Illegale Kälbertransporte nach Spanien aufgedeckt u.a.

Illegale Kälbertransporte nach Spanien aufgedeckt:

Wie Küken in der indischen Eierindustrie getötet werden:

Auch Haie brauchen unseren Schutz!

Viele Millionen Haie werden jedes Jahr getötet. Am wertvollsten sind ihre Flossen, die vor allem in Asien begehrt sind. Um Platz an Bord zu sparen, praktizieren Fischer vielerorts das sogenannte „Finning“. Das bedeutet, dass den Haien noch auf See die Flossen abgeschnitten werden und der als „wertlos“ angesehene Körper wieder über Bord geworfen wird. Eine extrem grausame Praxis, denn häufig leben die Haie noch und sinken hilflos zum Meeresboden, wo sie jämmerlich ersticken oder verbluten. Auch in Europa werden millionenfach Haie gefangen. Das Finning ist zwar offiziell verboten, doch Kontrollen sind schwierig.

Ab 1. Februar 2020 läuft deshalb eine EU-Bürgerinitiative von 19 Organisationen, die die EU auffordern, den Handel mit Haiflossen zu verbieten. Bitte hilf auch Du mit, Haie dauerhaft zu schützen und unterzeichne die Europäische Bürgerinitiative „Stop Finning – Stop the Trade“

Unfassbar: Hessen zahlt 475.000 Euro an illegale Asylbetrüger für ihre freiwillige Ausreise

Sehr lesenswerter Artikel hinsichtlich vieler Armuts-Rentner, steigender Obdachlosenzahlen in Deutschland und unbezahlbaren Wohnraums für viele Menschen, „die schon länger hier leben“ ….

Von Ernst Fleischmann auf anonmousnews.ru

Im vergangenen Jahr hat das Bundesland Hessen sage und schreibe 475.000 Euro an illegale Einwanderer gezahlt, die freiwillig wieder ausgereist sind. Gegenüber dieser Art der Steuergeldverschwendung stehen stetig steigende Obdachlosenzahlen.

Die Bundesrepublik Deutschland ist wohl das einzige Land auf der Welt, in dem man für den unerlaubten Grenzübertritt nicht bestraft, sondern belohnt wird. Noble Wohnerlebnisse, Markenkleidung, Catering-Service und ein üppiges Taschengeld erwarten jeden, der es schafft, die Grenze illegal zu passieren. Und das ist Dank fehlender Kontrollen bekanntlich problemlos möglich.

Doch nicht nur die unerlaubte Einreise wird in Merkeldeutschland belohnt. Auch Asylbetrüger, die in ihre Heimat zurückkehren, dürfen sich auf eine kräftige zusätzliche Finanzspritze freuen. Wie eine Kleine Anfrage zweier AfD-Abgeordneter im hessischen Landtag zu Tage förderte, gab das Bundesland im vergangenen Jahr die stolze Summe von 475.000 Euro aus, um freiwillig ausreisende Illegale zu unterstützen.

418 Illegale verließen Hessen

Den satten Zuschuss zur freiwilligen Ausreise nahmen demnach 418 Migranten in Anspruch. Somit kassierte jeder von ihnen im Schnitt 1.136 Euro. Das entspricht in etwa einem Nettomonatsgehalt eines hart arbeitenden und zum Mindestlohn beschäftigen Deutschen. Als Mensch erster Klasse in der BRD reicht es offenbar heute, nachdem man bereits illegal eingereist ist, freiwillig das iPhone und die Markenklamotten einzupacken und wieder zu verschwinden, um noch einmal kräftig abzusahnen – steuerfrei, versteht sich.

Den Behörden in Hessen liegen sogar Informationen vor, nach denen einer der Fluchtsimulanten im Anschluss ganz einfach erneut unerlaubt in die BRD eingereist war. Mutti Merkel machts möglich. Offenbar war der Protagonist derart angetan von der Finanzspritze, die offiziell als Zuschuss zu den Reise- und Transportkosten sowie als Starthilfe – wofür auch immer – deklariert wird, dass er sie direkt erneut beantragen wollte.

