Online-Petition: Klimakiller Massentierhaltung in UN-Klimakonferenz aufnehmen!

Obwohl die industrielle Produktion von Fleisch, Milch und Eiern nachweislich zu den größten Klimakillern gehört, steht das Thema nicht auf der Agenda der UN-Klimakonferenz, die in einem Monat in Paris stattfinden wird. Fordern wir deswegen gemeinsam mit der Albert-Schweitzer-Stiftung den zuständigen EU-Kommissar Cañete auf, das zu ändern!

Ein Report aus dem Jahr 2014 zeigt, dass die Tierindustrie allein für eine Klimaerwärmung von fast zwei Grad verantwortlich sein wird, wenn wir ihrem Wachstum nicht Einhalt gebieten und unsere Ernährung anpassen. Laut der FAO, einer UN-Organisation, verursacht die Tierhaltung zudem etwa so viele Treibhausgase wie der gesamte globale Verkehr (inkl. Autos, LKWs, Flugzeugen und Schiffen).

Die Produktion und den Konsum von Tierprodukten angesichts dieser eindeutigen Datenlage auf der UN-Klimakonferenz nicht zu besprechen und ambitionierte Reduktionsziele festzulegen, würde einem Skandal gleichen.

Also helfen auch wir, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen und fordere bitte auch Du Kommissar Cañete auf, hier positiv tätig zu werden!

Zur Petition

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Albert Schweitzer und der Tierschutz

Zu seinem 50. Todestag ( am 04. September 2015) veröffentlichte die Albert-Schweitzer-Stiftung nachfolgenden Artikel, der aufzeigt, welch eine zentrale Rolle die Tiere in Schweitzers Ethik einnehmen :

Foto: © Deutsches Albert Schweitzer Zentrum

Wenn es um die hochaktuelle Frage nach einem achtsamen und würdevollen Umgang nicht nur mit Menschen, sondern gleichermaßen auch mit Tieren und – mit Blick etwa auf den Regenwald – sogar mit Pflanzen geht, dann kommt man auch rund ein halbes Jahrhundert nach Albert Schweitzers Tod wohl kaum an seinem Namen vorbei.

Wie kaum ein Zweiter zeigte der universalgelehrte Arzt, Philosoph, Theologe, Organist und Friedensnobelpreisträger zu seinen Lebzeiten auf, wie auch anderes als das menschliche Leben sowohl im eigenen Denken als auch im eigenen Handeln ethisch konsequent berücksichtigt werden kann.

Dies gelang ihm so eindrucksvoll, dass bis heute vor allem die Begriffe der »Ehrfurcht vor dem Leben« und »Lambaréné« untrennbar mit ihm und (s)einer wegweisenden Ethik verbunden geblieben sind.

Dass Schweitzer auch heute noch zu den fünf größten Vorbildern der Deutschen zählt, scheint angesichts seines beachtlichen Lebenswerks kaum verwunderlich.

Albert Schweitzer und die Tiere :

Was speziell Albert Schweitzer und die Tiere betrifft, so hielt der Umweltjurist Godofredo Stutzin einst fest:

»Es ist unmöglich, dem Geist und dem Herzen Albert Schweitzers näher zu kommen und sie zu erreichen, ohne die Welt der Tiere zu durchqueren. Die Bewohner dieser Welt spielen in Schweitzers Leben und Werk nicht eine Statistenrolle, sondern die Rolle von Hauptpersonen und Trägern der Handlung.«

Dementsprechend finden sich die Tiere vielfach in Schweitzers philosophischem und theologischem Werk, aber auch in vielen Erzählungen über das von Schweitzer gegründete Urwaldspital in Lambaréné, in dem die Tiere gemeinsam mit den Menschen lebten und wie auch die Menschen medizinisch behandelt wurden.

