Die verjagte Vernunft staatlich geduldeter Triebtäter

Rebloggt von Tierfreund Hubert auf hubwen.wordpress.com

Der Beitrag ist schon älter, aber er hat nichts an Aktualität verloren. Die Jäger sind immer noch dieselben Triebtäter mit derselben kranken Psyche.

Von Stefan Bernhard Eck

Bildquellenangabe: Echino / pixelio.de

Neulich waren wir unterwegs. Mit der Bahn ging es quer durch Deutschland. Wir erblickten Frühlingsgrün, Wälder, Wiesen und bestellte Felder. Die in der Landschaft versprengten Waldstücke waren gesäumt von Hochsitzen, Ansitze in der Jägersprache. Sie drängten sich dem Blick auf – dicht gereiht huschten sie in kurzen Abständen an unserem Fenster vorüber, gleich drohenden Wachtürmen.

Es fehlte etwas in diesen Landschaften. Es waren die frei lebenden Tiere und dies, obwohl es früher Abend war, die Sonne tiefer am Himmel stand, und die Zeit der verstärkten Nahrungssuche vieler Tierarten angebrochen war. So angestrengt wir auch aus dem Zugfenster nach Tieren Ausschau hielten … nirgends waren wildlebende Tiere des Bodens zu sehen.

Die bewaffneten “Natur- und Tierschützer”, die sich gerne selbst Heger und Pfleger von Wald und Wild nennen, haben wahrlich ganze Arbeit geleistet und scheinbar Wildtier freie Landschaften erschlossen bzw. geschossen. Mit Schrot und Blei “regulierend” in den Naturprozess eingreifen. Ökologisches Gleichgewicht aus Jägersicht!

Seltsame Ökologie! Aber dem durch das blutige Freizeitvergnügen “Jagd” getrübten Intellekt der Waidmänner und -frauen, der zuweilen nur noch bis an die Mündung ihrer Flinten reicht, bleiben eben die realen ökologischen Zusammenhänge und Fakten anscheinend genauso verschlossen wie die kontroverse Einstellung unserer Gesellschaft zu dem archaischen und elitären Mordvergnügen in Wald und Flur.

Waidmanns Ökologie: Tiere, die sich im Wald, sofern man die Einsprengsel von größeren Baumbeständen noch so nennen kann, verstecken müssen. Tiere, deren natürlicher Lebensraum der Waldrand ist und nicht der Wald, den die Jäger mit ihren Ansitzen umzingelt haben. Und die Tiere erspüren die Drohung: Wenn Du Dich aus dem Wald wagst, dann wartet der Tod auf Dich.

Der Tod eines empfindungsfähigen Lebewesens durch eigene Hand ist für Jäger kein Tabu und immer häufiger auch nicht für Jägerinnen. Frauen, die hinter ihren männlichen Artgenossen nicht zurückstehen wollen mit der Leidenschaft zum Töten. Gleichberechtigung und Emanzipation selbst noch im Tötungswahn, im Lustmord! Was Du kannst, kann ich auch! Von wegen schwaches Geschlecht!

Zünftig wollen sie sein, gründen Vereine mit Namen wie Weiberrevier. Ja, Weiber, das sind sie wohl! Flintenweiber! Schlechte Parodien ihres Geschlechts auf männlicher wie weiblicher Seite. Jagen und töten als Ausgleich für … ja, für was eigentlich? Für einen frustrierten Sexualtrieb? Eine nicht geglückte Identität? Die Jagd als Kompensation für das Trauma der eigenen Vergänglichkeit?

Kitschige Gefühle von “Abenteuern” anstatt einer erlernten reifen Lebens-Kunst? Oder einfach nur elitäres Statusdenken. Die Frau gehört dazu, der grüne Rock, der Schmuck aus Hirschhorn und der Drilling als Symbole von Luxus, Macht und Sexappeal … zumindest in Jägerkreisen.

