Zum heutigen Welttierschutztag am 4. Oktober


Auf Initiative des deutschen Tierschützers Heinz Zimmermann wurde auf einem Welttierschutzkongress 1931 der 4. Oktober zum internationalen Tierschutztag erklärt. Dies ist der Todestag des heiligen Franz von Assisi, dem Begründer des Franziskanerordens. Ihm werden auch folgende, bewegende Worte zugeschrieben: „Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir. Alle Geschöpfe der Erde streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir. Also sind sie uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers“ (Franz von Assisi 1187 – 1226)

Nun gehören wir in Deutschland zu den tierfreundlichsten Ländern – sagt man. Und schenkt man Politikeraussagen Glauben, haben wir auch das beste Tierschutzgesetz der Welt. Kenner der Materie sprechen hingegen von einem „Tiernutzgesetz“, das in der Praxis kein Tier vor Misshandlung schützt. Denn der Begriff „Tierschutzgesetz“ täuscht darüber hinweg, dass es leider eher Hauptanliegen des Gesetzes ist, gnadenlos die Ausbeutung von Tieren zu regulieren und letztlich auch zu legalisieren, als zu schützen.

Sei es bei offiziellen Umfragen, oder in privaten Gesprächen, immer wieder wird von der Bevölkerung bekundet, wie sehr „tierlieb“ man doch sei. Es ist „in“, gehört heutzutage einfach zum guten Ton, sich demonstrativ zum Umweltschutzgedanken zu bekennen und ein Herz für Tiere zu zeigen. Doch wie tierfreundlich sind wir im Alltagsleben, wie sieht es wirklich aus? Ist vieles vielleicht nur ein leeres Lippenbekenntnis?

So bezeichnet sich ein Tierexperimentator – tagsüber beschäftigt ätzende Flüssigkeiten in Kaninchenaugen zu träufeln – abends, bei einem Fernsehinterview, währenddessen er demonstrativ für die Kamera seinen schwanzwedelnden Hund streichelt, als Tierfreund.

Auch der Betreiber einer Hühnerlegebatterie, dessen quälerisch gehaltene Tiere nach höchstrichterlicher Entscheidung „KZ-Hühner“ genannt werden dürfen, sieht sich als Tierfreund und schämt sich nicht zu versuchen diese widerliche Tierschinderei mit perfiden Ausreden zu verteidigen, „… seine Hennen seien so vor natürlichen Feinden (Fuchs, Habicht) fürsorglich geschützt und legten wohlbehütet im Warmen ihre Eier“.

Reiter, die aus Ehrgeiz ihr „Sportgerät“ Pferd überanstrengen, ja sogar zu Tode schinden, Züchter jeglicher Couleur, die stolz oft zusätzlich Krüppel-Qualzuchten „kreieren“ , oder letztlich nur für den Schlachthof die ‚Ware‘ Tier vermehren, wie auch professionelle Tierhändler und Geschäftemacher und, und, und… – sie alle, alle geistern als „Tierfreunde“ durch die Statistiken.

Auch bei den Kleintierliebhabern ist der Schritt von der Tierliebe zur Tierquälerei nicht allzu groß. Meist aus Unkenntnis der tierischen Bedürfnisse, Gleichgültigkeit, oder sträflicher Dummheit vegetieren Vögel in zu kleinen Volieren, Fische in schlecht belüfteten, überfüllten Aquarien, und sind Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Hausratten oder Mäuse dem Halter nach der ersten interessanten Zeit langweilig geworden und werden nur noch notdürftig versorgt, bis ein gnädiger Tod sie in ihren Käfigen von ihren Leiden erlöst.

Katzen werden wider besseres Wissen oftmals auch von „Tierfreunden“ aus blankem Geiz nicht kastriert – trotz Katzenschwemme, trotz unübersehbarem Katzenelend und immerwährender verzweifelter Appelle der Tierschutzorganisationen. Der Hund hängt lebenslang an der Kette, oder kommt niemals aus dem Zwinger, oder dunklen Kellergewölben heraus – sein ‚Besitzer‘ sieht sich ebenfalls als Tierfreund, füttert er ihn doch, so etwas übriggeblieben ist, gewissenhaft mit Essensresten, gleich einer vierbeinigen Mülltonne.

