Coronavirus: Verbreitung durch einen Tiermarkt

Rebloggt von hubwen.wordpress.com

Von peta.de

China verbietet den Verzehr und den Verkauf von Wildtieren!

Der Ständige Ausschuss des Nationalen Kongresses hat in China nun diesen Schritt mit sofortiger Wirkung beschlossen. Auf diese Weise versucht die Regierung auf den Ausbruch des Coronavirus zu reagieren, dessen Ursprung auf chinesischen Wildtiermärkten vermutet wird. Zudem soll das Verbot „schlechte Gewohnheiten des übermäßigen Konsums von Wildtieren wie Bambusratten, Schuppentieren oder auch Dachsen“ stoppen und „das Leben der Menschen“ schützen. Ob sich der illegale Handel mit exotischen Wildtieren nun auf den Schwarzmarkt verlagert, bleibt abzuwarten.

Als Ursprungsort des hochansteckenden Erregers gilt ein Tiermarkt in Wuhan, auf welchem vor allem exotische Tiere wie Füchse, Krokodile und Schlangen verkauft wurden. Millionen Tiere werden in ganz Asien auf Wildtiermärkten tot und lebendig gehandelt. Dies trägt massiv zum Schwund etlicher Tierarten bei.

Besonders für die lebenden Tiere, welche auf den Märkten oftmals in kleinen, rostigen Drahtkäfigen ausgestellt werden, ist die Situation extrem prekär. Meist sind sie den Menschenmassen auf den Märkten schutzlos ausgesetzt. Zu ihrer Angst und dem Lärm kommt fehlende Versorgung durch Wasser und Nahrung. Ein Großteil dieser Tiere wird lebendig angeboten, damit die Lebewesen besonders frisch verzehrt werden können. Andere wurden kurz zuvor grausam getötet – oftmals wird ihnen bei noch lebendigem Leib die Haut abgezogen.

Nun hat die chinesische Regierung auf bislang unbestimmte Zeit den landesweiten Verkauf von Wildtieren auf Märkten, in Restaurants und auf Onlineplattformen verboten. Weder tote noch lebendige Tiere dürfen somit verkauft werden.

3 Kommentare zu “Coronavirus: Verbreitung durch einen Tiermarkt

  1. Vielen,vielen Dank hubwen für diese überfällige Nachricht! Unfassbar, dass der Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie in den Mainstream-Medien kaum Beachtung gefunden hat und erst jetzt China bereit ist und den „Verzehr und den Verkauf von (lebenden) Wildtieren“ untersagt hat. Bleiben die illegalen Märkte, die weiterhin als Brutstätte im Dunklen agieren. Wir müssen der Welt den Spiegel vorhalten und immer wieder darauf verweisen, dass auf den grausamen Tiermärkten in Asien die Wurzel dieser Corona-Plage entstanden ist und weitere unentdeckte Viren dort entstehen können. Es ist erschreckend mit welcher Gleichgültigkeit viele Menschen die Ursachen und Zustände auf chinesischen und asiatischen Qual-Tiermärkten ignorieren. Wenn nicht sofort jede Form von brutaler Tierhaltung und Tiertötung, sowie Tiertransporte weltweit gestoppt werden, dann werden wir die Folgen brutal noch spüren – die Schöpfung schlägt zurück.

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