Das Wort zum Sonntag

T a b u :

Alle Diskussionen, Überlegungen, Kongresse, die sich mit der Gestaltung einer lebenswerten, primär aber überlebensfähigen Erde und deren Arten befassen, gehen solange ins Leere, wie das Kernproblem „ungebremstes menschliches Bevölkerungswachstum“ tabuhaft ausgeklammert wird. Denn würde die Erdbevölkerung sich auf deutlich weniger als einer Milliarde Menschen reduzieren und langfristig stabil bei diesem Wert bleiben, wären nahezu alle Problemfelder lösbar oder schon gelöst: Umweltverschmutzung, Verkarstung, Klimawandel, Wasser – und Ressourcenknappheit, drastische Reduzierung der Artenvielfalt, Armut, Arbeitslosigkeit, fehlender Lebensraum usw.

Da aber der triebhafte Vermehrungswille der Menschenspezies genauso wenig global eingedämmt werden kann wie Dummheit und Unwissenheit in dieser Gattung durch Vernunft ersetzbar ist, besteht keinerlei Aussicht und Hoffnung, dem finalen Kollaps zu entfliehen. Es ist somit nicht die Frage, ob er kommt, sondern wann. Man täusche sich aber nicht. Das „wann“ kommt wesentlich schneller als vermutet und verbirgt sich nur noch hinter der gnädigen Wand der kollektiven Truthahnillusion. Aber die nächsten Generationen werden bereits hinter diese Wand blicken, blicken müssen und sie werden Fürchterliches sehen. Sie sehen dann genau das, erleben es, was die Heutigen hätten wissen können, was sie geahnt aber verdrängt und nicht für möglich gehalten haben. Sie werden im finalen Chaos vegetieren. Das ist ihre Zukunft!




Ein Kommentar zu “Das Wort zum Sonntag

  1. Dr. Bleibohm:

    „Alle Diskussionen, Überlegungen, Kongresse, die sich mit der Gestaltung einer lebenswerten, primär aber überlebensfähigen Erde und deren Arten befassen, gehen solange ins Leere, wie das Kernproblem „ungebremstes menschliches Bevölkerungswachstum“ tabuhaft ausgeklammert wird. Denn würde die Erdbevölkerung sich auf deutlich weniger als einer Milliarde Menschen reduzieren und langfristig stabil bei diesem Wert bleiben, wären nahezu alle Problemfelder lösbar oder schon gelöst.“

    Leider erkennen auch die meisten Tierrechtler und Tierschützer nicht, daß die Menschenvermehrung das Übel allen Tierleids ist und die Worte Dr. Bleibohms verhallen ungehört und es werden weiterhin Kinder in die Welt gesetzt und Menschen freuen sich über die Geburt eines Kindes, auch die, welche sich sonst anstrengen Tierleid zu lindern. Aber ohne signifikanten Rückgangs der menschlichen Bevölkerung ist so eine Tierleidslinderung vergebliches Tun.

    50 bis 150 Pflanzen- und Tierarten sterben derzeit aus – pro Tag! Viel mehr, als sich durch natürliche Evolution erklären läßt. Die globale Aussterberate pro Jahr ist derzeit etwa tausendmal höher als die natürliche, so Thomas Hickler vom Senckenberg-Forschungszentrum für Biodiversität und Klima in Frankfurt.

    Auf ihrem Krieg gegen die Erde, bei dem sie am Ende selbst draufgeht, da wird die Menschheit in den nächsten Jahrzehnten noch ca. 1 Million (!) andere Arten von Lebewesen zum Aussterben bringen, allein durch die Überbevölkerung der Erde mit Menschen.

    Eine neue Studie geht davon aus, daß in wenigen Jahrzehnten bis zu drei Viertel aller Tierarten aussterben werden. Die grundlegende Frage lautet: Können schon bald 8 oder 9 Milliarden Menschen gemeinsam mit all den Arten, die es momentan noch gibt, auf diesem Planeten leben? Natürlich nicht! Die Menschheit befindet sich auf einem Kollisionskurs, der darin begründet ist, daß wir alle Ressourcen verbrauchen, die andere Lebewesen ebenfalls zum Überleben brauchen.

    Einen Lichtblick gab es in der Vergangenheit: die 1-Kind-Politik in der Volksrepublik China, leider, leider vor ein paar Jahren von der nun vollends auf kapitalistischen Kurs umgeschwenkten Führung Chinas abgeschafft. Über 2 Jahrzehnte lang war die 1-Kind-Politik in China ein Segen für China und die gesamte Erde. Im großen und ganzen hielt sich die chinesische Bevölkerung an die segensvolle Anordnung, auch weil es ein kluges System der Bestrafung von Übertretungen der 1-Kind-Politik gab.

    Während in dem überbevölkerten Deutschland heutzutage immer noch, ja in steigendem Maße, das Kinderkriegen durch finanzielle Anreize (Kindergeld, steuerliche Vergünstigungen) gefördert wird, so wurde in China das Kinderbekommen finanziell bestraft. Wer ein 2. Kind in die Welt setzte, dem wurde der Lohn gekürzt, wer gar ein 3. Kind in die Welt setzte, der verlor seine Arbeitsstelle und wurde gesellschaftlich geächtet. Viele Berichte dokumentieren, daß die Wohngebietskomitees energisch gegen Eltern mit einem 3. Kind vorgingen, sie öffentlich beschimpft wurden, denen man üble Bezeichnungen anheftete, bis hin zu tätlichen Angriffen. Wenn eine Frau auf der Straße gesehen wurde, die einen dicken Bauch hatte, die schon 2 Kinder hatte, wurde sie beschimpft und angespuckt.

    In Deutschland herrscht das Gegenteil, hier werden Schwangere mit mehreren Kindern geachtet und man freut sich über jede Geburt, und sei es von Typen die schon eine große Anzahl von Kindern haben. Statt sich zu freuen, daß durch den demografischen Wandel endlich mal Deutschland von seiner überhöhten Bevölkerungszahl herunterkommt (derzeit 84 Millionen Einwohner, bei gleicher Fläche hat Frankreich nur die Hälfte Einwohner), da lädt Deutschland noch Millionen von gebärfreudigen Ausländern ein, sich in Deutschland anzusiedeln. Welch ein Wahnsinn! Und gleichzeitig schiebt man die ökologische Katastrophe in Deutschland und auf der Erde irrigerweise auf den Klimawandel und verschließt die Augen vor der Überbevölkerung. Eine einzige Schildbürgerei!

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