Nachruf: Peter H. Arras

Von Dr. Bleibohm und Harald Hoos

Die Tiere haben eine starke fürsprechende Stimme verloren

Von außen sieht der Hof mit den dazugehörigen Gebäuden im pfälzischen Biedesheim unscheinbar aus. Nur das eine oder andere Schild und Informationsblatt am Hoftor weist auf das Thema Tierschutz hin. Doch die Gebäude haben es in sich: Unterteilt in verschiedene Klimazonen gibt es u.a. einen Tropenbereich und einen Wüstenbereich. Liebevoll und fachkundig ist jeder Winkel ausgestaltet und damit individuelle Lebensräume für exotische Tiere, Reptilien, Papageien usw. geschaffen. Über 300 Tiere, vom Flughund bis zum Alligator, leben hier. Jedes Tier könnte seine eigene, meist tragische Geschichte erzählen.

Peter Arras hat bei diesen traurigen Geschichten nicht weggehört und vor allem nicht weggesehen. Jedem Tier hat er geholfen, unabhängig von Rasse oder Art. Sie haben Schutz gebraucht, Peter hat ihnen diesen Schutz gewährt und – wenn es sein musste – ganz individuell einen Lebensraum in seinem Anwesen in Biedesheim gebaut. Die AKT-Tierschutzstation ist sein Lebenswerk.

Angefangen hat die aktive Hilfe für Tiere im größeren Stil vor über 30 Jahren. Doch schon in seiner Kindheit und Jugend hatte er eine besondere Empathie für alle tierischen Lebewesen. So war es nur konsequent, dass Arras den Beruf des Zootierpflegers lernte, danach im aktiven professionellen Tierschutz u.a. als Tierschutzinspektor und Berater arbeitete. Parallel dazu ließ er den Lebewesen immer mehr seine Hilfe zukommen.

Ich bin überzeugt eines mit Sicherheit sagen zu können: Das Wort „konsequent“ spielte im Leben von Peter Arras eine zentrale Rolle, was er auch mit der AKT – AKT steht für „Aktion Konsequenter Tierschutz“ – zum Ausdruck brachte (www.akt-mitweltethik.de). Geradlinig und kompromisslos setzte er sich für die Tiere ein. Sehr direkt benannte er auch Mängel in Tierschutzkreisen. Er konnte dies überzeugend tun, da er die nötige Fachkompetenz besaß. Seine direkte Art brachte Peter nicht nur Freunde, „Kauzigkeit“ wurde ihm vorgeworfen und er erntete auch Ablehnung. Spurlos ging das nicht an ihm vorrüber, doch sein Focus war stets auf das Wohl der Tiere gerichtet.

Doch alleine der Wille zur Hilfe und die dazu nötige Empathie genügen nicht, um ein solch beeindruckendes Projekt wie die AKT-Tierschutzstation zu stemmen. Organisation und Geschäftssinn sind gleichermaßen Voraussetzung.

Im Jahr 1994 gründete er die AKT, seit 2004 ist diese in dem geräumigen Anwesen in Biedesheim angesiedelt. Er stellte die AKT wirtschaftlich auf solide Beine, indem er eine der ersten gemeinnützigen GmbHs zu diesem Zweck gründete. Zu der Tierstation kamen dann bald ein Institut für Mitweltethik dazu, das Arras mit seiner wohldifferenzierten Auffassung zum Thema Tierethik und Tierschutz „fütterte“.

Ich erinnere mich gerne an den ersten Besuch in der AKT-Tierschutzstation. In einer langen ausführlichen Führung zeigte mir Peter sein für mich sehr beeindruckendes Werk in allen Details und mit allen notwendigen Erläuterungen. Ich war tief beeindruckt und fasziniert! Lange saßen wir nach dieser Führung zusammen in seinem Wohnzimmer – natürlich umgeben von verschiedenen Tieren – und redeten über viele Themen. Sofort hatte ich das Gefühl, dass dies der Beginn einer interessanten und wichtigen Freundschaft war.

