Tierschutz geht uns alle an !!!

Dokumentation „Citizen Animal“

Als Produzent von dem Film „Citizen Animal“ war Robert Franz bestrebt, die Menschheit für das Wohl und Leben der Tiere zu sensibilisieren.Oliver Kyr, der Regisseur und Filmemacher hat mit dieser Doku eine super Arbeit geleistet, viele Länder bereist und viele Tierschützer getroffen.Nach einem Jahr in den Kinos weltweit und vielen Auszeichnungen bei Filmfestvals ist jetzt der Film für alle Tierliebhaber auch auf Youtube zu sehen.


Woher stammt meine Milch?

Rebloggt von Tierfreund Hubert auf hubwen.wordpress.com

Die Kuh ist für mich Sinnbild für die perverse Ausbeutung von Tieren durch Menschen. Etwas Perverseres als den Umgang mit Tieren kann ich mir nicht vorstellen. Man stelle sich mal eine Mutter vor, der man gleich nach der Geburt ihr Kind nimmt. Genau so geht man bei Kühen vor. Männliche Kälber haben sowieso keinen Wert, gleich wie es bei den Küken ist, die am ersten Tag millionenfach geschreddert werden. Und da wollen Menschen und verschiedene Institutionen groß von Moral reden … Die „Nutz“-Tiere wissen jedenfalls was Hölle ist. Ich trinke jedenfalls vegane Milch.

„Nur der Mensch überall auf der gesamten Erde bringt unermesslich Leid über die Tiere. So viel kann man gar nicht aufzählen, mit vieviel Vorgehensweisen die Tiere brutalst gequält und getötet werden. Und dabei stellt er sich als das höchst entwickelste Lebewesen dar!“ – Karsta Rößler – Facebook.

Von soko-tierschutz.org

Eine Kuh gibt nicht einfach so Milch. Sie muss dafür regelmäßig (meist) künstlich befruchtet werden, denn nur mit der erneuten Geburt eines Kalbes bleibt der Milchfluss konstant. Dabei entstehen ständig Kälber, die bei der Geburt üblicherweise mit einem Flaschenzug aus dem Körper der Mutter gezerrt werden. Die Milch soll dem Bauern Geld einbringen. Das Kälbchen wird deshalb von der Mutter getrennt in einem so genannten Iglu gehalten (ein schöner Begriff für Isolation und Enge) und erhält einen Milchersatzstoff als Nahrung.

Kurz darauf folgen lange Tiertransporte an die profitabelsten Schlacht- und Mastorte quer durch Europa und sogar darüber hinaus. Die Mütter bleiben in den Ställen zurück. Häufig angekettet und mit weniger Bewegungsmöglichkeiten als im Hühnerkäfig. Liegen und stehen auf kot- und uringetränkten Spaltenböden – das ist alles, was eine Milchkuh darf.

Die Ketten und Bänder fressen sich in Haut und Fleisch, Gelenke werden wund, entzünden sich und schwellen an. Auch die wenigen Kühe, die im Sommer auf der Weide zu sehen sind, verbringen den Winter üblicherweise im Stall, häufig in Anbindehaltung. Auch das Euter entzündet sich schmerzhaft – Mastitis ist Alltag in der Milchwirtschaft. Nach 4 bis 5 Jahren erfolgt der letzte Tiertransport. Die Kuh ist ausgemolken, ausgemergelt – nur noch Haut und Knochen. Alle Energie steckte sie in die maximale Milchleistung.

Manch eine Kuh erreicht den Schlachthof nur als Krüppel, ist zu schwach zum Laufen. Die Branche nennt Tiere wie dieses einen „Downer“. Eine Seilwinde schleppt das Tier zur Schlachtbank. Milch ist nicht nur das Produkt eines lebenden Tieres. Milch steht für unermessliches Tierleid, für Massen- und Kettenhaltung, für die Tötung von Kälbern und ihren Müttern.

Folgen für die Umwelt

Die Milchwirtschaft verursacht auch eine massive Umweltverschmutzung. Die Gülle verseucht Luft, Böden und Wasser. Kühe stellen einen der Hauptfaktoren der Klimaerwärmung dar. Das Methan aus den Körpern unzähliger Rinder übersteigt sogar die Belastung des Autoverkehrs. Die Milchproduktion geht mit einer extremen Ressourcenverschwendung einher: Für ein Glas Milch werden etwa 200 Liter Wasser verbraucht, für eine Scheibe Käse 100 Liter Wasser. Milch, egal ob konventionell oder bio, zerstört die Umwelt.

Folgen für Ihre Gesundheit

Kuhmilch ist exakt auf die Bedürfnisse des Kalbes abgestimmt. Die Folgen für den menschlichen Körper sind gravierend. Studien belegen, dass Kuhmilchkonsum in Verbindung mit schweren Krankheiten wie Osteoporose, Akne, sowie Herz- und Krebserkrankungen steht. Viele Menschen wissen nicht, dass sie laktoseintolerant sind und können sich ihre Beschwerden nicht erklären. Es gibt sehr gute Alternativen aus rein pflanzlichen Quellen. Soja-, Reis- und Hafermilch sind beispielsweise Alternativen, die Kälber und Kühe retten, die Umwelt schonen und nicht krank machen.

Quelle: soko-tierschutz.org

Video: Die Tiere und wir (Von Soko-Tierschutz e.V.