Tierschutz-Nachrichten

Kein Scherz: Eine Grünen-Politikerin will Esel-Karren in ihrer Stadt als Taxis einsetzen

Foto: pi.news.net

Die Ortsvorsteherin von Mörsbach, einem Ortsteil von Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) will mit einer wie aus dem vorigen Jahrhundert stammenden Idee das Nahverkerkehrsproblem in ihrem Ort lösen. Dort fahren nämlich die Busse nur noch bis 18.30 Uhr. Wer später noch was unternehmen will, muss laufen oder das eigene Auto nehmen.

Doch die Grünen-Politikerin Susanne Murer hat einen Plan, wie Einwohner und Touristen sich schon bald ganz bequem durch ihren Ort chauffieren lassen könnten: Eselkarren sollen in den Abendstunden auf Abruf bereit stehen und wie Taxis eingesetzt werden. Da kann ich nur eines sagen: Armes. armes Deutschland! Herzlich willkommen im Mittelalter!


Vietnam: Gallebären sterben kurz vor ihrer Rettung

Sie mussten jahrelang entsetzliche Qualen als Gallebären auf einer vietnamesischen Farm im Distrikt Xuan Loc (Provinz Dong Nai) erleiden, und ihre Rettung war so nah. Doch kurz bevor die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN die vier Bären in ihr Bärenschutzzentrum BÄRENWALD Ninh Binh bringen konnte, starben die Tiere auf bisher unerklärliche Weise.

Der Halter der Bären hatte eingewilligt, die Tiere freiwillig an VIER PFOTEN abzugeben. Doch als VIER PFOTEN-Mitarbeiter vorletzte Woche seine Farm besuchten, um die Transportfähigkeit der Tiere in Anwesenheit der lokalen Behörden für die anstehende Rettung zu untersuchen, fanden sie eine Bärin tot vor. Ihre Gallenblase und ihre Leber waren ihr bereits entnommen worden. Diese bringen auf dem Schwarzmarkt horrende Summen ein. Auch die drei anderen Farmbären verstarben kurz darauf in derselben Woche. Ihre Rettung hätte in der übernächsten Woche erfolgen sollen.

Obwohl die vietnamesische Regierung wiederholt angekündigt hat, Gallebärenfarmen zu schliessen, leiden noch immer geschätzte 800 Tiere auf etwa 250 Bärenfarmen unter entsetzlichen Bedingungen: Sie sind unterernährt, dehydriert, verwahrlost und laufen Gefahr, von ihren Besitzern getötet zu werden. Denn der illegale Verkauf von Organen wie Gallenblase oder Leber bringt schnelles Geld.

Bärengalle gilt seit mehreren tausend Jahren als Heilmittel in der traditionellen chinesischen Medizin und wird zur Behandlung von Augenkrankheiten, Hämatomen, Verdauungsbeschwerden und anderen Beschwerden verwendet. Obwohl ihre Wirkung selbst von renommierten Experten der traditionellen chinesischen Medizin angezweifelt wird und es wesentlich bessere pflanzliche und synthetische Alternativen gibt, ist sie bis heute ein begehrtes Produkt in vielen asiatischen Ländern. Zwar ist in Vietnam der Besitz, Verkauf und Konsum von Bärengalle seit 2005 verboten, doch die Haltung der Tiere ist nach wie vor erlaubt. Vielen Bären wird weiterhin illegal Galle abgezapft und der illegale Handel mit Bärengalle auf Vietnams Strassen, in TCM-Shops, auf Gallebärenfarmen und im Internet blüht.

Quelle: wildbeimwild.com


Unterzeichne die Petition gegen russisches Walgefängnis! Orca-Baby Kirill vermutlich tot.

Die Tragödie im Walgefängnis an der russischen Küste spitzt sich zu: Bereits drei der rund 100 Wale sind tot! Jetzt soll auch noch ein vierter Wal – ein Baby-Orca namens Kirill – an den widrigen Bedingungen vor Ort gestorben sein. Die Meeresriesen werden in winzigen Zellen gehalten. Sie sollen illegal an chinesische Delfinarien verkauft werden. Zusätzlich zu der grausamen Tierquälerei friert auch noch das Wasser um die Zellen zu. Wie lange die restlichen Wale die eisigen Temperaturen überleben, ist ungewiss.

Greenpeace-Aktivisten unternehmen alles, um die Tiere am Leben zu erhalten und sie aus dem Gefängnis zu befreien. Sie haben den Betreibern auch angeboten, für Generatoren, zwei Tierärztinnen und bessere Nahrung aufzukommen. Jetzt brauchen die Wale einen unüberhörbaren öffentlichen Aufschrei! Wir müssen den russischen Behörden deutlich machen, dass die Weltbevölkerung zusieht. Nur so haben die Tiere eine Chance zum Überleben!

Nutzen wir jetzt unsere gemeinsame Kraft, um die Wale zu befreien – Bitte unterzeichne die Petition hier auf meeresschutz.greenpeace.at