Islamisches Opferfest und das schändliche Schweigen der Medien

Schreiben von Martina Gerlach an verschiedene Fernsehsender hinsichtlich des bevorstehenden Islamischen Opferfestes von 21. – 24.08.2018

Guten Tag, wir hatten uns an die ARD Programmdirektion gewandt im Hinblick auf das bevorstehende und auch in ganz Deutschland stattfindende Islamische Opferfest – 21. bis 24.8.2018 – mit vermutlichen grauenhaften Folgen für die betroffenen Tiere. Dies ist auch eine Folge falscher Flüchtlingspolitik, die auch zu Lasten unserer Tiere und der deutschen Bevölkerung geht, von der 79 % gegen betäubungsloses Abmetzeln von Tieren sind.

Aber gerade dieser Part – betäubungsloses Abmetzeln von Tieren unter Religionsvorwand – ist ein Höhepunkt dieses anstehenden Opferfestes, obwohl es lt. TierSchG in Deutschland verboten und obwohl betäubtes Schächten von Tieren religionskonform – also islamkonform – ist wie viele islamische Autoritäten und Stellen immer wieder bestätigen.

Leider ist man bei ARD, die normale öffentliche Anlaufstelle Programmdirektion, nicht fähig zu begreifen, dass unser gesamtes Land mit allen 16 Bundesländern betroffen sein wird und verweist auf die einzelnen Mailadressen der jeweiligen ARD-Anstalten. (Und so etwas müssen alle Bundesbürger zwangsfinanzieren. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln!) Aber dies ist der Grund, warum wir uns nun direkt an Sie wenden und es eilt, denn am 21.8.2018 beginnt früh das Opferfest – eben auch das Schächten von Tieren! Nicht selten werden Tiere dafür vorher gestohlen. – Tierhalter, die Tiere zum betäubungslosen Abmetzeln abgeben, machen sich strafbar, ebenso Landwirte oder andere, die Möglichkeiten für betäubungsloses Abmetzeln von Tieren zur Verfügung stellen.

Wir erwarten, dass rechtzeitig und zu guten Sendezeiten von den öffentlich-rechtlichen Medien unsere Gäste islamischen Glaubens darauf hingewiesen werden, dass auch während des Islamischen Opferfestes Tiere nicht betäubungslos geschächtet werden dürfen! Auch unsere Gäste haben sich an die Gesetze im Gastland zu halten und sie haben unsere schwer errungenen Werte zu akzeptieren!

Betäubungsloses Schächten von Tieren ist illegal. Leider nimmt dieses bundesweit inzwischen – selbst außerhalb des Islamischen Opferfestes – immense Ausmaße an. Ich zähle einige wenige Beispiele auf:

Juni 2018 – Versmold: Schlachtabfälle im Altkleidercontainer entsorgt / März 2018 – Gera: 21-jähriger Syrer köpft drei Schafe im Hausflur / Februar 2018 – Tiere aus Berliner Streichelzoo geschlachtet / September 2017, Ratzeburg/Möhnsen: Auf frischer Tat beim illegalen Schächten erwischt / April 2017 – Düren: Ostern in Deutschland: Schafe auf Privatgrundstück geschächtet /September 2016 – Uraltes islamisches Ritual in Ostfriesland: Polizei sucht zwei Männer, die nachts Schafkadaver entsorgten / Juli 2016 – Unbekannte schlachteten drei Schafe in Felsberg / September 2015 – Ochsenfurt: Vier Männer schlachten Tiere ohne Betäubung / 2015 Mannheim: Es wurde von einem Passanten beobachtet, dass im Mann­heimer Stadtpark von ca. 30 Per­so­nen, darunter auch Kinder, eine Ziege betäubungslos geschächtet worden sein soll. (Diese Straftat wurde leider nicht zur Anzeige gebracht aus Gründen möglicher Bedrohung für das eigene Leben.) / November 2010 – Alsheim: Unerlaubte Massenschächtung von Schafen gestoppt … fanden sie dort Innereien und abgetrennte Köpfe von insgesamt 58 Schafen vor. …

Offensichtlich fühlen sich Politiker, einschließlich Integrationsbeauftragte und Kanzlerin nicht zu Integrationsmaßnahmen verpflichtet, obwohl auch diese solche haben. Aber doch gerade sie sind es, die immer wieder an die einheimische Bevölkerung appellieren, Flüchtlingen/muslimischen Gästen zu helfen, ihnen offen gegenüber zu sein und bei Attentaten oder Terroranschlägen keinen Generalverdacht zu erheben.

