger hier Lebenden. Und das hat auch nichts mit “Rechtsradikalismus, Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit” zu tun – sondern mit schlichter „Selbstverteidigung“!

Rentner, die Deutschland nach dem Krieg aus Trümmern wieder aufgebaut haben, suchen mittlerweile in Müllkübeln nach verwertbaren Pfandflaschen – während die eingeströmten Wirtschaftsasylanten wohlbehütet in der sozialen Hängematte ruhend, mit Handy am Ohr, lautstark artikulierend, bei einem Kaffee sich im Cafe räkeln.

Wer halb Afrika aufnimmt, rettet nicht Afrika, sondern wird selbst Afrika – mit all den dort üblichen Praktiken, Frauenbeschneidung, Kinderehen, betäubungsloses Schächten von Tieren, etc. Diese Frage geht nicht nur an meine lieben Tierschutzkollegen: Wollen wir das wirklich alles in Deutschland?

Vox populi, vox dei! Wir sind der Souverän – wir sind das Volk. Machen wir dieses, unser Recht, endlich geltend!

V.i.S.d.P. Ulrich Dittmann / 14.08.2018



Kommentar von Karin Oehl:

Unbetäubtes Schächten ist keine religiöse Verpflichtung, weder im muslimischen noch im jüdischen Glauben. Es ist eine barbarische Tradition, die religiös begründet wird. Wir haben eine Religionsfreiheit, keine Traditionsfreiheit und hochrangige Führer beider Religionen sagen das übereinstimmend aus, daß ein betäubtes Schlachten keinen Verstoß gegen ihre religiösen Wertvorstellungen darstellt.

Bedingt durch unsere Vergangenheit wird von politischer Seite derart vor diesen Praktiken gekuscht, daß man nur noch erbrechen könnte.. Es gibt kein Volk, das nicht dunkle Flecken in seiner Vergangenheit hat, aber kein Volk geht so lange und so nachhaltig im Büßergewandt und läßt unschuldige Tiere darunter leiden, was unsere Vorfahren veranstaltet haben. Es ist nicht zu fassen, auch nicht zu tolerieren.

Hier wird gegen den Willen – nicht zum Wohle des deutschen Volkes regiert. Das muß bei den nächsten Wahlen endlich Folgen haben. Und wieder wird es für viele Tiere zu spät sein, sie werden wieder unsäglich leiden müssen. Unerträglich ist der Gedanke daran.


Statement von Tierschützerin Claudia Marrapodi:

Es ist im 21. Jahrhundert unzulaessig, fuer Religionen Tiere zutode zu quaelen. Betaeubungsloses Schaechten gehoert in die Archaik und das nichtfuehlende Wesen Mensch, welches dies nicht einsieht, ebenfalls! Es ist eine ungeheuerliche Schande, dass es gewisse ruchlose sogenannte Religionen immer noch fertigbringen zu verlangen, fuer ihre Zwecke Tiere zutode zu quaelen. Ja sie empoeren sich sogar, wenn man ihrem ruchlosen Tun Einhalt gebieten will. Was aber genau bedeuten denn nun solche Religionen – uebersetzt Rueckbindungen an Gott?

Ganz offensichtlich besteht da KEINE Verbindung zu irgendeinem Gott, denn sonst haette er sich ja inzwischen gemeldet und sich fuer die Blutsudeleien bedankt, denn immerhin existiert der Mensch inzwischen seit ca. 200’000 Jahren in seiner jetzigen ungefaehren Form. Und bestimmt dauert dieser blutige Cargo-Kult genau so lange. Nur ein jeglicher Intelligenz bares Individuum verharrt in dieser einseitigen ‚Verbindung‘, wo ganz offensichtlich keine besteht, denn diese Blutopfer bleiben ohne jegliche Resonanz.

Demzufolge sind diese Religionen als Fiktionen zu betrachten, denn genauso wie ich Haensel und Gretel in den Wald rufe und nur mein eigenes Echo hoere – und nicht die Stimme von Haensel und Gretel, genauso verhaelt es sich mit der vom menschlichen Hirn erfundenen Religion, welche eine Erhoehung und Projektion des eigenen Ich darstellt und nur dieses erreicht.