Der deutsche Tourist, der mit dem Kauf einer Eintrittskarte die Barbarei des Stierkampfes in staubigen Arenen Spaniens unterstützt (Zitat: „… muss man doch gesehen haben, um mitreden zu können“) und anschließend im Schickeria-Restaurant genüsslich den bei lebendigem Leib in kochendem Wasser zu Tode gequälten Hummer als „Delikatesse“ verspeist, mag sich möglicherweise auch als Tierfreund bezeichnen – hat er doch im heimatlichen Garten ein hübsches Vogelhäuschen aufgestellt.

Priester der Amtskirchen, Möchte-gern-Koryphäen der Nächstenliebe halten salbungsvolle Kanzelreden, tolerieren jedoch „politisch korrekt“ übelste Tierquälerei wie betäubungsloses Abmetzeln (Schächten) von Tieren, oder verherrlichen pharisäerhaft als Hege bezeichnetes Tun der Jagdgenossen und beweihräuchern in verfälschenden „Hubertusmessen“ mit heuchlerischem Brimborium das Töten von Tieren in Wald und Flur.

Es ist schon schlimm, welch üble Fehler der liebe Gott bei seiner Schöpfung gemacht hat und neben bösartigem, konkurrierenden „Raubzeug“, wie Füchsen, streunenden Hunden, und Katzen, Grünzeug äsendem Rehwild, gar auch wühlende Wildschweine und andere störende Tiere schuf. All dieses Versagen muss die edle „Dornen“-Krone der Schöpfung im grünen Rock, nun mühsam mit Fallen, Schießeisen und über 1500 Tonnen Blei und Eisen jährlich ausbügeln. Mit im Jagdfieber zitternder Hand, werden so Tiere „angeschweißt“, krüppelig geschossen, sterben qualvoll mit zerfetzten Läufen und durchlöchertem Torso oft erst nach Wochen oder Monaten – keinesfalls bleiben die Tiere alle wunschgemäß „im Feuer“ liegen. “Wir Jäger sind begnadete Menschen” formulierte so einst auch in überwältigend bescheidener Selbsteinschätzung Jagdautor Fritz von Forell.(`Die Sache mit dem Waidwerk` Seite 37, Dr. Horst Hagen/Herbig Verlag) Für diese lodengrün gewandeten, begnadeten Auserwählten, übertrifft wohl nur noch ihre Lust am Töten der Tiere, die Freude am vermeintlich so exorbitanten Wert ihres Menschdaseins…

So bastelt sich jeder nach eigenem Gutdünken (s)ein beliebiges Tierschutzverständnis zurecht. Das Wort „Tierfreund“, sprich „Freund der Tiere“, wird zu leichtfertig gebraucht, ja vielfach missbraucht, stellt es doch im Sinne der Begrifflichkeit angewandt, eine hohen Anspruch. So ist es leicht und eigentlich selbstverständlich, dem im eigenen Haushalt lebenden Hund, oder der Katze, die artgerecht mit Familienanschluss gehalten werden, ein guter „Freund“ zu sein. Man mag dann ein Hunde- oder Katzenfreund sein. Aber ist man deshalb schon ein Tierfreund? Hier ist ein großes, sehr großes Fragezeichen angebracht.

Soll unsere Freundschaft, unser Mitgefühl zum Tier glaubhaft und ernsthaft sein, darf sie nicht selektieren und klassifizieren in Streichel- Nutz- Versuchs- und Pelztiere, wie es oft – zu oft – auch von manchen selbsternannten Tierfreunden geschieht. Denn Freunde nutzt man nicht aus, zieht ihnen nicht das Fell über die Ohren – und Freunde isst man übrigens auch nicht auf.

Denn “Fleisch ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Ernährung.(…) Der Verzicht auf dieses Nahrungsmittel stellt keine unzumutbare Beschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten dar.” Diese weisen Erkenntnisse stammen nicht etwa aus einem Vegetarierhandbuch. Sondern, man höre und staune – es sind Zitate die im Zusammenhang mit dem grauenvollen betäubungslosen Schächten von Tieren, (mehr zu diesem Thema siehe https://wolodja51.wordpress.com/das-betaeubungslose-schaechten-von-tieren-im-focus-des-21-jahrhundert/ ) schwarz auf weiß in den Urteilsbegründungen des Oberverwaltungsgerichts Hamburg und dem Bundesverwaltungsgericht Berlin nachzulesen sind. ( Hamburger Oberverwaltungsgericht Az. OVG Bf III 42/90 vom 14.09.92 und Bundesverwaltungsgericht Berlin Az. 3 C 31 ) Hochrichterlich wird hier bestätigt was Mediziner, ernährungsbewusste Bürger und Tierfreunde schon lange wissen: Fleischessen ist absolut unnötig. Im Gegenteil, es ist maßgeblich verantwortlich für viele Krankheiten: Fettsucht mit infolge Kreislaufproblemen, Bluthochdruck, Schlaganfällen, Herzinfarkten, Diabetes, hohe Harnsäurewerte, Arthritis, Gicht , usw., usw.

