Kino-Tipp: „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“

Nirgendwo ist es so bunt, nirgendwo zeigen sich die Farben und Lebewesen der Tier- und Planzenwelt so vielfältig wie auf einer Sommerwiese. Hunderte Arten von Insekten, Vögeln und anderen Tieren leben zwischen den farbenprächtigen Blüten, Kräutern und Gräsern der Wiese. Die Wiese – sie ist ein Paradies nebenan, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Der vielfach preisgekrönte Filmemacher Jan Haft zeigt in seinem Film einen faszinierenden Kosmos, in dem fast ein Drittel unserer Tiere und Pflanzen zu Hause sind. Mit großem technischem Aufwand führt uns der Film in eine Welt, die voller Überraschungen und Wunder steckt.

Doch längst schon wissen wir, das dieses Paradies mehr und mehr bedroht und in Gefahr ist. Der Film „Die Wiese“ ist daher auch ein eindringliches Plädoyer für die Natur und warnt vor ihrer Zerbrechlichkeit. Der Film zeigt eine atemberaubende Artenvielfalt und wie der Mensch sie zerstört. Der Eingriff des Menschen in die Natur hat schwere Folgen: Dünger, Gülle, Mähen – all das beeinflusst den Lebensraum Wiese. In den vergangenen Jahrzehnten sind zudem hunderttausende Hektar Grünland in Ackerland umgebrochen worden, die verbliebenen Wiesen bieten ihren Bewohnern, den Insekten, Vögeln und Pflanzen, oft keinen idealen Lebensraum mehr.

Nachfolgend ein Trailer über diesen neuen Naturfilm von Filmemacher Jan Haft:

Auch „ttt“ hat erst kürzlich über diesen Film berichtet: