Warum die menschliche Gier nach Fleisch immer wieder Pandemien auslöst

Von peta.de

Die WHO hat bestätigt, dass wir uns in einer Pandemie befinden und deshalb wird es auch Zeit, dass wir uns der Tatsache stellen, dass es unser Appetit auf Fleisch, Milch und Eier ist, der sogenannte Zoonosen befördert. Zudem sorgt dieses Verhalten dafür, dass wir in immer geringeren Abständen mit neuartigen und schwer kontrollierbaren Viren konfrontiert sein werden.

75 Prozent aller neu auftretenden Krankheitserreger wurden vom Tier auf den Menschen übertragen – diese nennt man Zoonosen. Die Ansteckung vom Tier zum Menschen kann durch direkten Kontakt mit Tieren oder auch durch kontaminierte Lebensmittel erfolgen.

Was hat das mit Fleisch, Milch und Eiern zu tun?

COVID-19, die Vogelgrippe H5N1, der hunderte Menschen zum Opfer fielen, die SARS-Pandemie 2002/2003 mit weltweit über 770 Toten, das 2012 erstmals aufgetretene MERS-CoV, das gefährliche Ebolafieber, unzählige Opfer durch multiresistente Keime und sogar Aids – sie alle haben einen gemeinsamen Nenner: Die Gier des Menschen nach Fleisch und anderen tierischen Produkten.

Für unsere eigene Zukunft müssen wir daher radikal umdenken!

Weltweit pferchen wir Milliarden Tiere in enge und kotverdreckte Ställe – ihr Leben ist eine reine Qual. Diese Agraranlagen, Tiermärkte und auch die Schlachthöfe voller gequälter, verletzter, kranker Tiere sind Brutstätten für tödliche Keime. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Mutationen, antibiotikaresistenten Keimen und Zoonosen – immer mehr Viren springen vom Tier auf den Menschen über, mit nicht absehbaren Konsequenzen für die gesamte Menschheit. Auch der Verzehr von und Handel mit Wildtieren begünstigt die Übertragung von Viren auf uns Menschen. Die Corona-Krise könnte nur ein erster Vorgeschmack sein für das, was in der Zukunft, ausgelöst durch die zunehmende Tierhaltung, immer öfter passieren kann.

Im Falle von Corona wird meist der Tiermarkt in Wuhan als Ausgangspunkt der Pandemie genannt, dort werden vor allem Fische und sogenannte „Meeresfrüchte“ gehandelt – aber auch zahlreiche exotische Säugetiere. Die Vermutungen gehen in die Richtung, dass das Genom ursprünglich von Fledermäusen stammte und dann auf mindestens ein Säugetier übergesprungen ist, bevor es Ende vergangenen Jahres dann einen Menschen infizierte.

Das Problem ist der Politik durchaus bekannt. So schreibt zum Beispiel der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft schon 2015 in einem Gutachten:

Tierische Lebensmittel bergen grundsätzlich Risiken für die menschliche Gesundheit. Mögliche Beeinträchtigungen der Gesundheit ergeben sich zum einen durch Erreger von Zoonosen, die in den Tierbeständen vorkommen und auf unterschiedlichen Wegen zu den Konsumenten gelangen können, zum anderen durch verschiedene stoffliche Belastungen aus der Tierhaltung sowie durch die Entstehung von Resistenzen gegenüber Medikamenten.“

Quelle: https://www.peta.de/zoonosen

Hierzu nachfolgender Kommentar von Herrn Ulrich Dittmann:

Die Coronavirus-Krise ist Symptom einer maßlosen und entgrenzten Globalisierung – Grund ist aber auch die grenzenlose Gier nach Fleisch.

Gerade in der Bundesrepublik stehen die Grenzen der Bundesrepublik seit Jahren sperrangelweit offen – nicht nur für Terroristen, Kriminelle, sondern auch für Krankheiten jeder Art.

Das eklatante Versagen der Establishment-Parteien ist endlich für jedermann sichtbar. Deutschland wird seit Jahren von Merkel und Co. in vielen Bereichen in den Abgrund gesteuert – so wurde u.a. auch der Gesundheits- und Pflegebereich kaputtgespart, im Bemühen alle Welt zu retten und das Klima natürlich auch noch dazu.

Jetzt ist guter Rat teuer – und Söder jault in der Bild-Zeitung „Gott schütze unsere Heimat“. Ekelerregend, diese Blasphemie unserer Politikerclique.

Die WHO hat bestätigt, dass wir uns in einer Pandemie befinden. Für unsere eigene Zukunft müssen nun Politik und Gesellschaft – müssen wir alle – radikal umdenken.

Ulrich Dittmann / 22.03.2020