Erdogan zeigte Wohlgefallen an Merkels Wohlverhalten


Immer wenn sich Angie und ihr Tayyipipi irgendwo treffen, gibt es ein großes Hallo. So richtig echte Zwitscher-Freundschaften gibt man ein Leben lang nicht wieder auf. Auch wenn es ein wenig nach Abhängigkeit aussieht, ist es das beileibe nicht. Dabei dominieren lediglich die Triebe. Und wenn selbige nicht von den Hormonen gesteuert werden, dann eben von den Finanzen, den Lobbys und nicht nachvollziehbaren Interessen Dritter, aber es funktioniert. Entsprechend harmonisch und interessenbasiert verlief nun auch das neuerliche Treffen der Beiden in Deutschland.

Zur Untermalung dieser Freundschaft betonte der Wirtschaftsminister, begleitend per Twitter, die Tiefe der Freundschaft zwischen den beiden Nationen :

Weniger arbeitete er dabei die harten Gemeinsamkeiten heraus. Wie beispielsweise das „Kurden schlachten“ in Syrien und der südlichen Türkei, sowie das gemeinsame Interesse in Syrien Krieg zu führen. Auch unterließ Altmaier es, die Notwendigkeit für die Lieferung hochwertiger deutscher Waffen an die Türkei zu betonen. Die sind dort erforderlich, damit Erdogan menschlichere Kriege führen kann. Deutsche Waffen töten immer noch humaner als andere. Letztlich wird er die guten deutschen Freiheitswaffen auch dafür benötigen, seine Macht zu sichern und zu stabiliseren.

Nachdem nun die Fakten, die diese „grobe Liebschaft“ bestimmen, jetzt etwas klarer auf dem Tisch liegen, erbrachte Merkel ihrem Verehrer Tayyipipi noch einen besonderen Liebesbeweis, denn sie führte ihm vor, wie die Meinungsfreiheit von Presseleuten in Deutschland funktioniert. Fast schon so gut wie in der Türkei und durchaus auch nach dem Geschmack von Königin Merkel. Schließlich sollen Journalisten keine eigene Meinung haben, sondern nur unparteiisch berichten. Außer sie haben positive Meinungen zu Erdogan und Merkel, dann dürfen sie die natürlich auch als Journalismus verkaufen. Sind es allerdings miese Meinungen, so sind solche Journalisten natürlich Terroristen. Diese Nummer hat den Erdogan sichtlich beeindruckt und am Ende dieser Szene lächelte er für einen winzigen Moment gutwillig seiner holden Angela zu.

Türkischer Journalist wird aus Pressekonferenz mit Erdogan abgeführt:

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Broders Spiegel: Tolle Tage mit Erdogan

Was war das für ein Staatsbesuch. Ein Eklat reihte sich an den anderen. Die Gastgeber gaben sich so große Mühe, es sowohl dem Gast recht zu machen, als auch der skeptischen Öffentlichkeit das Gefühl zu nehmen, einer peinlichen Unterwerfung beizuwohnen. Doch letztlich blieb das Bild eines Besuchers, dem ohne zwingenden Grund die höchsten Ehren eines Staatsbesuchs erwiesen wurden und der dennoch ständig demonstrierte, wie überlegen er sich fühlt.

Und nochmals Henryk M. Broder über den umstrittenen Besuch des türkischen Präsidenten in Deutschland, den Bundespräsident Steinmeier mit militärischen Ehren empfing. Was WELT-Kolumnist Henryk M. Broder davon hält, sagt er nochmals sehr deutlich auch in diesem Video:

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