Kanzlerin Merkel, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Bundesministerin Klöckner, zuständig für Tierschutz, Islamrat, DITIB, ZrM, Landwirtschaftsminister der Länder wegen Tierschutz, Innenminister der Länder und des Bundes wegen verstärkten Polizeikontrollen sowie einige Polizeistationen, Landestierschutzbeauftragte und Bundestierärztekammer, Vet.-Ämter in unserem Gebiet, ebenfalls Landrat und dortige Mitarbeiter für Landwirtschaft, Migration und Schäferverein wurden angeschrieben, aber auch Zeitungen und ZDF, damit aus Deutschland während des Islamischen Opferfestes kein Land barbarischen, grauenvollen betäubungslosen Abmetzeln unserer Tiere wird.

Seit Jahren laufen Tierärzte, Bundestierärztekammer, Tierschützer bereits seit 1884, Sturm gegen diese bestialische Barbarei und fordern, den durch nichts zu rechtfertigenden Ausnahme-Paragraphen abzuschaffen. Tierärzte bestätigen, das betäubungsloses Schächten grausame Tierquälerei ist. Ich verweise auf den damaligen Präsidenten der Bundestierärztekammer Dr. E. Breitling: „Es liegt ein klarer Fall von Tierquälerei vor. Und es kann nur so sein, dass diese Ausnahmen nicht mehr zugelassen werden. Und damit muss das Gesetz geändert werden. Das ist unsere Position.“ – Sendung, moderiert von Fritz Frey.

Auch unsere Gäste haben Integrationsverpflichtungen! Wenn sie Tiere „opfern“ wollen, dann bitte mit vorheriger qualmindernder Betäubung! Und es gehört zu den Integrationspflichten unserer Volksvertreter, unsere „Gäste“ dazu anzuhalten! Hier sind auch die Medien, vor allem die öffentlich-rechtlichen in der Pflicht! Außerdem kann man auch anders – nicht-tierlich – opfern. Man muss keine Tiere ermorden, um zu opfern, um zu feiern, um zu essen.

Außerdem: Die Religionsausübung hat mit dem Fleischverzehr gar nichts zu tun, denn keine Religion zwingt die Gläubigen überhaupt Fleisch zu essen. (J. Hinz)

Wir fügen im Anhang bei die Aussagen einer Amtsveterinärin (Halle 2017), die Aussagen des Landestierschutzverbandes BW aus 2016, Aussagen von Wolfgang Bosbach und von Islamischen Stellen/Autoritäten pro Betäubung der Tiere, aber auch die Antwort vom Oktober 2017 der Berliner Abgeordnetenkammer. Ein Informationsblatt zum betäubungslosen Schächten (es gäbe noch ausführlichere, wenn gewünscht).

Es gilt, unsere „Gäste“ muslimischen Glaubens darauf hinzuweisen, dass sie in ihrem Gastland unsere Tiere nicht betäubungslos abmetzeln und blutrünstiger Grausamkeit frönen, illegales Schächten möglichst zu verhindern und zu unterbinden. Außerdem: Sehr oft sind Kinder bei dem betäubungslosen Abmetzeln der Tiere dabei und säbeln selbst am geschächteten Tier herum. Das trägt zur enormen Steigerung von Brutalität und Gewalt bei, denn die jetzigen Kinder, die so etwas vorgelebt bekommen und mitmachen, sind die späteren Erwachsenen.

Damit ist jetzt endlich klar, dass Schächten in Deutschland verboten ist“, so RA Hans-Georg Kluge, Anwalt und Anzeigenerstatter sowie Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz anlässlich eines Strafverfahrens am Amtsgericht Buxtehude im November 2011.

Auch unsere Gäste, unsere Politiker, unsere Medien haben Integrationspflichten! Nicht nur die einheimischen Bürger! Sonst ist ein friedliches Miteinander gar nicht möglich! Tierschutz ist einer der am schwersten errungenen Werte in unserem Land!

Laut Verweis auf das Fiqh-Konzil in Mekka von 1987 bestätigt Muhammad Amin Weber, Präsident der Basler Muslim Kommission, „dass die Muslime in der Schweiz wie überall auf der Welt die lokalen Gesetze und Gepflogenheiten befolgen müssen.“ Und: „… dass eine vorherige Betäubung durch Elektroschock Halal- und islamkonform ist. Diese Methode sei eine anerkannte Lösung für die vorgeschriebene rituelle Opferschächtung am Opferfest …“

Bitte kommen Sie Ihrer Informations- und objektiver Berichterstattungspflicht rechzeitig und zu guten Sendezeiten nach. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, geben Sie bitte Bescheid. Der ARD Programmdirektion hatten wir dies alles und ausführlich per Post, da recht vielfältig, zukommen lassen mit der Bitte um entsprechende Weiterleitung. Leider umsonst, denn dort ist man offensichtlich unwillig oder unfähig – oder Beides. Und so etwas müssen wir finanzieren … Auch wir sind über solche „Qualität“ entsetzt.

