Tierschutz geht uns alle an!

Mitten in Köln: Schwein auf Parkplatz abgeflämmt und zerlegt

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Schafe mit Pfeilen und Armbrust schwer verletzt und getötet

Schockierend, zu welchen grausamen Taten manche Menschen in der Lage sind und wie diese mit anderen Lebewesen umgehen! In der Nacht vom Montag 17.6. zum Dienstag 18.6. haben unbekannte Täter 2 junge Lämmer (3 Tage alt) in der Agrargenossenschaft Queienfeld entwendet und zwei ältere Lämmer mit Pfeilen angeschossen. Eines der Lämmer erlitt eine unheilbare Verletzung am rechten vorderen Lauf und das andere Lamm ist den starken inneren Verletzungen leider erlegen.

Quelle: rhoenkanal.de

Die Sekte der Hobby-Jäger

Von wildbeimwild.com

Eine Demokratie darf nicht tolerieren, dass Freizeitkiller und Sektenanhänger zur Lustbefriedigung über Tierschutzgesetze, Recht und Wissenschaft triumphieren.

Das Wort Sekte wird unter anderem so definiert: Eine kleine Gemeinschaft, oft mit einem hierarchischen Aufbau, deren Ansichten meist sehr radikal und abwegig sind sowie den ethischen Grundwerten der Gesellschaft widersprechen. Letzteres ist zum Beispiel bei der Waidgerechtigkeit der Jäger erkenntlich, welche diametral den Tierschutzgesetzen in vielen Ländern widerspricht.

Jäger fallen in die Gruppe der aggressiven Sekten mit einem Missionierungsdrang bei Kindern in Schulen sowie auch in der Politik und haben ein sehr militant ausgeprägtes Elitebewusstsein. Vielerorts gehen laut Medienberichten mafiöse Strukturen, Korruption und Kriminalität mit der Schiesskultur der Ökoterroristen einher. Einschlägig bekanntes Propaganda-Material der Jägerschaft ist voll mit Bildern und Schilderungen ihres Trophäen- und Waffenkults, was 99 % der normalen Bevölkerung eigentlich nur anwidert.

Jäger haben keinen personifizierten Guru – ausser die örtlichen Jagdbehörden. Der Heilige Hubertus (Eustachius) fungiert als Feigenblatt und Schutzpatron für das böse Waidwerk. Hubertus erhabene Lehren wollen Jäger nämlich bewusst nicht befolgen. Vielleicht beten einige zur Jagdgöttin Diana aus der römischen Mythologie oder Artemis aus der griechischen, wer weiss das schon so genau, bei der Vielgötterei. Auf jeden Fall wohnen sie auch noch den Hubertusmessen in der katholischen Kirche bei. Einige Jäger glauben auch Nimrod zu sein.

So finden sich alle paar Breiten- und Höhengrade auf der Landkarte diffuse Jagddoktrinen. Da strahlen Jäger im hohen Norden mit breitem Lachen im Gesicht, dass Totschlagfallen Waidgerecht sind. Ausländische Jäger missbilligen das Schiessen auf Jungtiere oder Muttertiere, während Schweizer Jagdbehörden die höchsten Loblieder von sich geben und extra Belohnungssysteme für die Jäger entwickelt haben. Jäger verklären Jagdideologien mit Wildtierbiologie. Die Fuchsjagd ist in manchen Gebieten verpönt, während sie in vielen Regionen fanatisch wie in einem Wahn, weil Jagdkonkurrent, ausgeführt wird. Obwohl, sich die Biologie eines Fuchses in Genf nicht wesentlich von jener in Griechenland unterscheidet. Aber eben, wo es eigentlich keine Populationsprobleme bei einem Jagdverbot gäbe, die Jäger schaffen welche – mit Garantie!

Gleiches gilt auch bei der Winterfütterung oder Schonzeiten, dies kann an einem Flussufer völlig anders aussehen, als auf dem anderen. Jäger machen was ihnen gefällt. Südeuropäische Jäger holen die geschützten Vögel der Nordeuropäer vom Himmel, wenn sie in ihre Sommer – oder Winterquartiere fliegen. Selbst beim Handwerkzeugs, den Waffen wie Büchsen, Armbrust, Pfeil und Bogen, Munition sind sich die Wildschweinflüsterer nicht einig. Im Kanton Obwalden sind zum Beispiel Hochsitze verbotene Hilfsmittel usw.

