Tierschutz geht uns alle an!

Petition gegen das Abschlachten der Flughunde

Es ist ein tödlicher Plan: Die Regierung von Mauritius will wie bereits 2015 und 2016 wieder Tausende Flughunde umbringen – 13.000 Tiere! Angeblich fressen sie den Obstbauern die Ernte weg. Der Abschuss könnte zum Aussterben der Spezies führen.

Tierschützer kämpfen gegen die Tötungsaktion. „Das Abschlachten ist durch nichts zu rechtfertigen“, sagt Vikash Tatayah von der Mauritian Wildlife Foundation. Bereits 2015 initiierte die Regierung eine erste Massentötung. Dabei wurden 30.938 Tiere erlegt – jeder dritte Flughund! 2016 wurden weitere 7.380 getötet. Jetzt also nochmals 13.000.

Die Tötungsaktionen haben dazu beigetragen, dass Flughunde jetzt als vom Aussterben bedroht gelten. Ein Zyklon oder längere Trockenheit könnte genügen, die gesamte Population auszulöschen.

Bitte unterschreibe daher auch Du den Appell an die Regierung von Mauritius, diesen Tötungsaktionen umgehend Einhalt zu gebieten.


Massentötungen sind keine Lösung !!!

Afrikanische Schweinepest, Milzbrand, Schäden am Ökosystem: Es gibt viele vermeintliche Gründe, die für die massenhafte Tötung von Wildtieren vorgeschoben werden. Diese sogenannten Keulungen finden weltweit statt. Doch ein langfristiger Erfolg bleibt meist aus, häufig passiert sogar das Gegenteil und die verbliebenen Tiere vermehren sich umso mehr.

Zudem werden Tiere ohne wissenschaftliche Grundlage abgeschossen, die Methoden sind grausam oder finanzielle Interessen stehen über allem. In Sambia sollen bei einer solchen Keulung sogar Trophäenjäger 2.000 Flusspferde schießen und dafür viel Geld bezahlen. Keulungen sind auch deshalb sinnlos, weil sie keine Lösung für das wirkliche Problem sind: die Zerstörung von Lebensräumen und Ökosystemen durch den Menschen.

Siehe: Massenhafte Tötungen von Wildtieren“

Siehe: „Finning – Raubbau am Meer“