Die Gespräche mit Peter drehten sich nicht im Kreis um das unendliche Thema des Tierleids und des Tierschutzes. Er hatte dabei immer das Ganze im Blick, in jedem Gespräch entwickelten sich für beide Seiten neue Aspekte. Enthusiasmus und Energie waren zu spüren. Aber auch Frust. Peter hatte Frust darüber, dass heute der Tierschutz einen so geringen Stellenwert in Politik und Gesellschaft findet und sprach dabei gerne über die „Goldenen 90er-Jahre“, in denen er eine Art Aufbruchstimmung und großes Medieninteresse spürte, was heute leider verpufft ist und nur wenige positive sichtbare Spuren hinterlassen hat. Das Bornierte, Dogmatische und Kleingeistige, welche oftmals heute in der Tierschutzszene vorherrscht, brachte ihn auf die Palme.

Denn all dies war nicht sein Ding, doch er war stets so selbstkritisch, dass es nicht in Größenwahn oder Überheblichkeit ausartete. Das spiegelt sich in seinen Ideen und lesenswerten Texten wieder, in denen unkonventionelle Ideen und der eine oder andere revolutioniäre Gedanke zu finden ist. Eines seiner großen Themen war die Tatsache, dass überall von Menschenrechten gesprochen wird, aber Tierrechte nie umfassend definiert wurden und eben die Rechte der Tiere mit Füßen getreten werden. U.a. die fürchterlichen Tierquälereien im asiatischen Raum brachten ihn dazu, mit dem ihm typischen und beeindruckenden Arras’schen Enthusiasmus 2017 eine UN-Petition für Tierrechte ins Leben zu rufen, die er in den letzten Monaten seines Lebens voranbrachte und mit der gleichen Akribie betreute, wie einen seiner lebendigen Schützlinge.

Am 4. März 2018 wurde Peter Arras im Alter von 51 Jahren durch eine Hirnblutung plötzlich aus dem Leben gerissen. Die Tiere haben damit einen ihrer hervorragendsten Fürsprecher verloren. Peter war aber auch alleinerziehender Vater und hinterlässt eine 6-jährige Tochter.

Es war beeindruckend zu sehen, wie Peter seine Tochter schon ganz früh kindgerecht an das Thema Tierschutz herangeführt hatte und dieses kleine Mädchen einen aufrichtigen Respekt gegenüber jedem Lebewesen – egal welcher Spezies – entwickelt hat. Ich erinnere mich an die Szene, als mir Peter erzählte, wie er seine Tochter fragte, was sie sich wünsche. Ich weiß nicht mehr, ob es zu Weihnachten oder zum Geburtstag war. Sie antwortete, dass sie sich ein Plüschtier, nämlich eine Zecke aus Plüsch, wünsche. Peter gelang es, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Stolz zeigte mir die Kleine ihre Plüschzecke und signalisierte so den Respekt vor der ganzen, auch der nicht unbedingt bei vielen Menschen beliebten,Tierwelt.

Im Hause Arras herrschte bei allen meinen Besuchen immer eine angenehme Atmosphäre. Peter im Umgang mit seiner Tochter zu sehen und vor allem auch mit Felix, seinem jungen Mitstreiter, der seit Januar 2012 bei ihm wohnt und ihn mit dem gleichen Enthusiasmus unterstützte, den Peter an den Tag legte. Auf Felix lastet nun die Verantwortung, in der jetzigen schweren Phase Peters Lebenswerk am Laufen zu halten, für Peters Tochter da zu sein und langfristig Peters Lebenswerk in eine Bahn zu leiten und zukünftig auf solide Beine zu stellen, die diesem würdig ist. Keinen Moment hat Felix gezögert, diese Verantwortung anzunehmen – dafür meinen vollen Respekt!

Ich selbst habe einen Freund verloren, mit dem mich eine gemeinsame Weltsicht verbunden hat. Oft denke ich in diesen Tagen an die inspirierenden und tiefgehenden Gepräche mit Peter. Wir haben über Ideen gesprochen – das eine oder andere wollten wir gemeinsam realisieren. Das wird nun so nicht mehr stattfinden.