Beim Wunsch nach betaeubungsloser Schaechtung handelt es sich also um den projektionierten Eigenwunsch kranker Seelen – und hat mit irgendeinem Gott nicht das geringste zu tun!   Somit ist es unzulaessig, im Namen irgendeiner als Religion bezeichneten vorsintflutlichen Fiktion Tiere zutode zu quaelen, welche doch immerhin spaet genug von den namhaftesten Wissenschaftlern unserer Zeit (unter ihnen Stephen Hawking) als sensible Wesen erkannt wurden. Es darf nicht sein, dass sich irgendeine Religion dazu aufschwingt und erfrecht, im Namen irgendeines fiktiven Gottes Verbrechen an der Kreatur zu begehen, welche nicht mehr ins 21. Jahrhundert passen! Und es ist absolut inakzeptabel, dass bestimmte Behoerden und christliche unsensible Dumpfhirne von Pfaffen einer Geisteskrankheit Vorschub leisten, welche den geistigen Fortschritt der Menschheit auf der Stelle treten laesst!


 

Zensur einer Meinungsäußerung im Freitagsforum auf ndr.de

In einem am 08.09.2016 von Hilal Sezgin auf ndr.de geposteten Beitrag „Halal oder haram?“  (Erlaubt oder verboten?) äußert sich die Gast-Autorin dahingehend, dass das Schlachten mit gesetzlich vorgeschriebener Betäubung in deutschen Schlachthöfen keineswegs weniger schlimm und grausam wäre als das von Juden und Muslimen meist mit religiöser Argumentation praktizierte betäubungslose Schlachten und Töten der Tiere.

Auch wenn Hilal Sezgin ganz richtig sagt und behauptet, dass ein regulärer Schlachthof kein friedlicher Ort und die vom Tierschutzgesetz geforderte Betäubung kein sanftes In-den-Tod-Streicheln wäre, so ist es dennoch einer ihrer grossen Irrtümer, daran festhalten zu wollen, das das Schächten und somit das betäubungslose Schlachten von Tieren – wobei dem Tier zuvor bei vollem Bewusstsein die Kehle durchschnitten wird und dieses letztlich grausamst und qualvoll in seinem eigenen Blut verröchelt – keineswegs schlimmer und grausamer sein würde als das Schlachten der Tiere mit vorgeschriebener Betäubung.

Als langjähriger Tierschutz-Aktivist gegen das barbarische Schächten von Tieren verfasste angesichts dieser sophistischen Schönrederei von H. Sezgin Herr Ulrich Dittmann am 05. Januar 2018 auf ndr.de einen keineswegs beleidigenden oder gar unsachlichen Gegenkommentar, der allerdings von den „Zensoren“ des NDR als „unangemessen“ bewertet und dementsprechend auch nicht umgehend, sondern erst am 11.Januar 2018 dank des nachfolgenden Email-Verkehrs zwischen Herrn Dittmann und dem NDR freigeschaltet wurde.

Hatte zu Ihrem Beitrag auf https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/freitagsforum/Halal-oder-haram,freitagsforum312.html gestern einen Kommentar gepostet. Warum wird er nicht freigeschaltet? Was habe ich ggf. verkehrt gemacht? Ich bitte um eine nachvollziehbare Antwort. Nachfolgend nochmals der Wortlaut meines Kommentars:

Es ist sophistischer Unfug, den hier die gewisslich tierliebe Muslima H. Sezgin sehr zielgerichtet abgesondert hat, um das betäubungslose Schächten von Tieren schönzureden. Natürlich wünschen wir eine vegane Ernährungsweise für alle. Aber das ist blankes Wunschdenken – solange die Menschheit von Fleischesgier, gepaart mit archaischem, religiösem Fanatismus, besessen ist. Natürlich werden die Tiere im „normalen“ Schlachthof nicht zärtlich totgestreichelt – aber nicht bewusst und vorsätzlich betäubungslos zu Tode geschunden. Nicht umsonst ist diese Tötungsart lt. regulärem TSchG explizit verboten, bei der die Tiere in ihrem eigenen Blut und Erbrochenem verröcheln.

