Die tausend Facetten des Rassismus


In meinem Leben waren und sind es stets drei Dinge, welchen ich mit absoluter Vehemenz begegne und nimmer toleriere: Tierquaelerei, Rassismus und Kindsmissbrauch! Dagegen stehe ich ein bis zu meinem Tod! Und wie eng diese drei zusammenhaengen, werden wir gleich sehen – und sie koennen unbewusst und versteckt auftreten, deshalb sollte jeder Mensch, welcher sich zu den Erwachten zaehlt, eben stets wachsam sein! Alle drei dieser aeusserst verwerflichen Phaenomene haben eines gemeinsam: sie richten sich gegen den Schwaecheren und werden entweder aus kriminellen Impulsen, Machtgehabe oder Unachtsamkeit begangen! Dabei ist die Palette der Verfehlungen sehr breit und reicht von gelegentlichem unbewusstem Fehlverhalten bis hin zu schwerkriminellen Handlungen, welche obendrein vom Gesetz nicht selten geschuetzt und kaschiert werden!

Rassismus liegt am Ursprung der Erniedrigung, Ausbeutung und Versklavung des Mitmenschen und erstreckt sich auch hinein bis ins Tierreich, wobei der Ausbeuter immer von seiner Machtposition gegenueber dem Opfer ausgeht und diese keinen Augenblick hinterfragt, da er sich allmaechtig fuehlt!

Ueber das erste Fehlverhalten, die Tierquaelerei, habe ich bereits viel geschrieben und werde ich noch sehr viel schreiben, denn dieser Blog ist ja dieser Sache gewidmet! Die dritte Verfehlung, den Kindsmissbrauch, erwaehne ich deshalb, weil sehr oft kriminell veranlagte Gemueter sich zuerst an Tieren vergreifen, was ja meist straffrei ueber die Lebensbuehne geht – und wenn sie so allmaehlich merken, dass sie straffrei davonkommen und sich damit zu langweilen beginnen, setzen sie die Tat an wehrlosen Opfern ihrer eigenen Spezies fort, sehr oft auch ohne belangt zu werden. Darunter zaehle ich folgende schwere Vergehen, welche von vielen oder den meisten Staaten ueberhaupt nicht geahndet werden:

Rassenwahn ist ein Phaenomen, welches sich auf alle Gattungen erstreckt – und speziell bei Hunden erbaermliche Urstaende feiert! Sogenannte Rassenprahler kaufen sich einen teuren Luxushund (oder mehrere), dressieren sie sehr oft, oder treiben anderweitig Schindluder mit ihnen! Leute mit einem rassistischen Profil sind krank, obwohl sie diese Eigenschaft gerne in jedem anderen sehen…

1. Agressive pornographische Filmszenen, sehr oft begleitet von physischer Gewalt. Die hirntoten Konsumenten sollten bitte bedenken, dass hier meistens Kleinkinder jeden Alters freien Zugang zu TV, Video und DVD haben und durch solche Szenen schwer traumatisiert werden koennen! Solch unzensiertes, freizirkulierendes Zeug ist demnach Kindsmissbrauch!

2. Kindsmissbrauch ist nicht immer sexueller Natur! Es kann sich auch um solche Dinge, wie z.B. schwere Tierquaelerei handeln, welche Kindern zugemutet wird, wie etwa der spanische Stierkampf, wo Kleinkinder ohne Altersbegrenzung Zutritt haben! Solche Kinder koennen fuer ihr ganzes Leben geschaedigt sein (wie dies bei mir der Fall ist), oder empathisch verdorben werden!

3. Das gesetzliche Heruntersetzen der sexuellen Volljaehrigkeit auf nunmehr 14 Jahre ist ein Verbrechen, denn ein vierzehnjaehriges Kind hat ein Recht auf seine Kindheit, ohne dass es bereits selbst ein Kind im Bauch traegt – und den oft sehr viel aelteren Mann bekochen muss und nachher herhalten! Das ist absolut pervers und verachtenswert! Im Zuge des laufenden weltweiten Kriegsgeschehens, vor allem im Nahen Osten, wo Eltern keine Moeglichkeit mehr haben, sich um ihre Kinder zu kuemmern, verheiraten sie diese oft schon im fruehesten Kindesalter, mit neun oder zehn, dem erst-besten dahergelaufenen Kerl! Diese Maedchen werden in eine Hoelle des Leidens geworfen, von welcher sich ein Mann wahrscheinlich kaum eine Vorstellung macht! Fuer kleine und junge Maedchen besonders ekelhaft und widerlich ist die Annaeherung durch einen sehr viel aelteren Mann! Falls er selbst nicht viel aelter ist, ist es vielleicht nicht ganz so schlimm, aber ein Urteil darueber faellen moechte ich in diesem Falle nicht!

Tiere brauchen nicht gezuechtet zu werden – wir finden jede Art und Rasse von ihnen in zahllosen Auffangstellen! Diese Tiere warten nur auf ein schuetzendes Zuhause und ein liebendes Herz, welches sich um sie kuemmert!

Nun wenden wir uns aber dem heutigen Hauptthema, dem Rassismus zu, welcher auf allen Ebenen weltweit grassiert und jede Bevoelkerungsschicht der Menscheit und jede Tiergattung heimsucht! Mit diesem leiden Thema wurde ich bereits als junges Maedchen konfrontiert, als in der Schweiz zur Zeit des Nationalisten James!!! (sic) Schwarzenbach eine richtige Hexenjagd auf Italiener stattfand! Uns wurden Steine ins Fenster geworfen und in der Schule erlebte ich jahrelang ein Martyrium besonderer Art! Tierlifresserin wurde ich gerufen! Aber irgendwie habe ich das Gefuehl, dass diese schmaehliche Bezeichnung mir dabei half, so schnell wie moeglich Vegetarierin und anschliessend Veganerin zu werden! Damals begriff ich: man kann auch von seinem Feind was lernen! Wer mir den wohl gesandt hat?! Irgendwann mal beruhigte sich diese Sache dann auf der nationalen Ebene, weil Schwarzenbach’s Schwester einen Italiener heiratete und James dann fand, man muesse dafuer Verstaendnis haben und ‚einen etwas groesseren Kreis ziehen‘! Schoen!

Die Qualzucht von Schweinen und Rindern gehoert mit zum Verwerflichsten, das der Mensch ‚geschaffen‘ hat!

Als ich aber mein Betaetigungsfeld auf den Tierschutz und die Welt der Tiere konzentrierte, bemerkte ich sehr bald, dass es auch hier von Rassismen nur so wimmelte! Schwer zu leiden hatte ich mit meinem Tigerscheckhengst Sioux, erstens weil er ein Hengst war und in der Schweiz generell alle Hengste kastriert werden und zweitens weil er ein Tigerscheck war, ein irisches Zigeunerpferd! Es mutet den Leser vielleicht utopisch an, aber mein Martyrium begann von neuem und es war mir waehrend meiner ganzen Pferdezeit ein Ding der Unmoeglichkeit, aus dieser rassistischen Matrix auszusteigen! Ich wurde gehaenselt wegen seiner rosa Nase, mit der Bemerkung mein Hengst sei schwul, dann wegen der Tupfen rief man mich Pippi Langstrumpf, oft wurde ich mit Indianergeheul empfangen und wenn auf der Weide irgendein Pferd verletzt war, dann war mein Hengst schuld!

Er durfte dann nicht mehr auf die Weide, aber die Pferde waren weiter verletzt – es war also nicht mein Hengst! Er wurde hinter meinem Ruecken geschlagen, ihm wurde das Stroh hinterruecks weggenommen und noch andere Dinge, welche mich und vor allem ihn sehr leiden machten. Und dort, wo er zuletzt stand, war da eines Tages kein Hengst mehr! Ich kann den Gedanken nicht loswerden, dass der (Schweizer) Chef des Gnadenhofes hier in Frankreich ihn hinter meinem Ruecken kastriert hat! Dies ist fuer mich bis heute ein sehr traumatisches, verletzendes Erlebnis, ueber welches ich nicht spreche und mich sehr quaelt!