Peter, ich werde Dich, unsere Gespräche und Begegnungen vermissen. Ich hatte mich auf gemeinsame Projekte gefreut. Andere werden Dich in Deiner individuellen Art vermissen. Aber vor allen wirst Du den Tieren fehlen!

Dein Freund Harald

In Abstimmung mit der AKT haben wir ein Kondolenzbuch eingerichtet.
Dieses finden Sie hier!

Herzliche Grüße
für pro iure animalis

Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

Wer die AKT in dieser Notlage unterstützen will, findet alle Notwendigen Daten hier:  http://www.akt-mitweltethik.de/helfen/spenden


Mit Peter Arras haben wir einen wirklichen Freund der Tiere und einen eindringlichen Kämpfer für die Rechte nichtmenschlicher Geschöpfe verloren.
Halten wir ihn, mußte er doch bereits in jungen Jahren den Kampf für die von ihm in jeglicher Form stets geliebten Tiere aufgeben, für immer und ständig in sehr guter Erinnerung und als leuchtendes Beispiel, wie man als wahrer Freund der Tiere, sich ständig für diese einsetzen sollte!

In treuem Gedenken,
im Namen und Auftrag der
Unabhängige Tierschutz-Union Deutschlands
Harald von Fehr


Lieber Peter,

Dein vorbildliches Engagement des Lebens ist zu Ende,
vorbei ist aller Erdenschmerz,
nun ruhen still die fleißigen Hände,
still steht Dein treues Tierschutz-Herz.

Du hast den irdischen Lebensgarten verlassen,
doch die Saat deiner Blumen ( z.B. in Deiner kleinen Tochter) blühen weiter.

In herzlicherlicher Verbundenheit, Heike-Ingeborg Karwatzki

Internationale Kampagne gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Von Peter H. Arras :

Liebe AKT-Förderer, Tierschutzkollegen und Sympathisanten,

gestern haben wir bei den Vereinten Nationen, dem UN-Generalsekretär, sämtlichen UN-Botschaftern, UN-NGO’s, beim Papst und dem Dalai Lama erneut an unsere Internationale Kampagne gegen Tierfolterungen erinnert und die Umsetzung der von uns geforderten Maßnahmen gefordert. Unsere Petition hat enormen Zulauf erhalten aus allen Teilen der Welt – sie soll sich zum weltweiten Aufstand der Empathischen und Anständigen gegen Gräuel und Sadismus entwickeln.

Bitte helft mit, indem Ihr unseren Petitionslink überall verbreitet und, falls noch nicht geschehen, selbst die Petition unterschreibt. Dann werdet Ihr auch von unseren Petitions-Updates auf dem Laufenden gehalten. Es wäre von besonderer Bedeutung, wenn Tierschutzorganisationen unseren Aufruf in ihren Newslettern bringen und auf ihren Websites posten würden – mit einer persönlichen Empfehlung, unsere Aktion zu unterstützen. Verlangt von Organisationen, bei denen Ihr Mitglied seid oder die Ihr bespendet, dass sie unsere Aktion unterstützen. Bitte nicht müde werden, den Petitionslink immer und immer wieder zu verbreiten.

 

Aus einem Brief von Peter H. Arras an den Generalsekretär Guterres,
an Botschafter/innen der UN- Mitgliedsstaaten,
an den Außenminister Deutschlands,
an Papst Franziskus und Dalai Lama :

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf unsere letzte Email vom 03.08.2017 haben Sie nicht reagiert. Die Zahl der Unterstützer weltweit hat sich seit unserem letzen Vorstoß bei Ihnen stark vermehrt – derzeit unterstützen unsere Petition über 73.300 Menschen, die uns beauftragt haben, bei Ihnen gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit weltweit zu intervenieren.