Förderrichtlinie verkommt zur Farce

Die Förderrichtlinie, nach der das Innenministerium die Zuschüsse gewährt, kann man indes nur als schlechten Scherz bezeichnen. Offiziell müssen Personen, die später wieder ins Merkel-Paradies einreisen, die Gelder zurückzahlen, was schon daran scheitern dürfte, dass diese die Moneten in der Regel sofort verprassen. Deshalb heißt es im Merkblatt zur Richtlinie auch, dass man von der Rückforderung absehen könne.

Dies kommt beispielsweise bei einer „Wiedereinreise aus Gründen, die der Antragsteller nicht zu vertreten hat“ in Betracht. Was darunter zu verstehen ist, darüber kann man nur spekulieren. Im Regelfall erfolgt eine Einreise in ein Land immer aus Gründen, die man selbst zu vertreten hat. Dem Autor sind jedenfalls nicht viele Fälle bekannt, in denen illegale Einwanderer gegen ihren Willen in die Bundesrepublik verschleppt werden. Vor diesem Hintergrund kann diese Formulierung nur dazu dienen, im Stil von Gummiparagraphen zu verargumentieren, dass ein Asylforderer die Prämie behalten darf.

Hessen veruntreut Steuergeld für Asylbetrüger

Besonders erschreckend erscheint das Vorgehen der hessischen Behörden, wenn man bedenkt, dass es im Bundesland auch zahlreiche Obdachlose gibt. Nach Erhebungen der Liga der Freien Wohlfahrtspflege leben mehr als 3.000 Menschen in Hessen auf der Straße. Anstatt diesen Menschen zu helfen, pumpt man lieber fast eine halbe Million Euro in die Taschen von Personen, die sich schon mit der illegalen Einreise strafbar gemacht haben.

In Anspruch nehmen die Fördergelder ohnehin nur Migranten, die sich unrechtmäßig in der BRD aufhalten und deren Asylantrag ohnehin abgelehnt wurde bzw. abgelehnt werden wird. Wer Aussicht auf einen dauerhaften Verbleib im Schlaraffenland hat, wird wegen der vergleichsweise lächerlichen Ausreiseprämie wohl kaum ein ganzes Leben in Saus und Braus wegwerfen.

Hessen schiebt also lupenreinen Asylbetrügern freimütig das von den Bürgern hart erarbeitete Steuergeld in den Rachen. Doch ganz offenbar scheinen die Wähler derartige Steuergeldverschwendungen gut zu heißen. Denn wer deutschfeindliche Extremisten der CDU und der Grünen ins Amt hievt, kann wohl kaum etwas anderes erwartet haben.

 

Brief eines Mitglieds der Ev. Kirche zu Kälbertransporten

Rebloggt von hubwen.wordpress.com

Tierfreund Hubert: Das Verhältnis der Kirchen zu den Tieren ist in Beton gegossen. Da ist gar nichts zu erwarten. In der Kirche haben Tiere keinen Platz. Sie seien für den Menschen da, heißt es. Die Einstellung ist anthropozentrisch durch und durch.

Von fellbeisser.net

Wie kaltblütig ist unsere Rechtsprechung, unsere Politik? Von der Agrarindustrie ganz zu schweigen. Und was tun die Kirchen? Ergreifen sie öffentlich Partei für diese geschundenen, gefolterten, gequälten sogenannten „Nutztiere”? Es gibt diesen begrüßenswerten EKD -Text 133, sicher, aber mit welchen wirksamen Konsequenzen? Was spüren die Tiere tatsächlich davon? Was haben diese Tiere tatsächlich von diesen gutgemeinten Worten des EKD-Textes 133?