In Deutschland ist es nicht waidgerecht, wenn mit Schrot auf Rehe geschossen wird, anders als in der Schweiz oder Schweden. Jeder Jäger darf ein Guru sein und ist es als Revierchef auch. Hauptsache es ist militant, unwissenschaftlich und sinnlos. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch die Anhänger der Jagdgesellschaften. Wer kennt heute schon einen Jäger, der ein krankes Wildtier gesund gepflegt hat? In der Regel ist es so, dass Wildtiere von Jägern krankgeschossen werden und elendig im Angesicht einer Jägerfratze in die ewigen Jagdgründe eingehen.

Jagd reguliert nicht im Sinne natürlicher Häufigkeit von Wildtierpopulationen, sondern schafft überhöhte oder unterdrückte Bestände. Die unnatürlichen Probleme und Überbestände sind insbesondere durch die Jäger hausgemacht, damit die Jäger sich so selber einen angeblich gesetzlichen Auftrag zuschieben können. Die Jagd hat schon lange nichts mehr mit ehrbarem Wildtiermanagement zu tun, sondern ist einfach zu einem immer brutaleren Abschlachten von Wildtieren verkommen, jenseits jeder Ethik. Das Organisieren attraktiver Jagden ist Programm. Man nennt es in den einschlägigen Kreisen trügerisch “an den Lebensraum angepasste Wildtierbestände”, “Feinregulierung”, “Zwei-Stufen-System”, “dynamische Bewirtschaftung”, “Entwicklungshilfe”, “Ernten”, “Abschöpfen” oder derartige Tier-verachtende Propaganda.

Es geht bei der Jagd nicht um eine umfangreiche Biodiversität oder Schutz einzelner Wildtiere, sondern um Geld. Vielerorts wird der militanten Jägersekte Zutritt gewährt, um Probleme zu verursachen, die es sonst gar nicht gäbe.

Länderübergreifende Gemeinsamkeiten der „grünen Jäger-Sekte” sind: Jägerlatein, Todesrituale, kriegerisches Musizieren, Verherrlichung von Gewalt, Hass auf Konkurrenten, ideologische Gehirnwäsche, Müllbiologie, abartiges Gedankengut, militante Medienpropaganda, Kleidung, anachronistische Naturerfahrung, usw.

Das was vom heutigen Jäger für “gut” gehalten wird, hat nichts mit Wahrheit, Wissenschaft, Ehre, Anstand, Ethik, Rücksicht auf Andere oder irgend etwas anderes zu tun, ausser mit dem, was der Jäger haben will. Auf diese Weise wird die Verletzung von Rechten anderer, jedes Foul, jede böse Tat vom Jäger verübt. Das heisst, wenn ein Jäger mit etwas Unangenehmen oder bedrohendem konfrontiert ist, wird das betreffende Objekt (Person, Tier, Idee, Gruppe, was auch immer) in die “absolut böse” Kategorie gesteckt, denn, wenn der Jäger es nicht leiden kann, kann es einfach nicht gut sein!

Tierschützer regulieren Wildtierbestände längst ethisch, wissenschaftlich fundiert, nachhaltig korrekt und dezimieren nicht, wie militante Sektenanhänger. Überall dort wo keine Jäger in der Natur aktiv sind, gibt es eine reichhaltigere Biodiversität. Gebiete, wo Wildtiere stark bejagt werden, produzieren einen noch grösseren Über- oder Unterbestand. Die Grösse der Wildtierpopulationen und die Schäden durch Wildverbiss sind in den Jagd-freien Gebieten nicht zwingend grösser, als in den Gebieten in denen gejagt wird.

Wenn Jäger angeblich wirklich Naturschutz betreiben, tun sie es unabhängig von ihren jagdlichen Aktivitäten. Hobby-Jäger schützen im Frühling die Rehkitze vor dem Mähtod, damit sie ihnen im Herbst in den Rücken schiessen können.

Wie unvollkommen und armselig ist eine Kulturlandschaft, dass Jäger zum Spass Lebewesen hetzen, quälen und töten müssen? Wer heute noch glaubt, man könne Wildtierbestände nur über die Jagd anpassen, ist schlecht informiert oder verdient daran.

Quelle: wildbeimwild.com