Der Verzehr von Tierleichenteilen kann grundsätzlich nicht gesund sein – unabhängig von Skandalen mit Salmonellen, Trichinen, Knochen, Sehnen, Würmern, Blut, Gedärmen und sonstigen ekelerregenden halbverwesten Tierabfällen in Gammelfleischprodukten. Fleischessen ist unnötig wie ein Kropf und zweifellos nicht nur schädlich für das betroffene Tier.

Wer möchte schon als Tierquäler oder Tiertöter dastehen ? Doch genau letzteres ist jedem Fleischesser indirekt vorzuwerfen. Denn die Nachfrage regelt das Angebot. Und Fleisch wächst bekanntlich nicht auf Bäumen – sondern wird als Massenware unter vielfach erbärmlichsten Bedingungen “erzeugt” und dann zu Billigstpreisen verramscht.

Der Begriff ‚Tierfreund‘ beinhaltet Verantwortung gegenüber aller Kreatur, gegenüber allen Tierindividuen und Arten, auch wenn sie uns persönlich nicht nahe stehen oder besonders sympathisch sind. Zur Verdeutlichung sei ein Beispiel angeführt: Wer zwingt uns das „Ekeltier“ Spinne in der Wohnung totzuschlagen, anstatt das nützliche Krabbeltier zu fangen und unversehrt aus dem Fenster zu befördern? Ist es das Gefühl uns dabei lächerlich zu machen, oder nur Gedankenlosigkeit? Schon vor über 150 Jahren schrieb dazu Heinrich Heine: „Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“

Gefordert ist mehr ehrliches Tierschutzverhalten im Alltagsgeschehen. Glaubwürdigkeit misst sich weniger an hehren Absichtserklärungen oder markigen Lippenbekenntnissen – sondern am Verhalten. Edle Gesinnungsethik muss in Handlungsethik münden. Was nutzt ein neu eingeführtes Staatsziel Tierschutz ( s. GG Art 20 a), wenn die Umsetzung dieser Verfassungsvorgabe durch eine Verweigerung der Politik das Verbandsklagerecht auch für Tierschutzverbände einzuführen, brachial blockiert wird? Jedes »Nein« eines Volksvertreters zu dem rechtstaatlichen Instrument »Verbandsklage«, entlarvt auch das unmissverständliche Nein dieses Politikers zum Tierschutz – und muss auch das Wahlverhalten eines jedes ernsthaften (!) Tierfreundes beeinflussen!

Überall im Alltagsgeschehen könnte ein wenig mehr Ernsthaftigkeit und Nachdenklichkeit den Tierschutz voranbringen. Das beginnt bereits beim Einkauf. Dr. Andreas Grasmüller, München, ehemaliger Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und danach Vorsitzender der Gewerkschaft für Tiere, in einem Fernseh-Interview schon vor 25 Jahren: „Wenn alle Hausfrauen, die für sich in Anspruch nehmen Tiere zu lieben, keine Eier aus der Legebatterie kaufen würden, wäre das Problem der Hühnerkäfighaltung längst gelöst“. Die Nachfrage regelt das Angebot. Eier aus artgerechter Freilandhaltung sind mittlerweile überall erhältlich. Andernfalls fragen Sie konkret danach – auch bei anderen Produkten vom Tier – um den Händler zur Listung von möglichst qualfrei erzeugten Tierprodukten mit einem Bio-Siegel zu motivieren.

