Tiermord aus religioesen Gruenden – Teil 3


Die Schoenheit der Lebewesen, mit welchen wir diesen Planeten teilen, ist wichtiger als ‚heilige Schriften‘

Nachdem wir zur Genuege erfahren durften, dass die drei abrahamitischen Religionen der aussermenschlichen Schoepfung nur zu oft in speziesistischer, gefuehlskalter und ueberheblicher Weise begegnen, werde ich nun einen kleinen Blick auf die indischen und chinesischen Religionssysteme werfen und die Frage stellen: Wie haltet ihr es mit dem Reich der Tiere?

Saemtliche Religions-Systeme haben ihre Wurzeln in der Archaik und denken mit dem Hirn der Archaiker! Es ist sehr verhaengnisvoll und fatal, diese Denksysteme in die unseren hereinzuziehen. Dies kann einen massiven Rueckfall in die Urzeit bedeuten, welchem wir mit unseren heutigen Gedankengaengen nicht gewachsen sind!

Bei der in den christlich gefaerbten Gegenden gepflegten Unsitte des verbrecherischen Stierkampfes werden primitivste Instinkte wach, welche zu eben den oben angesprochenen Gedankenmustern gehoeren, welche uns eines Tages aus den Haenden gleiten…

Das Verhalten dieser Religions-Systeme den Tieren gegenueber ist sehr unterschiedlich, wobei die Shaktas und Shivaiten aehnliche Gepflogenheiten an den Tag legen, wie ihre nahoestlichen Kollegen und zu jenen ca. 70 % Indern gehoeren, welche ohne Bedenken Fleisch essen. Sie gehoeren vornehmlich den niederen Kastensystemen an, ein Problem, welches ich anlaesslich eines spaeteren Vortrages anschneiden werde.

Die restlichen 30 % verteilen sich auf die vornehmlich vegetarisch lebenden Jains, Sikhs, Ganapatis und Vaishnavas. Die Zahl der Buddhisten ist fuer Indien unwesentlich. Und trotz des kleinen Prozentanteiles an Moslems ist Indien das Land mit der hoechsten Anzahl Muslime auf der Welt. Der groesste Kuhschuetzer Indiens ist aber ein Moslem!

Sich auf einen sonnenbeschienenen Ast zu setzen und eigene Gedanken zu pflegen ist wichtiger, als ‚heilige Schriften‘!

Dass allen widerlichen Umstaenden zum Trotz immerhin ca. 30 % der indischen Bevoelkerung vegetarisch bleiben ist sehr lobenswert, aber wie ich leider feststellen musste, nicht unbedingt gewissen alten indischen Schriften zu verdanken, wie man oefter meint! Dort sieht es naemlich sehr viel blutiger aus. Denn bis zum Auftreten des Buddha und darueber hinaus wurde in den Tempeln aller indischen Religionen blutig geopfert und das Prinzip der Opferarena geht auf das alte Indien zurueck.

Ich kann ueberhaupt nicht verstehen, weshalb in praktisch allen Religionen die Blutsudelei eine so grosse Rolle spielt und als Tierschuetzer tut man tatsaechlich gut daran, sich nicht durch schoene Worte und Bilder einlullen zu lassen, denn dahinter koennten blutige Ur-Instinkte lauern, welche jeden Moment neu entfesselt werden koennen, wie dies auch oefters geschieht, ob am Tier oder auch am Menschen – dem steht absolut nichts im blutigen Wege!

Aus Respekt den 30 % indischen Vegetariern gegenueber moechte ich aber nicht naeher auf diesen traurigen Umstand eingehen! Immerhin ist Indien das Land mit dem hoechsten vegetarischen Bevoelkerungs-Anteil der Welt und Ministerpraesident Narendra Modi wollte den Handel und das Schlachten aller Tiere verbieten lassen, was ihm aber leider nicht gelang – es ist ihm aber sehr hoch anzurechnen!

Die chinesischen Religionen rekrutieren sich vor allem aus den grossen vier: Taoismus, Konfuzianismus, Buddhismus und Maoismus (den Gottesstatus hat er ja). Hier ist es so, dass es lediglich unter den Taoisten und Mahayana-Buddhisten mehrheitlich Vegetarier gibt. Was Konfuzius auf mittlerweile jeder internationalen Vegetarier-Liste zu suchen hat, ist mir schleierhaft. Die Hinayana-Buddhisten sind ueberhaupt keine Vegetarier und befinden sich nicht auf dem Weg ins Nirwana, sondern auf einem fleischsuechtigen Ego-Trip, der sich einen Dreck um die anderen Lebewesen schert. Die sind nicht befreit, sondern angehaftet – und zwar an ihren Fleischbauch im Reich der hungrigen Geister… Mao Tse Tung wiederum war ein Massenmoerder, welcher grossen Despoten wie Hitler, Stalin, Franco und Mussolini in nichts nachsteht!

General Franco und Eva Duarte Peron in der Stierkampf-Arena

Faszinierend – zwei Gottesanbeterinnen eigener Art!

Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt, dass es wichtiger und erbaulicher ist, in die Augen eines Tieres zu schauen, als in ‚heiligen Schriften‘ zu blaettern, denn dort ist sehr oft die Enttaeuschung das Ende des Liedes, speziell, wenn es um das Wohl der Tiere geht – das andere interessiert mich bedeutend weniger!

Und so sagte ich mir denn, dass man am besten beraten ist, die Finger von all den Gross- und Kleinsystemen zu lassen und seinen Weg in muendiger Weise selbst zu gehen. Falls es ein Ziel gibt, kommen diejenigen, welche alleine reisen bestimmt ebenso oder noch schneller dort an, als die Gruppenreisenden. Will man den Tieren helfen, ist es von Bedeutung, alle Glaubenssysteme beiseite zu lassen, denn sie alle haben ihre Wurzeln in der Archaik – und wir leben in der Gegenwart und bewegen uns hin auf die Zukunft – und hoffentlich nicht umgekehrt, denn genau das koennte einem mit einem Religionsbuendel auf dem Ruecken passieren – und das sollte doch dringend vermieden werden, sonst werden Tier, Mensch und Natur weiter leiden und die Geissel der Archaik mit unverminderter Haerte zu spueren bekommen…

Blumenstraeusse statt Bibeln verteilen…

Eure Claudia im Tierschutz mit allen Tieren im Herzen

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2 Kommentare zu “Tiermord aus religioesen Gruenden – Teil 3

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