Zoo erstellt wegen Corona-Krise Notschlachtplan für seine Tiere

Auch Zoos und Tierparks werden von der Corona-Pandemie hart getroffen, denn viele Besucher bleiben weg, doch die Kosten laufen weiter und somit wird es für die Betreiber dieser Tier-Gefängnisse finanziell sehr eng. Tierparks trifft die Corona-Pandemie hart. Nun wird es für einige finanziell eng.

In Neumünster plant man schon für den Ernstfall. Als letztes wäre Vitus dran. 3,60 Meter lang, 600 Kilogramm schwer, weißes Zottelfell: Der Eisbär des Tierparks Neumünster steht auf einer Liste ganz unten, die zurzeit unter Tierliebhabern für Aufsehen sorgt. Denn darauf ist ein Notfallschlachtplan vermerkt. Er entscheidet darüber, in welcher Reihenfolge die Tiere des Parks getötet würden – sollte wegen der Coronakrise die Versorgung nicht mehr möglich sein. …

Auch Andreas Michael Casdorff, Geschäftsführer des Zoos Hannover, macht eine Rechnung auf, die so einfach wie erschreckend ist: Ein Tag Zoobetrieb koste 63.000 Euro – und momentan lägen die Einnahmen bei 0 Euro.

Quelle: fellbeisser.net

Hierzu auch Charles Krüger:

Coronakrise: Aufforderung und Petition an Städte und Gemeinden, ausreichend Fütterungsstellen aufzubauen

Vielen Stadtvögeln droht in der Coronakrise der Hungertod. Tauben wackeln über den Marktplatz, Spatzen hüpfen vor einem Café auf und ab. Dort wo normalerweise Menschen ein Stück von ihrer Brezel oder ihrem Streuselkuchen fallen lassen, ist jetzt nur noch leerer Betonboden. Auch wenn diese Nahrung nicht “artgerecht” ist, half sie den Vögeln doch immer, etwas Essbares zu finden. Doch nicht mehr in Zeiten einer Ausgangssperre!

Zur Petition