Massentötung von Rotwild?! Unfassbares Brauchtum!

Von Respektiere e.V. am 08.02.2020

‚Ist die Massentötung von Rotwild im Gatter tragbar?‘, titulierte die Kronen-Zeitung im vergangenen Dezember und zerrte damit eine geplante Massen-Exekution ins Licht der Öffentlichkeit.

Es sind heiße Debatten, welche auch derzeit im Tiroler Lechtal geführt werden; dort nämlich soll aufgrund einer ‚TBC-Gefahr‘, wo dann auch sogenannte ‚Nutztiere` infiziert werden könnten, eine behördlich angeordnete Massentötung von Rotwild stattfinden. Hierfür sollen die Tiere in eine extra eingerichtete Umzäunung gelockt und dort exekutiert werden. Allerdings, allen voran der Bürgermeister der hauptbetroffenen Gemeinde Kaisers, Ing. Norbert Lorenz, hat sich längst erbitterter Widerstand gegen eine solche Vorgangsweise gebildet.

Auch die Jägerschaft selbst kann dem ‚großen Töten‘ im vorbereiteten Gatter dem Vernehmen nach so ganz und gar nichts abgewinnen. Ganz in diesem Sinne fand der ehemalige Berufsjäger Franz Haas in den ‚Tiroler Nachrichten‘ klare Worte; was bei einerm derartigen Vorhaben innerhalb der Umzäung passiert, nennt er beim Namen – Fluchttiere unter Beschuss gegen den Zaun zu treiben würde unter diesen pure Panik auslösen, Tiere würden in Todesangst übereinander gegen das Gatter springen, dabei sich selbst und andere verletzten. ‚Grausamkeit in reinster Form, in meinen Augen ehtisch nicht ansatzweise vertretbar‘.

Meldung von Respektiere e.V. am 10.02.2020:

Un-un-unfassbar: Masskaer in Tirol tatsächlich durchgeführt

Die Tiroler Behörden haben tatsächlich keine Zeit verloren und bereits gestern Nacht ihr geplantes Massaker verübt! Und nicht ‚nur‘ 20 Tiere, sondern 33 starben in einem nach AugenzeugInnenbericht 45-minütigen Wahnsinn! Auf den Bildern erkennt man das Furchtbare zerfetzte Tiere! Nichts blieb übrig von großspurigen Versprechungen einer ‚sanften Methode‘ – Gräuelszenen spielten sich im Todesgatter ab!

Und auf wildbeimwild.com ist darüber zu lesen:

Die Tiere hatten keine Chance auf Entkommen, nachdem sie im harten Winter mit Futter in das Gatter gelockt wurden. Die Bilder sprechen eine eindeutige Sprache. 45 Minuten lang haben die Rothirsche panisch und verzweifelt versucht, um ihr Leben zu rennen. An den Zäunen des Gatters ist ihr Blut zu sehen, im Vordergrund ein Tier mit einem zerschossenen Kiefer und auch sonst Einschüsse an vielen Körperstellen, die die Körper regelrecht zerfetzt haben.