Wenn denn das betäubungslose Schächten eine so geniale, schnelle und tierfreundliche Tötungsartart darstellen würde, wie von Schächtbefürwortern pharisäerhaft behauptet, warum praktiziert man diese so wunderbare, kostengünstige Schlachtmethode dann nicht überall in der westlichen Welt und verschrottet all die teuren, offenbar „unnützen“ Betäubungsgerätschaften? Analog von Menschenrechtlern, Frauenbeschneidungen etc. nicht geduldet werden, (auch nicht per „Ausnahmegenehmigung“) darf auch niemals vorsätzliche archaische Tierquälerei akzeptiert werden. Betäubungsloses Schächt-Schlachten leistet öffentlicher Verrohung Vorschub, fördert die Etablierung einer abgeschotteten Parallelgesellschaft, desavouiert hier um Integration bemühte Gläubige und Bürger – ist zudem nicht mit der hier geltenden Verfassungsethik zu subsumieren.
Ulrich Dittmann / 06.01.2018

Sehr geehrter Herr Dittmann,

unsere Hörerredaktion hat mir Ihre Frage bezüglich Ihres Kommentars zum Freitagsforum weitergeleitet. Die Kommentare zu Beiträgen auf NDR.de werden im NDR von einem Moderatorenteam aus unserer Onlineredaktion freigeschaltet oder abgelehnt. Ich habe mit dem zuständigen Kollegen wegen Ihres Kommentars gesprochen und schicke Ihnen anbei seine Antwort:

Lieber Jan Ehlert,

wir haben den Post des Hörers nicht freigeschaltet, da er gegen Punkt 1 und auch Punkt 2 der Kommentarregeln verstößt:

1.Behandeln Sie andere Nutzer rücksichtsvoll. Bitte wählen Sie einen höflichen Umgangston – so wie bei einem Gespräch unter guten Bekannten. Provozieren Sie nicht und lassen Sie sich nicht provozieren. Bleiben Sie tolerant, auch wenn es zur Sache geht. Verzichten Sie auf persönliche Angriffe und auf den Versuch, anderen Ihre Meinung aufzuzwingen. Unterlassen Sie abfällige Äußerungen bezüglich Rechtschreibung und Grammatik bei Kommentaren anderer Nutzer.

2.Keine Beleidigungen, keine rassistischen oder sexistischen Äußerungen. Drohungen, Aufrufe zu Gewalt, Hasspropaganda, ehrverletzende Äußerungen, Falschbehauptungen und Entwürdigungen von Personen oder Personengruppen in jeglicher Form sind hier unerwünscht. Diskriminierungen und Diffamierungen aufgrund des Geschlechts, der Religion, der Herkunft, der Nationalität, der Sexualität oder des Alters werden von uns ebenso gelöscht wie pornografische, strafbare oder anderweitig inakzeptable Inhalte.

Der User greift die Vor-Kommentatorin in wenig rücksichtsvoller Manier an und unterstellt ihr, dass sie „sophistischen Unfug absondert“.
Das ist der Grund, warum wir den Kommentar nicht veröffentlicht haben.

Ich hoffe, diese Begründung ist für Sie nachvollziehbar. Ansonsten melden Sie sich gern.
Mit freundlichem Gruß
Jan Ehlert

Sehr geehrter Herr Ehlert,

Danke für die Mühewaltung nunmehr einer Anwortgebung – nachdem ich explizit nachgefragt habe. Heiko Maas hat das Staatsfernsehen offenbar gut dressiert. Mittlerweile glaube ich, wirklich in einem nach Stasi-Manier agierenden Zensurstaat zu leben, indem jegliche kritische, vom öffentlichen vorgegebenen Mainstream abweichende Meinungsäußerung unterdrückt wird. Was KONKRET, welcher Passus meines Kommentars verstößt um Himmels willen KONKRET gegen Ihre Kommentarregeln Punkt 1. und 2. ? Ist es denn nicht “sophistischer Unfug”, übelstes, vorsätzliches(!) betäubungsloses zu Tode metzeln von Tieren schönreden zu wollen? Ist denn diesbezüglich jegliches Empathieempfinden auch mit Hornhaut überwuchert?

Vermutlich verstößt diese meine vorstehende Meinungsäußerung zu ihrer Zensierung auch schon wieder gegen Ihre Regeln? Doch wie , mit welcher Wortwahl, wie verständnisvoll und zärtlich sollte ich die nach hier importierte Tierquälerei des betäubungslosen Schächtens denn artikulieren? Wie bitte, mit welchen Worten?Wie?

Bitte machen Sie KONKRET einen Vorschlag. In diesem Zusammenhang darf ich zur Wissenserweiterung noch auf http://www.pro-iure-animalis.de/index.php/dokumente/articles/betaeubungsloses-schaechten.html – und dort weiterführende Links hinweisen.