Wenn wir auf das Tragen von Fell-Bekleidung nach Neandertaler-Manier (auch betr. Accessoires, oder versteckt als Futter verarbeitet) verzichteten, würden auch in diesem Bereich viele vollkommen unnötige Quälereien vermieden. Wir können uns heute im Zeitalter modernster Fertigungstechniken und Hightech-Materialien warm und elegant kleiden, ohne perverse Eitelkeiten auf Kosten von qualvoll in Fallen gefangenen Wildtieren, oder verkrüppelten Zucht“pelz“tieren befriedigen zu müssen. „Ein Pelzmantel soll Vornehmheit repräsentieren. Aber bei soviel Qual, Not, Blut der geschundenen Kreatur, enthüllt er eine ganz andere Mentalität – Gefühlskälte, Arroganz und nichts als eitle Dummheit.“ (Verhaltensforscher Vitus B. Dröscher)

Bei der Entwicklung immer neuer, für unser Wohlbefinden absolut überflüssiger Produkte aus den Chemieküchen, für Kosmetika, Putz- und Waschmittel, werden täglich tausende Tiere „verbraucht“. Sie leiden und sterben in den Laboratorien für Erzeugnisse die ohnehin in unüberschaubarem Überfluss auf dem Markt vorhanden sind. Dies müsste nicht sein, wenn der Verbraucher – sich seiner Verantwortung und Käufermacht bewusst – ausschließlich auf Naturprodukte, oder altbewährte Artikel zurückgreifen würde, die nicht in Tierversuchen getestet werden.

Schließlich im medizinischen Bereich: Wann werden wir angesichts vielfacher Arzneimittelskandale endlich begreifen, dass mit Veterinärmedizin-Wissen – gewonnen im Tierexperiment – Homo sapiens Gebrechen nicht kurierbar sind? Denn der Mensch ist keine Maus! Und gerade hier, wie auch bei den in der letzten Zeit in die Kritik gekommenen Gen-Manipulationen trifft besonders zu: Nicht alles was machbar erscheint, ist auch erlaubt. Moral und Ethik sind nicht nach Belieben teil- und anwendbar. https://www.agstg.ch/downloads/magazin/2007/albatros_magazin_tierversuche_15de_www.pdf s. Seite 20 + 21

Lassen wir uns also bei unserem Einsatz für unsere tierischen Mitgeschöpfe – die wirklich Ärmsten der Armen – nicht beirren. Jeremy Bentham (1748-1832): “Wesentlich ist nicht die Zahl der Beine, die Behaarung, oder Farbe der Haut (…) Ein erwachsenes Pferd oder ein erwachsener Hund sind weitaus verständiger als ein Kind, das eine Tag eine Woche, oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn das nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht, können sie denken oder sprechen, sondern – können sie leiden?“

Tiere sind die Sklaven der heutigen Zeit. Und solange wir ihre Fesseln nicht lösen können, müssen wir zumindest ihre Ketten lockern, ohne natürlich das Ziel – die Befreiung aller unter der Knute der Menschen ächzenden Kreatur – aus den Augen zu verlieren. So ist Tierschutzarbeit heute mehr denn je traurige Notwendigkeit. Mitleid alleine genügt nicht – helfen ist wichtig!

Und jeder kann helfen auf seine eigene, ihm individuell mögliche Art und Weise. Sei es durch aktive Mitarbeit in der Tierschutzbewegung, oder durch finanzielle Unterstützung einer engagierten Tierschutzorganisation seines Vertrauens. Jeder Einzelne, jeder Tierfreund im rechten Sinne des Wortes – als Freund des Tieres – kann durch sein Verhalten seinen Teil dazu beitragen, Tierschutz mit mehr Leben zu erfüllen. Indem er verantwortungsvoll allen(!) Tierarten und Tierindividuen gegenüber handelt und gerade in Alltagssituationen – über den Tellerrand seines eigenen Bereiches hinaus – sich engagiert für das Recht und den Schutz unserer älteren, aber so hilflosen, Tiergeschwister einsetzt.

V.i.S.d.P. Ulrich Dittmann / 3. Oktober 2018

Das Tierelend ist groß und die Hoffnung klein, hier etwas zum Besseren zu wenden.

Denn – eine parasitär und asozial lebende Menschheit vermehrt sich täglich um 200 000 Köpfe – die Apokalypse für unsere geschundene Erde. Die „Dornenkrone der Schöpfung“ hat die Erde zu einem einzigen gigantischen Friedhof gemacht. Es starben und sterben zu viele wertvolle tierische Mitgeschöpfe durch die Hand gewissen- und gedankenloser, manchmal gar schlicht wertloser, Menschen. Für die Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern eine Menschenfratze.

“Der Mensch ist das einzige Tier, das sich einbildet, keines zu sein.” (Gerlinde Nyncke)

Und je dümmer ein Mensch, um so weniger erkennt er leider die Intelligenz der Tiere – und gegen Dummheit kämpfen bekanntlich selbst die Götter vergeblich an.

