So qualvoll leiden Kaninchen für Angorawolle

Rebloggt von Tierschützer Hubert Wenzl

Für Kleidung und Accessoires aus Angorawolle werden Angorakaninchen oftmals in winzigen Käfigen gehalten und auf so grausame Weise geschoren, dass einige Tiere danach in eine Art Schockstarre verfallen. Oftmals wird den Kaninchen das Fell kurzerhand aus der Haut gerissen, sodass sie vor Schmerzen laut schreien. Immer wieder decken Aufnahmen die routinemäßigen Grausamkeiten auf, die Angorakaninchen in der Wollindustrie erleiden.

Erfahren Sie hier mehr über die Herkunft von Angorawolle und wieso Sie niemals Angoraprodukte kaufen sollten.

Wo kommt Angorawolle her?

Angorawolle wird aus der langen, weichen Unterwolle der Angorakaninchen hergestellt – einer Qualzucht der Wollindustrie. Den Tieren wurde ein unnatürlich hohes Fellwachstum angezüchtet, sodass sie sich nicht mehr selbst um die Reinigung ihres Haarkleides kümmern können.

Durch das lange Deckhaar und die dichte Unterwolle neigt ihr Fell zu Verfilzungen, wodurch oftmals schmerzhafte Hautirritationen und Entzündungen entstehen. Außerdem sind durch das lange Fell lebensbedrohliche Erkrankungen wie Magen-Darm-Verschluss und Fliegenbefall vorprogrammiert.

Enormes Tierleid in Angorabetrieben

Rund 90 Prozent der weltweit gehandelten Angorawolle stammt aus China – einem Land, in dem keine greifenden Tierschutzgesetze existieren. 2013 veröffentlichte PETA Asien erstmals Aufnahmen, die das volle Ausmaß des Tierleids in chinesischen Angorabetrieben zeigen. 2015 veröffentlichte PETA USA zudem Aufnahmen aus Betrieben, die angaben, „artgerecht“ produzierte Angorawolle zu verkaufen. Auch hier wurden die Kaninchen oftmals einzeln in winzigen, verdreckten Käfigen gehalten, ohne ausreichend Schutz vor Hitze und Kälte. Beschäftigungsmöglichkeiten hatten die Tiere nicht.

Dabei sind Kaninchen soziale und aktive Tiere, die gerne in Gruppen leben, sich zwischen Büschen verstecken und gemeinsam in selbst gegrabenen Erdbauen wohnen, die eine Gesamtlänge von bis zu 45 Metern erreichen können. Die grausame Einzelhaltung der Tiere soll verhindern, dass sich die Kaninchen gegenseitig das Fell beschmutzen und damit seinen Wert reduzieren, oder dass das Fell durch den Körperkontakt noch stärker verfilzt.


In den untersuchten Betrieben litten die meisten Kaninchen unter schweren Krankheiten wie Hautirritationen, Atemwegserkrankungen, Blindheit, Mangelernährung und Infektionen. Außerdem wiesen viele Tiere Ohrenverletzungen auf, da Arbeiter sie an den Ohren herumzerren und sich während der Schur darauf stellen, um die Tiere zu fixieren. Viele Kaninchen waren so orientierungslos, dass sie Nahrung und Wasser nicht fanden und kläglich verdursteten oder verhungerten.

Auf dem europäischen Markt ist Frankreich der größte Produzent für Angorawolle. Auch hier unterscheiden sich die grausamen Praktiken in den Angorabetrieben kaum von jenen in China. So zeigten Aufnahmen aus den Jahren 2016, 2018 und 2020, wie die verängstigen Kaninchen beim „Lebendrupf“ gequält und misshandelt werden.

Wie wird Angorawolle gewonnen?

Angorakaninchen werden etwa alle drei Monate geschoren oder lebendig gerupft. Da Kaninchen äußerst sensible Tiere sind, die schnell in Panik geraten, werden sie für die Schur auf Streckbänken fixiert oder an den Beinen festgebunden. Teilweise treten Arbeiter auch auf die empfindlichen Ohren, um die Tiere am Boden zu fixieren. Anschließend werden die Kaninchen mit Schurgeräten oder Scheren so grob geschoren, dass sie oftmals blutige Verletzungen davontragen – für Fluchttiere eine fürchterliche Erfahrung. Sie winden sich, um den scharfen Scheren oder Schurmaschinen zu entkommen.