Und die nicht jagende Bevölkerung schaut weg, zwar nicht mehr so ehrfürchtig wie früher, denn Jäger erinnern an Uniformierte (von dem Kopf bis zu den Hoden, der Jägersmann trägt Lodenmoden), aber zum Protest reicht es noch lange nicht in der Untertanen-Gesellschaft. Nur nicht auffallen, nur keine Kritik üben, nur keine Zivilcourage zeigen. Am besten sich jeglicher fundierter Information über diese Grünröcke, deren Verhalten wie deren Veranstaltungen verweigern.

Wir haben nichts gewusst! Irgendwie kommt einem dieser Spruch bekannt vor! Der Lehrer, der Pfarrer, der Professor, der Wirtschaftsboss, der Politiker, viele der Besser- und Best-Betuchten finden sich in grüner Kluft ein, und sei es als geladener Gast auf Feudaljagden, die heute auch Wirtschaftsjagden genannt werden. Postaristokraten der “wilden” Landschaft, feudalistisch gesinnte Herren und Damen, denen die Tiere die nicht mehr statthaften Leibeigenen oder der Willkür anheim gegebenen Untergebenen ersetzen.

Oder Jagd als Ersatzkrieg, denn Jagen ist eine der letzten Möglichkeiten, auch außerhalb von Kriegszeiten dem Töten zu frönen. Ausleben der natürlichen, unkultivierten Triebe. Wie wäre dies risikoloser zu bewerkstelligen als gegenüber deklariertem “Frei”- Wild?

In jeder Hinsicht eine sichtbare Herrenmenschenmentalität. Göring lässt grüßen! Daneben die Sprachunkundigen, die dem Jägerlatein dieser psychisch Unterentwickelten von der nötigen Hege und Pflege und dem edlen Waidwerk aufsitzen.

Die Herren Heger und Pfleger sind sich nicht zu schade, sich als Naturschützer aufzuspielen oder den Verfolgungen und Tötungen das Mäntelchen von der ökologischen Jagd umzuhängen, obwohl sie pro Jahr Tonnen von giftigem Blei in Gewässer und Wälder schießen …und in Tiere.

Rettet den deutschen Wald vor Wildverbiss, lautet eine schon längst widerlegte Parole. Die Jäger schützen Wald und Feld nicht vor Wildschäden, sie provozieren diese erst durch den Jagddruck und den dadurch erhöhten Energieverbrauch der Tiere. Sollen diese Tiere von Luft und Liebe leben? Am Waldrand stehen die Hochsitze! Dort wachsen, wenn nicht durch Menschenhand mit Spritzmitteln und Dünger verseucht, die von Natur aus den Tieren zugedachten Kräuter und Gräser.

Aber dort sich blicken zu lassen, um das wenige noch Genießbare zu essen, ist für die Tiere lebensgefährlich geworden. Auch Tiere haben ihre Erfahrungen gemacht. Die Not treibt sie schließlich dennoch an den Waldrand. Der Schuss sitzt sehr locker, zerfetzt vielen Tieren den Leib, die Läufe, ohne sie zu töten, zumal diese Jäger/innen aus Passion keine Verächter eines zünftigen Schluckes aus dem mitgebrachten Flachmann sind. Zielwasser tanken heißt die Parole. Vorher, zwischendrin und hinterher sowieso. Es soll gegen das Zittern der Hände helfen. Hochprozentiges als Stimulans, als Agens und als Beruhigungsschluck vor und nach halb/vollbrachter Tat.

Die Jagd ist aufregend – auch vom Ansitz aus. Treibjagden und Schüsseljagden sind es sowieso. Da kommen dann die etwas bewegungsfreudigeren Herrchen und Dämchen samt ihrer Hunde zum Zuge. Demokratische Gesellschaften und deren harmlose Kompensationsformen wie Kegeln, Segeln oder Flegeln sind für die Gelüste dieser Personen nicht ergiebig genug. Es muss Blut fließen. Ohne Blut nur ein halber Spaß. Auflauern, anpirschen, niederstrecken. Ungerührt aus kurzer Distanz den Fangschuss aus der Handfeuerwaffe abgeben, sofern man sich überhaupt der Mühe der Nachsuche unterzieht. Es sind ja nur Tiere!

