Tierschutz geht uns alle an!


Dokumentarfilm: Unglaubliche Freundschaften zwischen Mensch und Tier

Der Filmemacher und Autor Oliver Kyr reiste mit seiner kleinen Familie – der Pegasus Family – über 12.000 Kilometer durch Europa (und einmal in die USA), um herauszufinden, warum wir immer sagen: „Es ist ja nur ein Tier“. Sie treffen 30 Menschen, die sich mit den Tieren und ihren Rechten beschäftigen, u.a. Dr. Antoine F. Goetschel (Global Animal Law), Paul Watson (Sea Shepherd), Dr. Jane Goodall, Dr. Edmund Haferbeck (PETA), Dr. Christa Blanke (Animals‘ Angels), Katharina Kuhlmann (PETA Ambassador & vegane Konditorin) und heraus kam ein aufrüttelnder und berührender 95-minütiger Dokumentarfilm.

Bewusst „unbedarft“ begaben sie sich auf diese Reise, fanden Antworten auf die Fragen der Tiere und lernten selbst dazu. Eine Entwicklung, die den Zuschauer mitnimmt, anstatt ihn nur zu belehren. Die persönlichen Gedanken und Eindrücke auf der Reise zu den Tierrechten sind in dem Film ein roter Fadenund verbinden die Sprecher, Zuschauer und Tiere im Herzen. Dies war auch der Grund, weshalb der Gesundheitspionier und Tierfreund Robert Franz dieses Projekt als Produzent unterstützt, denn seine Botschaft lautet: „Nur ein Leben im Einklang mit der Natur und der Respekt vor jeder Kreatur dieser Erde garantiert eine natürliche Gesundheit und einen klaren Geist.“ Offizieller Kinostart war am 06.04. um 18 Uhr beim Lichter Filmfestival in Frankfurt am Main.

Im nachfolgenden Video ein Interview von Welt im Wandel-TV mit Oliver Kyr und Robert Franz sowie auch ein kurzer Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm (ab Minute 09:40)


Buch-Empfehlung: „Die Gefühle und Gedanken der Tiere“ von Silke Ruthenberg

Silke Ruthenberg trägt in diesem Buch die Ergebnisse verschiedenster Experimente zusammen, die belegen, was Tierfreunde schon lange instinktiv wissen: dass Tiere genauso wie wir Menschen denken und fühlen. Der stolze Preis von 30 Euro für ein Buch von 157 Seiten erscheint zunächst recht hoch, aber der gute Aufbau, der humorvolle und einfache, jedoch nie primitive Schreibstil sowie die hochwertigen Farbfotografien machen den Preis mehr als wett. Die Autorin scheut sich auch nicht davor, aufgrund der vorgestellten wissenschaftlichen Erkenntnisse ein radikales Überdenken der Mensch-Tier-Beziehung einzufordern. Überhaupt merkt man auf jeder Seite, wie sehr das Thema des Tierschutzes und die Verbundenheit mit dem Tier die Autorin berührt, was dem Buch wiederum große Authentizität verleiht.


Die Tiere brauchen uns – Bitte Petition unterzeichnen und teilen!!!

Tiere sind keine leblosen Objekte. Sie atmen. Sie denken. Sie können leiden. Aber die Export-Industrie nimmt ihr Leid in Kauf, um Gewinne zu machen. Weltweit werden jeden Tag hilflose Tiere auf Lastwagen und Schiffen auf gefährliche Reisen geschickt, oft nur um im Bestimmungsland nur für ihr Fleisch getötet zu werden – und dies auf grausamste Art und Weise.

Ergebnisse einer achtmonatigen Recherchetätigkeit von Animals International verweisen auf eine globale Tierschutz-Krise, die globale Aufmerksamkeit aber vor allem auch globales Handeln erfordert. Egal ob Tiere zu Land oder Wasser transportiert werden, der Stress und die immer bestehenden Risiken lassen sich nicht vermeiden.

Lange Reisen können ein Todesurteil sein. Schafe verhungern oder sterben aufgrund von Krankheit oder Verletzungen an einem langsamen Tod. Rinder versinken in ihren eigenen Exkrementen, so dass sie kaum mehr zu erkennen sind. In einigen Ländern kommt es immer wieder vor, dass die über Bord geworfenen Kadaver verendeter Tiere an Stränden angeschwemmt werden. Noch tragischer ist dasSchicksal, das die Tiere nach ihrer schrecklichen Reise erwartet, denn die meisten exportierten Tiere werden auf grausamste Art und Weise bei vollem Bewusstsein geschlachtet.


„Versuchstier des Jahres 2018“

Seit 2003 holt der Bundesverband mit dieser Ernennung jährlich eine Tierart aus der Anonymität des Labors. Durch die Diskussion soll das „Versuchstier des Jahres“ dabei helfen, die Abschaffung der Tierversuche so schnell wie möglich zu erreichen. Diesmal ist es das Frettchen. Das Frettchen ist DIE Spezies der Wahl zur Erforschung vieler virologischer Infektionskrankheiten wie der Grippe. Aufgrund der vielen Ähnlichkeiten zum Menschen muss es aber inzwischen auch in einigen anderen Forschungbereichen leiden, zum Beispiel bei der Hirnforschung.

Ausführlichere Informationen zum Frettchen im Labor und zu möglichen tierversuchsfreien Methoden findest Du, lieber Leser und Tierfreund, auf der Webseite von „Menschen für Tierrechte e.V.“  Dort findest Du auch eine 15-seitige Broschüre zum „Versuchstier des Jahres 2018“ als PDF zum kostenfreien Download.

 

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