Mithilfe der Tiere erarbeitete Albert Schweitzer eine Ethik, die als biozentrische Ethik bereits das Leben an sich und nicht etwa erst die Leidensfähigkeit in den Mittelpunkt der ethischen Betrachtungen rückt. Eine Ethik, die jedem Lebewesen, ganz gleich welcher Art, per se einen eigenständigen Wert beimisst und keinerlei Wertunterschiede zwischen den einzelnen Lebewesen akzeptiert. Zwar bringt bei näherer Betrachtung selbst diese dem Leben umfassend zugewandte Ethik, wie jede andere Ethik auch, einige Probleme mit sich, doch kann sie insgesamt auch heute noch – insbesondere für die Tiere – als relevant und zukunftsfähig gelten.

Schweitzers Ethik und die Ernährungsfrage:

Gerade auch auf die derzeit drängendste tierethische Frage – die Frage danach, ob Tiere für die menschliche Ernährung genutzt werden dürfen – kann von Albert Schweitzers Ethik ausgehend eine klare Antwort gegeben werden, die eine vegetarische und auch vegane Ernährungsweise plausibel begründet. Schweitzer selbst hat diese Plausibilität, die sich aus dem Weiterdenken der von ihm konzipierten Ethik geradezu zwangsläufig ergibt, zum Ende seines Lebens noch erkannt und sich bewusst zu einer vegetarischen Ernährungsweise entschieden:

»Ja, das große Problem, ob wir Tiere töten und essen dürfen, wird uns langsam bewusst. Es lässt sich viel dagegen und auch manches dafür sagen. Das Problem ist ja erst spät sichtbar geworden. Meine Ansicht ist, dass wir, die wir für die Schonung der Tiere eintreten, ganz dem Fleischkonsum entsagen und auch gegen ihn reden. So mache ich es selber.«

Tierschutz unter Albert Schweitzers Namen:

Die gedankliche und handlungspraktische Tiefe, die Albert Schweitzers Ethik innewohnt, sowie seine eigenen tierschützerischen Bestrebungen zu Lebzeiten dürften als gute Begründungen dafür ausreichen, unter seinem Namen auch moderne Tierschutz-und Tierrechtsarbeit zu leisten, seine tierethische Gedanken weiterzudenken und auch durch neuere tierethische Konzepte zu ergänzen.

Doch auch all diejenigen, die sich für den Schutz und die Rechte der Tiere einsetzen, mit Albert Schweitzer und seiner Ethik aber nicht viel anfangen können, dürften zumindest die Grundeinstellung mit ihm teilen, »dass wir Tod und Leid über ein anderes Wesen nur bringen dürfen, wenn eine unentrinnbare Notwendigkeit dafür vorliegt, und dass wir alle das Grausige empfinden müssen, das darin liegt, dass wir aus Gedankenlosigkeit Leiden machen und töten.«

Quelle: http://albert-schweitzer-stiftung.de/ueber-uns/menschen/albert-schweitzer

Auch Fische sind Opfer menschlicher Ignoranz und Hemmungslosigkeit

Sehr oft wird auch oft vergessen, wie es unseren Meeresbewohnern unter der Knute der ignoranten und fraßgierigen Spezies „Mensch“ergeht, die tagtäglich mit Netzen und anderen Mitteln gefangen werden. Die Albert-Schweitzer-Stiftung hat im nachfolgenden Artikel viele Informationen über unsere Meeresbewohner auf den neuesten Stand gebracht:

Mit ihrer ausgeprägten Lernfähigkeit und ihrem Langzeitgedächtnis gleichen Fische höheren Wirbeltieren. So gebrauchen sie etwa Werkzeuge, z. B. Steine zum Aufknacken von Muscheln. Zudem kommunizieren Fische auf vielfältige Weise, kooperieren teilweise artübergreifend, z. B. bei der Jagd oder Körperhygiene, und weisen weitere Merkmale der sozialen Intelligenz wie Täuschungsstrategien, Bestrafung oder Altruismus auf. Angesichts dieser gewachsenen Erkenntnisse erscheint die Zahl der jährlich weltweit getöteten Fische erschreckend hoch.

Überfischung

Um die gewaltige Fischnachfrage der Menschen zu decken, werden jedes Jahr weltweit etwa 90 Millionen Tonnen an Fisch und anderen Meeresbewohnern gefangen. Nach neueren Berechnungen sind dies rund 0,97 bis 2,7 Billionen Fische.