Und wer hält sich freiwillig in dieser gewalttätigen Gesellschaft auf, auf deren Konto jedes Jahr mehr als 800 verletzte und getötete Menschen gehen. Nur diejenigen, die die Gefahr, die von diesen Schießlustigen ausgeht, nicht erkennen – sei es, weil sie selbst dazugehören, sei es, weil sie in ihrer Jugend ein paar Mal zu viel den “Förster im Silberwald” gesehen und ein verklärtes Bild der Jagd im Kopf haben. Oder weil man als Jagdgast einmal am zweifelhaften Vergnügen dieser Gesellschaft teilnehmen wollte.

Die Hoffnung, dass sich die Waidmänner somit selbst den Garaus machen, bleibt allerdings vergebens, denn die Welt ist voll von Ignoranten und schießwütigen Naturen, so dass die sich lichtenden Reihen immer wieder aufgefüllt werden. Jäger sitzen dort, wo über Sinn und Unsinn der Jagd befunden werden könnte. In Schlüsselpositionen. Es sind die altbewährten Pfade von Geld, Macht, Einfluss, Beziehungen, die demokratische Regeln außer Kraft setzen, obwohl sich der Verstand dieser Herren und Damen schon längst selbst außer Kraft gesetzt hat.

Was soll es? Politik war noch niemals eine Angelegenheit des Verstandes. Was legal oder nicht legal ist, unterliegt anderen Spielregeln. Deshalb auch legal die Fallen, das Kirren, das Einrichten von Luderplätzen, selbst das Erschießen von Haustieren in Hausnähe.

Oh, fast vergessen! Der Sex spielt natürlich auch eine Rolle. Wie könnte es anders sein. Die Erektionen bei den Jägern leicht zu sehen, wenn man weiß, wohin man zu schauen hat, sobald die Hobbykiller zum Schuss gekommen sind. Waidmanns Geil und Waidmanns Krank: Erguss beim Schuss! Bei den Flintenweibern wird sich geschlechtsspezifisch bedingt wohl Vergleichbares im Unterleib abspielen. Die Hormone spielen verrückt: Jagdfieber! Archaische Gefühle in modischer Aufmachung. Innen pfui und außen hui bei den 0,3% der Menschen in Deutschland, welche Jäger/innen aus Gründen der Freizeitgestaltung und des Statusdenkens sind.

Eine Gesellschaft, die solche psychisch Entgleisten widerstandslos erträgt – wie ein von oben verhängtes Schicksal: Menschen, die inzwischen schamlos zugeben, dass es ihnen um die “Lust am Töten” und “die Freude am Beutemachen” geht. Welche moralische Kraft steckt noch in einer solchen Gesellschaft, deren (Buch-)Werte durch eine zahlungskräftige Minderheit ganz offen mit Füssen getreten werden können?

Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel

Warum sie in Wien so schnell aufräumen mussten, was Maaßen so gefährlich macht, und was Timmermans vom Islam weiß

Von Hans Heckel

Leute, ist das aufregend! Über die Affäre um das Skandal-Video mit dem nunmehr zurückgetretenen österreichischen Vizekanzler Heinz-Christian Strache werden bald etliche Bücher erscheinen, die sich in die Hintergründe hineinwühlen oder aber als Nebelkerzen genau das verhindern sollen. Soviel wissen wir nämlich schon: Für den früheren Chef des Bundesnachrichtendienstes (BND), August Hannig, kann so eine Video-Falle nur ein Geheimdienst oder eine Truppe von ähnlichem Kaliber produziert haben.

Wir haben es also nicht mit einer kleinen Schmuddelei zu tun, sondern mit ganz großem Kino. Herrlich! Und solange wir noch nichts Genaues wissen, ist es unser gutes Recht, wild drauflos zu spinnen, was wir hier weidlich tun wollen.

Es ist ja schon auffällig, wie geschwind die Kanonenrohre weg von Strache auf seinen Parteifreund und Innenminister Herbert Kickl geschwenkt wurden. Der Mann wurde in Lichtgeschwindigkeit aus dem Ministeramt entfernt. Warum die Eile? Offizielle Begründung: Kickl könnte die Ermittlungen im Fall Strache hintergehen.

