Der Feuerstier von Medinaceli – grausame Tierquälerei im Namen von Tradition und Kirche

Rebloggt von Tierfreund Hubert auf hubwen.wordpress.com

Anmerkung von Tierfreund Hubert:

Die katholische Kirche duldet nicht nur Grausamkeiten gegen Tiere, nein, es gibt auch noch christliche Feste wie z. Bsp. in Spanien, wo vor allem Stiere… ja man muss es so sagen, gefoltert werden, nichts anderes ist es. Mich wundert, warum die katholische Kirche noch so viele Mitglieder hat, auch wenn sie schon viele verloren hat.

Von sos-galgos.net

Jedes Jahr im November befindet sich Medinaceli in Feststimmung, denn begangen wird das Kirchenfest “Cuerpos Santos”, bei dem ein Stier grausamste Qualen erleiden muss. “Toro de Jubilo” in Medicaneli, Tradition und Grausamkeit in Namen der Kirche.

Der “Toro Júbilo” ist das bekannteste Fest von Medinaceli. Auf dem Platz des Schauspiels werden fünf Lagerfeuer angezündet, fünf symbolische Lagerfeuer, Bestandteile der „Heiligen Körperschaft“: Paulilo, Arcadio, Pascasio, Probo und Eutiquiano. Der Ursprung soll auf die keltischen Iberer zurückführen.

Jeden November findet in Medinaceli eine alljährliche Barbarei statt, die des “Toro Júbilo”. Diese Quälerei besteht darin, dem Stier eine Art Metallgestell an den Hörnern zu befestigen, an dem wiederum Kugeln, bestehend aus Teer und Schwefel befestigt werden, sie werden angezündet, nachdem man den Rücken des Stieres mit Lehm eingerieben hat, um ihn so gegen die herunterfallenden Funken zu “schützen” Der Stier wird losgelassen und wird so durch die Strassen getrieben. Diese Kugeln brennen stundenlang und durch die starke Hitze schmilzt der weiche und sensible Teil des Horninneren, was dem Stier unvorstellbare Schmerzen zufügt.

Wie stark die Schmerzen sein müssen kann man nur an den schrecklichen und verzweifelten Schreien des Stieres erahnen. Der Teer schmilzt langsam und beginnt zu tropfen und verursacht bei dem Tier tiefe Verbrennungen. Die brennende Flüssigkeit dringt in seine Augen ein, und versengt sie. Nicht selten werfen sich die Stiere blind vor Schmerz und Verzweiflung heftig gegen Mauern, wobei sie sich so sehr verletzten, dass sie sich dabei oft selbst töten. Wenn das Fest vorbei ist, wird der Stier hingerichtet, mit dem berühmten Dolchstoss, wie man ihn von den Stierkämpfen kennt. Tage später wird dann sein Körper bei einem Festgelage des Dorfes aufgetischt.

Gestern Nacht war es wieder soweit, nichts konnte diesen Wahnsinn bisher stoppen, weder Tausende von Protestbriefen noch zahlreiche Petitionen. Aktuelle Videos und Augenzeugenberichte wurden noch nicht veröffentlicht. Wichtig wäre es, endlich mal alle Organisationen diesbezüglich an einen Tisch zu setzen um eine einheitliche weltweite Kampagne ins Leben zu rufen, denn nur gemeinsam ist man stark.

Das Schicksal der Stiere in Pamplona

Vom 6. – 14. Juli wird in Pamplona alljährlich auch die Sanfermines – ein Fest zu Ehren des heiligen Firmin – gefeiert. An diesen acht Tagen werden Kampfstiere durch die Gassen der Altstadt in die Stierkampfarena getrieben, wo sie – unter dem Deckmantel der Tradition – barbarisch getötet werden.

Vor dem Stierrennen des „San Fermín“ werden die Tiere häufig mit Elektroschocks und spitzen Stöcken traktiert. Die von Hunderten Menschen verfolgten Stiere rutschen immer wieder in den engen Gassen aus und verletzen sich teils schwer. Am Ende erwartet sie die Stierkampfarena, in der bis zu acht Männer auf ein Tier angesetzt werden. Etwa 15 Minuten lang stacheln die Toreros den Stier an und verletzen ihn mit Dolchen und Schlägen. Schlussendlich ersticht der Matador das völlig erschöpfte Tier mit einem Schwert. Viele Stiere ertrinken regelrecht in ihrem eigenen Blut, wenn der Matador falsch zielt und statt des Herzens die Lungen des Tieres durchbohrt. Allein auf den Festivals sterben jährlich mehr als 11.000 Stiere. Hinzu kommen knapp 40.000 Stiere, die – hauptsächlich zur Unterhaltung von Touristen – in den spanischen Arenen getötet werden.

Das Christentum gehört leider noch immer zur treibenden Kraft dieser Todesspiele. Stierkämpfe fanden und finden vor allem in Spanien, Portugal, Frankreich, Mexiko, Kolumbien und Venezuela statt – in Ländern, in denen der Katholizismus besonders tief verwurzelt ist.