Tigerscheck-Pferde werden oft in rassistischer Weise diskriminiert, erstens weil sie kleiner sind als die anderen, zweitens wegen der Farbe und wenn es noch ein Hengst ist, dann ist in der Schweiz endgueltig Feuer im Dach!

Aber auch daraus hatte ich etwas gelernt, naemlich dass es z.B. den Hunden gleich geht, dass der Rassenwahn beim Hund etwas vom Widerlichsten ist, womit ich konfrontiert wurde! Zum einen existieren etliche Qualzuchten, wo die Tiere kaum noch durch die Nase atmen koennen, oder sie sind viel zu gross und sterben zu frueh! Aber das schlimmste ist die Zucht von den sogenannten Kampf-Hunderassen, bei welchen systematisch Tiere, welche als ‚gefaehrlich‘ gelten, ausgemerzt werden! Es ist ganz einfach kriminell, solche Tiere zu zuechten. Die alleinige Schuld bei all diesen Unfaellen traegt der Mensch und sein morbides Gesetz, welches solche Zuchten weiterhin erlaubt, ohne jegliches Verantwortungsgefuehl und ohne jeglichen Verstand, aber das kommt davon, wenn bis heute die hohe Richterlichkeit sich in Hermelin kleidet – da muss es ja foermlich fehlgesteuert sein, das ganze System!

Hunde- und Katzenzuchten sollten dringend verboten werden! Adoptieren, statt kaufen!

Ein gleiches finden wir bei vielen Pferderassen, wie etwa den Tennessee-Walking Horses, welche schwerste Tierquaelerei ueber sich ergehen lassen muessen, nur um bei den Paraden elegant zu schreiten! Es werden heute Schweine- und Rinderrassen gezuechtet, welche diesen Gattungen gar nicht mehr aehnlich sehen, nur damit der Mensch sie doppelt und dreifach parasitieren kann.

Zahllose Rassen wurden aus dem Wildhund und dem Wolf herausgezuechtet! Der Mensch hat das zu verantworten! Wir muessen sie alle lieben und die Verantwortung fuer sie uebernehmen, denn der Hund ist eine der erstaunlichsten Spezies unter der Sonne und des Menschen bester Freund, was er ueber die Jahrtausende hindurch unter Beweis stellt – im Gegensatz zum Menschen, welcher ihn sehr oft mit beispielloser Grausamkeit behandelt – womit sich dieser zweibeinige Lump selbst disqualifiziert unter den Arten!

Wahrlich, Rassismus ist sehr facettenreich – und ich habe mit diesem Thema noch lange nicht abgeschlossen, dessen Spannbreite ueber den ganzen Globus und bis hinein in die tiefsten Tiefen der Geschichte reicht!

Claudia – bis alle Kaefige leer sind

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31 Kommentare zu “Die tausend Facetten des Rassismus

  1. Guten Tag!

    Bitte entschuldigen Sie, dass ich so lange nicht mehr hier geschrieben habe, aber es fällt mir immer schwer zu schreiben, da ich nur Einfingersuchsystem schreiben kann.

    Ich finde, es hätte mehr Nachsicht mit der Kommentatorin geübt werden sollen. Ich vernahm, dass sie Italienerin ist und nach Frankreich eingewandert ist. Können wir Deutschen etwa über italienische Geschichte mitreden? Nein, können wir nicht, weil wir uns doch viel mehr mit uns selbst beschäftig haben. Auch von Migranten, die in unser Land kommen, können wir nicht erwarten, dass sie Ahnung von Deutschland haben.

    Zum Märchenkönig von Bayern

    Seine Schlösser sind heute ein Touristenmagnet und füllen die Kassen der Hoteliers. Besonders Amerikaner, Japaner und Chinesen bestaunen den Prunk des Märchenkönigs. Sie lieben ja alles kitschige und protzige.

    Ein Tierfreund war der Märchenkönig aber nicht, ganz im Gegenteil, denn allein sein riesengroßer Hermelinmantel soll über 1000 Wieseln den Tod gekostet haben und das Wiesel in Bayern wäre fast ausgerottet worden, weil sogar die Schulkinder angestiftet wurden, Fangeisen auszulegen. Wer weiss wieviele andere Tiere darin einen qualvollen Tod erleiden mussten. Während der Märchenkönig im Hermelinmantel umher stolzierte, hatten die armen Kinder Bayerns damals keine Schuhe, sondern mussten sich aus Armut Lumpen um die Füße binden. Reich waren schon die, die Holzpantinen hatten. Die Abgabenlast war enorm, alles Geld gab der König für sich aus.

    Fotos von seinen Hermelinmänteln und ein Foto von seinem Thron:

    http://www.neuschwanstein.de/deutsch/ludwig/biograph.htm

    https://schloesserblog.bayern.de/residenz-muenchen/weihnachtsgans-war-gestern-festliche-menues-in-der-residenz/attachment/pfauenthron500

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  2. Liebe Frau Marrapodi!

    Ich fände es schade, wenn Sie fürderhin keine Blogbeiträge hier in Wolfgangs Blog mehr schreiben würden, denn Ihre Blogbeiträge machten Wolfgangs Blog bunter, durch Ihren ganz persönlichen Stil.

    Ich z.B. habe einen anderen Stil und ich mochte z.B. die vielen aus dem Netz genommenen Fotos nicht, weil Sie oft meiner Meinung nach kitschig waren (Beispiel: obiges Foto eines Wolfes in einem lila Herzen). Aber diese meine Meinung habe ich nie geäußert, weil ich weiß, daß viele Leser anderer Meinung sind und sie sich durch diese Fotoauswahl mehr angesprochen fühlen als durch mehr sachliche Fotos. Insofern würde, wenn Sie denn wirklich bei Wolfgang nicht mehr schreiben wollen, ein bunter Baustein in seinem Blog fehlen, der bestimmt einen großen Teil der Leser ansprach. Bunte Vielfalt ist schon wichtig.

    Bitte nehmen Sie manch kritischen Satz von mir nicht persönlich! Mir ging es nur um die Sache und es ist ja nun mal so, daß wenn ein Blogbetreiber zu den Blogbeiträgen Kommentare zuläßt, dann kann man nicht erwarten, daß zu allem und jedem nur Jubelkommentare kommen, sondern eben auch Kritik an einigen Äußerungen kommt.

    Was nun ihre Enttäuschung anbelangt, daß ich Ihnen das Thema „Leopold“ weggeschnappt habe (Marrapodi: „dass Sie mir den Koenig Leopold einfach so vor der Nase weg schnappen, denn den wollte ich dann ganz gross bringen bei meinen zukuenftigen Vortraegen“), worüber Sie auch schreiben wollten, da hätten Sie einfach nur googlen brauchen und hätten festgestellt, daß ich diesen von mir hier verlinkten Blogbeitrag über Leopold schon 2016 geschrieben habe.

    Mir ging es auch mal so, als ich über Schmidt-Rom (ein anhaltischer Maler) einen längeren Aufsatz schreiben wollte und als mir ein älteres Heft über ihn in die Hände fiel, wo der Kunstwissenschaftler Scholtka schon über ihn geschrieben hatte und dies viel fundierter als ich das je gekonnt hätte. Meine umfangreichen Vorarbeiten mußte ich nun, wohl oder übel, in die Tonne schmeissen. Das ist nun mal so. Hätte ich da den Scholtka anschreiben sollen, daß er mir das Thema Schmidt-Rom „weggeschnappt“ hat?

    Also, schreiben Sie weiter bei Wolfgang und sein Sie keine beleidigte Leberwurst! Dazu besteht doch wirklich kein Anlaß.

    Alles Gute
    Ihr
    Bernd Nowack

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  3. Werte Frau Marrapodi!