“Der Mensch ist von Natur aus böse – und er bedarf der Gnade oder Zucht, nicht um gut, sondern um erträglich zu werden” konstatierte einst Dr. Peter Scholl-Latour. Und schon Oscar Wilde stellte resigniert fest: „Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.“

Viel edles Gedankengut ist in manchen Köpfen verankert. Deprimierend jedoch die Gleichgültigkeit, Bosheit, oder schlichte Dummheit der MASSEN im täglichen Umgang mit den Tieren, den Ärmsten der Armen.

Doch die Hoffnung stirbt zuletzt – und wenn sie schon begraben ist, wird sie eben wieder ausgebuddelt, getreu dem Leitgedanken von Emily Dickinson (1830 – 1886):

“Hab` ich nur einem brechend Herzen Halt gegeben,
so ist es nicht umsonst, mein Leben.
Kann ich nur eines Lebens Qualen lindern,
nur eines Lebens Schmerzen mindern,
ein hilflos Rotkehlchen zurück ins Nest nur heben –
so ist es nicht umsonst mein Leben.”

In diesem Sinne beste Grüße!
Ulrich Dittmann / 3. Oktober 2018

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6 Kommentare zu “Zum heutigen Welttierschutztag am 4. Oktober

  1. Ein würdiger Beitrag zum Welttierschutztag! Und tolle Kommentare zum Beitrag.
    Ich finde es äußerst traurig, dass dieser Tag so wenig Beachtung in den Medien findet. Oftmals gibt es mehr Aufsehen zu Bagatellthemen.
    Auch traurig: dieser Tag wird von Vereinen und Verbänden nicht genutzt um sich zu verbünden und gemeinsam auf die Straße zu gehen um gegen den Missbrauch der nichtmenschlichen Lebewesen zu protestieren. Und so gerät dieser Tag wieder in die Bedeutungslosigkeit, wie etwa der internationale Tag der Sackkarre.

    Gefällt 3 Personen

  2. Danke für diesen wichtigen Video-Vortrag. Alles genau auf den Punkt gebracht. Wer jetzt noch nicht begreift, der hat weder Hirn noch Herz. Und die von ihm gezeigten Videos bestätigen mir aufs Neue, warum ich Veganer wurde: Um der Tiere willen. Jedes einzelne Tier ist diese Umstellung auf vegan wert. Vegan ist keine Last oder Unbequemlichkeit, sondern eine Bereicherung. Ich wünschte nur, auch ich hätte eher begriffen. Stimmt, als Kind war ich auf dem richtigen Weg, aber Tierfleisch wurde einem vorgelebt oder reingezwungen. Gleiches gilt für Milch. Milchpflicht in der Schule damals. Ich habe sie immer angeekelt getrunken, obwohl mir dieses Hintergrundwissen damals fehlte. Wichtig fand ich auch die Informationen zu den Bienen, da ja der Trend immer mehr dazu geht, dass auch Kinder sich imkernd betätigen, unter dem Vorwand, Insekten-Rettung. Was für ein Schwachsinn! Glaubt man wirklich, Bienen sammeln den Nektar/den Honig für die Menschen? Nein, der wird ihnen geraubt, die Bienenvölker werden mit Zuckerwasser betrogen oder viele werden auch, weil billiger, um sie nicht über den Winter bringen zu müssen, abgefackelt. Dabei gibt es so köstliche vegane Alternativen auch dafür.
    Es wird ja von den Tierausbeutern/der Industrie, den Politikern bewusst alles verheimlicht. Deshalb sind sie ja auch dagegen, dass Tierschutz Schulfach wird. Allerdings haben sie und sog. Pädagogen keine Hemmungen, Kaninchen in Schulen schlachten zu lassen oder Tierexperimentatoren Vorträge halten zu lassen oder wie in Österreich gerade geschehen, Kinder zum betäubungslosen Schächten zu karren, oder den Mord von Wildtieren – zu Lande, zu Wasser, in der Luft – den Schülern als normal und erstrebenswert von feigen Gewaltmenschen suggerieren zu lassen. Kinder werden bereits in Kindergärten und Schulen manipuliert und den Rest erledigen Eltern und Medien, und auch die Politschurken will ich nicht vergessen. Dieses Video sollte eigentlich jeder Politiker – vor allem Klöckner und Merkel – und jeder Pädagoge, aber auch alle Eltern und Kinder/Schüler/Erwachsene sehen.
    VEGAN – die beste Entscheidung unseres Lebens, leider erst vor über 20 Jahren.