Es ist unredlich, unser Vorbringen einfach zu ignorieren und weiter zuzulassen, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit in vielen Teilen der Welt legal sind. Unsere Unterstützer und wir sind nicht bereit, hinzunehmen, dass Sie in Anbetracht dieser Gräueltaten untätig sind und nichts unternehmen, um die ethischen Standards weltweit auf den Stand der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Empfindungsfähigkeit von Lebewesen anzuheben.

Wir übermitteln Ihnen hiermit eine Auswahl von Links zu Videos, wie sie im Internet von jedem aufgerufen und angeschaut werden können (teilweise über Facebook aufrufbar). Bitte sehen Sie sich diese Filme an und sagen Sie uns und unseren 73.300 Unterstützern, das Sie nicht der Ansicht sind, dass diese Schandtaten unverzüglich zu ächten und zu verbieten sind.

Nachfolgende Linksammlung an die UN ist Beweis dafür, dass unvorstellbare Tierfolterungen weltweit verbreitet sind und dass es hier nicht um kriminelle Handlungen von Einzelpersonen bzw. um Ausnahmeerscheinungen geht. Es muss deshalb eine internationale Ächtung erreicht werden und die Forderung, dass Tierschutzgesetze in allen Staaten der Welt zu erlassen sind.

Büffel wird mit zahlreichen Machetenhieben bei vollem Bewusstsein geköpft

Büffel wird lebend gehängt, die Menge grölt vor Begeisterung

Kalb bei lebendigem Leibe stehend abgeflammt

Meerestiere bei lebendigem Leibe zerstückelt, gegart, verpackt etc.

Kleinsäuger in Schlagfalle wird lebendig gegrillt – China

Welpe wird lebendig ins Feuer gehalten

Hund wird lebendig gehäutet und schreit wie am Spieß

Lebende Fische und Krebse in heißem Fett

Schafe werden am Fließband hängend geschächtet

Rinder werden von Muslimen auf offener Straße qualvoll geschächtet

Hund kopfabwärts hängend wird gehäutet und winselt vor Schmerzen

Lebend gehäutete Frösche:

Gebrühter Hund, schreit in Schüssel

Kälbchen werden misshandelt

Schweine verrecken in Container

Schweine werden mit Bagger lebendig in Grube gekippt

Kälber werden gefoltert – zum Spaß

Wir fragen uns, welche Personen die Geschicke unserer Welt und unserer Völker lenken und wes Geistes Kind diese sind, wenn diese es nicht für erforderlich erachten, hier sofortige Maßnahmen zu ergreifen, und sei es nur, um eine zunehmende Verrohung und Kriminalisierung der Menschen ebenso zu verhindern, wie die Verstörung und seelisches Leid all jener, die diese Gräuel betrachten und um diese wissen.

Es muss zuvorderst Ihre Aufgabe sein, das Menschentum als Tugend zu bewahren und zu verteidigen und die Ausbreitung von Hass und Sadismus zu verhindern.

Die Regierungen zahlreicher Staaten, in denen die Folterungen, die Sie in den Videos sehen, stattfinden, zeigen sich seit Jahren ignorant gegenüber vielen Protesten und Petitionen, weswegen wir es für erforderlich erachteten, uns an die Vereinten Nationen und die Führer zweier Weltreligionen zu wenden, in denen Barmherzigkeit, Friedfertigkeit, Mitgefühl und Güte im Vordergrund stehen.

Um uns inhaltlich nicht zu wiederholen, verweisen wir nochmals auf unsere bisherigen an Sie gerichteten Emails und Schreiben.

Wir alle haben uns heute mehr denn je in den Dienst der Humanität und einer lebensbejahenden sowie lebensfreundlichen Ethik zu stellen – Sie in Ihren weitreichenden Funktionen ebenso wie wir als gemeinnützige Organisation und unsere zahlreichen Unterstützer in ihrem tagtäglichen Lebensalltag.