Es könnte aber auch ganz anders sein: Wir erinnern uns an die Hannig-Äußerung. Herbert Kickl hatte dem österreichischen Verfassungsschutz schon bald nach seinem Amtsantritt im Dezember 2017 eine Razzia ins Haus geschickt. Irgendetwas schien ihm faul zu sein bei den Wiener Schlapphüten. Wir dürfen sicher sein, dass der FPÖ-Minister seitdem ein scharfes Auge auf die Agentenbude gerichtet hat.

Waren seine Beamten womöglich kurz davor, jene Video-Produzenten aufzudecken, von denen August Hannig spricht? Da musste es natürlich alles zackzack gehen. Kickl musste so rasch wie möglich aus dem Amt gescheucht werden, damit die heiklen Ermittlungsergebnisse auf dem Tisch eines „loyalen“ Nachfolgers landen mögen, der sie pflichtbewusst in den Schredder schmeißt.

Dafür musste man das schöne Strache-Video leider opfern, das seit fast zwei Jahren in irgendeinem Tresor vor sich hin schmorte. Für die Macher ist das bedauerlich. Normalerweise hält man derlei Schmähkram dauerhaft unter Verschluss, um ihn gelegentlich als Erpressungskeule hervorzuholen. Die wirkt aber nur so lange, wie nur der Erpresste von ihrer Existenz weiß und fürchten muss, dass die Sache an die Öffentlichkeit gerät. Ist sie erst allgemein publik, ist der Erpresste zwar erledigt, aber eben auch nicht mehr erpressbar.

Die Frage, die zu solchen funkelnden Spekulationen führt, lautet eben nicht: Warum veröffentlichen die das dennoch? Sondern: Warum veröffentlichen die das ausgerechnet jetzt? Nur wegen der EU-Wahl? Kaum zu glauben: Österreich hat nur wenige Sitze im EU-Parlament. Ein, zwei Sitze weniger für die FPÖ verschieben da fast nichts.

Dass mutmaßliche Schnüffeleien der Kickl-Beamten die Hühner aufgescheucht haben, scheint da schon deutlich überzeugender zu sein. Jetzt muss es darum gehen, die Suche nach den Hintermännern des Videos um jeden Preis zu vereiteln.

Da ziehen zum Glück alle an einem Strang. Der CDU-Innenpolitiker Patrick Sensburg hat hinsichtlich der österreichischen Geheimdienste die Befürchtung geäußert, „dass die FPÖ die Behörden instrumentalisiert“. Unsere Rede! Andere Beteiligte mühen sich, einen alten Störenfried zur Räson zu bringen. Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen fordert, dass „schonungslos aufgeklärt“ werde, wer die „Hintermänner der Videofalle“ seien.

Die Hintermänner aufklären? SPD-Fraktionsvize Eva Högl ist zu recht alarmiert: „Was Herr Maaßen tut, ist mit dem Bundesbeamtengesetz und dem dort verankerten Mäßigungsgebot nicht zu vereinbaren.“ Högl droht Maaßen, der ja immer noch Beamter ist, mit harter Strafe, falls er nicht endlich die Klappe hält: Wenn er sich nicht mäßige, müsse Maaßen „mit Konsequenzen rechnen“. Er „überschreitet Grenzen“. Welche „Grenzen“ meint Högl? Vermutlich die gefährlichsten, nämlich die Grenzen zwischen Vertuschung und Wahrheit. So nennt Linkspartei-Chefin Katja Kipping den Herrn Maaßen denn auch folgerichtig „das am besten bezahlte Sicherheitsrisiko im deutschen Beamtenapparat“.

Maaßens Amtsnachfolger (und Gegenstück) Thomas Haldenwang hat ebenfalls alle Hände voll zu tun. Der oberste deutsche Verfassungsschützer sprach Österreich komplett sein Misstrauen aus. Seine öffentliche Begründung fiel indes ein wenig phantasielos aus. Es bestehe das Risiko, dass die Wiener Agenten-Kollegen geheime Informationen an Russland weitergäben. Das Stichwort „Russland“ scheint bei solchen Sachen ebenso unentbehrlich zu sein wie Senf zur Bockwurst.