Beim häufig praktizierten Lebendrupf wird das Fell bei lebendigem Leib mit Kämmen oder bloßen Händen aus der Haut gerissen, sodass die Kaninchen vor Schmerzen markerschütternd schreien. Diese Prozedur ist für die Tiere so traumatisch, dass sie danach oft in eine Art Schockstarre verfallen. Einige Kaninchen sterben an dem Schock der Schur oder weil sie ohne ihr schützendes Fell unterkühlen. Die Überlebenden werden mit offenen Wunden bis zur nächsten Schur eingesperrt. Nach zwei bis fünf Jahren lässt ihre Fellqualität nach. Dann werden die Angorakaninchen kopfüber aufgehängt, ihre Kehle wird durchgeschnitten und ihr Körper anschließend als Fleisch verkauft.

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Wir werden von den Staatspropagandamedien für dumm und immer dümmer verkauft: Beim Klimawandel, Corona, der Energiepolitik, der Europa- und Eurorettungspolitik und der Eskalation des Ukrainekonflikts und vielem mehr hat es bereits funktioniert. Derzeit setzt man darauf, dass die Deutschen kein Englisch können. Denn um zu beweisen, dass unsere Aussenministerin nicht das gesagt hat, was sie gesagt hat, bringt man derzeit das Originalzitat von der „Young Global Leaders„-Dame „in Englisch“ mit Kontext. In diesem Abschnitt sagt sie allerdings genau das, was sie anscheinend nicht gesagt haben will, und der Kontext unterstreicht es noch.

Was für eine peinliche Desinformationkampagne von den Fanboy-Medien der Grünen! Und die Überrolle ist, dass diese nun in ihrer Verzweiflung reflexartig das bringen, was sonst ja augenscheinlich immer funktioniert: „Die Russen stecken dahinter, bzw. die bösen Rechten“. Ich persönlich bin den Medien dafür unglaublich dankbar, dass sie immer ungenierter zeigen, was ich schon lange anhand von vielen Beispielen sage: Die Mainstream-Medien sind längst nicht mehr die vierte Gewalt im Staat. Diese sollten nämlich durch unabhängigen und freien Journalismus Gesellschaft und Politik ungeschönt den Spiegel vorhalten, die Regierung (ja, die politische Landschaft insgesamt) „kontrollieren“, Skandale gnadenlos aufdecken und die Bürger informieren. Denn Wissen ist Macht, und anhand von Wissen bilden sich freie Bürger ihre Meinung und treffen ihre Wahlentscheidungen.

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Über Glaubenswahn, Tierelend und Kirche – Teil 8

Aus dem Buch „Die Seelenverkäufer“ von Dr. Gunter Bleibohm

Epilog:

Das ist es nicht, was uns abscheidet, daß wir keinen Gott wiederfinden, weder in der Geschichte, noch in der Natur, noch hinter der Natur – sondern daß wir, was als Gott verehrt wurde, nicht als ‚göttlich‘, sondern als erbarmungswürdig, als absurd, als schädlich empfinden, nicht nur als Irrtum, sondern als Verbrechen am Leben […] Wir leugnen Gott als Gott […] (Friedrich Nietzsche, Der Antichrist, 47)

Wer nicht denken kann, glaubt. Wer Angst vor dem Denken hat, glaubt. Wer glaubt, denken zu können, glaubt. Und das glauben fast alle.“
(Karlheinz Deschner)

Kommen wir zum Schluss, ziehen ein Fazit und sprechen ein Urteil:

Sowenig wie Dummheit verboten werden kann, lassen sich Religion und mystische Phantastereien eindämmen. Es ist für ein reibungsloses Nebeneinander der einzelnen Wissensstände und geistig – rationalen Ausstattungen der Menschen begrüßenswert, jedem Einzelnen ein Maß an kultischer Freiheit zuzubilligen, das seiner intellektuellen Fähigkeit entspricht und ihm Zufriedenheit garantiert.

Wie aber bei allen existentiell und essentiell wichtigen Fragen in der Menschheitsgeschichte gibt es einige Vorkämpfer und Wegbereiter, die ferne Gedankenwelten eröffnen, in denen späterhin die Mehrzahl der Menschen leben wird. Es sind die freien Geister, die Pfade in den Dschungel der Emotionen, in den Wald der Vorurteile schlagen und den Blick aufs freie Meer eröffnen.

