Die Welt ist bunt und mache Bewohner sind ziemlich irre …

Von Bettina Schneider am 11. Oktober 2022

Dieser Gedanke ging mir spontan durch den Kopf, als ich verschämt meine kleinen batteriebetriebenen Lichterketten im Vorgarten anbrachte. Darf man das heute überhaupt noch?

Nein! Das ist fahrlässige Verschwendung von Ressourcen, unsolidarisch und überhaupt, im Dunkeln ist es auch ganz OK“, argumentieren Klimaschützer und hardcore Energiesparer.

In Saudi Arabien lacht man nur über derlei Anstrengungen. Über dumme Menschlein, wie mich, die mehr oder weniger freiwillig Lebensqualität aufgeben, die frieren und um ihre Existenz bangen, um die Welt zu retten. In Saudi Arabien bangt man weniger, dort wird für die asiatischen Winterspiele 2029 gerade das nächste gigantische Großbauprojekt aus dem Boden gestampft. Das Berggebiet „Trojena“ mit der derzeit in der Bauphase befindlichen, künstlichen Planstadt „Neom“ erhielt den Zuschlag und darf die Winterspiele ausrichten.

Man mag sich fragen, was dort olympische Spiele zu suchen haben, denn auch wenn die Temperaturen im Winter zeitweise bis auf den Gefrierpunkt sinken, es kann und wird kein Schnee fallen, die Region ist staubtrocken. Sämtliche Wettkämpfe werden auf Kunstschnee ausgetragen. Klingt super klimafreundlich … Das gesamte Projekt ist der feuchte Traum eines jeden Klimaschützers, wenn auf 26.500 Quadratkilometern eine neue, futuristische Stadt für rund 500 Milliarden Euro entstehen soll.

Man sagt, der Kronprinz möchte damit gerne demonstrieren, dass Saudi-Arabien auf dem Weg in eine moderne Industrienation ist, in der Unterhaltung und Tourismus eine wichtige Rolle spielen. Das Wort „nachhaltig“ wird dabei gerne verwendet. So soll die Energie für den Kunstschnee der Winterspiele zu hundert Prozent aus natürlichen Quellen kommen, vermutlich kommen die gigantischen Mengen Wasser, die dazu benötigt werden, ebenfalls aus „natürlichen Quellen“ und werden hoffentlich nicht fehlen, wo man sie abzieht, damit man in der Wüste Eiskunstlauf betreiben kann … auch in der Wüste leben Tiere, sie weichen sicher gerne für Tourismus, Unterhaltung und Sport.

Offensichtlich hat das für die Vergabe solcher Spiele zuständige Komitee noch nie davon gehört, dass andere gerade bittere Einschränkungen für das Klima und zum Thema Energiesparen hinnehmen müssen.

In unseren Breitengraden wird gefroren, werden Existenzen und Arbeitsplätze für das Klima geopfert. Während man an anderer Stelle emsig daran arbeitet, riesige Mengen künstlichen Schnee zu erzeugen, wo sonst niemals welcher liegt und Unmengen Wasser zu vergeuden, es dorthin zu schaffen, wo sonst keines von der Natur vorgesehen war. Energiesparen hat viele Gesichter …

Vielleicht sollten unsere Klimakleber nach Saudi-Arabien fliegen und sich dort irgendwo auf eine der hell beleuchteten Prachtstrassen kleben anstatt schwer arbeitende Menschen auf ihrem Weg zum Arbeitsplatz zu behindern.

Auch ein energisches „how dare you “ von Greta vermisse ich bislang. Vielleicht sollte ich doch ein oder zwei Lichterketten mehr in meinem Vorgarten anbringen. Denn verarschen kann ich mich auch allein …

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Interessante und lesenswerte Beiträge von Vera Lengsfeld:

Verrückt, verrückter, ideologieversessen!

Ist das, was in Deutschland passiert, tatsächlich verrückt, verursacht von einem politischen Personal, das aus Unwissenheit und Inkompetenz jeden nur denkbaren Schaden anrichtet und ein vor Kurzem noch stabiles Land, das als Wirtschaftslokomotive und Hauptzahler die EU am Laufen hielt, in atemberaubender Geschwindigkeit deindustriealisiert? Ich habe meine wachsenden Zweifel. Tatsächlich ist, was wir erleben, der „ökologische Umbau“ einer der erfolgreichsten und effizientesten Industriegesellschaften der Welt. Begonnen hat dieser Prozess schon vor Jahren, als Ex-Bundeskanzlerin Merkel begann, die grüne Programmatik in die Tat umzusetzen. Die Union, begeistert von der Taktik des „Ideenklaus“, der breitere Wählerschichten zu erschließen schien und damit die Macht sicherte, machte erst zähneknirschend, aber brav mit und vergaß dann vollständig, wofür die Partei einst erfolgreich stand. Die Amnesie ist so vollständig, dass der neue Parteivorsitzende Merz, von dem tatsächlich viele Wähler erwartet hatten, dass er die CDU zu ihren Wurzeln zurückführt, weiter im Merkelschen Fahrwasser schwimmt und tatsächlich zu glauben scheint, damit Kanzler werden zu können. Schlimmstenfalls geht seine Rechnung auf. Das würde den Untergang unseres Landes besiegeln.

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Hände weg von unseren Kindern!

Seit 2019, damals war Franziska Giffey Familienministerin, empfiehlt das sogenannte „Regenbogenportal“ des Bundesfamilienministeriums Kindern in „leichter Sprache“ Pubertätsblocker zu nehmen, damit ihr Körper die Ausbildung von Geschlechtsmerkmalen einstellt und sie damit „mehr Zeit“ hätten „zum Nachdenken, welcher Körper passt zu mir. Dann kannst Du Pubertätsblocker nehmen.“ Die sorgen dafür, dass „Du nicht in die Pubertät kommst. Dein Körper entwickelt sich erst mal nicht weiter. Weder in Richtung Frau. Noch in Richtung Mann.“ Drei Jahre lang stand diese menschenfeindliche „Empfehlung“ unbeachtet im Netz. Wahrscheinlich, weil das Portal hauptsächlich von denen besucht wird, die es als ihren politischen Erfolg ansehen.

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