Aber egal, es gilt der heilige Zweck: Wichtig ist, dass man alle geheimdienstlichen Wege von und nach Wien solange zumauert, bis sichergestellt ist, dass die „Hintermänner der Video-Falle“ wieder ruhig schlafen können. Man kann ja nicht wissen, ob da nicht noch ein paar Kickl-Leute herumgeistern, die diese Hintermänner aufdecken und ans Publikum verpetzen, wie es sich dieser Maaßen wünscht.

Am Ende sind die Ösis noch so dreist und bitten die bundesdeutschen Dienste sogar um Amtshilfe bei dieser Aufdeckung. Schließlich ist es ja bemerkenswert, dass mit dem „Spiegel“, der „Süddeutschen Zeitung“ und dem TV-Agitator Jens Böhmermann das Video durch bundesdeutsche und nicht durch österreichische Rohre abgefeuert wurde. Da wäre es naheliegend, auch hier bei uns mal nachzugucken.

Dem hat Haldenwang einen Riegel vorgeschoben. Schließlich „vertraut“ er den österreichischen Behörden derzeit nicht, was eine Zusammenarbeit natürlich ganz unmöglich macht. Die Hintermänner können aufatmen. Aber das alles hier ist selbstverständlich nichts als wüste Spinnerei, heillose Verschwörungstheorie, der Sie keinen Glauben schenken dürfen, wie uns unser Bundespräsident erst vergangene Woche wieder ans Herz gelegt hat. Heißt: Sowas wie „Hintermänner“ gibt es gar nicht, „Video-Fallen“ ebenso wenig. Es gibt nur den Kampf der Guten gegen die Bösen.

Und der Chef der SPD-Abgeordneten im EU-Parlament, Jens Geier, lässt uns wissen, dass die Österreich-Affäre zweifelsfrei auch irgendetwas über die AfD sagt. Andernfalls wäre der Vorgang ja völlig nutzlos für die Belange der SPD.Angeblich ist die Dame, die in dem Video zu sehen ist, Straches Frau. Aber könnte es sich nicht auch um Alice Weidel handeln? Nein, leider keinerlei Ähnlichkeit. Schade.

Geier fürchtet, dass „viele Staats- und Regierungschefs einen Rechtsruck bei den Wahlen zum Anlass nehmen … im Ministerrat von Konsens auf Konfrontation (zu) schalten“. Mit anderen Worten: Die Zeiten, in denen man sich einig, einig, einig war, könnten zu Ende gehen. Widerspruch und Meinungsvielfalt klopfen düster dräuend an die Tür. Darauf ist man in Brüssel und Straßburg nicht eingestellt. Das gut geölte und geschmierte Getriebe droht ins Stottern zu geraten.

Dass es gut war, wie es war, weiß man hinterher. Dass es schlecht ist, wie es ist, weiß man gleich“ sang die große Hildegard Knef einst. Wie gut es für sie war vor dem „Rechtsruck“, dürften die Etablierten bald erfahren. Es war bequem, den größten Blödsinn reden zu dürfen, ohne mit Gegenwind rechnen zu müssen.

Frans Timmermans, Spitzenkandidat der EU-Sozialdemokraten, antwortete im Fernsehen auf die Frage: „Gehört der Islam zu Europa?“ unter dem Jubel der Studiogäste mit dem denkwürdigen Satz: „Seit 2000 Jahren schon.“ Bevor der Islam vor rund 1400 im Orient begründet wurde, hatten wir ihn in Europa also schon sechs Jahrhunderte lang fest im Repertoire. Wenn Erdogan das wüsste!

Die Rolle zwischen Mensch und Tier einmal vertauscht – Teil 4

Die nachfolgenden Bilder zeigen uns die Welt aus der Sicht der Tiere. Die talentierte Künstlerin Barbara Daniels vertauscht in ihren Bildern die Rolle von Mensch und Tier, damit uns bewusst wird, in wie vielen Bereichen des täglichen Lebens Tiere von uns Menschen ausgebeutet, gequält und getötet werden.

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