Im Jahr 2013 wurden laut den Agriculture, forestry and fishery statistics in der EU 4,8 Millionen Tonnen »Lebendgewicht« an Wildfischen gefangen; die deutsche Flotte fing davon 219.000 Tonnen (in allen weltweiten Fanggebieten; ohne Binnengewässer). Die Mehrheit der von EU-Ländern gefangenen Fische kommt aus dem Ost-Atlantik und Mittelmeer. Aus dem für die EU wichtigsten Fanggebiet, dem Nordost-Atlantik, stammt als meistgefangene Spezies mit einem Anteil von 20 % der atlantische Hering.

Laut dem Weltfischereireport der UN-Welternährungsorganisation (FAO) sind nahezu 87 % der weltweiten Fischbestände überfischt oder an der Grenze der maximalen Ausbeutung. Manche Experten schätzen die Zahl sogar höher ein. Ein Bericht der Europäischen Kommission über den aktuellen Zustand der Fischbestände verzeichnet zwar zumindest bei der Hälfte der bewerteten Bestände im Nordostatlantik, der Nordsee und der Ostsee ein nachhaltiges Fangniveau (2014; gegenüber nur 14 % im Jahr 2009). Trotzdem sieht es für andere Gegenden laut Bericht »düster« aus: Im Mittelmeer sind 93 % bzw. im Schwarzen Meer 86 % der Bestände überfischt.

Sollte auch weiterhin so konsumiert und gefischt werden wie bisher, dann könnten im Jahr 2050 die Ozeane leergefischt sein, schätzt die Umweltorganisation WWF.

Beifang

Von den gefangenen Meereslebewesen werden laut dem Beifang-Report des WWF jährlich 40 % als Beifang aus einer Reihe von gesetzlichen und ökonomischen Gründen nach dem Einholen »entsorgt«, d. h. zurück ins Meer geworfen. Dazu gehören pro Jahr rund 300.000 Wale und Delphine, mehrere Millionen Haie und Rochen, 250.000 Meeresschildkröten sowie andere Meerestiere und sogar rund 300.000 Seevögel, die in den Netzen hängenbleiben. Ein Großteil von ihnen verendet bereits in den Netzen, beim Einholen oder wenig später durch Fangfolgen (Verletzungen, Infektionen, Erschöpfung durch Fluchtversuche sowie Stress und Verletzungen durch Raubfischangriffe). Das Problem der Beifänge bzw. Rückwürfe entsteht vor allem durch wenig selektive Fangmethoden und den Wunsch der Fischer, nur eine gezielte (ertragreichere) Spezies oder besonders große Exemplare davon zu fangen. Die Arten oder kleinen Exemplare, die nur wenig Gewinn bringen, werden wieder zurückgeworfen.

Wie neuere Forschungsergebnisse zeigen, besitzen Fische weitreichende kognitive, d. h. das Wahrnehmen, Denken und Erkennen betreffende Fähigkeiten. Die frühere Annahme, dass sie nur festen, unabänderlichen Verhaltensweisen folgen, ist damit nachweislich überholt. In wissenschaftlichen Studien mehren sich außerdem Beweise dafür, dass Fische auch empfindungsfähige Wesen sind, die Angst, Stress und Schmerzen erleiden können. Unter Stress schießen bei Fischen, ähnlich wie beim Menschen, Puls und Blutdruck in die Höhe. Zudem steigt der Stresshormonpegel an. Ihr Schmerzsystem ähnelt sehr dem von Vögeln und Säugetieren: Sie haben über neuronale Bahnen mit dem Gehirn verbundene Schmerzrezeptoren (»Nozizeptoren«). Bei einer Stressreaktion werden, wie bei Menschen, körpereigene Schmerzmittel (endogene Opioide) zur Schmerzunterdrückung ausgeschüttet und durch von außen zugeführte Schmerzmittel (wie z. B. Morphin) lässt sich das schmerzbedingte Verhalten eliminieren. Zudem erlernen Fische bei schmerzhaften Reizen ein Verhalten, das sie langfristig den unangenehmen Reiz vermeiden lässt. Damit widerlegten die Wissenschaftler, dass Fische bloß aus Reflex auf Schmerz reagieren.