Tatsächlich zeigt sich eine „enge Verbindung von Stierkampf, Nationalstolz, katholischer Frömmigkeit und inniger Verehrung der „Heiligen“. „Stierkampf ist nicht nur zu einem starken Symbol nationaler spanischer Identität geworden, sondern steht auch in enger Verbindung mit leidenschaftlicher Religionsausübung, weil sich die meisten Stierkämpfer offen zu ihrer Verehrung der Jungfrau Maria oder eines Nationalheiligen bekennen.

Angesichts dieser paradoxen Allianz zwischen christlichem Eifer und Folter der Tiere haben Tierschutzorganisationen in jenen Ländern, in denen Stierkämpfe verbreitet sind, die kirchliche Obrigkeit wiederholt aufgefordert, sich gegen solche Bräuche zu stellen. Unglücklicherweise ist die Antwort immer dieselbe: Schweigen.

Aber nicht nur stattliche spanische Kampfstiere, sondern auch Stierkälber werden im Namen der Tradition grausam zu Tode gefoltert und dieser Kälbermord wird zu allem Überfluss auch noch mit EU Mitteln subventioniert. In zahlreichen Gegenden Spaniens sind sogenannte “becerradas” gang und gäbe. Volksfeste, bei denen “becceros”, Kälber, die oftmals jünger als zwei Jahre sind, grausam zu Tode gefoltert werden.

Beweisen kann sich bei diesen Blutfiestas jeder Möchtegern-Torero, der unter dem Applaus des sadistischen Publikums aller Altersstufen seine Folterinstrumente, sog. “banderillas”, unbarmherzig und voller Brutalität in den Körper des unschuldigen Stieres rammt, bis eine Arterie getroffen wird und das Blut pulsierend aus dem Körper strömt. Der Finale Todestoß, die “puntilla”, gelingt nie beim ersten Mal, immer wieder bohrt sich der Dolch des Schlächters in den Schädel des schmerzerfüllt brüllenden Tierkindes. Letztendlich werden diesem die Ohren bei lebendigem Leib abgeschnitten.

Tradition der Grausamkeit, wie auch Kälber zu Tode gefoltert werden:

Kommentar von Bettina B. zu dieser grausamen Tierquälerei :

Ich kann nicht beschreiben, was in mir vorgeht, wenn ich diese Bilder sehe. Ein Mensch kann nur Empörung, Wut und Trauer empfinden. Das allein reicht sicher nicht aus, ich weiß. Was ist das nur für ein Gesindel, das den Tieren in aller Öffentlichkeit solches Leid zufügen darf?! Wahrscheinlich ist es ein Haufen Dreck, der so seine Aggressionen abbaut und dabei gleichzeitig seine widerwärtigen Befriedigungen auslebt. Was geht in den Hirnen dieser Gestalten vor, wenn sie das Tier auf bestialische Weise abschlachten und unter dem Gejohle der genauso primitiven Zuschauerhorde lebendig massakrieren?!

Ja, man beginnt sich zu schämen, nämlich dafür, dass man zur gleichen Spezies gehört. Dennoch, wir sollten uns nicht mit diesem Pack auf die gleiche Stufe stellen. Individuen, die so etwas tun, sind keine Menschen! Ich frage mich nur, wie lange in Spanien das Foltern und Töten von Tieren noch geduldet und sogar gefördert wird.


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Ein Kommentar zu “Der Feuerstier von Medinaceli – grausame Tierquälerei im Namen von Tradition und Kirche

  1. Fortsetzung:

    Welch inkompetenten Schwachkopf wir im aktuellen Papst Franziskus im Vatikan haben, zeigt sein debiles, von unglaublicher Dummheit gekroentes Zitat: ‚Die Stierkampfarenen haben kein Dach weil der liebe Gott Stierkaempfe liebt – gesegnet seien alle Toreros‘! Seit diesem Zitat ist mein Geduldsfaden fuer die Schmerbaeuche des Vatikan gerissen!

    Ein aehnlich doofes Zitat finden wir bei den ‚Fioretti‘ des Franz von Assisi, wo einer seiner Schueler vorschlug, an Weihnachten kein Fleisch zu essen! Darauf antwortete ihm Franziskus Nr. 1: ‚An Weihnachten sollten sogar die Waende mit Fleisch bestrichen werden‘! (Also Franz von Assisi schleunigst weg von den Veggie-Listen)

    Da finden wir wahrlich im heutigen Dummschwaetzer den damaligen wieder und der Deppenkreis des Vatikan schliesst sich, allerdings mit fataler Auswirkung, denn es ist massgeblich die Schuld der abrahamitischen unheiligen Drei, und vornehmlich der christlichen Kirche, dass die Welt heute am Rande des Abgrundes steht! Denn diese Schmutzgilde hat ihre speziesistischen Torheiten seit Jahrhunderten der Menschheit zwangsverfuettert!

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