    Sie werden es schon gemerkt haben, daß wir weltanschaulich absolut nicht zusammen kommen können. Da sind wir wie Feuer und Wasser und jeweils auf der gegenüber liegenden Seite der Klassenkampffront. Das zuzukleistern wäre Unsinn. Das muß man akzeptieren und hinnehmen und es ist zwecklos den anderen agitieren zu wollen, aber dennoch sollte man doch zivilisiert diskutieren können, oder?

    So können Sie mich z.B. nicht mit ihrem Satz „dass Leute wie etwa Hitler, PolPott, Khomeney oder Robespierre“, insofern agitieren, daß ich einseitig, einen Pol Pot als „Monster“ ansehe, ein plumper Trick westlicher Ideologie, die den Balken im eigenen Auge nicht sehen will, stattdessen auf den Splitter im Auge des Gegners immerfort hinweist.

    Wieso erwähnen Vertreter der kapitalistischen westlichen Gesellschaft immer wieder Pol Pot als Massenmörder? Doch nicht etwa, weil er Menschenleben auf dem Gewissen hat, sondern weil er der Führer der „kommunistischen“ Roten Khmer war. Daß diese Roten Khmer weit weg von den Grundlagen des Marxismus-Leninismus agierten, wie z.B. jetzt die nordkoreanischen „Kommunisten“ mit ihrer Erbmonarchie oder die kapitalistisch gewordene KP Chinas, das wird tunlichst unterschlagen.

    Ganz unterschlagen werden dagegen die eigenen Verbrechen, die des ach so freiheitlichen Westens, wie z.B. die grauenvollen Massenmorde der Belgier an den Kongolesen. Auch Sie haben in Ihrer Aufzählung Pol Pot erwähnt und z.B. nicht den belgischen König Leopold, wo der doch aber viele Millionen mehr ermorden ließ als Pol Pot. Dieser propagandistisch einseitige Blick des Westens auf die Weltgeschichte, verfängt natürlich bei einem gelernten DDR-Bürger, wie ich es bin, nicht, der schon durch seine Ausbildung, angefangen von der Schule, gelernt hat, dialektisch zu denken.

    Das absolut heuchlerische des Westens ist, daß man immer wieder Pol Pot anführt, um auf einen „kommunistischen“ Massenmörder mit dem Finger zu zeigen, einem Mann, dem die Nachwelt keine Kränze flicht, geschweige denn Denkmäler, gleichzeitig aber dem jetzigen Königshaus von Belgien Ehre erweist, Nachfahren eines der größten Massenmörders. Ja, es wird sogar kein Anstoß daran genommen, daß in Belgien Denkmäler dieses Massenmörders stehen.

    Es ist Ihnen und den Lesern des Wolodja-Blogs doch wohl bekannt, daß Leopold die Hälfte der Bevölkerung des Kongo ermorden ließ und hundertausende Kongolesen durch Armabhacken „bestrafen“ ließ? Hier, sogar mit alten Fotos:

    http://barrynoa.blogspot.com/2014/01/zweierlei-ma-bei-volkermord.html

    Alles Gute für Sie, werte Frau Marrapodi!

    Ihr

    Bernd Nowack

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    • Eigentlich habe ich mir vorgenommen, auf Sie nicht mehr zu reagieren, aber hier ist nun wirklich sehr schade, dass Sie mir den Koenig Leopold einfach so vor der Nase weg schnappen, denn den wollte ich dann ganz gross bringen bei meinen zukuenftigen Vortraegen ueber die Ausbeutung Afrikas, Afrika und die vegane Diaspora in Uebersee und die vegane Kultur der afrikanischen Hebrews, Rasta und Kemet! Aber daraus wird eh nichts mehr werden, denn Sie rennen mir alle Tueren ein und reissen die Ueberraschungen weg! Aber Sie wissen ja eh schon alles besser als ich – und die uebrigen Leser interessiert es wahrscheinlich eh nicht! Also lassen wir das ganze bleiben! Dies ist gut so, denn so kann ich bereits hier ankuendigen, dass ich in Zukunft viel mehr Zeit mit meinem Buch verbringen werde, statt hier die von Ihnen im voraus zerstreuten Brosamen aufzulesen!

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      • Liebe Claudia,
        hierzu meinerseits nur kurz das folgende: Deine hier zu lesenden Zeilen klingen wie ein Vorwurf und Du meinst ja auch sehr deutlich und klar, dass Dir B. Nowack einen Deiner zukünftigen Beiträge vor Deiner Nase weggeschnappt hätte. Aber dies ist natürlich blanker Unsinn, denn woher soll denn ein Herr Nowack wissen, welche Beiträge Du für die Zukunft geplant hast?
        LG – Wolfgang

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  4. Adressiert an Bernd und Claudia:
    So langsam frage ich mich: Hört Ihr Beiden auch wieder einmal damit auf, Eulen nach Athen zu tragen? Eure gegenseitigen sowie aber auch absolut gegensätzlichen „Klarstellungen“ in allen Ehren, jedoch wenn eine Diskussion ins Leere läuft und keinerlei Positives bewirkt, wäre es dann nicht eventuell klüger und vernünftiger, sie besser umgehend zu beenden?
    Wolfgang

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    • Schluss mit dem ganzen Kack! Ich wuensche, dass morgen hier mein Pausen-Beitrag erscheint oder sonst gar nichts mehr! Im Unterschied zu anderen hier an Bord bin ich noch nicht senil! Tschuess ich bin hier weg! Das ist mir tausendmal zu bloed!

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      • Liebe Claudia,
        so wie Du Deine Nase voll hast, so habe ich sie nun auch sozusagen gestrichen voll infolge Deines obigen Kommentars.
        Wenn Du schreibst „Tschüss, ich bin hier weg“ und es wäre Dir urplötzlich hier auf diesem Blog „tausendmal zu blöd“, was nützt dann noch ein Beitrag von Dir über eine Deinerseits eingeplante Pause hinsichtlich der Arbeit an Deinem Buch? Gar nichts!!!!!

        Desweiteren hat niemand behauptet, dass Du „senil“ sein würdest, was Dich aber offenbar in keinerlei Weise daran hindert, diese angebliche „Senilität“ jenen in die Schuhe zu schieben, die nicht immer allen Deinen Ansichten und Behauptungen zuzustimmen vermögen, sondern diese zu kritisieren wagen. Und wenn Du schreibst „Tschüss, ich bin hier weg“, dann schreibst Du das doch letztlich nur deswegen, weil Du allem Anschein nach sachlicher Kritik gegenüber sehr, sehr unverträglich bist.

        Dieser ganze „Kack“ hat ja damit begonnen, dass Du in einem Deiner Beiträge dieses stolze Volk der Massai als ganz besonders tierliebende Menschen regelrecht in den Himmel gehoben hast. Aber solch tierliebende Menschen sind diese Massai ganz gewiss nicht, denn auch dieses Volk hat seine Ecken und Kanten. Aber von einer diesbezüglichen Einsicht Deinerseits nicht der geringste Hauch, sondern ein hartnäckiges Beharren auf Deinem Standpunkt. Und dies gilt ebenso hinsichtlich der von Dir gerühmten und wertgeschätzten beiden Könige, nämlich des Bayernkönigs und Friedrich des Grossen, denn niemand darf es vermutlich wagen, Dir hinsichtlich dieser in Deinen Augen so sehr „grossen Persönlichkeiten“ diesen und jenen Gegenwind ins Gesicht zu blasen. Wer es aber dennoch wagt, ist angeblich „senil“ und ein ganz, ganz übler Bösewicht, was jedoch ein Hinweis darauf ist, dass Dir offenbar eine sachliche und in keinerlei Weise beleidigende Kritik sehr zuwider ist und Dich daher dieser ganze „Kack“ so sehr anwidert, dass Du erneut von Bord springen willst. Aber dies ist und bleibt einzig und allein Deine Entscheidung und nicht die meinige.
        Mit lieben Grüssen – Wolfgang

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    • Sehe ich nicht so, denn Frau Marrapodi ist doch absolut keine Dumme, sondern im Gegenteil! Und intelligente Menschen sind lernfähig! Außerdem ist unsere kleine Diskussion doch auch gut für unsere Gehirnzellen, wenn Wissen aufgefrischt wird. Desweiteren ist es doch auch für Leser interessant, für Leser, die sich bisher wenig mit Geschichte beschäftigt haben, die von all dem bisher nichts wußten.

