Tierschutz geht uns alle an !

Biofleisch – Ethik oder Etikettenschwindel?

Aus Sicht der allermeisten Menschen und Fleischkonsumenten sind die Haltungsbedingungen in Bio-Betrieben „optimal“ für die Tiere. Tatsächlich? Die ARD-Reportage „Biofleisch – Ethik oder Etikettenschwindel?“ kam bei ihren Recherchen zu einem völlig gegenteiligen Ergebnis:

Bürger in Jena über Peta-Aktivisten: „Ihr seid doch alle nicht ganz dicht“

Eine Aktion von Peta hat in Jena (Thüringen) ordentlich für Aufsehen gesorgt: Mitten in der Innenstadt hat die Tierrechtsorganisation einen Grill aufgestellt, um einen Hund zu rösten. Das sorgte nicht nur in Jena, sondern auch in den Sozialen Medien für mächtig Zündstoff und viele Thüringer waren entsetzt. Auf dem Grill lag aber letztlich und selbstverständlich kein echter Hund, sondern lediglich eine Attrappe.

Peta wollte Passanten anregen, ihren Fleischkonsum zu überdenken. „Wenn Sie keinen Hund essen würden, warum dann ein Schwein?“, lautete die hierbei sehr provokante Frage. Und weiter: „Es macht keinen Unterschied, ob das Fleisch auf unseren Tellern von einem Huhn, Rind oder Hund stammt – denn alle Tiere leiden gleich.“

Hier einige Auszüge wütender Kommentare auf dem Thüringer Onlineportal „Thüringen24“ :

„Ekelhaft. Ihr könnt diskutieren wie ihr wollt. Aber Katze und Hund geht gar nicht. Ich habe beides zuhause und könnte nicht mal daran denken das zu essen. Ja und dann scheiß ich auf Fleisch, interessiert mich nicht. Ich esse Fleisch, aber nur Huhn, ja ich weiß, ist auch ein Lebewesen, aber Hund und Katzen…“

„Ihr seid doch alle nicht ganz dicht.“

„Ach und Pflanzen leiden nicht? Wegen den ganzen Veganern hat mein Essen weniger Essen. Man kann es echt übertreiben. In der Tierwelt werden Tiere gegessen und die werden anders getötet. Ach und ich hoffe doch, dass die Veganer kein Auto fahren. Sie töten damit nützliche Insekten.“

„Da fällt mir nix ein! Ein Hund ist ein Tier, das zum Beschützen da ist, ein Familienmitglied und hilft blinden Menschen oder behinderten Menschen. Zeigt mir mal ein Schwein oder eine Kuh, die die Aufgaben eines Hundes übernehmen. Gibt schon Unterschiede zwischen Haus- und Nutztiere….. So eine dämliche Aussage, ein Hund mit einen Schwein gleich zustellen.“

„Man sollte eben auch Nutz- von Haustieren unterscheiden können.“

„Die haben doch einen an der Waffel.“

„Fleisch hat uns Menschen zu dem gemacht, was wir heute sind. Nur durch Fleischkonsum war die Menschwerdung möglich. Für unsere Vorfahren war Fleisch der entscheidende Energielieferant für ein größer werdendes Gehirn.“

„Peta hat recht! Nutztier, Haustier, Tiere sind Lebewesen und sollen nicht vermarktet, gequält und unnötig getötet werden!!! Mit welchem Recht macht der Mensch sich zum Oberhaupt? Die Menschheit ist widerlich, profitgeil und grausam.“

Quelle: derwesten.de

Über die Unkultur der Trophäenjagd

Von Wild beim Wild

Tiere für Trophäen zu töten, ist teilweise kriminell, aber immer falsch – eine Unkultur. In den militanten Zeitschriften der Jägerschaft und auf Jagdmessen werben Hobby-Jäger und Reiseveranstalter mit dem „Thrill to kill“ im Ausland. Braunbär in Kroatien oder Nilpferd in Malawi? Leopard in Namibia oder gar ein Elefant in Botswana?

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Ministerin Klöckner kungelt mit Nestlé: Dummheit oder Korruption?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Julia Klöckner ihre Wahlniederlage in Rheinland-Pfalz seinerzeit durch Kanzlerin Merkel versüßt wurde. Schließlich wurde sie zur neuen Landwirtschaftsministerin in Merkels letztem Kabinett berufen. Dass Kompetenz bei der Besetzung von Fachressorts keine Rolle zu spielen scheint, kann man an ihrem Ressortkollegen Spahn sehen. So viele Fettnäpfchen wie der in der kurzen Amtszeit bereits getroffen hat, das schafft keiner.

Nun ist Frau Klöckner dabei zu Spahn aufzuholen. Sie ließ sich mit Nestlé ein: „Ich freue mich, dass wir Unterstützung haben für unsere Innovations- und Reduktionsstrategie. Weniger Zucker, weniger Salz und weniger Fett in den Produkten, die die Bürger gerne mögen.“, lobte Klöckner jüngst den Nahrungsmittelgiganten.

Liebe Frau Klöckner, Nestlé ist nicht nur der Konzern, der die ungesunde Babynahrung herstellt. Das ist auch jener Konzern, der in besonders armen Ländern das Wasser monopolisiert hat. „Wasser ist kein Menschenrecht, sondern Lebensmittel, und so wie jedes andere Lebensmittel sollte es einen Marktwert haben.“, begründete dies einst Peter Brabeck, ehemaliger Präsident des Nestlé-Verwaltungsrates.

Erst recht in von Dürre geplagten Ländern, in denen sich der Konzern das Nutzungsrecht für Wasserquellen für lau unter den Nagel reißt und das überlebensnotwendige Nass für teures Geld an die darbende Bevölkerung in abgefüllten Plastikflaschen zurückverkauft. Dazu zählen Länder wie Nigeria, Algerien oder Pakistan, das bitterarme Äthiopien und Brasilien, wo Trinkwasser oftmals teurer ist als Benzin.

Man sollte Frau Klöckner einmal genau dorthin schicken. In die Wüste!

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