Ich habe noch von keiner Kanzel herunter, noch vor keinem Altar weder Fürsprache oder Fürbitten für diese geschundenen Kreaturen Gottes noch gar mitfühlende Worte von Pfarrer*innen zum grausamen Schicksal dieser Tiere gehört. Das lässt mich an meiner (?) evangelischen Kirche schon seit langer Zeit sehr zweifeln. Hat der Jurist Herr Prof. Jens Bülte recht, wenn er von der „institutionalisierten Agrarkriminalität” spricht? Offensichtlich.

In meinen Augen ist es ein Verbrechen, was hierzulande und auf Tiertransporten millionenfach an diesen unschuldigen Tieren geschieht, die sich nicht wehren können und einzig und alleine auf uns Menschen als Fürsprecher angewiesen sind (von den Verbrechen in der industriellen Tierhaltung und bei der Schlachtung ganz zu schweigen).

Franziskus von Assisi hat seinerzeit schon erkannt, was die heutige Tierverhaltensforschung belegt: „Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder.”

Interessant sind die Ausführungen von Herrn Prof. Dr. theol. Erich Grässer, einst Ordinarius für Neues Testament an der Universität Bonn:

Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung, sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen.

Diese Scham wird von den christlichen Kirchen nicht geteilt. Diese unsere christliche Gesellschaft in diesem unserem christlichen Abendland lebt in einer beispiellosen Ehrfurchtslosigkeit vor der Schöpfung.

Die Würde des Menschen, diesem hohen Verfassungsgut, dessen Unantastbarkeit unsere Politiker so gerne betonen, schlägt die gigantische industrialisierte Massentierquälerei brutal ins Gesicht. Es ist kein Zeichen von Menschenwürde, schwächere Lebewesen auszubeuten und zu quälen.

Tiere sind schwach. Wenn wir ihre Schwäche ausnutzen, wenn wir mit ihrem unnötigen Leiden und mit ihrem unnötigen Sterben unseren Wohlstand und unseren Luxus mehren, wenn wir für jeden beliebigen Nutzen jedes beliebige Tieropfer fordern, dann haben wir unsere Menschenwürde verspielt und verdienen es nicht, eine sittliche Rechtsgemeinschaft genannt zu werden.

Und so, wie die Kirchen im 19. Jahrhundert bei der sozialen Frage versagten, und die Arbeiter aus der Kirche heraustrieben, so versagen sie heute im Tier- und Naturschutz und treiben die Tierschützer aus der Kirche heraus. Denn für Tierschutz hält sich die Kirche nicht für zuständig. Kirche sei für die Menschen da.

Woher kommt diese Tiervergessenheit in der Kirche? Nun, es liegt daran, dass die Ethik, die theologische wie die philosophische, meint, sie habe es nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen und zur Gesellschaft zu tun. Das von Albert Schweitzer gewählte Bild ist deutlich: “Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, dass die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht herein komme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, dass ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen.”

Das anthropozentrische Weltbild der Kirche muss endlich korrigiert werden.

Schließen möchte ich mein Schreiben mit dem trefflichen Zitat des von mir hoch verehrten Prof. Dr. Erich Grässer:

Was wir heute erleben, ist ein mit dem Rechenstift ausgeklügeltes schreckliches Höllenspiel, in dem wir unsere Nutztiere in der Massentierhaltung zu Tiermaschinen herabstufen. Die Übermenge an Eiern, Fleisch und Butter, die die westlichen Wohlstandsgesellschaften auf diese Weise produzieren, ist mit menschenunwürdiger Tierquälerei bezahlt. Gegenüber dieser überall straflos praktizierten Ungeheuerlichkeit liest sich Albert Schweitzers Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben wie eine Botschaft von einem anderen Stern. Und eine Kirche, die zu dem allem schweigt, erklärt damit den Bankrott ihrer Barmherzigkeitspredigt!

Gez. Susanne Kirn-Egeler, Mitglied der Evangelischen Kirche Baden-Württemberg (Diplom-Pädagogin)