      Von einem Harmoniebedürfnis, welches unterschiedliche Standpunkte künstlich zukleistert, halte ich z.B. gar nichts. Aber das ist Ansichtssache. Aber die Deutschen sind sehr harmoniebedürftig, wie Meinungsumfragen neulich bestätigten. Da monierten die meisten Deutschen den Streit zwischen Merkel und Seehofer und wünschten sich Harmonie. Ich fand das gerade gut, daß Seehofer der Merkel Kontra gab, ganz im Gegenteil, ich fand ihn viel zu diplomatisch.

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  5. Claudia Marrapodi:

    „In der Welt der Politiker gibt es ein paar wenige Ausnahmen, wie etwa Koenig Ludwig von Bayern und Friedrich der Grosse, die niemals auf die Jagd gingen und grosse Pioniere menschlicher Kultur waren! Friedrich den Grossen kenne ich politisch weniger, aber ich weiss, dass er in seiner Jugend sehr gelitten hat!“

    Der „alte Fritz“ war ein übler Bursche! Seine Landeskinder führte er von einem Eroberungskrieg in den anderen und er führte die Militärpflicht ein. Nicht etwa 2-3 Jahre mußte man in der preußischen Armee dienen und wurde dort grausam geschliffen, sondern 20 Jahre!!!

    Während das Volk geknechtet wurde und Schmalhans Küchenmeister war, da ließ sich Friedrich Schlösser riesigen Ausmaßes bauen, dies im kleinen Preussen!!!

    Dort konnte er, z.B. in Sanssouci (übersetzt: Ohne Sorge) lustwandeln, während das Volk in Armut dahin siechte und die Männer aus dem Land vor dem Militärdienst ins freiheitliche Anhalt (meine Heimat) flüchteten. Daß er eine unglückliche Kindheit hatte, ist bekannt, rechtfertigt aber nicht seine abscheuliche Regierung. Wie man so einen Typen gut finden kann und andererseits den französischen König Ludwig XV. weit weniger achtet, das erschließt sich mir nicht und ist mir ein grosses Rätsel.

    Claudia Marrapodi:

    „Ausserdem verwechsle ich die franzoesischen Koenige Ludwig 14. – Ludwig 15. – Ludwig 16. nicht miteinander – aber ich weiss nur das eine: keiner von ihnen kann dem Bayernkoenig das Wasser reichen: das geistig-seelische Wasser, versteht sich und die Ehre, ja die Ehre, denn um ein Koenig sein zu wollen, muss man wissen, was Ehre ist – und Ludwig von Bayern wusste es – und hat keine Tiere zutode gehetzt!“

    Ludwig von Bayern hat zwar keinen Gefallen an der Jagd gefunden, was ihn ehrt, aber ansonsten war er der größte Schmarotzer und Aussauger den Bayern je kannte. Das damals arme Bayern mußte unter der Last der Abgaben ächzen, die Bürger in bitterster Armut leben, damit dieser dekadente Schmarotzer ein Schloß nach dem anderen bauen lassen konnte. Der pure Größenwahn, wenn man sich die unzähligen Schlösser heute anschaut. Kaum war ein Schloß fertig, ließ er sich wieder ein neues, noch pompöseres bauen. Ein Glück für Bayern, daß er abgesetzt wurde! Sowohl bei Friedrich, wie beim Bayernkönig wäre ein Robespierre nötig gewesen, also jener Revolutionär, den Sie offenbar sehr verachten und überhaupt nicht mögen. Verständlich, denn er ließ ja alle Schloßbesitzer aus ihren Schlössern schmeißen, wie das auch in der russischen Oktoberrevolution und in der DDR der Fall war. In der DDR wurden die Schloßherren entschädigungslos enteignet, die Schlösser zu Altenheimen und Kinderheimen umgewandelt (Volkseigentum).

    Tut mir leid, daß wir weltanschaulich so weit auseinander liegen. Aber zukleistern kann man das nicht. Was uns allein verbindet, das ist der Tierschutz, der Antispeziesismus und eventuell auch der Antinatalismus, aber bei letzterem weiss ich nicht, wie Sie zu diesem stehen.

    Noch schnell zu Ihrer Frage an mich, ob ich diese TV-Serie Throns of Games (oder so ähnlich) kennen würde: Das muß ich verneinen! Mußte googlen, da mir unbekannt! Als ich aber las „Fantasy“, da muß ich sowieso abwinken. Dafür bin ich überhaupt nicht.

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    • Ich habe ja unten geschrieben, dass ich das politische Programm Friedrichs des Grossen nicht kenne und natuerlich ist eine schlimme Jugend auch keine Rechtfertigung dafuer, seinerseits Unrecht zu begehen! Aber da muss man nun einfach verschiedene Dinge auseinanderhalten: die ethische Gesinnung dem Tier gegenueber – das Verhalten gegenueber dem Mitmenschen, der Politik, dem Krieg und schlussendlich die kulturelle Leistung, denn sonst kriegt man ein totales Durcheinander. Jedenfalls hat dieser Friedrich (wie alle Menschen) seine guten und seine schlechten Seiten! Die schlechten haben Sie mir genannt – und nun moechte ich aber doch noch seinen kulturellen Beitrag hochhalten – und meine Empoerung darueber, was ich beim Besuch von Potsdam 14 Tage nach dem Fall der Berliner Mauer dort vorfand! Das entspricht in etwa dem Palmyra, welches ich vor ca. 40 Jahren sah, demjenigen, welches ich heute vorfinden wuerde, nachdem die Djihadisten dort gehaust haben!

      Ludwig von Bayern war bei seinem Volk beliebt – so oder so – und sein kultureller Beitrag ist einzigartig! Der Wunsch, ihn Robespierre ans Messer zu liefern mutet mich etwas skurril an – und Ihre Vermutung, dass Robespierre fuer mich ein rotes Tuch ist: dem ist nicht nur so! Immerhin war er ein Schueler Jean-Jacques Rousseau’s und figuriert in franzoesischen Annalen als Vegetarier! Er war ein Perfektionist, der irgendwann den schmalen Grat der Rasierklinge uebersprang und sich daran die Schlagader aufriss! Was ihm aber schlussendlich den Kopf kostete war ganz einfach eine zu lange Rede ans franzoesische Volk, in welcher er von seiner (des Rousseau’s) Tugend sang – und dieses (das Volk) ganz einfach (statt des vorgeschlagenen Kuchens der Marie Antoinette) nun endlich seinen Wein und Schinken wollte – und eine Menge Blut saufen!

      Zum Anti-Natalismus: Der Mensch muss SOFORT damit aufhoeren, sich weiter zu produzieren Punkt

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      • Claudia Marrapodi:

        „und meine Empoerung darueber, was ich beim Besuch von Potsdam 14 Tage nach dem Fall der Berliner Mauer dort vorfand! Das entspricht in etwa dem Palmyra, welches ich vor ca. 40 Jahren sah, demjenigen, welches ich heute vorfinden wuerde, nachdem die Djihadisten dort gehaust haben!“

        So, so, die DDR war also angesichts obiger Zeilen von Ihnen – was das nationale Kulturerbe anbelangt – mit den Djihadisten die in Palmyra gehaust haben, vergleichbar?

        Wie überheblich doch gewisse Westler sind!

        Während die deutsche Wehrmacht die französischen Schlösser stehen ließ, Paris z.B. unversehrt blieb, bombardierten die angloamerikanischen Terrorflieger fast alle deutschen Städte bis auf die Grundmauern. Es war eine Glanzleistung der DDR nach dem Krieg, neben Wohnraum fürs Volk z.B. Sanssouci wieder instand zu setzen. Das können natürlich Westler nicht verstehen, d.h. sie wollen es nicht verstehen! Während z.B. der Westen von den USA massiv unterstützt wurde, mußte die DDR jahrzehntelang Reparationen an die UdSSR leisten. Ja, ja, die graue DDR und der glanzvolle Westen (Ironie).