    Gefällt 4 Personen

  3. Ein so wichtiges Thema für eine – angeblich – fortschrittliche und humane Gesellschaft findet in unseren Mainstream-Medien keinen Platz. Statt dessen erfahren wir rund um die Uhr und zu besten Sendezeiten, welcher Politiker/Schauspieler/Regisseur in den USA oder sonstwo auf der Welt wen und wieviele Frauen angeblich begrapscht haben soll. Sensationelle Meldungen anstelle wirklicher Informationen, das ist gängige Methode, um die Menschen vor einem Nachdenken oder Umdenken zu bewahren.

    Gefällt 4 Personen

  4. Den Zeilen ist nichts hinzuzufügen.
    Man kann die widerliche Ignoranz,des Tierfleisch „Gourmets“
    einfach zusammenfassen: Kognitive Dissonanz,ist irrelevant
    es ist einfacher im Strom der Unmoral mitzuschwimmen.

    Gefällt 2 Personen

  5. Menschen, vor allem Kirchen/Religionen/Politiker faseln ständig vom Frieden, führen aber mit größter Freude grausamsten Krieg, und zwar gegen unsere tierlichen Mitgeschöpfe, die nicht anders oder weniger fühlen, leiden und sie denken, wissen also, was Bestie Mensch ihnen antut. Die hilflos ausgelieferten Tiere wissen nur nicht, warum ihnen das angetan wird und es ist auch nicht zu begreifen. Durch nichts und niemanden ist irgendein Mensch gezwungen, andere Lebewesen – eben auch Tiere – zu missbrauchen, zu quälen, zu ermorden. Und trotzdem geschieht dies täglich 123 Millionen Tieren auf der Welt, Tendenz steigend.

    Wirklicher Frieden beginnt gegenüber den Tieren und mit dem Schutz derer natürlichen Lebensgrundlagen und der Umwelt und damit der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen und der Menschen selbst. Der Umgang mit den Tieren ist der Ausgangspunkt oder Dreh- und Angelpunkt für jegliche positive oder negative weitere Entwicklung. Solange Menschen Gewalt gegen Tiere praktizieren, solange kann es keinen Frieden geben. Aber den will man – Politik, Religionen, Tierausbeuter – gar nicht. Diese Heuchler!

    Frieden mit den Tieren und der Natur oder Macht euch die Erde untertan! – Das ist die Lösung so ziemlich aller von uns Menschen verursachten Probleme. Aber die Menschheit scheint an der Problemlösung nicht einmal ansatzweise interessiert zu sein!

    Gefällt 3 Personen

  6. Welt-Tierschutz-Tag: ein sehr wichtiger Begriff fuer uns alle, denen die Tiere sehr viel bedeuten! Bei dieser Gelegenheit moechte ich Herrn Ulrich Dittmann, Wolfgang, Elke, Hubert, Hermann Kastner, Natur Freundin und ALLEN unseren Tierfreunden und Tierschuetzern weltweit ein ganz grosses Dankeschoen aussprechen. Ich kann nicht alle aufzaehlen, auch nicht die sich immer wieder empathisch manifestierenden Blog-Freunde, aber mein Dankeschoen gilt allen, denn auch eine kleine Geste bedeutet fuer einen Menschen im taeglichen Kampf ums Tier sehr viel! Wir werden jeden Tag mehr! Nichts desto Trotz ist das Tierleid immens und die an der aussermenschlichen Kreatur begangenen Verbrechen so zahlreich, dass sie nicht gezaehlt werden koennen!

    Jeder empathische Mensch bereichert mit seiner Anwesenheit die Erde und jeder empathielose Mensch ist nur ein Stoerfaktor! Und jene, denen das Tierleid egal ist und weiter die Tierwelt parasitieren, sind Verbrecher der uebelsten Sorte, ob ihnen dieser Ausdruck passt oder nicht!

    Und hier zum Welttierschutztag noch ein Video, das, so hoffe ich, jedem Leser Freude machen wird: Hier nochmals der Vortrag von Erik Gottwald, damit der Tierschutz-Gedanke lebt!

    Bitte verharrt hier eine Minute zum Gedenken an alle zu Tode gemarterten Tiere!

    Gefällt 3 Personen

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