Sie sind in verantwortlichen Positionen und somit nicht nur in der Lage, sondern dazu verpflichtet, unser Anliegen ernst zu nehmen und ihm aufgrund seiner Denknotwendigkeit, als auch des Mitgefühls, zu dem wir fähig sind und das uns deshalb in die Pflicht nimmt, wie es dem Anspruch des humanistischen Welt- und Menschenbildes entspricht, im Sinne unserer Forderungen die Initiative zu ergreifen: Alle Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu ächten, für Ethik für alle Arten von Lebewesen zu kämpfen, Tierschutzgesetze in allen Mitgliedsländern zu erlassen und eine Tierrechts-Charta zu verabschieden.

Wir möchten Ihnen zwei Zitate anheimstellen, um Sie dazu zu ermuntern, das Richtige zu tun:

„Ehrfurcht vor dem Leben ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung für alles, was lebt. Unser Nächster ist nicht nur der Mensch. Unsere Nächsten sind alle Wesen.“ (Albert Schweitzer).

„Die Welt ist ein gefährlicher Ort, nicht wegen denen, die Grausamkeiten begehen, sondern wegen denen, die es mit ansehen und nichts dagegen tun! (Albert Einstein)

In Erwartung Ihrer Stellungnahme zu unseren Forderungen und Angaben dazu, mit welchen Maßnahmen Sie diese umzusetzen gedenken, verbleiben wir mit vorzüglicher Hochachtung
AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ
gemeinnützige Gesellschaft mbH (seit 1994)
Peter H. Arras (Gründer und Geschäftsführer)

Wichtige Petitionen

Peter H. Arras: Dem Leben unsere Stimme leihen!

Liebe Freunde, Kollegen und Förderer,

nie habe ich Euch um etwas Wichtigeres gebeten, als jetzt, wenn ich Euch bitte, diese meine Petition zu unterzeichnen und überall zu verbreiten – auch ins Ausland, denn sie ist zweisprachig!

Mit dieser Petition will ich nicht „nur“ die unsagbaren Gräuel – vor allem die mutwilligen Tierfolterungen, bei denen das Zufügen von langanhaltenden und schrecklichsten Schmerzen und Ängsten der Tiere das Hauptmotiv der Täter und ihres amüsierten Publikums darstellt – in der Welt bekämpfen.

Ich will die Tatsache, dass in weiten Teilen der Welt kein Tierschutzgesetz existiert, Tiere weniger Wert sind als Dreck, zum Anlass nehmen, die Grundlage zu schaffen, um Tierschutz und Tierrechte zu globalisieren, indem ich sie bei den UN zu installieren versuche.

Dieses AKT-Projekt ist von langer Hand geplant und es gibt viel Vorarbeit dazu, siehe:
AKT-Rundmail: Internationale Initiative gegen Tierfolterungen

Bitte unterschreibt und teilt den nachfolgenden Link so oft und so viel wie nur irgend möglich, denn wenn dieses Projekt floppt, dann können wir auch alles andere bezüglich Tierschutz und Tierrechte in dieser globalisierten Welt vergessen.

Bitte lest unsere pragmatischen Forderungen an die Vereinten Nationen genau durch – ihre Erfüllung wäre der Grundstein, auf dem sich sehr viel zu Gunsten der Tiere und Mitwelt weltweit ausgestalten ließe. Lasst uns die Wahrung der Interessen der Mehrheit der Bewohner dieses Planeten – der Nichtmenschen – von der UN einfordern.

Mein Aufhänger – nämlich diese Tierfolterungen – ist bewusst deshalb gewählt, weil so gut wie jeder Mensch ihn unterschreiben wird, der nicht ein erklärter Tierhasser oder Sadist ist. Deshalb streut die Petition bitte überall, nicht nur bei Tierschützern und Tierfreunden.

Es müssen Menschen aus allen Teilen der Welt, aus möglichst vielen Kulturen und Schichten unterschreiben, denn die Petition richtet sich nicht nur an den UN-Generalsekretär, sondern auch an sämtliche UN-Mitgliedsstaaten vertreten durch deren UN-Botschafter.

Hier der Link zur Petition – bitte auch bei Facebook und auf Websites posten – DANKE!

Lasst uns die UN stürmen und die Ansprüche der Nichtmenschen zur Geltung bringen! Das ist Globalisierung, wie ich sie befürworte!

