Tierschutz geht uns alle an!!!

Die Menschheit hat 60 % der Wildtiere seit 1970 ausgelöscht

Von Wild beim Wild

Die Zahl der weltweit lebenden Wildtiere ist laut einem Bericht der Umweltschutzorganisation WWF in den vergangenen Jahrzehnten drastisch geschrumpft. Zwischen 1970 und 2014 sei die Zahl der in Wildnis lebenden Wirbeltiere durch menschliche Aktivitäten um 60 Prozent zurückgegangen, heisst es im veröffentlichten WWF-Weltzustandsbericht 2018. Hauptgrund sei der Verlust von Lebensraum für Tiere etwa durch Landwirtschaft, Bergbau und […]

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Wie viel System steckt hinter der Tierquälerei im Schlachthof Bad Iburg?

Stunde um Stunde haben die Kameras gefilmt, was auf dem Schlachtbetrieb passiert. Heimlich aufgenommen von Tierrechtlern des Vereins „Soko Tierschutz“. Die Mitarbeiter, die Lieferanten, die Tierärzte fühlten sich offensichtlich unbeobachtet in ihrem Tun. Über einen Zeitraum von etwa einem Monat liegt Filmmaterial vor. Es zeigt geschundene, verletzte Tiere, die in ihren letzten Minuten leiden mussten, weil Menschen gegen geltende Gesetze verstoßen haben.

Friedrich Mülln von der „Soko Tierschutz“ hat das Material ausgewertet. So etwas habe er noch nicht gesehen, sagt er. Und der Tierrechtler hat schon viele Missstände in Schlachthöfen dokumentiert. Auch Insider aus der Fleischbranche und Behördenvertreter sind schockiert.

Schlachthof Bad Iburg = Zentrum eines Systems, in dem allem Anschein nach nur eines zählte: Profit. Und etwas anderes ganz gewiss nicht: das Wohl der Tiere! Die Redaktion der shz (Schlesweig-Holsteiner Zeitung) hat weiteres Videomaterial von Soko Tierschutz erhalten und eingesehen, sich aber dagegen entschieden, es zu zeigen. Daher hier an dieser Stelle nur eine Beschreibung dieses gesichteten Videomaterials:

Im Bildvordergrund trennt ein Mitarbeiter die Gliedmaßen einer getöteten Kuh mit einem Beil ab. Im Hintergrund liegt ein offenbar nur wenige Tage altes Kalb auf dem Boden. Das Tier zuckt regelmäßig. Friedrich Mülln vermutet, dass es unzureichend betäubt wurde? Ein weiterer Mitarbeiter nimmt und tötet es.

Ein Transporter fährt rückwärts an die Entladerampe heran. Wie so oft in den vielen Stunden, die die Kameras aufgezeichnet haben. Dieses Mal kommt aber nicht die Seilwinde zum Einsatz, mit der laut Tierrechtlern binnen eines Monats etwa 160 liegende Kühe in den Schlachthöfen gezogen worden sind. In diesem Fall greift ein Mann zur Mistforke. Er scheint bewusst auf das Gesicht des Tieres zu zielen. Immer und immer wieder sticht er zu, bis die Kuh den Anhänger verlässt.

Eine Milchkuh poltert von einer Laderampe, zu schwach, um wieder aufzustehen. Das Tier fällt so ungünstig, dass ein Bein die Tür zum Schlachtraum blockiert. Ein Mitarbeiter versucht sie zu öffnen. Immer und immer wieder reißt er an der Tür, bis offensichtlich das Bein der Kuh nachgibt und bricht.

Tiere werden schwer verletzt angeliefert. Bei einer Kuh hängt ein Hinterlauf wohl nur noch an Sehnen. Per Seilwinde wird das Tier vom Transporter geschleift. Im Hintergrund sind zwei weitere Kühe zu erkennen. Auch sie können offenbar nicht mehr stehen. Bei anderen Tieren ist gänzlich unklar, ob sie überhaupt noch leben.

Ein mutmaßlicher Mitarbeiter des Schlachthofs steht auf einer am Boden liegenden Kuh und verteilt Stromstöße an die umstehenden Tiere. So treibt er die sichtlich abgemagerten Tiere in den Schlachtbereich. (Noch viele weitere grauenhafte Beispiele liessen sich beliebig fortsetzen!)

Doch ist dieser Skandal der illegalen Schlachtung kranker, schwacher, verletzter und vielleicht schon länger toten Tiere nicht noch viel größer? Beginnt dieser Skandal nicht schon viel früher – auf den Bauernhöfen? Und endet er nicht viel später – auf den Tellern der gewissenlosen Fleischkonsumenten?

Quelle: shz.de



Video von Animals Angels über tierschutzwidrige Tiertransporte

Mehr als 10 Jahre ist die EU-Tierschutz-Transportverordnung bereits in Kraft. Im nachfolgenden Video „10 Years of Regulation – Animals‘ Angels Field Experience 2007-2017“ ziehen die Aktivisten von Animals Angels Bilanz und lässt verschiedene Experten über das Leid der Tiere während dieser Transporte zu Wort kommen.

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Ein Kommentar zu “Tierschutz geht uns alle an!!!

  1. Die wirklich allergrößte Schande auf dieser Erde ist, was den Tieren angetan wird.
    Man kann es einfach nicht glauben!!!
    Es macht mich fassungslos, traurig und wütend zugleich.

    Ich bin unendlich froh, dass ich Veganerin bin.

    Gefällt 2 Personen

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