        Ich bedauere es immer mehr, daß die Mauer fiel und sich Westler hier breitmachen konnten, überhebliche westliche Touristen eingeschlossen.

        Marrapodi:

        „Ludwig von Bayern war bei seinem Volk beliebt.“

        Hitler war auch beim Volk beliebt, sogar noch viel, viel mehr als Ludwig von Bayern! lol.

        „– so oder so – und sein kultureller Beitrag ist einzigartig!“

        Ach, über 20 größenwahnsinnige und noch dazu absolut kitschige Schlösser auf Kosten des ausgebeuteten Volkes bauen zu lassen, sind eine kulturelle einzigartige Leistung?

        Ich kann nur noch mit dem Kopf schütteln!

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  6. Werte Frau Marrapodi!

    Ja es ist schon ein Kreuz mit den Speziesisten, die oft ansonsten hervorragende Menschen sind. Ich bin z.B. ein großer Freund der Kunst und die wird oft von Speziesisten betrieben, so der weltbekannte Dirigent Thielemann, bekannt als Chefdirigent der sächsischen Staatskapelle und als Dirigent von Wagner-Opern in Bayreuth.

    Ich bin befreundet mit ihm und dies obwohl er kein Vegetarier ist. Als er neulich zu Besuch bei mir war, siehe: http://barrynoa.blogspot.com/2018/10/zu-besuch-bei-mir-dirigent-christian.html , da brachte ich aber auch das Gespräch auf den Tierschutz, den Antispeziesismus, den Kommunismus und den Antinatalismus und ich bilde mir ein, da doch ein paar Denkanstöße gegeben zu haben. Wenn ich aber von vornherein jeglichen Kontakt zu all denen aufgebe, die nicht zu meiner Weltanschauung passen, dann beraube ich mich ja der Einflußnahme.

    Dasselbe trifft auf „Compact“ zu. Ich bin mit vielem was Elsässer, die AfD-Politiker und Pegida-Leute da schreiben nicht einverstanden. Würde ich aber „Compact“ meiden, dann würde ich mich der Einflußnahme berauben und das sollten wir Tierschütze nicht, sich nur mit Gleichgesinnten umgeben, die man eh nicht überzeugen muß.

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    • Da bin ich mit Ihnen voll und ganz einig! Auch wenn es manchmal sehr schwerfaellt, einen solchen Kontakt aufrecht zuerhalten! Da sind Sie mir einen Schritt voraus, denn da verliere ich oft die Nerven – und der Kontakt ist abgebrochen! Auf dieses Phaenomen machte mich eine junge Veganerin hier in unserer Kleinstadt aufmerksam (ja – die gibt es, die Veganerin!) Der Dialog muss standhalten, denn wenn er abgebrochen ist, ist der ganze Wind aus den Segeln und es herrscht Stillestand! Dass Sie diesen Dirigenten eingeladen haben, ist eine kluge Entscheidung, denn bestimmt ist was bei ihm drin geblieben, das weiterwaechst!

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  7. Werter Herr Nowack,
    wenn ich die weisse Farbe der franzoesischen Flagge fuer bekleckert halte, so hat dies eben genau jenen Grund, dass das fruehe aristokratische Wesen (uebrigens nicht nur in Frankreich, sondern ueberall wo es auftrat) das Volk in Unwissenheit und Armut hielt und ihm jenes Erbe vermachte und es auf jener Stufe liegen liess, wo wir es eben heute wiederfinden! Jahrhundertelange Empathielosigkeit fuehrt zu Empathielosigkeit zu allem, was da fleucht und kreucht! Es ist NICHT der Hochadel und die Aristokratie, welche den Menschen Edelmut lehrte, sondern die stets fruehreifen Koepfe der Kunst, Kultur und (echten) Wissenschaft (worunter sich auch Aristokraten befanden)! Jean-Jacques Rousseau, Victor Hugo, Giuseppe Garibaldi, Emile Zola (Germinal), in den USA Susan B. Anthony oder etwa Harriet Beecher Stowe mit ihrem weltbewegenden Antisklaven-Werk ‚Onkel Toms Huette‘! Uebrigens alle hier genannten waren auch vehemente Tierschuetzer, denn das Wohl ALLER Lebewesen stand ihnen stets am Naechsten! Es gibt sehr wenige erlauchte Haeupter, denen das seelische, koerperliche und geistige Wohl ihres Volkes am Herzen lag, geschweige denn das Los der Tiere! Charles I Stuart of England hat sich die Vivisektion sogar am Hofe vorfuehren lassen! Nachdem er gekoepft wurde institutionalisierte Oliver Cromwell erstmals ein Tierschutz-Gesetz in England! Dies war also nicht der Monarchie zu verdanken! Bei Ihnen ist dies vielleicht anders, aber bei mir gilt das oberste Gesetz, dass ich nur Leute in mein Herz und Vertrauen lasse, die ALLE Lebewesen respektieren! So gibt es Menschen, die einen Picasso, Lawrence Olivier oder Charlie Chaplin trotz deren Corrida-Anhaengerschaft hochhalten! Ich nicht! Fuer mich sind diese alle wertlos: Papierkorb – Picasso – Miro – Dali – Chaplin usw. wie hochwichtig diese auch im Angesichte der Kunst oder Wissenschaft oder was auch immer sein moegen! Dies gilt auch fuer die Religionen! Eine Religion, welche eine rohe Gesinnung gegenueber Tieren hat, ist fuer mich tot! Diejenigen jedoch, welche sich fuer Tiere stark machen, lasse ich in Ruhe, auch wenn ich nicht unbedingt an deren andere Prinzipien glaube!

    Ich hoffe, dass ich mich hier klar und deutlich ausgedrueckt habe, denn es ist wohl logisch, dass Leute wie etwa Hitler, PolPott, Khomeney oder Robespierre, welche alle angeblich Vegetarier waren (nehmen wir es einmal an) fuer mich aber ebenfalls keine akzeptablen Personen sind, da sie die Prinzipien des Vegetarismus ja eben nicht eingehalten haben, sondern diejenigen des Mordens, auch wenn sie kein Fleisch assen! Darunter gesellen sich noch viele Wissenschaftler (ua Albrecht von Haller, Bacon, Edison etc.) die fuer ihre ‚Wissenschaft‘ Tiere mordeten und auf allen Vegi-Listen ihr Unwesen treiben). All diese Personen sind fuer mich Flugasche!

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    • Dem obigen kann ich nur zustimmen, werte Frau Marrapodi. Allerdings was wäre denn geschehen, wenn Ludwig XV. nicht so tolerant gewesen wäre und er hätte die Aufklärer unterdrückt? Ohne die Aufklärung wäre es nie zur bürgerlichen Revolution gekommen und Europa wäre noch lange Zeit in mittelalterlicher Gesellschaftsstruktur versunken.

      Als Verfechter (ich) der klassenlosen Gesellschaft ist das Eulen nach Athen tragen, diese Hinweise auf den reaktionären Charakter der Aristokratie. Nein, mir genügt ja noch nicht einmal die bürgerliche Gesellschaft mit ihren Klassenunterschieden, dem bürgerlichen Besitz an den Produktionsmitteln und der Schere zwischen arm und reich, insofern bin ich da mit Ihnen was den Feudalismus anlangt. Nur, eine bürgerliche Gesellschaft ist bei weitem noch nicht das, was man eine gerechte Gesellschaft nennen kann. Doch zu diesem Schritt konnten sich nicht mal die Sozialfaschisten der DDR (SED) durchringen, die zwar die Schmarotzer enteigneten (Fabrikbesitzer, Großgrundbesitzer, Adel etc.), die aber auch Unterschiede zuließen. So verdiente in der DDR ein Betriebsleiter 5 mal mehr als eine Reinemachefrau und es gab unterschiedliche Renten. All das lehne ich ab. All diese Unterschiede gab es z.B. in der VR Albanien nicht. Dort gab es Einheitslohn und Einheitsrente, eben Gleichheit, das heißt, es gab Kommunismus! Leider war man auch dort noch nicht soweit antispeziesistisch zu denken und die Gleichheit auch auf die Tiere auszudehnen. Aber zumindestens war die Ungleichheit in punkto Menschengesellschaft abgeschafft.