Mit solidarischen Grüßen
AKT- AKTION KONSEQUENTER TIERSCHUTZ
Peter H. Arras (Gründer und Geschäftsführer)


Legalisierte Tierquälerei stoppen!

PETA fordert die Bundesregierung auf, ihre verwerfliche Politik zugunsten systemimmanenter Tierquälerei zu beenden. Jeder Bundesbürger würde wegen Tierquälerei verurteilt werden, wenn er die in den Ställen der Fleisch-, Eier- und Milchproduzenten gängigen Praktiken anwenden würde. Jedes Jahr sterben für die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern etwa eine Milliarde Landlebewesen in Schlachthäusern oder Produktionshallen – alleine in Deutschland. Unzählige Male hat PETA Deutschland e.V. dokumentiert, wie selbst gegen die ohnehin minimalen gesetzlichen Regelungen verstoßen wird. Doch auch wenn alle Gesetze eingehalten werden, leiden die Tiere aufgrund von Zucht und Haltung tägliche Qualen – und das völlig legal und von Seiten der Politik gefördert.


Zum Vergnügen niedergestochen, verstümmelt und getötet

Foto: Peta USA/Schriftzug aus nackten Körpern

In Pamplona werden alljährlich Anfang Juli acht Tage lang Kampfstiere durch die engen Gassen in die Arena getrieben. Viele Touristen reisen an, um mit den Bullen um die Wette zu rennen – immer wieder gibt es dabei zahlreiche Verletzte. Nach der Hatz müssen die Stiere gegen Toreros kämpfen. Am Ende der blutigen „Corrida“ sterben sie eines grausamen Todes.

Dutzende gequälter Stiere werden immer noch mit Elektroschocks durch die überfüllten Straßen der spanischen Stadt Pamplona getrieben. Die Tiere rutschen aus und fallen oft hin, während sie sich ihren Weg durch die gedankenlosen, abenteuerhungrigen Menschenmassen bahnen. Nach dem Stierrennen werden die Tiere schließlich in der Arena auf grausame Weise getötet.

So etwas wie einen „fairen“ Stierkampf gibt es nicht. Ganz gleich, ob sie vor den Augen naiver Touristen in Pamplona oder in einer staubigen Arena im ländlichen Lateinamerika stattfinden: Diese barbarischen Veranstaltungen bedeuten immer unsagbare Misshandlung, Verstümmelung und schließlich den gewaltsamen und schmerzvollen Tod majestätischer Tiere, von denen am Ende nur noch ein blutiges, verängstigtes Häufchen Elend übrig ist.

Noch bevor der Stier die Arena betritt, beginnt ein ritualisiertes, grausames Spiel. Dem panischen, verwirrten Tier wird oft eine Vaseline-ähnliche Substanz in die Augen geschmiert. Seine Eingeweide reagieren auf die schwächenden Abführmittel, die ihm in vielen Fällen verabreicht wurden. In der Arena stechen Picadores auf Pferden, denen die Augen verbunden wurden, ihre Lanzen in den Rücken und Hals des Stiers. Das Tier leidet unsagbare Schmerzen und verliert viel Blut. Durch die Verletzungen kann der Stier seinen Kopf nicht mehr heben und nicht mehr klar denken, während er verzweifelt versucht, sich zu verteidigen. Dann kommen die Banderilleros: Männer mit bunten Stöcken, deren Ende mit einer Harpunenspitze bestückt ist. Sie lassen den Stier im Kreis laufen und rammen ihm die Spitze in den Rücken. Dem Stier wird schwindlig; er ist so erschöpft, dass er nicht mehr richtig rennen kann.