Trotz zahlreicher wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Leidensfähigkeit der Fische werden Wildfische auf eine Weise gefangen und getötet, die nicht mit dem Tierschutzgesetz und dem darin verankerten Grundsatz der schonenderen Behandlung und Schlachtung von Tieren vereinbar ist. So müssen Fische zwar laut der deutschen Tierschutz-Schlachtverordnung von 2012 vor dem Töten betäubt werden, ausgenommen sind jedoch die vorherrschenden Massenfänge, da dies »nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich wäre«.

Körperliche Leiden und Schäden bei Fischen

Schmerzen und Leiden erleben Wildfische in drei verschiedenen Phasen: dem Fang, dem Einholen und dem darauf folgenden Umgang mit den Tieren bis zu ihrem Tod. Die ersten zwei Phasen der wichtigsten Fangmethoden werden im Folgenden skizziert. Danach wird kurz auf die dritte Phase eingegangen.
Schleppnetze

Pelagische Schleppnetze sind neben Grundschleppnetzen die wichtigsten Fanggeräte in der Hochseefischerei. Sie haben die Form gigantischer, schwimmender Trichter mit bis zu 1500 Metern Länge, die mit einem Fangsack enden. Die Öffnung des Netzes ist bis zu 23.000 Quadratmeter groß, was etwa fünf Fußballfeldern entspricht. In einem Netz können bis zu 500 Tonnen Wildfisch einschließlich riesiger Mengen an Beifang gefangen werden.

Grundschleppnetze sind kleiner als pelagische Schleppnetze und werden über den Meeresboden gezogen. Damit durchpflügen sie regelrecht die dort befindlichen Ökosysteme wie Korallenriffe und zerstören wichtigen Lebensraum.

Fischschwärme werden mit diesen Netzen verfolgt, bis die Tiere erschöpft und in den engeren Teil des Netzes gelangt sind. Dort gefangen, geraten die Fische in Panik und schlagen heftig mit ihren Schwänzen, wobei sie häufig sich selbst und andere Fische verletzen. Auf engem Raum zusammengetrieben, werden sie oft erdrückt oder erstickt, da sie ihre Kiemen nicht mehr bewegen können. Wenn die Netze eingeholt werden, können sich die Schwimmblasen durch den Druckabfall plötzlich ausdehnen. Das kann dazu führen, dass den Fischen die Gedärme aus Mund und Anus heraustreten. In einigen Fällen platzen die Schwimmblasen auch. Der gesamte Schleppvorgang kann viele Stunden dauern.

Kiemennetze, je nach Art der Ausbringung auch Stell- oder Treibnetze genannt, bewirken, dass Fische mit ihren Kiemen in dieser Art von Netzen hängen bleiben. Stellnetze werden, im Gegensatz zu Treibnetzen, in der Regel an beiden Enden fest verankert. Treibnetze schweben durchs Wasser und sind unbefestigt. Auch hier ist der Beifang groß: Da sich in den oft kilometerlangen Kiemennetzen auch Meeressäugetiere wie Wale, Delphine, Seehunde, aber auch Schildkröten, Vögel und andere Meerestiere verfangen, werden besonders Treibnetze von Kritikern auch »Wände des Todes« genannt.

Für die Fische sind die Netze unsichtbar, sodass sie beim Versuch, sie zu durchschwimmen, mit dem Kopf in ihren Netzmaschen stecken bleiben. Wenn sie flüchten wollen, werden sie an ihren Kiemen oder Flossen in der Masche festgehalten. Beim Versuch sich zu befreien, verheddern sich die Fische immer mehr, wodurch sie in Angst- und Panikzustände geraten. Beim Befreiungskampf können sich die Tiere an den scharfen Maschen Schnittwunden zufügen. In diesen Zuständen müssen die Tiere oftmals viele Stunden oder sogar Tage verweilen. Viele von ihnen erliegen dabei ihren Verletzungen oder ersticken aufgrund von zugeschnürten Kiemen.