Für eine bessere Welt!

Martina Gerlach


Antwort vom MDR an Martina Gerlach am 14. August 2018 :

Sehr geehrte Frau Gerlach,

vielen Dank für die Informationen und Ihren Themenvorschlag, der uns durch den Publikumsservice erreicht hat. Aufgrund anderer geplanter Themen werden wir den Vorschlag jedoch nicht aufgreifen können.

Mit freundlichen Grüßen

MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK


Antwort an den MDR von Martina Gerlach:

Ihre Antwort/Absage macht nicht nur uns fassungslos und ist nicht nachvollziehbar! Es ist nicht zu begreifen. Aktueller geht es doch gar nicht mehr, in weniger als einer Woche – ab 21.8.2018 – geht bundesweit durch „Gäste“ islamischen Glaubens betäubungsloses grausames Gemetzel unserer Tiere als Religion verbrämt los. In ganz Deutschland!

79 % der einheimischen Bevölkerung sind seit Jahren gegen diese durch nichts zu rechtfertigende Barbarei des betäubungslosen Schächtens. Weder unsere „Gäste“ noch unsere „Volksvertreter“ kommen ihren Integrationsverpflichtungen nach. Und die Medien schweigen gefällig dazu still! Kommen wichtiger Informationspflicht und Berichterstattung nicht nach!

Nicht nur die Einheimischen haben Integrationspflichten, aber nur bei denen werden solche eingefordert! Wie kann es dann bitte ein friedliches Miteinander geben, wenn wir zusehen müssen, wie unsere Gesetze gebrochen, unsere Tiere grausam gequält werden, während dessen Medien ihren Informationspflichten nicht nachkommen und Politiker ihre Pflichten vollständig zu vergessen scheinen?

Andere Themen sind aufschiebbar, aber das Islamische Opferfest beginnt am 21.8.2018 und durch Stillschweigen von Politikern und Medien wird auch aus Deutschland ein bluttriefendes Schlachtfeld gemacht! Planungen kann man ändern, aktuelle Anlässe aber nicht!

Hier geht es doch nicht um ein Privatvergnügen von mir oder von Tierschützern, sondern darum, grausamste Gewalt und Brutalität zu verhindern, zu vermindern, dem entgegen zu wirken und um Einhaltung unseres TierSchG sowie GG, welches Traditionsfreiheit nicht abdeckt.

Betäubtes Schächten entspricht freier Religionsausübung und Muslime überall auf der Welt haben sich den lokalen Gesetzen und Gepflogenheiten anzupassen, so das Fiqh-Konzil in Mekka 1987, welches ebenfalls die Betäubung der Tiere vor dem Schächten als religions- und islam-konform erklärt, und zwar als eine von vielen islamischen Stellen und Autoritäten.

Nein, auf solche Medien, die nicht begreifen oder sich sperren angesichts solcher Fakten kann und muss man verzichten!!! Schlimm, dass wir so etwas zwangsfinanzieren müssen. Sie sind bei solcher Ignoranz grausamster aktueller Anlässe, Fehlentwicklungen und absehbarem bevorstehenden Geschehen inakzeptabel!

M. Gerlach


Und Tierschützerin/Buchautorin Dr. Barbara Wardeck-Mohr an den MDR:

Mit völligem Unverständnis zu Ihrem Schreiben und Ihrer Haltung weise ich ausdrücklich auf IHRE PFLICHT zur Berichterstattung hochbrisanter Themen hin, insbesondere Themen, die geeignet sind, die Gesellschaft komplett und endgültig zu spalten!

Insbesondere, da nach Schätzungen von Tierschützern – nicht nur in Deutschland oder AT – jährlich geschätzt- Zehntausende Tiere von „unseren Gästen“ rechtswidrig unbetäubt auf Wiesen abgemetzelt werden sollen! Dazu in Hinterhöfen, Kellern etc. Vielleicht eine Anregung für eine INVESTIGATIV- Recherche beim MDR!

Und: Der MDR wird vom Bürger finanziert!

gez.

Dr. Barbara Wardeck-Mohr

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