      Ich hatte ja darüber stundenlang mit dem französischen Filmemacher Podrovnik diskutiert. Leider hat er diese Passagen in seinem Film alle weggelassen. Es war ihm wohl zu heikel.

      Übrigens – kennen Sie Podrovnik und seine Filme, die ja auch bei Arte liefen? Fotos von ihm, als er bei mir war und mich interviewte, siehe hier:

      http://barrynoa.blogspot.com/2014/06/heute-bei-mir-im-haus-ein-fernsehteam.html

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      • Ja, in der Vergangenheit lebende Menschen, ob tonangebend oder nicht, waren halt eben Kinder ihrer Zeit und wohl nicht immer mit dem heutigen Massstab zu messen! Jeder ist somit irgendwie ein Zuenglein an der Waage, welche sich in eine entsprechende Richtung hin bewegt. Ich habe da auch ein paar Schwerenoeter, mit denen ich versuche klarzukommen, so wie etwa Alexandre Dumas, der zwar ein sehr engagierter Mann in Bezug auf Menschenrechte und Tierschutz war, aber gleichzeitig auf die Jagd ging! Ebenso der Begruender der SPA, des franzoesischen Tierschutzes – Guy de Maupassant – der ebenfalls Jaeger war! Und zu guter letzt General de Gramont, der mit an Bord war beim neuen Tierschutzgesetz, speziell rief er eines fuer Pferde ins Leben! Aber bei dem ersten in Frankreich abgehaltenen Stierkampf unter dem Patronat von Napoleon II und der Kaiserin Eugénie (welche den spanischen Stierkampf in Frankreich einfuehrte) sass Gramont in der Ehrenloge! Da komme ich einfach nicht mehr mit! Das ist doch totale Schizofrenie! Aber wenn man da noch tiefer graebt kommen die verruecktesten Dinge ans Tageslicht! So etwa habe ich gelesen, dass der grosse vegetarische Dichter und Freiheitsheld Lord Byron einmal in einem Wutanfall den Kaefig seiner Freundin aus dem Fenster warf – mit dem Papagei drin. Aber diese Liste ist unendlich, fuer den, der zu graben anfaengt…

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  8. An Bernd Nowack:
    Es ist mir sehr wohl bewusst, dass alle vergangenen (und viele gegenwaertige) Gross- und Kleinbonzen zur Jagd gingen und heute noch gehen! Und genau deswegen halte ich auch nichts von deren Politik! Denn die heutige Weltsituation ist doch haargenau deren Spiegelbild vergangener und gegenwaertiger Zeit – ihre Kreation! Man kann nicht mit korrumpierten, verrotteten Minds eine gerechte Welt erstellen, wo ALLE Lebewesen respektiert werden, denn solange es Schlachthaeuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben (Leo Tolstoi)! Und in ein riesiges, weltweites Schlachtfeld-Schlachthaus hat uns diese ganze Mentalitaet hineingeritten – im Dreck und Schlamm bis zum Hals! In der Welt der Politiker gibt es ein paar wenige Ausnahmen, wie etwa Koenig Ludwig von Bayern und Friedrich der Grosse, die niemals auf die Jagd gingen und grosse Pioniere menschlicher Kultur waren! Friedrich den Grossen kenne ich politisch weniger, aber ich weiss, dass er in seiner Jugend sehr gelitten hat! Und keiner komme mir mit der angeblichen geistigen Umnachtung des Bayernkoenigs, denn die Frage liegt doch wohl mitsamt ihrer Antwort auf der Hand: was ist wichtiger und foerderlicher – der Kunst und der Schoenheit zu dienen, oder einen Krieg zu fuehren? Ludwig von Bayern hat den Krieg abgelehnt – und da man das Geld fuer diesen wollte, statt fuer die Kunst, wurde er beseitigt! (Das Selbstmord-Geschwafel habe ich ueber beide Ohren satt).

    Ausserdem verwechsle ich die franzoesischen Koenige Ludwig 14. – Ludwig 15. – Ludwig 16. nicht miteinander – aber ich weiss nur das eine: keiner von ihnen kann dem Bayernkoenig das Wasser reichen: das geistig-seelische Wasser, versteht sich und die Ehre, ja die Ehre, denn um ein Koenig sein zu wollen, muss man wissen, was Ehre ist – und Ludwig von Bayern wusste es – und hat keine Tiere zutode gehetzt!

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  9. Ob Auslaender, oder nicht Auslaender, ich nehme mir das freie Menschenrecht, jedes Land zu kritisieren, speziell wenn es um verbrecherische Tierquaelerei geht, wie sie in Frankreich praktiziert wird, was alle anderen Laender nicht ausschliesst, ob es sich nun zB um verbrecherische Tierquaelerei in Deutschland, Israel oder sonstwo handelt! Unrecht handelnde Staaten machen mir keine Angst, denn ich weiss, dass ich im Recht bin und jeder verdammte Tierschinder und Tiermoerder im Unrecht! So hatte ich auch bei Peta USA einen vehementen Schlagabtausch mit Befuerwortern der HundeKampf-Subkultur der Suedstaaten, welche sich vor allem aus der schwarzen Bevoelkerung rekrutieren, sehr wohl wissend, dass wir unter den Afro-Amerikanern sehr grosse Tierfreunde haben! Als dann von denen dahingehend argumentiert wurde, als Schwarze duerften sie tun und lassen was sie wollten, da sie von den Weissen genug unterdrueckt wurden, meldete ich mich ganz einfach unter ‚Blackman‘ und wies sie an, dass ungerechte Behandlung nicht dazu rechtfertigt, kriminelle Handlungen zu begehen, denn sonst ist man ja genau der gleiche, wie der Unterdruecker, indem man die Verbrechen an anderen Kreaturen weiterbegeht! Dann gab’s Ruhe! Dazu zu bemerken ist logischerweise, dass zur Zeit der Sklaverei die weissen Masters ihre Sklaven mit der Heranzucht von Kampfhunden beschaeftigten, was dann im Laufe der Zeit und deren aufkommenden Freiheit dazu fuehrte, dass diese Hundekaempfe die Speziealitaet der neuen freien Sklaven war und sie sich damit ueber Wasser hielten! Aber da auch diese Zeiten inzwischen vorbei sind, muessen auch sie aus dieser sinistren Matrix aussteigen! Jedes Verstaendnis hat seine Grenzen! Wenn es um Tierquaelerei geht, schweige ich nie – und wer mich zum Schweigen bringen will, kommt bei mir an die falsche Adresse! Uebrigens die Antibiotika zeigen ihre Wirkung schnell – ich kann mich wieder wehren! Da kann ich gerne meine Aufsatz-Sparten mit Kommentaren ausfuellen, wenn’s beliebt!

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    • Als Auslaender das eventuelle Argument zu hoeren: ‚Wenn es Ihnen bei uns nicht passt, koennen sie dorthin zurueckkehren, wo Sie herkommen‘ – zieht bei Tierquaelerei und Tiermord bei mir nicht, denn Tierquaelerei und Tiermord sind international, denn es gibt kein Land der Erde, welches diese nicht praktiziert, folglich bin ich diesbezueglich Weltbuerger, denn mein Anliegen richtet sich an alle! Allerdings loesen die Franzosen diese Angelegenheit sehr galant – à la française, wie man so schoen sagt! Bei einer diesbezueglichen Diskussion sieht man sich ploetzlich von Hardcore-Veganern, lederfrei-seit-Jugend und Waldspaziergaengern, welche ihr Gewehr nur zur absoluten Notwehr bei sich tragen, umgeben – Ende der Diskussion! Das ist franzoesische Eleganz! Einen Rausschmiss kriegt man in der Schweiz, mit anschliessender heftiger Argumentation – und in Italien das Messer, dann kriegen sie kalte Fuesse – so sieht die Sache aus! Wer ist nun der Schlauste von allen, bei dem alles beim Alten bleibt? Und fuer den schwerfaelligen Leser: dies sind Extrem-Situationen, denen ich mich bereits gegenuebersah!