In Erwartung Ihrer KONKRETEN Rückäußerung
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Ulrich Dittmann / 10.01.2018

Sehr geehrter Herr Dittmann,

konkret bezog sich die Kritik an Ihrem Kommentar auf den ersten Satz, in dem Sie sich zu Hilal Sezgin äußern. Dieser widerspricht Punkt 1 und 2 unserer Kommentarregeln. Wenn Sie diesen Satz weglassen oder anders formulieren, dann können wir Ihren Beitrag veröffentlichen.
Mit freundlichem Gruß
Jan Ehlert

Sehr geehrter Herr Ehlert,

wie gewünscht hier untenstehend Änderung des ersten Satzes meines Kommentars – kursiv hervorgehoben. So immer noch nicht genehm, bitte um Ihre Rückäußerung – entsprechender konkreter Gegenvorschlag wie dieser Passus artikuliert werden soll. Ich ändere dann diesen gehorsamst nochmals wie von Ihnen vorgegeben.

Es ist sophistisches Schönreden übelster Tierschinderei – was hier die gewisslich tierliebe Muslima H. Sezgin in dieser Sache sehr zielgerichtet von sich gegeben hat.  Natürlich wünschen wir eine vegane Ernährungsweise für ALLE. Aber das ist blankes Wunschdenken – solange die Menschheit von Fleischesgier, gepaart mit archaischem, religiösem Fanatismus, besessen ist. Natürlich werden die Tiere im „normalen“ Schlachthof nicht zärtlich totgestreichelt – aber nicht bewusst und vorsätzlich betäubungslos zu Tode geschunden. Nicht umsonst ist diese Tötungsart lt. regulärem TSchG explizit verboten, bei der die Tiere in ihrem eigenen Blut und Erbrochenem verröcheln. Wenn denn das betäubungslose Schächten eine so geniale, schnelle und tierfreundliche Tötungsartart darstellen würde, wie von Schächtbefürwortern pharisäerhaft behauptet, warum praktiziert man diese so wunderbare, kostengünstige Schlachtmethode dann nicht überall in der westlichen Welt und verschrottet all die teuren, offenbar „unnützen“ Betäubungsgerätschaften? Analog von Menschenrechtlern, Frauenbeschneidungen etc. nicht geduldet werden, (auch nicht per „Ausnahmegenehmigung“!) darf auch niemals vorsätzliche archaische Tierquälerei akzeptiert werden. Betäubungsloses Schächt-Schlachten leistet öffentlicher Verrohung Vorschub, fördert die Etablierung einer abgeschotteten Parallelgesellschaft, desavouiert hier um Integration bemühte Gläubige und Bürger – ist zudem nicht mit der hier geltenden Verfassungsethik zu subsumieren.

MfG
Ulrich Dittmann / 11.01.2018

Sehr geehrter Herr Dittmann,

Ihr Kommentar ist nun online. Sie finden ihn hier:

https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/freitagsforum/Halal-oder-haram,freitagsforum312.html
Mit freundlichem Gruß
Jan Ehlert

Fazit: So viel Wind seitens des NDR um eines einzigen Satzes wegen, der sich hinsichtlich der vom NDR erwünschten Korrektur doch eigentlich kaum oder gar nicht von seinem ursprünglichen Wortlaut unterscheidet. Oder vielleicht doch?

Ursprünglicher Wortlaut: „Es ist sophistischer Unfug, den hier die gewisslich tierliebe Muslima H. Sezgin sehr zielgerichtet abgesondert hat, um das betäubungslose Schächten von Tieren schönzureden.“

Und dieser Satz in der zweiten und korrigierten Version: „Es ist sophistisches Schönreden übelster Tierschinderei – was hier die gewisslich tierliebe Muslima H. Sezgin in dieser Sache sehr zielgerichtet von sich gegeben hat.“

Letztlich kann man da nur noch mit einem Kopfschütteln reagieren, wie sehr man sich doch heutzutage seinen Kopf zerbrechen und seine grauen Gehirnzellen strapazieren muss, sobald es gilt, möglichst politisch „korrekt“ und immer schön brav und folgsam wie ein Hund an der Leine in den Staatsmedien einen Kommentar posten zu wollen und hierbei mit der bekundeten Meinungsäußerung auf gar keinen Fall irgendeinem Andersdenkenden allzusehr unzart und lieblos auf die Füße zu treten ……….