Beim Ringwaden-Fang wird ein Fischschwarm mit einem Netz umkreist, das dann zugezogen wird. Im schrumpfenden Raum werden die Fische immer dichter zusammmengedrängt, was in zunehmendem Maße Panikreaktionen verursacht und sie veranlasst, immer schneller zu schwimmen und aus dem Wasser zu springen. Dabei kollidieren sie miteinander und mit den Netzwänden, was zu Verletzungen führt. Weitere Verletzungen entstehen, wenn die Fische auf das Schiff gebracht werden: Wird das Netz an Bord gehievt, werden die unten liegenden Fische zerdrückt. Eine andere Methode ist es, die Netze im Wasser zu lassen und die Fische durch Rohre an Bord zu pumpen. Dabei kommt es häufig zu Verletzungen wie gebrochenen Flossen.

Da Thunfische häufig mit Delphingruppen schwimmen, werden in der Ringwadenfischerei manchmal gezielt letztere gefangen, um an Thunfische zu gelangen. Um Thunfisch mit Ringwaden dahingegen »delphinfreundlich« zu fangen, wird oft nicht nach Delphinen Ausschau gehalten, sondern stattdessen ausgenutzt, dass mehrere im Wasser lebende Tierarten die Tendenz haben, sich unter schwimmenden Gegenständen – die zum Thunfischfang ins Wasser geworfen werden – zu versammeln. Neben »Speisefischen« wie dem Thunfisch gehören dazu auch u. a. Schildkröten und Haie, die dann oft für delphinfreundlichen Thunfisch sterben müssen.
Langleinen

Diese Fangmethode der Industriefischerei führte in wenigen Jahren zur Überfischung von Thun- und Schwertfisch. An bis zu 100 Kilometer langen Leinen befinden sich teilweise mehrere tausend einzelne Köderhaken, an denen Fische stunden- oder tagelang hängen können, bevor die Leinen eingeholt werden. Das Aufspießen der Fische am Haken selbst verursacht Verletzungen verschiedener Art, je nachdem, wo er sich festsetzt (Lippe, Kiemen, Auge), und die ausweglose Situation löst eine Alarmreaktion aus: Die aufgespießten Fische kämpfen bis zur Erschöpfung, um sich zu befreien. Währenddessen sind sie schutzlos den Attacken von Raubtieren ausgesetzt.

Bei dieser Fangmethode werden häufig lebendige Fische als Köder aufgespießt. Diese müssen in aller Regel noch deutlich mehr leiden als die für den Verzehr bestimmten Fische, da sie zuerst unter Angst und Stress gefangen, dann häufig für Tage oder sogar Wochen unter schlechten Bedingungen gehalten und schließlich bei vollem Bewusstsein, meist durch eine halbautomatische Maschine, auf Haken aufgespießt werden.

Langleinen werden auch verwendet, um Haie zu fangen. Ihnen wird die begehrte Rückenflosse abgeschnitten, um sie danach verstümmelt zurück ins Meer zu werfen, wo sie spätestens dann sterben. An den Langleinen verfangen sich außerdem häufig viele andere Meeresgeschöpfe. Besonders häufig unter den Beifangopfern sind Schildkröten und Seevögel. Dazu zählen auch einige vom Aussterben bedrohte Arten.

 Quelle: Albert-Schweitzer-Stiftung e.V.

Anmerkung:

Wir hören keine Schreie, wenn Fische lebendig gehäutet werden. Wir sehen sie nicht weinen, wenn sie von Netzen brutal an die Wasseroberfläche gezogen werden. Sie können nicht vor Schmerzen das Gesicht verziehen, wenn sie an Bord inmitten von Hunderten Artgenossen abgestochen werden und qualvoll verbluten. Doch dies bedeutet nicht, dass diese Gefühle nicht für sie existieren, wie beim Anblick folgender Szenen mehr als deutlich wird…

Video von Animal Equalty: Das brutale Schlachten von Thunfischen