Nichts ist widerwärtiger als die Majorität, denn sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern, aus Schelmen, die sich akkomodieren, aus Schwachen, die sich assimilieren, und der Masse, die nachtrollt, ohne nur im mindesten zu wissen, was sie will.“ (Johann Wolfgang von Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen im Sinne der Wanderer)

Es sind die Unabhängigen, die meist posthum „geboren“ werden, deren Ideen die Welt zum Guten verändert haben. Es sind die Vorkämpfer der Aufklärung gewesen, es sind Vernichter der Sklaverei und der Frauenunterdrückung gewesen, und es sind heute die Vorkämpfer, die jede Form des Speziesismus bekämpfen. Es sind die Menschen, die am Baum der Vorurteile und Glaubenswelten rütteln, damit spätere Generationen die Früchte der Vernunft genießen können.

Es ist unbestreitbar ein Verbrechen, eine Glaubensvorstellung dargestellter Art – wie schauerlich weht uns dies alles, wie aus dem Grabe uralter Vergangenheit an! Sollte man glauben, daß so etwas noch geglaubt wird? (Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches, 113) – über das Leben und Leiden real existierender Lebewesen zu stellen, das Recht auf freie Berufsausübung über Leid, Schmerz und Angst von Tieren zu stellen, die dem Menschen in seiner Leidensfähigkeit in nichts nachstehen.

Ein Staat, ein Mensch, der Phantasiewelten höher bewertet als das Leid in der Realität, hat sich moralisch diskreditiert, tritt alle menschlichen Werte und Wertvorstellungen in den Dreck des Profits, des eigenen Vorteils – er hat sich zum moralischen Paria zurückentwickelt. Solange Ehrfurcht vor dem Leben nur Ehrfurcht vor Menschenleben beinhaltet, ist jeder Humanismus grotesk und wertlos.

Es kommt aber noch die zweite Komponente hinzu. Innerhalb der Glaubensvorschriften werden die absurdesten Anweisungen, den Menschen betreffend, ausgeblendet und nicht befolgt. Mag es noch bei jedem einzelnen ein Privatvergnügen sein, sich an Kleidungs-, Waschungs- und Ernährungsvorschriften zu halten, die Tausende von Jahren zurückliegen, mag er diese Regeln zur Befriedigung seiner eigenen geistigen Sklaverei bis zum Exzess befolgen; er behindert und stört damit niemanden. Kein Privatvergnügen ist es hingegen, wenn so konsequent, wie die menschbezogene Anordnungen der Todesbefehle in den „heiligen Schriften“ nicht befolgt werden, genauso konsequent Todesbefehle, welche die wehrlose Tierwelt betreffen, ausgeführt werden. Wir stehen vor einem sittlichen Skandal, einer ethischen Unredlichkeit erster Güte, einem moralischen Verbrechen.

Kulte des Monotheismus – und jeder Monotheismus ist fundamentalistisch, anthropozentrisch und totalitär – propagieren durchgängig einen Anthropozentrismus, der in das Museum der Absurditäten, in das Horrorkabinett frühmenschlicher Riten gehört. Wir stehen vor einem Spagat einer Lügenwelt, die versucht archaische Vorschriften zur eigenen Machterhaltung auf dem Rücken der Ärmsten der Armen, auf dem Rücken der unschuldigen Tierwelt auszuleben. Prof. Dr. Hubertus Mynarek formuliert in „Denkverbote“ (Asku Presse) die Problematik folgendermaßen:

Zwischen den vielen politisch-gesellschaftlichen Lebenslügen, mit denen wir konfrontiert sind, kommt es zu einem erbitterten Konkurrenzkampf […] So scheint es, dass es immer die beiden gegensätzlichen Klassen der vielen Glaubenden (im weitesten Sinne des Wortes) und den wenigen Denkenden geben wird.“

Hieraus resultiert das große Verbrechen der Menschheit, die Elend, Leid, Schmerz und Angst über die gesamte Welt der Lebewesen gebracht hat und weiter bringt, es ist der Todesstachel für die Vernunft, es ist der Katalysator für das Abgleiten ins Chaos!

Gottlos ist nicht, wer die Götter der Menge beseitigt, sondern wer die Anschauungen der Menge auf die Götter überträgt.“
(Epikur, Brief an Menoikeus)