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      • Liebe Frau Marrapodi. Ich habe doch nie geäußert, daß sich ein Migrant nicht zur Tierquälerei in dem Land äußern dürfe in dem er Gastrecht genießt! Es ging doch einzig und allein darum, daß er sich nicht in Identitätsfragen des Gastlandes einzumischen hat. Wo kommen wir denn hin, wenn die Migranten bei uns bestimmen wollen, was unsere Identität ist, wie wir und was wir an unserer Geschichte schätzen und ehren.

        Wenn Sie in Ihrem Kommentar die Franzosen kritisieren, daß sie noch immer stolz auf das bourbonische Erbe (weiße Farbe) sind und gewisse Eigenheiten noch immer pflegen, dann finde ich das anmaßend, da Sie ja keine Französin sind.

        Ähnliches erlebe ich bei mir in Dessau immer mehr. Da nehmen Ausländer unseren Stadtpark in Beschlag und machen ihn zu einem …. !
        Sie haben keine Achtung von unserer Geschichte, die z.B. durch den anhaltischen Fürsten der Aufklärung Franz geprägt wurde und die wir alten Dessauer achten und traditionell bewahren. So gehört dieser Park zu dem Gartenreich, welches Fürst Franz gestalten ließ. Nun kommen uns da Migranten und wollen uns kritisieren, daß wir Fürst Franz als Anhaltiner ehren??? Das steht Migranten nicht an! Wo leben wir denn!

        Migranten sollten sich immer vor Augen führen, daß Sie nur zu Gast in dem Land sind, in welches sie hingezogen sind und haben kein Recht die angestammten Bewohner ob ihrer Traditionen, wenn sie denn nicht tier-oder menschenquälerisch sind, zu kritisieren.

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  10. Mal etwas zum Thema aus der Geschichte Ihrer Wahlheimat Franklreich, werte Frau Marrapodi:

    Ludwig XV. wurde am 15. Februar 1710 als Sohn des Herzogs von Burgund geboren. Er war der Urenkel von Ludwig XIV. Da seine Eltern, aber auch der ältere Bruder verstarben, wurde Ludwig schon 1712 zum Nachfolger von Ludwig XIV. erklärt. Als dieser 1715 starb, bestieg der erst fünfjährige Ludwig als Ludwig XV. den französischen Thron.

    Bis zum Jahr 1723 stand Ludwig XV. unter der Vormundschaft von Philipp II. von Orléans. 1726, also als 16jähriger, übernahm er selbst die Regierungsarbeit.

    Verheiratet war Ludwig XV. mit der polnischen Prinzessin Maria Leszczynska, die er mit 15 Jahren heiratete.

    Fast bekannter als der König selbst waren allerdings seine zwei Mätressen, Madame Pompadour und Madame Dubarry (die er kennen lernte als sie 15 war und schon als Prostituierte arbeitete), die auch Einfluß auf seine Regierung besaßen.

    Mit 13 Jahren König, mit 15 Jahren Heirat und mit 16 Jahren die volle Regierungsgewalt und dies im 18. Jahrhundert. Heutzutage macht man gern aus Jugendlichen Kinder, infantilisiert sie und spricht ihnen jegliche Rechte ab, besonders die auf sexuelle Selbstbestimmung.
    Daß Ludwig XV. ein guter König war, auch in sehr jungen Jahren, bleibt unbestritten, nicht umsonst wurde er vom Volk „der Vielgeliebte“ genannt und Frankreich wurde durch ihn Vorreiter der Aufklärung, da er als erster Monarch Europas die Freiheit der Aufklärer gewährte, siehe dazu:

    http://barrynoa.blogspot.com/2016/06/wurdigung-ludwig-xv-von-frankreich.html

    Werte Frau Marrapodi, wenn Sie eventuell den Eindruck haben, daß ich einige fragwürdige Aussagen von Ihnen nur aus Niedertracht kritisch sehe, dann täuschen Sie sich, denn als Tierfreundin haben Sie meine Achtung. Aber Unwissenschaftlichkeit kann ich einfach nicht so stehen lassen. Für mich steht Wissenschaftlichkeit an sehr hoher Stelle, so wie sie uns ja an den Unis und Akademien gelehrt wurde. Aber dies ist leider nicht jedermanns Fall.

    Alles Gute für Sie!

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    • Da alle Ludwigs auch grausame Jaeger (Hetzjagd zu Pferd) waren, kann ich mit denen gar nichts anfangen! Nachdem Ludwig XVI sich weigerte, die Freibriefe fuer das Volk herauszugeben, wurde er hingerichtet! Er trieb seinen Mutwillen tatsaechlich zu weit! Die machten sich doch ihre eigenen Gesetze! Fruehere Koenige kamen noch frueher auf den Thron! Das hat mit Gerechtigkeit nichts mehr zu tun! Ich bin fuer die franzoesische Revolution, aber nicht dafuer, mit welchen Mitteln sie gefuehrt wurde! Leider hat aber Frankreich die weisse Farbe ihrer Flagge nie richtig abgelegt und somit spuken genau jene Dinge weiter in den heutigen hochplatzierten Koepfen, wie in jenen, welche durch sie guillotiniert wurden!

      Ich lehne engagierte Diskussion nicht ab, wenn sie den Zweck verfolgt, Klarheit in die Dinge zu bringen und gemeinsam etwas aufzubauen! Ich sehe in Ihren obigen Zeilen, dass Sie diese Absicht haben – und mir nicht bloss auf die Fuesse treten wollen! In diesem Falle kann ich damit leben!

      Ich wuensche auch Ihnen alles Gute!

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      • Werte Frau Marrapodi!

        Sie schreiben:

        „Da alle Ludwigs auch grausame Jaeger (Hetzjagd zu Pferd) waren, kann ich mit denen gar nichts anfangen“

        Dann müssen Sie so gut wie alle Menschen des 18. Jahrhunderts verdammen, denn kaum einer war gegen die Jagd. Wenn Sie diese Maßstäbe ansetzen, dann können Sie so gut wie mit gar keinem etwas „anfangen“! Sie sollten aber bedenken, daß Ludwig XV. den Weg frei machte, daß sich die Aufklärung in Europa durchsetzen konnte – eine ganz, ganz wichtige Sache. Während im reaktionären Spanien noch Ketzer zu tausenden verbrannt wurden, da konnte ein Voltaire in Frankreich, dank Ludwig XV. in den Salons seine kirchenkritischen Werke vorlesen und die Enzyklopädisten ihre Werke publizieren. Was für ein Fortschritt!

        Sie verwechseln nun Ludwig XV. mit Ludwig XVI. – zwei vollkommen andere Herrscher und andere Zeiten, indem Sie schreiben:

        „Nachdem Ludwig XVI sich weigerte, die Freibriefe fuer das Volk herauszugeben, wurde er hingerichtet! Er trieb seinen Mutwillen tatsaechlich zu weit!“

        Das ist zu vereinfachend gesehen, worüber ich schmunzeln muß. Nun kann man von Laien nicht erwarten, daß sie die Komplexität des Niedergangs des ancien régimes und der französischen Revolution verstehen, aber ich will mal satirisch antworten:

        Wasch mir den Pelz und mach mich nicht naß! lol.!