Zum Schluss zeigt der Matador seine angebliche Tapferkeit, indem er den geschwächten Riesen zu ein paar letzten Angriffen anstachelt und ihn schließlich mit einem Schwert ersticht. Viele Stiere ertrinken in ihrem eigenen Blut, weil der Matador die Lungen statt das Herz trifft. Wenn der Matador den Stier getötet hat, werden dem Tier Ohren und Schwanz abgeschnitten und einem Besucher als Geschenk überreicht. Ist der Matador nicht „erfolgreich“, wird der Scharfrichter dazu geholt, um das verstümmelte Tier mit einem Dolch zu erstechen. Teils ist der Stier danach nur gelähmt, aber noch bei vollem Bewusstsein, während er mit Ketten um die Hörner aus der Arena geschleift wird und langsam verblutet.

Peta und auch andere Tierschutzorganisationen arbeiten mit aller Kraft daran, Stierkampfarenen zu schließen, die Öffentlichkeit über das Leid aufzuklären und die Menschen so von einem Besuch solcher perversen Veranstaltungen abzuhalten. Dutzende Stiere werden auch in den kommenden Tagen in Pamplona wieder in den Tod getrieben; Tausende Stiere werden aber auch in Frankreich, Spanien, Mexiko und anderen Ländern alleine dieses Jahr wieder verstümmelt und erstochen.

Fazit: Die schlimmste aller Bestien ist und bleibt der Mensch, dieses Monster, welches sich einbildet, die „Krone der Schöpfung“ zu sein und letztlich doch nur eines ist: eine Mörder-Marionette in einer Horror-Show, in welcher Tiere erbarmungs – und gewissenlos zu Tode gemetzelt werden.

Petition für ein Ende der Stierkämpfe in Spanien


Tierschützer haben im Schweinemastbetrieb von Nordrhein-Westfalens neuer Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking (CDU) erschreckende Aufnahmen gemacht: Zu sehen sind zahlreiche teils schwer verletzte und erkrankte Tiere. Unter anderem zeigen die Bilder Schweine mit abgebissenen oder entzündeten Schwänzen sowie mit großflächig abgestorbenem Gewebe. Hinzu kommen schwere Gelenkentzündungen und große Eiterbeulen, die über einen längeren Zeitraum nicht behandelt wurden. Der Zustand der Tiere hat auch ausgewiesene Fachleute entsetzt.

Eine Ministerin, die für solche Zustände verantwortlich ist, ist untragbar. Fordern daher bitte auch Du ihre Entlassung.

Die zwischen März und Juni 2017 erstellten Aufnahmen dokumentieren klare Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Frau Schulze Föcking und ihr Ehemann sind alleinige Gesellschafter der betroffenen Betriebe. Die Ministerin ist aufgrund der vielen Verstöße in ihrem Amt nicht tragbar. Insbesondere, da sie als Landwirtschaftsministerin auch für den Tierschutz in Nordrhein-Westfalen Verantwortung trägt. Unterzeichne daher bitte den Appell der Albert Schwitzer Stiftung und trage mit Deiner Stimme dazu bei, diese untragbare Landwirtschaftsministerin aus dem Amt zu bekommen.


Elefanten werden nicht nur wegen ihres Elfenbeins,
sondern auch wegen ihrer Haut gewildert (© Myanmar Government)

Es ist ein abscheuliches Geschäft: Asiens Elefanten werden getötet, weil chinesische Kunden mit Salben aus Elefantenhaut Ekzeme, Pickel und Verdauungsstörungen behandeln oder gern Schmuck aus dem Material tragen. In Myanmar (Südostasien) werden zig Elefanten gewildert und gehäutet. Bullen, Kühe, Kälber – Wilderer töten offenbar jeden Elefanten, den sie kriegen können. Geht es so weiter, sind die 2.000 Tiere im Land bald ausgerottet.

Die meisten Käufer getrockneter Elefantenhaut kommen aus China. Salbe aus der Haut soll gegen Ekzeme, Pickel und Verdauungsprobleme helfen. Begehrt sind zudem Armbänder und sonstiger Schmuck aus Elefantenhaut. Bitte fordere auch Du von Myanmars moralischer Autorität Aung San Suu Kyi, sich für den Schutz der Elefanten zu engagieren und mache auch Du Dich mit Deiner Unterschrift für ein Ende dieses mörderischen Treibens gegen die noch lebenden Elefanten stark.