        Das bezieht sich auf Ihren Satz:

        „Ich bin fuer die franzoesische Revolution, aber nicht dafuer, mit welchen Mitteln sie gefuehrt wurde!“

        Weshalb ich mich gerade in Fragen der französischen Geschichte von 1750 bis 1800 so weit aus dem Fenster lege, hat seinen Hauptgrund damit, daß ich gerade über diesen Bereich mich schon intensiv während meines Studiums beschäftigte. Am Institut für Literatur konnte man sich im Gegensatz zu vielen anderen Akademien oder Unis lange mit nur einem Thema beschäftigen, was sich auszahlte. Wer da nun meint, daß der Studiosus an einem Institut für Literatur nur die Literatur gelehrt bekommt, der irrt, Zu DDR-Zeiten nahm gerade die Geschichte und die politischen Hintergünde einen großen Rang ein, und eins ist ohne das andere nicht denkbar. Außerdem wurde beim Studium in der DDR auf die Dialektik großer Wert gelegt!

        Sie schreiben weiterhin:

        „Leider hat aber Frankreich die weisse Farbe ihrer Flagge nie richtig abgelegt und somit spuken genau jene Dinge weiter in den heutigen hochplatzierten Koepfen, wie in jenen, welche durch sie guillotiniert wurden!“

        Hm! Verzeihen Sie mir, wenn ich da ein wenig protestiere und zwar als Nationalist, der imnmer moniert, daß in Deutschland lebende Ausländer uns Deutschen vorschreiben wollen, was wir für eine Identität zu haben sollten. Ich finde, als in Frankreich gut aufgenommene Nichtfranzösin, sollte man sich da zurück halten, sowohl mit Kritik, wie mit vorschneller Beurteilung und sollte eher dankbar sein, daß man in diesem Land als Ausländer geduldet wird, was nicht selbstverständlich ist. Es ist ein anderes, wenn z.B. ein Biodeutscher die deutschen Verhältnisse kritisiert und geändert haben möchte, als ein in Deutschland lebender Ausländer. Auch wenn ich ansonsten absolut links eingestellt bin, so bin ich in diesem Punkt ein Nationalist durch und durch.

        Die weiße Farbe hat schon seine Berechtigung, auch heute noch, wenn man nur an Ludwig XV. denkt. Also auch da, bin ich anderer Meinung als Sie, werte Frau Marrapodi und dies als absoluter Verfechter der Revolution, sowohl der bürgerlichen wie auch der sozialistischen.

        Ich wünsche uns beiden: Gesundheit! Können wir beide gebrauchen!

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  11. Da geht gar nichts kreuz und quer durcheinander! Mit 18 ist ein Mensch volljaehrig! Im Iran liegt das Alter der Volljaehrigkeit bei Frauen bei 15 (Mondjahren), in Pakistan und Turkmenistan bei 16. 15 ist zu niedrig! In nicht wenigen Laendern liegt die Volljaehrigkeit bei 21. Offenbar wurde, gemaess der konsultierten Liste, das Alter in der EU bis jetzt doch noch nicht heruntergesetzt – und dies ist richtig so!

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    • Es ist sagenhaft, daß eben doch alles kreuz und quer durcheinander geht in dieser Argumentation. Da wird das Volljährigkeitsalter gleich mal mit dem sexuellen Einwilligungsalter verwechselt. In der alten Bundesrepublik konnte z.B. eine 16jährige heiraten, volljährig war sie allerdings erst mit 21 Jahren. Zwei ganz unterschiedliche Schuhe. So war es auch in der DDR, wo man ab 14 sexuelle Kontakte haben durfte, aber erst mit 18 volljährig war. Das eine ist das sogenannte Schutzalter, das andere ist die sogenannte bürgerliche Volljährigkeit.

      Einfach mal googlen. Dann geht nicht alles so unwissenschaftlich ab und eine Diskussion wird weniger zur Farce.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzalter

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  12. Claudia Marrapodi:

    „Das gesetzliche Heruntersetzen (B.N.: in Frankreich?) der sexuellen Volljaehrigkeit auf nunmehr 14 Jahre ist ein Verbrechen, denn ein vierzehnjaehriges Kind hat ein Recht auf seine Kindheit.“

    Die Infantilisierung (Verkindlichung) wird besonders gern von alten Frauen propagiert, Der bekannte Sexualwissenschaftler Prof. Borneman führte als Hauptgrund den Sexualneid, den mittlerweile alt gewordene Frauen auf die Jugend haben, an.

    In der DDR war es so, daß man bis 13 Kind war, ab 14 Jugendlicher und ab 18 Erwachsener, anscheinend ist das nun auch in Frankreich Gesetz, wobei es sich immer nur um einvernehmlichen Sex handelt, nicht etwa um Vergewaltigung oder so. Dementsprechend waren auch die Gesetze und die Wirklichkeit gab dem recht, denn über 80 % der 14-15jährigen hatten Sex.

    Lustigerweise interviewte Borneman alte Frauen und Männer, die Jugendliche infantilisierten und die Sex von Jugendlichen verbieten wollten, nach ihrem ersten Sex, wobei sich heraus stellte, daß diese alten Frauen und Männer in ihrer Jugend (14-17) ebenfalls regelmäßig Sex hatten und nicht erst im Erwachsenenalter (ab 18).

    Die Infantilisierung der Jugend ist ein Phänomen der westlichen kapitalistischen Gesellschaft, wesentlich liberaler waren da die sozialistischen Staaten. Sex muß ja in Zeiten der Pille nicht mit Kinderkriegen enden. Kinder in die Welt setzen werden verantwortungsvolle Antinatalisten sowieso nicht, unabhängig vom Alter.

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    • Na ja, auf Amazon wurde ich im Angesicht von ca. 800 Kommentatoren, die folgende Szene normal fanden, laecherlich gemacht! Sicher kennen Sie die Serie ‚Game of Thrones‘, wo ein 9-jaehriger Junge einem Geschwister-Paar beim Sex zuschaut, mit Koitusbewegungen, und allem, was dazu gehoert! Man spottete und argumentierte dann, man koenne heute solch geniale Tricks machen, dass der Junge in Wirklichkeit gar nicht dabei war! Da er einer der Hauptdarsteller ist, darf er nun diesen Film, in welchem er selber spielt, anschauen oder nicht?

      Nach meiner Ansicht ist das Kindsmissbrauch, auch wenn ich deswegen als alt und verschroben verlacht werde! Ein Kind ist ein Kind, ohne dass man dabei neidisch sein Alter herabsetzt, oder reaktionaer ist!

      Ich beneide keinen jungen Menschen um seinen Sex, denn als aeltere Frau, die selbst einen Sohn hat, wecken in mir junge Maenner Muttergefuehle – und die alten stossen mich ganz einfach ab!

      Da liege ich lieber auf meiner kuscheligen Teddybaer-Decke und guck mir den Mond an!

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      • „Ein Kind ist ein Kind, ohne dass man dabei neidisch sein Alter herabsetzt, oder reaktionaer ist!“

        Also sind Sie der Meinung, daß Jugendliche (14-18) noch Kinder sind? Sie schreiben: „Das gesetzliche Heruntersetzen der sexuellen Volljaehrigkeit auf nunmehr 14 Jahre ist ein Verbrechen, denn ein vierzehnjaehriges Kind hat ein Recht auf seine Kindheit.“

        Jetzt schreiben Sie wieder was von einem 9jährigen Kind, hat doch mit dem obigen rein gar nichts zu tun. Das Kinder nicht sexualisiert werden dürfen, ist doch nun wirklich unstrittig. Es geht doch aber um Jugendliche, die keineswegs noch Kinder sind. Da geht einiges kreuz und quer bei Ihnen durcheinander!

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  13. Hier noch zwei Undercover-Videos, welche geheime Aufnahmen von Horse-Soaring und einer Treibjagd zeigen, ein grauenhaftes Martyrium fuer die Tennessee-Walking Horses und katastrophale Tierquaelerei waehrend der Treibjagd, u.a. galoppieren auf Asphalt, was innerhalb kuerzester Zeit das Pferd ruiniert und zu Strahlbein-Laehmung fuehrt! Schurkenhaftes Benehmen der Jaeger gegenueber den Filmern! Verfluchtes nichtsnuetziges, parasitaeres Lumpenpack, obendrein noch ohne Reitkenntnis!

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